Google Play

Google Play-Programmrichtlinien für Entwickler

Die folgenden Richtlinien spielen eine wichtige Rolle bei der dauerhaften Bereitstellung eines attraktiven Angebots für die Nutzer von Google Play. Die hier genannten Begriffe haben die gleiche Bedeutung, wie sie jeweils für die Begriffe in der Vereinbarung für den Entwicklervertrieb definiert ist. Da diese Richtlinien sich ändern können, sollten Sie sie von Zeit zu Zeit erneut durchlesen.

Inhaltsrichtlinien

Unsere Inhaltsrichtlinien gelten für alle Inhalte, die in Ihrer App angezeigt werden oder auf die sie verweist. Hierzu gehören auch sämtliche dem Nutzer angezeigten Anzeigen und alle von Nutzern generierten Inhalte, die von Ihrer App gehostet werden oder mit ihr verknüpft sind. Darüber hinaus gelten die Richtlinien für sämtliche Inhalte in Ihrem Entwicklerkonto, die bei Google Play öffentlich zugänglich sind, darunter Ihren Entwicklernamen sowie die Zielseite Ihrer aufgeführten Entwickler-Website. Der Inhalt Ihrer App muss nicht nur diesen Richtlinien entsprechen, sondern auch gemäß unseren Richtlinien zur Inhaltsbewertung bewertet werden.

Netzwerkauslastung und Nutzungsbedingungen
Apps dürfen die Netzwerke nicht unerwartet stark belasten, sodass die Dienstgebühren der Nutzer steigen oder das Netzwerk eines autorisierten Anbieters beeinträchtigt wird. Darüber hinaus dürfen die Apps nicht wissentlich gegen die Nutzungsbedingungen eines autorisierten Anbieters oder die Nutzungsbedingungen von Google verstoßen.

Spam und Platzierung im Google Play Store
Entwickler sind wichtige Partner bei der dauerhaften Bereitstellung eines attraktiven Angebots für die Nutzer von Google Play.

App-Werbung
Bei Google Play veröffentlichte Apps dürfen weder direkt noch indirekt Folgendes beinhalten oder nutzen:

Sie sind dafür verantwortlich, dass Werbenetzwerke oder Partner die Nutzer nicht mit solchen Methoden auf Seiten umleiten, auf denen Ihre App zum Download angeboten wird.

Kostenlose und kostenpflichtige Apps

Abonnements und Stornierungen
Gemäß den Google-Stornierungsrichtlinien hat ein Nutzer bei Stornierung eines Abonnements keinen Anspruch auf Erstattung für den laufenden Abrechnungszeitraum. Er erhält jedoch unabhängig von der Stornierung bis zum Ende dieses Zeitraums gegebenenfalls weiterhin Ausgaben und Aktualisierungen der entsprechenden Abonnementinhalte.
Sie als Inhalts- oder Zugriffsanbieter können für Ihre Nutzer flexiblere Erstattungsrichtlinien festlegen. Dabei sind Sie verpflichtet, Ihren Nutzern diese Richtlinien mitzuteilen und sicherzustellen, dass die Richtlinien nicht gegen geltendes Recht verstoßen.

Anzeigenrichtlinien

Die nachstehenden Richtlinien gelten für alle Anzeigen, die in Apps eingebunden und implementiert sind. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der dauerhaften Bereitstellung eines attraktiven Angebots für die Nutzer von Android-Apps aus Google Play. Da diese Richtlinien sich ändern können, sollten Sie sie von Zeit zu Zeit erneut durchlesen.

  1. Die Nutzungsbedingungen für Entwickler gelten für die gesamte Nutzererfahrung mit Ihrer App.
    Beachten Sie, dass die Vereinbarung für den Entwicklervertrieb und die Programmrichtlinien für Entwickler (zusammen die "Nutzungsbedingungen für Entwickler") für jede App sowie für alle Anzeigen oder Bibliotheken von Dritten gelten, die in die App eingebunden sind oder über sie zur Verfügung gestellt werden. Bieten Sie Ihren Nutzern eine einheitliche, gut kommunizierte und richtlinienkonforme Nutzererfahrung.

    Im Rahmen der Inhaltsprüfung und Prüfung auf Einhaltung der Nutzungsbedingungen für Entwickler werden Anzeigen als Teil Ihrer App angesehen. Aus diesem Grund gelten auch für Anzeigen alle oben genannten Richtlinien. Achten Sie darauf, dass Ihre Werbung nicht gegen die Nutzungsbedingungen für Entwickler verstößt.

