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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1.0, Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Hartz IV - von den einen als größte Reform hinsichtlich des Umbaus von sozialstaatlichen Leistungen und als notwendiges Instrument zur Wirtschafts- und Arbeitsmarktförderung bezeichnet, von anderen als Macht- und Druckmittel des Kapitals zur Gewinnmaximierung verteufelt und als Ungerechtigkeit empfunden - Auffassungen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Hier soll aber die Frage trotz der durchaus möglichen ambivalenten Beurteilung von Hartz IV verfolgt werden, ob und inwiefern Hartz IV tatsächliche Verbesserungen für Sozialhilfeempfänger und (Langzeit-)Arbeitslose beinhaltet und ob die im SGB II enthaltenen Prinzipien des "Fördern und Forderns" geeignet sind, Menschen bei der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit zu unterstützen oder ihre Chancen am Arbeitsmarkt zu verbessern. Zudem soll überprüft werden, in welchem Verhältnis das Fordern zum Fördern steht und ob Hartz IV positive Effekte am Arbeitsmarkt hervorrufen kann. "Es gibt kein Recht auf Faulheit", titelte die BILD-Zeitung am 06.04.2001 und zitierte damit aus der Rede des Bundeskanzlers Gerhard Schröder anläßlich der Maikundgebung in Rostock. Aufgrund dieser und ähnlicher Äußerungen anderer Politiker erfolgte eine erregte öffentliche Debatte, deren Argumente durch die Medien plakativ verbreitet wurden. Vordergründig stand die Äußerung Schröders in Zusammenhang mit einer wachsenden Zahl von Arbeitslosen, denen damit indirekt unterstellt wurde, zu faul zum Arbeiten zu sein. Dies implizierte auch eine Schuldzuweisung am eigenen Schicksal, denn wer angeblich nicht flexibel, mobil oder bereitwillig genug für eine Arbeitsaufnahme war, trug somit selbst die Verantwortung für seine Arbeitslosigkeit, ein Gedanke, der auf eine mehr oder weniger überraschend positive Resonanz sowohl bei der Opposition wie auch in der Öffentlichkeit stieß. [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1.0, Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (FB II Sozialpädagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: Eine Betrachtung von User-Kontrollmechanismen im IT-Bereich führt unweigerlich dazu, sich sowohl mit der technischen Seite wie auch mit den Intentionen zu beschäftigen, die hinter der Entwicklung solcher Mechanismen stehen. Der Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit soll jedoch nicht auf den technischen Aspekten liegen (obwohl sich eine kurze technische Erläuterung nicht vermeiden läßt), sondern auf der geschichtlichen Entwicklung speziell der im Titel genannten Mechanismen, ihren Hintergründen (offizieller und wahrscheinlicher Natur), ihren Einflüssen, Verflechtungen und Beziehungen zu gesetzgeberischen Maßnahmen und Vorgaben, wirtschaftlichen Interessen und eventuellen Mißbrauchsmöglichkeiten. Das hier vorliegende Thema ist eng verknüpft mit der Idee des DRM (Digital Right Management), ein Konzept, das insbesondere auf das Betreiben US-amerikanischer Rechteinhaber und –verwerter medialer Inhalte (Film, Musik, aber auch Wissens- und Informationsinhalte) erweiterte rechtliche Grundlagen erhielt, die sich auch auf internationaler und somit auf europäischer und deutscher Ebene niederschlagen. Insbesondere die möglichen und bestehenden wirtschaftlichen Interessen der an TCPA/TCG beteiligten Firmen sowie ihre Zusammenhänge und Interessen an einer kontrollierten Verbreitung und Verwertung von Medieninhalten und Wissen sollen hier näher betrachtet und belegt werden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1.3, Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Sprache: Deutsch, Abstract: "Leicht grünlich eingefärbte Bilder einer billigen Überwachungskamera flimmern rauschend über den Bildschirm. Aus einer leicht erhöhten Perspektive heraus ist eine Frau zu sehen, die das Gesicht eines alten Mannes abwischt, schnell und lieblos, dann noch einmal, schneller, aggressiver diesmal. Der Vorgang wiederholt sich, die Aggressivität der Frau steigert sich, sie beschimpft ihn. Der alter Mann ist wehrlos und versucht den Kopf wegzudrehen, was ihm aber nicht gelingt. Szenenwechsel: Dieselbe Frau und derselbe alte Mann sind erneut zu sehen, diesmal liegt der Bettlägerige kaum bekleidet auf der Seite; die Frau schlägt auf seine Hüfte ein, wieder und wieder. Trotz des unscharf wirkenden Bildes, das den Eindruck von Reality-TV noch verstärkt, ist