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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Pädagogik - Medienpädagogik, Note: 1,3, Philipps-Universität Marburg (Erziehung- und Bildungswissenschaft), Veranstaltung: Medien, Sprache: Deutsch, Abstract: Computerspiele tauchen in der Medienberichterstattung meist in negativen Zusammenhängen auf. Man liest von gewaltverherrlichenden Killerspielen, deren Konsum z.B. für die brutalen Taten von Amokläufern (mit)verantwortlich sein soll. Genauso wurde in den letzten Jahren vermehrt auf die äußerst bedenklichen Auswirkungen von übermäßigem Spielekonsum hingewiesen. Zwar tauchen auch differenziertere Berichte auf, das medial vermittelte Bild von Computerspielen wirkt aber dennoch größtenteils einseitig negativ behaftet. Als HauptnutzerInnen dieses Mediums gelten vor allem Jugendliche und Heranwachsende. Augenscheinlich ist es ihr Medium. Das Medium, mit dem sie sich auskennen, wohingegen Eltern meist nur wenig bis gar keinen Kontakt in ihrem bisherigen Leben mit Spielen dieser Art hatten. Dies ist natürlich dadurch begründet, dass es ein recht neues Medium ist, z.B. im Gegensatz zu dem Fernsehen. Um überhaupt einschätzen zu können, was ComputerspielerInnen an dieser Art von Unterhaltung so fasziniert, wieso sie spielen, was da genau passiert, wie hoch ein mögliches Gefährdungs- oder Förderungspotenzial ist, bedarf es umfänglicher Informationsangebote. Natürlich für (besorgte) Eltern, aber auch für PädagogInnen und sonstige Interessierte. Diese Angebote dürfen aber nicht einseitig verzerrt sein, wie es o.g. Berichterstattungen häufig sind. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, den Blick auf das Gebiet der Computerspiele auszuweiten, indem mögliche Förderpotenziale und positive Effekte durch deren Konsum betrachtet werden. An dieser Stelle sei angemerkt, dass es hier nicht darum geht einen ähnlich einseitigen Standpunkt einzunehmen wie den von Computerspielgegnern. Gewaltverherrlichende Inhalte und exzessiver Spielkonsum u.Ä. sind ohne Frage ernst zu nehmende Problemfelder. Um Informationen für Interessierte im Sinne einer Aufklärungsarbeit bereit zu stellen oder eine ergiebige Diskussion führen zu können, muss aber auch der entgegengesetzte Pol beleuchtet werden, abseits von Extrembeispielen, also die möglichen positiven Wirkungen. Der normale Computerspieler und die Computerspielerin müssen in den Blick genommen werden. Um sich der Antwort auf die leitende Frage „Besitzen Computerspiele Potenziale, um positive Wirkungen zu entfalten?“ nähern zu können, erscheint es angebracht zunächst das Medium selbst und seine NutzerInnen näher zu betrachten.
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Pädagogik - Medienpädagogik, Note: 1,7, Philipps-Universität Marburg (Erziehung- und Bildungswissenschaft), Veranstaltung: Bildung und Sozialisation, Sprache: Deutsch, Abstract: Neue Medien und insbesondere das Internet durchdringen in der heutigen Gesellschaft immer mehr Lebensbereiche. In Zeiten von Smartphones ist der Zugang zu den vielfältigen Ressourcen dieses Mediums nicht einmal mehr ortsgebunden. Praktisch kann zu jeder Zeit und an jedem Ort auf die scheinbar endlosen Nutzungsmöglichkeiten zugegriffen werden. Mit Blick auf Wortschöpfungen der Marke Generation@ oder Netkids wird gerade Jugendlichen generell eine große Medienaffinität zugesprochen, da sie quasi automatisch mit einem breiten Medienensemble aufwachsen und vor allem im Hinblick auf das Internet drin sind. Euphorisch betrachtet kann das Internet als Ort mit unbegrenzten Bildungsmöglichkeiten gesehen werden. An die-ser Stelle gerät der Begriff der informellen Bildung in den Fokus, welcher in dieser Arbeit mit Blick auf das Internet