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Inhaltsangabe:Einleitung: Der Mensch verändert seine Umwelt quantitativ und qualitativ. Bei alltäglichen Prozessen wie der Güterproduktion, Kommunikation oder auch Mobilität werden durch den Menschen Stoffe an die Umwelt abgegeben und entzogen. In diesen Prozessen werden größtenteils natürlichen Ressourcen der Erde zunehmend abgebaut und schädliche Emissionen der Luft, den Boden und dem Wasser zugeführt. Aus den Gütern, die bei Produktion und Konsum anfallen, entstehen Abfallprodukte. Diese Produkte müssen gelagert werden, solange man sie nicht zur Verwertung oder energetischen Nutzung dem Wirtschaftskreislauf zurückführen kann. Die notwendigen Lagerflächen können nur bedingt zugewiesen werden, da sie in Konkurrenz mit anderen Nutzungsarten des Bodens stehen. Dies bedeutet, dass Lagerflächen sehr begrenzt sind. Zusätzlich müssen die angrenzenden Flächen in die Planung mit einbezogen werden. Im industriellen Bereich wird durch steigenden Konsum die Produktion erhöht. Dabei fällt mehr Abfall mit teilweise neuartigen Inhaltsstoffen an. Sobald er nicht mehr verwertet werden kann, wird er als Reststoff der Umwelt zugeführt. Dabei ist es wichtig, dass entsprechende Regelungen der Lagerung weltweit durchgesetzt sind, um dem Konzept einer nachhaltigen Entwicklung gerecht zu werden. Insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern, welche den Großteil der Bevölkerung der Erde ausmachen, wird Abfall in vielen Regionen ohne Barrieren und entsprechender Vorbehandlung gelagert oder im öffentlichen Raum verteilt. Die derzeitige Infrastruktur kann der starken Bevölkerungszunahme in den Megastädten und den damit wachsenden Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Lager- und Sammelkapazitäten reichen nicht aus, um eine hygienisch unbedenkliche Lebensumgebung zu schaffen. Oft fehlt es an den nötigen Vorraussetzungen wie Gesetzen, Technologien und dem Umweltbewusstsein in der Bevölkerung. Aus eigener Kraft ist es diesen Ländern, aufgrund ihrer weit reichenden Probleme, nur schwer möglich zu handeln. Institutionen haben sich zum Ziel gesetzt, solange auf finanzieller, technischer und institutioneller Ebene mit den Betroffenen zusammen zu arbeiten, bis es den Entwicklungsstaaten möglich ist eigenständig zu handeln. In den folgenden Kapiteln werden die Auswirkungen einer unzureichenden Abfallwirtschaft in Entwicklungsländern erläutert und anhand eines Umweltbildungsvorhabens am Beispiel Ghanas dargelegt. Mit dem Ausbau von Infrastruktur und der Anschaffung neuer [...]
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Ingenieurwissenschaften - Bauingenieurwesen, Note: 1,3, Bauhaus-Universität Weimar (Fakultät Bauingenierwesen), Sprache: Deutsch, Abstract: This work is concerned with the topic of the Realisation of the Waste Management Concepts with the Private Sector Cooperation in Developing Countries. The implementation of waste management concepts in these countries in linked with organisational and financial difficulties. These capital lacking countries are often unable to realise projects individually. For the realisation of waste management concepts it is very important to the cooperation with international institutions. They give out grants and cheaper loans for the project. This work involved the analysing of assistance possibilities and assistance conditions for the total project time. In the realisation, the developing countries have to individually accomplish their part of the project and therefore they have to use the private sector. It is also further elaborated how the local companies and the international companies can be integrated in the project implementation. The private companies bring the capital to the project, know how and effectiveness. The investment costs are covered by the grants. The long-time operational costs are usually unsecured, since the people in the poverty stricken areas are incapable of paying. Due to this scenario, this work determined the organisation and financing of the operational phase for waste disposal concept. The types of charges were further looked on. In addition partnerships between private companies and the public institutions to find possible solutions way analysed. From these partnerships with help from international economic assistance, strategic alliances can be built so that they are lasting or to act in accordance to millennium objectives. The Federal Ministry for Development and Cooperation supports these projects both financially and technically. It is then considered in which ways the leading organisation of the BMZ and the local Non Governmental Organisations contribute to the success of the projects. The aim of alliances is to exploit the dynamism and competence of the private sector and to mobilize additional capital from private sources for development programs. Partnerships, conceived as a joint means of addressing global challenges. They are seen as a strategic concern for the future of development cooperation.
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