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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,3, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (Wirtschaftsgeographie), Veranstaltung: Humangeographie 3, Sprache: Deutsch, Abstract: „Die Aufgabe des Berliner Mietshauses mit seiner Mischung verschiedener Milieus zugunsten von Eigentumswohnungen wird den Charakter der Innenstadt Berlins nachhaltig verändern.“ (Gröschner 2012) Gentrifizierung ist ein Thema, welches quantitativ häufiger im Volksmund, in Medien und der Politik auftaucht als in der Wissenschaft. Inflationär gebrauchte Stichworte wie „Yuppisierung“ und Verdrängung zeigen, wie stark emotional und subjektiv der Prozess der Gentrifizierung verstanden wird. Dabei sind oft auch soziale Konflikte die Folge. Doch hinter diesem stadtsoziologischem Prozess stecken theoretische Inhalte, die selten eindeutig und nur schwer zu trennen sind. Mit Hilfe von wissenschaftlichen Ansätzen lassen sich viele Phänomene die im Zusammenhang mit Gentrifizierung stehen, erklären und prognostizieren. Dabei stellt die Gentrifizierung mehr als nur einen Austausch einer Bevölkerungsgruppe durch eine andere in einem Stadtviertel dar. Ferner verändert sich der kulturelle, soziale und ökonomische Rahmen und so wird der Charakter eines Bezirkes nachhaltig geprägt, wie auch das Zitat von Annett Gröschner zeigt, welche seit 1983 im Prenzlauer Berg wohnt. Im Zuge dieser Seminararbeit möchte ich Gentrifizierung definieren und mit wissenschaftlichen Theorien darstellen. Um dies auch praktisch zu verdeutlichen, dient der Ortsteil Prenzlauer Berg in Berlin als ideales Beispiel. Als „Pregnant Hill“ umgangssprachlich bezeichnet, weißt er die typischen Merkmale auf und veranschaulicht verschiedenste Perspektiven des Prozesses. Darüber hinaus sollen vor allem auch Auswirkungen dieser strukturellen Wandlung eines Viertels erläutert werden, da sich neben den negativen Effekten auch ökonomische Chancen wie zum Beispiel für Bauinvestoren und der Stadt selbst bieten. Oft wird Gentrifizierung als selbst regulierender, unaufhaltsamer Prozess angesehen, doch können durch gezielte Maßnahmen einzelne Bevölkerungsgruppen vor der Verdrängung geschützt werden.
Masterarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Raumwissenschaften, Stadt- und Raumplanung, Note: 1,7, Hochschule für Technik Stuttgart (Masterstudiengang Stadtplanung), Veranstaltung: Stadtplanung, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Masterarbeit wird das aktuell brisante Thema der Gentrifizierung analysiert, beispielhaft dargestellt am Mannheimer Stadtteil Jungbusch. Das Quartier ist nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem Auffangbecken für sozial benachteiligte geworden, unterliegt aber in den letzten Jahren zunehmend einem Wandel und gilt heute als das Vorzeige-Multi-Kulti-Viertel Mannheims. Die zu beantwortenden Forschungsfragen lauten „Gibt es Gentrifizierung im Jungbusch?“ und „Mit welchen planerischen Instrumenten kann dieser Prozess gesteuert werden?“ Die Arbeit gliedert sich dabei in drei Teile: Theorie, Empirie und Synthese. Im ersten Teil „Theorie“ wird der Stadtentwicklungsprozess Gentrifizierung definiert und der Prozessablauf aufgezeigt. Ebenso werden die Ursachen und Wirkungen der Gentrifizierung sowie die planerischen Instrumente, mit denen Gentrifizierung gefördert und beschränkt werden kann, analysiert. Im zweiten Teil „Empirie“ widmet sich diese Arbeit dem Untersuchungsquartier Jungbusch in Mannheim. Dabei werden die Entwicklung des Quartiers, die heutige Situation und wie bisher mit dieser umgegangen wird dargestellt. Ebenso werden die künftigen Rahmenbedingungen aufgezeigt. Die Analyse zur Identifikation des Gentrifizierungsprozesses im Jungbusch zeigt, dass es Entwicklungen im Quartier gibt, die auf eine Gentrifizierung hindeuten. Insbesondere funktional, mit einer vitalen Kreativwirtschaft und zunehmenden gastronomischen Angeboten, zeigen sich Gentrifizierungstendenzen. Aber auch sozial und symbolisch zeigen sich deutliche Veränderungen. In Teil III der Arbeit werden vorab zunächst grundlegende Handlungsempfehlungen zur Stabilisierung des Quartiers ausgesprochen. Anschließend werden zwei unterschiedliche Strategien zum Umgang mit der Gentrifizierung entwickelt: Strategie 1 „Laissez-Faire“ setzt auf ein „Geschehen lassen“ und Unterstützen der Gentrifizierung, vor allem durch hochwertige Modernisierungen und das weitere Anlocken von Studenten und Kreativen. Strategie 2 „Gentlification“ setzt hingegen auf ein Eingreifen, um eine soziale Mischung zu erreichen und Verdrängungen zu verhindern. Wichtig ist hierbei insbesondere der Erlass einer Erhaltungssatzung um Luxusmodernisierungen einschränken zu können und die Steuerung über kommunalen Wohnungsbestand als wichtiges Instrument der Stadtentwicklung. Darüber hinaus werden die Arbeit abschließend überquartierliche Forderungen an eine neue Stadtpolitik aufgestellt.