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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Pädagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie, Note: 2,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Institut für Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Schule und Unterricht, Sprache: Deutsch, Abstract: In den 1960er Jahren veröffentlichte Wolfgang Klafki, der als Nestor der deutschen Pädagogik gilt, seine Bildungstheoretische Didaktik. Auch bekannt als die kategoriale Didaktik. Klafki arbeitete an vielen Studien zur Geschichte und Systematik der Bildungstheorie, zur Didaktik und zu den Methodologie-Problemen der Erziehungswissenschaft. Er entwickelte seine kategoriale Didaktik aufgrund neuer empirischer Forschungsergebnisse und heftiger Kritik weiter und gelang schlussendlich zu seiner kritisch-konstruktiven Didaktik. Diese Entwicklung soll in dieser Hausarbeit rekonstruiert werden. Wie der Titel Klafkis Didaktik schon verrät, beruft sie sich hauptsächlich auf Bildungsinhalte und deren Struktur. In der Forschung hat sich bereits eine Tradition der Diskussion über die Struktur der Bildungsinhalte und dem Zusammenhang von Lehren und Lernen entwickelt. Im Zuge dieser Diskussion formulierte Klafki vier Dimensionen, durch die das didaktische Feld bestimmt sei. Klafki benennt sie wie folgt: Geschichtlichkeit, individuelles Selbstverständnis, allgemeine Sinngebung und Struktur der Inhalte. Diese Dimensionen münden schließlich in den fünf Leitfragen der didaktischen Analyse. Diese soll im Folgenden näher beschrieben und anhand eines Beispiels konkretisiert werden. Hilbert Meyer, der sich mit Klafkis Theorie auseinandersetzte und dessen Arbeit Grundlage dieser Hausarbeit sein soll, rechtfertigt den Fokus auf den Bildungsbegriff damit, dass Erziehung und Bildung nicht nur unter Effektivitätsgesichtspunkten betrachtet werden dürfen. Daher sei es von Nöten, dass der Didaktik ein definierter Bildungsbegriff zugrunde liegt. Dementsprechend wird zunächst die Rekonstruktion des Bildungsbegriffs im Mittelpunkt stehen, um dann auf die didaktische Analyse übergehen zu können. Klafki beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Bildungsinhalte. Während der bildungstheoretischen Diskussionen kam man zur grundlegenden Einsicht, dass der Mensch in einem bestimmten Verhältnis zur kulturellen Welt und damit zu den Bildungsinhalten steht, welche er versucht sinnverstehend auszulegen. Somit spielen bei dem Bildungsbegriff zwei Momente eine zentrale Rolle: der materiale und der formale Aspekt. Beide werden in dieser Hausarbeit näher betrachtet.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Deutsch - Grammatik, Stil, Arbeitstechnik, Note: 1,7, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Deutsches Seminar), Veranstaltung: Grenzsignale in gesprochener und geschriebener Sprache, Sprache: Deutsch, Abstract: „Komm wir essen Opa! – Satzzeichen retten leben“ titelt eine Gruppe auf der Internetplattform StudiVZ. Sicher würde es dem Opa besser ergehen, wenn da diese beiden kleinen Strichelchen wären. „Komm, wir essen, Opa!“ würde dem alten Mann gewiss entgegenkommen. Auch der Satz „Frauen denken, Männer sind ohne sie nichts.“ erhält mit einer anderen Wahl der Interpunktion die genau umgekehrte Bedeutung: „Frauen, denken Männer, sind ohne sie nichts.