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Vorwort Die Einrichtung von Bachelor- und Master-Studiengängen an den deutschen U- versitäten und Hochschulen hat in logischer Konsequenz auch die Installation und Umsetzung geeigneter und effizienter Methoden der akademischen Bildung zur Folge. Der politische, gesellschaftliche und unternehmerische Ruf nach einer theoretisch anspruchsvollen, problemorientierten, praxisrelevanten und zeitlich straffen akademischen Bildung ist nicht zu überhören. Soll der fordernde Ruf nicht unerhört verhallen, bedarf es gleichermaßen Anstrengungen seitens der Lehrenden und der Studierenden. Bloßes theoretisches Dozieren ist ebenso wenig zielführend wie amorphes und stupides Absorbieren vermittelten Wissens. Eine theoretisch profunde, praxisrelevante, anschauliche und zugleich verständliche curriculare Wissensvermittlung gilt es durch ein konsequentes, kontinuierliches und effektives extracurriculares Studium zu ergänzen. Das vorliegende Aufgabenbuch ist in diesem Sinne konzipiert und soll als ein vorlesungs-, übungs- und selbststudienbegleitendes Kompendium einen besch- denen Beitrag zur Qualifizierung akademischer Lehre auf dem Gebiet der Stat- tik in wirtschaftswissenschaftlichen Bachelor-Studiengängen leisten. Der Zugang zur statistischen Datenanalyse, der mit diesem Aufgabenbuch - geboten wird, deckt sich im Wesentlichen mit dem von mir ebenfalls im GABLER Verlag publizierten Lehrbuch „Statistik für Wirtschaftswissenschaftler – Eine realdatenbasierte Einführung mit SPSS“. Für die angebotene Palette von mehr als einhundert einfachen und anspruchsvollen Übungs- und Klausuraufgaben wird (soweit es möglich und sinnvoll erscheint) mit Hilfe des Statistik-Programm- Pakets SPSS eine vollständige Lösung angeboten. Die zusammengestellten Übungs- und Klausuraufgaben beruhen sämtlich auf praktischen und realdat- basierten Problemstellungen, die von Kolleginnen, Kollegen und Studierenden im Rahmen von Praxisprojekten und/oder Graduierungsarbeiten einer Lösung zugeführt wurden.
Der vorliegende Essay ist einem Problemkreis gewidmet, der in einschlägigen Publikationen ab und an eine „inhaltliche Auffrischung und Erneuerung“ erfährt: Es ist der oft unbedachte und leichtfertige Umgang mit statistischen Informationen, der nicht nur im akademischen Alltag, sondern auch und vor allem in den Medien wie ein Gespenst umhergeistert und seine skurrilen Kapriolen dreht. Der etwas ungewöhnlich anmutende Titel des Essays benutzt die Metapher von der „Hexenküche der Statistik“, in der sowohl das Widersinnige, das Trügerische, das Sinnentstellende, das Skurrile als auch der närrische und mitunter erheiternde Hokuspokus im Umgang mit zahlenmäßigen und/oder statistisch erhobenen Informationen einer kritischen und zugleich lehrreichen Betrachtung unterzogen wird. Im Zentrum der essayistischen Betrachtungen steht dabei die Allegorie vom „Eintopf“, bei dem zum Teil wohl bewusst und zum Teil unbewusst und unbedacht zahlenmäßige Informationen in einem Topf verrührt werden, der sinnbildlich als ein „Zahleneintopf“ in der Regel eher schwerverdaulich als leichtbekömmlich ist. Die essayistischen Abhandlungen folgen in erster Linie einem bildungsorientierten Ansatz, in welchem sowohl elementare als auch anspruchsvolle statistische Betrachtungen aus dem praktischen Leben im Vordergrund stehen. Der Essay wendet sich neben Lesern, die an diesem Problemkreis interessiert sind, vor allem an Lehrende und Studierende der Wirtschafts-, Sozial- und Kommunikationswissenschaften sowie an alle, die in ihrer täglichen Arbeit statistische Informationen aufbereiten, analysieren und präsentieren müssen.
Die Finanzorientierte Personalwirtschaft ist ein theoretischer, betriebswirtschaftlicher Ansatz, der sich in der Tradition der Ökonomisierung der Personalwirtschaft einordnen lässt. Er bedient sich der klassischen Instrumente und Daten des Rechnungswesens, d.h. der Buchhaltung, des Jahresabschlusses, der Kostenrechnung sowie der Finanzierung und Investition, um sie auf personalwirtschaftliche Entscheidungskalküle anzuwenden. Die Finanzorientierte Personalwirtschaft greift die Konvergenzideen des Rechnungswesens zum IFRS in der betriebswirtschaftlichen Theoriebildung auf und leitet ihre Datenbasis direkt vom Jahresabschluss und/oder über die Lohn- und Gehaltsabrechnung ab. Sie wendet Modelle und Instrumente des Entgeltmanagements, der betriebliche Altersteilzeit, die betriebliche Altersversorgungssysteme, das Berliner Humankapitalbewertungsmodell, den Berliner Balanced Scorecard Ansatz, die Wertschöpfungsrechnungen und deren Kennzahlen, den Sozialplan beim Personalabbau usw. an. Zurzeit erfährt der neue Ansatz in der Personalwirtschaft erste Anerkennung in Theorie und Praxis, und zwar zum einen aufgrund der hohen Beteiligung von Unternehmen an der webbasierten Befragung und zum anderen, weil spontan mehrere Unternehmen uns gebeten haben, ihnen bei der Einführung unseres Ansatzes zur Seite zu stehen. Damit ist die Finanzorientierte Personalwirtschaft theoretisch, wissenschaftstheoretisch, nun statistisch sowie praktisch eingeführt. Dies kann kaum ein anderer Ansatz in der betriebswirtschaftlichen Theoriebildung der Personalwirtschaft von sich behaupten.
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