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Vieles wurde über die Anfangszeit des Kinos geschrieben. Über seine Schwierigkeiten als neues Medium und seine Probleme mit der Etablierung einer Erzählweise. Der Zeichentrickfilm wurde hingegen bisher nur stiefmütterlich behandelt. Nur einige wenige Forscher schrieben über den Trickfilm, zudem meist erst ab der Zeit nach Mickey Maus. Dieses Werk geht dem Ursprung des Trickfilms auf den Grund. Seine Geschichte von den ersten Geräten, die eine Illusion von Bewegung erzeugten, über die ersten Aufführungen mit dem ‚Praxinoskop’ bis hin zu Stuart Blacktons Film ‚Humorous Phases of Funny Faces’ wird kurz beleuchtet, jedoch immer mit dem Fokus auf die Frage: Wie erzählt der stumme Trickfilm? Denn klar ist, der Trickfilm musste, wie der Realfilm, seine Sprache erst finden. Doch bedienen sich diese Medien derselben Sprache oder weisen sie Unterschiede auf? Und welche Rolle spielte der Comic bei der Entwicklung einer Erzählstrategie des Zeichentrickfilms? Denn diese Medien sahen sich in der Anfangszeit mit ähnlichen Problemen konfrontiert. Der frühe Film sowie Trickfilm und der Comicstrip mussten mit visuellen Mitteln dem Rezipienten eine verständliche Geschichte übermitteln. Der Comic hatte mit den Sprechblasen schon eine Lösung etabliert, um Dialoge zu visualisieren. Doch war dieses Instrument wirklich der richtige Weg, um dem Film zum Sprechen zu bringen? Eine Analyse der stummen Zeichentrickserie ‚The Alice Comedies’, die 1923 bis 1927 von Walt Disney produziert wurde, soll Aufschluss über die gestellten Fragen geben.
Vieles wurde ber die Anfangszeit des Kinos geschrieben. šber seine Schwierigkeiten als neues Medium und seine Probleme mit der Etablierung einer Erz„hlweise. Der Zeichentrickfilm wurde hingegen bisher nur stiefmtterlich behandelt. Nur einige wenige Forscher schrieben ber den Trickfilm, zudem meist erst ab der Zeit nach Mickey Maus. Dieses Werk geht dem Ursprung des Trickfilms auf den Grund. Seine Geschichte von den ersten Ger„ten, die eine Illusion von Bewegung erzeugten, ber die ersten Auffhrungen mit dem ?Praxinoskop? bis hin zu Stuart Blacktons Film ?Humorous Phases of Funny Faces? wird kurz beleuchtet, jedoch immer mit dem Fokus auf die Frage: Wie erz„hlt der stumme Trickfilm? Denn klar ist, der Trickfilm musste, wie der Realfilm, seine Sprache erst finden. Doch bedienen sich diese Medien derselben Sprache oder weisen sie Unterschiede auf? Und welche Rolle spielte der Comic bei der Entwicklung einer Erz„hlstrategie des Zeichentrickfilms? Denn diese Medien sahen sich in der Anfangszeit mit „hnlichen Problemen konfrontiert. Der frhe Film sowie Trickfilm und der Comicstrip mussten mit visuellen Mitteln dem Rezipienten eine verst„ndliche Geschichte bermitteln. Der Comic hatte mit den Sprechblasen schon eine L”sung etabliert, um Dialoge zu visualisieren. Doch war dieses Instrument wirklich der richtige Weg, um dem Film zum Sprechen zu bringen? Eine Analyse der stummen Zeichentrickserie ?The Alice Comedies?, die 1923 bis 1927 von Walt Disney produziert wurde, soll Aufschluss ber die gestellten Fragen geben.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1, Universität Wien (Theater-, Film- und Medienwissenschaft), Veranstaltung: PS "Narrativität in Theater, Film und Medien", Sprache: Deutsch, Abstract: Denn der Film konnte nicht von Anfang an schon erzählen. Seine anfängliche Funktion hatte er als Medium des Zeigens. Tom Cunning beschreibt diese Art des Kinos, dessen Fokus nicht im Erzählen einer Geschichte liegt, als „cinema of attraction“. „Many trick films are, in effect, plotless, a series of transformations strung together with little connection and certainly no characterization.“ Obwohl einige Filmhersteller wie auch Kritiker daran zweifelten, dass das Kino mehr kann als nur Zeigen, hat es im Laufe seiner Geschichte seine eigene Sprache entwickelt, um uns Geschichten zu erzählen. Die Entwicklung des Films hin zu einem Medium des Erzählens wie wir es heute kennen, wurde in zahlreichen Werken schon behandelt (u.a. David Bordwell ). Die Animationsstudie war aber lange Zeit ein Stiefkind der Filmwissenschaft. Erst in letzter Zeit wurde dem Zeichentrick auch in der Wissenschaft Beachtung geschenkt. Auch diese Arbeit widmet sich dem Zeichentrick als ein Medium des Erzählens. Da der Trickfilm ein Medium wie der Film ist, ist es klar, dass der Zeichentrick sich ebenfalls der Filmsprache bedient. Jedoch weist er ebenfalls Verwandtschaft zum Comic auf. Ausgehend von diesem Phänomen wurden zwei Forschungsfragen entwickelt.
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