“ Doch nicht nur Kommas sind für das Satz- und Textverständnis von großer Bedeutung: Ob ein Punkt, ein Ausrufezeichen oder ein Fragezeichen am Ende eines Satzes steht, trägt erheblich zu seiner Bedeutung bei. Daher ist es wichtig die Zeichensetzung gut zu beherrschen, um eigene Texte verständlich zu machen und sie für den Lesenden gut zu gliedern. Dennoch tun sich Schüler/innen wie auch Erwachsene beim richtigen Einsatz der Satzzeichen immer noch schwer. Zwölf Satzzeichen besitzt die deutsche Schriftsprache, welche jeweils einen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad vorweisen. Das Komma ist dabei der Vorreiter. Herrmann und Schreinert stellten bei einer Studie von 1974 fest, dass 47,8 % der Fehler von Schülern/innen der Klasse 10 Interpunktionsfehler sind. Diese Hausarbeit soll einen Überblick über die Interpunktion und ihre Funktion geben. Die zwölf Satzzeichen werden beschrieben und ihre Funktion erläutert. Hierbei werden sie in die Kategorien Satzschlusszeichen, Satzmittezeichen und paarige Satzzeichen unterteilt. Zuvor steht jedoch ein Einblick in die Geschichte der deutschen Interpunktion. Ein Auge soll hierbei auf die Änderung der Funktion der Interpunktion geworfen und der Frage nachgegangen werden, ob die Interpunktion von Anbeginn die gleiche Aufgabe verfolgte. In welcher Form Festsetzungen über Interpunktionsregeln existierten, wird in diesem Kapitel benannt. Am Ende dieser Hausarbeit wird eine kleine Untersuchung stehen. Stichprobenartig werden Texte von Schülern und Schülerinnen im Alter von 14-15 Jahren auf ihre Strukturierung durch Interpunktion analysiert. Abschließen wird diese Arbeit mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse in Hinblick auf die Verwendung der Interpunktion.
Essay aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Moderne Geschichte, Note: 1,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Historisches Seminar), Veranstaltung: Grand Tour Revisited. Kulturelles und historisches Lernen auf Reisen - früher und heute, Sprache: Deutsch, Abstract: Von Katastrophentourismus hat wohl jeder schon einmal gehört und auch unter Morbid Tourism, Fright Tourism oder Dark Tourism kann man sich zumindest etwas vorstellen. Bei Thanatourism wird es schon schwieriger, wenn man kein Griechisch spricht und sich auch mit der griechischen Mythologie nicht auskennt. Doch die Begriffe haben alle etwas gemeinsam: Sie bezeichnen jene Art von Tourismus, dessen Ziele Orte, Attraktionen und Erlebnisse sind, die mit Tod, Katastrophen und Leid zusammenhängen. Ehemalige Schlachtfelder, Gräber, Gefängnisse, Orte, die Opfer von Naturkatastrophen wurden oder schlichte Wohnhäuser, die Schauplatz von Morden und anderen Straftaten gewesen sind. Dieser Essay versucht „Licht ins Dunkle“ zu bringen und den Begriff Dark Tourism zu erläutern. Auch die Probleme und Kontroversen, die der Dark Tourism mit sich bringt, sollen aufgezeigt werden. Zudem soll beleuchtet werden, was Menschen dazu veranlasst, sich grauenerregende Orte zu besuchen und sich eventuell sogar dabei in Gefahr zu dabei bringen. Gesellschaftliche und psychologische Gründe können dabei helfen, die „Dark Tourists“ in ihrem Handeln zu verstehen. Die Beschreibung der Beweggründe sollen den zweiten Teil dieses Essays ausmachen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, Note: 1,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Deutsches Seminar), Veranstaltung: Klassiker im gegenwärtigen Regietheater, Sprache: Deutsch, Abstract: Auch heute bringt Schillers Werk die Menschen zum Staunen und Nachdenken. So auch in der Inszenierung von Nicolas Stemann, das im Oktober 2008 am Thalia Theater in Hamburg Premiere feierte. Mit seiner individuellen Art Stücke zu inszenieren, gelang es Nicolas Stemann Die Räuber auf eine neue, moderne und aufregende Weise dem Publikum näher zu bringen. Diese Hausarbeit wird sich mit dieser Inszenierung genauer auseinandersetzen und insbesondere auf die Umsetzung und Darstellungsweisen eingehen. Hierfür sollen die Methoden und Mittel der Aktualisierung im Fokus der Untersuchung stehen. Wie setzt Stemann das Werk um? Welche Mittel setzt er ein? Welche Intentionen verfolgt er? Und damit zusammenhängend: Entspricht es überhaupt noch der Vorlage? Diese Fragen ziehen automatisch die Diskussion über Werktreue und Regietheater mit sich. Um abwägen zu können, ob Stemanns Die