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Literature Review from the year 2006 in the subject English Language and Literature Studies - Culture and Applied Geography, grade: 2,0, University of Duisburg-Essen (Department of Anglophone Studies), course: Filming Australia, language: English, abstract: 1. Introduction Release date 2001 Lantana is an Australian film that was released in 2001 and directed by Ray Lawrence. It is based on Andrew Bovell’s play Speaking In Tongues. The movie is set in a suburban area of Sydney and portrays the lives of nine different characters focusing especially on their relationships and their individual struggle with emotions. The name Lantana means the plant Lantana, a very thick and tangled shrub. The title can be interpreted as a metaphor for the tangled, intertwined relationships that are presented in the film. Lantana was the first movie that won all of the top six categories of the Australian Film Institute (AFI) awards: best picture, best director, best actress, best actor, best supporting actress, best supporting actor.1 1.1 Plot summary Lantana tells the story of eight couples who are joined through sex, betrayal and death. The four marriages are between Leon and Sonja, Jane and Pete, Nik and Paula, and Valerie and John. The central event in Lantana is the mysterious death of psychiatrist Dr. Valerie Sommers, her body is found in a remote forrest near a quiet back road. Detective Leon Zat is called to solve the case and during his investigations he discovers that his wife Sonja was one of Valerie’s clients because of their unfulfilling marriage. Leon suspects Valerie’s husband John Knox, who claims he wasn’t at home when his wife desperatley called him from a phone box, saying her car broke down, to be involved in his wife’s death. Leon finds out that John and Valerie had their own difficulties with their relationship based on the murder of their daughter Eleanor and Valerie’s suspicion of John having an affair with her latest client, Patrick. Leon’s investigations lead to an awkward situation with Jane O'May, a woman he has a short-term affair with. She finds a crucial clue, one of Valerie’s shoes, in the shrubs of her neighbour Nik, a seemingly loving father and husband. It turns out that Valerie had an accident and Nik picked her up intending to drive her home. But when Nik spontaneously took a shortcut Valerie paniced an jumped out of the car. Nik didn’t mean to scare her so he just left her there in the forrest but later he found her shoe in his car.
Essay aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 1,2, Universität Duisburg-Essen (Historisches Institut), Veranstaltung: KZ und Gulag: Deutsch-Russische Strategien des Überlebens, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff Gulag (russisch: Главное Управление Лагерей) bezeichnet die Hauptverwaltung der Besserungsarbeitslager und steht gleichzeitig als Synonym für ein umfassendes Repressionssystem in der Sowjetunion, bestehend aus Zwangsarbeitslagern, Straflagern, Gefängnissen und Verbannungsorten. Dieses Lagersystem wurde vor allem in der Frühphase der Stalinzeit von nationalen Autoren weitgehend verherrlicht. Die ersten kritischen Literaturwerke zum Gulag erschienen in der Sowjetunion während der Periode des Tauwetters. Zwar wurden einzelne Passagen zum Gulag der Stalin-Ära geduldet, eine Gesamtdarstellung war jedoch ebenso tabu wie die Erwähnung der aktuellen Lage im Gulag von Chruschtschow bis in die Gegenwart. Daher erschienen Werke über den Gulag im Samisdat1 und Tamisdat2. Eines der einflussreichsten davon war das Werk „Der Archipel Gulag“ des russischen Schriftstellers und Trägers des Nobelpreises für Literatur Alexander Issajewitsch Solschenizyn, welches in Paris 1973 bis 1975 im Tamisdat erschien. Es führte dazu, dass das Wort Gulag in vielen Sprachen zur Bezeichnung für das politische Repressionssystem der Sowjetunion mit Lagern, Gefängnissen und Verbannungsorten wurde. Solschenizyns Buch wirkte vor allem in Westeuropa und auch in den USA sehr stark, da es schlagartig das bisher im Ostblock konsequent verdeckte Unterdrückungssystem enthüllte, welches auch im gesamten Westen aus Rücksicht gegenüber den Ostblock-Ländern und um das Idealbild des Sozialismus nicht zu beschädigen, in den meisten Medien und Publikationen kaum behandelt wurde. Solschenizyn liefert in seinem eine sehr materialreiche, literarische und doch wirklichkeitsgetreue Aufarbeitung des Systems der politischen Verfolgungen, Verhaftungen, Untersuchungsgefängnisse, der Verhöre, der Folter, der Verurteilungen und des Systems von Zwangsarbeitslagern und