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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,3, Universität Bremen (Institut für Geographie), Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Hausarbeit im Rahmen der Veranstaltung „Statistik 3“ ist es, beruhend auf den Untersuchungselementen der 440 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland, die statistischen Erklärungsansätze für das Binnenwanderungssaldo1 zu Beginn der 1980er Jahre, bezüglich ihres Erklärungsgehaltes zu Beginn des 21. Jahrhunderts, für Ost- und Westdeutschland zu untersuchen. Das Binnenwanderungssaldo beschreibt dabei die abhängige Variable und wird im Folgenden mit Y bezeichnet. Folgende unabhängige Variablen X1,...., X7 wurden (zu Beginn der 1980er Jahre) und werden zur Erklärung des Binnenwanderungssaldos herangezogen2: X1 = Zahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter in 1.000 (2000) X2= Entwicklung der Anzahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter 1990-2000 in % X3= Arbeitslose je 100 Arbeitnehmer (2001) X4= Einwohner je qkm (2000) X5= sozialversicherungspflichtig Beschäftigte je 100 Einwohner (2000) X6= Ärzte je 100.000 Einwohner (2000) X7= Verhältnis bebauter Fläche zu Freifläche (2000) Ziel der Untersuchung ist es, grundsätzlich Variablen auszuwählen, die das Binnenwanderungssaldo Y möglichst gut beschreiben, so dass sich die Variationen der Y-Werte so weit wie möglich auf die X-Werte zurückführen lassen. Bahrenberg/Giese/Nipper [2003], beziehen sich im Buch „Statistische Methoden der Geographie 2“ auf diese Variablen für eine Untersuchung des Binnenwanderungssaldo in den norddeutschen Kreisen und den kreisfreien Städten zu Beginn der 1980er Jahre.3 Ziel ist es von daher auch, zu untersuchen, ob die Analyse basierend auf diesen Variablen, die dort auf Basis von 65 Kreisen durchgeführt wurde, zwanzig Jahre später noch einen guten Erklärungsansatz für das dortige Binnenwanderungssaldo bietet und ob eine Übertragung dieses Modells auf das gesamte Bundesgebiet möglich ist. [...] 1 Das Binnenwanderungssaldo beschreibt die Differenz zwischen den Zu- und Fortzügen in einem Gebiet (in diesem Fall bezogen auf den jeweiligen Kreis). Die Ausländermigration bleibt dabei unberücksichtigt. (Bahrenberg/ Giese/Nipper [2003], S.16) 2 Die Daten sind den „Aktuellen Daten zur Entwicklung der Städte, Kreise und Gemeinden“ [Ausgabe 2002] entnommen. 3 Bahrenberg/Giese/Nipper [2003], S.16ff
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1, Universität Bremen (Institut für Geographie), Veranstaltung: Suburbanisierung, Sprache: Deutsch, Abstract: Suburbanisierung lässt sich unter verschiedenen Aspekten betrachten. Unter dem empirischen Gesichtspunkt stehen dabei vor allem der zeitliche Ablauf und die räumliche Ausprägung im nationalen und globalen Kontext im Vordergrund. Der Blickwinkel richtet sich bei weiterer Differenzierung auf die unterschiedlichen Landnutzungsformen, wie die Wohnsuburbanisierung, die Einzelhandels- und Gewerbesuburbanisierung. Der vorliegende Aufsatz betont auf dieser Betrachtungsebene die Suburbanisierung der Wohnstandorte, welche raumnutzungsbezogen den Beginn des Entstädterungsprozesses einleitete. Die quantitativ spärliche Literatur zum Thema Suburbanisierung untersucht die verschiedenen Ausprägungsformen wesentlich im normativen Kontext, beschäftigt sich also mit den gesellschaftlichen und räumlichen Konsequenzen des Prozesses.1 Zumeist wird dabei die negative Seite der Suburbanisierung betont, also aus dem politisch-planerischen Blickwinkel werden Kanalisierungs- und Eingrenzungspotentiale hervorgehoben, mit denen der räumlichdezentralistischen Entwicklung Einhalt geboten werden kann. Die gewachsenen urbanen Strukturen werden gedanklich - wenn auch nicht restituiert - zumindest konserviert. Von Seiten der Stadtsoziologen wird die sozialräumliche Segregation mit der Suburbanisierung in Verbindung gebracht und negativ bewertet: „Since it is mainly the middle