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Raumwissenschaften, Stadt- und Raumplanung, Note: 1,7, Technische Universität Dortmund, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Zwischennutzung ist als neue Raumnutzungskategorie eines forschenden Probehandelns und einer Strategie des Experimentierens vor allem im Stadtumbau Ostdeutschlands populär geworden. Die Notwendigkeit der Annäherung an dieses Thema in Westdeutschland und besonders in der Krisenregion Ruhrgebiet wird in der wissenschaftlichen Diskussion um den Umgang mit altindustriellen Brachflächen zunehmend erkannt, aber kaum in die Praxis umgesetzt. Dabei ist die zeitlich begrenzte Nutzung von brachgefallenen Arealen eng an aktuelle räumliche, ökonomische und gesellschaftliche Entwicklungen geknüpft. Die Deindustrialisierung und Tertiärisierung, die im Ruhrgebiet weithin sichtbare Brachen hinterlässt, stören die Stadtgestalt aufgrund ihrer enormen Flächenkulisse. Aber auch das Streben der Gesellschaft nach Flexibilität und Mobilität, die kürzer werdenden Nutzungszyklen gewerblicher Immobilien sowie die sich rasant wandelnden Bedürfnisse urbaner Konsumenten verlangen nach einem Umdenken in der Planungspraxis des Ruhrgebiets (vgl. Arlt 2006: 41f.). In der Erfahrung mit Zwischennutzungen haben sich zwei grundlegend unterschiedliche Zielsetzungen und Nutzungsinhalte herausgestellt. Die konservativen Ansätze schlagen weniger nachhaltige Inhalte wie gärtnerische Nutzungen, temporäre Parkplätze und die zeitlich begrenzte Nutzung durch Gebrauchtwagenhändler vor (vgl. BBR 2004: 4), die den Status einer Lückenlösung haben. Das Ruhrgebiet weist vor allem diese Art der Zwischennutzung auf. Der andere Ansatz ist wesentlich innovativer und verfolgt kapitalextensive Strategien, die aus vielfältigen Nutzungsclustern bestehen und dem kulturwirtschaftlichen Bereich zuzuordnen sind. In diesem Fall eignen sich die Raumpioniere Orte mit einem Minimum an Infrastruktur an, nutzen die vorhandenen Strukturen um und führen zu einer Aufwertung des Standortes und z. T. zu mikroökonomischen Nutzungen (Gespräch Overmeyer). Die Erfahrungen in internationalen Projekten weisen mittel- bis langfristig viele positive Wertschöpfungen mit dieser Art der temporären Nutzungen auf. Im Ruhrgebiet werden diese Potenziale noch nicht bzw. nicht vollständig ausgeschöpft. Diese Arbeit befasst sich mit dem innovativen Ansatz der kulturwirtschaftlichen Zwischennutzungen. Das BBR hält diese Art temporärer Nutzungen an solchen Standorten für sinnvoll, an denen „perspektivisch ein Wiederanziehen der Nachfrage erwartet werden kann“ (BBR 2004: 3).
Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,3, Universität Trier (Raumentwicklung und Landesplanung), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Mitte der 1990er Jahre entwickelte Idee der autofreien Wohnquartiere stellen eines der konsequentesten und nachhaltigsten Konzepte zur Verringerung des Autoverkehrs dar. Jedoch entstanden trotz der Einigkeit aus Fachkreisen betreffend ihrer Nachhaltigkeit in den letzten Jahren nur eine geringe Zahl dieser Quartiere. Das Konzept ist bisher zu keiner ernsthaften Alternative in der stadtplanerischen Praxis geworden und existiert folglich trotz einiger hervorragend funktionierender Projekte primär in der Theorie. Die zentralen Fragen sind: Warum sind autofreie Wohnquartiere erstrebenswert? Warum wurden bisher so wenige autofreie Wohnquartiere umgesetzt? Was ist für die Umsetzung autofreier Wohnquartiere nötig? Wie sehen die Zukunftschancen für autofreie Wohnquartiere aus? Neben einer Analyse der maßgeblichen wissenschaftlichen Literatur umfasst die Studie eine Online-Befragung aller Stadtplanungsämter von Kommunen über 40.000 Einwohnern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Darin wird der aktuelle Diskussionsstand und das Meinungsklima gegenüber autofreien Wohnquartieren in der jeweiligen Stadt untersucht. Die primäre Aufgabe der Studie ist es erstmals ein generelles Bild für den deutschsprachigen Raum zu zeichnen. Bisherige Studien zu autofreien Wohnquartieren bezogen sich zumeist lediglich auf die Umsetzbarkeit eines Projekts in einer konkreten Stadt. Gliederung der Arbeit: Im ersten Teil wird die theoretische Grundlage geschaffen. Einer kurzen Geschichte der städtischen Mobilität folgt eine Darstellung der durch den MIV verursachten Probleme und mögliche Lösungsansätze. Es folgt ein Blick in die noch junge Geschichte autofreier Wohnquartiere und die Qualitäten dieser Gebiete. Außerdem werden die bisher umgesetzten Projekte anhand verschiedener Eigenschaften vorgestellt. Abschließend werden auf den vier Forschungsfragen aufbauend Hypothesen formuliert, welche mittels der empirischen Studie überprüft werden. Im zweiten Teil wird die empirische Untersuchung erörtert. Dabei wird zunächst die Methodik erläutert. Darauf folgt eine deskriptive Darstellung der Ergebnisse. Diese Ergebnisse bilden die Grundlage zur Bewertung der aufgestellten Hypothesen. Aus den überprüften Hypothesen werden im abschließenden dritten Teil Forderungen zur Verbesserung der Zukunftschancen autofreier Wohnquartiere formuliert. Dieser Teil der Arbeit liefert mittels einer Synthese aus theoretischem und empirischem Teil eine Reihe von praktischen Handlungsempfehlungen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Geographisches Institut der Universität Bonn), Veranstaltung: Spezialseminar: Südwesten der USA, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Auf den europäischen Besucher wirken die Städte in den Vereinigten Staaten von Amerika eher befremdlich: Schon aus dem Flugzeug erkennt man weit ausufernde Stadtlandschaften, welche von schachbrettartig gebauten Straßen durchzogen sind. Bei näherem Betrachten der Stadt fällt zudem auf, dass ein historischer Kern nicht auszumachen ist, dass breite