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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Arabistik, Note: 1,5, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Orientalisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: In vielen Ländern kann man im Sport gesellschaftliche oder politische Phänomene, wie z.B. Minderheiten und deren Situation, Selbstverwirklichung und Konflikte oder Machtkämpfe zwischen rivalisierenden politischen Gruppierungen, beobachten. So kann man davon sprechen, dass Sport ein Spiegelbild der Gesellschaft eines Landes darstellt. Eine besondere Rolle kommt in den meisten Ländern der beliebtesten Sportart – Fußball – zu. Mit der vorliegenden Arbeit soll der Fokus auf den Nationalismus im jordanischen Sport gelenkt werden. [...] Dabei tritt folgende Fragestellung in den Vordergrund: In wie weit ist der zentrale Konflikt in der jordanischen Sportszene – die Rivalität zwischen den beiden bekanntesten Clubs aus Amman, al-Fayṣalī und al-Wiḥdāt – politisch beeinflusst bzw. wie stark ist die sportliche Komponente dieser Vereinsrivalität? Zudem: Welche Auswirkungen hat der Konflikt auf die Nationalmannschaften Jordaniens? Es ist auch zu klären, wie die Sicht der jordanischen Medien auf diesen Konflikt aussieht und ob das Thema Nationalismus überhaupt im Zusammenhang mit Sport diskutiert wird. Zudem muss aufgezeigt werden, welchen Stellenwert der Sport überhaupt in der jordanischen Gesellschaft besitzt und wie das Verhältnis zwischen Palästinensern und Jordaniern im Allgemeinen, sozusagen außerhalb der Sportanlagen von Amman, aussieht. Inhalt: [...] 1. Einleitung 2. Zum palästinensisch-jordanischen Verhältnis 3. Stellenwert des Sports in der jordanischen Gesellschaft 4. Konfliktlinien im jordanischen Sport (4.1 Vereinsfußball; 4.1.1 Der Verein der Königstreuen: al-Fayṣalī, 4.1.2 Der Club der Palästinenser: al-Wiḥdāt; 4.2 Nationalmannschaften) 5. Sicht der Medien auf die Rivalität zwischen Fayṣalī und Wiḥdāt (5.1 Quellenauswahl; 5.2 Untersuchung der Berichterstattung jordanischer Zeitungen, 5.2.1 Spielbericht aus ad-Dustour vom 4.5.2012, [...] 5.2.3 Artikel im Politikteil von ad-Dustour vom 11.12.2010 [...]; 5.3 Al-Jazeera und andere überregionale arabische Medien; 5.4 Inoffizielle Medien: Internetforen, Leserkommentare; [...]) 6. Fazit 7. Literaturverzeichnis [..] Anhang: [...] b) Abbildungen c) Arabischsprachige Zeitungsartikel und Webseitentexte. Gesamtzahl Seiten: 92 (davon entfallen 53 auf Einleitung, Hauptteil, Schluss).
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Islamwissenschaft, Note: 1,3, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Orientalisches Institut), Veranstaltung: Seminar Koran und Prophetenbiographie, Sprache: Deutsch, Abstract: Inhalt: [...] 2. Zur Person Christoph Luxenberg 3. Das Buch „Die syro-aramäische Lesart des Koran“ 3.1 Selbstverständnis und Arbeitsmethoden 3.2 Beispiele für abgeänderte Lesarten 3.2.1 Die Arabische Bezeichnung für den Koran . 3.2.2 Jungfrauen oder Trauben? 3.3 Reaktionen auf das Buch Luxenbergs [...] Anhang: Übersetzung eines Ausschnitts aus dem Tafsīr aṭ-Ṭabarī Einleitung: Mit Christoph Luxenbergs umstrittenem Buch „Die syro-aramäische Lesart des Koran“ behandelt die vorliegende Hausarbeit das derzeit wohl bekannteste Buch zum Koran bzw. der Sprache des heiligen Buches der Muslime. Hierbei werde ich folgenden Fragen nachgehen: Welche Methoden wendet Luxenberg an, um den von ihm untersuchten Koranstellen einen logischeren Sinn zu geben? Sowie: Sind Luxenbergs Ausführungen wirklich nachvollziehbar und verifizierbar? Ich greife dabei v.a. auf die englische Übersetzung des Buches von Luxenberg zurück, das 2007 erschien und hauptsächlich auf der deutschen Version von 2003 basiert. Zudem habe ich mich bemüht, möglichst aktuelle Reaktionen der Islamwissenschaft auf Luxenbergs Thesen zu Rate zu ziehen, um den aktuellen Forschungsstand in dieser Debatte wiedergeben zu können. Ehe es hier jedoch um die Thesen des Autors geht, werden auch Informationen zur Person geliefert. Das Kernstück der Arbeit bilden aber freilich die Untersuchungen Luxenbergs, die ich an zwei Beispielen zu verdeutlichen Versuche. Dabei greife ich nicht nur auf das recht populäre Beispiel mit den Weintrauben und den Jungfrauen im Paradies zurück, sondern stelle auch Luxenbergs Thesen zur Herkunft des Wortes qur’ān und seinen daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen dar. Weiterhin halte ich es für notwendig, in einem weiteren Kapitel auf die Reaktionen, die Luxenberg mit seinem Buch ausgelöst hat, einzugehen. Natürlich beachte ich dabei vor allem die Fachwelt, doch aufgrund der Reichweite der im Buch aufgeführten Thesen und dem Fakt, dass Luxenberg seine Forschung über die Grenzen der Islamwissenschaft hinaus bekannt gemacht hat, habe ich auch auf Reaktionen außerhalb der Islamwissenschaft zurückgegriffen. Abschließend habe ich meine Übersetzung aus dem Korankommentar des aṭ-Ṭabarī beigefügt. Übersetzt habe ich eine der Erklärungen des berühmten Gelehrten zu einer Koranstelle, in der es u.a. ums Paradies geht.