unverkennbar, daß sie ihre Wut über den Wehrlosen entlädt, harte Schläge auf einen ausgemergelten Körper austeilend." Dann bricht die Filmsequenz ab, und der Moderator der Sendung erscheint. Nach einer kurzen, scheinbar genau berechneten Pause moralischer Entrüstung folgt sodann die Erklärung der verstörenden Bilder. Das Video stammt aus einer Funküberwachungskamera, welche die Frau, die das 91jährige Opfer der gezeigten Mißhandlung in der häuslichen Umgebung pflegte, selbst in dessen Zimmer zur besseren Aufsicht angebracht hatte. Ein Funkamateur, der die Signale zufällig auffing und so verstärkte, daß er das Leiden des pflegebedürftigen Mannes auf Video bannen konnte, benachrichtigte nach seiner Entdeckung die Polizei, welche die Wohnung ausfindig machen konnte und den alten Mann in ein Krankenhaus bringen ließ. Zitiert werden die Beamten mit den Worten, daß das Opfer vor Erleichterung geweint habe, als es abtransportiert wurde. Dieser Fall, der sich zwar nicht in einer Institution, sondern in der häuslichen Pflege zutrug, zeigt trotz der vordergründigen moralischen Entrüstung der Fernsehmacher und dem verständlichen Mitleid der zitierten Beamten mit dem Opfer aber mehr als nur eine Mißhandlungssituation. Während in dem Nachrichtenbeitrag bei RTL darüber spekuliert wurde, inwiefern hier die Bereitschaft der Frau, als Pflegende aufzutreten, mit der Zahlung des Pflegegeldes zusammenhing, wurde übersehen, daß die gezeigten Übergriffe im Rahmen der Pflegesituation begangen wurden - nämlich einmal während des Säuberns des Gesichts und beim zweiten Mal anscheinend während der Reinigung des Opfers von Exkrementen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1.0, Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (Fachbereich II Sozialpädagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit mit und am Computer hat sich zweifellos in den letzten 10 Jahren zu einer Tätigkeit entwickelt, die in allen Lebensbereichen Einzug gehalten hat, was auch für den Bereich der Sozialen Arbeit gilt. In vielen anderen Tätigkeitsfeldern ist der Computer bzw. die auf ihm laufende Software zu einem nützlichen Werkzeug herangereift. Die vorliegende Arbeit möchte, wie der Titel schon andeutet, der Sozialen Arbeit das in den letzten Jahren immer wichtiger werdende Feld der Computertechnologie näherbringen, weitere Handlungskompetenzen und -ressourcen verfügbar machen und den Versuch durchführen, ein eigenes Verfahren zu entwickeln, das aufgrund seiner vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten zwar prinzipiell arbeitsfeldunabhängig ist, aber doch enge Bezüge zu Vorgehensweisen und Überlegungen aufweist, die der Sozialen Arbeit immanent sind. In dem vorliegenden Text wird deshalb häufiger Bezug genommen auf fachliche Erwägungen, auf Zusammenhänge zwischen Zielsetzungen und psychischen Dispositionen1 sowie auf rein theoretische Erwägungen, die sich aus der speziellen Tätigkeit mit Klienten im Rahmen der Sozialen Arbeit ergeben, aber auch auf konkrete Handlungs- und Planungsmöglichkeiten zur Durchführung des hier besprochenen Verfahrens sowohl sozialarbeiterischer/sozialpädagogischer wie auch computertechnischer Art. Nicht unerwähnt bleiben soll, daß es trotz intensiver Recherche nicht gelungen ist, ein "fertiges" Konzept oder zumindest systematische grundlegende Überlegungen zu dem hier behandelten Thema zu finden (was natürlich nicht heißt, daß es dergleichen nicht geben könnte), abgesehen von ersten Ansätzen zu einem genderspezifischen Softwareengineering2 sowie Ansätzen in E-Lerning-Konzepten, die sich jedoch schwerpunktmäßig mit der didaktisch aufbereiteten Vermittlung von Lerninhalten befassen3. [...] 1 Nach der Definition Brezinkas, 1976 2 Gürses 1999, Humboldt-Universität Berlin, vgl. http://www.informatik.hu-berlin.de/~guerses/main.html 3 Da jedoch schon Horaz und Kant den Appell sapere aude an den Menschen richteten, war kein hinreichender Einwand zu sehen, das hier besprochene Thema nicht trotzdem zu bearbeiten
