Dieses eBook: "Die Nonne" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Wie fast allen Werken Diderots liegt auch diesem Werke eine Thatsache zu Grunde. Im Jahre 1757 strengte eine Nonne des Klosters Longchamp einen Prozeß gegen ihre Eltern an, die sie gezwungen hatten, den Schleier zu nehmen. Der damals noch allmächtige Klerus verstand es, alle Versuche des unglücklichen Opfers, sich dem ihm aufgedrungenen Berufe zu entziehen, zu unterdrücken, und selbst der von der Unglücklichen in Scene gesetzte öffentliche Skandal hatte keine andere Wirkung, als der Ärmsten eine noch schlimmere Behandlung zu verschaffen, die in ihrer ausgesuchten Grausamkeit vor den gewagtesten Mitteln nicht zurückschreckte. Aber trotz aller Vertuschungsversuche der Geistlichkeit drang doch einiges von dem Prozeß in die Öffentlichkeit; einige wohlwollende Leute bemächtigten sich der Sache; doch all ihr Bemühen war vergeblich, die Unglückliche blieb in den Händen der Geistlichkeit, und wer weiß unter welch körperlichen und seelischen Martern man sie in majorem Dei gloriam zu Tode gemartert hat. Denis Diderot (1713-1784) war ein französischer Schriftsteller, Philosoph, Aufklärer und einer der wichtigsten Organisatoren und Autoren der Encyclopédie. Diderot trat in seinen Werken für die Verbreitung des Geistes der Aufklärung, den Atheismus und gegen Aberglauben und Bigotterie ein. Diderot und seine Mitstreiter, die philosophes, überließen nicht mehr der Kirche und ihren Agenturen die alleinige Deutungs- und Interpretationshoheit über die Welt und die Wissenschaften. Somit gab es für übernatürliche und irrationale Kräfte im aufgeklärten Europa sowie in Nord- und Südamerika weniger Raum.
Diese Sammlung wurde mit einem funktionalen Layout erstellt und sorgfältig formatiert. Inhalt: Romane & Erzählungen Das Gedicht von der Rose (Guillaume de Lorris) Gargantua und Pantagruel (François Rabelais) Die Prinzessin von Clèves (Marie-Madeleine de La Fayette) Kandid (Voltaire) Die Nonne (Denis Diderot) Jakob und sein Herr (Denis Diderot) Die Bekenntnisse (Jean Jacques Rousseau) Emile oder über die Erziehung (Jean Jacques Rousseau) Gefährliche Liebschaften (Pierre Ambroise Choderlos de Laclos) Manon Lescaut (Antoine-François Prévost) Die 120 Tage von Sodom (Marquis de Sade) Atala & René (Chateaubriand) Rot und Schwarz (Stendhal) Die Kartause von Parma (Stendhal) Eugénie Grandet (Balzac) Vater Goriot (Balzac) (1h) Der Graf von Monte Christo (Alexandre Dumas) Die drei Musketiere (Alexandre Dumas) Die Elenden (Victor Hugo) Der Glöckner von Notre-Dame (Victor Hugo) Die kleine Fadette (George Sand) Gamiani oder Zwei Nächte der Ausschweifung (Alfred de Musset) Die Kameliendame (Alexandre Dumas der Jüngere) Madame Bovary (Gustave Flaubert) Germinal (Emile Zola) Nana (Emile Zola) Bel Ami (Guy de Maupassant) Briefe aus meiner Mühle (Alphonse Daudet) Reise um die Erde in 80 Tagen (Jules Verne) 20.000 Meilen unter den Meeren (Jules Verne) Reise nach dem Mittelpunkt der Erde (Jules Verne) Gegen den Strich (Joris-Karl Huysmans) Auf der Suche nach der verlorenene Zeit (Marcel Proust) Tableaux parisiens (Charles Baudelaire) Die Götter dürsten (Anatole France) Eglantine (Jean Giraudoux) Dramen Der Cid (Pierre Corneille) Der Misanthrop (Moliere) Tartuffe (Moliere) Phädra (Jean Baptiste Racine) Figaro's Hochzeit (Pierre de Beaumarchais) ... Die französische Literatur im engeren Sinne ist die auf französisch geschriebene Literatur des Mutterlandes Frankreich. Besonders wichtige Werke entstanden im Hochmittelalter, im Absolutismus, im Zeitalter von Aufklärung und Moderne.