eingehender betrachtet werden soll. Allein die Nutzung des Internets sagt aber noch nichts über die Art der Nutzung aus. Jedes Individuum dürfte sich auf eigenen Pfaden im Netz bewegen, was zu der Frage führt, ob dies im Hinblick auf Online-Bildungsmöglichkeiten nicht auch zu Ungleichheiten führt. Deshalb soll hier folgender Fragestellung nachgegangen werden: Bestehen Ungleichheiten in der Teilhabe Jugendlicher an informellen Bildungsprozessen des Internets und von welchen Faktoren hängen diese ab? Um sich der Antwort dieser Frage zu nähern, wird zunächst ein Bildungsbegriff dargestellt, welcher als Arbeitsgrundlage gelten soll, um anschließend das Internet als Ort von informeller Bildung zu identifizieren. Danach soll bestätigt werden, dass dieser Ort auch tatsächlich von Jugendlichen so selbstverständlich und ausgiebig genutzt wird, wie es o.g. Begriffe implizieren. Das Forschungsfeld der Digital Inequality wird schließlich herangezogen, um in den letzten Kapiteln dieser Arbeit die differenten Nutzungsweisen des Internets durch Jugendliche darzustellen und von welchen Faktoren diese eventuell abhängen. Heterogene Nutzungsweisen führen schließlich auch zu heterogenen Bildungszugängen im Onlinebereich. Abschließend soll die Bedeutung dieser Ungleichheiten für mögliche pädagogische Unter-stützungsangebote erläutert werden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Pädagogik - Erwachsenenbildung, Note: 2,0, Philipps-Universität Marburg (Erziehung- und Bildungswissenschaft), Veranstaltung: Pädagogische Theorie und pädagogisches Handeln, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Arbeit ist es, herauszustellen, dass Bildung auch im Alter mit Blick auf Begriffe wie lebenslanges Lernen noch ein großer Stellenwert zugeschrieben werden kann. Daran angeschlossen werden Überlegungen die sich damit befassen, dass im Alter ein Großteil des Lebens schon durchlaufen wurde. Alle Hürden im Verlauf des bisherigen Lebens wurden von jedem Menschen auf seine ganz eigene Art bewältigt. Es erscheint trivial in dieser Arbeit zu Beginn auf den demographischen Wandel in Deutschland hinzuweisen, um den Blick auf die Bevölkerungsgruppe der älteren Menschen zu richten. Gepaart mit dem subjektiven Empfinden, dass genau diese Altersgruppe durch Seminarangebote im Studium der Erziehungs- und Bildungswissenschaft bisher eher unbeachtet geblieben ist , erscheint es aber dennoch sinnvoll. Bereits im Jahr 2020 werden 24 % der Bevölkerung mindestens 65 Jahre alt sein (im Jahr 2008 = 20 %), 2060 sogar 34 %, während der Anteil der unter Dreißigjährigen beständig sinkt (vgl. Statistisches Bundesamt 2009, S. 14ff). Dieses gegensätzliche Verhältnis zwischen einer alternden Gesellschaft und der geringen Beachtung dieser Zielgruppe im aktuellen Studium sorgte für die thematische Ausrichtung dieser Arbeit. Schon zu Beginn der Literaturrecherche kam die Frage auf, welche besonderen Merkmale das Leben älterer Menschen gegenüber jüngeren Generationen ausmacht. Auch ohne eingehendes Befassen mit diesem Themenbereich kann man davon ausgehen, dass sich die Altersphase grundlegend von Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter unterscheidet. Schon mit Blick auf die eigene Familie stellt man fest, dass z.B. Großeltern in völlig anderen Rhythmen leben als die Eltern. Mit den Älteren assoziiert man fast automatisch Schlagworte wie Freizeit oder Freiheit. Genauso aber auch Krankheit, Immobilität oder Verfall. Hier werden schon positive und negative Aspekte des Alters erkennbar. Doch was bedeuten geänderte Lebensumstände im Alter für die Menschen? Und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Pädagogik, die sich dieser ständig wachsenden möglichen Adressatengruppe gegenübersieht?
