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Informations- und Kommunikationstechnologien nehmen einen wesentlichen Einfluss auf unser Leben und machen auch vor dem Gesundheitswesen nicht Halt. Durch die zunehmenden technischen M glichkeiten in der Medizin und einer lter werdenden Gesellschaft steigen die Kosten in diesem Bereich weltweit an. Den gr ten Kostenanteil tragen dabei die Behandlungen in den Krankenh usern. Durch E-Health Initiativen auf nationaler und internationaler Ebene sollen die Behandlungen im Gesundheitswesen effizienter gestaltet, die Kosten gesenkt und gleichzeitig eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung gesichert werden. Die Verf gbarkeit von relevanten Patientendaten wird f r den diagnostischen Prozess aufgrund der steigenden Mobilit t der B rger, die freie Arztwahl sowie einer zunehmenden Spezialisierung der Gesundheitsdienstanbieter immer wichtiger. Sind jene Daten, welche oftmals aus der Analytik stammen, vorhanden, k nnen Mehrfachuntersuchungen vermieden und Behandlungszeiten verk rzt werden. Um eine solche Datenverf gbarkeit zu erreichen, m ssen die analytischen Daten elektronisch zwischen den Informationssystemen bertragen werden. Aufgrund einer heterogenen Systemlandschaft und der unterschiedlichen M glichkeiten in der Daten bertragung stellt dies eine gro e Herausforderung dar. Gleiches gilt f r die Datensicherheit und den Datenschutz. In diesem Buch werden dem Leser Grundlagen zur biomedizinischen Analytik und den daraus resultierenden Labordaten vermittelt. Zudem werden Nutzen und Funktionen von Krankenhausinformationssystemen beschrieben und dargestellt, wie Daten bertragungen ber jene Systeme momentan funktionieren. Den theoretischen Schwerpunkt, mit Fokus auf die bertragung analytischer Daten, nimmt das Thema E-Health ein. Hierzu wurden unter anderem Experten aus dem Bereich E-Health befragt. Die gewonnenen Erkenntnisse in Bezug auf die elektronische bertragung von Labordaten wurden der Theorie gegen bergestellt und systematisiert. Die Ergebnisse flie en in e
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Informatik - Allgemeines, Note: 1, FH OÖ Standort Steyr, Sprache: Deutsch, Abstract: The healthcare sector is currently changing. Whilst on the one hand constant efforts are being made to improve efficiency and effectiveness, on the other hand cuts and plans for a reform are being made to counteract the constantly rising expenditure. This counts for the laboratory branch as well, which is beginning to play a central role in healthcare. This bachelor thesis will examine whether the assignment of electronic data communication within the laboratory range permits an improved process cycle and thereby solve the described problems. Examples of these problems are mistakes like mixing up blood samples, incorrect labelling of samples, taking the wrong sample tubes, rising costs, increased administration expenditure and so on. By describing an actual process, which was evaluated in the context of this work, many of these problems are clarified to the reader. Subsequently, the basics of electronic data interchange are dealt with, whereby the focus is on the Extensible Markup Lan-guage (XML). The described possibilities for electronic communication will be inte-grated into a target process, which is opposed to the actual process. The result of this shows a net benefit for the laboratory. This is made particularly clear with the example of correct identification and continuous traceability of pre-barcoded blood collection tubes. The result of this bachelor thesis finally shows that within the laboratory field the adoption of electronic data communication by means of XML and use of a constant work-flow in combination with pre-barcoded blood collection tubes minimizes the problems, which were described at the beginning. This is made especially clear with the example of the correct identification and continuous traceability of pre-barcoded blood collection tubes.
