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On April 22, 1915, the German military released 150 tons of chlorine gas at Ypres, Belgium. Carried by a long-awaited wind, the chlorine cloud passed within a few minutes through the British and French trenches, leaving behind at least 1,000 dead and 4,000 injured. This chemical attack, which amounted to the first use of a weapon of mass destruction, marks a turning point in world history. The preparation as well as the execution of the gas attack was orchestrated by Fritz Haber, the director of the Kaiser Wilhelm Institute for Physical Chemistry and Electrochemistry in Berlin-Dahlem. During World War I, Haber transformed his research institute into a center for the development of chemical weapons (and of the means of protection against them).

Bretislav Friedrich and Martin Wolf (Fritz Haber Institute of the Max Planck Society, the successor institution of Haber’s institute) together with Dieter Hoffmann, Jürgen Renn, and Florian Schmaltz (Max Planck Institute for the History of Science) organized an international symposium to commemorate the centenary of the infamous chemical attack. The symposium examined crucial facets of chemical warfare from the first research on and deployment of chemical weapons in WWI to the development and use of chemical warfare during the century hence. The focus was on scientific, ethical, legal, and political issues of chemical weapons research and deployment — including the issue of dual use — as well as the ongoing effort to control the possession of chemical weapons and to ultimately achieve their elimination.

The volume consists of papers presented at the symposium and supplemented by additional articles that together cover key aspects of chemical warfare from 22 April 1915 until the summer of 2015.

Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,7, Universität der Bundeswehr München, Neubiberg (Institut für Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Seminar: Europäische Sicherheitsstrukturen I, Sprache: Deutsch, Abstract: Zentrales Element der europäischen Außenpolitik gestern und heute ist der Begriff der Sicherheit. Was ist darunter zu verstehen? Objektiv gesehen bedeutet Sicherheit die Abwesenheit von Gefahr. Unter subjektiver Sicherheit versteht man dagegen den Schutz vor Gefahr bzw. den Schutz vor anderen politischen Akteuren. Der Begriff Sicherheit ist in Europa eng mit zwei Wortpaaren verbunden: auf der einen Seite mit Freiheit und Selbstbestimmung und auf der anderen Seite mit Krieg und Frieden. Zentrale Elemente der europäischen Sicherheitsstrukturen sind die Ökonomie, die militärischen Potentiale der einzelnen Länder, Allianzen und Koalitionen zwischen den Staaten, die geostrategische Lage des jeweiligen Landes, sowie die Kultur und Religion eines souveränen Staates. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die grundlegenden Kennzeichen des französischen Hegemonialsystems während Herrschaft Napoleons über Europa in der Zeit von 1799 bis 1815 darzustellen und zu erläutern. Die zentralen Elemente der europäischen Sicherheitsstrukturen werden dabei als Grundlage verwendet. Im ersten Teil wird auf Kriege und Koalitionen im napoleonischen Europa eingegangen. Welche Allianzen und Verträge wurden geschlossen? Danach werden die wirtschaftliche Situation in Europa und die internationalen Handelsbeziehungen in dieser Zeit beleuchtet. Welche Auswirkungen hat z.B. die Seeüberlegenheit der britischen Flotte auf die Entwicklung der kontinentalen Wirtschaft? Im dritten Teil werden kulturelle und gesellschaftliche Aspekte untersucht. Schwerpunkt der Untersuchung ist dabei der Einfluß des napoleonischen Frankreich auf die deutsche Justiz- und Verfassungsentwicklung. Zum Schluß wird das Verhältnis von Staat und Kirche im napoleonischen Herrschaftssystem erläutert. Welche Stellung besitzt die Kirche im napoleonischen Europa und welche Einflußmöglichkeiten hat der Papst auf die Politik Napoleon Bonapartes?
Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Soziologie - Krieg und Frieden, Militär, Note: 1,7, Universität der Bundeswehr München, Neubiberg (Fakultät für Sozialwissenschaften - Professur für Allgemeine Soziologie), Veranstaltung: Seminar: Militär, Krieg und Gesellschaft: Aktuelle soziologische Perspektiven, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Information der Öffentlichkeit durch staatliche Institutionen und die Kommunikation mit der Gesellschaft gehört zu den Wesensmerkmalen demokratischer Gemeinwesen. Auch die Institution Bundeswehr ist verfassungsrechtlich dazu verpflichtet. In den deutschen Streitkräften gibt es für die Information und Kommunikation mit der Bevölkerung ein eigenes Konzept. Die Darstellung und Erläuterung dieses Konzepts der Informationsarbeit der Bundeswehr ist Gegenstand der vorliegenden Arbeit. Die Binnen- und Außenkommunikation staatlicher Stellen stellt eine wichtige Aufgabe und Herausforderung dar. So besteht zum Beispiel hinsichtlich des neuen Aufgabenspektrums der Bundeswehr und die daraus resultierenden Einsätze deutscher Soldaten im Ausland sehr hoher Informations- und Kommunikationsbedarf sowohl innerhalb als auch außerhalb der deutschen Streitkräfte. Die Informationsarbeit ist eines der Anwendungsgebiete der Inneren Führung der Bundeswehr. Die Innere Führung hat die Aufgabe, die Spannungen auszugleichen und ertragen zu helfen, die sich aus den individuellen Rechten des freien Bürgers einerseits und den militärischen Pflichten des Soldaten andererseits ergeben. Sie ist das Gestaltungsprinzip für die Integration der Streitkräfte in Staat und Gesellschaft. Die vorliegende Arbeit gliedert sich in zwei Abschnitte. Im ersten Teil werden die Begriffe Kommunikation, Information, Öffentliche Meinung, Propaganda und Medien soziologisch definiert. Der zweite Abschnitt geht auf die Informationsarbeit der bundesdeutschen Streitkräfte ein. Dazu werden die fünf Aufgabenbereiche der Informationsarbeit der Bundeswehr - sicherheits- und verteidigungspolitische Kommunikation, Pressearbeit, Öffentlichkeitsarbeit, Truppeninformation, sowie gesellschaftsorientierte Basiswerbung - dargestellt und erläutert. Im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wird auf die rechtlichen Grundlagen, den Zweck, die Grundlagen und die Zielgruppen eingegangen. Im Teilabschnitt der Binnenkommunikation werden die fünf Bausteine des neuen Medienkonzepts der Truppeninformation erläutert. Am Ende der Arbeit werden die wichtigsten Erkenntnisse zur Informationsarbeit der Bundeswehr noch einmal anschaulich und thesenartig zusammengefaßt.