Straflagern mit ihren unmenschlichen, durch Hunger, Kälte, Überanstrengung, unhygienische Zustände, Krankheiten und mangelnde medizinische Versorgung geprägten Lebensbedingungen. Ziel des nun vorliegenden Essays ist es Form und Inhalt des Archipel Gulag näher zu betrachten und die Art der Aufarbeitung des Erlebten genauer zu untersuchen. Dabei soll nun zunächst auf Entstehung und Gliederung des Werkes eingegangen werden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: 1,4, Universität Duisburg-Essen, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Ausbruch von Krisen in der europäischen Politik stellt scheinbar eine ständige Begleiterscheinung beim fortlaufenden Prozess der europäischen Integration dar. Dies galt bereits für das Scheitern der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft in den 1950er Jahren oder das Scheitern des „Werner-Plans“ in den 1970er Jahren. Die 60er Jahre waren ein ereignisreiches Jahrzehnt für die europäische Integration. Die europäische Gemeinschaft befand sich in einer Phase der Neuordnung. Mit den oben zitierten Worten berichtete die Zeitschrift Der Spiegel im August 1965 über einen Vorfall, der einige Tage zuvor die politischen Entscheidungsprozesse der europäischen Institutionen lähmte und die damalige EWG (Europäische Wirtschaftsgemeinschaft) in eine tiefe Krise stürzte. Gemeint ist die „Politik des leeren Stuhls“ in den 1960er Jahren. Aufgrund gescheiterter Gespräche über die Finanzierung von Gemeinschaftsaufgaben im Agrarbereich stellte Frankreich seine Mitarbeit im Ministerrat und im Beratungsausschuss zur Verwirklichung einer Wirtschaftsunion ein. Vom 1. Juli 1965 bis zum 30. Januar 1966 boykottierte die französische Regierung auf Weisung des damaligen Staatspräsidenten Charles de Gaulle durch Fernbleiben die Sitzungen des Ministerrates und protestierte so gegen die Vorschläge der Kommission. Obwohl de Gaulle die Finanzierung des Agrarmarktes bereits einige Zeit vor Ausbruch der Krise zum Streitthema gemacht hatte, kam der plötzliche Abzug der französischen Delegation aus Brüssel sowie der Abbruch sämtlicher Verhandlungen für die übrigen EWG Mitglieder, unter ihnen die Bundesrepublik Deutschland, unerwartet.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: 1,6, Universität Duisburg-Essen (Historisches Institut), Veranstaltung: Nationsbildung am Bespiel Irlands, Italiens und Polens, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Geschichte Irlands zwischen 1916 und 1922 ist die Geschichte vom Untergang einer konstitutionellen Partei und vom Aufstieg, Triumph und Zerfall einer nationalistischen Unabhängigkeitsbewegung. Sie ist allerdings vielmehr die Geschichte über die Wünsche einer Minderheit und damit der Teilung Irlands. Der Osteraufstand von 1916 war ein Versuch militanter irischer Republikaner, die Unabhängigkeit von Großbritannien gewaltsam zu erzwingen und gilt als Wendepunkt in der Geschichte Irlands. Der Aufstand war außerdem die Geburtsstunde der IRA, welche noch heute für die Vereinigung der Republik Irland und Nordirlands kämpft. Die harten Unterdrückungsmaßnahmen der Engländer, die dem Aufstand folgten und schließlich in der Exekution der führenden Aufständischen gipfelten bewirkten einen für Irland tiefgreifenden politischen Umschwung. Am 24. April 1916 begann der sogenannte Osteraufstand, dessen revolutionierende Auswirkung auf Form und Verlauf der Unabhängigkeitsbewegung in Irland im 20. Jahrhundert erst nach seinem Scheitern sichtbar werden sollte. Der Aufstand fand vom 24. bis 29. April 1916 statt. Ein Teil der Irish Volunteers unter Patrick Pearse und die viel kleinere Gruppe der Irish Citizen Army von James Connolly eroberten verschiedene Gebäude in Dublin und proklamierten die unabhängige irische Republik. Gleichzeitig wurden die verschiedenen Widerstandsgruppen zur Irish Republican Army verschmolzen. Obwohl militärisch fehlgeschlagen, gilt dieser Aufstand als Wendepunkt auf dem Weg zur irischen Unabhängigkeit. Irlands Weg in die Unabhängigkeit war von einer zunehmenden Militarisierung und Radikalisierung des politischen Lebens geprägt. Ziel dieser Hausarbeit ist es, die politischen Entwicklungen in Irland im 20. Jahrhundert die schließlich zum Osteraufstand und zur Ablösung der Irish Parliament Party durch die Sinn Féin geführt haben aufzuzeigen. Welche Gründe gab es für den Osteraufstand und welche politischen Gruppierungen waren beteiligt? Ferner soll die schrittweise Entfernung von einer Home Rule Einigung hin zu einem radikalerem Kurs im Nationalismus erläutert werden. Welchen Einfluss hatte der Aufstand von 1916 für Irland und die nationalistische Bewegung?
Magisterarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 1,6, Universität Duisburg-Essen (Fachbereich Geisteswissenschaften/Historisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 begann für viele Frauen ein langer Leidensweg durch Gefängnisse und Konzentrationslager. Das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück war das größte Lager für weibliche Häftlinge auf dem damaligen, deutschen Reichsgebiet. Bei der Beschäftigung und Aufarbeitung von Themenbereichen aus der Zeit des Nationalsozialismus müssen wir uns der Problematik stellen, dass wir dabei sind die Grenze zwischen Zeitgeschichte und Geschichte zu überschreiten. Überlebende, aber auch aktiv handelnde sterben aus. Die Geschichtswissenschaft muss sich auf eine Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus einstellen, die ohne Zeitzeugen auskommt. Dennoch werden zukünftige Generationen Zugang zu einer umfangreichen Sammlung an Quellen haben wie sie, dem Nationalsozialismus zeitlich nähere, Generationen nie hatten. Im Fokus dieser Magisterarbeit stehen Frauen, deren Alltag durch die Willkür der Nationalsozialisten und der verehrenden Umständen im Konzentrationslager Ravensbrück, aber auch in anderen Lagern bestimmt wurden und die ihre Erinnerungen, zum Teil selbst aber auch mit Hilfe von Journalisten und Autoren, niedergeschrieben haben. Ziel ist es, auf Basis der Berichte überlebender Frauen zu untersuchen welche Auswirkungen es hatte als Frau in einem solchen Lager leben und überleben zu müssen. Dabei ist es wichtig zu erwähnen, dass es nicht um eine Bewertung der zugefügten Grausamkeiten im Vergleich mit männlichen Inhaftierten und Opfern gehen soll. Es liegt mir fern zu bewerten ob eine Frau – rein objektiv – mehr leiden musste als ein Mann. Ziel soll vielmehr sein die Perspektive der Frauen zu erörtern und zu analysieren und die Wahrnehmung darzustellen, die sich vor dem Hintergrund des Geschlechts gewiss von einer männlichen Wahrnehmung unterscheidet, ebenso wie sich beispielsweise die Darstellung von inhaftierten Kindern grundsätzlich von denen der Erwachsenen unterscheiden würde. Obwohl in erster Linie Frauen als Opfer des Nationalsozialismus im Fokus dieser Arbeit stehen, soll zumindest skizzenhaft auch die Rolle von Frauen als Täterinnen sichtbar gemacht werden. Wer gehörte zu der Gruppe verantwortlicher und aktiv handelnder Täterinnen? Welche Funktionen führten sie in den Lagern aus und wie bestimmten sie den Alltag derer, über die sie bestimmten und die ihnen ausgeliefert waren?