Inhaltsangabe:Einleitung: Das Gesundheitswesen ist ein sehr wichtiger Bestandteil in unserem Leben. Menschen in diesem Bereich treten jeden Tag an um ihren Mitmenschen zu helfen. Dies geschieht zum Einen durch die Förderung und Erhaltung der Gesundheit, zum Anderen durch die Behandlung von Krankheiten und Verletzungen. Leider geschehen dort, wo Menschen arbeiten auch immer wieder Fehler. Auch im Gesundheitswesen kommt es passiert es, dass Patienten durch die vorgenommenen Behandlungen Schäden davon tragen. Während früher viele Fehler verschwiegen wurden, wird heutzutage versucht die Probleme anzusprechen. Dies wird durch Organisationen wie dem ‘Aktionsbündnis Patientensicherheit’ (APS) ermöglicht, indem für einen offeneren Umgang mit Irrtümern oder Beinahe-Irrtümern eingestanden wird. Es werden hierbei jedoch keine Schuldigen ausgeforscht, sondern vielmehr Strategien zur Vermeidung unerwünschter Ereignisse. Diese Bakkalaureatsarbeit behandelt ebenfalls Probleme im Laborbereich und setzt hierbei den Fokus auf die Evaluierung des möglichen Potential elektronischer Datenübertragung. Problemstellung und Relevanz der Thematik: Das nachfolgende Kapitel 1.1 ‘Problemstellung und Relevanz der Thematik’ behandelt in den nachfolgenden Punkten die Problemstellung und Relevanz der Thematik dieser Arbeit. Durch Beispiele auftretender Fehler im Gesundheitswesen sowie einer Darstellung der momentanen Kostensituation wird versucht dies zu untermauern. Medizinische Fehler: Einer aktuellen Studie zufolge sterben alleine in Deutschland bis zu 17.000 Menschen aufgrund medizinischer Fehler. Diese lassen sich auf falsche Behandlungen und zu wenig sorgfältige Arbeit zurückführen. International liegt Deutschland damit im Durchschnitt. Laut einer Studie sterben in den USA jährlich sogar bis zu 98.000 Menschen aufgrund vermeidbarer Fehler. Dies würde bedeuten, dass dort mehr Menschen durch medizinische Fehler sterben, als durch Verkehrsunfälle. Basierend auf einer Umfrage der europäischen Kommission werden medizinische Fehler von den Bürgern Eurpas als ein herausragendes Problem wahrgenommen. Doch wo treten solche Probleme auf? Im Laborbereich, auf den der Fokus dieser Arbeit gelegt wird, kommen beispielsweise weit häufiger Fehler in der präanalytischen Phase vor, als durch analytische Messfehler entstehen. Die präanalytische Phase, welche ein Teil des diagnostischen Prozesses ist, beginnt mit der Umsetzung der Fragestellung zur Testauswahl und endet mit der [...]
Masterarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Informatik - Internet, neue Technologien, Note: 1,0, FH OÖ Standort Steyr (Studienzweig: Supply Chain Management), Sprache: Deutsch, Abstract: E-Health Initiativen auf nationaler und internationaler Ebene sollen die Behandlungen im Gesundheitswesen effizienter gestaltet werden. Damit sollen die Kosten gesenkt und gleichzeitig eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung gesichert werden. Die Verfügbarkeit von relevanten Patientendaten, zur richtigen Zeit und am richtigen Ort, wird für den diagnostischen Prozess immer wichtiger. Sind jene Daten, welche oftmals aus der Analytik stammen vorhanden, können Mehrfachuntersuchungen vermieden und Behandlungszeiten verkürzt werden. Um eine solche Datenverfügbarkeit zu erreichen, müssen die analytischen Daten elektronisch zwischen den Informationssystemen übertragen werden. Aufgrund einer heterogenen Systemlandschaft und die unterschiedlichen Möglichkeiten in der Datenübertragung, stellt dies eine große Herausforderung dar. Hinzu kommen die Datensicherheit und der Datenschutz, welche aufgrund der sensiblen Daten eine berechtigte Rolle einnehmen. In dieser Masterthesis werden dem Leser Grundlagen zur biomedizinischen Analytik und den daraus resultierenden Labordaten vermittelt. Zudem werden Nutzen und Funktionen von Krankenhausinformationssystemen beschrieben und wie Datenübertragungen über jene Systeme momentan funktionieren. Den theoretischen Schwerpunkt, mit Fokus auf die Übertragung analytischer Daten, nimmt das Thema E-Health ein. Für den empirischen Teil der Arbeit wurden Experten aus dem Bereich E-Health befragt. Die gewonnenen Erkenntnisse in Bezug auf die elektronische Übertragung von Labordaten, werden anschließend der Theorie gegenübergestellt und systematisiert. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden in ein Grobkonzept übertragen, um damit eine gerichtete elektronische Übertragung von Labordaten zwischen Krankenhausinformationssystemen zu beschreiben. Das Ergebnis zeigt wie eine gerichtete Datenübertragung von Labordaten funktionieren kann. Im Zuge des Grobkonzeptes werden E-Health Lösungen für die Probleme des diagnostischen Prozesses, insbesondere der Präanalytik, präsentiert. Insbesondere ein durchgängig elektronischer Informationsfluss, in Kombination mit Produkten wie vorbarcodierten Probenröhrchen, ermöglicht eine Verbesserung der Effizienz und der Sicherheit und erlaubt gleichzeitig eine Senkung der Kosten im Gesundheitswesen.
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