class that leaves the core city, the proportion of elderly, poor people, singles, and immigrants increases in the core city creating severe financial problems for the local authorities.”2 Doch können innerhalb eines demokratischen politischen Systems tragfähige Maßnahmen ergriffen werden, um den Prozess zu stoppen? Bahrenberg bestreitet dies3. Im Zentrum dieser Arbeit soll die kognitive Betrachtungsweise stehen, welche die bis dato vorangeschrittene Abschwächung der Stadt-Land-Differenzen als gegeben hinnimmt, um so den Blick auf die Hintergründe und Bezugsverflechtungen der räumlichen und gesellschaftlichen Ausprägungen zu richten. 1 vgl. Brake, Dangschat, Herfert (Hrsg.), (2001) 2 Bahrenberg (c) (2003), S. 4 3 Bahrenberg (c) (2003), S. 5
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie, Note: 1,3, Universität Bremen (Institut für Geographie), Sprache: Deutsch, Abstract: Gegenstand dieser Hausarbeit sind zwei nachfrageorientierte ökonomische Ansätze zu Erklärung der regionalen Entwicklung. Sie untersuchen die Auswirkungen von Nachfrageveränderung nach Gütern und Dienstleistungen auf die wirtschaftliche Stellung einer Region. Selbstverständlich hängt die wirtschaftliche Entwicklung einer Region nicht ausschließlich von nachfragebezogenen Determinanten ab, sondern steht im Zusammenhang mit einer Vielzahl interner und externer Einflüsse, die sich aus dem Gefüge der Produktion von Gütern und Dienstleistungen, dem Angebot an Arbeit und Kapital sowie den interregionalen Austauschbeziehungen und Faktorwanderungen ableiten (vgl. Schätzl (1998), S. 98, Maier/Tödtling (2002), S.26). Keine regionale Wachstums- und Entwicklungstheorie ist in der Lage sämtliche Einflüsse in ein geschlossenes, operationales Konzept einzubinden. Während die neoklassischen Theorien an der Produktion ansetzen, also angebots- und ausgleichsorientiert argumentieren, stellen die polarisationstheoretischen Ansätze zur Regionalentwicklung den Kontrapunkt zur Neoklassik dar und betonen eine angebotsorientierte aber differierende Entwicklung.1 Endogene Wachstumstheorien wiederum versuchen diese konträren Standpunkte in das neoklassische Modell zu integrieren, während die Innovationsansätze die Einführung von Neuerungen und deren Inventions- und Adoptionsdeterminanten auf regionaler Ebene zum Ausgangspunkt des Entwicklungsprozesses erklären. Insofern wird in diesem Aufsatz lediglich ein Aspekt - der einer regionalen Wachstumssteigerung durch Nachfrageexpansion2 - aus diesem komplexen und weitausgreifenden ökonomischen Zusammenhang herausgegriffen und näher beleuchtet. Die Exportbasistheorie und die Input-Output-Analyse werden im Folgenden in ihrer Struktur dargestellt, an Beispielen durchgerechnet und analytisch betrachtet. Anschließend werden sie im Hinblick auf ihren Erklärungsgehalt kritisch untersucht, verglichen und auf ihre empirische Anwendbarkeit Bezug genommen. 1 Maier/Tödtling (2002), S.11 2 Schätzl (1998), S. 142
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1, Universität Bremen (Institut für Politikwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Implementierung der ideengeschichtlichen Grundlagen des Liberalismus beruht letzen Endes auf der historischen Leistung des schottischen Philosophen und Nationalökonomen Adam Smith (1723-1790)5, welcher durch seine vernichtende Kritik am Merkantilismus diesen intellektuell erledigte6 und offen legte, inwieweit eine freien Konkurrenz zu einer, in seinen Augen vorteilhaften, internationalen Arbeitsteilung führt. Ricardo, der sich erst im fortgeschrittenen Alter mit wirtschaftspolitischen Fragestellungen auseinandersetzte, befasste sich mit dem Werk Smith’s7 (The Wealth of Nations, Anm. d. Autors), woraufhin ökonomische Probleme „zu seiner geistigen Beschäftigung“8 gehörten. Aufbauend auf den Arbeiten Smith’s beabsichtigte er, zu zeigen, dass Außenhandel imstande sei, den Wohlstand zu steigern, wonach sein politisches Engagement vor allem der Aufhebung protektionistischer