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,3, Philipps-Universität Marburg (Erziehung- und Bildungswissenschaft), Veranstaltung: Einführung in die Sozial- und Rehabilitationspädagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Idee, eine Arbeit über die Personengruppe der Hörgeschädigten zu schreiben, kam mir, als ich zur Vorbereitung auf eine mündliche Studienleistung in einem Seminar über unterstützte Kommunikation eine Gruppe Gehörloser besuchte, um Eindrücke und Informationen direkt von Betroffenen zu sammeln. Als ich darüber nachdachte, wie ungewohnt es für mich ist, als einziger, die Sprache der Anwesenden nicht zu verstehen (dort wurde gebärdet), wurde mir erst bewusst, dass dieser Zustand für die Menschen im Raum Alltag sein muss, da schließlich die Mehrheit der lautsprachlich kommunizierenden Menschen keine Gebärdensprache beherrscht. Lediglich durch einen Dolmetscher konnte ich mich unterhalten, bis schließlich einer der Gehörlosen anfing, sich mir per Lautsprache mitzuteilen. Damit fing ich an, mich für die vorliegende Arbeit in das Themenfeld der Hörgeschädigten/-pädagogik einzulesen, um mir ein Bild zu verschaffen. Dass dieses Themenfeld so komplex ist, wie es sich schließlich darstellte, hätte ich nicht erahnt. Tatsächlich liest man in diesem Themenbereich oft sehr ähnliche Fragestellungen, wie ich sie mir selbst stellte. Die Möglichkeiten des Lautspracherwerbs für gehörlose Menschen haben sich in den letzten Jahren durch technische/medizinische Fortschritte stetig verbessert. Auf den ersten Blick, liest sich das als sehr positive Entwicklung, da man automatisch davon ausgeht, dass Menschen sich mit Lautsprache besser in der Gesellschaft bewegen können, als mit Gebärden. Dennoch begegneten mir in vielen Texten immer wieder Aussagen, die darauf hindeuten, dass Gebärdensprache deswegen nicht ausgeschlossen werden soll und durchaus hilfreich für die Entwicklung gehörloser Menschen sein kann. Sind das nun zwei Förderwege? Gebärden, oder Lautsprache? Warum nicht einfach beides? Da im Studiengang der Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Begriff Inklusion gern und häufig benutzt wird, dachte ich mir, ich versuche auch darauf Bezug zu nehmen. Denn was spricht auf den ersten Blick nicht mehr für Inklusion, als die Förderung einer Sprache, die die Mehrheit spricht? Da sich der natürliche Spracherwerb einer Erstsprache in frühen Kindesjahren vollzieht, will ich meinen Fokus auf diesen vorschulischen Lebensabschnitt legen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Soziologie - Recht, Kriminalität abw. Verhalten, Note: 1,7, Philipps-Universität Marburg (Erziehung- und Bildungswissenschaft), Veranstaltung: Einführung in die Erwachsenenbildung/Außerschulische Jugendbildung, Sprache: Deutsch, Abstract: Die mediale Berichterstattung über kriminelle Jugendliche erweckt oft den Anschein von einer immer gefährlicher werdenden jungen Generation. Gerade im Zusammenhang mit einzelnen äußerst brutalen Gewaltanwendungen (beispielhaft sei hier auf die Schlägerei mit Todesfolge in einem Münchner S-Bahnhof im Jahr 2009 und ähnlich gearteter und medial präsenter Fälle in den letzten Jahren hingewiesen) werden Stimmen laut, die vor einer Gefahr durch die heutige Jugend warnen. In der Folge greifen üblicherweise Politiker die Thematik auf, um sogleich für mehr Überwachung und härtere Strafen gegenüber Jugendlichen zu plädieren. In der hessischen Landtagswahl im Jahr 2008 wurde diese Thematik sogar zentrales Wahlkampfthema einer Partei . Eine wissenschaftliche Untermauerung solcher Forderungen nach härterem Durchgreifen und der Darstellung einer zunehmenden Jugendkriminalität fehlt es in der Regel in den zugehörigen Berichterstattungen, was verschiedene Fragen aufwirft. Im Kern lassen sich hier zwei Grundannahmen herausfiltern: Die Jugendkriminalität ist ein ständig wachsendes Problemfeld (1) und mit härteren Strafen lässt sich dieses Problem zurückdrängen oder gar beseitigen (2). In dieser Arbeit werden jene zwei Grundannahmen aufgegriffen, um abseits von populistischen Äußerungen darzustellen, ob es hierfür auch aus wissenschaftlicher Sicht Belege gibt. Können die Jugendlichen in Deutschland also als immer krimineller angesehen werden? Und hilft ein härteres Durchgreifen in Form von Strafverschärfungen generell Kriminalität zu bekämpfen bzw. präventiv als Abschreckung zu dienen? Um diese Fragen beantworten zu können wird zunächst die quantitativen und qualitativen Ausmaße der Jugendkriminalität und ihre Entwicklung dargestellt. Danach werden die strafrechtlichen Sanktionsmöglichkeiten und die Sanktionspraxis gegenüber Jugendlichen in Deutschland vorgestellt. Zum Abschluss wird betrachtet, ob härtere Strafen vorteilhaft gegenüber milderen Sanktionsarten sind und was die härtesten Strafen, namentlich die freiheitsentziehenden Sanktionen, mit Blick auf die Ziele des Jugendstrafrechts (hierauf wird im entsprechenden Kapitel näher eingegangen) überhaupt leisten können.
