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Die Berichterstattung zur Krise in der Ukraine und die Berichterstattung zu Russland haben zu einem offenen Schlagabtausch zwischen den etablierten Medien und einem nicht unerheblichen Teil ihrer Rezipienten geführt.

In den Foren der großen Online-Medien hagelt es Tag für Tag Kritik an den gebotenen Deutungsnarrativen der Leitartikler und Meinungsmacher. Nachrichten sollen manipuliert worden sein, von Zensur ist die Rede, ja, ein Teil der Mediennutzer ist davon überzeugt, dass die "vierte Gewalt" bewusst einseitig berichtet.

Vertreter der traditionellen Medien brandmarken die Kritiker als "Putinversteher" und stempeln sie allzu oft allgemein als Verschwörungstheoretiker ab. In aller Deutlichkeit geben meinungsführende Journalisten zu verstehen, dass sie das Monopol auf die legitime Deutung der gesellschaftlichen und politischen Wirklichkeit innehaben, wie es der französische Soziologe Pierre Bourdieu einmal sinngemäß in seinen Analysen des journalistischen Felds ausgedrückt hat. Der Konflikt zwischen den traditionellen Medien und ihren Rezipienten, das ist festzustellen, ist vor allem ein Kampf um die Deutungshoheit.

Dass die "Mainstreammedien", wie die großen Medien von ihren Kritikern oft bezeichnet werden, diesen Konflikt mit heraufbeschworen haben, lässt sich gut an den Beiträgen, die in diesem Buch zusammengestellt sind, ablesen. In den Interviews, Artikeln und Analysen von Telepolis-Autoren wird deutlich, dass es Problemzonen aufseiten der Medien gibt, die schon lange ersichtlich sind. Telepolis hat sich zur Veröffentlichung dieses Buches entschlossen, weil die Redaktion davon überzeugt ist, dass die zusammengestellten Beiträge in ihrer Gesamtheit ein eigenes Bild abliefern, das aufzeigt, was die Gründe für die massive Kritik an den Medien sind. Das Schließen von Leserforen, so wie es gerade die Süddeutsche Zeitung getan hat, ist ein Weg in die falsche Richtung.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Forschung und Studien, Note: 1,0, Hochschule RheinMain, 44 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Datenkompression, Skalierbarkeit, JPEG2000, H.264, SD,HD,Standard Definition, High Definition, Qualitätsverluste, Generationsverhalten, Kompressionsverfahren, DPX, BMP, RGB, TIFF, PPM, JP2, YUV, Signal-Rausch-Abstand, PSNR, Kompressionsfaktor, Bildsignalqualität, Objektive- und subjektive Bewertung, Bildcodierung, Entropiecodierung, Quellencodierung, Hybridcodierung, Wavelet-Transformation, DWT, DCT, Quantisierung, Layered Coding, Transformationscodierung, JPEG2000-Implementationen, Metadaten, Bildanalyse, Encoder, Decoder, DCI (Digital Cinema Initiative), Profiles, Levels, Prädiktion, Bewegunskompensation Das grundlegende und gemeinsame Ziel der Bildverarbeitungstechniken ist neben der Skalierbarkeit und Fehlerkorrektur die Datenkompression. Durch die Reduktion der Datenmenge können weniger leistungsfähige Rechenumgebungen und Übertragungswege in die Netzwerke der Bildübertragung integriert werden. Die stetig wachsende Rechenleistung der modernen Computertechnik ermöglicht den Einsatz dieser Algorithmen auch in Echtzeitanwendungen. Bei vielen Anwendungen, in denen Bild- und Videobearbeitungsverfahren zum Einsatz kommen, ist eine strenge Standardisierung der verwendeten Methoden und Formate erforderlich. Diese einheitlichen Standards werden sowohl in der Fernseh- und Kinotechnik, als auch zur Übertragung von Videoströmen in Computernetzwerken benötigt. Die aktuellen Entwicklungen in der Codiertechnologie zielen mehrheitlich auf die Effizienzsteigerungen der Codierung bei der Bearbeitung von hochauflösenden Bild- und Videoinhalten (HDTV) ab. Codiertechnologie bietet Raum für sehr viele interessante Zukunftsaussichten auf dem Gebiet der digitalen Bildbearbeitung und Bildübertragung.
Kulturjournalismus in der Presse befindet sich inmitten eines Wandlungsprozesses. Der verschärfte Konkurrenzkampf der Medien, neue Lesegewohnheiten und auch Veränderungen dessen, was als Kultur gilt, zwingen Verlage und Redakteure zum Umdenken. Ein 'Feuilleton für alle' mag als Ziel unerreichbar sein, als Programm können immer weniger Zeitungen und Zeitschriften darauf verzichten. Die Leitfrage lautet: Wie kann Kulturjournalismus sowohl möglichst vielen Leserinnen und Lesern als auch der Kultur als seinem Gegenstand gerecht werden, und wo werden welche Problemlösungen praktiziert? Die Studie sucht Antworten auf empirischem Weg. Ausgewählt wurden 19 Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland. Das Sample bilden nicht nur Beiträge in Kulturteilen, sondern auch kulturbezogene Texte auf Seiten anderer Ressorts. Methodisch zentral ist zum einen der Strategiebegriff auf handlungstheoretischer Basis, zum anderen die Integration von quantitativen und qualitativen Analyseverfahren. Erstes Ergebnis ist die Beschreibung des in der journalistischen Praxis wirksamen Kulturbegriffs. Auf dieser Grundlage werden umfassende Befunde der quantitativen Analyse vorgestellt: Umfang und Gewicht von Kulturbeiträgen in den Zeitungen und Zeitschriften, thematische Struktur (Umfang und Gewicht von Kultursparten wie Musik und ihren Subsparten wie Klassik oder Pop, von Themenfeldern wie Kulturereignis oder Kulturproduzent und Ereignistypen wie Konzert oder Geburtstag), formale Struktur (Layout) und funktionale Struktur der Berichterstattung (Beitragsformen wie Rezension oder Meldung und Funktionstypen wie Kritik oder Service). In einem zweiten Hauptteil der Studie werden die Ergebnisse des ersten Teils ergänzt und vertieft durch die Analyse der journalistischen Strategien des Popularisierens, Personalisierens und Feuilletonisierens. Sichtbar werden jeweils spezifische Profile der unterschiedlichen Pressetypen und einzelner Organe.
Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Das globale und transkulturelle Agieren der Medien bestimmt zunehmend ihre Inhalte und Diskurse. In diesem Zusammenhang bietet die international vergleichende Journalismusforschung Möglichkeiten, nationale Charakteristiken hervorzuheben und neue Perspektiven zu ergründen. Die vorliegende Diplomstudie zum tagesaktuellen Boulevardjournalismus in Großbritannien und Deutschland greift diesen Forschungsbedarf auf. Einerseits erläutert sie dabei die theoretischen Grundlagen, andererseits vergleicht die Untersuchung durch die Verwendung diverser Methoden die systemimmanenten, historischen und rechtlichen Rahmenbedingungen der beiden Journalismussubsysteme sowie die inhaltlichen Charakteristiken der Boulevardzeitungen The Sun und Bild. Darüber hinaus fließen ethische, Praxisbezogene und perspektivische Überlegungen ebenso in die Untersuchung ein wie Meinungen von Medienschaffenden beider Länder, die aus Intensivinterviews resultieren. Die folgende Diplomarbeit zeigt detailliert, dass trotz deutlicher Unterschiede in der Geschichte, in den Rahmenbedingungen sowie im Inhalt, die oftmals vorschnell konstatierten Unterschiede zwischen der deutschen und der britischen Boulevardpresse deutlich geringer ausfallen als angenommen. Durch den internationalen Vergleich werden Anspruch, Kritik und Realität zusammengeführt und neue Sichtweisen für internationale Entwicklungstendenzen und nationale Besonderheiten eröffnet. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatten die westlichen Alliierten am deutschen Journalismus insbesondere dessen fehlende Trennung von Meinungen und Fakten kritisiert. Die folgenden Kapitel untersuchen diese und weitere Unterschiede im modernen Kontext und in Bezug auf die Boulevardpresse. Die Literaturauswertung, die Intensivinterviews sowie der empirische Vergleich von The Sun und Bild zeigen dabei, dass der Anspruch, Fakten und Meinungen zu trennen, heute in beiden Journalismussystemen sehr hoch ist. Schwerer fällt jedoch oftmals - wie insbesondere die Ergebnisse der Inhaltsanalyse verdeutlichen die praktische Umsetzung im Spannungsfeld von Unterhaltung, Sensation und faktischer Information. Die fünf britischen Popular und Middle Market Tabloids The Sun, The Daily Mirror, The Daily Star sowie The Daily Mail und The Daily Express besitzen trotz Auflagenverlusten in jüngster Zeit eine große Bedeutung für die britische Medienlandschaft. In Deutschland existiert dagegen nur eine nationale, tagesaktuelle Boulevardpublikation: [...]