Zollpolitik galt.9 Seine in dieser Arbeit dargestellte Theorie komparativer Kostenvorteile bildete die Grundlage für seine Theorie internationaler Arbeitsteilung, die noch heute im Begriff der sogenannten Ricardo-Güter zur Ausdruck kommt, Güter deren Kostenunterschiede auf die Verfügbarkeit und die Faktorproduktivität zurückgeführt werden können. Er wies nach, dass die internationale Spezialisierung den einzelnen Ländern ökonomische Vorteile bringt und die Konsummöglichkeiten erweitert. Diese Arbeit soll den Kontrast aufzeigen, welcher zwischen der damaligen und der heutigen Behandlung des Themas besteht. Aus diesem Grunde habe ich die Behandlung der komparativen Kosten einerseits auf die Ausführungen Ricardos in den Principles of Political Economy and Taxation, anderseits auf die Präsentation und Weiterentwicklung seiner Leitgedanken in der zeitnahen Literatur gestützt. Im Rahmen dieser Arbeit wird Ricardos „Theorem der komparativen Kosten“ in seinen ökonomischen Kontext gestellt und am Beispiel zweier Regionen erklärt, wobei auch einige progressive Ansätze aus der aktuellen Literatur, welche teilweise an die Kritik an den Grundsätzen anknüpfen, in die Arbeit einbezogen werden. 5 Schmidt, S.561 6 Ziegler, S. 94ff. 7 Recktenwald, S.167 8 Recktenwald, S.167 9 © 2002 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Soziologie - Wohnen, Stadtsoziologie, Note: 1, Universität Bremen (Soziologisches Institut), Veranstaltung: Soziologie des Wohnens, Sprache: Deutsch, Abstract: ,,Zeige mir wie Du wohnst, und ich sage Dir, wer Du bist". Dieses Sprichwort könnte als Motto vor einer rein soziologischen Analyse des Wohnens und der Wohnung stehen, kann doch, im Sinne Norbert Elias′, ,,der Niederschlag einer sozialen Einheit im Raume, der Typus ihrer Raumgestaltung eine handgreifliche, eine - im wörtlichen Sinne - sichtbare Repräsenta-tion ihrer Eigenart" sein. Die Beschreibung des Wohnens der Gesellschaft ließe demnach Rückschlüsse auf die gesellschaftliche Organisation zu, über die Verteilung des Reichtums, über den Grad der Urbanisierung, über familiäre Strukturen und viele andere, ähnlich dispara-te Themenbereiche. Wohnen ist ein existentielles Grundbedürfnis des Menschen und in einem ständigen Wandel. Als eine mögliche Definition sei folgende angeführt: ,,Wohnen als elementare Erscheinungs- und Ausdrucksform menschlichen Seins umfasst alle die Tätigkeiten und Verhaltensweisen, die regelmäßig an einem bestimmten Ort stattfinden" . Die Wohnung, das "Dach über dem Kopf", hat zunächst sowohl physische, als auch soziale und sozialpsychologische Schutzfunk-tion: vor Witterungseinflüssen, vor Gefahren aller Art, vor Mitmenschen - gleichgültig ob Freund oder Feind, vor neugierigen Blicken usw. Doch gerade dieser Aspekt des Wohnens als Grundbedürfnis kann nicht im Zentrum einer soziologischen Analyse stehen, vermag er doch die historischen, interkulturellen und innergesellschaftlichen Differenzen der Wohnweisen der Menschen eben nicht zu erklären, sondern verweist lediglich darauf, dass alle Menschen wohnen, was banal ist. Eine Analyse, die sich auf neuartige Tendenzen in Wohn- und Le-bensweise bezieht, muss daher die historischen Bedingungen der jeweiligen Gesellschaften notwendig mit einbinden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1, Universität Bremen (Institut für Geographie), Veranstaltung: Suburbanisierung, Sprache: Deutsch, Abstract: Motor des Suburbanisierungsprozesses ist der steigende Flächenbedarf seitens derjenigen Akteure, die ein Interesse am Gesamtstandort einer Stadtregion haben, dieses, erzwungen oder freiwillig, aber nicht in der Kernstadt befriedigen. Hinzu kommen interregionale Austauschprozesse, die zu einer Bedeutungszunahme des suburbanen Raumes führen.1 Der Prozess vollzieht sich einerseits in einer räumlichen Dimension (Flächenansprüche je Einheit), anderseits aber auch in einer demographischen (steigende Flächenansprüche durch die Zunahme der Akteure) und ist Resultat ökonomischer und