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Arabistik, Note: 1,3, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Orient- und Asienwissenschaften), Veranstaltung: Diskursanalyse (Arabisch), Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit soll es um die amerikanische Missionsarbeit im Libanon gehen. Der Autor hat sich dabei auf die Zeit des 19. Jahrhunderts beschränkt. Es geht ausschließlich um die protestantische Mission. An dieser Stelle muss eine Begriffsklärung erfolgen: mit „Libanon“ meint der Autor die heutige Libanesische Republik in ihren aktuellen Grenzen. Die libanesische Geschichte kann als recht gut erforscht bezeichnet werden, da von der Frühgeschichte bis zum libanesischen Bürgerkrieg diverse Themen von verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen aufgegriffen wurden. Es gibt auch Forschungsarbeit zu Missionstätigkeiten im Nahen Osten bzw. speziell im Libanon, doch die ist nicht allzu zahlreich. Der Forschungsstand dürfte außerdem größtenteils veraltet sein, da viele der Werke bereits im 19. oder frühen 20. Jh. erschienen. Ein Großteil der Arbeiten ist außerdem zumindest zweifelhaften Inhaltes, da sie von Missionaren verfasst worden und eine unabhängige Betrachtung nicht stattfindet. Dieser Punkt gilt auch für die vom Autor dieser Arbeit benutzte Literatur, worauf an passender Stelle eingegangen wird. Da in den missionarischen wie auch den wissenschaftlichen Werken oftmals die Bildungsarbeit (Schulgründungen, Alphabetisierungskampagnen etc.) der Missionare hervorgehoben wird, soll in der Arbeit zum einen der Frage nachgegangen werden, in wie weit es den amerikanischen Missionen gelang, im 19. Jh. das Bildungswesen im Libanon zu verbessern, aber auch zum anderen die Frage nicht außer Acht gelassen werden, in wie fern die Tätigkeiten der Missionen von Behörden wie auch den „alteingesessenen“ orientalischen Kirchen willkommen geheißen wurden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Sonstiges, Note: 1,0, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Orientalisches Institut), Veranstaltung: Die vergessenen Christen des Orients - Das Christentum in der Neuzeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Inhalt: [...] 2. Geschichte der Immigration von Suryoye nach Schweden und der schwedischen Immigrationspolitik ab den 1970er Jahren 3. Die Lage der Suryoye-Gemeinschaft im heutigen Schweden 3.1 Alle Wege führen nach Södertälje; Zentrum der Suryoye in Schweden 3.2 Kulturelles Leben der Suryoye in Schweden 3.2.1 Traditionserhalt durch Kulturvereine 3.2.2 Suryoye-Medien in Schweden am Beispiel der „Hujådå“ 3.2.3 Assyriska gegen Syrianska – ein Kuriosum im schwedischen Sport [...] Anhang: Bildmaterial zu den Suryoye in Schweden Einleitung: Politische Verfolgung, wirtschaftliche Notlagen und religiöse Diskriminierung haben die Gemeinde der Suryoye (Syrer, Syro-Aramäer; ich verwende in dieser Arbeit durchweg die Bezeichnung Suryoye, welche eine Eigenbezeichnung ist) in ihrer angestammten Region in West-Asien zu einer kleinen Minderheit schrumpfen lassen. Insbesondere die Türkei und seit neuerem auch der Irak haben einen Großteil seiner Suryoye-Bevölkerung verloren. Im Nahen Osten hat einzig Syrien heutzutage eine signifikante Anzahl von Suryoye. Nachdem anfänglich die USA und Deutschland populäre Exilländer der Suryoye waren, gab es ab 1970 große Auswanderungswellen nach Schweden. In dieser Arbeit werde ich aufzeigen, warum gerade Schweden als Ziel für ein neues Leben ausgesucht wurde und auch noch wird, wie die Politik und Bevölkerung in Schweden auf die Immigranten reagieren und in welcher Form die Suryoye gegenwärtig am Leben in der schwedischen Gesellschaft teilhaben. Der letztgenannte Punkt erfordert ob des Umfanges der Themen eine Auswahl, sodass ich mich darauf beschränke, einen Überblick über die Presse der Suryoye in Schweden zu geben und beispielhaft die Situation von Kultur- und Sportvereinen der Suryoye darlege. Neben zweier bekannter aber älterer Werke zum Thema und einer aktuelleren Studie habe ich auch auf Internetquellen zurückgegriffen, um stärker das Selbstverständnis der Suryoye aufzuzeigen und der Aktualität dieses Themas Rechnung zu tragen. Grundlegende Literatur für diese Hausarbeit sind jedoch die 2005 erschienene und damit noch sehr aktuelle Dissertation von Önver Cetrez in Form einer Studie u.a. zur Akkulturalisation der Suryoye in Schweden, sowie das bekannteste Werk zum Thema Suryoye in Schweden: Ulf Björklunds „North to another Country“, [das] als Darstellung historischer Abläufe nach wie vor Gültigkeit hat und auch einen Einstieg in das Thema darstellt.
Masterarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Arabistik, Note: 1,0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Orient- und Asienwissenschaften), Veranstaltung: MA, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Human Development Report der Vereinten Nationen aus dem Jahr 2010 bescheinigt dem Sultanat Oman, von jenen 135 Staaten, die eine Entwicklung verzeichnen konnten, der Staat mit der stärksten Entwicklung bzw. der größten Verbesserung im Human Development Index zu sein. Der Bericht weist dabei darauf hin, dass Oman seine Gewinne aus dem Energiesektor besonders ins Gesundheits- und Bildungssystem investiert hat. Die Vereinten Nationen setzen bei ihrem Bericht im Jahr 1970 an – für Oman ist dieses Jahr eines der bedeutendsten seiner Geschichte, da damals der Sultan Qābūs b. Saʿīd die Macht ergriff. Der Putsch gegen seinen Vaters Saʿīd b. Taimūr fand in einer Zeit, in der gewaltsame oder auch, wie z.B. im Falle Omans, gewaltlose politische Umstürze, eine gewisse Hochkonjunktur im arabischen Raum hatten, statt. Im Gegensatz zu anderen politischen Umstürzen in der arabischen Welt in jener Zeit, wie der Machtübernahme der Baath-Partei in Syrien (1966) bzw. Irak (1979) oder der Machtergreifung des libyschen Militärs um Muammar al-Gaddafi (1969), sollte sich der Regierungswechsel in Oman – zumindest in den meisten Punkten – als eine Erfolgsgeschichte erweisen. Ein Vergleich zwischen den verschiedenen Werdegängen Omans und z.B. Syriens und Libyens wäre mit Sicherheit sehr interessant, würde aber den Rahmen dieser Masterarbeit sprengen, sodass der Autor sich ausschließlich auf Oman beschränkt. Konkreter befasst sich die Arbeit mit einem Punkt, der im Human Development Report sehr hervorgehoben wurde: dem Bildungssystem bzw. Schulwesen Omans. Dem Autor wurde bei einem kurzen Aufenthalt in Oman im Jahr 2011, das auch in Oman eine Protestbewegung erlebte, die allerdings zu keiner Zeit so durch Gewalt von staatlichen Organen geprägt war, wie in den meisten anderen arabischen Ländern, von mehreren omanischen Gesprächspartnern ein Umstand erklärt, der in jeder Publikation zum omanischen Bildungssystem erwähnt wird: Das Bildungssystem im Oman war bis zur Machtergreifung Sultan Qābūs b. Saʿīds 1970 faktisch inexistent.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Amerikanistik - Literatur, Note: 2,0, Universität Mannheim, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der weltberühmte Roman "The Great Gatsby" wurde von Francis Scott Fitzgerald geschrieben und ist 1925 erschienen. Er wird gemeinhin als Fitzgeralds Meisterwerk bezeichnet, obwohl er sich nach seiner Veröffentlichung zunächst nur mäßig verkaufte. In dem Roman werden die Ereignisse eines Sommers im Leben von Nick Carraway erzählt, einem jungen Mann aus dem amerikanischen Mittleren Westen, der nach seinem Umzug an die Ostküste die Bekanntschaft des schwerreichen Jay Gatsby macht und in dessen glamouröse Welt hineingezogen wird. Es gibt zahlreiche Werke, die sich mit verschiedensten Aspekten dieses Romans beschäftigen. Einige behandeln die Frage, wie stark der Einfluss von Fitzgeralds eigenem Leben auf den Roman war; andere versuchen, die verschiedenen Leitmotive des Romans zu interpretieren und wieder andere beschäftigen sich mit der Frage, inwieweit die Handlung des Romans auch in heutigen Zeiten noch aktuell ist. Ein Aspekt wird in vielen dieser Arbeiten erwähnt – der "American dream". Ich möchte in dieser Hausarbeit zeigen, wie das Phänomen des "American dream" in The Great Gatsby dargestellt wird und was das Besondere am persönlichen "American dream" der Hauptfigur Jay Gatsby ist. Zunächst werde ich einen kurzen Abriss der Biografie des Autors F. S. Fitzgerald geben und mich dann mit der Figur Jay Gatsby befassen. Danach werde ich das Konzept des "American dream" vorstellen und im Anschluss daran die Besonderheit des "Gatsby-schen" Traums erläutern. Ich möchte aufzeigen, dass der Leser des Romans gerade durch Gatsbys unerschütterlichen Glauben an seinen Traum und durch seine Fähigkeit, zu hoffen, dazu gebracht wird, Sympathie mit Gatsby zu empfinden und sein Scheitern (und das seines Traums) zu bedauern.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Englisch - Literatur, Werke, Note: 2,0, Universität Potsdam (Anglistik & Amerikanistik), Veranstaltung: Shakespeare’s Later Comedies & Problem Plays , Sprache: Deutsch, Abstract: In 1492, Christopher Columbus first landed on the American continent. This event marks the beginning of its conquest by the Europeans. Some people celebrated the sailor as a hero; others assessed him as a power-hungry and dispiteous conqueror. Many indigenous people were oppressed, enslaved and eradicated by the following European settlers (Karras and McNeill 7). By the time William Shakespeare wrote The Tempest in 1611, the English were accustomed to unimaginable stories about voyages abroad. Therefore, colonisation and exploration of the unknown islands continued to be frequent topics of conversation, heated-up by the many returning travellers. One of these stories circulated around the ‘Sea Adventure’, a flagship carrying Admiral George Somers and his crew that disappeared and was presumed lost at sea. Unbelievably, almost a full year later in the end of May, 1610, two pinnaces appeared at Jamestown carrying the staff and passengers from the ‘Sea Adventure’. The ship had – by force of a tempest – crashed on the island of Bermuda, which had – in contrast to its reputation as dangerous ‘Isle of Devils’ – a plenty of food and shelter. The stranded built their new sailing ships and completed their voyage to Jamestown (Müller, 343). Seeing the similarities between this incident and the rough plot of Shakespeare’s The Tempest, one could assume that the author got inspired by these stories to write a play, which broaches the issue of the conquest of the New World. In dealing with the recurrent motif of the master-servant relationship, I will prove that The Tempest can be perceived as a play about colonialism and subjugation. After an elaborate part about the motif, I will detail the traits of the main figures of The Tempest, which allegorize the people of the colonial era. Still, it’s not supposed to be a full characterisation and I will only name some facts due to the restricted number of pages, but it is much-needed to understand the individual relationships.