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,3, Universität der Bundeswehr München, Neubiberg (Fakultät für Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Interdisziplinäres Seminar Soziologie/ Politische Theorie: Kritische und Postmoderne Theorien: Ausgewählte Vergleichsaspekte, Sprache: Deutsch, Abstract: "Was immer auch die Intellektuellen sind - sie und sie allein waren es, die ihre jeweiligen Definitionen entwarfen und verwarfen. Jeder Versuch, Intellektuelle zu definieren, ist ein Versuch der Selbstdefinition; jeder Versuch, den Status eines Intellektuellen zu gewähren oder zu verweigern, ist ein Versuch der Selbstentwerfung. Definieren und über Definitionen zu streiten sind das Kernstück der Produktion und Reproduktion des intellektuellen Ich." Die Definition des Intellektuellen ist immer eine Diskussion um diese Definition. Die Diskussionen werden in der Regel von Intellektuellen selbst vorgenommen. Man hat es hier mit einem sich selbst reproduzierenden bzw. produzierenden Diskurs zu tun. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Selbstdeutungen der Intellektuellen am Beispiel der beiden französischen Intellektuellen Michel Foucault und Jean-Francois Lyotard darzustellen. Beide Persönlichkeiten versuchen Antworten auf die Fragen nach dem Status, der Rolle und der Funktion des Intellektuellen in der Gesellschaft zu finden. Sie gehen davon aus, daß sich der heutige Intellektuelle nicht mehr mit universellen Subjekten identifizieren kann. Die Arbeit gliedert sich in fünf Abschnitte: Nach der Einleitung, im zweiten Teil der Arbeit, wird die geschichtliche Entstehung des Begriffs "Intellektuelle" dargestellt. Als Ausgangspunkt dient hierbei die Dreyfus-Affäre im Großen Generalstab der französischen Armee im Jahre 1894 und der Offene Brief Emile Zolas an den französischen Präsidenten. Im dritten Abschnitt werden Michel Foucaults Auffassungen vom Intellektuellen erläutert. Im Vordergrund steht die Definition der beiden Begriffe "universeller" und "spezifischer Intellektueller", sowie ihre inhaltliche Abgrenzung. Im vierten Teil werden die Überlegungen Jean-Francois Lyotards zum Begriff des Intellektuellen aufgezeigt und erläutert. In der Zusammenfassung werden die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit noch einmal kurz und thesenartig zusammengeführt.
Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Gesch. Europa - Deutschland - I. Weltkrieg, Weimarer Republik, Note: 2,3, Universität der Bundeswehr München, Neubiberg (Institut für Neuere Geschichte), Veranstaltung: Proseminar Weimarer Republik, Sprache: Deutsch, Abstract: Den Begriff Sozialpolitik kann man in zwei politische Teilbereiche gliedern. Der eine Bereich, die Politik des sozialen Ausgleichs, verfolgt seine Zwecke mit der Gewähr und Garantie von Rechten sozialer Gruppen sowie mit Einrichtungen und Verfahren, in denen jene Rechte zu praktischer Geltung gebracht werden können. Die Politik der sozialen Sicherung dagegen verfolgt ihre Zwecke vor allem mit materiellen Leistungen in besonderen Lebenslagen und bei besonderen Belastungen von einzelnen und Familien. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Arbeitsförderung und der Entstehung der Arbeitslosenversicherung in der Weimarer Republik, einem Thema aus dem Bereich der Politik der sozialen Sicherung. Zu Beginn wird auf die Entwicklung der Arbeitsförderung bis 1927 eingegangen. Im Hauptteil wird das Gesetz über Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung und später dann die Entwicklung der Arbeitsförderung bis 1933 erläutert. Zum Schluß werden einige Vorschläge von Parteien, Gewerkschaften und Verbänden zur Überwindung der Massenarbeitslosigkeit aus dieser Zeit vorgestellt. Wenn man das Problem der Arbeitslosigkeit genauer untersuchen will, ergeben sich zwei Fragenkomplexe. Der eine Bereich befaßt sich mit der Frage wie Arbeitslosigkeit zu verhindern ist und dort, wo sie bereits eingetreten ist, wieder beseitigt werden kann. Der zweite Komplex stellt die Frage wie die wirtschaftliche Existenz des arbeitslos gewordenen Arbeitnehmers während der Zeit seiner Arbeitslosigkeit zu sichern ist. Wie kann man den Lohnausfall des Arbeiters ausgleichen oder teilweise ersetzen, um sein Existenzminimum und das seiner Familie sicherzustellen?
