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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Phys. Geogr., Geomorphologie, Umweltforschung, Note: 1,5, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, 28 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Trockenräume der Erde nehmen insgesamt eine Fläche von 48 Mio. km2 ein. Dies entspricht ungefähr 36 % der Festlandsregionen. Charakteristisch für diese Gebiete sind eine Verdunstung, die höher ist als die jährliche Niederschlagsmenge. Folglich können je nach Temperatur und Windverhältnissen Gebiete mit unterschiedlichen Niederschlagsmengen arid sein. Diese Gebiete der Erde sind einer akuten Gefährdung durch den Desertifikationsprozess ausgesetzt. Insgesamt sind weltweit Gebiete mit über 3,6 Mrd. ha Fläche, das entspricht ungefähr der Fläche Nord- und Südamerikas zusammen, in 110 Staaten mit einer Gesamtbevölkerung von ca. 1 Mrd. Menschen von Trockenheit und Desertifikation bedroht (DICHORÈ, 2002, 20). Dabei gehen jährlich um die 6 Mio. ha Land unwiederbringlich verloren. Weitere 21 Mio. ha werden in solch einem Maße degradiert, dass eine landwirtschaftliche Nutzung unwirtschaftlich geworden ist. Insgesamt gehen pro Jahr ca. 24 Mrd. t Oberboden (entspricht in etwa der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche der USA) irreversibel verloren. Die dadurch entstehenden jährlichen Einkommensverluste werden auf ca. 42. Mrd. US-$. Da Desertifikation durch menschliche Aktivitäten bzw. durch menschliche Passivität hervorgerufen worden ist, sollte durch ein verändertes Verhalten auch ein Aufhalten oder zumindest eine Verlangsamung der Desertifikationsprozesse möglich sein (UNEP 1987, 1). Diese Arbeit beginnt mit der geographischen Verbreitung der Trockenräume auf der Erde. Dabei werden auch die Zusammenhänge zwischen der Verbreitung der Trockenräume mit unterschiedlichen Klimaten herausgestellt. Danach folgt eine Erörterung der Ursachen von Desertifikation. Am Ende werden Gegenmaßnahmen vorgestellt, die der (Fortschreitung der) Desertifikation entgegenwirken sollen. Als Schlussfazit wir die Arbeit mit einem Ausblick in die Zukunft beendet. Ziel der Arbeit ist es, einen allgemeinen, einführenden Überblick über die Probleme und Ursachen der Desertifikation zu geben und die Einflüsse des Klimas darzulegen.
Magisterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Phys. Geogr., Geomorphologie, Umweltforschung, Note: 1,3, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Geographisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Schwarzleguane (Gattung Ctenosaura) sind auf dem gesamten zentralamerikanischen Subkontinent sowie in weiten Teilen Mexikos vertreten. Zwar werden sie seit jeher von der Bevölkerung zum Verzehr gefangen, jedoch waren sie bis vor kurzer Zeit noch nicht vom Aussterben bedroht. Erst ein rapides Bevölkerungswachstum hat vielerorts zu erheblichen Bestandsrückgängen geführt. Mit einem erfolgreichen Schutz der Schwarzleguane könnten gleichzeitig auch zahlreiche Lebensräume und Ökosysteme Mittelamerikas vor der Zerstörung bewahrt werden. Ein besonderer Vertreter der Schwarzleguane ist der auf der honduranischen Karibikinsel Utíla endemische Utíla-Schwarzleguan Ctenosaura bakeri, welcher mit der Bedrohung des Lebensraums Mangrove für immer zu verschwinden droht. Sein Überleben bzw. das Überleben seines gesamten Lebensraums kann nur durch ein umfassendes Schutzkonzept sichergestellt werden. Ziel dieser Arbeit ist es daher, die grundlegenden und wissenschaftlich relevanten Aspekte zum Schutz der Schwarzleguane zu untersuchen und darzustellen. Im Mittelpunkt steht hierbei die Art Ctenosaura bakeri. Für diese Arbeit ergaben sich somit folgende Anforderungen: -Darstellung der Verbreitung der Gattung Ctenosaura und der von ihr bewohnten Lebensräume in Mittelamerika. -Untersuchung, Einschätzung und Differenzierung der derzeitigen Bedrohungssituation. -Erläuterungen zu den Schutzbestimmungen und deren rechtlichen Grundlagen in den verschiedenen Staaten Mittelamerikas -Beschreibung des Lebensraumes und der Lebensweise von Ctenosaura bakeri sowie eine detaillierte Darstellung seiner Bedrohungssituation auf Utíla. -Erstellung eines Schutz- bzw. Schutzzonenkonzeptes zur Erhaltung von Ctenosaura bakeri und seiner Lebensräume auf Grundlage des Schutz- und Forschungsprogramms Utíla-Leguan. Anhand der dargestellten Gegebenheiten und der daraus gewonnenen Erkenntnisse wird ein Überblick über das Bedrohungspotenzial der Schwarzleguane geliefert und mit Hilfe der daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen ein Beitrag zu ihrem potenziellen Schutz in Form von weitergehenden Schutzmaßnahmen, unter Beachtung bereits erfolgreicher Konzepte aus Mexiko und anderen Staaten Mittelamerikas, geleistet.