Essay aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Anglistik - Literatur, Note: 1,1, Universität Duisburg-Essen (Department of Anglophone Studies), Veranstaltung: Advanced writing skills, Sprache: Deutsch, Abstract: J. M. Coetzee’s “Disgrace” offers a variety of different characters, which differ referring to their background, their lifestyle as well as their general behaviour. While there is a certain range of figures to choose from, picking out any to sympathise with is rather tough, as they all seem to have certain flaws. The most obvious choice for a character from any book to sympathise with would probably be the main protagonist but Coetzee’s central character seems to fail arousing sympathy or compassion at any time. David Lurie the main protagonist of “Disgrace” is quite successful in his job at the beginning of the book although he just goes through the motions in order to get along. When he starts to lose everything due to a short affair with one of his students it’s rather hard feeling sorry for him as he seems to get what he deserves and what his despicable actions have led him to. David is self-centered and his affection for his young student Melanie turns out to be quite obsessive as he consistently ignores how wrong his behaviour is. There even comes a point where he realizes that this affair is unbalanced and somehow unwanted by Melanie but still does not put it to an end: “Not rape, not quite that, but undesired nevertheless, undesired to the core. As though she had decided to go slack, die within herself for the duration, like a rabbit when the jaws of the fox close on it’s neck.”1
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Englisch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 2,3, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Anglistisches Institut), Veranstaltung: Popular Literatur, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: He`ll be famous – a legend – [...] there will be books written about Harry – every child in our world will know his name.1 Dass dies auch einmal auf die reale Mugglewelt zutreffen würde, hätte wohl auch Professor McGonagall nie gedacht, als sie diese Aussage über Harry Potter`s Popularität in der fiktiven Zaubererwelt zu Beginn des ersten Bandes traf. Die bisher erschienenen vier Bände der Autorin Joanne K. Rowling rund um den Zauberer Harry Potter kann man zweifelsohne als Phänomen bezeichnen, als etwas, das ungewöhnlich und auffällig erscheint.2 Doch in diesem Fall sind nicht etwa die Inhalte ungewöhnlich und auffällig, denn es handelt sich hierbei eigentlich um ein relativ „normales“ Kinderbuch, das man in das literarische Feld der fantastischen Kinder- und Jugendliteratur einordnen kann. 3 Als Phänomen ist in diesem Fall vielmehr der weltweit gigantische Erfolg dieser Buchserie zu nennen, denn es gibt wohl kaum ein anderes Kinderbuch, das in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurde4, und kaum ein Kind im lesefähigen Alter, das die Bücher nicht „verschlungen“ und sich nicht vom „Potter- Fieber“ hat anstecken lassen. Die Journalistin und Literaturwissenschaftlerin Susanne Gaschke schrieb dazu in der Wochenzeitung Die Zeit: Keine andere literarische Figur hat Kinder auf der ganzen Welt in den vergangenen Jahren mehr beschäftigt als Harry Potter.5 Laut einer Umfrage der Süddeutschen Zeitung ist Harry Potter in Großbritannien tatsächlich bekannter als jede andere literarische Figur, einschließlich Sherlock Holmes, James Bond und Miss Marple.6 -------- 1 Rowling, J. K.: Harry Potter and the Philosopher`s Stone. London, 1997: S. 20 2 Vgl.: Knobloch, Jörg: Die Zauberwelt der J.K. Rowling: Hintergründe & Facts zu “Harry Potter“. Mühlheim an der Ruhr, 2000: S. 48 3 Vgl.: Gerhard Haas: „Harry Potter“ im Kontext der fantastischen Kinder- und Jugendliteratur in Knobloch, Jörg (Hrsg.): “Harry Potter“ in der Schule: Didaktische Annäherung an ein Phänomen. Mühlheim an der Ruhr, 2001: S. 15ff. 4 Vgl.: Knobloch, Jörg, Die Zauberwelt der J.K. Rowling: Hintergründe & Facts zu “Harry Potter“. Mühlheim an der Ruhr, 2000: S. 49 5 Bürvenich, Paul: Der Zauber des Harry Potter, Frankfurt am Main. 2001: S. 11 6 Vgl.: Odendahl, Ursula: Introduction to Children`s Literature. Internetseite: http://www.hausarbeiten.de, aufgerufen am15.03.2003
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Dolmetschen / Übersetzen, Note: 2,0, St.Cyril and St. Methodius University of Veliko Tarnovo (M.A. Konferenzdolmetschen), Veranstaltung: Seminar "Translation und Kultur", Sprache: Deutsch, Abstract: В настящата работа ще се разгледа ролята на устния преводач в ситуаци-ята на устен превод. За основа на разсъжденията ще послужи моделът на Хела Кирххоф „Тричленната, двуезична комуникационна система устен превод”, създаден през 1976 г. към Института по писмен и устен превод към Университета Хайделберг в Германия. Ще бъдат представени също така мнения и различни ситуации, избрани от научни изследвания и статии от областта на теорията на устния превод. Целта ми е да представя в обобщен вид модела на Кирххоф и да изкажа личните си впечатления и мнение, доколко той действително представя една реална ситуация на устен превод. От момента, в който Ото Каде от Лайпцигската школа въвежда за първи път термина транслатология, писменият и устният превод стават част от една обща наука за превода. Транслатологията се занимава и с това да опише и определи разликите между тези свои две отделни дисциплини. Една от най-важните разлики, на която се отделя място и внимание в поч-ти всички появили се по-късно модели на устния превод, е моментът на вземане на решение. Докато при писмения превод текстът е на разполо-жение в своята цялост, то при устния превод такава цялост на оригинал-ния текст не съществува. Именно този факт изисква коренно различни мисловни процеси и стратегии за действие. Или казано по друг начин: це-лостта на оригиналния текст играе изключително важна роля за рецепция-та, разбирането и произвеждането на целевия език. Именно поради тази липса на „птичи поглед” над текста може да бъде зададен въпросът: въз-можен ли е реално един точен и коректен превод при устния превод? И ако е така, какви процеси на преформулиране и разбиране се развиват в главата на устния преводач? Тези въпроси, както и въпросът каква роля трябва и има право да изиграе устният преводач като член на комуникаци-онната верига устен превод, са в основата на спорни мнения и множество научни трудове.
