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Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 3,0, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Ausarbeitung beschäftigt sich mit Sonderrechten für Minderheiten in der Kontroverse zum Multikulturalismus. Die Forschungsfrage lautet „Wie viele Sonderrechte für Minderheiten verträgt eine multikulturelle Gesellschaft und in welchem Umfang können Sie der Kulturerhaltung dienen.“ Charles Taylor ist einer der Mitbegründer der multikulturalistischen Theorie. Taylor ist ein kanadischer Politikwissenschaftler, welcher in zwei Formen eine liberalen Theorie präsentiert. Auf der einen Seite präsentiert er eine Theorie namens Liberalismus I, welche zum Ziel hat, zu verhindern, dass es mehr als eine Klasse in einer Gesellschaft gibt. Auf der anderen Seite präsentiert er die Theorie des Liberalismus II, welche zum Ziel hat, Differenzen zwischen den kulturellen Minderheiten und der kulturellen Mehrheit zu erkennen. Mithilfe von Sonderrechten kann die Theorie des Liberalismus II mithilfe der Politik der Differenz eine Hilfe für kulturelle Minderheiten darstellen. Taylor erläutert dies anhand eines Beispiels über die frankophone Bevölkerung in Kanada. Es liegen viele Kritiken über die Multikulturalistische Theorie des Charles Taylors vor. Eine der Einflussreichsten ist die Kritik des Jürgen Habermas. Er plädiert für eine Theorie der Rechte und eine abgewandelte Form des Liberalismus I. Er ist gegen den Liberalismus II. Das zweite Kapitel dieser Arbeit gibt einen Überblick über Jürgen Habermas Kritik. Das dritte Kapitel vergleicht verschiedene Kritiken und Befürwortungen für die Theorie von Charles Taylor. Schlussendlich komme ich zu dem Fazit, dass die Theorie von Charles Taylor in der Realität umgesetzt werden kann, jedoch nur, wenn lediglich die Nachteile für Minderheiten kompensiert werden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,7, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Veranstaltung: Aktuelle Kontroversen der politischen Theorie und Ideengeschichte - Masterseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: 6. September 2015: Deutschland hat faktisch offene Grenzen. Täglich reisen mehrere tausend Menschen nach Deutschland ein. Bundeskanzlerin Angela Merkel entscheidet sich damals, die Grenzen nicht zu schließen. Doch lange dauert dies nicht an, am 12. September 2015 ergeht der Befehl an das Bundespolizeipräsidium, die Grenzen ab So, 14. September 2015 zu schließen. Noch am 11. September 2015 gibt Merkel in einem Zeitungsinterview zu verstehen, dass es keine Obergrenze geben wird. Innenminister de Maiziere entscheidet sich als zuständiger Minister später gegen eine komplette Grenzschließung. Dafür gibt es seitdem Grenzkontrollen an der Deutsch-Österreichischen Grenze, um eine geordnete Einreise zu ermöglichen. Zurückweisungen, wie ursprünglich am 12. September 2015 befohlen, gibt es nicht. Direkt zu Beginn der zunächst internen Debatte der Regierung gibt es Zweifel, ob Zurückweisungen in Form einer „Obergrenze“ (Begrenzung) rechtlich überhaupt möglich sind. Rechtliche Regelungen basieren in der Regel auf Grundlage von Gesetzesbeschlüssen. Diese wiederum basieren auf parlamentarischen Prozessen, die auch moralische Fragen mitberücksichtigen sollten. Dies gibt Anlass zur Frage, ob eine Begrenzung der Flüchtlingszahlen im Rahmen der deutschen Flüchtlingspolitik grundsätzlich rechtlich möglich und moralisch sinnvoll ist. Innerhalb dieser normativen Arbeit, deren Forschungsdesign einen Theorievergleich beinhaltet, wird zunächst der Frage nachgegangen, inwieweit dies rechtlich möglich ist. Hier werden sowohl nationale, wie auch internationale Regelungen angeführt. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit. Im zweiten Teil erfolgt dann der Vergleich dreier moralphilosophischer Texte. Auf der Seite der Befürworter einer Begrenzung werden Singer und Miller angeführt. Auf der Seite der Gegner Carens. Im letzten Teil erfolgt dann ein Rückschluss auf die rechtliche Situation, welcher in einem Fazit mündet.
Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Globalisierung, pol. Ökonomie, Note: 2,0, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Veranstaltung: Globalisierung - Masterseminar der Internationalen Beziehungen, Sprache: Deutsch, Abstract: Es ist der 15. Februar 1999. Das „Gesetz zur Bekämpfung internationaler Bestechung (InBestG) tritt in Deutschland in Kraft, nachdem dieses am 10.November 1998 ratifiziert wird (Deutscher Bundestag 2008,3). Es ist die deutsche Reaktion auf die am 21. November 1997 verfasste und am 17.Dezember 1997 zur Unterzeichnung aufgelegte „OECD-Konvention zur Bekämpfung der Bestechung ausländischer Amtsträger im internationalen Geschäftsverkehr“. Peter Eigen, Mitbegründer von Transparency International und bis 1993 bei der Weltbank tätig, sieht es als ein Wunder an, dass diese Konvention überhaupt verabschiedet wird (Eigen 2003,65). Vor der Konvention gegen Auslandsbestechung ist es auch in Deutschland vollkommen legal, Beamte und politische Führer anderer Staaten zu bestechen. Vor allem bei der Zusammenarbeit mit Entwicklungsstaaten kommt dies bis dahin häufig vor. Die CDU geführte Regierung unter Helmut Kohl erkennt, so Eigen, nicht wirklich das skandalöse an dieser Situation (Eigen 2003, 66). Vielmehr lehnt der damalige Wirtschaftsminister Günther Rexrodt (FDP) ein solches Verbot ab. Dieses internationale Verbot der Korruption für deutsche Exporteure würde umgehend zu einem sofortigen Verlust von Arbeitsplätzen in Deutschland führen. Lange kämpft Eigen gegen die Theorie an, dass Korruption in weniger entwickelten Ländern nicht nur geduldet, sondern sogar als moralisch positiv bewertet wird. So kommt es 1995 zunächst zu einer nichtbindenden Empfehlung der OECD, in der allen Mitgliedsstaaten empfohlen wird ihren Staatsangehörigen zu verbieten Korruption zu betreiben (Eigen 2003, 67). Nicht nur Deutschland leistet im Vorfeld Widerstand gegen diese Empfehlung, sondern auch Frankreich. Die EU hat laut Eigen ebenfalls zu diesem Zeitpunkt kein Interesse an einer Konvention gegen Auslandsbestechung außerhalb ihres eigenen Zuständigkeitsbereiches (Eigen 2003, 68). (...) Diese Arbeit geht daher der Frage nach, welche Faktoren einer erfolgreichen Bekämpfung von Auslandsbestechungen entgegenstehen. Hierzu wird als Forschungsdesign ein analytischer Literaturbericht verwendet.
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