Inhaltsangabe:Einleitung: In den letzten Jahren hat sich innerhalb der PR eine neue Form der Öffentlichkeitsarbeit manifestiert, die im Bereich der Prozessberichterstattung zunehmend an Bedeutung gewinnt und für viele Diskussionen sorgt. Der folgende Medienspiegel der letzten fünf Jahre soll die Aktualität dieses neuen Charakters der PR skizzieren. Das ist ein Werkzeug mit dem man unbeschadet oder zumindest glimpflich bei einem Prozess davonkommt. (...) In Deutschland gehen Unternehmen noch sehr schamhaft mit der Litigation-PR um . Wenn sich ein Prozess schon nicht vermeiden lässt, muss man ihn mit der richtigen Kommunikationsstrategie begleiten . Immer mehr Unternehmen messen ihren Erfolg nicht nur am Ausgang eines Prozesses, sondern daran, wie sie im Prozessverlauf in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden . Was tut ein Rechtsanwalt für seine Mandanten? Beinahe alles. Wenn es hilft, lässt sich manch einer sogar auf PR ein . Der PR-Experte James F. Haggerty formulierte in seinem Buch In the Court of Public Opinion treffend die Auswirkungen der Medienberichterstattung über Gerichtsverfahren: There is no way around this simple fact: In the information age, lawsuits and other legal disputes are fair game for the media coverage. This coverage can make or break a case and, ultimately, a business or organization s reputation. Dieses Zitat reflektiert, die gegenwärtige Situation der Medienberichterstattung, in der sich Journalisten und PR-Schaffende immer stärker auf die Thematisierung von rechtlichen Auseinandersetzungen fokussieren. Aber auch in der Öffentlichkeit erhält die Gerichtsberichterstattung einen immer größeren Stellenwert. Unter anderem dient sie den Menschen als Unterhaltung, insbesondere wenn die Medien über rechtliche Auseinandersetzungen berichten, die außergewöhnliche oder sensationelle Züge aufweisen oder es sich um ein menschlich sehr ergreifendes Gerichtsverfahren handelt. Die qualitative Inhaltsanalyse von Bob Roshier, auf der Grundlage der Nachrichtenforschung ergab, dass bei den folgenden vier Nachrichtenwertfaktoren von crime news - Prominenz, Sensationalismus, das Ausmaß der Kriminalität und Sex - die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit am Stärksten ist. Wenn in einem Bericht nicht nur eines dieser Kriterien, sondern gleich zwei, drei oder gar alle vier Nachrichtenfaktoren enthalten sind, ist die Medienaufmerksamkeit dementsprechend höher und das Interesse der Öffentlichkeit am Größten. Besonders die [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: 2, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Publizistik), Veranstaltung: Grundbegriffe und Forschungsfelder der Publizistikwissenschaft, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 23.6.2007 berichtete unter anderem die BILD- Zeitung über den Fall des 17-jährigen Marco W. Zu diesem Zeitpunkt war er bereits seit 73 Tagen in türkischer Haft, weil ihn die Eltern einer minderjährigen Urlaubsbekanntschaft des sexuellen Missbrauchs angeklagt hatten. Der Fall bekam in Deutschland große Aufmerksamkeit in den Medien. Da es zahlreiche ähnliche Fälle gibt, denen weit weniger Beachtung geschenkt wird, soll im Folgenden untersucht werden, welche besonderen Merkmale Grund für die Publikationsentscheidung sein könnten. Welche Einflussfaktoren spielten im Selektionsprozess der Journalisten eine Rolle? Warum wurde dem Ereignis eine so große Aufmerksamkeit zuteil? Und warum wurde der Fall erst zehn Wochen nach der Inhaftierung von Marco W. für publikationswürdig befunden? Diese Fragen sollen mit Hilfe der Theorien der europäischen Kommunikationsforschung geklärt werden. Aus den vier wesentlichen Forschungsrichtungen „Gatekeeper-Forschung“, „News-Bias-Forschung“, dem „Framing-Konzept“ und der „Nachrichtenwert-Theorie“ soll letztere in dieser Arbeit herangezogen werden um die gestellten Fragen zu klären. Zunächst werden die theoretischen Anfänge sowie ihre Weiterentwicklung und empirische Validität aufgeführt. Diese soll insofern Beachtung finden, da geprüft werden soll, inwieweit sich die Publikation des Ereignisses Marco W. mithilfe der Nachrichtenwert-Theorie erklären lässt. Sofern dies möglich ist, soll schließlich eine Antwort auf die eingangs gestellten Fragen gegeben werden. „Die Nachrichtenwert-Theorie beschäftigt sich im Gegensatz zur ‚Gatekeeper’-Forschung nicht mit den Eigenschaften der Journalisten [...], sondern setzt bei den Medieninhalten an, von denen auf die Selektionskriterien der Journalisten ge- schlossen wird”. Das erste konkrete Konzept hierzu lieferte Walter Lippmann. 1922 erschien dessen Arbeit “öffentliche Meinung”, in der Lippmann davon ausgeht, dass es unmöglich sei, die komplexe Realität vollständig zu erfassen. Daher tendierten Menschen dazu, sie durch Stereotypen zu vereinfachen. Für Journalisten bedeute dies, dass sie bei der Nachrichtenselektion bestimmte “news values” festlegen. Diese Nachrichtenwerte bezeichnen spezifische Merkmale eines Ereignisses, die es für Journalisten berichtenswert machen. Die Festlegung dieser Nachrichtenwerte führt nach Lippmann zu einer Verzerrung.
Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Krisen und Kriege sind mediale Großereignisse, die in der Auslandsberichterstattung eine dominante Rolle spielen. Wie die daran beteiligten Politiker, Länder und Völker in der Weltöffentlichkeit wahrgenommen werden, hängt in großem Ausmaß von der medialen Darstellung ab, da persönliche Erfahrungen aufgrund der geographischen Distanz zum Geschehen meist nicht möglich sind. Vor allem in unserer modernen Kommunikationsgesellschaft bekommen daher die Medien als die „vierte Gewalt“ im Staat eine nicht zu unterschätzende Rolle für den Verlauf und die Einschätzung von politischen und militärischen Konflikten. Dies hat jedoch auch zu Folge, dass Politiker und Militär im Laufe der 150-jährigen Kriegsberichterstattung ihre Zensur- und Propagandamethoden weiterentwickelt und an die veränderten Kommunikationstechnologien angepasst haben. Vorrangiges Ziel dieser Informationskontrolle der Medien war und ist es, negative Darstellungen der eigenen Gruppe bzw. Partei zu verhindern und gleichzeitig die Berichterstattung zur Verwirklichung eigener Interessen zu nutzen. Ein beliebtes Propagandamittel ist dabei die Verbreitung von Stereotypen, Vorurteilen und Feindbildern des Gegners, um ihn somit abzuwerten, seine Bekämpfung zu legitimieren und gleichzeitig die eigene Seite in ein positiveres Licht zu setzen. Im Rahmen dieser Arbeit werden unter anderem die unterschiedlichen Möglichkeiten, wie Freund-Feind-Bilder Eingang in die mediale Berichterstattung finden, vorgestellt. Dies kann einerseits durch die ungeprüfte Übernahme von vorgefertigten Propagandamaterialien durch die Journalisten erfolgen, oder andererseits indem Journalisten selbst durch eine einseitige Nachrichten- bzw. Bilderauswahl und/oder die Verwendung bestimmter sprachlicher Mittel, zur „Schwarz-Weiß-Wahrnehmung“ eines Konflikts beitragen. Der Aufbau der Arbeit erfolgt in zwei Teilen: Zunächst werden im theoretischen Teil einerseits die Kennzeichen und Probleme der Kriegsberichterstattung und andererseits die Bedeutung von Stereotypen und Feindbildern als Propagandamittel erläutert. Diese beiden Bereiche stehen in einem engen Zusammenhang zueinander, da die spezielle Arbeitssituation für Journalisten in Kriegsgebieten sowie die Kennzeichen der Auslandsberichterstattung die Verbreitung von stereotypen Darstellungsweisen fördern. Das erste Kapitel beschäftigt sich daher mit dem Verhältnis von Medien und Militär in Krisen- und Kriegszeiten und geht dabei auf die Vor- [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Publizistik), Veranstaltung: Oberseminar: Nonverbale Kommunikation, 35 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Vergleichsweise selten beschäftigt sich auch die Kommunikationswissenschaft2 mit der politischen Karikatur. Dieses geringe Interesse ist erstaunlich, da es ich bei der politischen Karikatur doch um ein originäres Sujet der Zeitungswissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Publizistik und Journalistik handelt. Denn Karikaturisten sind aufmerksame Beobachter des politischen Alltags. Sie kommentieren mit visuellen Mitteln Problemzonen der Gesellschaft, insbesondere der Politik. Sie sind Publizisten, deren Arbeiten durch Zeitungen, Zeitschriften, Bücher, Fernsehen und Internet massenmedial verbreitet werden. Kaum eine Zeitung, die nicht regelmäßig Karikaturen abdruckt. Zugleich liegt eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit politischen Karikaturen aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive bis dato nur von Thomas Knieper3 aus dem Jahr 2002 vor. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich ebenfalls aus kommunikationswissenschaftlichem Blickwinkel mit der politischen Karikatur als journalistische Darstellungsform und arbeitet die bisherige Forschung zum Thema auf. Ziel ist die Darstellung einer für den Journalismus relevanten Definition von politischer Karikatur und die Vorstellung des Modells der politischen Karikatur von Thomas Knieper. Dazu werden im folgenden Kapitel zunächst die Begriffsentwicklung und die Geschichte der politischen Karikatur erörtert. Da die politische Karikatur doch einige Besonderheiten im Gegensatz zu ihren textbasierten Verwandten im Pressekanon aufweist, wird auf diese im dritten Kapitel eingegangen. Darauf aufbauend beschäftigt sich das vierte Kapitel mit der Einordnung der politischen Karikatur in die Vielfalt der journalistischen Darstellungsformen. Abschießend werden als Zusammenfassung der erarbeiteten Ergebnisse die Definition und das Modell der politischen Karikatur von Thomas Knieper vorgestellt.
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,0, Universität Salzburg (Institut für Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Online-Journalismus:Nachrichten zwischen Content und Commerce, 27 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Jahr 2000 präsentieren sich die meisten Medienunternehmen im Internet. Für Printmedien, aber auch für Hörfunk- und Fernsehsender ist heute die Frage nicht ob, sondern wie das Medium im World Wide Web auftreten soll. Die Vielzahl der Angebote ist fast unüberschaubar, die Bandbreite der Gestaltung der Webseiten reicht von „ganz einfach“ bis zum umfassenden Informations-und Serviceangebot, das weit über die bisherigen Inhalte eines Mediums hinausgehen kann. Die vorliegende Arbeit zeigt die Anfänge der traditionellen Medienunternehmen im World Wide Web und die Entwicklung der Online-Produkte von Tageszeitungen, Radio- und Fernsehsendern auf. Neben diesen Medien gibt es natürlich auch andere Unternehmen, die im Internet journalistische Inhalte anbieten, z.B. Suchmaschinen, Online-Dienste und reine Online-Magazine. Hier soll jedoch speziell auf die journalistischen Online-Angebote eingegangen werden, die in direktem Zusammenhang mit einem Print- oder Rundfunkmedium stehen. Anhand von Beispielen aus dem deutschsprachigen Raum, wo möglich, aus Österreich, werden die Online-Produkte von Tageszeitungen, TV-Stationen und Rundfunksendern in ihren Anfängen und ihrer Entwicklung bis Ende 1999 vorgestellt (Kap. 3). Dem voraus geht eine kurze Darstellung von Bildschirmtext und Online-Diensten, in denen Medienunternehmen erste Erfahrungen mit dem Online-Publizieren sammeln konnten (Kap. 2).
