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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, University of Alabama, Tuscaloosa, Veranstaltung: Holocaust in Literatur und Film, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Er verlässt die DDR 1977 und zieht mit Genehmigung der DDR-Behörde in die BRD, nachdem er aus dem Vorstand des Schriftstellerverbandes der DDR und aus der SED ausgeschlossen wurde, seine Bücher in der DDR nicht mehr verlegt und seine Filmprojekte ablehnt werden. Der Roman beginnt mit dem Ende der Handlung- dem Tod Arno Bronsteins, des Vaters des Protagonisten und Ich-Erzählers Hans. Das „Ereignis (...) oder sagen wir ruhig das Unglück“ (S.4), wie Hans den Tod seines Vaters bezeichnet, geschieht am vierten August 1973. Der Tod des Vaters bildet den Rahmen der Erzählung, denn sie beginnt und endet mit diesem, obwohl dieses Ereignis in der temporalen Abfolge des Romans sich in der Mitte der Handlung, welche sich zwischen der Zeit vor dem Tod des Vaters und dem Jahr nach diesem bewegt, befindet. Der 18jährige Hans ist der Ich-Erzähler des Romans. Die Handlung spielt in Ostberlin. Hans lebt allein mit seinem Vater, denn seine Mutter starb gleich nach seiner Geburt und seine Schwester Elle lebt in einer Anstalt wegen ihrer aggressiven Anfällen. Das Wochenendhaus in der Nähe Berlins, wo sich Hans heimlich mit seiner Freundin Martha trifft, findet er plötzlich als Folterkammer wieder, in welchem ein ehemaliger KZ-Aufseher von Hans’ Vater und zwei Freunden- alle drei Juden und früheren KZ-Häftlingen- gefangen gehalten wird. Hans verheimlicht Martha diese Geschehnisse und es scheint als ob sie, nachdem sie den Ort ihrer Liebe verloren hatten, diese ebenfalls verlören. Doch vor allem verflüchtigt sich diese Liebe als Hans nach dem Tod seines Vaters bei Marthas Eltern, Rahel und Hugo Lepschitz, einzieht und als Martha Schauspielerin wird, um ihr jüdisches Gesicht zu Geld zu machen, wie es Hans vorkommt. Die Auseinandersetzung mit seiner jüdischen Identität beginnt jedoch nicht erst durch Marthas Rolle als Jüdin in einem Film, welche Hans als sehr kritisch betrachtet, sondern durch die Konfrontation mit der Vergangenheit seines Vaters, die er nach 30 Jahren als abgeschlossen geglaubt hatte. Nach Diskussionen mit seinem Vater und dessen Freunden darüber, dass ihr Unternehmen ein Irrtum ist und nach vergeblichen Versuchen, sie zur Freilassung des Gefangenen zu überzeugen, beschließt Hans schließlich selbst zu handeln. Auch wenn ihm dieses gelingt, so kann er doch seinen Vater nicht mehr retten, den er, gestorben an einem Herzinfarkt, tot neben dem ehemaligen Aufseher findet.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 1,3, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Institut für Romanistik), Veranstaltung: Altfranzösisch, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „In der romanischen Sprachgeschichte ist wohl kein Weg weiter als der von Rom nach Paris.“ schreibt Sergijewskij in seiner Einführung in das ältere Französisch.Damit will er ausdrücken, dass unter allen romanischen Sprache n das moderne Französisch diejenige ist, die am wenigsten Ähnlichkeit mit Latein hat. Dies hat verschiedene Gründe- zum einen die Substate der Sprachen, die vorher das heutige französische Sprachgebiet beherrschten, zum anderen die Superstrate, die nach der bereits vollzogenen Romanisierung, die von den Römern mitgebrachte Sprache immer wieder beeinflussten und somit teilweise modifizierten. Gerade das macht jedoch die Beschäftigung mit der französischen Sprachgeschichte so interessant- nachzuvollziehen, wie hat sich diese Sprache langsam vom Lateinischen zu einer eigenen Sprache entwickelt und wie ist der Sprachstand im 12./13.Jh. Doch nicht nur die französische Sprache des Mittelalters, sondern auch die Literatur, die zu dieser Zeit entstand, bietet eine große Formenvielfalt und die Beschäftigung mit ihr überaus lohnenswert. So existieren neben der höfischen Epik, wie dem roman courtois, dem roman d’antiquité oder dem chanson de geste, und der Minnelyrik der Troubadoure auch viele narrative Kurzformen. Mit einer dieser kurzen Erzählformen, der Fabel, werde ich mich in dieser Hausarbeit näher auseinandersetzten. Zu Beginn der Arbeit werde ich den altfranzösischen Text De la vedve et del chevalier ins Deutsche übersetzten und diesen dann in Bezug auf seine sprachliche Gestaltung kommentieren. Im Anschluss möchte ich mich mit den literarischen Aspekten dieses Textes in Bezug auf seine Gattung sowie in Bezug auf seine Sinnebenen auseinandersetzen. Abschließend werde ich dann auch andere Gattungen der altfranzösischen Literatur kurz betrachten. Im Ergebnis hoffe ich einen guten Einblick in den oben erwähnten Text werde gegeben haben.