politischer Entscheidungen wie auch dynamischer Reproduktionsmuster und Wohnansprüche in einer arbeitsteiligen Gesellschaft. Forciert wird diese Dekonzentration durch den „Bodenrenten-Kegel“2, welcher durch das „Citybuildung“ und die Infrastrukturintensität hervorgerufen ist und die Stadtregionen nach Kernstadt und Ergänzungsgebieten strukturiert. Die Abgrenzung der zentralen Gemeinde (Kernstadt) vom Umland erfolgt meist mit Hilfe verschiedener Pendlerdaten bzw. mit dem zentralörtlichen Einzugsgebiet der Kernstadt. Unschärfen in der Umlandabgrenzung ergeben sich durch vielseitige Verflechtungszusammenhänge, welche auf der Basis von Kreisen zu den Oberzentren bestehen, wobei die Zuteilung eines Kreises durch die intensivsten Verflechtungszusammenhänge zu einem zentralen Ort vorgenommen wird. So wird beispielsweise der gesamte Kreis Diepholz dem Umland Bremens zugeschrieben, obwohl dessen südliche Teile eindeutig zu Osnabrück orientiert sind.3 Ausgehend von diesen Grundkonstellationen, welche materiell betrachtet die gebaute Umwelt, wirtschaftliche und soziale Aktionsräume, wie auch die politischen Handlungsfelder einschließen, sind die Ausprägungen gerade im vergangenen Jahrzehnt zunehmend komplexer geworden. Die vielseitigen Verflechtungen lassen es nicht zu den Wohnsuburbanisierungsprozess separat zu untersuchen, sondern müssen grundsätzlich in einen wechselseitigen Kontext der jüngsten Entwicklung, quantitativ und qualitativ eingebunden werden. Eine Gesamtbetrachtung der derzeitigen Situation zeigt eine zunehmende Eigenständigkeit des suburbanen Raumes, welcher nicht mehr ausschließlich Rückzugsraum der Kernstadt ist, sondern zunehmend auch externe Beeinflussung durch Wohn- und Gewerbeansiedlungen erfährt. Die traditionelle Abhängigkeit des städtischen Umlandes scheint damit aufzuweichen. [...] 1 Bahrenberg, S.13 2 Brake, S. 17 3 Bahrenberg / Priebs, S. 2/3
Forschungsarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,0, Hochschule Bremen, 38 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der indische Stadtverkehr kann auf den ersten Blick eines westlichen Exoten anarchistisch wirken. In einem Wirrwarr aus Hupen und Handzeichen, Mensch und Tier, Beklommenheit und Gedränge, von dem die kleineren und größeren Beulen an nahezu jedem fahrbaren Untersatz zeugen, könnte man schnell den Eindruck bekommen, hier fehle jegliches gliedernde Element. Menschen besteigen und verlassen türenlose öffentliche Verkehrsmittel abseits von oft nur schwer erkennbaren Haltepunkten, an Kreuzungen oder auch während der Fahrt. Ein- wie auch Doppeldeckerbusse würden in den Betriebsberichten deutscher Nahverkehrsdienstleister meistzeitig als vollbesetzt qualifiziert – gleiches gilt mehr noch für die Vorortzüge. Die Szenerie demonstriert eine Sachlage, die mit europäischen Definitionen schwerlich beschreibbar scheint. Von diesem ersten Erscheinungsbild das Fehlen jeglicher Ordnung abzuleiten ist gleichwohl fragwürdig. Immerhin sind im „Motor Vehicles Act“ in 14 Kapiteln detaillierte Regelungen und Vorgaben an die Bundesstaaten von der Fahrzeugzulassung über Geschwindigkeitsbeschränkungen bis hin zu Bußgeldkatalogen kodifiziert. Dessen ungeachtet ist die dem Stadtverkehr oft nahe gelegte Aggressivität der Verkehrsteilnehmer bei der Verteidigung einer mobilitätsorientierten Lebensgestaltung unterentwickelt. Permanente Aufforderungen zur Mitnahme durch Rikscha- und Taxifahrer an Touristen zeugen von Geschäftstüchtigkeit und den zahlreichen Arbeitsplätzen im städtischen Transportgewerbe. Das von anderen Mentalitäten und abweichenden Politik- und Planungsauffassungen getragene Bild wurde in der Vergangenheit häufig betont. Die Debatten erinnern an die in Westeuropa geführten Diskussionen in den 1970er und 80er Jahren über einen „bevorstehenden Verkehrsinfarkt“ und „sich selbst lahm legenden Straßenverkehr“ als Reaktion auf die politische Prämisse prinzipieller Engpassfreiheit bei der Bereitstellung von Verkehrswegekapazitäten.
Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Allgemeines, Note: 3,0, DIPLOMA Fachhochschule Nordhessen; Zentrale, Sprache: Deutsch, Abstract: In Unternehmen müssen tagtäglich Entscheidungen vielfältigster Natur getroffen werden. Angefangen mit einfachen Wahlentscheidungen einzelner Individuen, über operative und taktische Entscheidungen auf Gruppenebene bis hin zu weit reichenden strategischen Entscheidungen auf oberster Unternehmensebene. Allen Entscheidungssituationen ist gemeinsam, dass die daran beteiligten Akteure i.d.R. bestrebt sind, das zugrunde liegenden Entscheidungsproblem im Sinne der damit verbundenen Zielsetzung einer optimalen Lösung zuzuführen. Hierzu wurde insbesondere auf dem Gebiet der Investitionsentscheidungen mit der betrieblichen Entscheidungstheorie ein umfangreiches und ausgefeiltes Instrumentarium geschaffen [...]. In der betrieblichen Praxis zeigt sich jedoch, dass die Mittel der Entscheidungstheorie nur bedingt zum Einsatz kommen. Hier laufen Entscheidungsprozesse oftmals mehr oder weniger unstrukturiert ab, Entscheidungen werden „aus dem Bauch heraus“ getroffen und nur selten werden definierte Verfahren zur Entscheidungsfindung angewendet. Diese Beobachtung trifft umso mehr zu, je weniger eine zu treffende Entscheidung auf eindeutig quantifizierbare Größen zurückgeführt werden kann, d.h. primär qualitative Größen von Bedeutung sind. [...] Inhaltsverzeichnis ------------------ 1 Einleitung 1.1 Ziele der Arbeit 2 Grundlagen 2.1 Entscheidungstheoretische Grundlagen 2.1.1 Ideale Entscheidungsprobleme 2.1.2 Reale Entscheidungsprobleme 2.1.3 Qualitative Entscheidungen 3 Betriebliche Entscheidungsfindung 3.1 Akzeptanz 3.2 Partizipation 3.2.1 Formen der Partizipation 3.2.2 Instrumente der Partizipation 3.3 Transparenz 3.3.1 Dokumentation 3.4 Phasen des Entscheidungsprozesses 3.5 Zusammenfassung 4 Ausgewählte Verfahren zur Entscheidungsfindung 4.1 Verbale Verfahren 4.1.1 Consider-All-Facts (CAF Methode) 4.1.2 Plus-Minus-Interesting (PMI Methode) 4.1.3 Argumentenbilanz 4.2 Multikriterielle Verfahren 4.2.1 Entscheidungsmatrix 4.2.2 Nutzwertanalyse 4.2.3 Der analytisch-hierarchische Prozess (AHP) 4.2.4 Weiterführende Verfahren 5 Zusammenfassung 6 Anhang 6.1 Partizipation: Exemplarische Unternehmensleitlinien 6.2 Partizipation: Das Führungsmodell von Vroom / Yetton 6.2.1 Entscheidungsbaum 6.2.2 Empfohlene Entscheidungsstrategien 6.3 Verfahren: Beispiel einer Argumentenbilanz 6.4 Verfahren: Kriteriengewichtung im AHP 6.4.1 Ermittlung durch Durchschnittsbildung 6.4.2 Ermittlung durch Potenzmethode 6.5 Verfahren: Software Literaturverzeichnis
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