Essay aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Anglistik - Literatur, Note: 1,1, Universität Duisburg-Essen (Department of Anglophone Studies), Veranstaltung: Advanced writing skills, Sprache: Deutsch, Abstract: J. M. Coetzee’s “Disgrace” offers a variety of different characters, which differ referring to their background, their lifestyle as well as their general behaviour. While there is a certain range of figures to choose from, picking out any to sympathise with is rather tough, as they all seem to have certain flaws. The most obvious choice for a character from any book to sympathise with would probably be the main protagonist but Coetzee’s central character seems to fail arousing sympathy or compassion at any time. David Lurie the main protagonist of “Disgrace” is quite successful in his job at the beginning of the book although he just goes through the motions in order to get along. When he starts to lose everything due to a short affair with one of his students it’s rather hard feeling sorry for him as he seems to get what he deserves and what his despicable actions have led him to. David is self-centered and his affection for his young student Melanie turns out to be quite obsessive as he consistently ignores how wrong his behaviour is. There even comes a point where he realizes that this affair is unbalanced and somehow unwanted by Melanie but still does not put it to an end: “Not rape, not quite that, but undesired nevertheless, undesired to the core. As though she had decided to go slack, die within herself for the duration, like a rabbit when the jaws of the fox close on it’s neck.”1
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,0, Universität Duisburg-Essen (Historisches Institut), Veranstaltung: „Ich bin die Chimäre meiner Zeit“ – Bernhard von Clairvaux und die Zisterzienser, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Der mittelalterliche Abt und Mystiker Bernhard von Clairvaux (1090 – 1153) wird heute von der Forschung als einer der bedeutendsten Mönche des Zisterzienserordens wahrgenommen, für dessen Ausbreitung in ganz Europa er sich verantwortlich zeichnete. Er wirkte unter anderem als theologischer Schriftsteller und predigte gegen Irrlehrer und Abtrünnige. Wegen seiner entscheidenden Impulse und aufgrund seiner Bedeutung als Kirchenlehrer wird Bernhard von den Zisterziensern neben den drei Gründervätern des Ordens2 als größter Ordensheiliger verehrt. Seine Lehren werden noch heute in vielen Werken gewürdigt. Umstritten ist jedoch sein Wirken als Kreuzzugsprediger und Befürworter der Kreuzzüge sowie seine Verbindungen zum Orden der Templer. Bernhard wird oft als „Geburtshelfer“3 des Templerordens bezeichnet, da er an dessen Entstehung sowie Anerkennung seitens der Kirche beteiligt gewesen sein soll. Nach den ersten, unscheinbaren Anfängen der Templer, sollte diese neue Ritterschaft einige Jahre später die militärische Leitung des zweiten Kreuzzugs übernehmen und sich schließlich zu einem reichen, sowie auch mächtigen Orden entwickeln. Ermöglicht wurde dieser Aufstieg der Templer nicht zuletzt durch die entschiedene Fürsprache Bernhards. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, zu versuchen die Reaktion Bernhards von Clairvaux auf das Auftauchen dieses neuen und zugleich ungewöhnlichen Ordens zu erkunden und die Verbindungen zwischen dem Abt und den - bei Zeitgenossen umstrittenen - Templern darzustellen und zu analysieren. Waren die Templer wirklich von vornherein „Lieblingskinder“4, oder gab es eher Entwicklungsmomente im Denken Bernhards? In welcher Weise förderte er die Templer? Und welche Gründe und Motive gab es für Bernhard, sie zu unterstützen? Der Schwerpunkt der Arbeit soll dabei vor allem auf seiner Wertschätzung der neuen Ritterschaft die in seiner Lobrede „De laude novae militia“ zum Ausdruck gebracht wird. Um an diesen Themenkomplex heranzuführen, werde ich versuchen, in einer Einführung den hinsichtlich der Templer bedeutsamen Kontext der Entstehung des „De laude novae militiae“ darzustellen, da das Werk nur vor diesem Hintergrund verständlich werden kann. Dabei werde ich versuchen einen kurzen Überblick über die Entstehung des Ordens der Templer, sowie anfängliche Schwierigkeiten zu geben.