Räuber noch als werktreu oder als völlig neues Stück in Erscheinung tritt und somit eher in die Kategorie des Regietheaters fällt, ist es von Nöten, zuvor eine Begriffserklärung zu geben. Was zeichnet ein werktreues Stück aus und was das Regietheater? Kann Regietheater werktreu sein? Mit diesen Fragestellungen soll diese Arbeit beginnen, um anschließend näher auf die Inszenierung einzugehen. Bei der Analyse des Stücks soll die erste Szenen des ersten Aktes detailliert untersucht werden. Um auf die Mittel der Umsetzung einzugehen, wird der Fragebogen für Aufführungsanalysen von Patrice Pavis zu Rate gezogen. Abschließen wird das dritte Kapitel mit der Frage nach Werktreue oder Regietheater von Nicolas Stemanns Inszenierung von Schillers Die Räuber. Ziel dieser Hausarbeit soll es sein, einen Einblick in die Umsetzungs- und Aktualisierungsmöglichkeiten von Klassikern, wie Die Räuber, zu erhalten. Außerdem soll vermittelt werden, inwiefern diese Mittel das Stück determinieren, was sie aussagen können und ob sie die Inszenierung von dem Grundlagentext entfernen. Ich möchte abschließend eine mögliche Antwort bieten, die über Werkreue oder Regietheater dieser Inszenierung entscheidet.
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte - Didaktik, Note: 1,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Historisches Seminar), Veranstaltung: Neue Medien im Geschichtsunterricht, Sprache: Deutsch, Abstract: „Reading on paper is so much a part of our lives that it is hard to imagine anything could ever replace inky marks on shredded trees.” Mit dieser Aussage fasst Bill Gates die Meinung vieler Menschen zusammen, die dem neuen Buchformat, dem E-Book, kritisch gegenüber stehen. Man hat sich an das gedruckte Buch, das seit Gutenberg nicht mehr aus den Regalen wegzudenken ist, so sehr gewöhnt, dass ein digitales Format für viele nicht denselben ästhetischen Wert mitbringt. Bei dem Buch geht es für viele Menschen um mehr als nur den Inhalt, doch die Technologie hat sich weiterentwickelt und E-Books gewinnen an Rückhalt. Diese Hausarbeit hat sich zur Aufgabe gemacht, das Medium E-Book näher zu beleuchten und auch die Vor- und Nachteile heranzuziehen. Am Anfang soll ein kurzer historischer Überblick des Buches stehen, der den Weg über das uns bekannte Buch bis hin zum E-Book nachzeichnet. Insbesondere sollen hier auch empirische Daten die Resonanz zu E-Books widerspiegeln. Welche Chancen hat das neue Format? Kann es das klassische Buch verdrängen? Letztere Frage stellt sich unter anderem auch in der Bildung. Neue technische Geräte ziehen in die Klassenräume ein, die Schüler/innen zeigen großes Interesse, wenn es um den Einsatz von PCs oder anderen moderne Medien im Unterricht geht. Und auch zu Hause sind die Schüler/innen von heute in Bezug auf neue technische Geräte sehr bewandert. Damit der Schulunterricht nicht hinterher läuft und modern und interessant bleibt, wurden stets neue Medien herangezogen. Nicht zuletzt findet sich in den letzten Jahren in nahezu jeder Schule ein Smartboard, welches die Tafel ersetzen soll. Wie sieht es da mit den Schulbüchern aus? Können sie von E-Book-Readern ersetzt werden? Über die Aussichten der Verwendung von E-Book-Readern im Unterricht wird Kapitel 3 einige Einsatzmöglichkeiten diskutieren, wobei die genannten Punkte nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Sicherlich gibt es noch viele kreative Lehrer, die den Einsatz von E-Book-Readern gekonnt umsetzen und neue Möglichkeiten der Einbindung finden. Der letzte Teil dieser Arbeit wird sich der Auswertung einer Umfrage widmen, die sich vor allem mit der Verbreitung und Kenntnis über E-Book-Readern befasst. Dabei wurden die Umfrageteilnehmer aber auch nach den Chancen in der Schule befragt. Aufschlussreich wird hier vor allem auch die Einstellung der SuS sein, welche den Fragebogen beantwortet haben.