Doktorarbeit / Dissertation aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (Strafrecht), Sprache: Deutsch, Abstract: Das am 01.07.2011 in Großbritannien eingeführte Antikorruptionsgesetz UK Bribery Act 2010 findet aufgrund seines extraterritorialen Anwendungsbereichs in vielen Ländern bei Unternehmensjuristen Aufmerksamkeit. Kritisiert werden insbesondere die unbestimmten Gesetzesbegriffe, die bei entsprechender Auslegung aus europa- und völkerrechtlicher Hinsicht fragwürdig erscheinen. Nicht zuletzt werfen sich in diesem Zusammenhang rechtsethische Fragestellungen auf. Im Hinblick auf eine Ähnlichkeit in Inhalt und Aufbau des UK Bribery Act 2010 ist das us-amerikanische Antikorruptionsgesetz Foreign Corrupt Practices Act zu erwähnen. Der Verfasser der vorliegenden Arbeit versucht im Rahmen eines Rechtsvergleichs Gemeinsamkeiten und Unterschiede aus dem UK Bribery Act 2010, dem Foreign Corrupt Practices Act und dem österreichischen Korruptionsstrafrecht zu behandeln bzw abzuleiten. Dabei werden die verschiedenen Tatbestände im öffentlichen und privaten Sektor des jeweiligen Antikorruptionsgesetzes untersucht und gegenübergestellt. Im Weiteren wird auf die wachsende Bedeutung von Corporate Compliance in Zusammenhang mit der internationalen Korruptionsbekämpfung eingegangen. In einem eigenen Kapitel wird die Wahrnehmung des UK Bribery Act 2010 aus österreichischer Sicht behandelt. Der Verfasser versucht den UK Bribery Act 2010 mit seinen äußerst unbestimmten Tatbeständen aus europa- und völkerrechtlicher Sicht kritisch zu beleuchten. Hier stellt sich beispielsweise die Frage in welchem Ausmaß dieses britische Gesetz für andere Länder verbindlich ist bzw ob dessen extraterritoriale Durchsetzung überhaupt zulässig ist. In diesem Zusammenhang rückt die Frage des Doppelbestrafungsverbots in den Vordergrund.
Fachbuch aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Jura - Steuerrecht, , Sprache: Deutsch, Abstract: Ein Blick in die Unternehmensstatistik liefert den eindeutigen Beweis: Das wirtschaftliche Rückgrat der Bundesrepublik Deutschland – als viertgrößte Volkswirtschaft der Welt – bilden nicht etwa international agierende Dax-Konzerne, sondern der klassische Mittelstand. Er erwirtschaftet 39,1% aller Umsätze, beschäftigt 60,8% aller sozialversicherungspflichtigen Angestellten, schafft 83,1% aller Ausbildungsplätze in Deutschland und ist insbesondere geprägt durch die Rechtsform des Einzelunternehmens. Neben dem operativen Geschäft des Einzelunternehmens stehen vielfach die etablierten betriebswirtschaftlichen Disziplinen wie Controlling, Finanzierung, Marketing oder Einkauf im Mittelpunkt des unternehmerischen Interesses. Ein spezifischer Planungsbereich wird unterdessen häufig weniger professionell behandelt, obwohl er langfristig eine der größten Herausforderungen für den Unternehmer darstellt: die rechtzeitige und konzeptionell sinnvolle Gestaltung der Unternehmensnachfolge. Besonders bei Einzelunternehmen, die durch die Bündelung von Eigentum und Leitung geprägt sind, gilt es, für den Fall des Rückzuges oder Ablebens ihres Eigentümers, den geeigneten Übergang des Unternehmensvermögens auf die nächste Generation zu gestalten und dadurch die Kontinuität des Unternehmens zu sichern. Die wirtschaftliche Bedeutung dieser Problematik zeigt sich eindrucksvoll an einer Schätzung des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn, laut der für den Zeitraum 2010 bis 2014 rund 110.000 eigentümergeführte Unternehmen vor der Herausforderung stehen, eine Unternehmensnachfolge erfolgreich zu vollziehen. Dies entspricht einer Anzahl von ca. 22.000 Unternehmensübertragungen jährlich. [...]
後海嘯時代,當危機成為常態,
唯有確實數算金融經濟體系的確知與未知,
才能安然挺過下一波瘋狗浪。