Straßen das Bild dominieren, eine "Einkaufsstraße" nach europäischen Vorbild meist nicht existiert und die Städte in ihren Ausmaßen so riesig sind, dass man die meisten Wege mit dem Auto zurücklegen muss. Die Städte in den USA spiegeln die Werte, Normen und Einstellungen der US-Bürger wieder. Wie es zu solchen Stadtstrukturen gekommen ist, soll die vorliegende Abhandlung verdeutlichen. So soll im folgenden Abschnitt dargelegt werden, welche historischen Hintergründe der US-Städtebau hat und welche Leitlinien ihn prägten. Im dritten Kapitel dieser Arbeit sollen die Merkmale der US-Stadt dargelegt werden. Diese Abhandlung wird sich hierbei von "innen" nach "außen" arbeiten. Begonnen wird in der "Kernstadt", dem inneren Siedlungs- und Wirtschaftskern der US-amerikanischen Stadt. Es sollen zum einen die historischen Hintergründe erläutert werden, zum anderen aber auch auf die Entwicklungen und die aktuellen Probleme eingegangen werden. Im darauffolgenden Abschnitt wird die "Außenstadt" im suburbanen Raum behandelt. Es soll beschrieben werden, wie diese "Außenstädte" entstanden sind, wie sie sich gliedern und welche Probleme sie verursacht haben. Im vierten Kapitel werden einige Modelle des US-Städtebaus erörtert. Durch das Ausufern der Städte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert wurden die klassischen Stadtentwicklungsmodelle der Chicagoer Schule überholt. In dieser Arbeit soll eine Auswahl neuerer Stadtmodelle dargelegt werden. So wird das "Modell der Viertelsbildung US-amerikanischer Städte" nach Lutz Holzner, das "Muster einer amerikanischen Stadt" nach R. Hahn sowie das Modell "Stadtland USA" nach Lutz Holzner behandelt.
Examensarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 2,3, Universität Trier, Sprache: Deutsch, Abstract: Megacities: Urbane Agglomerationen größten Ausmaßes mit einer sehr hohen Bevölkerungsdichte und einer Vielzahl an Problemen. Sie spielen in den letzten Jahren in der öffentlichen Wahrnehmung eine immer größere Rolle. In letzter Zeit gab es eine Vielzahl von Berichten, sowohl in den Printmedien als auch im Fernsehen über diese mit all ihren Facetten und Problemen. Wie im Titel der Arbeit dargelegt, soll sich diese Arbeit unter anderem damit beschäftigen, ob die allgemeine Verkehrssituation in Städten dieser Größenordnung der Infrastruktur überhaupt gewachsen ist und was die Folgen des hohen Verkehrsaufkommens sind. Der Schwerpunkt der Arbeit soll auf den beiden Megacities Mexico City und Mumbai (ehemals Bombay) liegen. Anhand dieser beiden Städten soll dargelegt werden, wie die aktuelle Verkehrssituation sich darstellt, welche Probleme sich jeweils dieser Situation ergeben, ob die Infrastruktur ausreichend ist, ob es Lösungsansätze gibt und wenn ja, wie diese hinsichtlich der jetzigen Situation zu bewerten sind. [...] Mittlerweile forschen in diesem Gebiet Institutionen wie die die Deutsche Bank oder die Siemens AG (2007, S. 5 ff.) und entwickeln Konzepte und Lösungsstrategien für Megacities. Dies betrifft nicht nur den Lebensbereich Verkehr, eine der sieben Daseinsgrundfunktionen, sondern ebenso andere Infrastrukturbereiche, wie beispielsweise Wasserver- und entsorgung. Gerade im infrastrukturellen Bereich, beispielsweise im Verkehrssektor, existieren Probleme, welche manche Städte beinahe vor den Kollaps stellen. Hier sollen die Probleme und Herausforderungen aufgezeigt werden, sowie hinterfragt werden, ob die Lösungsansätze ausreichend sind, um die aktuelle Situation nachhaltig zu verbessern Die beiden Beispielstädte Mexico City und Mumbai besitzen eine Vielzahl an Gemeinsamkeiten, wie etwa die Einwohnerzahl von circa 20 Millionen, und eine enorme räumliche Ausbreitung, was einen Vergleich einfacher gestaltet. Jedoch sind die Voraussetzungen der beiden Städte unterschiedlich. Mexico City ist eine Stadt, in der die Einwohnerzahl seit mehreren Jahren stagniert (vgl. Urban Age, 2006). Ebenso ist die flächenmäßig maximale Ausdehnung des Agglomerationsraumes erreicht. Mumbai auf der anderen Seite ist immer noch eine wachsende Stadt, sowohl bevölkerungs- als auch flächenmäßig. Zwar weisen beide Städte alle Merkmale einer Megacity auf, doch stellt allein dieser Unterschied die Städte vor unterschiedliche Herausforderungen bei der Bewältigung ihrer Probleme.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,3, Universität Bremen (Institut für Geographie), Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Hausarbeit im Rahmen der Veranstaltung „Statistik 3“ ist es, beruhend auf den Untersuchungselementen der 440 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland, die statistischen Erklärungsansätze für das Binnenwanderungssaldo1 zu Beginn der 1980er Jahre, bezüglich ihres Erklärungsgehaltes zu Beginn des 21. Jahrhunderts, für Ost- und Westdeutschland zu untersuchen. Das Binnenwanderungssaldo beschreibt dabei die abhängige Variable und wird im Folgenden mit Y bezeichnet. Folgende unabhängige Variablen X1,...., X7 wurden (zu Beginn der 1980er Jahre) und werden zur Erklärung des Binnenwanderungssaldos herangezogen2: X1 = Zahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter in 1.000 (2000) X2= Entwicklung der Anzahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter 1990-2000 in % X3= Arbeitslose je 100 Arbeitnehmer (2001) X4= Einwohner je qkm (2000) X5= sozialversicherungspflichtig Beschäftigte je 100 Einwohner (2000) X6= Ärzte