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: 1,5, Universität Basel, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Bedürfnis der Menschheit nach Reproduktion von Gegenständen oder gar der Imitation von Verhaltensweisen scheint eine im menschlichen Organismus selbst manifestierte Eigenschaft zu sein, die uns das Überleben in einem bestimmten und abgegrenzten Raum erleichtern soll. Die Herstellung uniformer Werkzeuge, militärischer Waffensysteme und die stilistischen Gemeinsamkeiten im Bereich der Baukunst zeugen schon früh vom menschlichen Trieb zum Rationalismus, ganz im Sinne der McLuhan`schen Prothesentheorie. Sich dieser historischen und jüngst sogar medienwissenschaftlichen Ereigniskette bewusst, unterscheidet Walter Benjamin in seinem Kunstwerkaufsatz explizit zwischen Original, Nachbildung und technischer Reproduktion. Die Darlegungen Benjamins, welcher vom Haus aus als Kunstkritiker gilt, verleiten nur allzu leicht dazu, den Überblick zu verlieren. Daher bietet es sich an, die von ihm aufgeführten Begrifflichkeiten separiert zu analysieren und im Anschluss verstärkt auf die Auswirkungen seines Aufsatzes in Bezug auf die heutige Kunst-, Medien- und Bildtheorie einzugehen. Ob und in welcher Art und Weise seine Arbeit noch heutzutage Aktualität besitzt, soll im Folgenden an Hand von kritischen Denkansätzen und den Arbeiten von Andy Warhol und Douglas Crimp betrachtet werden. Um in angemessenem Maße den medienrevolutionären Charakter seiner interdisziplinären Werke hervorzuheben, wird der unabstreitbaren Relevanz der Erfindung Gutenbergs bezüglich technischer Reproduktion, zumindest in dieser Arbeit und entgegen der gängigen Praxis, kein bis wenig Platz zur Erörterung bereitgestellt.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Printmedien, Presse, Note: 1,7, Universität Trier, Veranstaltung: Print- und Onlinemedien, Sprache: Deutsch, Abstract: Ist der Leser der einen Zeitung mehr oder besser informiert als der Leser einer anderen Zeitung? Liegt das an der Information oder der Präsentation? Kann die Art der Präsentation einen Mangel an Information kompensieren? – Diese Fragen beschäftigen einen bewussten Zeitungsleser und beeinflussen nicht zuletzt die Wahl der Zeitung, die er regelmäßig lesen möchte. In der Hausarbeit werden zwei überregionale Tageszeitungen, die Bundesausgabe der Bild-Zeitung (BILD) und die Süddeutsche Zeitung (SZ), wissenschaftlich untersucht, um diese Fragen durch einen Vergleich zu beantworten und das Verhältnis von Information und Präsentation in beiden Zeitungen zu thematisieren und zu problematisieren. Die Hypothese ist: Wenn der Leser etwas von der Information haben will, muss sie auch gut präsentiert sein. Die SZ wurde als Beispiel für eine große überregionale Tageszeitung gewählt, die auf den ersten Blick mehr Wert auf Information legt. Die BILD scheint hingegen weniger Informationen zu verwenden, aber stark auf die Präsentation zu achten. Die Live-8-Konzerte und der G-8-Gipfel im Jahr 2005 wurden deshalb als Thema gewählt, da es die drei wichtigen Ressorts Politik, Wirtschaft und Gesellschaft abdeckt und so die Möglichkeit einer vielfältigen Berichterstattung bietet und das Problem umgeht, dass eine Zeitung generell eine Rubrik intensiver bearbeitet. Das Thema wurde exemplarisch gewählt, die Untersuchung erhebt daher keinen Anspruch, allgemeingültige Aussagen über die jeweiligen Zeitungen zu treffen. Abzugrenzen ist die Arbeit von der Untersuchung einer Themenkarriere, da die Themenwahl als Methode zur Einschränkung der Datenmenge dient und so die Möglichkeit eröffnet, ein begrenztes Thema vollständig aufzunehmen und zu untersuchen, was vor allem für die Untersuchung der Information sinnvoll ist. Es wird davon ausgegangen, dass Redakteure und Journalisten die gebotene Information für relevant erachten und dass die Art der Präsentation bewusst geschieht, um Verständlichkeit und Leserfreundlichkeit zu erzeugen. Zunächst gibt die Arbeit einen Überblick über Forschung, Verlagshintergrund und Methode. Darauf folgt eine quantitative und qualitative Inhaltsanalyse unter Berücksichtigung von Layout, Sprache und Information. Das Resümee fasst die Ergebnis der Analyse zusammen, bewertet dieses unter den Kriterien Information und Präsentation und gibt einen Ausblick auf weitere Untersuchungsmöglichkeiten.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1, Universität Wien (Publizistik und Kommunikationswissenschaften), 32 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit Herbst 2004 verzeichnen Sendungen wie „Die Super Nanny“ (RTL) und „Die Supermamas“ (RTL2) in welchen Diplompädagoginnen und -psychologinnen Familien in Erziehungsfragen unterstützen, exorbitante Quotenerfolge. Die Sendungen treffen einen Nerv: Sie lassen uns an Dramen teilhaben, die sich in manchen Familien abspielen und zeigen, wie Eltern bisweilen mit der Kindererziehung überfordert sind. Für diesen Impetus sollte man diesen Sendungen durchaus dankbar sein: War es nicht längst an der Zeit, darüber nachzudenken, wie kompetent die Eltern unserer Zeit für die Kindererziehung sind? Die PISA – Studien haben ja nicht nur die Mängel in unserem Schul- und Bildungssystem aufgedeckt sondern auch dargelegt, wie stark Eltern die schulischen (Miss-)erfolge ihrer Kinder beeinflussen. Die Wissenschaften zeigen, dass gerade die ersten Lebensjahre eines Kindes in der Familie darüber entscheiden, wie es sich weiterentwickeln wird. Deutlich zu erkennen ist ein Unterschied der gegebenen Ratschläge im jeweiligen Herkunftsland, so wird in Großbritannien viel mehr Wert auf Strenge und Respekt den Erziehenden gegenüber gelegt, in Deutschland dafür die typisch deutsche „Gründlichkeit“ hochgehalten und in Österreich bei den Super Nannys Velasquez und Edinger zwar das Thema des „Grenzen Setzens“ angesprochen, wichtig hier aber auch das „miteinander“ und nicht „gegeneinander“ von Eltern und Kindern. Kinder haben von Anfang an eine eigene Persönlichkeit und sind somit menschlich und sozial kompetente Partner ihrer Eltern, so müssen also auch die Eltern lernen, das Verhalten ihrer Kinder in Botschaften zu übersetzen. Denn wie Experten im Gleichklang mit den Super Nannys feststellt: Erziehung ist ein Entwicklungsprozess – für die Eltern ebenso wie für die Kinder.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: Gut, Johannes Kepler Universität Linz (Wirtschaftspädagogik), Veranstaltung: Wirtschaftspädagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: Nun interessieren Sie sich, verehrter Leser, also für das Thema dieser Arbeit. Und ganz offensichtlich hat nun der Pflichtbewusste in Ihnen die Oberhand gewonnen. Oder war es doch vielmehr der Interessierte? Oder ... ? Egal, jedenfalls hat ein Teil von Ihnen die Oberhand gewonnen, der, sagen wir einmal, andere innere Stimmen zum Schweigen gebracht hat. Jene inneren Stimmen, die lieber für ein Zusammensein mit der Familie oder für einen Spaziergang plädiert hätten. Was in diesem konkreten Fall gilt, trifft in unzähligen Entscheidungs- oder Kommunikationssituationen zu. Viele Stimmen sprechen dann in uns, und oftmals wissen wir nicht, auf welche wir hören sollen: Soll ich mir die neue Waschmaschine kaufen oder nicht? Soll ich heute Abend mit meinen Freunden ins Kino gehen? „Möchten Sie Ihr Leberkässemmerl lieber mit Senf oder mit Ketchup?“ Wie schön wäre es doch, wüsste man sich in den jeweiligen Situationen immer „richtig“ zu verhalten. Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun, Hochschullehrer am Fachbereich Psychologie der Universität Hamburg, hat sich im Rahmen seines Buches „Miteinander reden 3 – Das ‚innere Team’ und situationsgerechte Kommunikation“ mit dieser Frage auseinander gesetzt. Seiner Ansicht nach ist ein Verhalten bzw. eine Kommunikation dann „richtig“, oder sagen wir besser „stimmig“, wenn ein Mensch in seinem Verhalten mit sich selbst, als auch mit einer konkreten Situation übereinstimmt. Das bedarf zum einen der Kenntnis des Gehalts einer Situation als auch der Kenntnis des „inneren Menschen". Doch dieser „innere Mensch“ ist nicht ein einzelner, nein, es sind viele – es ist ein ganzes Team.
Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Kommunikationswissensch), Veranstaltung: Proseminar 1, Sprache: Deutsch, Abstract: Kurzbeschreibung des ABX Modells von Westley/MacLean Der Schwachpunkt vieler ereignis-orientierter Modelle ist die Reduktion auf nur ein Strukturelement, das für den Kommunikator steht und somit keine Unterscheidung zwischen den verschiedenen Arten von Kommunikatoren zulässt. Mit dieser Frage einer genaueren Rollendifferenzierung setzten sich Westley und MacLean auseinander.(1) Entscheidend hierfür ist die Einführung einer neuen Rolle, der “channel role” (Kanalrolle) neben der “advocacy role” (Anwaltsrolle). Westley und MacLean unterscheiden die “advocacy role” (A-Rolle) von der “channel role” (C-Rolle) mit Hilfe des Kriteriums der Absicht oder des Zwecks, der jeweils mit der Aussage verbunden ist. Der Träger einer A-Rolle ist Kommunikaitonsinteressent und verfolgt als “Anwalt” eigener oder fremder Interessen die Absicht, den Träger einer B-Rolle (Handlungsrolle, Bürger, Rezipient) von seiner Sicht der Ereignisse oder der Realität allgemein, zu überzeugen. A ist also Meinungsgeber, er will B beeinflussen und kommuniziert somit intentional. Träger dieser Rolle sind zum Beispiel PR-Leute, Werbeleute oder Politiker.(2) Der Träger einer C-Rolle verbindet dagegen mit seiner Aussage keine derartigen Absichten. Er ist “Agent” des Publikums und wirkt nur in dessen Interesse. Er wählt aus dem Angebot der Ereignisse oder der Aussagen von den A-Rollenträgern diejenigen aus, die den B-Rolltenträgern zur Befriedigung ihrer Bedürfnisse, konkret zur Problemlösung und Orientierung, dienlich sind. Der A-Rollenträger wählt also die relevanten Aussagen aus, bearbeitet sie und gibt sie an die B-Rollenträger weiter. Dies geschieht unintentional. Träger dieser Rolle sind zum Beispiel Journalisten und Redakteure.(2) [...] _____ 1 Vgl. Modell von Westley/MacLean im Anhang 2 Vgl. WAGNER, Hans: Reader zur Vorlesung: Einführung in die Kommunikationswissenschaft (Zeitungswissenschaft): Theorieansätze und Modellkonstruktionen für Kommunikation und Massenkommunikation. Wintersemester 1998/99. Ludwig-Maximilians-Universität München (unveröffentlichte Schrift) S. XXf. .
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,6, Freie Universität Berlin (Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Proseminar: Empirische Kommunikations- und Medienforschung, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die New York Times formuliert: „all the news that fit to print“. Sie berichte also über alle Ereignisse, die es wert sind, gedruckt zu werden. Es stellt sich daher die Frage, was ein Ereignis zur Nachricht macht und wann sie es wert ist, in der Zeitung abgedruckt zu werden. In Deutschland liefert der dpa-Basisdienst täglich zwischen 300 und 500 Meldungen an die Redaktionen. Die Agentur Reuters schickt täglich etwa 450, die Associated Press etwa 250 Meldungen in die deutschen Redaktionen. Ergänzt wird dieses Angebot noch von Agence France Press mit durchschnittlich 220 bis 300 Meldungen am Tag, den Meldungen von ddp und kleineren Agenturen, sowie den Themendiensten für Sport, Religion und Wirtschaft. Diese Fülle von Meldungen ist bereits durch die Agenturen vorsortiert, es handelt sich also um eine Auswahl, nicht aber um das Abbild des Weltgeschehens. Anschließend wird das Material von den Tageszeitungs- und Rundfunkredakteuren erneut reduziert, wobei sich auch hier die Frage stellt, nach welchen Kriterien dies geschieht. Bei der Informationsflut unserer Gesellschaft befinden sich Journalisten stets in der Zange zwischen ihrem öffentlichen Auftrag und den Zwängen ihres Metiers. Sie sollen also zum einen „[...] möglichst sachlich, umfassend und vollständig zu berichten [...]“ [3. S.6f], zum anderen ist es aber auch ihre Aufgabe, aufgrund begrenzter Publikumsaufmerksamkeit und Sendekapazität die Nachrichtenvielfalt zu reduzieren. Eine Erklärung, wann Journalisten ein Ereignis für berichtenswert halten, liefert die Nachrichtenwert – Theorie. Sie führt die Entscheidung zur Veröffentlichung auf bestimmte Eigenschaften des Ereignisses zurück. Quasi objektive, den Ereignissen inhärente Eigenschaften und nicht die subjektive Auswahl des Journalisten bestimmen demnach, was in der Zeitung steht und was nicht. Prominenz, Elite und Negativität sind dabei nur drei der benannten Eigenschaften, die ein Ereignis für den Journalisten interessant machen. Im Folgenden soll anhand der Forschungsarbeit von Winfried Schulz zur „Konstruktion von Realität in den Nachrichtenmedien“, sowie dem zugrunde liegenden theoretischen und empirischen Arbeiten die Nachrichtenwert-Theorie näher erläutert werden, nicht aber ohne auch kritisch über den Stellenwert der Theoriekonstrukte zu reflektieren.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Forschung und Studien, Note: 2,0, Georg-August-Universität Göttingen, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung „Verglichen mit der persönlich-mündlichen und der telefonischen führt die postalische Befragung noch immer ein „Schattendasein“; ihr Einsatz gilt meist als „Notlösung“, „als ein Kompromiß, der häufig aus finanziellen Gründen geschlossen werden muß, realiter aber nicht erstrebt wird.“1 (...) „Im allgemeinen bezieht sich die Verwendung des Begriffs „schriftliche Befragung“, (...) auf die Durchführung einer Befragung, bei der Fragebögen an Befragte postalisch versandt werden mit der Bitte, diese Fragebögen auszufüllen und der Forschungsgruppe zurückzusenden. Bei solchen schriftlichen Befragungen oder „postalischen Befragungen“ (Mail Survey) ist in der Befragungssituation entsprechend kein Interviewer anwesend.“2 „Eines der zentralen Probleme der postalischen Erhebungsmethode liegt in der außerordentlichen Schwankungsbreite der Rücksendequote, die sich empirisch zwischen 10% und 90% bewegt. Vor allem bei heterogenen Stichproben, wie bei allgemeinen Bevölkerungsumfragen, ist mit einer eher niedrigen Rücklaufquote zu rechnen. Die hohe Nonresponse- Rate, die (angeblich) mit schriftlichen Befragungen verbunden ist, wird als einer ihrer wesentlichen Nachteile angesehen.“3 Der Problematik, der „Schwankungsbreite der Rücksendequote“, bei der postalischen Erhebungsmethode hat sich Don A. Dillmann angenommen. Dillmann gilt international als Hauptmitwirkender zur Entwicklung der modernen Post, des Telefons und der Internet – Übersicht. In diesen Zusammenhang entwickelte er Neuerungen und Methoden zur Postalischen- und Telefonumfragen, wie z.B. die „Total-Design-Methode“ (TDM), die ich unter anderem im Rahmen dieser Hausarbeit näher erläutert werden.
Inhaltsangabe:Einleitung: Die Lieblingsbeschäftigung der Österreicher und Österreicherinnen ist das Fernsehen. Danach erst kommen andere Freizeitaktivitäten wie Sport, Lesen, Musik usw. Wir leben in einer Mediengesellschaft und Medien sind aus unserem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Morgens schalten viele Menschen als erstes entweder Radio oder Fernseher ein, noch bevor sie ihren Mitmenschen einen guten Morgen wünschen. Können wir überhaupt noch ohne Medien leben? Eine berechtigte Frage und für viele Österreicher lautet die Antwort wahrscheinlich nein. Auch im politischen Leben sind die Medien ein wichtiger Bestandteil. Politik ohne Medien kann man sich in unserer heutigen Zeit nicht mehr vorstellen. Wie sonst sollen sich die Wähler und Wählerinnen über das politische Geschehen informieren? Das persönliche Gespräch zwischen Bürger und Politiker gibt es immer weniger, die Bedeutung der interpersonellen Kommunikation ist wohl auch auf Grund der starken Medienpräsenz stark zurückgegangen. Besonders für die politische Informationsbeschaffung, nützen die Menschen verstärkt die Medien. Somit ist es eine sehr interessante und auch berechtigte Frage, ob und in welcher Weise die Medien einen Einfluss auf das Verhalten der österreichischen Wählerschaft ausüben. Diese Frage näher zu beleuchten und eine Antwort darauf zu finden, steht im Mittelpunkt dieser Diplomarbeit. Problemstellung: Wenn man das politische Geschehen der letzten Jahrzehnte im Allgemeinen und den Wahlkampf im Besonderen betrachtet, merkt man sofort, dass sich vieles verändert hat. Politik wird immer mehr "vermarktet" wie ein Produkt oder eine Dienstleistung. Viele Werbe- und Marketingfachleute sind stets darum bemüht, dass sich Parteien und Politiker in einem guten Licht präsentieren. Die Kompetenz eines Politikers alleine reicht nicht mehr aus, um erfolgreich zu sein. Viel mehr muss er oder sie wissen, wie man sich in der Öffentlichkeit bzw. in den Medien präsentiert. Der Grund dafür ist, dass sich Menschen immer mehr über das Fernsehen informieren, weil es einfacher ist Bilder wahrzunehmen als Texte zu verstehen. Man muss Politik und deren Vertreter in "Szene setzen", um die Menschen anzusprechen. Ein einfacher Bericht über irgendein Sachthema zieht das Interesse der Bevölkerung wohl kaum auf sich, Menschen interessieren sich mehr für Geschichten und Skandale. Um sich richtig in Szene zu setzen, brauchen die Politiker die Medien, denn sie sind der "Überbringer der [...]
