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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Hochschule Esslingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Europäische Union hat das Jahr 2010 zum ‚Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung’ erklärt. Auch die Bundesregierung hat sich damit verpflichtet ihren Beitrag zu leisten und das Grundrecht der von Armut und sozialer Ausgrenzung Betroffenen auf ein Leben in Würde und auf umfassende Teilhabe an der Gesellschaft anzuerkennen. Die Regierung lässt jedoch extreme Armut, Wohnungslosigkeit und Wohnungsnot sowie die steigenden Gesundheitskosten für Arme beinahe unbeachtet. Nahezu polemisch wird von Seiten der Politik, der Wirtschaft und den Medien Stimmung gegen Arbeitslosengeld-II-Beziehende gemacht. Vor allem im ‚Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung’ müssen solche Missstände offen gelegt und angeprangert werden weswegen die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. zur bundesweiten Kampagne ‚Der Sozialstaat gehört allen!’ aufruft. Immer wieder fällt mir in der Berufspraxis auf, dass die Beratung durch scheinbar männerspezifische Verhaltensmuster geprägt ist. Wieso wird in der Männerberatung nicht geschlechtssensibel gearbeitet? Wieso wird das männliche Geschlecht bei der Hilfe für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen nicht oder kaum berücksichtigt, wenn doch der Großteil der Wohnungslosen männlich ist? In der Durchführungsverordnung zum Paragraphen 67 des Zwölften Sozialgesetzbuches ist bei der Hilfe darüber hinaus festgeschrieben „geschlechts- und altersbedingte Besonderheiten sowie besondere Fähigkeiten zu berücksichtigen.“ (§ 2 Abs. 2 Satz 3 DVO zu § 67 SGB XII) Ich möchte mit dieser Arbeit keinesfalls frauenspezifische Angebote der Sozialen Arbeit in Frage stellen, sondern den Blick für ein männerbewusstes Pendant schärfen.
Masterarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,6, Hochschule Esslingen, Veranstaltung: Soziale Arbeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Partizipation ist ein großes Schlagwort in der Sozialen Arbeit. Thema dieser qualitativen Untersuchung ist die Partizipation wohnungsloser Menschen, da ich das Gefühl habe,dass v. a. Zielgruppen mit Lobby beteiligt werden. Dabei ist die Adressat_innengruppe der Wohnungsnotfallhilfe gerade durch den Mangel an Teilhabe definiert und es ist somit die Kernaufgabe der Sozialarbeit diese zu fördern und herzustellen. Wie ich ausführlicher in Kapitel II 1.2 beschreiben werde, besteht eine Forschungslücke bezüglich meiner Thematik. Partizipation wird meist in Zusammenhang mit Beteiligungsstrukturen für Kinder und Jugendliche, Menschen mit Behinderung, alten Menschen oder lediglich im politischen Bereich thematisiert. Nach intensiver Recherche konnte ich zwar Literatur zur Beteiligung armer, ausgegrenzter und wohnungsloser Menschen finden, jedoch wurde m. E. die Perspektive der wohnungslosen Menschen selbst noch nie erhoben. Ich entschied mich für ein qualitatives Forschungsdesign, da ich die subjektiven Sichtweisen und Wahrnehmungen von wohnungslosen Menschen als Expert_innen ihrer Lebenswelt erheben möchte. Ziel meiner Arbeit ist es, die Fragen zu beantworten, ob, wie und in welchem Umfang wohnungslose Menschen in welchen Bereichen partizipieren und in welchen Gebieten und auf welche Art und Weise sie das überhaupt möchten. Meine Arbeit gliedert sich in drei Teile. Nachdem theoretische Vorannahmen erläutert wurden, erörtere ich im Anschluss mein forschungsmethodisches Vorgehen, um danach die empirischen Ergebnisse meiner Untersuchung darzustellen.
Projektarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Hochschule Esslingen (Soziale Arbeit, Gesundheit und Plege), Veranstaltung: Projekt Zugangsbarrieren in der Wohnungslosenhilfe, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit stellt den Forschungs- bzw. Auswertungsbericht einer qualitativen Untersuchung im Bereich der ambulanten Beratungsstellen der Wohnungslosenhilfe dar. Seit dem Aktivierungsdiskurs infolge der Hartz-Gesetze im Jahr 2005 stellt sich die Frage, ob die Soziale Arbeit Gefahr läuft, sich zu einem Zwei-Klassen-System zu entwickeln: ‚Erfolg versprechenden’ AdressatInnen werden professionelle soziale Dienstleistungen angeboten, NutzerInnen mit Multiproblemlagen werden von der Hilfe abgehängt. Die Soziale Arbeit sieht sich immer mehr dem Druck ausgeliefert, verstärkt die Effektivität und Effizienz ihrer Unterstützungsleistungen nachzuweisen, um so ihre Angebote zu legitimieren. Wir stellen uns die Frage, was einen effektiven, ergo erfolgreichen, Hilfeprozess darstellt. Aus diesem Grund behandelt unsere Projektuntergruppe das Thema ‚Erfolgsgeschichten’ und untersucht multiperspektivisch Erfolgsbegriffe in den Fachberatungsstellen der Wohnungslosenhilfe Stuttgart. Ziel dieses Projektberichtes ist es Erfolgsdefinitionen der NutzerInnen, des Systems, sowie der Sozialen Arbeit im Hinblick auf Barrieren und präventive Schlussfolgerungen auszuwerten. Zu Beginn dieses Berichts werden wir uns in Kapitel 1 den Begrifflichkeiten des Hauptgegenstandes dieser Arbeit annähern. Nach einer Beschreibung der Personengruppe Wohnungsloser und von Wohnungslosigkeit Bedrohter, sowie des Wohnungslosenhilfesystems wird sich explizit dem Wohnungsnotfallhilfesystem der Stadt Stuttgart gewidmet. Im Anschluss hieran folgt ein Kapitel über qualitative Sozialforschung. Zuerst werden Grundpositionen, Instrumente, Gestaltung und Auswertung des problemzentrierten Interviews beschrieben. Danach werden Spezifika des Gruppeninterviews erörtert. In Kapitel 3 wird unser Forschungsvorgehen geschildert. Nachdem im ersten Unterkapitel beschrieben wird, wie wir zu unserer Fragestellung gelangten, wird die Chronologie des Prozesses thematisiert. In Punkt 3.3 werden wir den die Gruppenzusammenarbeit und den Projektverlauf reflektieren. Ab Kapitel 4 beschäftigen wir uns mit der Auswertung unserer Untersuchungsergebnisse zum Thema ‚Erfolgsgeschichten’. Untergliedert in System, NutzerIn und Soziale Arbeit werden die Befragungsergebnisse kategorisiert zusammen gefasst. In Kapitel 4.2 wird dies untereinander nach Kategorien verglichen. Den Abschluss dieses Forschungsberichtes bildet Kapitel 5, in dem wir etwaige Zugangsbarrieren und präventive Schlussfolgerungen zusammenfassen.
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