自1980年起,世界經歷了六次具全球意義的金融危機:1980年代初的拉丁美洲債務危機;1990年代的日本危機;1994年以墨西哥為中心的龍舌蘭危機,拉丁美洲許多地區也受到波及;1997至1999年的東亞危機;2007至2009年的全球金融危機;以及2010至2013年的歐元區金融危機。

這六次危機,地區和原因或許不盡相同,卻儼然自成一股不可挽回的頹勢:不但一次比一次嚴重,衝擊也愈來愈全球化;最近兩次危機甚至危及世界經濟體系的核心,甚至影響將近一半的全球經濟產出。

金融海嘯爆發已經超過七年,危機遠去了嗎?沒有人敢確定。危機會再來嗎?很可惜,答案是肯定的。我們仍然不能掉以輕心。

下一次危機再來,就是毀滅的大火!

世界歷經六次危機金融之後,我們終於醒悟,在全球化及自由化的架構下,當前的金融體系,脆弱是本質,危機屬內生。而看似有效化解危機的方法,尤其是財政寬鬆和信貸擴張,其實都深化了金融長期的脆弱性。

這一切是怎麼發生的?我們要如何跳脫惡性循環的陷阱?當前,世界經濟前景仍不確定,全球金融秩序仍不穩定,全球首屈一指的經濟評論家馬丁‧沃夫寫作本書,做為下一次全球經濟危機的備忘錄,也是我們在渾沌中思考來路、展望出路的必讀之作。

Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,3, European Business School - Internationale Universität Schloß Reichartshausen Oestrich-Winkel, 105 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein Blick über die Grenze des Wirtschaftsstandorts Deutschland hinaus liefert den eindeutigen Beweis: Das derzeitige System der Unternehmensbesteuerung erweist sich im internationalen Belastungsvergleich in vielerlei Hinsicht als nicht wettbewerbsfähig. So gehören nicht nur die tariflichen und effektiven Steuerbelastungen von Unternehmensgewinnen in Deutschland im weltweiten Vergleich zu den höchsten. Auch werden steuerneutrale Investitionsentscheidungen durch die mangelnde Rechtsform- und Finanzierungsneutralität der gegenwärtigen Gesetzgebung erschwert. Zusätzlich gestaltet sich eben diese Gesetzgebung nicht nur in hohem Maße undurchsichtig, sondern es mangelt ihr gleichermaßen an fiskalpolitischer Planungssicherheit. Diese Unzulänglichkeiten führen einerseits zu Gewinn- und Produktionsverlagerungen einheimischer Unternehmen ins steuerlich attraktivere Ausland, andererseits aber auch dazu, dass die BRD bei der Standortwahl potentieller ausländischer Investoren das Nachsehen hat. Der steuerpolitische Handlungsbedarf wird von Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft seit Jahren aufgezeigt, sowie in der Forderung nach einer umfassenden Reform der Unternehmensbesteuerung öffentlich zum Ausdruck gebracht. Anfang 2005 wurde der Ernst der Lage auch in politischen Kreisen erkannt und im Rahmen eines „Job Gipfels“ am 17. März ein mögliches Reformvorhaben diskutiert. Trotz des vorzeitigen Regierungswechsels wurden die Reformpläne von der neu gebildeten Koalition aus CDU/CSU und SPD wieder aufgegriffen und die Spitzenpolitiker Koch und Steinbrück mit der Konzeption eines Reformkonzepts betraut. Am 07.11.2006 wurde ein erster Maßnahmenkatalog vorgestellt, auf Basis dessen der am 02.02.2007 veröffentlichte Referentenentwurf erarbeitet wurde. Die voraussichtlich mit dem 01.01.2008 in Kraft tretende „wachstumsorientierte Unternehmenssteuerreform" soll nach Auffassung der Großen Koalition durch ein „ausgewogenes Bündel überschaubarer, in ihren Auswirkungen abschätzbarer Schritte“ die „Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland“ bewirken. Zentrales Ziel dieser Arbeit soll es sein, die erarbeiteten Maßnahmen zur geplanten Reform detailliert zu erläutern und kritisch zu beurteilen, inwieweit sie in der Lage sein werden, die proklamierte Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland tatsächlich herbeizuführen. Diese Diplomarbeit entstand im Januar/Februar 2007 am Lehrstuhl für Betriebliche Steuerlehre der European Business School in Oestrich-Winkel.
En La gran crisis: cambios y consecuencias, Martín Wolf presenta su controvertido y original análisis del curso económico de los últimos siete años. Muchos son los libros que han tratado de explicar las causas y el desarrollo de la crisis financiera y económica que se inició en 2007, pero el lector no tiene en las manos otra historia detallada de la recesión, sino el relato más convincente y completo publicado sobre las enseñanzas económicas de la crisis.

El libro identifica el origen de la crisis en la compleja interacción entre la globalización, unos desequilibrios globales enormemente desestabilizadores y nuestro frágil sistema financiero. En la eurozona, estas fuentes de inestabilidad se multiplicaron por la arquitectura defectuosa de la unión monetaria. Wolf muestra cómo gran parte de la ortodoxia que dio forma a la política monetaria y financiera antes de la crisis era errónea. Al hacerlo, revela sin piedad los fracasos de las élites que dirigían el sistema. El libro también evalúa las reformas realizadas en los sistemas financiero y monetario: ¿tenemos ahora una economía sostenible? La respuesta es no, y nuevas crisis están por venir.

