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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1,7, Bergische Universität Wuppertal, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Central Intelligence Agency (CIA), einer von 16 Geheimdiensten der Vereinigten Staaten, geschaffen, um das Land vor überraschenden, äußeren Angriffen zu schützen und um die restlichen Geheimdienste zu koordinieren, ist in der Vergangenheit, besonders mit Blick auf die Ereignisse des 11. Septembers 2001 und den darauffolgenden Interventionen in Afghanistan und im Irak, in den öffentlichen Blickpunkt geraten. Diese Arbeit gliedert sich in drei zusammenhängende Teile, so werden zunächst die Geschichte, also die Entstehung der Agency und die wichtigsten Aufgabenbereiche beschrieben, um daraufhin eine der umstrittensten Operationen der CIA dar zu stellen (Die Invasion in der Schweinebucht (Kuba 1961)) und schließlich auf das Buch „State of War – Die Geheime Geschichte der CIA und der Bush-Administration“ von James Risen einzugehen. Dabei steht wiederum George Tenet, langjähriger Leiter der Behörde, im Vordergrund. Risens Ausführungen sollen Antworten auf die Frage liefern, in welchem Maße eine einzelne Person in Ausübung ihrer Tätigkeit als CIA-Chef die gesamte Arbeit der Agency beeinflussen bzw. in eine bestimmte Richtung lenken kann und welche Faktoren speziell bei Tenet dazu führten. Die Arbeit soll natürlich in keinem Bereich den Anspruch auf Vollständigkeit oder absolute Transparenz erheben, da dies bei dieser Thematik auch gar nicht möglich wäre. Die von den Autoren benutzten Quellen, auf die ich im Laufe der Arbeit eingehen werde, sind z.T. entweder geheim oder werden nicht explizit genannt. Es ist nachvollziehbar, bei der Auseinandersetzung mit einem Geheimdienst keine offiziellen oder zweifellos glaubhaften Informationen beziehen zu können, diesen Umstand birgt das diesbezüglich problematische Thema von Beginn an in sich. Die Arbeit ist daher als überschaubarer Einblick in die Entwicklung, die Aufgaben und einzelne Prozesse innerhalb der CIA zu verstehen, mit dem Versuch, im letzten Teil der Arbeit auf die innere Struktur, ausgehend von dem Leiter der Agency, Bezug zu nehmen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Westeuropa, Note: 1,3, Bergische Universität Wuppertal, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 29. Oktober 2004 unterzeichneten die Staats- und Regierungschefs den EU-Verfassungsvertrag in Rom. Eine Verfassung soll im Allgemeinen zunächst Machtausübung legitimieren, zur Organisation beitragen, begrenzen, integrativ wirken und zur Identitätsbildung der Bürger führen. Zudem kann sie den alltägliche politischen Prozess von bestimmten Problemen und Streitigkeiten entlasten. Der Hauptgrund für die Entscheidung der Europäischen Union, eine Verfassung einzuführen, waren jedoch nicht bloß pragmatische oder juristische Erfordernisse. Es ging, neben verschiedenen anderen Aspekten, ganz speziell um die Integrationsfunktion der Verfassung, also einer verstärkten Identifikation der Bürger mit dem Staatengebilde der EU und der Entwicklung und Stärkung einer europäischen Identität, denn allein der Begriff „Verfassung“ ist bei der Mehrzahl der Menschen positiv konnotiert. Bevor die Verfassung für die EU jedoch in Kraft treten konnte, musste der Vertrag von den einzelnen Mitgliedsstaaten ratifiziert werden. „Die Verfassung muss jetzt noch ratifiziert werden. Da wird es einige Aufregung geben, aber am Schluss tritt sie [die Verfassung] in Kraft.