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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Archäologie, Note: 1, Ludwig-Maximilians-Universität München (Vor- und frühgeschichtliche Archäologie), Veranstaltung: Proseminar: Einführung in die Vor- und Frühgeschichte (Teil II), 25 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Eine Arbeit über die Aussagemöglichkeit der Archäologie zu einem bestimmten Thema, zumal eine, die in ihrem Umfang begrenzt ist, kann nicht alle historischen und archäologischen Erkenntnisse über die entsprechenden Subjekte (hier also die Alemannen und Bajuwaren im 6. und 7. Jh.) erfassen und darstellen. Um eine befriedigende Tiefe zu erreichen muss sie sich deshalb auf einige Beispiele konzentrieren und immer wieder die Frage stellen, inwieweit sich aufgrund des Beispiels eine Aussage treffen lässt über den Grad der Christianisierung, damit über das intrinsische und von außen immer unsichtbare christliche Bekenntnis der entsprechenden Person und der Gesellschaft in der sie lebte. Dass dieses interpretierte Bekenntnis dem entspricht, was wir heute, rund 1500 Jahre später unter christlichem Bekenntnis verstehen, mehr noch, dass wir unser heutiges Verständnis als Messlatte verwenden, um zwischen „noch-heidnisch“ und „schon-christlich“ zu trennen, ist gewagt, aber wohl unumgänglich. Anders als die Geschichtswissenschaft konzentriert sich die Vor- und Frühgeschichte dabei auf Bilder und Symbole, auf „handfeste“ Überreste der damaligen Zeit und trifft sie damit vielleicht sogar besser - diese (fast) schriftlose Zeit, in der eben Bilder und Symbole eine so bedeutende Rolle spielten.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1-, Ludwig-Maximilians-Universität München (Historisches Seminar), Veranstaltung: Proseminar, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Als Kaiser Franz II am 27.04.1803 das vom Reichstag am 24.03.1803 übernommene Gesetz ratifizierte war es amtlich: Die überwiegende Mehrheit der deutschen Reichsstädte würde es in Zukunft in dieser Rechtsform nicht mehr geben. Damit ging eine reichsstädtische Tradition und ein Selbstverständnis zu Ende, das seine Wurzeln weit zurück im Mittelalter hatte. In dieser Arbeit soll beschrieben werden, wo diese Wurzeln zu finden sind und welches Schicksal die deutschen Reichsstädte in den Jahrhunderten ihrer Existenz miteinander verband. In einem zweiten Teil soll detaillierter gezeigt werden, welche Ereignisse dem für die Reichsstädte so schicksalhaften Reichsdeputationshauptschluss vorausgingen. Die Mediatisierung so vieler Reichsstädte kam, wie dargestellt werden soll, nicht aus heiterem Himmel. Der Frage ob und mit welchem Erfolg Aktivitäten von den Magistraten ausgingen, um eine drohende mediate Zukunft abzuwenden soll dabei insbesondere im Mittelpunkt stehen. Die verschiedenen Positionen von beteiligten Mächten und Personengruppen in und um den RDH herum soll dargestellt werden und ferner auf die Situation und die Meinungstendenzen in den Städten eingegangen werden, wo oft der Wunsch nach Mediatisierung zu vernehmen war. Viele reichsstädtische Bürger erlebten die letzten Jahre des immediaten Status ihrer Stadt als eine Art Endzeit, in der die wirtschaftliche Situation von einer Krise zur nächsten strauchelte, die oligarchische Regierung korrupt, unfähig und festgefahren war und sie sehnten sich nach Reformen fast so sehr wie nach einem endgültigen Frieden. Letztlich soll auch der zuweilen zu lesenden Meinung nachgegangen werden, dass der RDH verfassungswidrig gewesen sei und gezeigt werden, dass er obschon nicht verfassungskonform so doch rechtswirksam war. Als Ergebnis des RDH verloren fast alle Reichsstädte ihre Unmittelbarkeit. Warum das nicht bei allen der Fall war soll thematisiert werden, ebenso die Frage beantwortet werden, warum es den drei Hansestädten Hamburg, Bremen und Lübeck, sowie bei Frankfurt, Nürnberg und Augsburg gelang immediat zu bleiben. Die wirtschaftliche Kraft der Handelsmetropolen spielt dabei eine ebenso wichtige Rolle, wie die kluge und rechtzeitige politische Einflussnahme. In einem letzten Teil wollen wir verfolgen, wie die Umsetzung der Ergebnisse des RDH in Bayern erfolgte, lange bevor dieses letzte Reichsgrundgesetz überhaupt in Kraft trat und welches Schicksal den verbleibenden sechs Reichsstädten noch bevorstand.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Touristik / Tourismus, Note: 1, Hochschule München (FB 14 Tourism Management), 27 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Entaros Al’Azreth stand breitbeinig auf dem Kiesboden und hielt sein etwas klobiges Langschwert mit erstaunlicher Leichtigkeit in der rechten, sein Schild in der linken Hand. Neben ihm standen etwa 30 Kampfgefährten und versuchten, wie er selbst möglichst grimmig dem Feind ins Gesicht zu sehen. Und der Feind war eine Phalanx aus bestimmt 40 bis 50 schwer bewaffneten Kriegern, die unter lautem Gesang Schritt für Schritt auf sie zukam. Mit einem lauten Aufschrei stürzte Entaros mit seinen Kameraden los. Mit dem Schild wehrte er einen feigen Angriff des gegnerischen Pikenträgers ab und verfehlte den Kettenpanzer eines feindlichen Wikingers nur knapp. Neben ihm wurde einer seiner Mitstreiter am Kopf getroffen, doch was ist das? Kein Blut war zu sehen, statt dessen hörte er: „Stop! Meine Kontaktlinsen!“ Plötzlich änderte sich die Szenerie schlagartig, Entaros war wieder ein in alberner Kleidung steckender Student mit einem Schaumstoffschwert in der Hand. Und als solcher half er kurz bei der Suche nach den Kontaktlinsen. Live-Rollenspiele, im folgenden auch Larp (Live Action Role Play, oder Live Adventure Role Play) genannt, erfreuen sich weltweit wachsender Beliebtheit. Von Kalifornien bis Tschechien, von Skandinavien bis Italien, überall in der westlichen Welt scheint diese Form der Freizeitbeschäftigung stark zuzunehmen. Herauszufinden, wie sich die Larp- Szene in Deutschland entwickelt, ob man von einem touristischen Freizeittrend sprechen kann, wie diese Szene organisiert ist, welche Marktmechanismen wirken, kurz welche Formen der Kommerzialisierung festzustellen und überhaupt denkbar sind, soll Aufgabe dieser Arbeit sein. Ein Larper ist Tourist, da er für die Ausübung seines Hobbies touristischer Aktivitäten bedarf. Um dies verständlicher auszudrücken: er plant eine Reise, bucht eine Leistung, entscheidet sich für ein Transportmittel, fährt von A nach B, verbringt dort oft mehrere Übernachtungen, nimmt ein Unterhaltungsangebot wahr, konsumiert Lebensmittel und fährt wieder nach A zurück. Dass sich kein Larper aus seinem Selbstverständnis heraus als Tourist fühlt, ist dabei zweitrangig und ein oft beschriebenes Phänomen., das uns häufig im Tourismus begegnet. Dennoch ist die Larp-Szene in Deutschland mit den Methoden und Erkenntnissen der Tourismusforschung nur schwer zu beschreiben. In dieser Arbeit wurde deshalb versucht, die Szene auch mit den Ergebnissen der Trendforschung und der Soziologie zu untersuchen. [...]
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