Essay aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 1,3, Universität Duisburg-Essen (Historisches Institut), Veranstaltung: Der Nürnberger Prozess der Kriegsverbrecher, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Erlösung vom Juden! Die Erlösung vom Juden aber wird die Ursache zum Erlöschen bringen, die das Unglück über die Völker gebracht hat.1 Julius Streicher, „Der Stürmer“, Nürnberg 8. November 1941 Die Ideologie des Nationalsozialismus zeigt sich in der Person von Julius Streicher von ihrer aggressivsten wie auch primitivsten Seite. Streicher, geboren 1885 in Fleinhausen bei Augsburg, ergriff zunächst wie sein Vater den Beruf des Volksschullehrers und wurde 1918 Mitglied des „Deutsch-Völkischen Schutz- u. Trutzbundes“. Bereits hier betätigte er sich als antisemitischer Hetzredner und predigte offen Judenhass. Nach seinem Eintritt in die ebenfalls antisemitische Partei DSP im Jahre 1920 war er erstmals als Herausgeber von Zeitschriften beschäftigt. Beide von ihm gegründeten Zeitschriften „Der Deutsche Sozialist“ sowie „Der Deutsche Volkswille“ machten sich die Themen Tapferkeit des deutschen Frontsoldaten und Verrat durch die jüdische Bevölkerung zum Leitmotiv. 1922 trat Streicher in die NSDAP ein nachdem ihn eine Rede Adolf Hitlers überzeugt hatte, dass dieser ein vom Himmel geschickter Führer sei der „[...] aus der Kraft des deutschen Geistes [...] die Ketten der Sklaverei brechen werde.“2. Seit 1923 veröffentlichte er außerdem das Blatt „Der Stürmer“, ein antisemitisches Hetzblatt welches ihm viel Aufmerksamkeit einbrachte. Aufgrund seiner Teilnahme am Hilter-Putsch wurde er von seinem Amt als Lehrer enthoben und vom Schuldienst suspendiert. Streicher machte jedoch durch die Gunst Hitlers schnell Karriere in der NSDAP und wurde 1925 von diesem zum Gauleiter von Franken ernannt. Seine kräftigen und aggressiven Reden auf Versammlungen zogen immer größere Zuhörermassen an und seine Forderung nach der Ausrottung der Juden wurde immer expliziter.
Essay aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,1, Universität Duisburg-Essen (Historisches Institut), Veranstaltung: Die Perser, Sprache: Deutsch, Abstract: Das antike Persien Wenn man heute von Persien spricht kann man mit diesem Begriff zwei völlig verschiedene Dinge meinen, denn man muss unterscheiden zwischen „Persien“ und dem „Perserreich“. Mit Persien ist heute vor allem die deutsche Bezeichnung für den islamischen Staat Iran im westlichen Asien gemeint, das Perserreich jedoch bezeichnet das antike Reich der Perser. Es bestand in unterschiedlicher Ausprägung und Gestalt von etwa 550 bis 330 v. Chr. (Achämenidenreich) und von ca. 224 bis 651 n. Chr. (Neupersisches Reich der Sassaniden). Das Perserreich war die bedeutenste Macht im 6. bis 4. Jahrhundert vor Chr. und das größte der altorientalischen Großreiche. Geographisch gesehen ist Persien zunächst einmal ein Hochland das gewissermaßen von zwei Meeren eingeschlossen wird. Während es im Norden an das Kaspische Meer grenzt, liegt es außerdem südlich des Persischen Golfs. Das Zenrum Persiens lag im heutigen Iran, jedoch erstreckte sich das Reich der Perser zeitweise auch von der heutigen Türkei bis nach Nordwestindien und selbst Ägypten. Nahezu das gesamte Land liegt ca. 450m über dem Meeresspiegel und ein Drittel des Landes bestehet entweder aus hohen Bergen oder windigen Wüsten. Lediglich westlich des Sagrosgebirges erstreckt sich eine fruchtbare Region die durch die wichtigsten beiden Flüsse Euphrat und Tigris bewässert wird und in der u.a. die Babylonier ihre Blütezeit erlebten. Am Südufer des Kaspischen Meeres verläuft das Elbursgebierge, eine eindrucksvolle Bergkette mit dem höchsten Berg Persiens, dem Demawend. Die östlichen Bereiche dieser Bergkette laufen in die Steppen von Chorsan über, die vor allem von Nomaden auf ihren Wanderungen durchquert wurden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 2,0, Universität Duisburg-Essen (Historisches Institut), Veranstaltung: Der Nürnberger Prozess, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung 1.1 Rudolf Hess „Ich bin glücklich zu wissen, daß ich meine Pflicht getan habe und meinem Volk gegenüber, meine Pflicht als Deutscher, als Nationalsozialist, als treuer Gefolgsmann meines Führers. Ich bereue nichts.