“ Dieser optimistischen Aussage Joschka Fischers, dem ehemaligen Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, wurde durch die gescheiterten Referenden in Frankreich und den Niederlanden widersprochen. Die Ratifizierung erfolgte zuvor jedoch bereits in mehreren Ländern, die insgesamt mehr als 50% der EU-Bevölkerung ausmachen. Die EU steht nun vor dem Problem, dass ein Teil der Länder die Verfassung faktisch befürwortet hat, die Bevölkerung zweier Gründerstaaten der EU diese jedoch bis dato ablehnt. Durch diese Ablehnung ist die Verfassung formal gescheitert. Seitdem wurde viel über die Gründe für das Scheitern der Referenden spekuliert. Diese Arbeit beschäftigt sich speziell mit dem Referendum in Frankreich. Dabei soll das französische Referendum noch einmal analysiert, die Gründe für das Scheitern hinterfragt und die Folgen des „Non“ der Franzosen dargestellt werden. Dabei kommt es zu Vergleichen verschiedener Aussagen, die es zu hinterfragen gilt. Im letzten Teil der Arbeit wird versucht, Möglichkeiten für das weitere Verfahren der EU in Bezug auf die Verfassung darzustellen und verschiedene Vorschläge zu diesem Thema aufzugreifen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Entwicklungspolitik, Note: 1,7, Bergische Universität Wuppertal, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die zunehmende Globalisierung und politische Zusammenarbeit mit anderen, z.T. fremden Kulturen und Staaten, die sich oft noch im politischen Umbruch befinden, erfordert politische Akteure, die aktiv und vor Ort an einer demokratischen Entwicklung dieser Länder mitwirken können. Diese Arbeit befasst sich mit der internationalen Demokratisierungspolitik parteinaher politischer Stiftungen. Im Verlauf wird zunächst die Bedeutung des Begriffs „Demokratisierung“ erläutert. Der Frage, wie sich die Staatsform Demokratie auf einen Staat übertagen lässt, dessen Volk keinerlei demokratische Erfahrung aufweist und sich in der Vergangenheit bislang nur unter anderen, nicht-demokratischen Regierungen befand, wird nachgegangen. Ziel dieser Arbeit ist es, die internationalen Demokratieförderungsprozesse der Stiftungen exemplarisch darzustellen und durch Beispiele von globalen Projekten die Theorie mit der Praxis zu verknüpfen. Dabei geht es um die Auslandsarbeit der Stiftungen, in welcher Art und Weise sie im Ausland auftreten, wie das Engagement die Bevölkerung vor Ort erreicht und welche soziokulturell begründeten Probleme bei der Förderung in sog. Transformationsstaaten auftreten können. Hierzu muss beachtet werden, dass nur ein kleiner Ausschnitt über internationale Demokratisierung gegeben werden kann, da die Stiftungen weltweit tätig sind und es eine enorme Anzahl an laufenden und eine noch größere Menge an bereits abgeschlossenen Projekten gibt. Daher ist der Blick auf die einzelnen Förderungsmaßnahmen, die hier im Vordergrund stehen werden, exemplarisch für viele andere Projekte, die in ähnlicher Weise ablaufen, zu betrachten.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Int. Organisationen u. Verbände, Note: 1,7, Bergische Universität Wuppertal, 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Jahr 1944 wurde der Internationale Währungsfonds (IWF; engl.: IMF – International Monetary Fund) in Bretton Woods von Vertretern der wichtigsten Industrienationen gemeinsam mit der Weltbank geschaffen. Das Währungssystem sollte reguliert werden, Schuldner sollten in Zukunft positiv mit den ihnen anvertrauten Mitteln umgehen und man wollte Gläubiger zu einem verantwortlicheren Verhalten bringen, dem grenzüberschreitenden Schuldenverhältnis sollte also die politische Schärfe genommen werden. Würde sich der wirtschaftliche Austausch in geordneten Bahnen entwickeln, könnte Kriegen die wirtschaftliche Veranlassung genommen werden, so hoffte man in Bretton Woods. Der IWF sollte dabei ausgleichend auf die Währungsbeziehungen wirken, also kurzfristige Zahlungsschwierigkeiten der Mitgliedsländer vermeiden und zur Stabilisierung der Währungen beitragen. Der Fonds, der jahrelang als finanzpolitische Feuerwehr und Garant für Wirtschaftsstabilität gehandelt wurde und nahezu unbeachtet und unkontrolliert von der breiten Öffentlichkeit das Schicksal der Schuldnerländer bestimmt hatte, ist spätestens seit der Asienkrise 1997 ins Blickfeld der Kritik geraten. Seither wird eine ständige Debatte um seine Rolle im künftigen Kurs der Globalisierung geführt. Harsche Kritik erfährt der IWF seit Jahren von verschiedenen Nichtregierungsorganisationen, sog. NGOs (engl.: non-governmental organizations). Im Folgenden werden die grundlegenden Kritikpunkte und Reformvorschläge der NGOs betrachtet. Um keine einseitige Sicht zu präsentieren, fließen zudem Äußerungen und Stellungnahmen des IWF mit in diese Arbeit ein. Ziel ist es, die wichtigsten Vorwürfe der NGOs darzustellen bzw. zusammenzufassen um daraufhin ein Fazit über die verschiedenen Positionen ziehen zu können.