Ebooks

Europe has known very different systems of company laws for a long time. These differences do not only pertain to the board structures of public companies, where single-tier and two-tier structures can be distinguished, they also pertain to the principles of fixed legal capital. Fixed legal capital is not a traditional ingredient of English and Irish company law and had to be incorpo-rated into these legal systems (only) for public limited companies according to the Second European Company Law Directive of 1976. Both jurisdictions have never really embraced these rules. Against this background, the British Accounting Standards Board (ASB) and the Company Law Centre at the British Institute of International and Comparative Law (BIICL) have initiated and supported a study of the benefits of this legal system by a group of experts led by Jonathan Rickford. The report of this group has been published in 2004. Its result was that legal capital was costly and superfluous; hence, the Second Directive should be repealed. The British government has adopted this view and wants the European Commission to act accordingly.

Against this background a group of German and European company law experts, academics as well as practitioners, have come together to scrutinise sense and benefits of fixed legal capital and all its specific elements guided by the following questions:

What is the relevant legal concept supposed to achieve?
What does it achieve in reality?
What criticisms are there?
Which proposals or alternatives are available?

From the outset the group of experts has endeavoured to cooperate with foreign colleagues, which resulted in very fruitful and pleasant exchanges.

This volume contains, besides an executive summary of the results, 16 essays on specific aspects of legal capital in Germany covering also neighbouring fields of law (e.g. accounting, insolvency);7 reports on fixed legal capital in other jurisdictions (France, Great Britain, Italy, the Netherlands, Poland, Spain and the U.S.A.) addressing the same questions as the essays on German law.

The British initiative disapproves of the Second Directive. The Directive does only deal with public limited companies in Europe, which is reflected in the analysis presented here. It is only concerned with the fixed legal capital of public limited companies, not with capital issues of private companies.

The study has arrived at a result that differs completely from that of the Rickford group. It verifies the usefulness of the concept of fixed legal capital and wishes to convince the European Commission of the benefits of the Second Company Law Directive.

Von Prof. Dr. Walther Busse von Colbe, Bochum Sehr verehrte Damen, meine Herren! 1m Namen des Institutes fUr Untemehmungsftihrung und Untemehmensfor schung der Ruhr-Universitat Bochum und zugleich im Namen meines Kollegen Lutter m6chte ich die Teilnehmer und Referenten zum heutigen Symposion "Auf gaben des Wirtschaftsprlifers" hier in der Ruhr-Universitat begI"i. £en. Ich danke Ihnen fur das gro & Interesse und die rege Teilnahme, die Sie dieser Tagung entgegengebracht haben, und den Referenten fUr die Bereitschaft zur Mit wirkung. Insbesondere danke ich aber auch dem Institut der Wirtschaftsprlifer fUr die Kooperation bei der Vorbereitung und der Durchfiihrung dieser Tagung. Den Vorsitzenden des Vorstandes des Institutes der Wirtschaftsprlifer, Herm Hans Havermann, mochte ich besonders willkommen heif. \en. Anlaf. \ fur dieses Symposion war, daf. \ einige Vorgiinge und Gerichtsentscheidun gen in jtingster Zeit den Berufsstand der Wirtschaftsprlifer, die Institution der Wirtschaftsprlifung, insbesondere der Pflichtprlifung, und auch das Prlifungsobjekt, also den Jahresabschlufl, zum Gegenstand des offentlichen Interesses, aber auch einer sehr regen Fachdiskussion gemacht haben. Lassen Sie mich nur zwei Kom plexe herausgreifen: Bei eipigen grof. \en Untemehmen wurden ganz iiberraschend Verluste von einem ganz ungewohnlichen Ausmaf. \ bekannt, die aus dem letzten Jahresabschluf. \ nicht erkennbar waren. Ich erinnere an die Vorgiinge bei Herstatt oder der Hessischen Landesbank. Es tauchte hier die Frage auf: "Hatte der Wirtschaftspriifer oder die Prlifung versagt, oder war das Priifungsobjekt untauglich? " Erich Potthoff hat dieses Problem einmal unter das leaf.
Das Europäische Unternehmens- und Kapitalmarktrecht ist in den letzten Jahren intensiv fortentwickelt und modernisiert worden. Man denke etwa an die komplette Neugestaltung der Architektur des Europäischen Kapitalmarktrechts (EMIR, MiFID II und MiFIR, MAD II und MAR, AIFMD, Rating-VO [CRAR] etc.), die umfassenden Reformen im EU-Bilanz- und Abschlussprüfungsrecht und die Neufassung der EuInsVO. Im Bereich der gesellschaftsrechtlichen Richtlinien und der Corporate Governance gab es ebenfalls eine Vielzahl von Neuerungen, z.B. die „Comply or Explain"-Empfehlung, die Vernetzung der Handels- und Unternehmensregister, die Änderung der Aktionärsrechterichtlinie (ARRL), und die Kodifizierung von PubRL, KapRL, FusRL, SpRL, CBMD und ZNRL in der neuen einheitlichen GesRRL. Hinzu kommen u.a. das Projekt einer Societas Unius Personae (SUP), Vorschläge für punktuelle Regelungen zum Konzernrecht, weitere Legislativmaßnahmen zur grenzüberschreitenden Mobilität von Gesellschaften sowie zur Digitalisierung, etc. Wesentliche neue Meilensteine gesetzt hat aber auch der EuGH mit einer Reihe bahnbrechender Urteile.