“1 (Rudolf Hess, 1946) Am 30. September 1946 wurde Rudolf Hess2, ehemaliger Stellvertreter Adolf Hitlers in der NSDAP und Angeklagter im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher, vom alliierten Kriegsgericht wegen Planung eines Angriffskrieges und Verschwörung gegen den Weltfrieden, zu einer lebenslangen Haftstrafe im Kriegsverbrechergefängnis Spandau (Berlin) verurteilt.3 Der sogenannte „Stellvertreter des Führers“4 blieb dort inhaftiert, bis er am 17. August 1987 in seiner Zelle tot aufgefunden wurde, nach fast 40 Jahren Haft. Fünfzehn Jahre nach seinem Tod, am 17. August 2002, versammelten sich etwa 2500 Neonazis im bayrischen Wunsiedel, der Begräbnisstätte von Hess, zu einer rechtsextremen Kundgebung um seines Todes zu gedenken. Der sogenannte „Rudolf-Hess-Gedenkmarsch“ ist zu einem jährlichen Ritual für die europäische Neonaziszene geworden und Hess selbst zu einer Ikone der Rechten.5 Ziel dieser Arbeit soll nun sein, zu analysieren welche Aspekte der Person Rudolf Hess zu dieser Entwicklung geführt haben und weshalb gerade Hess durch sein Verhalten diesen Status „post mortem“ erhalten hat. Die besondere Aufmerksamkeit soll dabei auf Hess’ Auftreten im Nürnberger Prozess liegen und wie sein Verhalten vor Gericht zu der „Ikonisierung“ seiner Person beigetragen hat. Als Grundlage für diese Arbeit dienen in erster Linie die Protokolle der Nürnberger Prozesse, im besonderen das Schlusswort von Rudolf Hess vom 31. August 1946, sowie der Aufsatz „Der Rudolf-Hess-Gedenkmarsch in Wunsiedel. Rekonstruktion eines nationalistischen Phantasmas“ erschienen 2004 in der Zeitschrift „Mittelweg 36 – Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung“. Weitere Informationen wurden u.a. aus dem Buch „Der Nürnberger Prozess“ des Journalisten Joe J. Heydecker6 sowie aus einer biographische Skizze Hess’ aus „Die braune Elite I. 22 biographische Skizzen“, hrsg. von Rainer Zitelmann, bezogen.
Essay aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: 1,2, Universität Duisburg-Essen (Historisches Institut), Veranstaltung: Nationsbildung am Beispiel Irlands, Italiens und Polens, Sprache: Deutsch, Abstract: Das politische Gebilde, das sich aus den 26 südlichen der insgesamt 32 Grafschaften Irlands zusammensetzt, hatte im Laufe der Geschichte drei Namen, an denen sich die Stationen der Entwicklung ablesen lassen bis die schließlich die Forderungen der Vertragsgegner in der Generation nach dem Bürgerkrieg sukzessive erfüllt wurden. Der Irische Freistaat Als Irland 1920 unabhängig wurde, erhielten sechs Grafschaften der Provinz Ulster die Möglichkeit, sich politisch vom restlichen Irland zu trennen und eine enge Beziehung zu Großbritannien aufrechtzuerhalten. Diese Grafschaften in der nördlichsten der vier irischen Provinzen wurden durch den Government of Ireland Act von 1920, unter der Bezeichnung Nordirland, eine separate politische Einheit des Vereinigten Königreiches mit eigener Verfassung, eigenem Parlament und eigener Lokalverwaltung. Der Irische Freistaat betrachtete die Abspaltung nicht als endgültig. Nordirland weigerte sich aber konsequent, eine Wiedervereinigung in Erwägung zu ziehen. Die Grenze zwischen den beiden Teilen wurde schließlich 1925 festgelegt. Eine