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Klima- und Umweltpolitik, Note: 1,7, Bergische Universität Wuppertal, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit der UN-Konferenz über die Umwelt des Menschen 1972 in Stockholm hat sich die Umweltpolitik auch international zu einem wichtigen Themenfeld entwickelt. Ausschlaggebend zu dieser Zeit war die Erkenntnis, dass sich Umweltbelastung nicht an territoriale Grenzen hält und daher eine gemeinsame, staatenübergreifende Umweltpolitik entwickelt werden muss. Spätestens seit der zweiten Hälfte der 1980er Jahre lässt sich eine globale Diskussion zum Thema Umwelt beobachten. Dabei zählen vor allem der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen und die damit zusammenhängenden Naturschutzmaßnahmen zu den wichtigsten Punkten der Umweltpolitik. Die akuten Probleme des 21. Jahrhunderts sind die Veränderung der Atmosphäre und des Klimasystems, die sinkende Qualität und Verknappung von Böden und Trinkwasser, das Artensterben, die Urbanisierung, der Verkehr und die zunehmende Überbevölkerung. In Zeiten wirtschaftlicher Missstände gerät das Thema Umweltpolitik national oftmals in den Hintergrund, um dennoch eine nachhaltige Umweltpolitik betreiben zu können, muss der Dialog auf internationaler bzw. europäischer Ebene stattfinden. Für den Prozess der Verlagerung umweltpolitischer Themen auf europäische Ebene zeichnen vor allem Nichtregierungsorganisationen, also zum Großteil Umweltverbände, verantwortlich. Seit dem Erdgipfel von Rio de Janeiro 1992 spielen Umweltgruppen eine bedeutende Rolle, zu den bekanntesten zählen dabei Greenpeace, der World Wide Fund for Nature (WWF) und Friends of the Earth (FoE). Diese Vereinigungen betreiben Lobbyarbeit bei Konferenzen auf internationaler Ebene, mobilisieren die Öffentlichkeit und stellen ihr spezifisches Fachwissen zur Verfügung. Diese Arbeit beschäftigt sich speziell mit der Fragestellung, welchen Einfluss die Umweltverbände im allgemeinen auf die Organe der Europäischen Union haben. Dazu werden zunächst die Begriffe Verbände bzw. NGO und Lobbying definiert und ein kurzer Blick auf die elementaren Funktionen der Organe der EU geworfen, um daraufhin die Einflussmöglichkeiten der Verbände auf die verschiedenen Organe einzeln darzustellen und um abschließend eine Einschätzung, wie viel Umweltpolitik bereits auf europäischer Ebene stattfindet und vor allem, welche Rolle die Umweltverbände dabei spielen, abgeben zu können.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,3, Bergische Universität Wuppertal, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Mittelalter wird häufig als dunkles Zeitalter beschrieben, gekennzeichnet durch ein brutales System von Folter, Qual und drakonischen Urteilen, vollzogen an unmündigen Bürgern. Kann überhaupt von einem Strafrecht gesprochen werden, so scheint es barbarische Strafen vorgesehen zu haben, deren öffentliche Durchführung der Abschreckung dienen sollte. Die Bürger schienen diesen Hinrichtungen und Körperstrafen beizuwohnen, um den verachteten Verbrecher möglichst hart gestraft zu wissen. Der Gewalttopos ist aus heutiger Sicht ein bestimmender Allgemeinplatz bei der Rückschau auf das Mittelalter. Hält er aber einer genaueren Betrachtung in diesem Maße stand? In welchem Verhältnis stehen Verbrechen und Strafen zueinander, in einer Zeit, die ein ausgebildetes Strafsystem heutiger Tage noch nicht kannte? Diese Arbeit beschäftigt sich mit typischen Verbrechen und deren Bestrafung im Mittelalter vor dem Hintergrund der allmählichen