Das einzigartige, wegweisende Kompendium zum Europäischen Unternehmensrecht greift diese für die Praxis hoch relevanten Entwicklungen auf und macht die aktuelle Rechtslage mit knappen, präzisen Erläuterungen handhabbar. Speziell durch die Kurzkommentierung der zentralen Rechtsakte bietet das Werk einen umfassenden Überblick in einem Band. Die wichtigsten gesellschaftsrechtlichen EU-Rechtsakte sind im Buch selbst abgedruckt, sämtliche relevanten Rechtsakte sind zudem auf der Begleitwebseite www.lbs-europur.de (die laufend aktualisiert wird) verfügbar.

Das Europäische Unternehmens- und Kapitalmarktrecht ist in den letzten Jahren intensiv fortentwickelt und modernisiert worden. Man denke etwa an die komplette Neugestaltung der Architektur des Europäischen Kapitalmarktrechts (EMIR, MiFID II und MiFIR, MAD II und MAR, AIFMD, Rating-VO [CRAR] etc.), die umfassenden Reformen im EU-Bilanz- und Abschlussprüfungsrecht und die Neufassung der EuInsVO. Im Bereich der gesellschaftsrechtlichen Richtlinien und der Corporate Governance gab es ebenfalls eine Vielzahl von Neuerungen, z.B. die „Comply or Explain"-Empfehlung, die Vernetzung der Handels- und Unternehmensregister, die Änderung der Aktionärsrechterichtlinie (ARRL), und die Kodifizierung von PubRL, KapRL, FusRL, SpRL, CBMD und ZNRL in der neuen einheitlichen GesRRL. Hinzu kommen u.a. das Projekt einer Societas Unius Personae (SUP), Vorschläge für punktuelle Regelungen zum Konzernrecht, weitere Legislativmaßnahmen zur grenzüberschreitenden Mobilität von Gesellschaften sowie zur Digitalisierung, etc. Wesentliche neue Meilensteine gesetzt hat aber auch der EuGH mit einer Reihe bahnbrechender Urteile.

Das einzigartige, wegweisende Kompendium zum Europäischen Unternehmensrecht greift diese für die Praxis hoch relevanten Entwicklungen auf und macht die aktuelle Rechtslage mit knappen, präzisen Erläuterungen handhabbar. Speziell durch die Kurzkommentierung der zentralen Rechtsakte bietet das Werk einen umfassenden Überblick in einem Band. Die wichtigsten gesellschaftsrechtlichen EU-Rechtsakte sind im Buch selbst abgedruckt, sämtliche relevanten Rechtsakte sind zudem auf der Begleitwebseite www.lbs-europur.de (die laufend aktualisiert wird) verfügbar.

In Europa bestehen seit jeher sehr unterschiedliche Systeme der Kapitalgesellschaften. Diese Unterschiede betreffen nicht nur die Leitungsstruktur der Aktiengesellschaften mit den monistischen oder dualistischen Systemen der Leitungsorgane, sie betreffen auch die Prinzipien des festen Kapitals: Dieses feste Kapital ist dem englischen und irischen Recht fremd und mußte in diese Rechte (nur) für die Aktiengesellschaft aufgrund der 2. EU-Kapital-Richtlinie von 1976 übernommen werden. Angefreundet hat man sich damit in diesen Ländern nie. Daher hat das britische Department of Trade vor einigen Jahren eine Untersuchung über den Nutzen dieses Systems durch eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Jonathan Rickford angestoßen und gefördert. Der Bericht dieser Arbeitsgruppe ist im Jahre 2004 erschienen (European Business Law Review [2004] 919). Er kommt zu dem Ergebnis, das System des festen Kapitals sei teuer und überflüssig; er empfiehlt daher die Abschaffung der 2. Richtlinie. Die britische Regierung hat sich dieser Auffassung angeschlossen und drängt die Europäische Kommission zu einer entsprechenden Initiative.

Auf diesem Hintergrund hat sich eine Gruppe von deutschen Kennern des Rechts der Kapitalgesellschaften aus Wissenschaft und Praxis zusammengefunden, um ihrerseits Sinn und Nutzen des festen Kapitals und seiner einzelnen Elemente ganz breit zu untersuchen. In dem vorliegenden Band finden sich, außer einer Zusammenfassung der Ergebnisse, insgesamt 15 Einzeluntersuchungen zu Aspekten des Kapitals in Deutschland und seiner Bezüge zu angrenzenden Rechtsbereichen (z.B. Rechnungslegung, Insolvenz); 7 Berichte zum festen Kapital im Ausland (Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Polen, Spanien und USA), je unter den gleichen Fragestellungen wie die Abhandlungen zum deutschen Recht. Die Untersuchung will die Europäische Kommission vom Nutzen der 2. Richtlinie überzeugen.

©2019 GoogleSite Terms of ServicePrivacyDevelopersArtistsAbout Google|Location: United StatesLanguage: English (United States)
By purchasing this item, you are transacting with Google Payments and agreeing to the Google Payments Terms of Service and Privacy Notice.