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Phys. Geogr., Geomorphologie, Umweltforschung, Note: 2, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Geographisches Institut), Veranstaltung: Geoökologische und fluviale Geomorphodynamik, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: EINLEITUNG Auen stellen eine besondere Art von Ökosystemtyp dar. Sie stehen in ständigem stofflichen Austausch mit ihrer Umgebung, da sie über ein sehr effizientes Transportsystem, nämlich Wasser, verfügen. Wasser vermag Stoffe in sowohl fester als auch gelöster Form in alle Raumrichtungen zu verteilen. Es sorgt also nicht nur für einen longitudinalen Stofftransport, sondern auch quer der Fließrichtung für Austauschprozesse in die Aue hinein und von dort aus wieder zurück in den Fluss. Ähnliche Austauschvorgänge laufen über das Grundwasser in den Sedimenten des Untergrundes ab. Außerdem stehen Grund- und Oberflächenwasser in enger Verbindung zueinander. Im Laufe der Zeit betrachtet, variieren diese Transportprozesse stark in ihrem Ausmaß. Darüber hinaus kann sich auch die Transportrichtung ändern. Abflussschwankungen etwa können dazu führen, dass der Grundwasserstrom in umgekehrter Richtung vom Fluss weg in die Aue hinein verläuft. Dies kann beispielsweise bei längeren Hochwassern passieren. Durch einen zeitlich wechselnden Anteil der transportierten Stoffe kommt es zur Ablagerung in der Flussaue. Hochwasserquellen sind hierbei in erster Linie für die Ab- und Umlagerungen verantwortlich. Bodenbildung und Pflanzenwachstum werden von den abgelagerten Stoffen beeinflusst. Insbesondere giftige Stoffe sind von Interesse, da sie auf diesem Wege auch in die Nahrungskette gelangen können. Die Kenntnis über deren Verteilung im Bodenprofil, Konzentration, Mobilität und Pflanzenverfügbarkeit sowie bevorzugte Sedimentationszonen innerhalb der Aue lassen wesentliche Rückschlüsse auf anthropogen verursachte Belastungen und damit auch des gesamten Einzugsgebietes zu. Zur Zeit wird geprüft, wie beispielsweise durch Rückdeichungsmaßnahmen der Anteil naturnaher Auen erhöht werden kann (Neuschulz,1999). Die Auswirkungen der teilweise gravierenden hydrologischen Veränderungen, sowie des geänderten Nähr- und Schadstoffeintrags konnten bislang noch nicht abschließend beurteilt werden (Miehlich, 2000). Industrielle und kommunale Einleitungen in die Flüsse können zu erheblichen Schadstoffeinträgen führen. Schwermetallanreicherungen in den Aueböden (und somit der Vegetation) bewirken in den entsprechenden Gebieten aufgrund der Kontamination eine Gefährdung des gesamten Ökosystems. Daher ist es notwendig, die von den kontaminierten Böden für die Ökosysteme ausgehende Gefährdung einzuschätzen, um rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen zu können...
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Phys. Geogr., Geomorphologie, Umweltforschung, Note: 1, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Geographisches Institut), Veranstaltung: Geomorphologische Prozesse an ausgewählten Regionen der Erde, 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1 EINLEITUNG Karstlandschaften enthalten eine Vielzahl unterschiedlicher und außergewöhnlicher Landformen. Sie entwickeln sich dort, wo die Lösungsverwitterung von Gestein, insbesondere Kalkstein, besonders aktiv ist. Das trifft vor allem auch auf die dalmatinische Küstenregion (Nord-Jugoslawien) zu, die (namensgebend) Karst genannt wird (STRAHLER, 419). Karst ist ausserdem die deutsche Bezeichnung für das slowenische Wort „kras“ (AHNERT, 311), was so viel wie „kahler steiniger Boden“ bedeutet. Es beschreibt Kalksteingebiete mit unterbrochener oder dünner Bodenbedeckung, zahlreichen Senken (SUMMERFIELD, 148), unterschiedlich großen trichterförmigen Vertiefungen, Wannen, Schloten, unregelmäßig verteilten Hügeln (BRINKMANN, 180) und einem gut entwickelten unterirdischem Entwässerungssystem mit Höhlen, sowie allen Erscheinungsformen, die der Lösungsfähigkeit von Kalkstein zuzuschreiben sind (SUMMERFIELD, 148). Karstlandschaften fehlt eine normale Oberflächenentwässerung. Sofern Flussläufe überhaupt vorhanden sind, so sind diese zumeist sehr kurz (PRESS & SIEVER, 267). Die Entstehung und die Eigenschaften dieser Formen wurden erstmals in den Karstgebieten Sloweniens durch CVIJIC (1893) untersucht, auf den nicht nur die Sammelbezeichnung Karstformen, sondern auch die Namen einiger Formtypen zurückgehen (AHNERT, 311). Diese Arbeit beschäftigt sich mit den vielfältigen Karsterscheinungen, deren Entstehung und Entstehungsbedingungen. Darüber hinaus werden Beispiele ausgewählter Regionen der Erde vorgestellt.