Urbanisierung der Gesellschaft. Im Mittelpunkt werden daher nicht die frühen Formen des Strafrechts (Leges u.a.) stehen, vielmehr wird zu zeigen sein, wie städtisches Leben im Mittelalter mit Verbrechen und Strafe verbunden war. Dabei wird versucht, nicht unbewusst ein ausdifferenziertes modernes Strafrecht als Maßstab für eine Zeit anzulegen, der eine einheitliche Gesetzgebung noch unbekannt war. Ziel der Arbeit ist keine Strafrechtsgeschichte, sondern eine differenziertere bzw. deskriptive Betrachtung von vornehmlich in mittelalterlichen Städten begangenen Straftaten und deren Sanktionierung, vor dem Hintergrund eines sich wandelnden Strafrechts, wobei mentalitätsgeschichtliche Aspekte zu berücksichtigen sein werden. Die Arbeit behandelt zunächst allgemeine Aspekte zum Zusammenhang von Stadt und Verbrechen. Nachdem diese einleitend thematisiert worden sind, wird in aller Kürze auf die Entwicklung der wichtigsten Rechtsschriften und die Begriffe „Verbrechen“ und „Strafe“ eingegangen. Danach werden die Verbrechen und die damit zusammenhängenden Strafen, unterschieden nach Todes- und Körperstrafen, dargestellt, um am Ende die Einstellungen der Bürger des Mittelalters zu den Verurteilten hinterfragen zu können.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik, Bergische Universität Wuppertal, Veranstaltung: Erziehungswissenschaften, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Koedukationsdebatte, also die Diskussion um eine gemeinsame Erziehung von Jungen und Mädchen in der Schule, hat in der Vergangenheit kritische Diskussionen und eine enorme Anzahl verschiedener Projekte in deutschen Schulen hervorgebracht. Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht eine ganz bestimmte deutsche Schule, die Laborschule Bielefeld. Dabei handelt es sich um die staatliche Versuchsschule des Landes Nordrhein-Westfalen und zugleich um eine wissenschaftliche Einrichtung der Universität Bielefeld, speziell der pädagogischen Fakultät. Es ist (im pädagogischen Sinn) also eine sehr besondere Schule, wie sie sich in der Bundesrepublik in dieser Form kein zweites Mal finden lässt. Im Folgenden soll die Laborschule kurz beschrieben und die Besonderheiten und Unterschiede zu den bekannten Regelschulen sollen aufgezeigt werden, um vor diesem Hintergrund auf die Koedukation bzw. die Entwicklung selbiger an der Bielefelder Schule einzugehen. Dabei wird der Schwerpunkt auf der jüngeren Entwicklung (seit Anfang der 1990er Jahre) liegen, in diesem Zusammenhang werden nur einige Projekte genannt, von denen ich wiederum einige exemplarisch näher ausführen werde. Die Laborschule beschäftigt sich ganz bewusst mit der Frage nach geschlechtlicher Differenz, mit dem bewussten Umgang der Erziehung in geschlechterheterogenen Gruppen, daher kann diese Arbeit auch keinen Anspruch erheben, die Vielzahl vergangener und aktueller Projekte und Bemühungen, Koedukation umzusetzen, zu erläutern. Vielmehr soll die Arbeit einen Einblick in die pädagogischen Leitlinien der Laborschule geben und zeigen, wie sich die Frage nach einer angemessenen und funktionierenden Koedukation im Laufe der Zeit verändert bzw. entwickelt hat.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,0, Bergische Universität Wuppertal, Sprache: Deutsch, Abstract: Die politische Rede hat seit jeher einen besonderen Platz im politischen Geschehen eingenommen. Kaum ein anderer Moment ermöglicht einem Redner derart ungeteilte Aufmerksamkeit des Publikums bzw. der Zuhörer. Während politischer Debatten und Diskussionen muss um Präsenz gefochten werden, die öffentliche Rede jedoch setzt den Redner in den Mittelpunkt des Geschehens, hier kann er im Idealfall seine Ansichten und Gedanken ungestört preisgeben, sich seine Redefolge zuvor genau festlegen. Ein Allgemeinplatz in den Medien und in der Literatur ist das Beklagen des Verfalls der politischen Beredsamkeit und der großen öffentlichen Rede. Wie präzise ist diese Einschätzung? Kann es unter heutigen Bedingungen überhaupt noch