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Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,7, Universität Konstanz (Verwaltungswissenschaften), 101 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Stellt man sich die Frage, womit bedeutende Persönlichkeiten aus der Geschichte, Wirtschaft oder dem gesellschaftlichen Leben ihre Mitmenschen in den Bann ziehen, so lautet häufig Charisma die Antwort. Erfolgsgeschichten über gewinnbringend umstrukturierte oder neu gegründete Unternehmen werden in den Medien meist in Verbindung mit einer charismatischen Persönlichkeit gebracht. So wird beispielsweise Jack Welch, der langjährige CEO von General Electrics, in einem Artikel der Wochenzeitung DIE ZEIT (Huhn 2001, S. 1) „[...] die Energie eines Kernkraftwerkes und das Charisma eines Religionsgründers“ zugesprochen. In seiner 20-jährigen Amtszeit konnte Welch den Umsatz von General Electrics von US $ 27.240 Millionen im Jahre 1981 auf US $ 100.469 Millionen im Jahre 1998 steigern (vgl. Bartlett/Wozny 2004, S. 1). Als weitere Personen aus dem wirtschaftlichen Leben, die häufig als charismatisch beschrieben werden gelten beispielsweise ebenso Anita Roddick, die Gründerin des Body Shops oder Microsoft-Gründer Bill Gates (vgl. Weibler 1997, S. 27). Charisma und Erfolg scheinen somit auf den ersten Blick in enger Verbindung zu stehen. Auch im Bereich des Sports lässt sich die Verbindung Charisma und Erfolg finden. Kurz nach Klinsmanns Ernennung zum Nationaltrainer bezeichnet ihn beispielsweise sein Trainerkollege Arsène Wenger im Kicker-Sportmagazin (2004, S. 2) wie folgt: „Er hat Charisma und den Willen zu neuen Ideen, er ist intelligent und positiv.“ Die Zeitung Die Welt (Kreitling 2005, S. 1) schreibt kurz vor dem sportlichen Großereignis in Deutschland, der Fußballweltmeisterschaft, über den deutschen Nationaltrainer: „Klinsmann sieht überall das halbvolle Glas. Glück. Chuzpe. Charisma. Seit Franz Beckenbauer 1990 die WM gewann, waren Erfolgseigenschaften nicht mehr so deutlich zu bestaunen“. Schließlich wird jüngst in der Zeitschrift brand eins (Biermann 2006, S. 66) der Betriebswirtschaftler Christian Scholz von der Universität des Saarlandes zitiert, dass Klinsmann ein lebendes Beispiel für „Transformational Leadership“ sei. [...]. Ziel dieser Arbeit ist es herauszufinden, ob sich die Zuordnung charismatischer Qualitäten bei Veränderung der Situation, je nach mehr oder weniger erfolgreichen Perioden, verändern. Lässt sich eine Schwankung in der Wahrnehmung des Charismas im Zusammenhang mit Erfolg erkennen, so müsste man Charisma nicht als eine Konstante, sondern eine variable Größe betrachten.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Allgemeines und Theorien, Note: 1,7, Universität Konstanz, Veranstaltung: Internationale Politik und Verwaltung, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Wichtigkeit und den Bedarf dieser Arbeit wurde mit den Terrorakten des 11. Septembers unterstrichen. Auswärtige Kulturpolitik kann dabei eine auf Friedenserhaltung, Konfliktprävention und Verwirklichung der Menschenrechte ausgerichtete Außenpolitik bestärken. Die Fähigkeiten, in anderen Kulturen zu denken und zu fühlen, ist für die Fragen der Sicherheitspolitik unverzichtbar. Die Annäherung durch Dialog kann eine Basis für gemeinsame Verständigung schaffen und sich so als Konfliktpotentiale vermindernde Kommunikation verstehen. Daher wird in Deutschland die Auswärtige Kulturpolitik als „dritte Säule der Außenpolitik“ bezeichnet. Bei so viel positiver Leistung ist es geradezu verwunderlich, wenn in der Zeitschrift für Kulturaustausch 4/01 festgestellt wird, „dass ausgerechnet die Auswärtige Kulturpolitik einen hohen Nachholbedarf an wissenschaftlicher Begleitung hat". Dabei kann gerade die Wissenschaft dabei helfen, Komplexität durchschaubar zu machen, Entwicklungslinien zu zeichnen und womöglich auch Handlungsoptionen zu benennen. Zur theoretischen Analyse der Auswärtigen Kulturpolitik lassen sich dabei die Theorien der Außenpolitik fast problemlos verwenden. So können sowohl der Realismus, Liberalismus als auch der Konstruktivismus als die drei Hauptparadigmen der allgemeinen Außenpolitik in gewissen Bereichen der Kulturpolitik Erklärungshilfen leisten, wenn Kulturpolitik als ein spezielles Gebiet der Außenpolitik gesehen wird. Neben diesen „klassischen“ Paradigmen bildete sich mit dem „Zivilmachtansatz“ ein neuer Forschungsstrang in den Internationalen Beziehungen heraus. Universelle Werte wurden dabei als Bestandteil nationaler Interessen gesehen. Aus einem kollektiven