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,7, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Historisches Seminar), Veranstaltung: Russland und die Teilungen Polens, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach drei Aufteilungen zwischen Russland, Preußen und Österreich bleibt der polnischen Nation nur noch das Streben nach einem eigenen Staat, der ihnen unter brutalen und zerstörerischen Maßnahmen der Nachbarstaaten genommen wurde. Das Land gehörte im 15. bis zum 17.Jh. zu den fortschrittlichsten Staaten seiner Zeit, unter Anderem wegen seiner Staatsform der Adelsrepublik und der Königswahl. Doch Polen ging nicht mit der Zeit, denn die Magnatenherrscher samt König wurden unfähig den Staat zu regieren und wirtschafteten es in die Krise, womit sie es angreifbar machten. Es folgte 1772 die erste Teilung Polens, die die Bevölkerung zutiefst schockierte. Doch die reformatorischen Kräfte hatten den Mut sich von Russland loszureißen und eine eigene Verfassung anzufertigen, sowie mehrere Reformen durchzuführen, um wieder den Status eines souveränen Staates zu erreichen. 1792 folgte jedoch die erneute Teilung. Unter dem Titel Die Maiverfassung und die zweite Teilung Polens soll erarbeitet werden, inwieweit die Verfassung vom 3. Mai 1791 Schuld an der zweiten Teilung ist. Zunächst wird die historische Vorgeschichte der zweiten Teilung dargestellt. Insbesondere die erste Teilung und der Entstehungshergang der Maiverfassung sollen in diesem Teilkapitel fokussiert werden. Anschließend wird auf den Inhalt der Maiverfassung eingegangen, sowie Auffälligkeiten und Neuerungen herausgearbeitet. Insbesondere der Beginn der Verfassung, der sich mit der den sozialen Verhältnissen beschäftigt, wird untersucht. Fakt ist: Auf die Maiverfassung folgt die zweite Teilung. Doch ist sie der Grund für die erneute Teilung oder gab es bereits vorher Absichten der Nachbarstaaten, Polen weiter aufzuteilen? War es nur die Attraktivität der territorialen Gebiete Polens oder war es der drohende Jakobinismus? Das Kapitel Die Maiverfassung als Grund für die zweite Teilung Polens? soll untersuchen, welche Faktoren die zweite Teilung herbeiführte und wo sich Indizien finden lassen, dass eine weitere Teilung schon lange geplant war. Abschließend steht die Darstellung der Zeit nach der erneuten Teilung im Zentrum. Wie ging es mit Polen weiter? Und welche Konsequenzen hatte das revolutionäre Verhalten der Reformer wie Potocki und dem polnischen König für Polen? Fest steht, dass ab 1795 Polen restlos von der Landkarte verschwand und ein langer Kampf um den eigenen Staat begann, der erst 1918 erfolgreich endete.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, Note: 2,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Deutsches Seminar), Veranstaltung: Seminar "Arbeitstechniken Literaturwissenschaft", Sprache: Deutsch, Abstract: Als ein deutscher Mathematiker in den 1980er Jahren seine Habilitation größtenteils aus einer sowjetischen Schrift übersetzte und übernahm, hatte er wohl nicht damit gerechnet, dass er viele Jahre später, als er schon längst als Hochschullehrer im Amt war, als Betrüger entlarvt und ihm seine Lehrbefugnis vom Wissenschaftsministeriums entzogen werden würde. Auch eine Klage gegen das Land konnte ihm nicht helfen. Sein studentischer Leichtsinn setzte seiner Karriere als Dozent ein Ende. Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie gravierend es sein kann, wenn man beim Plagiarismus überführt wird. In der heutigen Zeit kommt es immer öfter dazu, dass Plagiate angefertigt werden und sich die angeblichen Urheber bereichern können. Sei es an Ruhm, Einfluss oder Geld. Auch ein weiterer Schritt auf der Karrierelaufbahn ist ein Motiv, das dazu reizt, ein Plagiat zu verfassen. Insbesondere an Universitäten glaubt man mit Plagiaten schneller ans Ziel zu gelangen und verliert die möglichen Konsequenzen aus dem Blickfeld. Frau Dr. Weber-Wulff geht von einer Plagiatsrate von etwa 30% aus. Zunächst muss geklärt werden, was ein Plagiat ist und welche Merkmale ein Text aufweisen muss, um als Plagiat zu gelten. Ferner darf die rechtliche Seite nicht ausgelassen werden. Daher wird ein kleiner Einblick in das Urheberrechtsgesetz geworfen, um so die fälschliche Annahme zu verwerfen, dass ein Plagiat nur ein kleines Delikt sei. Ausschlaggebend für die Bestrafung ist unter anderem das Ausmaß der Text- bzw. Werkübernahme, daher wird zwischen acht Varianten differenziert. Es folgen knappe Definitionen der Plagiatvarianten. Im Vordergrund dieser Hausarbeit sollen die Plagiatsfälle an Universitäten stehen. Außerdem wird darauf eingegangen, welche Konsequenzen die Aufdeckung eines Plagiats mit sich bringt. Die von Dr. Debora Weber-Wulff vermutete Quote an Plagiaten und die Gewissheit der Dozenten über die neuen Möglichkeiten diese zu erschaffen, lenken das Augenmerk der Lehrenden auf bestimmte Indizien, um Plagiate als solche zu identifizieren. Die Entwicklung von Programmen zum Aufspüren von Plagiaten sind den Dozenten dabei eine große Hilfe, die hier kurz genannt werden sollen. Die Hausarbeit schließt damit ab, Klarheit über die Plagiatsanfertigung und dessen Konsequenzen zu verschaffen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Historisches Seminar), Veranstaltung: Alltag im Mittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: Die christliche Kirche, die im Mittelalter eine sehr große Rolle im Alltagsleben der Menschen spielte, predigte Enthaltsamkeit und Keuschheit. Jungfräulichkeit wurde als Ideal für ehrbare Frauen angesehen und der sexuelle Akt galt als schmutzig. Er wurde nur zum Zwecke der Fortpflanzung toleriert. So scheint das vom Glauben geprägte Mittelalter in Verbindung mit Sexualität ausgesehen zu haben. Doch wie war es wirklich? Konnten die Menschen ihre sexuellen Triebe einfach so abschalten, wobei Sexualität heutzutage doch etwas so Natürliches ist. Und steht die Auffassung, dass Sex etwas Unnatürliches ist nicht im Widerspruch mit der Forderung „Seid fruchtbar und mehret euch!“ aus dem ersten Buch Mose? Was forderte die Kirche und was die Gesellschaft? Wie konnte dies im Alltag umgesetzt werden? Dies sind nur einige Fragen, die diese Arbeit versucht zu klären. Interessant ist hierbei zweifelsohne auch der Akt an sich. Wie schliefen die Menschen miteinander, wenn ihnen doch bewusst gewesen sein muss, dass dies als eine Sünde galt? Doch ganz so keusch wie man glaubt, war das Mittelalter nicht. Hätten die Menschen im Mittelalter nicht ihren sexuellen Trieben nachgegeben, dann wären auch keine Kinder mehr geboren worden und das ist nach der heutigen Bevölkerung in Europa zu beurteilen, nicht so gewesen. Wie bei jeder historischen Arbeit, stellt sich auch hier die Frage der Quellen. Woher erhält man Informationen über das Intimste der Menschen? Dies soll im zweiten Kapitel geklärt werden. Die unterschiedlichen Quellenarten werden vorgestellt und bewertet. Hierbei sollen sich die Ausführungen vor allem auf die Arbeit von Thomas Bein von 2003 stützen. Im darauffolgenden Kapitel soll es schließlich um die Kernfragen gehen. Das Zusammenspiel von Kirche, Gesellschaft und Sexualität wird beleuchtet. Der sexuelle Akt an sich – außerhalb und innerhalb der Ehe – sowie die Einstellung der Kirche und der Gesellschaft dem gegenüber. Die Abhandlungen „Sexualität im Mittelalter“ von Ruth Mazo Karras (2006) und Jean Verdons „Irdische Lust – Liebe, Sex und Sinnlichkeit im Mittelalter“ aus dem Jahre 2011 bieten hierbei einen detaillierten Einblick. Am stärksten geächtet wurde im Mittelalter Homosexualität, weshalb sich Kapitel 3.2. dieser Thematik widmen soll, um auch einen kleinen Einblick über die heterogeschlechtliche Sexualität hinaus zu bieten.