je 100.000 Einwohner (2000) X7= Verhältnis bebauter Fläche zu Freifläche (2000) Ziel der Untersuchung ist es, grundsätzlich Variablen auszuwählen, die das Binnenwanderungssaldo Y möglichst gut beschreiben, so dass sich die Variationen der Y-Werte so weit wie möglich auf die X-Werte zurückführen lassen. Bahrenberg/Giese/Nipper [2003], beziehen sich im Buch „Statistische Methoden der Geographie 2“ auf diese Variablen für eine Untersuchung des Binnenwanderungssaldo in den norddeutschen Kreisen und den kreisfreien Städten zu Beginn der 1980er Jahre.3 Ziel ist es von daher auch, zu untersuchen, ob die Analyse basierend auf diesen Variablen, die dort auf Basis von 65 Kreisen durchgeführt wurde, zwanzig Jahre später noch einen guten Erklärungsansatz für das dortige Binnenwanderungssaldo bietet und ob eine Übertragung dieses Modells auf das gesamte Bundesgebiet möglich ist. [...] 1 Das Binnenwanderungssaldo beschreibt die Differenz zwischen den Zu- und Fortzügen in einem Gebiet (in diesem Fall bezogen auf den jeweiligen Kreis). Die Ausländermigration bleibt dabei unberücksichtigt. (Bahrenberg/ Giese/Nipper [2003], S.16) 2 Die Daten sind den „Aktuellen Daten zur Entwicklung der Städte, Kreise und Gemeinden“ [Ausgabe 2002] entnommen. 3 Bahrenberg/Giese/Nipper [2003], S.16ff
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,7, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Stadtsoziologie, 30 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Landschaften und Räume die uns umgeben, entstehen im Verlauf eines gesellschaftlichen Konstruktionsprozesses. Sie können wie Texte im Raum von Individuen und Gruppen gelesen werden und geben uns Auskunft über die herrschende soziale Ordnung innerhalb einer Gesellschaft. Die Arbeit soll zeigen, in wie weit sich ressortorientierte Stadtplanung und Architektur mit politischen Zielsetzungen ihrer Planer verknüpften. Es soll dabei aufgezeigt werden, dass sich der Konstruktionprozess von Macht und Herrschaft im Raum und funktionale Stadtplanung einander nicht ausschließen, sondern maßgeblich von der politischen Intention der jeweiligen Stadtplaner und des sie umgebenen politischen Systems geprägt werden. Dabei gilt es die Frage zu beantworten, in wie weit der Anspruch einer totalen rationalen Stadtplanung innerhalb eines totalitären Regimes auch totalitäre Räume generiert. Und wenn nicht sogar, die totale Stadtplanung zum Herrschaftsinstrument wird und zur Legitimation einer totalitären Gesellschaftsordnung beiträgt. Am Beispiel der Architektur und Stadtplanung im Dritten Reich, soll geklärt werden, wie die Zielsetzungen einer rationalen funktionsorientierten Stadtplanung für die Propaganda der Nationalsozialisten instrumentalisiert wurde und welchen städtebaulichen und architektonischen Leitbilder die Stadtplaner im Dritten Reich folgten. Anhand des fertigen Generalbebauungsplanes für die Reichshauptstadt Berlin aus dem Jahr 1942 soll gezeigt werden, wie die propagandistische Konstruktion von Macht und Herrschaft Repräsentation im Raum innerhalb einer vermeintlich theoriegeleiteten rationalen Stadtplanung planerisch umgesetzt wurde.
Praktikumsbericht / -arbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1, Universität Wien (Geographie und Regionalforschung), Veranstaltung: Auslandsexkursion USA, Sprache: Deutsch, Abstract: Detroit ist die größte Stadt im US-Bundesstaat Michigan und liegt zwischen den Lake St. Clair und dem Eriesee. Die Stadt Detroit wird auch die „Motor City“ genannt, was auf ihre frühere Automobilindustrie zurückzuführen ist. Denn im 20. Jahrhundert war Detroit das Zentrum der amerikanischen Automobilproduktion. Unter anderem wegen des vorteilhaften Standortes zwischen den beiden Seen siedelten sich die „Big Three“ Autobauer an: Ford, Chrysler und General Motors. Diese verhalfen Detroit zu einem schnellen wirtschaftlichen Aufstieg und die Stadt boomte. In den 1920er entstand ein Hochhaus nach dem anderen und durch das immense Wirtschaftswachstum und das große Angebot an Arbeitsplätzen stieg die Einwohnerzahl von 285.700 (1900) auf 1,85 Millionen (1950) Menschen rasant an. (laut http://www.shrinkingcities.com/) Durch die Automobilindustrie begann der schnelle Aufstieg Detroits, doch gerade diese Monostruktur führte zum anschließenden Abstieg von Detroit. Nicht nur die Autoindustrie wanderte nach 1950 ins Stadtumland oder in Billiglohnländer ab, sondern auch die Bevölkerung, besonders die Weißen, wanderten in die Suburbs. Da Aufgrund des Arbeitsplatzangebotes zur Blütezeit Detroits viele Schwarze in die Stadt kamen, kam es zu Rassenkonflikten. So flohen die Weißen ins Stadtumland. So waren die Menschen in den Vororten hauptsächlich Weiß und die Bewohner in der Innenstadt hauptsächlich Afro-Amerikaner. Diese Stadt-Rand-Wanderung, welche einerseits auf die Monostruktur des Automobilismus, andererseits auf die Rassenkonflikte zurückzuführen ist, hatte immense Folgen für die Stadt Detroit: hohe Kriminalitätsraten in der Innenstadt, Bevölkerungsschwund, 1/3 der Häuser in Detroit stehen leer und 33 % der Einwohner leben unter der Armutsgrenze. Im Jahre 1990 lebten sogar nur noch 26 % der Bewohner des Großraums Detroit in der Innenstadt. (laut http://www.shrinkingcities.com/) Eine Folge ist auch der Imagewechsel von der „Motor City“ zur „most segregated city in America“, welches auf eine Art beispielhaft für die gegenwärtige USA ist.