Mehrheit der nordirischen Bevölkerung betrachtete die Trennung vom katholischen Süden und die Einheit mit Großbritannien als Absicherung für ihren protestantischen Glauben und ihre Vorherrschaft. Für viele irische Katholiken war die Schaffung Nordirlands jedoch schlicht und einfach das letzte Unrecht, das die Briten den Iren zugefügt hatten. Der Irische Freistaat (irisch: Saorstát Éireann) war von 1922 bis 1937 der Vorgänger der heutigen Republik Irland. Er umfasste 26 der 32 irischen Grafschaften, die durch den Anglo-Irischen Vertrag von 1921 vom Vereinigten Königreich von Großbritannien und Irland abgespalten wurden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 2,0, Universität Duisburg-Essen (Historisches Institut), Veranstaltung: Der Nürnberger Prozess der Kriegsverbrecher, Sprache: Deutsch, Abstract: 1) Was waren die „Leipziger Kriegsverbrecherprozesse“? Dirk von Selle beschreibt die Leipziger Kriegsverbrecherprozesse in seinem Aufsatz „Prolog zu Nürnberg - Die Leipziger Kriegsverbrecherprozesse vor dem Reichsgericht“ als die strafrechtliche Verarbeitung des Ersten Weltkrieges die vor allem durch die Artikel 228 bis 230 des Versailler Friedensvertrages in Bewegung gebracht wurde.1 Aufgrund eben dieser Artikel, so Selle, erkannte die deutsche Regierung das Recht der allierten Mächte an, Personen vor ein Militätgericht zu stellen, die sich wegen Handlungen gegen gebräuchliches Kriegsrecht strafbar gemacht hatten. Die Durchführung der Prozesse erwies sich jedoch als schwierig da die deutsche Regierung sich weigerte etwa neunhundert, von den Allierten benannte, Personen auszuliefern die wegen diverser Kriegsverbrechen angeklagt werden sollten. Vor allem in der Öffentlichkeit stieß diese Auslieferungsliste auf große Ablehnung weswegen sich die Reichsregierung dazu entschloss die genannten Personen einem Strafverfahren in Deutschland zu unterziehen. Extra zu diesem Zweck wurde im Dezember 1919 ein „Gesetz zur Verfolgung von Kriegsverbrechern und Kriegsvergehen“ verabschiedet, welches das Reichsgericht zur ersten und letzten Instanz für im In- und Ausland begangene Kriegsverbrechen erklärte. Zwar stimmten die Allierten diesem Entwurf zu, jedoch behielten sie sich das Recht auf den Verailler Friedensvertrag zurückzugreifen, sollten die Prozesse nicht zu ihrer Zufriedenheit verlaufen. Im Frühjahr 1921 begannen nun eben diese Prozesse von denen neun mit einem Urteil abgeschlossen wurden. Etliche Verfahren endeten jedoch mit Freisprüchen oder wurden, meist aus Mangel an Beweisen, eingestellt weswegen die Glaubwürdigkeit der Prozesse schnell von den Allierten in Frage gestellt wurde.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,2, Universität Duisburg-Essen (Historisches Institut), Veranstaltung: Die Perser, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung 1.1 Kyros der Große Wohl zu Beginn der 550er Jahre gelangte in Parsa (Fars) ein Mann auf den Thron seiner Väter, der die Geschichte des gesamten Vorderen Asiens neu zu schreiben in der Lage war: Kyros, der „König von Ansan“.1 Der aus dem Geschlecht der Achämeniden stammende König Kyros der Große kam angeblich 559 v. Chr. an die Macht und gilt als Begründer des persischen Weltreiches. 550 v. Chr. gelang es ihm als Fürst der Persis die bis dahin andauernde Vorherrschaft der Meder abzuschütteln und das Perserreich nach und nach durch etliche Eroberungen zum Großreich auszuweiten. Der triumphale Einzug in Babylon 539 v. Chr. vollendete seinen Siegeszug und er herrschte über ein Reich das sich von der Ägäis bis zum Indus erstreckte. Symbol seiner Herrschaft war die prächtige Hauptstadt Pasargadai. 