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Kunst - Kunstpädagogik, Note: 1,3, Hochschule Fulda, Veranstaltung: Modul 1.8 - Keramik - Plastisches Gestalten, Sprache: Deutsch, Abstract: Töpferwaren sind im Alltag der Menschen kaum wegzudenken. Blumentöpfe, Geschirr, Dachziegeln, Vasen oder Skulpturen sind praktische Dinge, die wir Tag für Tag nutzen oder schöne Dinge, an denen wir uns einfach nur erfreuen. Keramik entsteht aus dem natürlich vorkommenden Material Ton. Dieses Rohmaterial ist sehr vielseitig, im feuchten Zustand lässt es sich hervorragend formen und im trockenen Zustand behält er diese Form bei. Wird er anschließend großer Hitze ausgesetzt, entsteht eine stabile unwiderrufliche Veränderung. Erst nach diesem Verfahren des Verformens und Erhitzens, spricht man von Keramik (vgl. BIRKS 2005, S. 8). Bei der plastischen Gestaltung mit Ton wird eine Vielzahl von strukturierenden Techniken angewandt. Die sogenannte Wulsttechnik hat mich sehr inspiriert, so dass ich diese im Folgenden näher erläutern werde. Beginnend mit dem Aufbau eines Gefäßes mit Tonwülsten über das Glasieren bis hin zu dem endgültigen Brennvorgang. Meine eigenen Erfahrungen des praktischen Gestaltens mit dieser Technik werden anschließend reflektiert. Des Weiteren ist es interessant zu erfahren, welche Fähigkeiten durch den Gestaltungsprozess gefördert bzw. gefordert werden. Die Einsatzmöglichkeiten der Wulsttechnik in der sozialen Arbeit, mit deren Grenzen und Eignungen, werden abschließend beschrieben.
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, Hochschule Fulda, Veranstaltung: Bewegungsförderung mit alten Menschen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Lebensqualität wird durch eine körperliche Aktivität deutlich beeinflusst. Besonders Ältere nutzen jedoch das gesundheitsförderliche Potenzial von Bewegung zu selten. Der Bewegungsmangel hat sich im höheren Alter zu einem ernsten gesellschaftlichen Gesundheitsproblem entwickelt. Um Einschränkungen, die durch den Prozess des Alterns entstehen können, entgegenzuwirken, ist die Bewegung als Teil eines gesunden Lebensstils zu steigern. Einerseits führt dies zu Vorbeugung von Krankheiten und andererseits wird eine Förderung der Gesundheit erreicht. Das Arbeiten mit alten Menschen, im Bereich der Bewegungsförderung, ist eine Querschnittaufgabe der Sozialen Arbeit. Im Rahmen unseres Moduls beschäftigten wir uns ausführlich mit unterschiedlichen Einflussfaktoren, die sich sowohl positiv als auch negativ auf die gesundheitliche Entwicklung im Alterungsprozess auswirken können. Fördernde und vorbeugende Maßnahmen zur Gesundheits- und Bewegungsförderung wurden in zahlreichen Sitzungen thematisiert. In der nachfolgenden Arbeit gehen wir zunächst allgemein auf die Gesundheits- und Bewegungsförderung und deren Relevanz für ältere Menschen ein. Im Anschluss daran beginnen wir mit der Vorstellung unserer Praxisstelle sowie deren dort bestehenden Angebotsvielfalt zur Freizeitgestaltung. Nach einer Kennenlernphase des Hauses entschieden wir uns für die regelmäßige Teilnahme an der Veranstaltung „Rollatortanz“. Nach den ersten Kursstunden entwickelten wir, anhand der bei den Teilnehmern vorliegenden Defizite, unser Konzept zum Thema Bewegungsförderung älterer Menschen. Im Zuge dessen erläutern wir in Kapitel vier die Wirkung von Musik und Tanz auf Senioren. Unser Konzept beinhaltete zum einen die Förderung der Selbstständigkeit der Mitglieder beim Tanz mit dem Rollator und zum anderen die Unterstützung schwächerer Kursteilnehmer. Anschließend erfolgt eine Reflexion des gesamten Prozesses, indem wir die Schwierigkeiten und Fortschritte näher erläutern. Zum Abschluss dieser Arbeit wird die Bewegungsförderung aus Sicht der Sozialen Arbeit betrachtet. Des Weiteren findet eine kritische Auseinandersetzung mit den bereits vorhandenen Förderungsmaßnahmen im Pflegestift statt.
