Den jungen Sohn eines Müllers führt neben der Sehnsucht nach Ferne auch der väterliche Unmut in die Welt hinaus, in der er hofft, sein Glück zu machen. Ziellos streift er mit seiner Geige umher und lässt sein Leben von Abenteuern und Zufällen bestimmen, was ihn zuerst auf ein Schloss in der Nähe von Wien führt. Dort wird er Zolleinnehmer und Gärtnerbursche und verfällt Aurelia, einer der "schönen Damen" des Schlosses. Ihre Unerreichbarkeit zwingt ihn jedoch, seine Stelle am Hofe aufzugeben und seine Wanderung fortzusetzen. Sein Weg führt ihn weit weg nach Italien, wo er in eine lange und bunte Kette aus Liebeleien unter Gräfinnen, Bauern, Malern und Musikanten verwickelt wird, bis er von der Sehnsucht nach Heimkehr und seiner Geliebten Aurelia übermannt wird und sich von Rom fortlocken lässt. Mit einer lustigen Gruppe musikzierender Studenten aus Prag kehrt er zum Schloss zurück, wo er Erstaunliches erfährt Joseph von Eichendorffs "Aus dem Leben eines Taugennichts" ist einer der großen Klassiker der Spätromantik. Joseph von Eichendorff, 1788 bei Ratibor in Oberschlesien geboren, war einer der bedeutendsten deutschen Lyriker und Erzähler des 19. Jahrhunderts und entstammt einem der ältesten Adelsgeschlechter Deutschlands. Nach dem Studium an den Universitäten Halle und Heidelberg bestand er in Wien die juristische Staatsprüfung und trat in den preußischen Staatsdienst ein. Zuletzt hatte er eine Ratsstelle in Berlin inne. 1857 starb Eichendorff im Haus seiner Tochter, wo er seit dem Tod seiner Frau seine beiden letzten Lebensjahre verbracht hatte.
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