    Auch Anzeigen, die der Inhaltsbewertung der App widersprechen, verletzen unsere Nutzungsbedingungen für Entwickler.

  2. Kontext der Anzeigen
    Anzeigen dürfen weder die Benutzeroberfläche einer App noch Betriebssystembenachrichtigungen oder -warnungen simulieren oder nachahmen. Es muss für Nutzer eindeutig erkennbar sein, zu welcher App die einzelnen Anzeigen gehören bzw. in welche App sie eingebunden sind.

  3. Blockierungen durch Anzeigen sowie Interstitial-Anzeigen
    Interstitial-Anzeigen dürfen nur innerhalb der App geschaltet werden, mit der sie ausgeliefert wurden. Ein Nutzer darf nicht gezwungen werden, auf Anzeigen zu klicken oder personenbezogene Daten für Werbezwecke preiszugeben, damit er eine App in vollem Umfang nutzen kann. Interstitial-Anzeigen müssen einfach und gut sichtbar geschlossen werden können, ohne dass dies Nachteile für den Nutzer oder einen ungewollten Klick zur Folge hat.

  4. Beeinträchtigung von Apps und Anzeigen Dritter
    Mit Ihrer App verbundene Anzeigen dürfen keine anderen Apps oder deren Anzeigen beeinträchtigen.

  5. Verwendung der Android-Werbe-ID

    Mit Version 4.0 der Google Play-Dienste wurden neue APIs sowie eine ID eingeführt, die von Werbetreibenden und Anbietern von Analysediensten genutzt werden können. Die Bedingungen für die Nutzung dieser APIs und der ID finden Sie unten.

    • Nutzung: Die Android-Werbe-ID darf nur zu Werbezwecken sowie zur Nutzeranalyse verwendet werden. Der Status der Einstellung zur Deaktivierung interessenbezogener Werbung muss bei jedem Zugriff auf die ID überprüft werden.
    • Verknüpfung mit personenbezogenen Daten oder anderen IDs: Die Werbe-ID darf nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Nutzers mit personenbezogenen Daten oder gleichbleibenden Geräte-IDs wie SSAID, MAC-Adresse oder IMEI verknüpft werden.
    • Berücksichtigung der vom Nutzer festgelegten Einstellungen: Nach Zurücksetzen der ID darf eine neue Werbe-ID nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Nutzers mit einer vorherigen Werbe-ID oder daraus stammenden Daten verknüpft werden. Darüber hinaus müssen Sie die gewählte Einstellung zur Deaktivierung der interessenbezogenen Werbung respektieren. Wenn ein Nutzer diese Einstellung aktiviert hat, dürfen Sie die Werbe-ID nicht zum Erstellen von Nutzerprofilen zu Werbezwecken oder zur Schaltung von interessenbezogener Werbung nutzen. Zulässig sind hingegen kontextbezogene Werbung, Frequency Capping, Conversion-Tracking, die Erstellung von Berichten sowie Sicherheits- und Betrugserkennung.
    • Transparenz für Nutzer: Die Erfassung und Nutzung der Werbe-ID sowie die Verpflichtung zur Einhaltung dieser Bestimmungen muss den Nutzern in einer rechtlich angemessenen Benachrichtigung zum Datenschutz mitgeteilt werden.
    • Einhaltung der Nutzungsbedingungen: Die Werbe-ID darf ausschließlich gemäß den vorliegenden Bestimmungen verwendet werden. Dies gilt auch für sämtliche Parteien, an die Sie die ID im Rahmen Ihrer Geschäftstätigkeit weitergeben. Ab 1. August 2014 müssen alle Updates und neuen Apps, die in den Google Play Store hochgeladen werden, zu Werbezwecken die Werbe-ID, sofern auf einem Gerät vorhanden, anstelle sonstiger Geräte-IDs verwenden.

Durchsetzung der Richtlinien
Sollte Ihre App aus Google Play entfernt werden, erhalten Sie eine entsprechende Benachrichtigung per E-Mail. Wenn Sie Fragen zur Entfernung einer App oder einer Bewertung/eines Kommentars eines Nutzers haben, können Sie sich unter http://support.google.com/googleplay/android-developer mit uns in Verbindung setzen. Ein schwerwiegender oder wiederholter Verstoß gegen die Vereinbarung für den Entwicklervertrieb oder die vorliegenden Inhaltsrichtlinien führt zur Kündigung des Kontos. Ebenso führt eine wiederholte Verletzung gewerblicher Schutzrechte einschließlich der Urheberrechte zur Kündigung des Kontos. Weitere Informationen zu den Urheberrechtsrichtlinien von Google finden Sie hier.