"Comment s’étaient-ils rencontrés? Par hasard, comme tout le monde. Comment s’appelaient-ils? Que vous importe? D’où venaient-ils? Du lieu le plus prochain. Où allaient-ils? Est-ce que l’on sait où l’on va? Que disaient-ils? Le maître ne disait rien ; et Jacques disait que son capitaine disait que tout ce qui nous arrive de bien et de mal ici-bas était écrit là-haut."
Cet incipit à la superbe ironie donne le ton du roman, ou plutôt du non-roman de Diderot. A la fois récit picaresque, écheveau de contes, de nouvelles, de fables, de portraits, libre suite d’essais philosophiques ou moraux, de dissertations, d’exposés, et parfois de simples bons mots, « Jacques le fataliste » se joue de toute tentative de classification et annonce les plus audacieuses émancipations littéraires. S’il hérite de célèbres devanciers telles que « Don Quichotte », « Gil Blas » ou « Vie et opinions de Tristram Shandy », sa structure à tiroirs, le roman apporte une liberté de ton toute nouvelle. Le récit des amours de Jacques, sans cesse interrompu et remis, n’apparaît finalement que comme le prétexte à de multiples digressions et commentaires, adresses, lazzis. Pour l’une des toutes premières fois, le sujet de l’œuvre devient son objet : les questions du libre arbitre, de la responsabilité, de la fatalité, de la pro­vidence ou même d’une présence divine constituent les thèmes d’une écriture qui ose tout. Quelle est notre liberté? Que décidons-nous de notre vie? Doit-on croire? Pourquoi écrire? Que dire?
Ce parcours écrasant imposait un comédien virtuose, capable de rendre justice aux multiples mouvements du récit. Didier Bezace incarne avec densité et finesse les multiples personnages de « Jacques… » et on imagine difficilement une autre voix pour faire entendre l’inouï – dans le plein sens du terme – humour de Diderot. 
Claude Colombini-Frémeaux

Direction artistique : Olivier Cohen
Droits : Groupe Frémeaux Colombini SAS - La Librairie Sonore.
Suzanne Simonin wird als uneheliches Kind von ihrer streng gläubigen Mutter in ein Kloster abgeschoben, wo sie den Schikanen einer sadistischen Oberin ausgesetzt ist und den klösterlichen Alltag als brutales Gefängnis erlebt. Der französische Autor und Aufklärer Denis Diderot schildert den Leidensweg der "Nonne wider Willen" mit beklemmender Eindringlichkeit. Wir begleiten Suzanne bei ihrem Kampf gegen Heuchelei und Doppelmoral und erfahren von ihren Bemühungen, dem Kloster zu entkommen. Der Roman "Die Nonne" basiert auf einer wahren Begebenheit und produzierte im Jahre 1760 wegen seiner vermeintlichen Obszönität und Kirchenfeindlichkeit einen handfesten Skandal. Diderots Roman wurde gleich nach seinem Erscheinen verboten, lange Zeit nur heimlich verbreitet und erst sehr viel später "offiziell" neu aufgelegt. Diderot wuchs auf in der Bischofstadt Langres als ältester Sohn eines wohlhabenden, jansenistisch-frommen Messerschmiedemeisters. Da er später die Kanonikus-Pfünde eines Onkels übernehmen sollte, wurde er schon als Dreizehnjähriger tonsuriert. Zur Schule ging er zuerst bei den Jesuiten in Langres, dann im jansenistischen Collège d'Harcourt in Paris. Nach Abschluss seiner propädeutischen Studien mit dem Magister Atrium brach er seine Ausbildung 1732 ohne das geplante anschliessende Theologiestudium ab. Sein jüngerer Bruder musste dieses später an seiner Stelle absolvieren. In den folgenden Jahren führte Diderot in Paris ein mehr oder weniger ungebundenes Leben und befreundete sich mit anderen jungen Intellektuellen (d'Alembert, Rousseau, Condillac, Melchior Grimm). Er begann zu schreiben und übersetzte englische Schriften ins Französische.
©2019 GoogleSite Terms of ServicePrivacyDevelopersArtistsAbout Google|Location: United StatesLanguage: English (United States)
By purchasing this item, you are transacting with Google Payments and agreeing to the Google Payments Terms of Service and Privacy Notice.