Escrito desde el rigor intelectual y la crítica mordaz que han hecho de Martin Wolf uno de los comentaristas económicos más influyentes del mundo, La gran crisis: cambios y consecuencias aúna un impresionante análisis con una crítica sin tapujos y buenos consejos para un futuro más estable. Éste es un libro que nadie a quien interesen los asuntos globales querrá perderse.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Allgemeines, Note: 1,0, European Business School - Internationale Universität Schloß Reichartshausen Oestrich-Winkel (Lehrstuhl für strategisches Management), Veranstaltung: Seminar zur Unternehmensentwicklung, 35 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „The proliferation of corporate strategic alliances is explained by the opportunities this provides for the exchange of knowledge and more rapid learning than any other factor“. Die rasante Entwicklung der Weltmärkte bei stetig steigender Wettbewerbsintensität und zunehmender Wissensorientierung veranlasst Unternehmen seit einigen Jahrzehnten zu einem Prozess des Umdenkens. Eine höhere Differenzierung in der Wertschöpfung bei gleichzeitiger Verkürzung technologischer Entwicklungs- und Lebenszyklen macht die klassische Vorstellung des in sich geschlossenen Unternehmens mit klar abgesteckten Grenzen unhaltbar. Um nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu erzielen, ist es unerlässlich die eigenen Kernkompetenzen zu identifizieren, Wissensressourcen fortwährend weiterzuentwickeln und „Know-how“ außerhalb eigener Kompetenzbereiche extern zu erschließen. Die notwendige Weiterentwicklung unternehmensspezifischen Wissens lässt der Lernfähigkeit von Organisationen eine wachsende Bedeutung zukommen. Eine aussichtsreiche und effektive Möglichkeit zur Erweiterung der organisationalen Wissensbasis durch Lernprozesse kommt in diesem Zusammenhang der Kooperation mit anderen Unternehmen im Rahmen Strategischer Allianzen zu.Die Zusammenarbeit in Strategischen Allianzen bietet, neben weiteren Vorteilen, die große Chance vom Wissen der Partnerunternehmung zu profitieren, individuelle Stärken beider Seiten zu kombinieren und im Idealfall durch gemeinsame Lernprozesse neues Wissen zu generieren.Daraus resultierende Synergieeffekte können den Partnern Strategischer Allianzen einen komparativen Wettbewerbsvorteil verschaffen und die Zukunftsfähigkeit sichern. Aufgrund der großen Bedeutung des organisationalen Lernens in Strategischen Allianzen besteht das zentrale Ziel dieser Arbeit darin, Faktoren zur erfolgreichen Ausgestaltung von Lernprozessen in Strategischen Allianzen aufzuzeigen und zu erörtern, woran dieses Vorhaben in der Realität dennoch scheitern kann. Diese Arbeit enstand im Rahmen eines Seminars zur Unternehmensentwicklung an der European Business School - Schloß Reichartshausen am Rhein.
From the chief economic commentator for the Financial Times, a brilliant tour d'horizon of the new global economy and its trajectory There have been many books that have sought to explain the causes and courses of the financial and economic crisis which began in 2007-8. The Shifts and the Shocks is not another detailed history of the crisis, but the most persuasive and complete account yet published of what the crisis should teach us about modern economies and economics. The book identifies the origin of the crisis in the complex interaction between globalization, hugely destabilizing global imbalances and our dangerously fragile financial system. In the eurozone, these sources of instability were multiplied by the tragically defective architecture of the monetary union. It also shows how much of the orthodoxy that shaped monetary and financial policy before the crisis occurred was complacent and wrong. In doing so, it mercilessly reveals the failures of the financial, political and intellectual elites who ran the system. The book also examines what has been done to reform the financial and monetary systems since the worst of the crisis passed. “Are we now on a sustainable course?” Wolf asks. “The answer is no.” He explains with great clarity why “further crises seem certain” and why the management of the eurozone in particular “guarantees a huge political crisis at some point in the future.” Wolf provides far more ambitious and comprehensive plans for reform than any currently being implemented. Written with all the intellectual command and trenchant judgment that have made Martin Wolf one of the world's most influential economic commentators, The Shifts and the Shocks matches impressive analysis with no-holds-barred criticism and persuasive prescription for a more stable future. It is a book no one with an interest in global affairs will want to neglect.
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