Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich VWL - Fallstudien, Länderstudien, Note: 1,3, Hochschule Pforzheim, Sprache: Deutsch, Abstract: Sowohl für den Übergang junger Menschen in den Arbeitsmarkt als auch für ihre späteren Chancen im Erwerbssystem spielen die Qualifikationen, über die junge Menschen verfügen, eine entscheidende Rolle. Daher wird der Stellenwert einer Ausbildung für die zukünftigen Lebenschancen junger Menschen immer bedeutsamer. Für einen Teil der jungen Menschen ist es jedoch nicht nur aufgrund fehlender Ausbildungsplätze, sondern auch und gerade aufgrund fehlender individueller Ausbildungsreife und Berufseignung oder aufgrund von Defiziten bei der Vermittelbarkeit sehr schwierig, den Sprung in den Ausbildungsmarkt zu schaffen. Gelingt es jedoch nicht, junge Menschen in Ausbildung und darauf aufbauend in den Arbeitsmarkt zu integrieren, sind damit auch für den Staat im Rahmen des Sozialversicherungs- und Transfersystems ganz erhebliche Folgekosten verbunden. Eine Fülle unterschiedlicher Maßnahmen soll daher junge Menschen an der Schwelle zum Übergang in eine Ausbildung und somit in den Arbeitsmarkt unterstützen. Diese Maßnahmen sollen sich mittelfristig lohnen, indem dem Staat zwar kurzfristig Kosten entstehen, jedoch im Zuge besserer Integrationschancen der jungen Menschen in den Ausbildungs- und später in den Ausbildungsmarkt immense Folgekosten vermieden werden. Um zu prüfen, ob dies gelingt, ist es unerlässlich, die Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit hin systematisch zu überprüfen, die Sinnhaftigkeit des Mitteleinsatzes zu hinterfragen und ggf. Optimierungen bei der Umsetzung herbeizuführen. Dies gilt umso mehr, als der Sinn und Zweck von verschiedenen berufsvorbereitenden Maßnahmen keineswegs unumstritten sind und teilweise in Frage gestellt wird, ob und unter welchen Bedingungen die Maßnahmen letztlich effektiv und effizient sind. Helfen also berufsvorbereitende Maßnahmen den Jugendlichen, ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz und somit auch indirekt auf einen Arbeitsplatz zu verbessern? Oder ist die Zeit, die Jugendliche in diesen berufsvorbereitenden Schulen bzw. Maßnahmen verbringen, häufig „verschenkt“ oder sogar kontraproduktiv?
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