Inhaltsangabe:Einleitung: Die Bewältigung der deutschen Vergangenheit ist ein Thema, das Menschen deutscher Nationalität seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges nicht mehr losgelassen hat. Bis heute noch wirft die Zeit von 1933 bis 1945 dunkle Schatten auf uns, die wir immer noch nicht wissen, wie mit dieser Bürde von damals heute umzugehen ist. ‚Bewältigung‘ wird häufig gefordert ohne jedoch zu definieren, was damit gemeint sein könnte – ‚Verdrängung‘ ist wohl das, was man eigentlich wünscht, was auch in den letzten Jahrzehnten häufig so praktiziert wurde. Die Deutschen gehen verschwörerisch mit dem um, das ihre Geschichte, ihre nationale Identität und ihr Bild nach außen so nachhaltig veränderte. Verunsichert wohl auch, belastet durch eine Schuld, die heute nicht mehr ihre Schuld ist und dennoch weiterhin auf ihren Schultern lastet. Die unvorstellbaren Grauen des Nationalsozialismus haben in der Zeit danach eine Hilflosigkeit ausgelöst, die bis zum heutigen Tage anhält und in der Vergangenheit oft zu einer falschen Tabuisierung des Themas führte. Wie sollte man auch umgehen mit einer Schuld wie dieser? Wer sollte einem dafür jemals die Absolution erteilen? Wann durfte man zur „Normalität“ zurückkehren oder darf man es überhaupt jemals? Bis heute stehen wir vor diesem Problem, auch wenn viele es gerne übersehen oder verleugnen möchten. Spätestens wenn unser derzeitiger Bundespräsident Horst Köhler vor der Knesseth, dem israelischen Parlament, eine Rede halten soll, und es stellt sich die Frage, ob diese in deutscher Sprache, der Sprache des Tätervolkes, gehalten werden darf, kann man nicht mehr die Augen davor verschließen, dass die Zeit des Nationalsozialismus immer noch dunkle Schatten auf uns wirft. Horst Köhler hat meiner Meinung nach einen sehr klugen und sehr mutigen Weg gewählt, indem er die Abgeordneten des Parlamentes in hebräischer Sprache begrüßte und den Rest seiner Rede in Deutsch hielt. Bei der Begegnung unterschiedlicher Kulturen spielen Stereotype immer eine entscheidende Rolle – keine positive, aber eine, die man nicht ignorieren kann. „Bei der interkulturellen Begegnung tritt jeder Beteiligte seinem Partner mit vorgeprägten Vorstellungen und Einstellungen gegenüber. Fast immer sind bereits bestimmte Images, Einstellungen, Stereotype und Vorurteile vorhanden; und sie bestimmen im hohem Maße mit, wie im konkreten Fall die Prozesse der Interkulturellen Kommunikation und Interaktion verlaufen.“ Wie Maletzke außerdem schreibt, [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,7, Ruhr-Universität Bochum (Sektion für Publizistik und Kommunikation), Veranstaltung: Journalismus im Netz, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie auch im "traditionellen Journalismus", also in Printmedien, Fernsehen und Radio, üblich, gibt es im Online-Journalismus nicht den Königsweg, in dem man zum Online-Journalisten bzw. zur Online-Journalistin ausgebildet wird. In der konsultierten Literatur fand man jedoch einstimmig den Tenor vor, sich im Hinblick auf die journalistische Tätigkeit im Online-Bereich nicht auf Einseitigkeit einzulassen, sondern möglichst mehrere Ausbildungsalternativen miteinander zu verknüpfen. Klaus Meier schlägt dem werdenden Online-Journalisten eine Kombination aus Autodidaktik, Learning by doing und akademischer Journalistenausbildung vor.1 Weiterhin teilt Meier die Möglichkeiten der Ausbildung im Online-Journalismus in die drei Kategorien Klassische Journalistenaus- und Weiterbildung, Praktika und Hospitanzen und Private Multimedia-Agenturen ein, auf die wir im Folgenden näher eingehen werden. 1.1. Klassische Journalistenaus- und Weiterbildung Zunehmend wird mittlerweile versucht, die Online-Journalismus-Schiene in die klassische Journalistenausbildung zu integrieren, auch wenn dies nicht selten Probleme, insbesondere organisatorischer Natur, hervorruft. Denn die Ausbildung ist sehr straff gegliedert und muss viele verschiedene Facetten des Journalismus berücksichtigen, so dass das Hinzufügen einer neuen Teildisziplin zeitliche Engpässe zur Folge haben kann. Werden schon die traditionellen Gebiete wie "journalistische Darstellungsformen", "Ergebnisse der Kommunikationsforschung" oder "technische Fertigkeiten" gelehrt, muss zusätzlich noch das neue Medium "Internet" mit all seinen Teilgebieten in den Lehrplan integriert werden. Dies darf jedoch keinesfalls zu Lasten der Inhalte der klassischen Journalistenausbildung gehen, so dass die Henri-Nannen-Schule in Hamburg seit 1999 eine dreiwöchige Online-Ausbildung in den Lehrplan aufgenommen hat, dafür aber die Zeit für Urlaub und Praktika kürzen musste.2 [...] 1 Vgl.: Meier, Klaus: Ausbildung im Schnittfeld neuer Berufsprofile. In: Meier, Klaus (Hrsg.): Internet-Journalismus. Ein Leitfaden für ein neues Medium. Zweite, überarbeitete und erweiterte Auflage. Konstanz, 1999. S. 311. 2 Vgl: Meier, S. 311
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,7, Universität Leipzig (Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft), Veranstaltung: Einführung in den Fernsehjournalismus, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: “Die neue Quelle der Macht ist nicht mehr Geld in der Hand von wenigen, sondern Information in den Händen von vielen.“1 John Naisbitt (*1930), amerikanischer Prognostiker Neben der Unterhaltung ist die Hauptaufgabe der Massenmedien die Information ihrer Rezipienten. Die Menschen wollen durch ihre Zeitung, ihr Radio, das Fernsehen oder das Internet darüber informiert werden, was sich außerhalb ihres Sichtfeldes abspielt. Zu diesem Zweck hat sich die Berufsgruppe der Journalisten herausgebildet, die diese Aufgabe erfüllen soll. Ihnen allen gleich sind die Medien als Arbeitsplatz und die Methodik des Recherchierens zum Sammeln der Informationen. In der Art und Weise der Informationsbeschaffung, Verwertung und Wiedergabe unterscheiden sich die Arbeitsweisen verschiedener Journalisten jedoch grundlegend. Hauptunterscheidungsmerkmal ist hierbei offensichtlich das spezielle Medium. Während der Radioreporter schnell auf Ereignisse reagieren kann, ist das Fernsehen darauf angewiesen, Neuigkeiten in Form von Bildern zu vermitteln. Während die Zeitung höchstens auf den Tag genau berichten kann, ist im Internet eine ständige Aktualisierung möglich. Jedes Medium hat in seiner Funktion als Informationsträger Vor- und Nachteile, welche aus seinen spezifischen Eigenschaften und den damit verbundenen Arbeitsweisen resultieren. Im Rahmen dieser Hausarbeit möchte ich mich auf das Massenmedium Fernsehen konzentrieren. Dabei möchte ich vor allem analysieren, welche Rolle Information im Fernsehen spielt und wie Bilder dabei als Informationsträger wirken können. Was zeichnet bebilderte Informationen speziell aus? Welche Eigenschaften resultieren daraus für das Medium Fernsehen und seine Rezipienten? Ich werde diesen Fragen auf den Grund gehen, indem ich zunächst den Stellenwert von Information im Fernsehen definiere und die Nutzung von Bildern zur Information historisch nachzeichne. Nachfolgend werde ich die Möglichkeiten bei der Informationsvermittlung durch Bilder analysieren und schließlich das Medium Fernsehen auf spezielle Gütekriterien der Informationsvermittlung prüfen. In einem Fazit werde ich abschließend meine Überlegungen zusammenfassen und meine Erkenntnisse bewerten.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: 1,0, Fachhochschule Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Masken und Identitäten. Dies ist das Thema der vorliegenden Arbeit. Sie soll Einblicke in die spannende Frage nach der Identität geben, in ihre Vielfältigkeit, ihre verschiedenen Erscheinungsformen, und gleichermaßen auch kritisch hinterfragen: Was ist Identität oder was stellen wir uns darunter vor? Nicht erst heute denken wir intensiver über diese Fragestellung nach. Bereits vor über 2500 Jahren konnte man die Inschrift »Erkenne Dich selbst« im Apollo-Tempel in Delphi lesen. Sie scheint uns Menschen bereits seit der Antike zu beschäftigen, womöglich aber noch sehr viel länger. Auch die Begriffe »Individuum«, »Ich«, »Selbst«, und »Sein« sind von großer Bedeutung und werden daher im Rahmen dieser Arbeit ebenfalls behandelt und erklärt. Wie stehen diese Begriffe im Verhältnis zur Identität? Sind sie Synonyme oder doch eigenständige Begriffe für etwas Eigenes? Zwar ist das Wort »Identität« wohl jedem ein Begriff, doch dabei bleibt es meistens auch – bei einem Begriff, in den jeder seine eigene Meinung platziert. Gemein ist aber allen Ansichten, dass es sich bei dem Gebilde Identität um etwas mit Kontinuität, Konstanz und Zuverlässigkeit handelt. Wenn wir einen ehemaligen Schulfreund nach zehn Jahren wieder treffen, so ist es vielleicht nicht mehr die gleiche Person, aber er ist immer noch identisch »mit sich selbst«. Sein Kern (andere würden vielleicht Seele sagen), die Substanz, das Bewusstsein, ist derselbe. So hilft uns die Identität uns im Leben besser zurecht zu finden, Dinge und Leute, die wir kennen, wiederzufinden. Und sie hilft uns auch gleichermaßen, uns selbst zu erkennen. Bin ich wirklich ich? Wer sagt mir, dass ich nicht jemand anderes bin? Oder bin ich gar nicht mehr? Bin ich noch derjenige, der diese Fragen stellt, oder schon ein anderer? Viele dieser Fragen führen uns zu logischen und sprachlichen Paradoxa, die uns Menschen immer noch ein Rätsel sind. So ist der Verlust der Identität gleichbedeutend mit dem Ich-Verlust. Aber was genau ist denn nun Identität? Letztlich ist es schwierig eine exakte Formulierung zu finden – ähnlich den Begriffen Zeit, Liebe und Moral. Sie sind relativ und stehen im Kontext mit einem anderen Subjekt, aus dem sich dann vielleicht ein Sinn erkennen lässt. Die Identität ist keineswegs eine Metaphysik, sie ist die Suche eines jeden Menschen nach einem Halt, einem fixen Punkt im Leben.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien, Universität Basel, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit ein finnischer Student 1988 mit IRC den Chat erfunden hat, kommunizieren Millionen von Menschen jeden Tag über verschiedene Plattformen wie ICQ, MSN, Facebook usw. in Gruppen oder privaten Gesprächen. Oft sind dabei die Gesprächsteilnehmer einander bekannt oder zumindest über gemeinsame Interessen verbunden. Friend- oder Buddylists ermöglichen, mit Chatpartnern dauerhaft in Kontakt zu bleiben, sofern gewünscht. Profile und Anzeigebilder geben möglicherweise Aufschluss über die Person, die vor dem Computermonitor sitzt. Mit Omegle (www.omegle.com) hat ein russischer Schüler 2009 ein puristisches Chatportal geschaffen, dass den Nutzer mit einem anderen Nutzer irgendwo auf der Welt verbindet. Jegliche Komfortfunktionen fehlen, weder Nicknames noch Profilbilder geben Anhaltspunkte über die Identität der jeweiligen Chatteilnehmer. Da zur Nutzung von Omegle keinerlei Informationen nötig sind, sind Gesprächspartner, einmal auf Disconnect geklickt, nicht mehr auffindbar. Die völlige Anonymität der Omegle-Nutzer bietet sich geradezu an, neue Identitäten zu erschaffen. Ein vierzigjähriger Japaner kann sich als achtzehnjährige Kanadierin ausgeben ohne dass sein Chatpartner eine Möglichkeit hat zu überprüfen, ob dessen Angaben stimmen. Geschlecht, Alter und Nationalität sind nur Wörter, eingegeben in einem Chatfenster. Dies führt zu folgender Fragestellung: Inwiefern beeinflusst die völlige Anonymität der Omegle-Nutzer ihr Kommunikationsverhalten im Hinblick auf ihre Online-Selbstdarstellungen, bzw. virtuellen Identitäten?
Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien, Note: 5,76 (Schweiz!), , Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Maturitätsarbeit wird der Umgang der heutigen Jugend mit der Applikation WhatsApp Messenger untersucht. Sowohl die Häufigkeit und die Art als auch die Auswirkungen, Folgen und der Einfluss der Nutzung sind zentrale Punkte dieser Arbeit. Um an aussagekräftige Resultate zu gelangen, wurde eine Umfrage mit 368 Teilnehmern und eine Datenerhebung mit 22 Teilnehmern aus der Kantonsschule Oerlikon durchgeführt. Der Ablauf der Arbeit ist so aufgebaut, dass am Schluss ein begründetes Urteil oder Ergebnis über den Umgang mit WhatsApp erkennbar wird. Daher wird zuerst die Applikation vorgestellt und die Rolle des Mobiltelefons in der heutigen Gesellschaft behandelt. Jeder dritte Jugendliche an der Kantonsschule Oerlikon nutzt bereits WhatsApp und jeder Vierte besitzt ein iPhone. Von den WhatsApp-Usern versenden 64% mehrmals pro Tag, und damit sehr häufig, WhatsApp-Nachrichten. Die Jugendlichen versenden im Durchschnitt 68 Nachrichten pro Tag und erhalten 89 Nachrichten. Der höchste Wert liegt bei mehr als 200 versendeten Nachrichten pro Tag. Zudem haben die Jugendlichen durchschnittlich 112 Kontakte auf ihrem Handy, wovon im Durchschnitt 49 WhatsApp haben. Unterschiede in der Nutzung von WhatsApp gibt es zwar sowohl beim Geschlecht als auch bei der Art des Smartphones und beim gymnasialen Profil der Schülerinnen und Schüler, jedoch sind diese Unterschiede nicht sehr gross und daher kann allgemein von einer starken und häufigen WhatsApp-Nutzung gesprochen werden. Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Arbeit sind, dass diejenigen, die WhatsApp nutzen, es extrem häufig tun und WhatsApp somit einen gewissen Einfluss auf ihr soziales Verhalten und den Umgang mit anderen Menschen hat. Diese Beeinflussung durch WhatsApp wird vor allem im Kapitel „Fazit und Ausblick“ erwähnt. WhatsApp verändert die Jugendlichen nicht direkt, sondern hat einen Einfluss darauf wie sie mit ihren Kolleginnen und Kollegen kommunizieren und wie sie mit dem Schreiben von Nachrichten und der Nutzung des WhatsApp Messengers umgehen. Deswegen ist der Umgang der Jugendlichen mit dieser neuen Kommunikationsart das zentrale Thema dieser Maturitätsarbeit.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management, Note: 1,6, Ruhr-Universität Bochum (Fakultät für Wirtschaftswissenschaft), 125 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit identifiziert und analysiert den Künstler als Unternehmer auf Basis der sich unter dem Dach der Marktprozesstheorie befindlichen Ansätze von Schumpeter, Mises, Kirzner und der „Competence-based Theory of the Firm“ (CbTF) in einem von hoher Dynamik geprägten Umfeld der Musikbranche und betrachtet speziell die Kooperation als mögliche Strategie zur Sicherung der aktuellen und zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit des Künstlers als Unternehmer. Es wird zunächst ein differenzierteres Bild des Künstlers gegeben und die Bedeutung der Musikmarke als Marktwert herausgestellt. Daraufhin wird das traditionelle Umfeld der von physischer Distribution geprägten Musikindustrie aufgezeigt und die Position des Künstlers innerhalb der Wertschöpfungskette bestimmt. Es wird beschrieben, wie die oligopolistische Marktmacht der sogenannten „Majors“, der vier großen Tonträgerunternehmen, durch die Digitalisierung und Vernetzung geschwächt wird und Markteintrittsbarrieren gesunken sind. Im digitalen Musikmarkt bieten sich Möglichkeiten für Künstler wie auch für branchenfremde Akteure eine (Dis-)/(Re-)Intermediation zu vollziehen. Anhand eines Fallbeispiels der allein durch Downloads in den britischen Charts erfolgreichen Band Koopa wird diese Chance anschließend verdeutlicht. Es zeigen sich viele Künstler als Unternehmer und einige Stars verfügen über sehr ausgeprägte unternehmerische Fähigkeiten, die in dieser Arbeit detailliert herausgestellt werden. Im Anschluss werden Kooperationen vor theoretischem Hintergrund genauer untersucht und ihre Eignung als Mittel zur Schließung von Ressourcen- und Kompetenzlücken und zur Wahrung der Flexibilität im Hinblick auf zukünftige Marktlagen betont. Dies wird anhand der Fallbeispiele Last.fm für die Vermarktung, SNOCAP für die Distribution und MySpace für die Gewinnung möglicher zukünftiger Kooperationspartner von Künstlern als Unternehmer mit praktischem Bezug herausgestellt. Zum Abschluss folgt eine kurze Darstellung zwei weiterer möglicher Kooperationsmotive mit Vorschlägen zu ihrer Lösung.
Inhaltsangabe:Einleitung: Photorealistic Human Character Design im Bereich von 3D-Produktionen schafft neue Möglichkeiten der Simulation der Wirklichkeit in virtuellen Anwendungen. Die Begeisterung für neue Generationen fotorealer Computerspiele oder die mögliche Umsetzung aufwendiger Actionszenen in Kinofilmen wird erst durch den Einsatz real wirkender Darsteller ermöglicht. Ein Meilenstein in der filmischen Umsetzung ist die Matrix-Trilogie . Viele Szenen wurden in diesem Film sehr wirklichkeitsnah durch 3D-Applikationen generiert. Ohne den Einsatz des Character Designs und dem akribischen Detailbewusstsein für Bewegungsabläufe und der Schaffung einer Illusion, die die Wirklichkeit sehr überzeugend darstellt, wäre der Film in der angestrebten Faszination und Glaubhaftigkeit nicht umsetzbar gewesen. Um ein solches Maß an Qualität zu gewährleisten ist es notwendig, die Natur in ihrer Komplexität virtuell darzustellen. Die Nachempfindung der Eigenschaften der Natur im Schaffungsprozess fotorealer computergenerierter Bilder stellt daher eine außerordentliche Herausforderung dar. Das menschliche Auge nimmt in der realen Welt eine Vielzahl an Informationen auf, die nicht bewusst bis in jedes Detail wahrgenommen werden. Diese Details müssen im 3D-Design umgesetzt werden, um überzeugende, realistische Bilder zu generieren. Im Besonderen wird diese unbewusste Wahrnehmung im täglichen Umgang mit Mitmenschen verdeutlicht. Der Mensch ist perfekt auf die natürlichen Bewegungen und Formen des menschlichen Gesichtes sensibilisiert. Kaum eine Situation wird leichter verstanden als die Emotionen des Gegenübers, die durch Expressionen in den Gesichtszügen definiert sind. Der Mensch ist in der Lage, auf emotionaler Basis, ohne Worte, von Angesicht zu Angesicht zu kommunizieren. Absichten, Gefühle und Meinungen können allein durch verschiedene Gesichtszüge beschrieben werden. Diese Eigenschaften stellen demnach für die 3D-Reproduktion eines Human Characters hohe Anforderungen an die Detailgenauigkeit der modellierten Geometrie und der Texturinformation der Haut. Bereits kleine Abweichungen des gerenderten Bildes werden vom Betrachter erkannt. Bei computergenerierten Bildern fallen oft Abweichungen oder Fehler auf, welche im ersten Moment nicht genau beschrieben werden können. Es ist jedoch genau definierbar, was an diesem Bild realistisch aussieht und was nicht. Für diese Erkenntnis ist es nicht von Bedeutung, ob ein geschultes Auge vorhanden ist, denn jeder [...]