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Romanistik - Fächerübergreifendes, Note: 1,7, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Romanisches Seminar), Veranstaltung: Modalität und Evidentialität in romanischen und anderen Sprachen, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Laufe dieses Seminars Modalität und Evidentialität in den romanischen und anderen Sprachen haben wir mehrfach Konzepte kennen gelernt, die auf knapp tausend oder zweitausend Jahre zurückgehen. So existierte das Konzept von Modalität bereits vor der Jahrtausendwende in der Modallogik des Aristoteles. Hier kann insbesondere eine Beziehung mit den alethischen Modalitäten Notwendigkeit, Möglichkeit, Kontingenz und Unmöglichkeit hergestellt werden. 1 Darüber hinaus zeigt die alethische Modalität als Modalität der Wahrheit auch an, ob eine Aussage notwendig wahr, möglich wahr, eventuell wahr oder unmöglich war ist. 2 Die Modalität von Wahrheit und Falschheit sind in der Scholastik, besonders auf theologischem Gebiet, von entscheidender Bedeutung. Auch werden diese zwei Modalitäten, bezogen auf die Aristotelische Logik, in der Arbeit über die Negation im Italienischen zum Ausgangspunkt genommen, ebenso wie die Kontradiktionsregel dargelegt wird. 3 Aristoteles unterscheidet hinsichtlich dieser vier Arten von entgegengesetzten Sätzen: konträr- Jedem und keinem zukommen, kontradiktorisch- einemund keinem zukommen sowie jedem und einem nicht zukommen und nur verbal- einemund einem nicht zukommen. Ein weiteres Mal wird sich in dieser Arbeit auf Aristoteles mit der Unterscheidung zwischen der „Negation des ganzen Prädikatsausdrucks“ und der „Negation des Prädikatstermes“ bezogen 4 , eine Unterscheidung, die besondere Bedeutung in den modalitas de re und de dicto, dem Modalitätskonzept der scholastischen Grammatiker, erlangte. In meiner Arbeit wird innerhalb des scholastischen Modalitätskonzepts vor allem auf die Modalitäten notwendig und möglich eingegangen, die auch ausführlich, bezogen auf das Englische, von Sophia Lui in ihrer Arbeit diskutiert werden. 5 Um die logische Äquivalenz der Negation der epistemischen Möglichkeit und Notwendigkeit zu erläutern, stellt sie einen Teil des logischen Quadrats 6 dar, welches Aristoteles zur Erklärung von Aussagen mit Modalfunktoren und deren Negation aufgestellt hat.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 1,0, University of Alabama, Tuscaloosa, Veranstaltung: Positioning in bilingual communication , 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Communication is an important aspect of an intimate relationship. It becomes even more important when both partners do not have the same native language and one of both (or sometimes both when a lingua franca is used) has to express in a language s/he is not completely proficient in, and e.g. might not know all connotations of the meanings. The level of proficiency one has in a language is important for the identity that is established or, i.e. negotiated through communication. The frame of this paper is based on the framework of positioning by Harré and Davies (1990) and it aims to apply ideas from this framework to data I gathered from an intimate bilingual conversation. Furthermore, an article by Piller (2000) aboutLanguage choice in bilingual, cross-cultural interpersonal communication,analyzing language choice in bilingual intimate conversations, specifically Anglo-German couples, and their reasons should be taken into consideration. This article is organized as following: first, I will give an introduction into the notions of positioning, identity, negotiation of identity. It implies that identities “are constructed in and through discourse.” (Riley, 2006: 297). In a next step, I will take a closer look at the language choice in bilingual relationships, I will identify possible reasons for one language to be chosen, and compare these with my own experience being a German and having a relationship with an American. The last part consists in analyzing the transcript. I have two transcripts that I will take into consideration: one is in English, and the other one is in German.
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