Der Name des Freiherrn vom Stein bleibt bis heute verbunden mit den nach ihm benannten Reformen des preußischen Staates. Als der dauerhafteste Teil dieses Reformwerks erwies sich die Städteordnung vom 19. 11. 1808, mit der den Städten eine weitgehende Selbstverwaltung eingeräumt wurde. Zwar blieb die freie Betätigung in der Selbstverwaltung damals noch an Besitz und Bildung gebunden. In dieseJ?, Grenzen aber wurden erstmals Bürgerschaften gebildet und Bürgerrechte sowie Bürgerpflichten des einzelnen konstituiert. Berlin erhielt so die Chance, die Kraft seiner Bürger zur Entfaltung kommen zu lassen. Dies war eine der wesentlichen Voraussetzungen für den Aufstieg dieser zunächst kleinen Provinzstadt zu einem der geistigen und politischen Zentren Europas. Auch heute ist die Stärkung von Selbstverantwortung oft die überzeugende Antwort auf neue Herausforderungen am Ende des 20. Jahrhunderts. Ich freue mich, daß zur 750-Jahr-Feier im Jahre 1987 an die Städteordnung und an die gediegenste Darstellung und Wertung ihrer Praxis in Berlin durch Paul Clauswitz erinnert wird. Damit wird ein zentrales Werk über die Geschichte Berlins wiederauf ge legt, das 100 Jahre nach der Stein'schen Städteordnung entstand. Möge die Lektüre dieses neuen und zugleich alten Buches einem Historiker, einem Archivar oder auch nur jedem Freund Berlins die Kontinuität und die Diskontinuität der Geschichte Berlins beispielhaft vor Augen führen. Berlin, Januar 1986 Eberhard Diepgen Regierender Bürgermeister von Berlin Vorwort Paul Clauswitz' Standardwerk über die Städteordnung verdient noch heute besonde res Interesse. Mit dieser Monographie zur modernen Stadtrechtsgeschichte Berlins liegt eine maßstabsetzende Untersuchung von wissenschaftshistorischem Rang vor.
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 2,0, Universität Siegen, Sprache: Deutsch, Abstract: Fragt man einen Einwohner Siegens nach seiner Meinung über den Fischbacherberg und seine Bewohner so wird man eher selten etwas Positives hören. Zu sehr haben die Negativmeldungen und die schon von weitem sichtbaren Hochhäuser das schlechte Image des Stadtteils über die Jahre geprägt. Günstige Mieten die eben die anzogen die sich nicht mehr leisten konnten, kaum vorhandene Infrastruktur, nichts das die Bewohner anderer Siegener Stadtteile anlocken kann. Die Nachrichten von Bandenkriminalität und Vandalismus- ein sozialer Brennpunkt wie aus dem Lehrbuch. Dies alles trägt nicht dazu bei das Ansehen eines Stadtteils zu steigern. Ganz im Gegensatz dazu steht das Selbstbildnis der Anwohner. Man wohne gerne am Waldrand, viel getan habe sich, man schätze die Nachbarschaft wie auch überall anders. Natürlich sei nicht alles perfekt aber wo sei es das schon. Warum der Rest Siegens so ein schlechtes Bild von ihrem zu Hause hat, das können sich die Bewohner nicht immer erklären. Auch wenn der Fischbacherberg in Siegens Norden kein sehr alter Stadtteil ist, so haben er und seine Anwohner seit seiner Erschließung einiges erlebt. Verschiedenste Nutzungen und wechselnde Bewohnergruppen haben ihn geprägt und zu dem gemacht was er ist. Anfang der Neunziger Jahre prägte ein Name diese Art des Stadtgebietes: die „Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf“ entstanden. Ein Programm, das sich zum Ziel gesetzt hatte Projekte zu unterstützen die sich handlungsübergreifend lokalen Problemen widmen. Dabei lassen sie die betroffenen Bewohner nicht außen vor, sondern beziehen sie in die Problemlösung mit ein. Diese Hausarbeit soll sich mit der Wirkung der Programme „Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf“ sowie „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Soziale Stadt“ auf den Fischbacherberg und seine Bewohner auseinandersetzen.