Inhaltsangabe:Einleitung: »Nach zehn mageren Jahren geht es jetzt endlich los mit den mobilen Services«, sagte die Leiterin des Arbeitskreises M-Commerce im Verband der deutschen Internetwirtschaft, im April 2007. Diese Einschätzung scheint sich laut aktuellen Studien zu bestätigen. Damit entstehen nicht nur für Mobilfunkanbieter und Endgeräte-Hersteller neue Möglichkeiten. Auch Anbieter von Inhalten wie zum Beispiel Verlage haben nun die Chance neue Herausforderungen anzunehmen. Sie können sich mit mobilen Angeboten auf einem neuen Markt positionieren beziehungsweise ihre bestehende Marktpräsenz um eine mobile Komponente erweitern. Die neue Technologie, die den Anbietern nun erlaubt ihre Inhalte auf eine neue Art weiter zu verwerten und ihre Kunden – zumindest theoretisch – an jedem beliebigen Ort zu erreichen, ist aufgrund mehrerer Entwicklungen möglich geworden: So wurde der Mobilfunk in mehreren Generationen bis zum aktuellen UMTS immer weiter verbessert und leistungsstärker. Daneben entstanden zunehmend neue Funktionen wie Bluetooth oder MMS, die in die mobilen Telefone integriert wurden. Die Integration bisher getrennter Geräte wie MP3-Player oder Kamera machen das Mobiltelefon zunehmend zu einem Universal-Gerät. Dies alles hatte zur Folge, dass das Mobiltelefon zum ständigen Begleiter wurde. Diese Entwicklung sollte nicht vergessen werden, denn erst dadurch ist eine ständige Erreichbarkeit sowie ein permanenter Zugriff auf mobile Leistungen möglich. Aufgabe der vorliegenden Arbeit ist es, die Grundlagen des »Mobile Commerce« darzustellen und damit speziell für Inhalte-Anbieter wie Verlage einen Überblick in das Thema bieten. Dazu werden zunächst die Merkmale des Mobile Commerce aufgeführt. Durch die anschließende Kategorisierung der Anwendungsbereiche wird ein Überblick über die Möglichkeiten für mobile Angebote, die der Mobile Commerce enthält, geboten. Ein Blick auf die Entwicklung des technischen Fortschritts sowie eine Analyse der bisherigen Marktentwicklung zeigen, warum gerade jetzt der Mobile Commerce ein wichtiges Thema zu werden verspricht. Mit der Vorstellung unterschiedlicher mobiler Bezahlverfahren sowie verschiedener Erlösmodelle wird auch die wirtschaftliche Perspektive des Mobile Commerce abgedeckt und Inhalte-Anbietern Anhaltspunkte zur Entwicklung einer Strategie gegeben. Ein abschließender Blick auf das Thema Sicherheit runden das Grundlagenwissen [...]
Inhaltsangabe:Einleitung: Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist eine Untersuchung zur Hörbarkeit von Frequenzunterschieden. Obwohl psychoakustische Untersuchungen erst mit zunehmendem Wissen über akustische Zusammenhänge und der Möglichkeit zur Generierung genauer Stimuli durch die Verwendung analoger und digitaler Elektronik möglich wurden, gab es Untersuchungen zur Tonhöhe schon früh. Bereits im 6. Jahrhundert vor Christus entdeckte Pythagoras, dass die grundlegenden Intervalle der Musik einfachen Zahlenverhältnissen der Länge einer schwingenden Saite entsprechen. Da eine Halbierung der Saitenlänge eine Verdopplung der musikalischen Tonhöhe zur Folge hatte, folgerte Pythagoras daraus, dass die halbe Saite auch doppelt so schnell schwingen müsste. Galileo Galilei beschrieb 1640 den Zusammenhang zwischen der musikalischen Tonhöhe und der Schwingungen pro Sekunde einer Saite und stellte damit den Bezug von Tonhöhe und Frequenz her. Joseph Sauveur formulierte diese Beziehung zwischen Schwingungsfrequenz und Tonhöhe 1701 aus und wies nach, dass Klänge mit einer deutlichen Tonhöhe aus Grundton und Obertönen zusammengesetzt sind. Georg Simon Ohm wendete 1841 als Erster die Fourieranalyse auf akustische Ereignisse an und stellte sein ‘ohmisches Gesetz der Akustik’ vor. Dieses besagte unter anderem, dass der Grundton eines Klanges die Tonhöhe bestimmt. Zustimmung bekam er 1862 von Hermann von Helmholtz, der mit der Resonanztheorie eine physiologische Fourieranalyse von Schallereignissen durch die Basilarmembran postulierte. Auch von Helmholtz war überzeugt, dass der Grundton eines Klanges für dessen Tonhöhe verantwortlich ist. 1924 bewies Harvey Fletcher durch spektrale Filterung, dass sich die Tonhöhe eines Signals, trotz fehlenden Grundtones, nicht ändert. Ende der dreißiger Jahre prägte J. F. Schouten für das Phänomen der fehlenden Grundfrequenz den Begriff Residuum und nahm an, dass der Eindruck der Tonhöhe vor allem von den hochfrequenten Anteilen eines Tones bestimmt wird. Ritsma widerlegte diese Annahme 1962 experimentell und konnte ein Frequenzband zwischen dem dritten und fünften Oberton ausmachen, welches entscheidend für den Eindruck der Tonhöhe ist. Ritsma bezeichnete diesen Bereich als spektrale Dominanz eines Klangs. Schoutens und Ritsmas Ergebnisse wurden dahingehend gedeutet, dass das Gehör die Tonhöhe über die Periodizität eines Signals auswertet. Und das, obwohl Georg von Békesy im Jahr zuvor Helmholtz‘ Theorie der Basilarmembran als [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,7, Philipps-Universität Marburg (Institut für neue deutsche Literatur und Medien), Veranstaltung: Theatralität: Medieninszenierung zwischen Information und Unterhaltung, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Der Wurm muß dem Fisch schmecken und nicht dem Angler!” 1 Dieses Zitat des ehemaligen RTL-Geschäftsführers Dr. Helmut Thoma fasst dessen Verständnis von Privatfernsehen zusammen und kann symptomatisch für die ganze Riege der privaten Fernsehsender in Deutschland gelten. Denn die privaten Fernsehsender sind abhängig von Werbeeinnahmen und die können wiederum nur durch den Verkauf von möglichst quotenstarker Werbezeit erzielt werden. Es wird also vor allem das gesendet, wovon vermutet wird, dass es bestimmte Zielgruppen mit bestimmbaren Konsumgewohnheiten zu bestimmten Zeiten sehen wollen. Offiziell geben die Sender selbst jedoch andere Sendeziele an. Laut RTL.de ist es beispielsweise das Ziel der Sendung „Die Supernanny“, „eine fundierte Analyse, Besprechung der Erziehungssituation und eine individuelle pädagogische Beratung für die Eltern zu leisteten“ 3 . Denn RTL will nach eigener Aussage „mit diesem Format einerseits den betroffenen Familien eine Hilfestellung bieten, andererseits aber auch dem Zuschauer anhand von unterschiedlichen Fällen Lösungsansätze für Probleme in der eigenen Familie aufzeigen.“ Ob und wie RTL in der „Supernanny“ die Erfüllung dieses Anspruchs mit dem Erzielen einer hohen Einschaltquote und damit eben hoher Werbeeinnahmen verbindet, soll in dieser Arbeit untersucht werden. Dabei soll es primär darum gehen, die theatralen Eigenschaften des Formates herauszuarbeiten, die von der Seite der Produktion eingesetzt werden, um eine möglichst hohe Publikumsresonanz zu erzielen. Basis dieser Hausarbeit ist lediglich die seit September 2004 ausgestrahlte erste Staffel der Serie. Zum einen ist diese bereits als DVD Version verfügbar, und zum anderen hat sich die Sendung über die folgenden zwei Staffeln hinweg stetig verändert. So ist seit der zweiten Staffel neben der diplomierten Sozialpädagogin Katja Salfrank auch eine zweite „Supernanny“ im Einsatz, und seit der dritten Staffel werden in einer Sendung oftmals auch mehrere „Fälle“ behandelt. [...]
Inhaltsangabe:Einleitung: In der heute zunehmend komplexeren Arbeitsumgebung der grafischen Industrie sind verstärkt Standards gefordert, um normierte Übergabepunkte für digitale Daten zu schaffen. Die vorliegende Diplomarbeit erläutert das Portable Document Format (PDF), was dieser Entwicklung Rechnung trägt. Behandelt werden theoretische Grundlagen zu PDF, Definitionen von geschlossenen/offenen Workflows und der beispielhafte Aufbau eines PDF basierten Workflows in der Druckvorstufe. Zu jedem einzelnen Produktionsschritt wird aktuelle Software zu dessen Realisierung vorgestellt. Abschließend sind Beispiele zur Automatisierung solcher individuell abgestimmter Workflows aufgeführt und erläutert. Die Arbeit soll als Orientierungshilfe für Anwender in der Druckvorstufe dienen, die sich diesem Themengebiet nähern wollen. Die große Menge derzeitig vorhandener Informationen zu PDF wurden in ihr aufbereitet und möglichst verständlich dargestellt. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung7 2.Grundlagen zum Format PDF8 2.1Format PostScript9 2.1.1Entwicklung PostScript11 2.1.2Vor-/Nachteile PostScript14 2.2PDF Reference16 2.2.1Adobe Imaging Model16 2.2.2General Properties18 2.2.3PDF and PostScript21 2.3Entwicklung des PDF Formates22 2.3.1Acrobat 122 2.3.2Acrobat 223 2.3.3Acrobat 323 2.3.4Acrobat 424 2.3.5Acrobat 525 2.4Entwicklung PDF/X26 2.5CIP4 und JDF29 2.6Grenzen von PDF30 3.Workflow Konzepte31 3.1konventioneller Workflow31 3.2separierter/composite Workflow32 3.3PDF Workflow33 3.3.1geschlossener PDF Workflow33 3.3.2offener PDF Workflow35 4.PDF Workflow Komponenten37 4.1PDF Erstellung38 4.1.1Distiller38 4.1.2PDF Creator42 4.1.3PDF Writer42 4.1.4PDF Maker43 4.1.5Zusammenfassung / Bewertung44 4.2PDF Preflight/Analyse45 4.2.1pdfInspektor45 4.2.2InProduction46 4.2.3PitStop Professional48 4.2.4Acrobat49 4.2.5Zusammenfassung/Bewertung50 4.3PDF Editierung51 4.3.1Quite a Box of Tricks51 4.3.2PitStop Professional52 4.3.3Acrobat53 4.3.4Zusammenfassung / Bewertung53 4.4PDF Korrektur/Signatur54 4.4.1Korrekturlauf54 4.4.2FDF Korrektur55 4.4.3digitale Signatur55 4.4.4Zusammenfassung/Bewertung56 4.5PDF Farbkorrektur57 4.5.1Grundlagen57 4.5.1.1Definition Colormanagement57 4.5.1.2International Color Consortium58 4.5.1.3Referenzfarbraum59 4.5.1.4Farbprofile59 4.5.1.5Color Management Modul60 4.5.1.6Rendering Intents60 4.5.2Distiller 4/5 & PDF Creator 262 4.5.3Quite a Box of Tricks63 4.5.4PitStop [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien, Note: 1,3, Hochschule RheinMain - Wiesbaden Rüsselsheim Geisenheim, Sprache: Deutsch, Abstract: Second Life, Die Sims und World of Warcraft; Angry Birds und Farmville; Das Spiel des Lebens und die Fußballweltmeisterschaft: Die Welt der Spiele ist nicht nur besonders vielseitig, sondern auch unheimlich wandlungsfähig. Haben digitale Spiele einst das echte Leben nachgeahmt, lassen innovative Unternehmen heute durch den Einsatz moderner Technologie, die Realität wie ein Spiel aussehen. Sicherlich hat jeder beim Einkaufen schon einmal die Frage gestellt bekommen: Sammeln Sie Punkte? Was heute unter sogenannten Loyalitätsprogrammen bekannt ist, erreicht im Zeitalter der Spielemechanismen unter dem Schlagwort Gamification ein nächst höheres Level. Das Ziel von Unternehmen ist es, Mechanismen aus Computerspielen so gezielt einzusetzen, dass eine Verhaltensänderung sowie ein höherer Grad an Engagement beim Kunden erreicht wird. Betrachtet man die Zahlen des Marktforschungsinstituts Newzoo, wird schnell ersichtlich, dass Spiele heute in der Mitte der Gesellschaft angekommen und allgegenwärtig sind. Den Analysten zufolge, gibt es 36 Mio. aktive Spieler in Deutschland, die pro Tag insgesamt 47 Mio. Stunden spielen. Weiterhin wurde errechnet, dass im Jahr 2011 allein in Deutschland 4,6 Mrd. Euro für Spiele ausgegeben wurden. Führt man sich dies vor Augen, ist es laut Zukunftsforscherin Nora Stampfl kein Wunder, dass Unternehmen die besondere Macht der Spiele für sich entdeckten. Die Macht, Spieler in den Bann zu ziehen und deren Engagement zu wecken, was wiederum den Weg zu höherer Kundenloyalität ebnet. Genau das wird in Zeiten des Internets und der Informationsüberflutung immer wichtiger, da Unternehmen die Fähigkeit verloren haben, den Kunden einzureden, was sie brauchen. Gabe Zichermann, Organisator des Gamification Summit, sagte 2011: “Games are the only force in the universe that can get people to take actions that are against their self-interest, but in a predictable way.”
Masterarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,3, Hochschule Hannover, Veranstaltung: Fernsehjournalismus, Sprache: Deutsch, Abstract: „HartzIV-Fernsehen“, „asozial“, „verdummend“ - das sind nur einige Begriffe, die im Zusammenhang mit Scripted Reality fallen. Gut ist das Image von „Familien im Brennpunkt“, „Verdachtsfälle“ und „Mitten im Leben“ also nicht. Dennoch sind die Quoten dauerhaft gut bis sehr gut. Die Zuschauer wollen also diese Fiktionalisierung der Realität im Fernsehen sehen. Besonders überraschend war der Erfolg von „Berlin - Tag & Nacht“. Zuerst als Lückenfüller für die nächste „Big Brother“-Staffel gedacht, entwickelte sich die Serie rund um das Leben einer Wohngemeinschaft im szenigen Berlin-Kreuzberg schnell zu einem Quotengarant für RTLII und den Produzenten filmpool. Diese Masterarbeit untersucht die Wirkung von Scripted-Reality-Formaten am Beispiel von „Berlin - Tag & Nacht“. Warum ist das Format so beliebt bei den Zuschauern? Ist es der gescriptete Charakter oder sind sie sich dessen gar nicht bewusst? Es herrscht zurzeit eine Forschungslücke in Bezug auf die Wahrnehmung von Scripted Reality, zumal es weder eine einheitliche Bezeichnung, noch eine einheitliche Kennzeichnung der betreffenden Formate gibt. Um diese wissenschaftliche Lücke zu schließen, wurde anhand von 16 fokussierten Interviews untersucht, warum die Befragten „Berlin - Tag & Nacht“ schauen und ob sie das Format als glaubwürdig oder nicht einschätzen. Als zentrale Ergebnisse kamen heraus, dass die Befragten den gescripteten Charakter des Formats, auch ohne Kennzeichnung, erkennen, allerdings ist ihnen dies nicht wichtig. Vielmehr steht für sie die Nutzung des Formats zur parasozialen Interaktion und zur Orientierung im Vordergrund. Für Frauen bietet „Berlin - Tag & Nacht“ - das vom Aufbau und von der Serialität her große Ähnlichkeit mit Daily Soaps hat - die Möglichkeit, sich selbst mit den Fernsehfiguren zu vergleichen. Männern ist eher die pure Unterhaltung wichtig.
Inhaltsangabe:Problemstellung: Über das digitale Fernsehen wird im Moment viel diskutiert. Für viele scheint die Einführung des digitalen Fernsehens die dritte Phase in der Entwicklung des europäischen Fernsehens einzuläuten. Nach dem Monopol der Staaten über das Fernsehen kam es in den 80er Jahren überall zum dualen Rundfunk, und nun wird langsam aber sicher in ganz Europa das digitale Fernsehen lanciert. Europäische Medienforscher sehen das digitale Fernsehen als das Fernsehen der Zukunft an: „On ne sait pas qui de la télévision ou de l ́ordinateur, du câble, du satellite ou d ́autres techniques de diffusion vont l ́emporter. On ne connaît pas l ́avenir audiovisuel, mais tout ce que l ́on sait c ́est que cet avenir sera numérique1“ Das digitale Fernsehen in Europa entwickelt sich mit sehr unterschiedlicher Geschwindigkeit. Internationale und nationale Medienallianzen werden heute angekündigt und morgen wieder auf Eis gelegt, weil sie sehr oft auch gegen das Kartellrecht der EU verstoßen. Deshalb ist es sehr spannend zu sehen, wie sich das in den Kinderschuhen steckende digitale Fernsehen in Europa entwickelt. Schätzungen zufolge erreicht das digitale Fernsehen weltweit mit den fünf größten Märkten in den USA, Deutschland, Frankreich, England und Japan im Jahr 2005 ungefähr 100 Mio. Haushalte2. Eine Studie der EU zeigte, dass der europäische audiovisuelle Markt der wachstumsreichste und auch dynamischste weltweit3 ist. Die USA haben in ihrem Broadcasting Act von 1996 schon den Übergang in das digitale Zeitalter in Amerika eingeläutet. Wie in fast allen Medienbereichen spielen die USA eine Vorreiterrolle. Schon früh haben sie die Möglichkeiten dieser neuen Technologie erkannt und die rechtlichen Rahmenbedingungen geändert, um das digitale Fernsehen zu fördern. Sicherlich wird es auch in Europa früher oder später zu einem Übergang vom analogen zum digitalen Fernsehen kommen. Frankreich wird hierbei voraussichtlich eine sehr bedeutende Rolle spielen, da es die Franzosen sehr früh verstanden haben, auf technische Innovation und internationales Engagement zu setzen. Deshalb könnte das digitale Fernsehen sehr schnell eine mächtige Stellung am französischen und dem sich bildenden europäischen Rundfunkmarkt einnehmen. Da ich von einer sehr interessanten Entwicklung für das digitale Fernsehen in Frankreich überzeugt bin, soll in dieser Arbeit der französische Markt für das digitale Fernsehen vorgestellt werden. Der Schwerpunkt liegt hier in den [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: gut, Universität Salzburg (Institut für Kommunikationswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Um es dem Leser dieser Analyse ein wenig leichter zu machen, sich in eine komplexe Serienwelt wie die des MacGyver hineinzuversetzen, ist es nötig, gleich am Anfang die wesentlichen Fakten darzustellen, die dann im Laufe dieser Arbeit vertieft und erweitert werden. MacGyver, der Titelheld der Serie, ist eine Art moderner James Bond, ein Indiana Jones, der darauf bedacht ist bzw. sein muß, mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln hauszuhalten. Er braucht nur sein Schweizer Messer und was in nächster Nähe so herumliegt und er kann einen Konvoi voller Bösewichte stoppen, einen Hubschrauber vom Himmel holen oder eine Geisel aus der uneinnehmbarsten Festung befreien. Wenn alle anderen Möglichkeiten erschöpft sind, um das anstehende Problem zu lösen, wird der Auftrag an MacGyver übergeben (man weiß nie so genau, wer den Auftrag gibt), und er hat noch nie eine Herausforderung angenommen, der er nicht gewachsen gewesen wäre (vgl. Merril l). Das Nette an MacGyver ist, daß er keine Waffen trägt, geschweige denn sie benutzt. Wenn es zu einer Schießerei kommt, läuft er meistens wie von der Tarantel gestochen herum, strickt sich aus Spinnweben eine kugelsichere Weste oder bastelt sich aus ein paar Büroklammern ein Fluchtfahrzeug. Das ist natürlich übertrieben – aber nicht sehr. Auf das Thema „Gewaltlosigkeit“, das im Umfeld von Kindern und Jugendlichen natürlich ein sehr wichtiges ist, wird später im Kapitel 1.5 noch näher eingegangen. Außer daß er verhältnismäßig gutaussehend ist, was ihm natürlich bei seinen weiblichen Fans zahlreiche Bonuspunkte einbringt, ist Richard Dean Anderson, der Darsteller des MacGyver, auch sonst genau der richtige Mann für die Rolle des klugen, oft ein bißchen sarkastischen Abenteurers, der bei seinen Aufträgen seinen Rucksack nicht für Sachen, die er mitnimmt, trägt, sondern für Sachen, die er unterwegs aufliest. Seine Rolle bedarf zwar keiner schauspielerischen Glanzleistungen, aber Anderson, ein TV-Veteran aus verschiedenen US-amerikanischen Serien, schafft es, sie mit genau dem richtigen Quäntchen Lebhaftigkeit zu spielen. Die Produzenten wissen ebenfalls genau, was sie machen: geniale und zynisch – scharfe Texte, zielbewußte Regie und eindrucksvolle Spezialeffekte (vgl. Merrill).
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