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 2,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Deutsches Seminar), Veranstaltung: Der historische Roman, Sprache: Deutsch, Abstract: Sir Walter Scott ist ein berühmter Vertreter der literarischen Gattung "Historischer Roman", wozu auch Scotts Roman Ivanhoe zählt. In diesem Roman tritt nicht nur der tapfere Ritter Wilfried Ivanhoe als Protagonist auf, sondern es fällt auf, dass besonders der Jude Isaak und seine Tochter Rebekka eine große Rolle in Scotts historischem Roman spielen. Nun stellt sich die Frage, ob Scott eine realistische Darstellung der Juden zu jener Zeit anfertigte oder ob er die auffallend positive und romantisierte Beschreibung zu sehr unterstreicht und so die Gesellschaft in England zu Zeit der Regierung Richard Löwenherz’ in ein schlechteres Licht rückt als es verdient hat. In dieser Hausarbeit soll demnach folgende Frage zentral behandelt werden: Inwieweit stimmt die Darstellung der Juden in Scotts Ivanhoe mit der Realität zur Zeit Richard Löwenherz’ im 12. Jahrhundert überein? Nach einer einführenden Zusammenfassung der Romanhandlung wird zunächst auf die textinterne Darstellung der Juden eingegangen. Ein besonderes Augenmerk wird hierbei auf das Moment der Mitleidserweckung gelegt, da dies das offensichtliche Mittel der Sympathielenkung auf Isaak und Rebekka ist. Anhand ausgewählter Szenen soll dieser Moment der Mitleidserweckung illustriert werden. Um die Darstellung auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu untersuchen, folgt ein Vergleich der textinternen Aspekte mit den überlieferten Fakten, die die Juden und die Gesellschaft um sie herum beschreiben. Über das Leben der Juden im Mittelalter existieren etliche Schriften, die bei der Untersuchung auf den Wahrheitsgehalt von Scotts Beschreibungen helfen sollen. Um den Rahmen dieser Hausarbeit nicht zu sprengen, werden nur einige Punkte verglichen, die im Roman besonders hervorstechen. Der Gesichtspunkt vom Juden als Geldverleiher, die Bekehrungsversuche und ihre Stellung in der Gesellschaft werden den größten Teil einnehmen. Falls sich Differenzen zwischen historischem Roman und den historischen Tatsachen erkennen lassen, ist zu berücksichtigen, was Scott dazu bewegt haben mag, diese Elemente abzuändern. Mit dieser Hausarbeit wird schließlich erzielt, das Problem, dass sich bei der Darstellung historischer Ereignisse ergibt und die damit aufgeworfene Frage, ob Scott dem historischen Vorbild gerecht wird, zu untersuchen. Anhand der Sekundärliteratur, die von jener Zeit berichtet, soll diese Frage in der Folge der Analyse beantwortet werden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 2,7, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Historisches Seminar), Veranstaltung: Athenische Demokratie, Sprache: Deutsch, Abstract: Um demokratisch und gleichgerecht zu agieren, entwickelten die attischen Bürger Techniken, die ihnen halfen, die Gleichheit für jeden attischen Bürger zu gewährleisten. Deswegen entwickelten sie unter anderen die Losmaschine für die Herstellung von quantitativer Gleichheit. Sie ermöglichte jedem Bürger – natürlich mit Einschränkungen, da nur Vollbürger berechtigt waren sich aufstellen und erlosen zu lassen – ein Amt zu bekleiden. Neben der Losmaschine wurden auch die Wasseruhr und die Stimmsteine zu einem Bestandteil der attischen Demokratie des 4. vorchristlichen Jahrhunderts. Aber kann eine Losung demokratisch sein? Kann etwas, dass auf Zufall beruht, den Willen des Volkes widerspiegeln? Welchen Stellenwert hat die für uns so wichtige Wahl? Inwieweit sind Wasseruhr und Stimmsteine demokratisch? Um diesen Problemen genauer auf den Grund zu gehen, soll in dieser Hausarbeit eine Darstellung der Anwendung und Bedeutung, der drei oben genannten Techniken, helfen. Zunächst wird das Losverfahren genauer