Unterrichtsentwurf aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Englisch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 1.5, , Veranstaltung: Referendariat, 3 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema dieser Stunde lautet English Money and Buying Things. Die Schüler lernen in dieser Stunde die britische Währung und den Ablauf eines kurzen Einkaufsgespräches kennen. Unmittelbar vor der hier behandelten Stunde sind die Schüler im Verlauf der vierten Lektion des Lehrbuches bereits mit einem Teil des für diese Lektion benötigten Vokabulars bzw. den benötigten Redewendungen vertraut gemacht worden. In der vierten Lektion geht es um Dialogsituationen zum Thema Birthday Party. Das Vocabsheet zum Thema Looking for a birthday present präsentiert unter anderem die Redewendungen May I help you? und What about a calendar then? - How much is it? – It’s 1.45. Das Pound-Symbol und dessen Schreibung sind den Schülern bereits bekannt (Tafelanschrieb). Außerdem kennen die Schüler die Ausdrücke This is too expensive und that’s (too) cheap. Aufbauend auf diesem Grundwissen habe ich mich dem Lehrbuch folgend – das Thema Money, money, money befindet sich im Anhang zur Unit 4 als TOPIC - für die Einführung der britischen Währung anhand des Lesens und Schreibens von Preisen entschieden. Die Einübung eines kurzen Verkaufsdialoges festigt darüber hinaus das neue Vokabular und die Redewendungen, die für einen Verkaufsdialog typisch sind. Um der Gruppe den Einstieg zu erleichtern, habe ich in der unmittelbar vorangegangenen Stunde noch einmal einen Dialog anfertigen und spielen lassen. Ausserdem erhielten die Schüler die Aufgabe das englische Geld aus dem Workbook auszuschneiden und als Übungsmaterial für die heutige Stunde mitzubringen. In der darauf folgenden Stunde werden abschließend die Ergebnisse der Hausaufgabe aus dem Workbook verglichen (TOPIC 4 zum Thema Money).
Das Sprecherzieherische Elementarbuch zählt seit über drei Jahrzehnten zu den national und international anerkannten Standardwerken der deutschen Sprecherziehung. Grundlage ist eine dialogorientierte Sprecherziehung. Jegliche mechanistische Sprechtechnik wird folglich entschieden abgelehnt.

Auf die eingehende Behandlung der Funktion der Sprechorgane folgen jeweils unmittelbar die Übungskomplexe. Ihre praxiserprobten methodischen Hinweise und reichhaltigen, differenzierten Übungen dienen der Optimierung von Sprechatmung, Stimmgebung und insbesondere Artikulation (Erziehung zur Standardaussprache). Der dominierende Komplex Artikulation informiert dementsprechend über Klassifizierung und Einteilung der Laute, Koartikulation, Intonation und Phonostilistik. Er beschreibt anschaulich die Bildung der Laute, behandelt ausführlich Artikulationsfehler sowie regionale Abweichungen vom Aussprachestandard, unterbreitet detaillierte Abhilfevorschläge und die wichtigsten Ausspracheregeln.

Die Publikation berücksichtigt die unterschiedlichen Belange verschiedener Arbeitsbereiche bzw. Zielgruppen und erhöht ihre Praktikabilität auch durch ein angemessenes Sachwortverzeichnis. Das Buch erwuchs aus der langjährigen sprechwissenschaftlichen Forschung sowie praktischen Tätigkeit und Erfahrung des Autors insbesondere in der Lehrer- und Dolmetscherausbildung an der Universität sowie in der Weiterbildung, der Schauspieler- und Sprecherausbildung für Funk und Fernsehen. Es wendet sich an Deutsche und Ausländer, Lernende und Lehrende: an alle, die aus privaten oder beruflichen Gründen an überregionaler Aussprache des Deutschen interessiert sind, d.h. an text- und situationsangemessener Verwendung der deutschen Standardaussprache.

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 1,8, Technische Hochschule Köln, ehem. Fachhochschule Köln, 155 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Jede Sportart definiert sich über ihre Aktiven und deren Ausrüstung. Mensch und Material entwickeln sich stetig weiter. Dabei entsteht ein Abhängigkeitsverhältnis. So ist es auch beim Snowboarding, einer jungen Sportart, die ihre Wurzeln in den USA hat. Die Entwicklung von Style und Technik kann als rasant bezeichnet werden. Es dauerte aber bis 1998, ehe Snowboarding offizielle Disziplin der Olympischen Winterspiele wurde Seit Jake Burton und Tom Sims in den 1970ern angefangen haben, Snowboards zu bauen, kann die Industrie auf eine atemberaubende Entwicklung zurückblicken. Waren es am Anfang einfache Holzbretter mit improvisierten Bindungen aus Fahrradschläuchen, finden sich heute in den Hightech-Boards Karbon, Aluminium mit Holzkernen und Titaneinlagen wieder. 1. Zu dieser Arbeit Diese Bachelor-Arbeit ist eine systematische terminologische Untersuchung zum Thema Snowboard, in den Sprachen Deutsch und Englisch. Ziel der Untersuchung ist es, einen genauen Umriss des Themenfeldes Snowboard und dessen Terminologie zu zeichnen. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf dem eigentlichen Sportgerät. Schuhe und Bindung, die unmittelbar zur Ausübung dieses Sports notwendig sind, sind ebenfalls Gegenstand dieser Arbeit. Diese Untersuchung beginnt mit Anatomie und Aufbau des Snowboards, außerdem werden unterschiedliche Bauweisen vorgestellt. Anschließend werden Boardtypen sowie deren Eigenschaften und Abmessungen behandelt. Weiterhin werden die Bindung und deren Bestandteile, Schuhwerk und Sonstiges berücksichtigt. Maßgeblich für die Begriffserklärung sind die terminologischen Einträge (Seiten 19 bis 78), die mit Hilfe des Terminologieverwaltungsprogramms Trados Multiterm 95+ erstellt wurden. In der Einführung in das Fachgebiet Snowboard werden der Sport und das Sportgerät vor dem Panorama ihrer Entstehungsgeschichte beleuchtet, um dem Leser einen Einstieg in das Themenfeld zu ermöglichen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Englisch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 1,0, Universität Passau, Sprache: Deutsch, Abstract: Als der Autor verschiedene Schüler im Alter von 14-15 Jahren nach der Schule fragt, bekommt er einige Male nur ein genervtes Stöhnen als Antwort. Wichtiger als Schule und die dort vermittelten Fächerinhalte sind vor allem das andere Geschlecht, Freunde, das Internet, Computerspiele, Fernsehen oder die