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, Hochschule Fulda, Veranstaltung: Wissenschaftl. Zugänge zur Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Viele Menschen sind heutzutage noch der Ansicht, dass es keiner sexuellen Aufklärung für Menschen mit einer geistigen Behinderung bedarf. Zumal das Thema „Sexualität und Behinderung“ lange Zeit allgemein als ein Tabu galt. Es wurde regelrecht als ‚widerlich‘ und ‚abstoßend‘ empfunden, wenn ein behinderter Mensch sexuelle Verhaltensweisen zeigte. Diese Einstellungen haben sich jedoch im Laufe der Zeit zum Besseren gewandelt. Die grundsätzliche Haltung zum Thema „Sex“ sowie die Einstellung gegenüber Menschen mit einer geistigen Behinderung haben sich weitestgehend positiv verändert (vgl. OFFENHAUSEN 1995, S. 20-31). Durch meine Arbeit in einem Dorf für Menschen mit körperlichen und/oder geistigen Beeinträchtigungen, habe ich Einblicke zu diesem Thema sammeln können. Für die beeinträchtigten Menschen werden dort kaum Möglichkeiten geschaffen ihre Sexualität auszuleben. Scheinbar passen die zwei Komponenten „Behinderung und Sexualität“ nicht zusammen, so dass eine geeignete Aufklärung als überflüssig angesehen wird. Sexualität ist ein Grundbedürfnis und Recht aller Menschen einschl. Menschen mit Behinderungen. Die Unsicherheiten und Ängste der Eltern, Angehörigen und Betreuern sind beträchtlich. Allerdings ist ihnen dies nicht zu verdenken, denn sexuelle Probleme der geistig Behinderten werden in den Institutionen sowie in der Ausbildung pädagogischer Berufe überwiegend ignoriert. Die Eltern sind gänzlich überfordert und wollen das Thema möglichst verdrängen. Durch eine geeignete sexuelle Aufklärung müssen diese Ängste, auch seitens der Betroffenen selbst, abgebaut werden. Dabei ist der Einfluss der Gesellschaft und Umwelt auf die sexuell unaufgeklärten Menschen immens. OFFENHAUSEN (1995, S. 108) spricht sogar davon, dass geistig behinderte Menschen eigentlich gar keine sexuellen Probleme haben, lediglich der äußere Einfluss zu Problemen führen kann. Ist sexuelle Aufklärung für Menschen mit geistiger Behinderung notwendig oder nicht? Welche Ziele werden angesprochen und „wann“ findet „von wem“ die Aufklärung statt? Zunächst werden in dieser Arbeit die grundlegenden Probleme, die ohne eine sexuelle Aufklärung entstehen, angesprochen. Nachfolgend wird die Komplexität dieses Themas anhand konkreter Ziele der sexuellen Aufklärung, möglicher Methoden sowie des „richtigen“ Zeitpunktes näher betrachtet. (...)