große Reden geben, oder findet man diese nur noch in der Vergangenheit? Was macht überhaupt eine gute Rede aus, welche Kriterien lassen sich zur Beurteilung heranziehen? Diese und weitere Fragen sollen in dieser Arbeit genauer betrachtet und wenn möglich, zumindest teilweise, beantwortet werden. Ziel soll dabei nicht sein, bestimmte Reden ausführlich zu analysieren oder Anleitungen für eine gute Rede darzulegen, vielmehr soll ein Überblick über die politische Rede, ihren Ursprung und ihre heutigen, veränderten Bedingungen, gegeben werden. Durch die Auswahl inhaltlich durchaus heterogener Texte zu diesem Thema wird außerdem der Versuch unternommen, das Thema „Politische Rede“ aus verschiedenen Blickwinkel zu betrachten. Zur Einführung in den theoretischen Teil der Arbeit werden die Themen „Sprache in der Politik“ und „Rhetorik“ angeschnitten, um die folgende Auseinandersetzung mit politischer Rede zu erleichtern. Außerdem werden die Merkmale politischer Rede der klassischen Rhetorik mit denen der heutigen, modernen Redekritik verglichen. Auch und gerade dem Deutschunterricht hat sich mit dem Themenkomplex „Reflexion über Sprache“ seit längerem ein interessantes und fächerübergreifendes Gebiet eröffnet, das sich auch mit politischen Texten bzw. politischen Reden zunehmend auseinandersetzt. Die Entwicklung im Umgang mit politischer Rede im Deutschunterricht seit den 1970er Jahren wird skizziert, außerdem werden Möglichkeiten und Perspektiven aufgezeigt, nach denen politische Reden im Unterricht produktiv bearbeitet werden können. Verschiedene Beispiele und ein möglicher Unterrichtsentwurf bilden abschließend den didaktischen Teil der Arbeit.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 1,0, Bergische Universität Wuppertal, Sprache: Deutsch, Abstract: Kaum ein anderer Zeitschriftenartikel hat in der Vergangenheit eine derartige Reaktion ausgelöst, wie der in der Fachzeitschrift ‚Foreign Affairs’ 1993 erschienene Artikel Samuel P. Huntingtons, Professor an der Harvard University und Direktor des John-M.-Olin-Instituts für Strategische Studien, mit dem Titel „The Clash of civilizations?“. Sprach vier Jahre zuvor Francis Fukuyama noch vom Ende der Geschichte, so konstatiert Huntington den Kampf der Kulturen und löst damit eine bis heute andauernde Debatte aus. Seit dem vergegenwärtigen sich Leser seines Artikels und dem später erschienenen Buch bei internationalen Konfliktsituationen (besonders mit islamischen Staaten) Huntingtons Thesen und es stellt sich die Frage, wann der Kampf der Kulturen beginnt, ob er vielleicht sogar schon unlängst begonnen hat, oder ob es erst ein auslösendes Ereignis geben wird, welches für die internationalen Beziehungen von entscheidender Bedeutung sein wird. Neben den Anschlägen vom 11. September 2001 prägte vor allem der Karikaturenstreit Ende des Jahres 2005 die Diskussion. Am 30. September besagten Jahres hatte die dänische Zeitung ‚Jyllands Posten’ verschiedenen Karikaturen Mohammeds, dem historisch letzten Propheten des Islam, veröffentlicht. Daraufhin kam es Anfang 2006 zu schweren Ausschreitungen, die islamische Welt sah sich angegriffen und verspottet. Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Karikaturenstreit, seiner Entstehung, dem Ablauf der Ereignisse und versucht, eine Verbindung zu verschiedenen Thesen Huntingtons herzustellen, um der Frage nachzugehen, ob es sich bei dem Ereignis um ein Indiz für Huntingtons Kampf der Kulturen handeln kann, ob Huntingtons Argumente auf die Krise anwendbar sind und wie die Ereignisse vor allem in der Öffentlichkeit und der Presse, durch welche die Karikaturen entstanden sind, wahrgenommen wurde. Die Arbeit kann bei der Fülle an Informationen zu beiden Themengebieten, also zu Huntingtons Buch bzw. seiner Rezeption und zu den Beiträgen zum Karikaturenstreit, nicht die gesamte Meinungsvielfalt einbeziehen und stellt somit den Versuch dar, die Ereignisse vor dem Hintergrund des Buches „Kampf der Kulturen – Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21. Jahrhundert“ zu thematisieren. Im Folgenden wird der Versuch unternommen, grundlegende Thesen zum Kampf der Kulturen zusammenzufassen, daraufhin den Streit um die Karikaturen einzuordnen um schlussendlich eine thematische Verbindung herstellen zu können.