neusten Lieder auf dem Musikmarkt. Für Jugendliche scheint es nicht nur einiges Wichtigeres als Inhalte der Schule zu geben, die Inhalte werden zudem „langweilig“ vermittelt. Wie kann da Abhilfe geschaffen werden? Wie und womit kann man als Lehrer die Anforderungen des Lehrplans erfüllen und es gleichzeitig schaffen die Schüler zu erreichen und zu motivieren? Diese beiden Fragen sind sehr allgemein und umfassen mehrere Fachgebiete und Aspekte, die berücksichtigt werden müssen. Da dies den Umfang dieser Arbeit sprengen würde, beschränkt sich der Autor auf ein konkretes Konzept, welches als Anregung zu einer selbstständigen Unterrichtsreihe oder als Einschub im Umfang von 1-2 Unterrichtsstunden zwischen zwei Unterrichtsreihen umgesetzt werden kann. Dieses Konzept soll schülerorientierten Unterricht verdeutlichen und zeigen wie Unterricht ansprechend und motivierend gestaltet werden kann und gleichzeitig wichtige Inhalte und Methoden vermittelt. Im Wesentlichen sollen im Englischunterricht der neunten Klasse ausgewählte Folgen der Serie „The Simpsons“ auf Englisch (gegebenenfalls mit englischem Untertitel) gezeigt werden. Anschließend sollen die dargebotenen Inhalte besprochen, reflektiert und diskutiert werden. Auch die Gestaltung von eigenen an „The Simpsons“ angelehnten Szenen ist möglich. Dieses Grobkonzept wird im Folgenden erläutert, erklärt und anhand des Berliner Modells und den Anforderungen des Lehrplans vorgestellt. Zuerst wird die Entscheidung, die Serie „The Simpsons“ zu nehmen und die Entscheidung des Einsatzes in der neunten Klasse dargelegt und begründet. Im Weiteren werden zum umfassenden Verständnis kurz allgemeine Informationen über die Serie gegeben und eine Vorstellung ihrer Hauptcharaktere findet statt. Dann wird das aus der Didaktik stammende „Berliner Modell“ dargelegt und auf das Konzept „Die Simpsons im Englischunterricht der neunten Klasse“ angewandt. Dabei werden Inhalte und Ziele des Konzepts erläutert und der Einsatz von bestimmten Methoden und Medien aufgezeigt.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Russistik / Slavistik, Note: 1,3, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Institut für Slavische Philologie), Veranstaltung: Vladimir Nabokov: Dar, Sprache: Deutsch, Abstract: Vladimir Nabokov (1899 – 1977) ist einer der wichtigsten russischen Schriftsteller des zwanzigsten Jahrhunderts. Er schuf seine literarische Meisterwerke nicht in Russland, sondern in Deutschland, Frankreich, USA und Schweiz. Fünfzehn Jahre seines Lebens verbrachte er in Berlin. Im Sommer 1922 kam Vladimir Nabokov nach Berlin und lebte dort bis Anfang 1937. Diese Zeit war bedeutsam für ihn: in Berlin heiratete er, sein Sohn kam dort zur Welt, sein Vater wurde dort ermordet. In Berlin wurde er zum Schriftsteller und fand seinen eigenen Stil (Zimmer 2001:7). Acht Romane von Vladimir Nabokov spielen im Berliner Milieu. Seinen ersten russischen Roman „Maschenka“ schrieb er 1924 in Berlin, seine nächsten sieben Romane wurden auch dort geschrieben und sie spielen ganz oder zum Teil in Berlin: „Die Berliner Parks, die häßlichen Wohnhäuser, der Grunewald mit seinen interessanten Schmetterlingen und der glitzernde nasse Asphalt der Berliner Nächte seien der deutsche Beitrag zu den acht Romanen.“ (Mierau 1990:11) Die vorliegende Arbeit ist ein Versuch, den bekannten und letzten russischen Roman von Vladimir Nabokov zu analysieren und herauszufinden, welche Rolle das „russische Berlin“ in diesem Roman spielt. Als Stoff der Untersuchung diente, wie es schon im Thema der Arbeit anklingt, der Roman „Дар“, der 1938 erschien aber erst 1952 zum ersten Mal vollständig veröffentlicht wurde. Die Arbeit besteht aus insgesamt drei Teilen. Im ersten Teil wird der
Inhaltsangabe:Einleitung: Die Synchronisation von African American English ins Deutsche wurde als Thema dieser Arbeit gewählt, da Filme, in denen diese sprachliche Varietät vorkommt, oftmals mehr als unzufriedenstellend synchronisiert sind. Ich bin ein großer Filmliebhaber und beschäftige mich viel mit afroamerikanischer Jugend- und Popkultur. Daher lag es auf der Hand, diese Interessen zu verbinden, zumal der Synchronisation innerhalb der Übersetzungswissenschaft sowieso zu wenig Aufmerksamkeit zukommt. Da es sich dabei aber um ein äußerst anspruchsvolles Handwerk handelt, wie im Laufe der Arbeit noch deutlich werden wird, und da es sich bei mehr als 80% der Kinofilme in Deutschland um synchronisierte Filme handelt, die somit Millionen von Menschen erreichen, finde ich es durchaus wichtig, sich mit diesem Feld genauer zu befassen. Zudem werden dabei auch Aspekte der klassischen Übersetzungstheorie berührt. Unter Experten besteht kein Zweifel, dass die Übertragung von Dialekten bei der Synchronisation die größte Herausforderung darstellt. Warum dies so ist und warum die Synchronisation von African American English den Synchronisateuren oft die scheinbar größten Schwierigkeiten bereitet, soll in dieser Arbeit genauer untersucht werden. Dazu muss zunächst einmal definiert werden, was African American English genau ist und welchen Stellenwert dieser Dialekt in der amerikanischen Gesellschaft genießt. Dies geschieht in den ersten zwei Kapiteln. Anschließend wird untersucht, welche deutschen Varietäten zur Verfügung stehen, um African American English in der Synchronfassung funktionsäquivalent wiederzugeben. Im letzten Kapitel des Theorieteils wird dann näher beschrieben, wie die Synchronisation eines Films vonstattengeht, und welche Anforderungen dabei beachtet werden müssen. Aufbauend auf den vorherigen Kapiteln wird dann auch die Synchronisation von Dialekten und African American English im Speziellen besprochen. Im Analyseteil wird das theoretisch erarbeitete Wissen dann anhand von praktischen Beispielen untersucht, und es wird sich zeigen, welche Mängel in der Praxis bestehen, welche Vorgehensweisen sich als positiv herausstellen und welche Verbesserungsvorschläge gemacht werden können. Aufgrund der hohen Redundanz soll African American English von nun an mit AAE abgekürzt werden. Das Thema dieser Arbeit macht es nötig, auch auf vulgäre Sprache und Schimpfwörter einzugehen. Da es sich um eine praxisorientierte Arbeit handelt, würde es [...]
Magisterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Islamwissenschaft, Freie Universität Berlin (Institut für Islamwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Bau repräsentativer Moscheen, die Errichtung eines Minaretts oder die Einführung des Gebetsrufes in einigen Städten ist heute kein Einzelfall mehr. Längst haben die in Deutschland lebenden Muslime, bei denen es sich größtenteils um Einwanderer oder deren Nachkommen handelt, es in die Hand genommen, ihre Religion selbstbewusst und sichtbar nach außen zu vertreten. Sie sind keine Fremden mehr, keine Gäste, die sich in den Nischen zurück ziehen, die ihnen von der Gesellschaft zugestanden werden, sondern sind selbst Teil dieser Gesellschaft, Bürger, Mitbürger, die sich ihren Platz suchen. Dieser Prozess geht häufig mit Konflikten und Auseinandersetzungen einher, sei es in der Debatte um das Kopftuch, das für einige als Symbol der Unterdrückung muslimischer Frauen steht, für andere als Zeichen des selbstbewussten Nach-Außen-Tragens der eigenen religiösen Selbstverortung gewertet wird, und als klares Bekenntnis zur eigenen Religion. Oder in den Diskussionen um Moscheeneubauten, die von einigen als Landnahme strikt abgelehnt, von anderen als Symbol des Angekommenseins in der neuen Heimat begrüßt werden. Das Thema Moscheekonflikte ist in den vergangenen Jahren häufig Untersuchungsgegenstand gewesen. Mittlerweile sind zahlreiche Publikationen erschienen, viele davon entstanden aus Diplomarbeiten oder Dissertationen. Mehrheitlich stammen sie aus der Tastatur von Sozialwissenschaftlern oder Stadtund Raumplanern, eine Veröffentlichung von islamwissenschaftlicher Seite ist mir bislang nicht bekannt.[...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Russistik / Slavistik, Note: 2,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Slavische Philologie), Veranstaltung: Shibboleth und Gedächtnis: Eine Poetik des Geheimen bei Paul Celan und Osip Mandel'štam, Sprache: Deutsch, Abstract: Gegenstand dieser Arbeit ist die Intertextualität in Paul Celans und Osip Mandel'štams Lyrik. Einen weiteren Schwerpunkt dieses Aufsatzes bilden die Übersetzungen Mandel'štamscher Lyrik durch Celan. Außerdem soll die Rolle Mandel'štams in und für Celans Werk näher betrachtet werden. Abschließend werden Teile aus Paul Celans Es ist alles anders und Nachmittag mit Zirkus und Zitadelle unter die Lupe genommen. Dabei soll versucht werden Mandel'štams Einfluss auf Celan, anhand dieser beiden Gedichte aus dem 1963 erschienenen Gedichtzyklus Die Niemandsrose zu belegen, da dieser Mandel'štam gewidmet wurde. Einleitend soll eine Reihe intertextueller Theorien knapp umrissen werden. Zu den vorgestellten Konzepten gehört Julia Kristevas Konzept vom entgrenzten Text, Michail Bachtins Thesen zu Dialogizität und Ambivalenz, Erkenntnisse aus Jean Starobinskis Untersuchung von Ferdinand de Saussures Anagramm-Studien, Jay Claytons und Eric Rothsteins Untersuchungen textueller Momente, genauso wie Gérard Genettes Argumentation sowie die Konzepte Renate Lachmanns und Roland Barthes. Darauf folgend werden intertextuelle Aspekte in Celans Lyrik anhand der Thesen in Robert Kleindiensts, Beim Tode! Lebendig! Paul Celan im Kontext von Roland Barthes' Autorenkonzept. Eine poetologische Konfrontation, erläutert. Eingegangen wird dabei auf den „Text als 'Gewebe von Zitaten'“. Desweiteren dienen Susanne Holthuis' Thesen in Intertextualität – Aspekte einer rezeptionsorientierten Konzeption, der Veranschaulichung der Konstruktion einer „'intertextuellen Textwelt' am Beispiel [von] Celans 'Gauner- und Ganovenweise'“. Anschließend an die Darstellung Celans intertextueller Aspekte, fällt das Augenmerk auf die Intertextualität bei Mandel'štam. Eingegangen wird dabei auf seine Stein-Metapher sowie auf die Bedeutung der Gedicht-als-Flaschenpost-Metapher. Mandel'štams Dialog mit Anna Achmatova schließt diesen Argumentationsgang ab. Einen Schwerpunkt dieser Arbeit bilden Celans Übersetzungen Mandel'štamscher Lyrik. Im ersten Teil der Analyse sollen Celans lyrische Verfahren umrissen werden. Anhand der Thesen Fred Lönkers, wird das Augenmerk von der Argumentation Winfried Menninghaus' über „Wissen oder Nicht-Wissen – Überlegungen zum Problem des Zitats bei Celan und in der Celan-Philologie“ auf die „Überlegungen zu Celans Poetik der Übersetzung“ in Chaim Shohams und Bernd Wittes Datum und Zitat bei Paul Celan – Akten des Internationalen Paul Celan- Colloquiums Haifa 1986 gerichtet...
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Japanologie, Note: 2, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Dôshisha Daigaku - Tübinger Zentrum für japanische Sprache), Veranstaltung: Proseminar Kulturwissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Literatur ist ein Schlüssel zum Denken eines Volkes und ein Weg um sein Selbstbild kennenzulernen. Die japanische Literatur steht in einer langen Tradition und zieht seit langem Leser aus dem Westen in ihren Bann. Fragt man einen auf dem Gebiet der Japanologie eher unbewanderten Zeitgenossen, was er mit dem Begriff „japanische Literatur“ assoziiert,so stehen die Namen der Nobelpreisträger Kawabata Yasunari und Ôe Kenzaburô an erster Stelle. Möglicherweise, sofern sich der Befragte schon etwas näher mit dem Thema befasst hat, erhält man den Namen Natsume ôseki als Antwort oder, vor allem wenn es sich um einen jüngeren Leser handelt, Yoshimoto Banana. Fragt man ganz konkret nach Literatur aus dem „mittelalterlichen“ Japan1, so bekommt man vermutlich allenfalls das Genji Monogatari angeboten. Die Ausbeute an Antworten auf eine solche Frage ist auf alle Fälle sehr begrenzt. Abgesehen von diesen mehr oder minder allgemein bekannten Autoren gibt es jedoch einen verhältnismäßig kleinen Kreis von japanischen Autoren, die im Westen ebenfalls mehrfach übersetzt worden sind und werden. Zu diesem Kreis gehört auch Akutagawa Ryûnosuke, dessen 1921 verfasste Kurzgeschichte Yabu no Naka auf eine in dem im 12. Jahrhundert kompilierten Konjaku Monogatari enthaltene Parabel zurückgeht.
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Anglistik - Literatur, Note: 2,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Veranstaltung: Die mittelenglische Romanze "Sir Gawain and the Green Knight" in ihrem sprachlichen und literarischen Kontext, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Die mittelenglische Romanze Sir Gawain and the Green Knight wurde im 14. Jahrhundert n.Chr. von einem bis heute unbekannten Autor verfasst. Das Werk ist berühmt für seine ausführlichen und sehr genauen Beschreibungen. So zeichnet es sich auch besonders durch seine geographischen Beschreibungen aus. Es gibt in Sir Gawain and the Green Knight (SGGK) drei sehr ausführliche geographische Beschreibungen: Gawains Reise zum Castle Hautdesert , die Jagdszenen Bertilaks, insbesondere die Jagd auf den Eber , und die Beschreibung der Grünen Kapelle . Letzterer wurde von der Forschung am meisten Aufmerksamkeit gewidmet und auch in dieser Arbeit soll der Schwerpunkt auf der Beschreibung der Grünen Kapelle und deren Bedeutung für das Gesamtwerk liegen. Bemerkenswert in SGGK sind die akkuraten Landschaftsbeschreibungen, bei denen teilweise authentische Ortsnamen verwendet werden, und der sehr differenzierte Wortschatz, mit dem dies alles beschrieben wird. Durch die Genauigkeit der geographischen Beschreibungen angeregt und auf der Suche nach der Identität des Autors wurde immer wieder versucht, die in SGGK beschriebenen Orte zu lokalisieren. In dieser Arbeit sollen einige dieser Versuche kurz vorgestellt werden. Hauptsächlich soll es aber um die Frage gehen, ob die Geographie als ein Schlüssel zur Interpretation des Werkes genutzt werden kann und zu welchen bemerkenswerten Ergebnissen die Forschung hier gekommen ist.