Ebooks

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Kunst - Kunstgeschichte, Humboldt-Universität zu Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Versuch einer stilistischen Einordnung des unweit von Malchin gelegenen Gutshauses Basedow in Mecklenburg-Vorpommern, welches rund 600 Jahre lang der Stammsitz der Adelsfamilie von Hahn war. [...] Im Zentrum der Untersuchung zum Hahn’schen Gutshaus steht der Südflügel der Anlage, welcher am Ende des 19. Jahrhunderts von dem Architekten Karl Albrecht Haupt nach einem Brand neu erbaut wurde. Aufgrund der auffälligen Gestaltung des Gebäudes mit Terrakotten und Stufengiebeln bietet sich ein Vergleich mit den Schlossbauten der mecklenburgischen Herzöge und Großherzöge an, die zum Teil sehr ähnliche Charakteristika aufweisen und unter dem Begriff des „Johann-Albrecht-Stils“ zusammengefasst werden. Wenn auch dieser Stil vor allem Bauten des 16. Jahrhunderts beschreibt, so lässt sich doch im 19. Jahrhundert ein Neuaufleben dieser speziellen Ausprägung der norddeutschen Renaissance verzeichnen. Auch in Basedow selbst kann Bautätigkeit sowohl im 16. als auch im 19. Jahrhundert verzeichnet werden – eine detaillierte stilistische Untersuchung und Einordnung beider Epochen kann aber in dem Umfang dieser Arbeit nicht geleistet werden. Deshalb wird hier der Fokus auf Karl Albrecht Haupts Umbauten in den 1890er Jahren liegen, welche es beschreibend zu erfassen gilt und anhand von Vergleichen mit den Schlössern der mecklenburgischen Herzöge einer stilistischen Einordnung näher gebracht werden sollen. Da der basedow‘sche Bau in der Literatur oft dem „Johann-Albrecht-Stil“ zugeschrieben wird, stellt sich hier die Frage, in wie fern diese Einordnung für den im 19. Jahrhundert entstanden Bau zutreffen kann und was für Gemeinsamkeiten und Unterschiede sich mit den andere Gebäude dieses Stils ergeben. Dabei muss auch beachtet werden, in welchem Kontext die Renaissance des „Johann-Albrecht-Stils“ im 19. Jahrhundert steht, welche Rolle Karl Albrecht Haupt dabei einnimmt und welche anderen architektonischen Vorbilder eventuell in Betracht kommen könnten.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Kunst - Allgemeines, Kunsttheorie, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Kunst- und Bildgeschichte), Veranstaltung: Maler und Modell, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit wird sich mit den Künstlern Lord Frederic Leighton und Anselm Feuerbach auseinandersetzen, wobei die Künstler vergleichend betrachtet werden sollen. Ihre Biographien und Gesamtwerke stehen hier nicht im Vordergrund des Vergleiches, sondern werden nur in so fern Bestandteil sein, wie sie für den eigentlichen Vergleich von Nöten sein werden und als Hintergrundinformationen wichtig erscheinen. Die Vergleichsbasis für die Arbeit ist das italienische Modell Anna Risi, welches von beiden Malern unabhängig voneinander innerhalb eines kurzen zeitlichen Abstands „entdeckt“ und gemalt wurde. Als Basis des Vergleiches soll dabei die Bildbeschreibung und Bildanalyse ausgewählter Werke dienen. Darauf aufbauend möchte ich mich damit beschäftigen, wie die beiden auf den ersten Blick sehr verschiedenen Künstler mit dem gleichen Modell umgegangen sind, was sie für Lösungen gefunden haben und wie sie sie im Kontext gesehen haben und dem Betrachter präsentieren. Neben diesen kunsthistorischen Fragen soll auch dem Verhältnis von Maler und Modell auf den Grund gegangen werden. Wie sind Leighton und Feuerbach mit Anna Risi umgegangen und was hatten sie für eine Beziehung zu ihr? Und was können wir in dem Zusammenhang aus den Bildern herauslesen? Mich interessiert dabei auch die Frage, was für eine (Künstler-)Person Anna Risi vor sich hatte, wie sie auf sie eingegangen und mit ihr umgegangen ist und wie diese Fragen und Erkenntnisse in den bildlichen Kontext einzuordnen sind. Auch stellt sich die Frage nach Verhältnis von Mann und Frau bzw. Künstler und Frau. Was für einen Blick und was für ein Verständnis von Frau hatte der Künstler bei der Betrachtung und beim Malen seines weiblichen Modells? Dabei