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Pädagogik - Der Lehrer / Pädagoge, Bergische Universität Wuppertal, Sprache: Deutsch, Abstract: Nicht zuletzt durch die bescheidenen Ergebnisse der internationalen PISA-Studie stehen deutsche Lehrkräfte wieder verstärkt im Fokus der Öffentlichkeit. Die öffentliche Meinung über Lehrerinnen und Lehrer war jedoch stets eine uneindeutige, von Vorurteilen und Stereotypisierungen geprägte Sicht. Jeder hat wohl seine Meinung über „die Lehrer“, waren die meisten Menschen doch jahrelang mit ihnen in Kontakt. Die Perspektive ändert sich dabei natürlich zwangsläufig im Laufe der Zeit: So sind die eigenen Lehrer dem Einen aus der vergangenen Schulzeit noch bekannt, der Andere sieht sich als Elternteil eines Schulkindes mit ihnen konfrontiert und wieder Andere entscheiden sich, nach der Schulzeit selbst den Lehrerberuf zu ergreifen. Selten wird man zwei identische Vorstellungen und Meinungen über „den Lehrer“ oder „die Lehrerin“ finden können, da jegliche Erfahrungen und somit entstehende Meinungsbilder stets an gewissen Stellen divergieren werden. Trotz allem ist in der Vergangenheit immer wieder über das Image der Lehrer spekuliert, gemutmaßt, gesprochen und vor allem geschrieben worden. Dabei ergeben sich natürlich ebenfalls sehr differenzierte Bilder. Demnach beschreibt Theodor W. Adorno den Lehrer als eine Person, welcher „[...] ein gewisses Aroma des gesellschaftlich nicht ganz Vollkommenen“ anhafte. Lehrerinnen und Lehrer gelten demnach als Intellektuelle zweiter Klasse, zwar Akademiker, aber keineswegs öffentlich anerkannt wie bspw. Ärzte oder Anwälte. In seiner Funktion ist der Lehrer darauf bedacht, der folgenden Generation die Ausübung gesellschaftlicher Funktionen zu vermitteln, obwohl er diese selbst nie praktisch kennen gelernt hat. Der Lehrende befindet sich stets in einer Art Schutzraum und braucht sich nicht in der freien Wirtschaft seinen Platz erkämpfen. Er erscheint oft als Einzelkämpfer, der sich durch seine Berufswahl Unmündigen gegenüber Macht verschafft hat, die er in anderer Funktion nicht erreicht hätte. Es ließen sich an dieser Stelle weitere unzählige, pauschale Schelten gegenüber Lehrerinnen und Lehrern aufzählen, da ihr Beruf wie kaum ein Zweiter der öffentlichen und stets kritisch bis einseitigen Diskussion ausgesetzt ist. In diesem Fall interessieren aber weniger die verbreiteten Stereotype des Lehrers. Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht vielmehr das Interesse, das öffentliche Ansehen über Lehrerinnen und Lehrer genauer zu betrachten und dabei mögliche Gründe für das kritische Bild innerhalb der Öffentlichkeit zu zeichnen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie, Bergische Universität Wuppertal, Sprache: Deutsch, Abstract: Nicht zuletzt durch die ernüchternden Ergebnisse der großen Schulleistungsstudien wie z.B. PISA (Programme for International Student Assessment) oder TIMSS (Third International Mathematics and Science Study) ist das bestehende Schulsystem mit den ausführenden Kräften, den Lehrpersonen, in die Diskussion geraten, sei es nun in der Politik oder im Bereich der Bildungsforschung. Das relativ schlechte Abschneiden deutscher Schülerinnen und Schüler im internationalen Vergleich war besonders für Deutschland, dessen Bildungssystem in den 1970er Jahren noch von skandinavischen Lehrkräften studiert wurde, besonders erschreckend. Die Ergebnisse machten den längst überfälligen Handlungsbedarf in deutschen Schulen erstmals öffentlich und klar erkennbar. Seitdem sind Bildungsforscher, Theoretiker wie Praktiker, verstärkt daran interessiert, die Unterrichtsqualität an deutschen Schulen nachhaltig zu verbessern. Dazu wurden in der Vergangenheit