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Klassische Philologie - Latinistik - Literatur, Note: 2,2, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Veranstaltung: Petron, Sprache: Deutsch, Abstract: Schon immer wurde der Mensch von der Frage nach der Existenz von Geistern und Schattenwesen gefesselt. In die vergangenen Jahrhunderte zurückblickend gibt es eine schier unendliche Fülle von Literatur, die dies belegt: Man denke nur an bekannte Gedichte wie „Der Totentanz“ oder „Der Zauberlehrling“ von Johann Wolfgang von Goethe oder an die unzähligen unheimlichen Novellen aus der Zeit der Romantik, die das Thema Hexerei und Gespenster immer wieder aufs Neue thematisierten. So reicht die Faszination für Übernatürliches bis in unsere Gegenwart hinein und Spuk und Zauberei sind nicht mehr nur in der Literatur, sondern auch in Filmen und anderen Medien vorzufinden. Jedoch stellt sich hier die Frage, wie es zu solch einer Entwicklung kam, denn offensichtlich sind einige der uns bekannten Spukgestalten keine Erfindung der Moderne. Im Folgenden werde ich auf zwei der nächtlichen Gestalten näher eingehen: Den Werwolf und die Hexe. Wie entstanden die Vorstellungen von diesen? Und wie haben sich die Zauberei und die Faszination dafür verbreitet? Hat sich ihr Bild bis heute stark verändert oder ist es ein früheres, das sich in unserer Vorstellung manifestiert hat? Sucht man in den Werken griechischer und römischer Autoren, stößt man auf eine Vielzahl von Erwähnungen, die für diese Entwicklung relevant sind. Besonders Petron gibt genaue Beschreibungen: In seinem Werk Satyricon stellt er den Werwolf und die Hexen in zwei Spuknovellen dar, mit denen ich mich in meiner Arbeit weiter befassen werde. Daneben werde ich auch die Erzähler dieser Geschichten nicht außen vor lassen und auf die Art, wie sie die ihnen zugestoßenen Abenteuer darlegen, eingehen. Hierbei wird besonders der Aspekt des Erzählstils berücksichtigt und die Frage, wie Werwolf und Hexen dargestellt werden, beantwortet.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Skandinavistik, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Nordeuropa-Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Für zahlreiche Autoren (Simrock , deVries , Uecker ) ist die Snorra Edda die [!] wichtigste Quelle nordischer oder in diesem Fall alter heidnischer Mythologie. Vor allem die Einbandtexte der verschiedenen Ausgaben bzw. Editionen der Snorra Edda, die es im Buchhandel zu erwerben gibt, lassen den Eindruck entstehen, dass es sich bei der Snorra Edda um eine Quelle der nordischen Mythologie handelt. Diese Einschätzung wird jedoch nicht von allen Forschern geteilt, so dass die Frage, ob es sich bei der Snorra Edda tatsächlich um eine (Primär-) Quelle der nordischen Mythologie handelt, durchaus kontrovers diskutiert wird. Während also die Frage bezüglich der Authentizität der Snorra Edda als mythologische Quelle von der Forschung noch nicht ausreichend geklärt werden konnte, herrscht in der Frage bezüglich des Entstehungszeitraums bzw. -orts weitestgehend Einigkeit. Demnach wurde die Snorra Edda um 1220 – und somit ca. 200 Jahre nach der Einführung des Christentums –, auf Island verfasst. Diese Zeitspanne von ca. 200 Jahren ist es, die zu den Bedenken einiger Wissenschaftler führen, ob die Snorra Edda tatsächlich eine Quelle der nordischen Mythologie sei. Es ist zwar durchaus vorstellbar, dass historische oder in diesem Fall mythologische Stoffe bzw. Erzählungen durch mündliche Überlieferungen über einen längeren Zeitraum bewahrt werden können, dass nach 200 Jahren aber keinerlei christliche Einflüsse in die nordische Mythologie, wie sie von Snorri Sturluson niedergeschrieben wurde, eingeflossen sein sollen, scheint mir zumindest diskussionswürdig zu sein. Im Zentrum dieser Arbeit steht daher die Untersuchung unterschiedlicher Forschungsmeinungen zu dieser Frage. Welche Positionen werden bzw. wurden von welchen Forschern vertreten und wie hat sich die Einschätzung der Snorra Edda in den letzten 150 Jahren verändert? Von diesen unterschiedlichen Positionen ausgehend, soll schließlich die Frage geklärt werden, ob bei der Snorra Edda überhaupt von einer unbeeinflussten Variante der nordischen Mythologie gesprochen werden kann oder ob in ihr nicht Entlehnungen der christlichen Religion gefunden werden können. [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Deutsch - Deutsch als Fremdsprache / Zweitsprache, Note: 1,3, Universität Bayreuth (Interkulturelle Germanistik), Veranstaltung: Lektüre und kulturelle Differenz, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn man davon ausgeht, dass fremdsprachliche und -kulturelle Perspektiven den Verstehens- und Rezeptionsprozess eines Lesers unabdingbar beeinflussen, dann spricht man von interkultureller Literaturwissenschaft. In diesem Rahmen will die fremdsprachliche Literaturdidaktik eine Annäherung an das Fremde erreichen, indem die eigene Identität durch eine bewusste Unterscheidung von Innen- und Außensperspektive sowie einer Perspektivenübernahme hinterfragt werden. Im Zusammenhang der vorliegenden Arbeit stellt sich zunächst die Frage, wie ein Muttersprachler deutsche Texte rezipiert und interpretiert. Daraus resultierend wird untersucht, in welchem Maße sich die Rezeption und Interpretation beim Deutsch-als-Fremdsprache-Lerner unterscheidet, da die interkulturelle Germanistik davon ausgeht, dass Angehörige verschiedener Kulturen auch verschiedene Wahrnehmungen und Wirklichkeitsauffassungen haben. An diese These wird in vorliegender Arbeit angeknüpft, indem auf das Thema „Aphorismen“ näher eingegangen wird. Denn diese Form der Kurz-Prosa wird häufig als prägnanter Satz, der die Wahrheit sagt, bezeichnet. Deswegen werden Aphorismen zunächst generell und dann am Beispiel der „Aphorismen über die Deutschen“ sowohl literarisch und sprachlich als auch funktional im Kontext des interkulturellen Lesergesprächs untersucht. Ziel der Arbeit ist es, herauszufinden, welchen Einfluss der fremde Blick auf die Interpretation deutscher Literatur hat und ob sich „Aphorismen über die Deutschen“ als didaktische Umsetzung für den interkulturellen DaF-Unterricht eignen. Dies lässt sich in der Arbeit bestätigen. Aphorismen lassen sich sei jeher als grundsätzlich didaktische Form der Wissensvermittlung bezeichnen, weil sie provokativ sowohl die Kreativität und Produktivität, als auch einen Standortwechsel beim Leser bzw. Schüler herausfordern. Diese Funktionen von Aphorismen können als Basis für ihren interkulturell didaktischen Effekt betrachtet werden. Aphorismen führen durch ihre Überspitztheit und Provokation zum Einen zu angeregten Diskussionen, die bei Angehörigen verschiedener Kulturen noch kontroverser ausfallen können. Zum Anderen zeigen sie auf, wie Vorurteile entstehen und können so beim Leser eine Reflexion über Stereotype und einen Perspektivenwechsel bewirken.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Anglistik - Sonstiges, Note: 1,5, Universität Konstanz (Anglistische Fakultät), Veranstaltung: Rock Opera, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Das Bühnenwerk provozierte durch lange Haare und bunte Gewänder, durch Sexszenen und nackte Menschen auf der Bühne, durch die Verteidigung und Verharmlosung des Drogenrauschs, durch die wilde Rockmusik und durch die ablehnende Haltung gegenüber dem Establishment. „Nackte Darsteller mit langem wirrem Haar sangen obszöne Liedtexte und rebellierten gegen die Tabus der konservativen, prüden amerikanischen Gesellschaft – die im Parkett saß und angewidert und fasziniert zusah.