möchte ich noch anmerken, dass wir hier eine besonders interessante Konstellation zur Grundlage haben, in dem wir das Modell als festen Ausgangspunkt betrachten können und anhand ihr die beiden Künstler in ihrer künstlerischen und auch charakterlichen Ausprägung betrachten können. In meinem Aufbau und meiner Argumentation folge ich in groben Zügen der Arbeit Maria Gabriele Vogelbergs, die einen ähnlichen Vergleich anstellt, werde dabei aber auch in einigen Punkten von ihr abweichen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Kunst - Malerei, Note: 1,7, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Kunst- und Bildgeschichte), Veranstaltung: Seminar. Der gemarterte Leib. Mittelalterliche Passionsfrömmigkeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Zentrum der Untersuchung steht die Arbeit am Bild. Um das zu untersuchende Bild „Fünf Wundmale/Heiliges Herz mit Christusknaben“ aber durchdringen zu können, soll es vor dem Hintergrund der Herz-Jesu-Verehrung betrachtet werden, die im ersten Teil der Arbeit, theoretisch und geschichtlich betrachtet, das Fundament des weiteren Vorgehens legen wird. Vor diesem Hintergrund soll dann die Betrachtung des Bildes erfolgen, welches nach bestimmten Gesichtspunkten und Besonderheiten des Bildes erfolgen wird. Dabei werden Fragestellungen wie Beziehung von Inhalt, Darstellungsform und der Herstellungsweise Beachtung finden. Ebenso soll auf Besonderheiten des Aufbaus und der Frage der Bedeutung der Textelemente im Bild eingegangen werden. Im Rahmen der Herz-Jesu-Bilder wird es noch um den Bildtypus des Speerbildes gehen, welcher vor allem im Hinblick seiner Funktion innerhalb der Herz-Jesu-Frömmigkeit und dem Aspekt der Körperlichkeit Erwähnung finden wird. Im Vordergrund sollte aber während der Arbeit immer die Nähe zum Bild stehen und das Thema wird am Bildbeispiel erklärt und eingebunden. Das Bild, seine Komplexität und seine Verbindung zu der Herz-Jesu-Verehrung ist der zentrale Aspekt der Untersuchung. Die Geschichte der Herz-Jesu-Verehrung wurde zwar bereits recht eingehend von Karl Richstätter dokumentiert und auch gibt John Moore einen kompakten Überblick in seinem Buch zur Herz-Jesu-Verehrung, jedoch finden die bildlichen Darstellungen, die Herz-Jesu-Bilder, bisher nur recht vereinzelte Beachtung. Es lassen sich oftmals einzelne Beiträge zu speziellen Bildern finden, allerdings gibt es kaum Quellenmaterial zum Typus des Herz-Jesu-Bildes in umfassenderer Form. Das Bild, welches hier im Speziellen besprochen werden soll, ist selbst zwar in einigen Büchern und Ausstellungskatalogen abgebildet, immer aber nur fragmentarisch behandelt und nicht in seiner gesamten Inhalts- und Ausdrucksfülle betrachtet. In diesem Zusammenhang kann der Holzschnitt beinahe als exemplarisches Beispiel für die allgemein noch lückenhafte Forschung zum Thema der Bilder innerhalb der Herz-Jesu-Verehrung gesehen werden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Kunst - Kunstgeschichte, Note: 1,7, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Kunst- und Bildgeschichte), Veranstaltung: Seminar Residenzstadt. Residenzschloss. Gartenkunst, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Nacht vom 29. zum 30. April 1945 stand das Schloss Neustrelitz so lichterloh in Brand, dass das Feuer im Umkreis mehrerer Kilometer sichtbar gewesen sein soll. Zwar war das Löschen wohl aussichtslos, doch sind sich Fachleute heute auch einig, dass der Zustand des Schlosses nicht irreparabel gewesen wäre. Nach dem Brand wurde die Ruine dann den Quellen nach von Deutschen und Russen beiderseits geplündert. Ausgelagerte Sammlungsbestände des Schlossmuseums, wurden in alle Winde zerstreut und die Ausstellungsstücke, die den Brand im Keller überlebt hatten und in die Städtischen Werke verbracht wurden, verschwanden und konnten bis heute nicht aufgefunden werden. Der endgültige Todesstoß für die Ruine [Abb. 1] kam dann im Oktober 1949, als man die Sprengung der Reste beschloss, um die Steine bei dem Bau der neuen Poliklinik in Neustrelitz zu nutzen. Immerhin drei Sprengungen am 24. Oktober 