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Psychologie - Beratung, Therapie, Note: 1,0, Hochschule Fulda, Sprache: Deutsch, Abstract: Einerseits eröffnet das Praktizieren Sozialer Arbeit im virtuellen Raum neue Zugänge zu den Hilfesuchenden. Andererseits muss sich die Frage gestellt werden, ob die virtuelle Kommunikation zu Qualitätseinbußen auf emotionaler Ebene im Beratungskontakt führt. Um dies herauszufinden, erfolgt in der vorliegenden Arbeit eine Beschränkung auf die schriftbasierte Online-Beratung. Demzufolge werden audio- und visuelle Kommunikationsformen von den nachfolgenden Betrachtungen ausgenommen. Außerdem wird es im Weiteren nicht um sogenannte routinierte Beratungen gehen, die lediglich Informationen an Personen weitergeben und schnell über das Internet abgewickelt werden können. Sondern um Beratungen, in denen eine intensive Interaktion stattfindet, sodass eine professionelle Beziehung zwischen Fachkraft und Klient*in zustande kommt bzw. zustande kommen sollte. Um über die beratende Tätigkeit in der Sozialen Arbeit schreiben zu können, wird im Folgenden zunächst geklärt, was eigentlich unter Sozialer Arbeit zu verstehen ist. Des Weiteren wird das Handlungsfeld der Beratung näher erläutert. Im Anschluss daran wird sich den Besonderheiten der virtuellen Hilfeform gewidmet. Weitere Betrachtungen beziehen sich auf die Rolle der online-beratenden Fachkräfte. Denn die meisten Sozialarbeiter*innen entscheiden sich für ihren Beruf, gerade weil sie den persönlichen Kontakt zu den Menschen schätzen. Diese Gegebenheit liegt in nahezu allen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit vor, jedoch nicht in einem Feld, welches sich auf eine rein schriftliche Kommunikation beschränkt. Den Abschluss dieser Arbeit bildet der Ausblick in die Zukunft, um prognostizierende Weiterentwicklungen in dem virtuellen Beratungsfeld herauszustellen. Sozialarbeit im virtuellen Raum, in Form der Online-Beratung, ist ein noch relativ junges Handlungsfeld, obwohl die virtuelle Hilfeform schon seit etwa zwei Jahrzehnten besteht. Mitte der 1990er Jahren ermöglichten unter anderem die sinkenden Preise für Computer und Modems sowie die Einführung des Webbrowsers einer breiten Bevölkerungsschicht das Nutzen des Internets. Die Zielgruppe umfasst überwiegend Heranwachsende, da diese verstärkt in der digitalen Welt aktiv sind. Aufgrund des niedrigschwelligen Zugangs und des vorhandenen Schutzraumes gewinnt die virtuelle Suche nach Hilfe an zunehmender Attraktivität. Die Unterschiede zwischen einer herkömmlichen (face-to-face) und einer schriftlichen Beratung im virtuellen Raum liegen vor allem in der Sprache.
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Soziologie - Wohnen, Stadtsoziologie, Note: 1,0, Hochschule Fulda, Veranstaltung: Soziale Gerechtigkeit, Exklusion und Partizipation - Soziologische Zugänge zur Sozialen Arbeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Unter einer sozialen Stadt stellt man sich eine gemeinnützige, integrative, fördernde und wohlwollende Stadt vor. Eine Stadt, die die Lebenslage unterschiedlicher Menschen in benachteiligten Stadtteilen verbessert, offen für fremde Kulturen ist und Perspektiven für sozial schwächere MitbürgerInnen aufzeigt. Aber ist das Programm „Soziale Stadt“ eine sinnvolle Maßnahme gegen soziale Ausgrenzung von schwächeren Bezirken der Städte? Um diese zentrale Frage beantworten zu können, wird zunächst das Programm einmal näher betrachtet. Das Förderungsprogramm be-zieht sich auf verschiedene Handlungskonzepte, die größtenteils von Erfolg geprägt sind und im Laufe der Jahre weiterentwickelt wurden. Dagegen stehen viele Bereiche eher im Hintergrund und müssen kritisch hinterfragt werden, um mögliche Lücken schließen zu können. Zugleich stellt sich eine ebenfalls doch so wichtige Frage, denn wie kommt es überhaupt zu den benachteiligten Stadtteilen und wann zählt ein Bezirk als „ausgegrenzt“? Hier gibt es etliche Einflüsse, die zu der Entstehung von „Problemvierteln“ ihren Beitrag leisten. Mögliche Effekte werden, in dieser Arbeit, anhand von vier Dimensionen näher erläutert: materielle Ressourcen, politische Repräsentanz, Symbolik des Ortes und soziales Milieu. Des Weiteren werden die Anforderungen an Schulen in Problembezirken betrachtet, denn auch hier ist ein hoher Handlungsbedarf erforderlich. Abschließend wird, anhand eines Praxisbeispiels in dem Stadtteil „Aschenberg“ in Fulda, die Re-Integration mit Hilfe des Förderungsprogramms „Soziale Stadt“ beschrieben.
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