eine Vielzahl von Studien angestellt (u.a. auch die TIMSS), die auf verschiedene Weise ausgewertet wurden. Diese Arbeit beschäftigt sich primär nicht mit der Frage, was Unterrichtsqualität bedeutet und wird auch nur blickpunktartig auf einige der Studien eingehen können. Im Vordergrund steht das Interesse herauszufinden, welche Forschungsmethode bzw. Art der Auswertung von Daten besonders für die Praxis aussagekräftige Ergebnisse liefert. Neben hoch- und niedrig-inferenten Auswertungsverfahren wird der Ansatz der Unterrichtsskripts vor kulturvergleichendem Hintergrund thematisiert. Dies bietet sich wegen der ausführlichen Vergleichsstudien zwischen Deutschen und deutschsprachigen Schweizer Lehrkräften und Schülern an. Zunächst wird einführend allgemein auf den kulturvergleichenden Aspekt und die videogestützte Arbeit eingegangen, beziehen sich doch viele der damit zusammenhängenden Aussagen auf derartige Analysen. Daraufhin werden spezielle Beispiele bezogen auf praktische Forschung nach Unterrichtsskripts bzw. der Auswertung nach hoch- und niedrig-inferenten Methoden angeschlossen. Im letzten Teil der Arbeit sollen dann die Vor- und Nachteile der beschriebenen Forschungsansätze resümiert werden, um am Ende eventuell feststellen zu können, welcher Forschungsansatz sich für Praktiker besonders eignet.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,0, Bergische Universität Wuppertal, Sprache: Deutsch, Abstract: Sprechen über Sprache findet nahezu täglich und in verschiedenen Bereichen der Öffentlichkeit statt. Wenn Politiker über die Verwendung bestimmter Begriffe streiten, wenn über unangemessene Ausdrucksweisen diskutiert, bestimmte Formulierungen in der Öffentlichkeit kritisiert oder nur im „Sick’schen“ Sinne über Irrwege der deutschen Sprache philosophiert wird, steht die Sprache und ihre situative Verwendung im Mittelpunkt. Aber handelt es sich dabei auch um Sprachkritik? Zu Beginn dieser Arbeit soll der Begriff und seine Bedeutung zunächst genauer beleuchtet werden. Danach geht es um einen speziellen Teil der Sprachkritik, einer linguistisch begründeten Kritik an der Sprache der Politik bzw. der Politiker. Die Geschichte zeigt, dass Politiker schon immer um die Besetzung verschiedener Begriffe gestritten haben, in der gegenwärtigen Öffentlichkeit besteht der Topos, dass politische Äußerungen oft inhaltsarm seien und sich Politiker nicht selten in leere Floskeln der poltischen Sprache zu retten versuchen, um nichts Konkretes versprechen zu müssen, auf das man (Bürger, Medienvertreter, Kollegen, Wähler im Allgemeinen etc.) sich in der Zukunft berufen könnte. Die „Sprache der Politiker“ bzw. die „Sprache der Politik“ ist ein eigener Teilbereich der linguistisch begründeten Sprachkritik. Hier stellt sich die Frage, wie man politische Äußerungen in Zeiten der massenmedialen Wissensvermittlung, von journalistischem „Agenda-Setting“ und theaterähnlichen Parlamentsdebatten überhaupt noch angemessen bewerten bzw. kritisieren kann. Was kann die politische Sprachkritik heute leisten, was ist von ihr zu erwarten? Gibt es Möglichkeiten, zwischen dem täglich gefühlten Wortschwall der Politik, die wahre von der verschleierten Wirklichkeit deutlich zu trennen? Und wie steht es überhaupt um die Kommunikation zwischen Politikern und Bürgern? Nach einer Abgrenzung und einem kurzen Überblick über die historische Entwicklung der Begriffe „Sprachwissenschaft“ und „Sprachkritik“, wird in dieser Arbeit zunächst das Spannungsfeld, in dem sich linguistisch begründete Sprachkritik bzw. Sprache-Politik-Forschung befindet, skizziert. Dazu sollen, wie oben bereits erwähnt, Eigenarten politischer Sprache beleuchtet werden, um nach einer kurzen Übersicht zum aktuellen Forschungsstand ein mögliches Analysemodell der sprachkritischen Forschung ausführlicher zu betrachten. Den Schluss der Arbeit bildet ein didaktische Teil mit der Darstellung eines praktischen Unterrichtsentwurfs zum Thema.
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