Identitätsbewusstsein ergibt sich das Bekenntnis zu einer explizit wertorientierte Außenpolitik. Anfang der 1990er wurde dieses Konzept von Hanns W. Maull auch auf Deutschland angewandt. Ziel dieser Arbeit soll es nun sein zu zeigen, ob und in wieweit die Auswärtige Kulturpolitik der Bundesrepublik Deutschland diesem Konzept gerecht wird. Untersuchungsgegenstand wird dabei die „Konzeption 2000“ sein, die vom Auswärtigen Amt nach ausführlicher Erörterung mit dem Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages, den Ländern und den Bundesressorts als Leitlinie der Auswärtigen Kulturpolitik entwickelt wurde. Die theoretische Hauptfragestellung dieser Arbeit wird dabei lauten, ob und inwieweit die Ziele und Grundsätze der Konzeption 2000 dem Zivilmachtkonzept entsprechen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Organisation und Verwaltung, Note: 1,0, Universität Konstanz, Veranstaltung: Verwaltung(smodernisierung) anders denken, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit Anfang der 80er Jahre wird auf internationaler Ebene das Thema der Modernisierung der öffentlichen Verwaltung unter dem Paradigma des New Public Management (NPM), beziehungsweise des Neuen Steuerungsmodells (NSM) wissenschaftliche diskutiert. Jedoch bei der praktischen Umsetzung wurde häufig festgestellt, dass diese Neuorientierung nicht reibungslos verläuft. In einigen Ländern, wie beispielsweise in Deutschland, wird die Verwaltung sogar als besonders veränderungsresistent empfunden. Als eine mögliche Grundlage wurde daher das Konzept der Organisations- und Verwaltungskultur herangezogen, um sowohl die Widerstände gegen die Modernisierung zu erklären als auch um neue Möglichkeiten für einen Wandel in der Verwaltung zu gestalten. Ziel dieser Arbeit ist es daher das Konzept der Organisation- und Verwaltungskultur zu erläutern und ihre Bedeutung für die Veränderungsfähigkeit der Verwaltung in Deutschland aufzuzeigen. Dazu wird zunächst der Begriff Organisationskultur definiert und verdeutlicht um ihn anschließend auf die öffentliche Verwaltung anwenden zu können. Anschließend soll durch einen Vergleich zwischen der Verwaltungskultur nach dem alten Steuerungsmodell und den geforderten Prinzipien des neuen Modells verdeutlicht werden, inwiefern die Verwaltungskultur einen Modernisierungsprozess beeinflussen kann. Mit einer empirischen Einzelfallstudie soll abschließend gezeigt werden, wie eine mögliche kulturfreundliche Umsetzung des Neuen Steuerungsmodells aussehen kann.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Sonstige Themen, Note: 2,3, Universität Konstanz, Veranstaltung: Kulturmanagement, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die deutsche Geschichte hat in ihrer Laufzeit eine einzigartige Kulturlandschaft hervorgebracht. Auf eine über 300-jährige Tradition zurückblickend konnte sich in Deutschland eine in Europa fast unvergleichbare Vielfalt und Dichte an Stadttheatern, Landesbühnen und Orchestern etablieren. Für viele stellt diese Einzigartigkeit eine „schützenswerte Kulturlandschaft“ und „ein unverzichtbarer Bestandteil des kulturellen Lebens der Bundesrepublik“ dar (Deutscher Bundestag, 2003). Gleichzeitig jedoch wird das Theater in der Gesellschaft vermehrt als ein Unterhaltungsprogramm neben vielen weiteren Medien angesehen. Ökonomisch hat es sich gegen ein stetig wachsendes Angebot an marktschnittigen Kulturwaren zu behaupten und den unterschiedlichen Erwartungen sowohl von Seiten des Publikums, als auch seitens des kulturpolitischen Bildungsauftrags und dem künstlerischen Selbstzweck gerecht zu werden. In diesem Spannungsfeld wird bei immer knapperen Kassen der Länder und Kommunen und nur halbvollen Theatersälen immer häufiger die Frage nach der Rechtfertigung der Finanzierung der Theater mit öffentlichen Mitteln gestellt. Ziel dieser Arbeit soll es nun sein, aufzuzeigen, warum in Deutschland das Theatersystem aus öffentlicher Hand finanziert wird und wie dies aus kulturpolitischer Sicht zu rechtfertigen ist. Vorab werden zum begrifflichen Verständnis die Definitionen von Kultur und Kulturpolitik eingeführt. Nach einem historischen Überblick über die Entwicklung des Theatersystems in Deutschland folgt die Darstellung der Ziele der Theaterförderung aus verschiedenen Blickwinkeln der Kulturpolitik. Zunächst wird dabei auf die juristische Verankerung eingegangen und anschließend die gesellschaftliche und ökonomische Funktion des Theaters erläutert, die eine staatliche Subvention rechtfertigen könnte.
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