“1 Das Stück beschäftigt sich mit dem freiheitlichen Lebensgefühl der Hippies und kontroversen Themen wie Krieg, Umweltverschmutzung, Sex, Rassendiskriminierung, Rauschgiftkonsum, Homosexualität und Generationenkonflikt, also einerseits mit einem neuen körperlichen Bewusstsein der Blumenkinder, andererseits mit dem Verstoß der rebellischen Jugend gegen bestehende gesellschaftliche Konventionen. Im gleichnamigen Film, der 1979 entstand, wurde die Handlung des Musicals verändert, neue Songs wurden hinzugefügt und er konnte „fast zwangsläufig nicht die kantige Dynamik und das schockierende Potential des Originals abbilden.“2 Dennoch untersucht diese Hausarbeit, um Einheitlichkeit zu gewährleisten, Aspekte der Hippiebewegung basierend auf Film- und nicht auf Bühnenszenen, da auf den Bühnen äußerst verschiedene Fassungen und Produktionen, aufgeführt wurden. So wurde das Stück noch einmal umgeschrieben, neue Songs hinzugefügt und die Besetzung fast komplett erneuert, als das Werk im April 1968 am Broadway seine Premiere feierte. Auch nach dem Debüt war die Choreographie nicht einheitlich gestaltet, sondern wurde nicht unwesentlich von den Zuschauern beeinflusst, die oft aktiv, provokant, und vom Regisseur gewollt, in die Handlung eingriffen. Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit verschiedenen Gesichtspunkten der Hippiebewegung und beschreibt durch analysieren von Szenen aus dem Film ‚Hair’ das Verhältnis der Hippies, speziell das Bergers und des Tribes, zu ihrem äußeren, zu Drogen, zur Sexualität, zum Generationen- und Rassenkonflikt und zum Aufbegehren gegen die Obrigkeit und Autorität. [...] 1 Symolka, Michael: Hippie-Lexikon, Psychedelic, Peace & freie Liebe – Das ABC der Flower-Power-Ära. Lexikon Imprint Verlag, Augsburg 1999. S.144. 2 Wildbihler, Hubert: Das internationale Kursbuch Musicals: ein kritischer Begleiter durch 500 Werke. Musicalarchiv Wildbihler, Passau 1999. S.135.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Englisch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 1,1, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Englisches Seminar - Lehrgebiet Didaktik des Englischen), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Fach Geographie wird aus mehreren Gründen als besonders geeignet für den bilingualen Unterricht (BU) angesehen. Die Erlangung einer interkulturellen Kompetenz ist dabei häufig die wichtigste Begründung für bilingualen Geographieunterricht. Authentische Materialien aus Zielsprachenländern ermöglichen den Schülerinnen und Schülern (SuS) einen Perspektivwechsel und zeigen ihnen neue und qualitativ andere Betrachtungs- und Bewertungsmöglichkeiten auf. Darüber hinaus bietet dieses Sachfach ein hohes Maß an Anschaulichkeit und Methodenvielfalt, was gerade zu Beginn fremdsprachlich erteilten Fachunterrichts der Überwindung sprachlicher Schwierigkeiten dient. Und nicht zuletzt „bietet die Auswertung geographischer Medien vielfältige Sprechanlässe“ (Lenz 2002: 3). Neben den Chancen und Möglichkeiten, die der bilinguale Erdkundeunterricht bietet, stellt er aber auch hohe Anforderungen an die Unterrichtenden. Neben großem Ideenreichtum und erhöhtem Engagement sollten bilingual unterrichtende Lehrerinnen und Lehrer auch über ein hohes Maß an fremdsprachlicher und sachfachlicher Kompetenz verfügen (im Idealfall besitzen sie die Fakultas für beide Unterrichtsfächer). Sie sollten dazu bereit sein, mit Kollegen zu kooperieren und gelassen genug sein, (kleinere) Enttäuschungen hinnehmen zu können (vgl. Viebrock 2006: 158). Nicht nur die Lehrerinnen und Lehrer, auch die im bilingualen Erdkundeunterricht verwendeten Lehr- und Lernmaterialien müssen einer Reihe ganz unterschiedlicher Ansprüche gerecht werden. Das deckt sich mit meinen persönlichen Erfahrungen, die ich als Praktikantin bei der Hospitation im bilingualen Erdkundeunterricht (Englisch) sowie bei der Durchführung eigener Stunden gesammelt habe. Die Auswahl von Materialien für den BU hat einen großen Einfluss auf seine Inhaltsorientierung und „die im Lernprozess erreichte Verarbeitungstiefe der Lerner“ (Wolff 2007: 65). Aus diesen Gründen liegt eine Auseinandersetzung mit Lehr- und Lernmaterialien und ihrer Eignung für den bilingualen Erdkundeunterricht nahe.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Amerikanistik - Literatur, Note: 1,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Anglistik, Amerikanistik und Anglophonie), Veranstaltung: Einführung ins literarische Übersetzen, 29 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „So manches liest sich in diesem Buch übrigens wie für die deutsche Sprache geschrieben, und ein besseres Kompliment [...] kann es nicht geben. Sind Übersetzer(innen) nicht überhaupt oft genug so etwas wie engelhafte Vermittler?“ (Jung, DIE ZEIT. 11.08.2005.) In solchen und ähnlich subjektiven, unpräzisen Bewertungen erschöpft sich die heute gängigste Form der literarischen Übersetzungskritik, die man in Buchrezensionen übersetzter Werke findet. Meist handelt es sich um eine reine Zieltextkritik, die ohne Bezug auf den Ausgangstext und ohne ausreichende Kenntnis des Übersetzungsvorgangs entstanden ist. „Von der fachmännischen Übersetzungskritik darf man mehr erwarten als von den beiläufig geäußerten übersetzungskritischen Bemerkungen eines Literaturkritikers“ (Albrecht 229). In diesem Sinne soll in der vorliegenden Hausarbeit Helga Pfetschs Übersetzung von Alice Walkers The Color Purple analysiert werden. Der praktischen Übersetzungskritik gehen einige theoretische Überlegungen voraus. Hintergrundinformationen zu Autorin und Werk sowie allgemeine Angaben zur Übersetzerin und Übersetzung sollen das Umfeld der Analyse näher beleuchten und das Verständnis erleichtern. Anhand konkreter Textbeispiele werden dann Kriterien der Übersetzungskritik veranschaulicht und Ausgangs- und Zieltext miteinander verglichen. Abschließend erfolgt eine Bewertung der Übersetzung.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Dolmetschen / Übersetzen, Note: 1, Hochschule Magdeburg-Stendal; Standort Magdeburg, 9 + 1 online Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: [Ziel- und Aufgabenstellung] In dieser Arbeit sollen die Möglichkeiten und Grenzen der Filmsynchronisation untersucht werden. Gegenstand der Analyse soll eine übersetzungsrelevante Untersuchung sein. Im Vordergrund steht dabei die Identifizierung und kritische Betrachtung von Übersetzungsproblemen auf der Grundlage einer definierten theoretischen Ausgangsposition. Im Ergebnis sollen anhand dieser Analyseergebnisse die Einflüsse und Faktoren herausgestellt werden, die für die Überwindung der identifizierten Übersetzungsprobleme in der Filmsynchronisation relevant sind und inwiefern sich diese in der Wirkung der Übersetzung auf die Zielkultur niederschlagen. [Auszug Materialgrundlage] Die Wahl der Materialgrundlage fiel aus den folgenden Gründen auf diesen Film: Das Problem des kulturellen Transfers kommt hier besonders zum Tragen. Das Setting hartumkämpfter Straßenbasketballplätze in amerikanischen Großstädten ist dem deutschen Zielkulturkreis nicht sehr vertraut. „Streetball“ wurde Anfang der 90er Jahre in Deutschland als familien- und jugendorientierte Freizeitbeschäftigung vermarktet und erst später mit dem einsetzenden Erfolg deutscher Spieler in der nordamerikanischen Profiliga von mehr Professionalität gekennzeichnet. Streetball ist ein Derivat des Basketballs, was in den USA zu den beliebtesten und bekanntesten Sportarten zählt, in Deutschland zur Zeit der Erstausstrahlung jedoch lediglich die Rolle einer Randsportart einnahm. Hinzu kommt die Konfrontation von Weißen und Schwarzen, was in den USA historisch bedingt ein sensibles Thema ist und nicht selten zu einem gesellschaftlichen Problem heranwächst. Die Sprache, die die Charaktere in diesem Film an den Tag legen, nimmt demnach oft Bezug auf die Thematik Basketball und weist an vielen Stellen eine Färbung des AAE (African American English) auf – zwei Aspekte, zu denen der deutschsprachige ZK-Kreis kaum Bezug hat.
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