betrachtet. Die Entstehung der Losmaschine und ihre Einsatzbereiche schaffen einen ersten Einblick. Anhand des Beispiels der Richterbestellung soll das Losverfahren genau demonstriert werden. Anschließend wird auf die Bedeutung der Losung eingegangen. Welches Ansehen hatte das Los in der Bevölkerung auf der attischen Halbinsel und welche Ideen stecken hinter der Erfindung? Ferner sollen einige Kritikpunkte an der Losung, die später bei der Entscheidung über den demokratischen Grad helfen sollen, herangezogen werden. Die Erläuterung von Wasseruhr und Stimmsteinen folgt im anschließenden Teil. Auch zu diesen Gerätschaften bzw. Gegenständen wird eine Erklärung, warum sie entwickelt wurden und wie sie wirkten, um das demokratische Prinzip zu sichern, helfen. Mithilfe der Ergebnisse aus den vorhergehenden Passagen stelle ich im Anschluss dar, ob die Techniken und Verfahren demokratisch sind. Aktueller Bezug: Eine Illustration der Ideen der Neodemokraten soll zeigen, dass auch heute das Losverfahren ein denkbares Mittel zur Bestellung der Ämter sein könnte. Hier werden die Schwierigkeiten der Umsetzung und die tatsächliche Souveränität der Bevölkerung, die die Neodemokraten als besonders wichtig ansehen, einen großen Teil einnehmen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 1,7, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Historisches Seminar), Veranstaltung: Konzentrationslager in Hannover - revisited, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Entscheidung für das Leben und den nächsten Schritt bewältigen, indem die KZ-Häftlinge Techniken entwickelten, um zu überleben, war von grundlegender Bedeutung für ihr weiteres Dasein. Diese Techniken verfolgten drei Ziele. Zunächst war es das Ziel, an Nahrung zu gelangen und damit verbunden den eigenen Körper vor dem Verfall zu schützen. Neben dem Schutz des Körpers steht auch der Schutz der Psyche und der eigenen Identität. Diese Hausarbeit wird sich mit diesen Techniken, die die KZ-Häftlinge zur Zeit des Nationalsozialismus anwandten, um das harte KZ-Leben zu überstehen, befassen. Bei den aufgezeigten Überlebensstrategien handelt es sich hauptsächlich um Darstellungen von ehemaligen KZ-Häftlingen aus den Außenlagern des KZ-Systems Neuengamme. Zunächst sollen Methoden und Möglichkeiten aufgezeigt werden, die die Häftlinge gebrauchten, um sich zusätzliche Lebensmittel zu beschaffen. Diese unterteilen sich in innerkonzentrationäre und außerkonzentrationäre Möglichkeiten. Das Erlangen von zusätzlichen Lebensmitteln nimmt die wichtigste Rolle beim Kampf um das Überleben ein und wird hier daher umfassend dargestellt. Im Anschluss daran werden weitere Praktiken, die nicht primär das Erlangen von zusätzlichen Nahrungsmitteln beabsichtigen, herangezogen und erläutert. Hierunter fallen unter anderen Solidaritätsgruppen, Körperhygiene und die psychische Einstellung gegenüber den Lagerbedingungen. Die Besonderheiten weiblicher Überlebensstrategien werden in Kapitel 3 vorgestellt. Lagerfamilien, kulturelle und religiöse Aktivitäten, sozialisationsbedingte Fähigkeiten sowie persönliche Kontakte stehen hier im Mittelpunkt der Überlebenssicherung. Diese Hausarbeit zielt darauf ab, die möglichen – und doch stark eingeschränkten – Methoden aufzuzeigen, die für KZ-Häftlinge machbar waren und wodurch sie ihr Überleben sichern konnten. Fernen sollen die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Überlebensstrategien beleuchtet werden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Rijksuniversiteit Groningen (Duitse taal en cultuur), Veranstaltung: Zwischen Realität und Märchenwelt: Das romantische Kunstmärchen, Sprache: Deutsch, Abstract: „Der Sandmann“ ist eines der meistinterpretierten Erzählungen der deutschen Literatur, was man an Werken wie „Interpretationskonflikte am Beispiel von E.T.A. Hoffmanns Der Sandmann“ von Tepe, Rauter