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1.0, Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Sprache: Deutsch, Abstract: Im folgenden Text wird die Frage verfolgt, ob sich die rechtlichen Vorgaben zur barrierefreien Informationstechnik für Menschen mit Behinderung positiv auf den Ansatz des Diversity Managements auswirken (können). Dies beinhaltet zwangsläufig ein Bündel weiterer Fragen, u.a. was unter Barrierefreiheit eigentlich zu verstehen ist, welche rechtlichen Vorgaben es überhaupt gibt, wie diese zusammenhängen und welche Möglichkeiten oder Problematiken sich daraus ergeben. Diese Fragen sind nicht nur für Menschen mit Behinderung selbst von Belang, sondern auch für Organisationen, die Diversity Management als Konzept einführen wollen oder bereits integriert haben, und zwar unabhängig davon, ob es sich um eine private oder öffentliche Organisation handelt. Wegen der Komplexität des Themas, sowohl was den rechtlichen wie auch technischen Bereich angeht, erscheint es unumgänglich zu sein, in den folgenden Erörterungen Schwerpunkte hinsichtlich der Betrachtungsweise zu setzen. Aus diesem Grund wird versucht, die rechtlichen Betrachtungen stets mit dem Diversity Management sowie mit Menschen mit Behinderung in Bezug zu setzen und auch aus dieser Sichtweise heraus die thematische Leitlinie zu führen; die Perspektive ist dabei jene aus Unternehmens- oder Leitungssicht. Die weiteren Ausführungen zur Barrierefreiheit beziehen sich auf Systeme der Informationsund Kommunikationstechnologie (IKT) und hier speziell auf alle Formen der Computertechnologie sowohl hard- als auch softwareseitig, nicht jedoch auf den Bau-, Nahverkehrs- oder andere Bereiche, auf die sich ebenfalls gesetzliche Vorschriften zur Barrierefreiheit beziehen. Abschließend bleibt anzumerken, daß der folgende Text auch als sozialinformatischer Beitrag der Klientenzentrierten Sozialinformatik verstanden werden soll, da Barrierefreiheit untrennbar mit Teilhabesicherung verbunden ist, somit einen elementaren Bestandteil Sozialer Arbeit und über die informationstechnologischen Akzente auch ein sozialinformatisches Tätigkeitsfeld darstellt.
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Pädagogik - Sonstiges, Note: Laut Dozent sehr gut, Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (FB II Sozialpädagogik), Veranstaltung: Tiere als Erziehungshelfer ? - Seminarnummer 2.110, Prof. J.-K. Spangenberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Ruhig, beinahe wie erstarrt lag der Saum des Waldes vor ihm, darüber der klare, in seiner Grenzenlosigkeit teilnahmslose Himmel. Schneewehen türmten sich an den Stämmen der alten Tannen empor und erreichten zum Teil schon die untersten Äste. Vorsichtig, mit angehaltenem Atem und jedes verräterische Geräusch vermeidend, lugte der Jäger über den schnee- und eisverkrusteten Rand der Grube hinweg, die ihm als Versteck diente. In weiter Ferne heulte ein Wolf, der Kontakt zu seinem Rudel suchte. Bitte, Bruder Wolf, hör auf damit, dachte der Jäger eindringlich, obwohl er gut verstehen konnte, daß der andere Jäger, der nicht so unzulänglich wie er selbst war und auf seine natürlichen Waffen und seine Schnelligkeit vertrauen konnte, in der weiten, schneebedeckten Einsamkeit nach seinesgleichen suchte. Trotzdem bestand die Gefahr, daß allein das Heulen des Wolfes die schon sicher geglaubte Beute dazu veranlassen könnte, die Richtung zu wechseln und außer Reichweite zu gelangen. Dann wären all die Beschwörungen des Schamanen an den Tiervater, die vielen kunstvoll angebrachten Zeichnungen an den Höhlenwänden und die ekstatischen Rituale und Zeremonien, in denen der Schamane Zwiesprache mit den Geistern und den Tierahnen gehalten hatte, umsonst gewesen. Auch das letzte, schon ranzige Fett, mit dem die Farben angerührt worden waren, wäre umsonst verwendet worden, und Fett war eine echte Kostbarkeit in diesen kalten und dunklen Jahren, in denen es dem Schamanen immer seltener gelang, den Zauber zu weben, der das Jagdwild in die Nähe der Horde führte. Die anderen, weit entfernt lebenden Stammessippen waren dem Jagdwild schon lange hinterhergezogen auf dem Weg nach Süden, der wärmenden Sonne entgegen; doch seine eigene Sippe bestand aus nur wenigen jungen Jägern, aber vielen Alten und Kindern. Dies machte eine Reise beschwerlich, obwohl jeder weitere Aufschub eigentlich sinnlos war, doch es war sicher, daß einige der Alten und auch der allzu Jungen die Reise nicht überstehen würden, und so warteten sie, bis ein Aufbruch unumgänglich wurde. Ein knackendes Geräusch aus der Dunkelheit des Waldes ließ die trüben Gedanken des Jägers augenblicklich verblassen, und er spähte erneut hinüber zum Walrand. Doch was immer das Geräusch auch ausgelöst hatte, es trat nicht aus dem dichten Unterholz hervor. In einiger Entfernung zog einer jener Greifvögel seine geschwungenen Bahnen über den Himmel, eine Fähigkeit, um die die Menschen den Vogel schon immer beneidet hatten. [...]
Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1.0, Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, 111 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Sozialinformatik und das, was damit verbunden wird, wird seit ca. zehn Jahren diskutiert. Dabei haben sich differente Verständnisweisen herausgebildet, von denen sich jedoch keine tatsächlich durchgesetzt hat. Die vorliegende Arbeit versucht zum einen, einen allgemeinen Überblick über den Stellenwert der Sozialinformatik im Rahmen der Sozialen Arbeit und ihre unterschiedlichen Verständnisweisen zu geben. Dazu erfolgt anfangs im ersten Abschnitt die Klärung des Begriffs sowie eine historische Betrachtung zur Entstehung des Computers sowie der Sozialen Arbeit und ihr Verhältnis zur technischen Entwicklung, die letztendlich in der Sozialinformatik ihren Niederschlag findet. Danach erfolgt im zweiten Abschnitt eine kurze Erläuterung des Informatikbegriffs sowie eine kritische Erörterung der derzeitigen sozialinformatischen Ansätze, Gegenstandsbeschreibungen und Aufgabenzuweisungen. Um einen umfassenderen Überblick zu liefern, wird zudem im dritten Abschnitt die Berücksichtigung der Sozialinformatik bzw. sozialinformatischer Inhalte im Rahmen der derzeitigen Studiengänge für Sozialarbeit bzw. Sozialpädagogik oder Soziale Arbeit an deutschsprachigen Hochschulen untersucht sowie weitere Aktivitäten zur Sozialinformatik aufgezeigt. Darüber hinaus erfolgt eine kurze Betrachtung zur Relevanz sozialinformatischer Kenntnisse am Stellenmarkt für Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit. Zum anderen verfolgt die vorliegende Arbeit aber auch den Zweck, ein alternatives Verständnis der Sozialinformatik als Disziplin zu entwickeln, das auf einer hermeneutischen Basis und auf einem klientenbezogenen Ansatz beruht und mit der Sozialarbeitswissenschaft weitestgehend korreliert. Dazu wird im vierten Abschnitt aufgezeigt, welche Aufgaben der Sozialinformatik auf dieser Grundlage zufallen können hinsichtlich der Gestaltung und Erstellung soziotechnischer Systeme, der Professionalisierung der Sozialen Arbeit, der Sozialarbeitsforschung sowie der Erweiterung der Handlungskompetenz und auf welcher theoretischen Grundlage dies geschehen könnte. Darauf aufbauend wird im fünften Abschnitt ein Curriculum vorgeschlagen, um sowohl die theoretischen Grundlagen als auch die technischen Inhalte der im vierten Abschnitt entwickelten Sozialinformatik in der Lehre umzusetzen.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, 75 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der vorliegende Text befasst sich mit den technischen und pädagogischen Aspekten von E-Learning und Blended-Learning und wie diese im Rahmen der Sozialen Arbeit nutzbringend eingesetzt werden können. Nach einem historischen Abriß zur Entstehung und zum theoretischen Hintergrund des E- und Blended-Learning erfolgt eine Betrachtung der technischen Voraussetzungen und Möglichkeiten bzw. der Instrumente dieser Lernformen sowie ein Vergleich mit den "klassischen" Sozialformen des Unterrichts. Ein wesentlicher Punkt dabei ist, auch die Grenzen der medial gestützten und ortsunabhängigen "elektronischen" Lernformen aufzuzeigen und übertriebene Erwartungen zu relativieren. Im weiteren Verlauf werden konkrete Blended-Learning-Veranstaltungen mit Modellcharakter, wie sie an deutschen Hochschulen durchgeführt wurden, analysiert und Vor- und Nachteile diskutiert sowie die Relevanz dieser Modelle für die Soziale Arbeit besprochen. Auf dieser Grundlage wird ein eigenes modular aufgebautes Modell auf gruppenpädagogischer Grundlage entwickelt, dessen Schwerpunkt auf der didaktisch-methodischen Planung von Blended-Learning-Seminaren für Zielgruppen der Sozialen Arbeit liegt. Dabei wird auch auf grundsätzliche Problematiken wie die der Gruppenzusammensetzung, der computerbezogenen Interaktion und Interaktivität, möglicher negativer innerer und äußerer Einflußgrößen sowie auf die Problematik der Zielsetzung eingegangen. Weiterhin wird auch die gerade in gruppenpädagogischen Zusammenhängen sehr wichtige Rolle des Anleiters bzw. Gruppenpädagogen besprochen. In diese Betrachtungen fließen auch politische, erkenntnistheoretische, berufsethische und sozialinformatische Aspekte mit ein.
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