529 v. Chr. soll Kyros bei einem Feldzug gegen die skythischen Massageten2 gefallen sein3 Kyros gilt heute allgemein als Begründer des persischen Großreiches und als einer der bedeutensten Könige in der persischen Geschichte. Berühmt ist er vor allem für seinen Großmut und seine Toleranz anderen Völkern gegenüber. Seine Person und seine Herrschaft werden in vielen antiken Quellen ausführlich erwähnt und gewürdigt, so zum Beispiel in den Historien des griechischen Geschichtsschreibers Herodot. Dabei wird Kyros oft als Paradebeispiel eines Herrschers vorgeführt und zum Vorbild idealisiert, Vorbild für das Volk aber auch für nachfolgende Könige. Ziel dieser Arbeit ist nun mich diesem idealen König anzunehmen und zu analysieren welche Eigenschaften es sind, die Kyros angeblich zu einem idealen Herrscher machen und wie das Bild des Kyros aussieht, dass uns überliefert ist. Ich werde mir dabei Herodots Darstellung vornehmen aber auch die Darstellung des Kyros in Xenophons Kyrupädie und seine Erwähnung im Alten Testament. Ziel soll auch sein mögliche Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten des Kyrosbildes in den verschiedenen Quellen zu beleuchten.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 2,0, Universität Duisburg-Essen (Historisches Institut), Veranstaltung: Die Perserkriege, Sprache: Deutsch, Abstract: 1.1 Dareios der Große Der aus einer Nebenlinie der Achämeniden stammende König Dareios I. trat angeblich 522 v. Chr. die Nachfolge von Kambyses II.2 an und gilt nach Kyros dem Großen3 als der bedeutenste persische Großkönig.4 Als Leibwächter (Lanzenträger) von Kambyses soll es ihm 522 v. Chr. gelungen sein, einen von dem Usurpator Gaumata5 angeführten Aufstand in Babylonien niederzuschlagen und selbst den Thron zu besteigen. Nachdem er seine Macht gefestigt hatte, soll Dareios das Reich umfassenden Verwaltungsreformen unterzogen haben. Neben der Aufteilung des Reiches in 20 Bezirke (Satrapien), der Festsetzung von Steuern, sowie der Erschließung des Landes durch den Ausbau eines Straßennetzes, sorgte der König außerdem für die Ausrüstung eines schlagkräftigen Heeres.6 Ein großangelegter Eroberungsfeldzug gegen das griechische Festland scheiterte jedoch und Dareios verstarb 486 v. Chr., bevor er seine Pläne verwirklichen konnte. Das Zentrum seiner Macht stellte die prachtvolle neue Hauptstadt Persepolis dar, die Dareios in Südpersien errichten und mit üppigen Gärten ausstatten ließ7 Dareios I. gilt heute als einer der einflussreichsten Könige in der persischen Geschichte und wird häufig mit dem Beinamen „der Große“ versehen. Neben eines Gegners der Griechen in den Perserkriegen, ist sein Bild vor allem durch sein Wirken als Reichserneuerer geprägt. Seine ausführlichen Verwaltungsreformen, sowie seine Steuerpolitik gelten als revolutionär und viele Aspekte seiner Person und seiner Herrschaft werden in verschiedenen antiken Quellen erwähnt und gewürdigt, so zum Beispiel in den Historien des griechischen Geschichtsschreibers Herodot. Ziel dieser Arbeit soll nun sein, das Bild das uns von Dareios überliefert ist näher zu betrachten und zu analysieren wie er in den verschiedenen Quellen dargestellt wird. Welche Aspekte werden besonders hervorgehoben oder gelobt? Welche Eigenschaften werden kritisiert? Der Schwerpunkt wird dabei vor allem auf den griechischen Quellen liegen. Neben der Darstellung des Dareios in Herodots Historien werde ich mich auch seinem Bild in dem Drama „Die Perser“ des Aischylos annehmen, sowie der Erwähnung des Königs im Buch Esra des Alten Testaments. Die daraus gewonnenen Ergebnisse sollen dann um weitere Aspekte und aktuelle Erkenntnisse über Dareios aus der modernen Forschung ergänzt werden. Ziel soll auch sein, Gemeinsamkeiten in den verschiedenen Darstellungen sowie mögliche Unterschiede der Dareiosbilder herauszuarbeiten.
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