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie, Note: 1, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Geographisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Wasserwege sind die ältesten Handels- und Verkehrswege überhaupt. Ihre Bedeutung nahm auch mit der zunehmenden Entstehung von Strassen nicht ab, sondern ist auch gerade heute von grosser Wichtigkeit. Damals waren es vor allem der schlechte Zustand vieler Wege und Strassen, der den Transport von Waren besonders auf längeren Distanzen problematisch machten (was natürlich auch heute in vielen Ländern eine Rolle spielt). Hinzu kamen Wegzölle und die beschränkten Transportmöglichkeiten (v.a. bzgl. der zu transportierenden Mengen). Zudem würden verkehrstechnische Gründe eine Beförderung solch grosser Mengen, wie sie heute von Schiffen bewältigt werden, nicht zulassen. Die räumliche Anordnung von Handel und (später) Industrie, und somit auch die wirtschaftliche Bedeutung einer Region oder eines (Stand)ortes, ist somit ursprünglich immer an Wasserwege gebunden gewesen. Grundsätzlich ist der Prozess der Ausbreitung der Industrie „nicht denkbar ohne den vorausgehenden oder mindestens gleichzeitigen Ausbau leistungsfähiger Verkehrssysteme“ [Voppel, G.; Die Industrialisierung der Erde, Teubner 1990]. Heute ist der Transport von Gütern auf dem Wasserwege eine umweltfreundliche und kostengünstige Alternative zum Transport auf der Strasse oder auf dem Luftweg. Die durchschnittlichen Transportkosten pro Tonne eines Grosstankers von 400000 dwt (Ladefähigkeit = dead weight tons, gesamtes Zuladungsgewicht eines Handelsschiffes) belaufen sich auf weniger als die Hälfte der Kosten eines Tankers mit 80000 dwt Tragfähigkeit [Voppel, G.; Die Industrialisierung der Erde, Teubner 1990; aus: R. Stromberg und H. Glockner S. 167]. Schifffahrt und Häfen sichern Arbeitsplätze und sind somit eine Grundlage für Wirtschaftswachstum in vielen Regionen. Hafen- und Logistikwirtschaft sowie der damit verbundene Aussenhandel sind Wachstumsmotoren der Wirtschaft und somit ein entscheidender Wirtschaftsfaktor. Häfen sind existenzsichernd und darüber hinaus auch identitäts- und imagebildend (was beispielsweise auch für den Tourismus sehr wichtig ist).
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Geographisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: In den Naturwissenschaften werden zu bestimmten Sachverhalten und Zusammenhängen zunächst Theorien gebildet, die dann in Versuchen durch Isolierung der Ursachen entweder belegt oder wiederlegt werden können. Dies ist in der Erforschung von Räumen nicht möglich. Einzelne Ursachen können nicht einfach ausgeschaltet werden. Somit müssen stattdessen Modelle entwickelt werden. Die Arbeit an diesen Modellen wird als Alternative zu den Versuchen benutzt – es werden Gedankenexperimente durchgeführt. Allgemein ausgedrückt, handelt es sich bei Modellen um eine angewandte, abstrakte Vorstellung des jeweiligen Betrachtungs- oder Forschungsgegenstandes. Die Aufgabe des Modells ist es, „komplexe Zusammenhänge darzustellen, deren Entwicklung und Prozessabläufe zu erkennen“ [Leser, S. 522], sowie Aussagen über Regeln und Gesetzmäßigkeiten in der Funktionsweise des zu untersuchenden Systems zu machen. Die Vorteile des Modells liegen darin, dass man es als vereinfachtes Abbild der tatsächlichen Gegebenheiten und Umstände verwenden kann. So können quantitative sowie qualitative Probleme und Erscheinungen behandelt werden [Akademie für Raumforschung und Landesplanung, Spalte 1999]. Die Raumforschung beschreibt einerseits die gegebenen Umstände und bedient sich andererseits zudem der „kausalen Analyse, deren Ziel das Auffinden und die Erklärung von bestehenden Abhängigkeiten und Zusammenhängen, sowie die Erforschung von typischen Erscheinungsformen im Raum darstellt„ [Akademie für Raumforschung und Landesplanung, Sp. 2000]. Es lässt sich feststellen, dass Modelle von der Methodik her gleichermaßen Arbeitsplan und –instrument sind. Mit Hilfe eines Modells lassen sich Aussagen über „nicht oder nur teilweise zugängliche Strukturen und Prozessabläufe“ [Leser, S.523] eines in der Realität bestehenden Systems machen.
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