1949, 1. November und 7. Februar 1950, brauchte es noch, um das gerade erst kurz nach der Jahrhundertwende erweiterte und mit dem charakteristischen Turm versehene alte herzogliche Schloss letztlich zu Fall zu bringen. Bereits kurz nach der Entstehung des Herzogtums Mecklenburg-Strelitz, in der Nacht vom 24. zum 25. Oktober 1712, raubte ein Feuer „dem wahrlich nicht reichsten deutschen Kleinfürsten seine Residenz“ in Strelitz. Infolge dieses früheren Brandes aber wurde das vormalige Jagdschloss in Glieneke bei Strelitz ausgebaut, ein Garten angelegt und die Beamten und Schlossbediensteten um das neue herzogliche Schloss angesiedelt und Neustrelitz entstand. In dem folgenden Text wird es kurz um die historische Entwicklung von Schloss und Stadt gehen. Der Schwerpunkt liegt dann aber auf der Untersuchung des charakteritschen Stadtgrundrisses, welcher auch heute das selbstgewählte Logo [Abb. 2] der Stadt Neustrelitz ist und somit für die Identität der Stadt, vor allem in Zeiten, wo es sein Schloss bereits eingebüßt hat, eine wichtige Rolle spielt. Dabei sollen historisch frühere Stadtgrundrisse anderer Städte mit einer ähnlichen Form und gedankliche Grundlagen der Idealstadt zur vergleichenden Betrachtung herangezogen werden. Der zweite Schwerpunkt wird die Verbindung zwischen Stadt und Schloss sein. Die Problematik der beiden axial ausgerichteten Anlagen, die aber zueinander für eine Residenzstadt sehr ungewöhnlich liegen, soll hier beleuchtet werden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Kunst - Kunstgeschichte, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Kunst- und Bildgeschichte), Veranstaltung: Seminar Ort und Erinnerung, Sprache: Deutsch, Abstract: „Wir leben nicht innerhalb einer Leere, die nachträglich mit bunten Farben eingefärbt wird. Wir leben innerhalb einer Gemengelage von Beziehungen, die Platzierungen definieren, die nicht zueinander zurückzuführen und nicht miteinander zu vereinen sind.“ Was Michel Foucault hier anspricht, ist die Vielfalt und -zahl verschiedener menschlicher Schnittpunkte, die sich sowohl in der Gegenwart als auch durch zurückliegende Beziehungen in und mit der Vergangenheit ergeben. Eine Materialisierung dieses „Gemengelages“ kann man in den historischen Bauwerken erkennen, welche oftmals besonders eindrücklich mit unseren heutigen Ansprüchen und Forderungen in Konflikt stehen. Eine Kategorie von Bauten scheint dabei fast als Synonym für diese Unvereinbarkeit zu stehen: die „Unbequemen Baudenkmale“, ein Begriff der vor allem durch Norbert Huse geprägt wurde und nach ihm häufig Eingang in den Sprachgebrauch im Kreise des Themas fand. Er setzt(e) sich für ein öffentliches Interesse und Verständnis für Bauten ein, die nicht nur positive Gefühle in den Passanten und Einwohnern der Städte hervorrufen und weist in eine mahnende Richtung, wenn er feststellt, die Hinterlassenschaften des „Dritten Reiches“, würden und müssten auch unbequem bleiben. In diesem Sinne gibt er dem Baudenkmal eine tiefergehende Aufgabe weitab des reinen Selbstzwecks als Stadtverschönerung und argumentiert: „Es [das öffentliche Denkmalbewusstsein, Anmerkung Verfasser] müßte zumindest im Grundsatz akzeptieren, daß es bei Denkmalpflege nicht um den schönen Schein, um die Herstellung heiler Welten und rekonstruierenden Geschichtsersatz gehen kann, sondern nur um den verantwortlichen Umgang mit Geschichte.“ Wie dieser Umgang mit NSDAP-Parteizentrum und Königsplatz in München, der ehemaligen „Haupstadt der Bewegung“, seit 1945 erfolgt ist, soll nach einem geschichtlichen Abriss, mithilfe von Norbert Freis Phaseneinteilung erfolgen. Dabei werden die Zeiträume seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges nach Frei eingeteilt und es werden prägende Punkte der jeweiligen Phase mit den Vorgängen in München verglichen und am Ende resümiert. Wie wird hier in München konkret mit diesen architektonischen Zeugnissen, „[...] die an Tatsachen erinnern, die es besser nicht gäbe, Teile[n] eines Erbes, das niemand haben will und das doch nicht ausgeschlagen und nicht beschönigt werden darf“ umgegangen?
