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Inhaltsangabe:Einleitung: Im Jahre 2004 ist der Ausdruck Humankapital zum Unwort des Jahres gewählt worden. Das ist wenig plausibel. Zum Ersten ist das Wort keine Erscheinung des vorletzten Jahres; es ist schon seit längerem im Umlauf. Zum Anderen hat das Wort nur auf den ersten Blick die zynische Pointe einer Gleichsetzung von Mitarbeiter und Kapital. Auf den zweiten Blick erkennt man, dass sich die Betrachtungsweise geändert hat: Auch Mitarbeiter lassen sich als Kapital ansehen. Das heißt aber nicht, dass Mitarbeiter wertneutral einem Produktionsfaktor gleichzusetzen sind, sondern sie sind besonders sorgsam und gezielt einzusetzen, weil erwartet wird, dass sich dieses (Human-)Kapital, wie Kapital an sich, verzinst. Unsere Mitarbeiter sind unser größtes Kapital. Doch nur wenige praktizieren, was sie propagieren geschweige denn, dass sie wirklich daran glauben. Dass diese Formulierung mittlerweile ein Klischee ist und hart an der Grenze der Realität liegt, wird auch vom Reengineering-Guru Michael Hammer mit den Worten die größte Unternehmenslüge der Gegenwart bezeichnet. Die Antwort auf Krisen heißt in den meisten Unternehmen Personalabbau dadurch können die hohen Personalkosten eingespart werden. Dass damit aber die Basis der unternehmerischen Offensive und die Motivation der im Unternehmen verbliebenen Mitarbeiter gefährdet ist, wird nicht bedacht. Aber gerade in einer solchen Situation, weiß Gerhard Kantusch aus der Praxis, ist es wichtig, die Leistungsträger im Unternehmen zu halten und darauf zu achten, dass der Mitbewerb diese nicht abwirbt. Die Kommunikation und die Fortführung bestehender Aus- und Weiterbildungsprogramme müssen aufrecht erhalten werden. Weiters setzten immer mehr wissensintensive Unternehmen, wie zum Beispiel Google, in den vergangenen Jahren zu neuen Höhenflügen an und feiern spektakuläre Erfolge. Problemstellung: Die Ausgangslage ist gespalten. Auf der einen Seite wollen die Unternehmer mit allen Mitteln Einsparungspotentiale aufdecken, wie zum Beispiel durch Mehrarbeit durch den Einzelnen, Zukauf von Leistungen, Übertragung von Wertschöpfungsfunktionen auf den Kunden und mehr Personal abzubauen. Andererseits haben die Unternehmen erkannt, dass die Wettbewerbsfähigkeit intelligenter Unternehmen von ihrem Humankapital abhängt. Aus diesen gegensätzlichen vorherrschenden Meinungen entsteht eine Lücke, die diese Arbeit aufzudecken versucht. Aus der oben genannten Problemstellung leiten sich folgende [...]
Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Personal und Organisation, Note: 1, FHWien der WKW, Sprache: Deutsch, Abstract: In vielen Unternehmen übersteigen die immateriellen Vermögenswerte die materiellen um ein Vielfaches. Das Wissen der Mitarbeiter ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor für Unternehmen. Die Literatur, als auch die Wirtschaft, im speziellen die Personalisten, beschäftigen sich verstärkt mit dem Thema. Gerade auf den heutigen umkämpften Märkten, den immer geringer werdenden Vorsprung und der immer kürzer werdenden Produktlebensdauer, ist es geradezu ein strategisches Muss, sich von dem Mitbewerb zu differenzieren. Die Problematik liegt, einerseits in der Entwicklung von Personalstrategien und Personalentwicklungsplänen mit einer anschließenden Bewertung des Human Capital um den Wert des Menschen abzubilden. Nachhaltig ausgerichtete Rating Agenturen haben diesen Trend längst erkannt und beziehen diese Softfaktoren bei ihrer Shareholder-Value-Bewertung mit ein. Anleger wissen bereits, dass Unternehmen die Human Capital schätzen und fördern zu den Outperformern gehören. Auch Banken beginnen bereits diesen Softfaktor bei Unternehmensanalysen heranzuziehen. Gerade hier ist ein einheitliches Bewertungssystem von großer Bedeutung um ein Benchmarking zu gewährleisten. Die Gegner des Human Capital sehen in der Bewertung des Wissens eine Degradierung des Menschen zu einer rein ökonomischen Größe und zu einer austauschbaren Ware. Der Faktor Mensch kann sowohl einen großen Anteil am Unternehmenserfolg haben, aber er kann auch durch Managementfehlentscheidungen ganze Firmen in den Ruin treiben. Was bewegt die österreichischen Unternehmen eine Human Capital Bewertung durchzuführen und welchen Vorteil haben diese davon?
Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Personal und Organisation, Note: 1, Fachhochschule Wien (Fachhochschule Wien für Unternehmensführung und Entrepreneurship), 79 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Magisterarbeit beinhaltet interessante Informationen und Ergebnisse von Interviews von folgenden namhaften und Firmen: - Europäische Reiseversicherung AG - Alcatel Austria AG - AMS Österreich, öff. Unternehmen auf eigener gesetzlicher Grundlage - Andritz AG - Post AG - VAMED-KMB Krankenhausmanagement & BetriebsführungsgmbH - KA Sanatorium Hera, Unternehmen der KFA Versicherung - Raiffeisen Leasing GmbH - Österreichische Nationalbank - Fachhochschule des bfi Wien Gesellschaft m.b.H. - Borealis AG - ARC – Austrian Research Centers GmbH - Hewlett-Packard AG - Österreichischer Genossenschaftsverband (Schulze-Delitzsch) Weitere Schlagworte sind: - Wissen als strategischer Wettbewerbsfaktor - Wissensorientierte Unternehmensführung - Das Wissensunternehmen - Der Begriff „immaterielle Vermögenswerte“ - Wertetreiber - Humankapital als Wettbewerbsfaktor und Standortentscheidung - Humankapital und Beschäftigung - Human Capital aus Sicht des Unternehmens und Strategie - Einfluss des Humankapitals auf den Shareholder Value - Humankapital und Basel II - Investition in Humankapital und Absicherung erwarteter Erträge - Wissensbilanzierung - Wissensmanagement - Wissensbilanz - Ziele von Wissensbilanzen - Messmethoden des Human Capital
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