Weltweit sind viele natürliche Biotope (u.a. Moore, Wälder, Flussauen) und durch historische menschliche Nutzung entstandene Ökosysteme stark beeinträchtigt oder zerstört worden, sodass sie nicht mehr nachhaltig genutzt werden können. Dieser Trend kann nur durch zielgerichtete Renaturierung umgekehrt werden, um für zukünftige Generationen lebenswerte Bedingungen zu erhalten. In diesem Lehrbuch werden die konzeptionellen Grundlagen der Ökosystemrenaturierung erarbeitet und die abiotischen und biotischen Parameter erläutert. In den Kapiteln zu den einzelnen Ökosystemtypen der mitteleuropäischen Natur- und Kulturlandschaft werden jeweils deren typische Ausprägungen, die Beeinträchtigungen durch den Menschen, die spezifischen Renaturierungsziele und Erfahrungen und Erfolge sowie Probleme der Renaturierung aus wissenschaftlicher und praktischer Perspektive beschrieben. Eigene Kapitel beschäftigen sich mit den umweltethischen Hintergründen einer Ökosystemrenaturierung, den ökonomischen Faktoren und den Akteuren in der Renaturierung. Abschließend werden die Herausforderungen für die Zukunft der Renaturierungsökologie hervorgehoben. Das Lehrbuch soll Studierenden unterschiedlicher Fachrichtungen (Biologie, Ökologie, Landschaftsökologie, Geografie, Umweltplanung, Naturschutz und Landschaftsplanung, Landespflege sowie Umwelt- und Ressourcenschutz) ein Grundlagenwerk an die Hand geben, mit dessen Hilfe sie das vorliegende Wissen reflektieren und fachgerecht anwenden können. Außerdem soll das Buch Wissenschaftler und in der Renaturierungspraxis tätige Personen dazu anhalten, die noch bestehenden Wissenslücken gezielt durch weitergehende Forschungen zu schließen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,3, Universität Potsdam, 5 Literaturquellen, 6 Internetquellen Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Durch die zunehmende Verarmung großer Bevölkerungsgruppen bei gleichzeitig steigender Einwohnerzahl speziell in den Entwicklungsländern, sind auch deren Lebensgrundlagen ernsthaft bedroht, da mit wachsender Bevölkerung auch der Nutzungsdruck auf die Ressource Boden zunimmt. Traditionelle Nutzungsformen und Verfahren im Umgang mit Flora, Fauna und Boden haben sich zu gravierenden Risiken entwickelt. Bereits in den 60er und 70er Jahren begann angesichts von Ressourcenverknappung und Übernutzung die Suche nach wirksamen Planungsansätzen für das Management natürlicher Ressourcen. In den 80er Jahren traten zunehmend partizipative Planungsansätze an die Stelle einer stark technisch ausgerichteten Top-down-Planung. Landnutzungsplanung (LNP) nimmt, wie ihre häufige Erwähnung in der 1992 auf der Umweltkonferenz von Rio de Janeiro von mehr als 170 Staaten verabschiedeten Agenda 21 zeigt, eine zentrale Rolle im Management natürlicher Ressourcen ein. Sie ermöglicht Interessenausgleich und Konfliktregelung bei konkurrierenden Nutzungsansprüchen und -konflikten, um dadurch zu ressourcenschonenden Nutzungsvereinbarungen zu gelangen. Bezugnehmend auf das Referat zum Thema: „Akteure der Landnutzungsplanung und ihre Interessen“, befasst sich die vorliegende Arbeit zunächst mit der Begriffsbestimmung der Landnutzungsplanung im Kontext vergleichbarer Planungsverfahren. Im weiteren Verlauf werden wichtige Aufgaben, Ziele und Forderungen an eine partizipative Landnutzungsplanung in Entwicklungsländern benannt. Der zweite Teil der Arbeit charakterisiert die einzelnen Akteursgruppen und verdeutlicht ihre individuellen Aufgabenbereiche und Interessenlagen. Anhand des Projektes: „Bosque Seco - Bäume statt Kakteen“, welches das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Kooperation mit der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) sowie regionalen Planungsbehörden in der Dominikanischen Republik durchführte, wird im abschließenden Teil der Arbeit die erfolgreiche Umsetzung einer partizipativen Vorgehensweise in der Landnutzungsplanung skizziert.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,7, Technische Universität Kaiserslautern (Raum- und Umweltplanung), Sprache: Deutsch, Abstract: Nachdem sich die Betreiber und Investoren von Shoppingcentern wie „ECE“ oder „mfi“ in den 90er Jahren hauptsächlich darauf konzentriert hatten neue Malls auf der „grünen Wiese“ am Rande der Stadt zu errichten, rückten in den letzten Jahren zunehmend die Innenstadtstandorte wieder in ihr Interesse. Da der innerstädtische Einzelhandel für die Zentralität und Urbanität der Städte ausschlaggeben ist und die wirtschaftliche und gesellschaftliche Kraft der Stadtkerne nach wie vor eine anziehende Wirkung haben, ist diese Entwicklung durchaus nachvollziehbar. Durch die vorherige Ansiedlung von Einkaufscentern in der Peripherie entstand für den innerstädtischen Einzelhandel jedoch eine starke Konkurrenz, was negative Auswirkungen auf die Innenstadt zur Folge hatte. Durch das Ausbleiben der Kundschaft mussten viele Einzelhändler ihr Geschäft aufgeben. Es kam zu Leerständen sowie zu einer Veränderung von Geschäften mit einem hochwertigen Sortimentangebot hin zu Billiganbietern wie „1-Euro-Läden“ oder Spiel-hallen. Diese „Trading-Down“-Prozesse führen zu einem Imageverlust der Innenstädte und verlaufen in einem Teufelskreis, da die Prozesse durch den Imageverlust weiter verstärkt werden. Wie oben bereits erwähnt, drängen die Betreiber von Shoppingcenter inzwischen vermehrt in die Innenstadt. Um die „Trading-Down“-Prozesse zu stoppen und wieder mehr Kaufkraft in die Innenstädte zu locken, versucht auch die Kommunalpolitik mit Hilfe der Investoren Einkaufscenter in den Innenstädten anzusiedeln. Diese versprechen eine schnelle und effiziente Lösung des Problems zu sein. So wird die Zentralität und Urbanität schlagartig gesteigert und somit wieder mehr Kaufkraft in die Stadt gelenkt. Hinzu kommen mehr Gewerbesteuereinnahmen für die oft klammen Haushaltskassen der Städte sowie neu geschaffene Arbeitsplätze. Anfangs war dieser Trend nur in Metropolen festzustellen. Inzwischen befinden sich auch Mittelstädte wie Kaiserslautern im Fokus der Shoppingcenter-Betreiber. Doch die bisherigen Erfahrungen aus vielen Städten zeigten, dass das Hauptziel, die Innenstadt zu stärken, um damit die Qualität des städtischen Lebens zu verbessern, oft nicht erreicht wird. In vielen Fällen verlagerte sich die Wertschöpfung in den Städten von den vielen Geschäften außerhalb der Shoppingcenter nur in das Center hinein. Dies führt dazu, dass die bereits begonnen „Trading-Down“-Prozesse weiter verstärkt werden.......
Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 2, Technische Universität Dresden (Geodatenzentrum Leipzig), 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Da sich die Menschen immer mehr zu einer „Informationsgesellschaft“ entwickeln, muß sich das Metainformationssystem der AdV unbedingt an diesen Schritten orientieren. Will man den wachsenden Ansprüchen aus Wirtschaft, Verwaltung und Bevölkerung gerecht werden, stößt man an die Grenzen des seit einigen Jahren bestehenden AdV-MIS. Um das Wirtschaftsgut „Geodaten“ besser nutzen zu können, ist eine Weiterentwicklung dieses MIS und die Integration neuer Technologien unumgänglich. Unter diesem Gesichtspunkt wurden vergleichende Untersuchungen der verschiedenen Initiativen der Landesvermessungsämter geführt. Um ein Auseinanderdriften dieser Bestrebungen zu vermeiden, wurde durch die AdV der Wechsel zum ISO-Standard beschlossen. Gründe für diese Entscheidung wurden ebenfalls in dieser Diplomarbeit beschrieben. Das vorhandene AdV-MIS ist ein starres System. Um die Transparenz der dezentral vorhandenen Geodaten zu verbessern, sollen diese zukünftig in nur einem System vernetzt und recherchierbar sein. Dabei wurden die aufkommenden Fragen hinsichtlich der Datenrecherche und des Datenaustauschs auf der Basis von Schnittstellen beantwortet. Ein wichtiger Punkt ist die konzeptionelle Oberflächengestaltung des weiterentwickelten AdV-MIS. Die Verknüpfung der neuen integrierten Technologien und die Bereitstellung eines anwenderfreundlichen Zugriffs auf die gewünschten Geodaten stellt eine große Herausforderung dar. Das Ergebnis der vorliegenden Diplomarbeit ist als Realisierung der gegenwärtigen Möglichkeiten zu verstehen. Um den wechselnden Anwendergruppen und steigenden Ansprüchen der Interessenten weiterhin zu genügen, muß das neue AdV-MIS jederzeit erweiterbar und konfigurierbar bleiben.
Inhaltsangabe:Einleitung: Wie kann die historische Innenstadt, traditionell die Bühne zur Darstellung und Inszenierung verschiedener Gruppen, sowie Knotenpunkt im Austausch von Gütern, auf den heute kontinuierlichen Fluss von Informationen, Waren und Ereignissen reagieren? Welche Modifikation ist notwendig, um die Stadt als Ort des Zusammenlebens und -arbeitens verschiedener sozialer Gruppen zu erhalten? Wie kann eine solche Modifikation aussehen? Wie kann sie vonstatten gehen, wie muss sie organisiert werden? Eventorganisatoren, Eventbesucher, sowie Handel, Tourismusaktionen, Gastronomie und Verwaltung nutzende Innenstadtbesucher - einheimisch, national und international - nutzen denselben Raum der historischen Grazer Innenstadt nach ihren jeweils individuellen Interessen. Demgegenüber steht die Randgruppe der Bewohner, und die durch ihre alltägliche Praxis geformte Urbanität - wesentliche Basis für eine durchmischte und aktive EventCity. Aus den unterschiedlichen Bedürfnissen der Interessensgruppen resultieren räumliche wie soziale Konflikte, die die historische Innenstadt unter den Druck stets neuer Realitäten bringen. Ziel dieser Diplomarbeit ist es die aktuelle Situation der EventCity aufzuzeigen, sowie Strategien und Interventionen zur Erhaltung städtischer Raum- Akteurs- und Nutzungsvielfalt - sprich Stadtkultur anzubieten: Zur Wahrung der Attraktivität des Standortes Innenstadt als „Eventort“ und Lebensraum. Räumliche Hauptdarsteller sind dabei leerstehende Geschäftslokale, die das Potenzial zur Erweiterung des unter hohem Anspruchsdruck stehenden öffentlichen Raumes bieten und neuer Nutzungen und Inhalte bedürfen. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Vorwort005 Inhaltsverzeichnis007 Lebenslauf EventCity009 Der Schauplatz I010 1.Event014 Event Gestern & Heute015 2.Mensch018 Gesellschaftlicher Wandel020 Lebensstile021 3.Stadt Raum022 Stadtentwicklung025 Raumtheorie026 Raumwahrnehmung028 Raum & Mensch029 Raum & Akteure – Interessenstypologien030 Der Schauplatz II033 Die Situation der EventCity in Zahlen039 Bedürfnisse Raum, Bewohner, Besucher, Eventer042 Interessensvielfalt & Wirkung: Idealtypen044 4.Konflikte der EventCity048 Das Ringen um Repräsentation054 Zukunftserwartungen für Raum und Akteure056 5.Potenziale für die EventCity058 6.Strategien für die EventCity061 Strategien: Betroffene & Zuständige063 7.Leere Lokale: Der öffentliche Raum in Bewegung071 Neue (Wohn-)Nutzungsformen für städtische [...]
Examensarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 2,3, Humboldt-Universität zu Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Stadt Berlin verfügt über fast 50 verschiedene Großsiedlungen, die in den vergangen Jahrzehnten sowohl im Westteil, als auch im Ostteil der Stadt entstanden sind (vgl. Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung 1994, S. 129). Nach der Wiedervereinigung schienen vor allem die Großsiedlungen der ehemaligen DDR eine riesige Erblast für die Bundesregierung zu sein, da ihre Errichtung zu einem Zeitpunkt erfolgte, wo in Westdeutschland die Nachteile dieser Siedlungsform bereits erkannt wurden. Für die Wohnraumversorgung der Menschen spielten die Großsiedlungen in Ostdeutschland aber dennoch eine wesentliche Rolle, da in den neuen Ländern ca. 25 Prozent aller Bewohner in Großsiedlungen lebten, während es in den alten Ländern lediglich 1,7 Prozent waren. Ein wesentliches Ziel der Wohnungsbau- und Städtebaupolitik der Bundesregierung war, diesen Wohnungsbestand, der seit der Wiedervereinigung mit einer Vielzahl von demographischen, sozialen und ökonomischen Veränderungen zu kämpfen hatte, prinzipiell zu erhalten, sozial zu stabilisieren und städtebaulich weiterzuentwickeln (vgl. Liebmann 2004, S.45f). Berlin-Marzahn ist eines der interessantesten Beispiele für die so genannten „sozialistischen Wohngebiete“, deren Gestaltung auf den Prinzipien des politischen Systems der ehemaligen DDR beruhte. Ihre Neuenstehung ist ein großer Aspekt der Stadtgeschichte von Berlin. Mit über 60.000 Wohneinheiten ist die Großsiedlung Marzahn die größte zusammenhängende Neubauwohnsiedlung Deutschlands (vgl. Fritsche/Lang o.J., S.18). Die Berliner Stadtpolitik ist daran interessiert, dass Großsiedlungsgebiet und dessen Wohnraum langfristig zu erhalten. 18 Jahre nach der Wiedervereinigung sind viele Projekte, Programme und Maßnahmen in der Großsiedlung Marzahn umgesetzt worden, die einer genauen Analyse deren Wirkungsweise bedürfen. Die vorliegende Arbeit soll einen Beitrag zu den heute bereits erkennbaren Wirkungen dieser städtebaulichen Projekte auf großräumiger Ebene leisten, um die gesamträumliche Entwicklung der Großsiedlung zu beurteilen. Kleinräumige Umsetzungen verschiedener Maßnahmen und räumliche Differenzierungen innerhalb der Großsiedlung sollen dabei weitestgehend unberücksichtigt bleiben .
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,5, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Veranstaltung: Examensseminar: Spezielle Geografien, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema „Geographie der Architektur – Regionen baulicher Epochen in Deutschland“ vereint zwei große Wissenschaften, die auf den ersten Blick eigentlich grundverschieden sind. Doch bei genauerer Betrachtung kann man erkennen, dass Architektur und Geographie zusammenhängen und sich ab und an bedingen. Durch das breitbandige Forschungsfeld der Geographie kommen beide Wissenschaften miteinander in Berührung. Diese Arbeit wird im ersten Teil kurz die Begriffe Geographie und Architektur definieren und beide Wissenschaften miteinander in Verbindung bringen. Anschließend gibt sie einen Überblick über die wichtigsten Baustile. Das Thema des zweiten großen Abschnittes ist schließlich die Geographie der Architektur selbst. Dabei werden Akteure, die Dynamik der Verbreitung und Ausgangspunkte vorgestellt, schließlich die damalige Verbreitung der Baustil und die heutige Verbreitung. Anschließend folgen die Beschreibung zweier architektonisch bedeutender Städte, eine Zusammenfassung und ein Fazit. Die Literatur, die für diese Arbeit verwendet wurde, besteht zum größten Teil aus spezifischen Fachbüchern zu bestimmten Baustilen. Einen guten Einstieg und Überblick zu den jeweiligen Epochen gibt jedoch das Buch von Herbert Pothorn, das „Große Buch der Baustile“. Bei der Beschreibung der Epochen fällt auf, dass die Arbeit nicht auf jede einzelne Stilepoche eingeht. Dies liegt daran, dass e eine Auswahl getroffen werden musste, um den Rahmen der Arbeit nicht zu sprengen.
Inhaltsangabe:Einleitung: Das einleitende Kapitel beschreibt die Hintergründe und Absichten dieser Arbeit. Gegenstand und Zielsetzung werden definiert, Leitfragen, die im Zentrum des Forschungsinteresses stehen, formuliert, sowie die Methodik vorgestellt. Ein Schaubild (Abb. 1) am Ende des Kapitels veranschaulicht den Aufbau und die Vorgehensweise der Arbeit. Problemstellung: Die Begriffe „Region“ und „regionale Kooperation“ besitzen im aktuellen wissenschaftlichen Diskurs um moderne Kommunalorganisationen in Ballungsräumen einen hohen Stellenwert. Es wird diskutiert über neue Organisationsformen stadtregionaler Zusammenarbeit, Verwaltungsreformen auf regionaler Ebene und es geht vielfach um die Frage, inwieweit „harte“ Kooperationsstrukturen für die regionale Entwicklung erforderlich sind. Die Gründe für Kooperation sind in einer ersten Annäherung: Die politisch-ökonomische Dynamik weltweiter Arbeitsteilung - bekannt unter dem Schlagwort der Globalisierung - führt zu einer partiellen Entgrenzung und Enträumlichung. Politisch-administrative Grenzen verlieren an Bedeutung, weil der Produktionsfaktor Kapital weltweit mobil und einsetzbar ist und neue Kommunikationstechnologien („technischer Fortschritt“) zu einer zunehmend international werdenden Verflechtung der Wirtschaftsbeziehungen führen. Im Zuge des verschärften globalen bzw. europäischen Standortwettbewerbs wird immer deutlicher, dass nicht einzelne Städte, sondern nur größere Regionen die hinreichenden Bezugsräume für wirtschaftliche Entwicklung sind. Suburbanisierungsprozesse von Bevölkerung und Gewerbe, anhaltende Flächenknappheit in den (Kern-)Städten und durch Pendlerverflechtungen ausgelöste Engpässe im Verkehrsbereich stellen bestehende Organisationen stadtregionaler Kooperationen in Frage und ziehen interkommunale Kooperation auf regionaler Basis als zukünftige Strategie nach sich. Eine sich dramatisch verschlechternde Finanzsituation kommunaler Haushalte betrifft sowohl die Kernstädte als auch die Gebietskörperschaften im eher ländlichen Raum. Großstädte sind vor allem von sozialen Segregationstendenzen und damit einhergehende hohe Kosten im Sozialhilfebereich betroffen. Sie halten zentralörtliche Infrastruktureinrichtungen vor, an denen sich das Umland meist finanziell nicht beteiligt. Da sich der Staat mehr und mehr aus der sozialen Verpflichtung zurückzieht, sind kleinere Gemeinden und Städte in ihren Handlungsspielräumen eingeschränkt und nicht in der Lage, die ihnen [...]
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