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Kunst - Kunstgeschichte, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Kunst- und Bildgeschichte), Veranstaltung: Seminar Discursive Objects. Übung vor Originalen, Sprache: Deutsch, Abstract: Trotz der großen Konkurrenz, nicht nur im Prenzlauer Berg, sondern in ganz Berlin und Deutschland stieg die Schultheiss-AG mit ihrem Stammsitz in der Schönhauser Allee 36 bis 39 spätestens 1896 zur größten Brauerei Deutschlands auf. Gegründet wurde das Unternehmen 1842 zunächst in der Neuen Jakobstraße 26 in Kreuzberg von dem Apotheker August Heinrich Prell, der den Standort dann bald in die Schönhauser Allee 39 verlegte. Nach dem Tod Prells 1853 kaufte Jobst Schultheiss, dessen Namen die Brauerei bis heute trägt, die Brauerei, veräußerte sie aber aus Altersgründen 1864 bereits wieder. In der Folgezeit erlebte die Brauerei unter der Familie Rösicke eine wahre Blüte. Sie modernisierten und erweiterten den Betrieb maßgeblich und wandelten das Unternehmen 1871 in eine AG um. Untrennbar mit dem Wachstum sind die Umgestaltungen und Erweiterungsbauten des Brauereigeländes in der Schönhauser Allee ab 1887 durch Franz Heinrich Schwechten (1841-1924) verbunden, welche unter gezielten Gesichtspunkten zu betrachten das Zentrum dieser Arbeit darstellen soll. Dabei spielen vor allem Fragen der Formgebung eine Rolle, welche im „Stilkarussell des Historismus‘“ nicht ganz einfach fassbar sind: Wie lässt sich die ehemalige Schultheiss-Brauerei stilistisch deuten? Wie kann die „Vermischung“ von Romanik und Renaissance betrachtet und verstanden werden? Und gibt es eine Art Sonderstellung der Brauereien? Außerdem wird der Rundbogen als gestalterisches Mittel in seiner theoretisch-zeitgenössischen Relevanz untersucht. Welchen Überlegungen liegt der beinahe exzessive Einsatz der Form „Rundbogen“ zu Grunde? Und welche Rolle spielt eigentlich die „Wahrheit“ dabei? Nach einer kurzen zusammenfassenden Betrachtung des Restaurationsgebäudes, der Hofseite der Lagerkeller und der Straßenfronten sollen Versuche unternommen werden, diese Fragen zu beantworten. In der Frage der besonderen Stellung der Brauereien spielt die Dissertation von Klaus Rieseler eine bedeutende Rolle, zur Thematik des Rundbogens wird vor allem Heinrich Hübsch als zeitgenössisches Gedankengut die Grundlage bildet.
©2019 GoogleSite Terms of ServicePrivacyDevelopersArtistsAbout Google|Location: United StatesLanguage: English (United States)
By purchasing this item, you are transacting with Google Payments and agreeing to the Google Payments Terms of Service and Privacy Notice.