und Semlov sehen kann. Viel diskutiert sind dabei die Figuren der Klara und der Olimpia, welche auch in dieser Arbeit in den Fokus gerückt werden sollen. Wie verhält es sich mit der Charakterisierung der Frauen? Klara als Figur der Aufklärung? Oder steckt mehr in ihr? Wie steht sie im Verhältnis zu Olimpia? Hoffmann greift das Thema des Automaten-Menschen, welches sich zu jener Zeit starker Aufmerksamkeit erfreuen durfte4, auf und thematisiert zudem das Unheimliche, welches von diesen Maschinen ausging. Auch hier ist die Frage nach der Darstellung Olimpias zu stellen und in Kontrast zu Klara zu setzen. Anschließend soll zudem auf die Schlüsselrolle Olimpias eingegangen werden, welche sie in der anhaltenden Angst Nathanaels vorm Sandmann hat. Um aber zunächst einen Einstieg in das Thema zu finden, steht zu Beginn dieser Arbeit eine kurze Inhaltsangabe seiner Erzählung. Darauf folgend sollen die Entstehungszeit zwischen Aufklärung und Romantik sowie die Gattung der phantastischen Erzählungen kurz skizziert werden. Die Analyse von Klara und Olimpia soll vornehmlich textimmanent geschehen, d.h. bestimmte Textstellen sollen näher beleuchtet und interpretiert werden. Die abschließende Gegenüberstellung der Figuren soll zudem die Konstruktion Hoffmanns verdeutlichen und Intentionen des Autors freilegen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,7, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Deutsches Seminar), Veranstaltung: Jugendsprache(n), Sprache: Deutsch, Abstract: Geht man in einen Zeitschriftenladen und betrachtet das Regal, fallen einem die bunt aufgemachten Jugendzeitschriften ins Auge. Unzählige Zeitschriften reihen sich aneinander, von der allseits bekannten Bravo, über Yam! bis hin zur Sugar. Auch im Zeitalter des Fernsehens bleiben die Printmedien für Jugendliche immer noch attraktiv und erhalten im Jahr 2009 sogar ein weiteres Plus in den Verkaufszahlen. Jugendzeitschriften spielen somit auch heute noch eine große Rolle im Leben der Heranwachsenden und beeinflussen ihre Entwicklung. Insbesondere die Sprache von Jugendlichen macht starke Veränderungen durch. Hört man sich in der Straßenbahn um, so kommen einem Ausdrucksweisen zu Ohr, die nicht dem grammatisch richtigen Deutsch entsprechen, wie man es im Duden vorfinden kann. Jugendzeitschriften greifen diese Sprache auf, um eine größere Nähe zu ihren Lesern herzustellen. Inhalt dieser Hausarbeit soll eine Untersuchung der Sprache in kommerziellen Jugendzeitschriften sein. Hierfür wurden zwei Jugendzeitschriften ausgewählt: Zum einen die Popcorn (Ausgabe Nr.2/ 2010) – eine Jugendzeitschrift, die sich an Mädchen als auch an Jungen wendet und inhaltlich hauptsächlich Musik, Film und Liebe in den Mittelpunkt stellt. Außerdem die Mädchen (Ausgabe Nr.3/ 2010) – deren Zielgruppe sind Mädchen zwischen 12-16 Jahren. Neben Musik, Film und Liebe kommt hier die Rubrik Styling und Beauty hinzu. Zunächst werden allgemein sprachliche Auffälligkeiten, die größten Teils die Lexik betreffen, analysiert. Anschließend wird auf die Formen der Ansprache des Lesers eingegangen. Ein sehr stark auftretendes Phänomen in Jugendzeitschriften, das die Verbindung zum Leser unterstützen soll. Abschließend steht der Sprachduktus im Mittelpunkt der Untersuchung. Das Ende der Hausarbeit werden zwei Artikel aus der Popcorn und der Mädchen ausmachen. Aus der Zeitschrift Popcorn soll der Artikel Gemobbt weil wir Visus sind und der Artikel Hot Stuff der Zeitschrift Mädchen genauer betrachtet und durchleuchtet werden. Hierbei wird neben der Sprache auch der Inhalt eine Rolle spielen. Ziel dieser Hausarbeit ist es, einen Einblick in die Sprache der Jugendzeitschriften zu erhalten. Zudem wird auch eine Bewertung der festgestellten sprachlichen Auffälligkeiten am Ende dieser Hausarbeit stehen.
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