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Masterarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Kartographie, Geodäsie, Geoinformationswissenschaften, Note: 1,7, Ruhr-Universität Bochum (Geographisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Lärm, insbesondere Straßenverkehrslärm ist in Deutschland und in der gesamten Europäischen Union eines der vorangingen Umweltprobleme. Die Schaden erzeugende Wirkung von Lärm auf den Menschen ist in zahlreichen Studien untersucht worden und zumindest bei höheren Schallpegeln belegt. Neben diesem Aspekt fühlen sich laut einer Umfrage des Umweltbundesamtes mit rund 68.000 beteiligten Personen, 36 % hochgradig und 59 % der Befragten wesentlich vom Straßenverkehrslärm belästigt. Aufgrund dieser Problematik hat die Europäische Union am 25. Juni 2002 die Richtlinie 2002/49/EG des europäischen Parlaments und des Rates über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm (im Folgenden EU-Umgebungslärmrichtlinie genannt) erlassen. Darin wird unter anderem geregelt, dass von den zuständigen Behörden Lärmkarten und Aktionspläne erstellt werden sollen und die Anzahl der von einer bestimmten Lärmart belasteten Personen ermittelt werden müssen. Diese Belastetenzahlen werden anhand von Fassadenpegeln an betroffenen Gebäuden berechnet und verlangen im günstigsten Fall ein 3D-Stadtmodell, zumindest jedoch Daten über die Gebäudehöhe. In der Richtlinie sollen diese Daten in der Tabellenform dargestellt werden. Aufgrund der technischen Rahmenbedingungen und der in der Richtlinie geforderten Öffentlichkeitsbeteiligung ist es aus meiner Sicht jedoch sinnvoll, diese Daten dreidimensional und vor allem interaktiv zu visualisieren. Auf diese Weise entsteht ein Informationssystem welches leicht verständlich, nachvollziehbar und für die Stadtverwaltung sowie für interessierte Bürgerinnen und Bürger nutzbar sein kann. Darüber hinaus sind die Fassadenpegel in den Ergebnissen genauer als zweidimensionale Lärmkarten, die zumeist in einem groben Raster gerechnet werden. In dieser Master-Arbeit wird die Entstehung dieses Informationssystems beschrieben sowie die Möglichkeiten der Nutzung und dessen eventueller Mehrwert analysiert. Darüber hinaus wird ein Vergleich gezogen zwischen Berechnungsmethoden strikt nach EU-Vorgaben und einer optimierten Fassung. Es wird ferner untersucht, ob und inwiefern sich dabei die Anzahl der von Lärm betroffenen Personen ändert. Der Einsatz des Informationssystems beschränkt sich hier auf ein kleines Projektgebiet in Bochum Grumme, welches stellvertretend das gesamte Stadtgebiet repräsentieren soll.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Phys. Geogr., Geomorphologie, Umweltforschung, Note: 1,7, Ruhr-Universität Bochum (Geographisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Bachelor-Arbeit des BSc. Studiengangs in Geographie geht es weitgehend um die Auswirkungen aktiver Lärmminderungsmaßnahmen gegen Grenzwertüberschreitungen des Bochumer Straßenverkehrs. Alle aufgeführten Angaben sind in dem Zeitraum von ca. 2006 bis 2008 entstanden. Geräusche und Schall jeglicher Art begleiten uns ein Leben lang und sind Teil unserer Natur. Im Zuge der Modernisierung und technischen Entwicklung im Laufe der Jahre entsteht jedoch zunehmend technischer Schall, der meist weder Funktion noch Nutzen hat. Viele Menschen fühlen sich durch diesen oben genannten Schall belästigt oder haben sogar gesundheitliche Beschwerden, welche oftmals sogar erst nach Jahren zum Vorschein kommen können. Je nach Bezug und Empfinden wird dieser Schall als Lärm bezeichnet und definiert. Laut einer Umfrage des Bundesumweltamtes fühlen sich zwei Drittel der deutschen Bevölkerung von Straßenverkehrslärm belästigt. Zum Schutz der Bevölkerung gibt es Vorschriften und Grenzwerte, welche die Belästigung auf ein zumutbares Maß beschränken sollen. Bauliche Maßnahmen, Grenzwerte und die fortschreitende Technik begrenzen zwar theoretisch die Immissionen, allerdings steigt das Verkehrsaufkommen von Jahr zu Jahr immer weiter an. Auch in Bochum ist der Straßenverkehr sehr ausgeprägt und verursacht hohe Schallimmissionen. Im Zuge des Studienprojektes „Lärm“ wurden in den vergangenen Semestern von den Studierenden für weite Teile des Bochumer Stadtgebietes Lärmkarten erstellt, die die durch den Straßenverkehr erzeugten Immissionen aufzeigen und verdeutlichen. Grenzwertüberschreitungen treten dabei sehr häufig auf und können realistisch betrachtet, auch nicht komplett beseitigt werden. Einige mögliche Maßnahmen zur Lärmminderung sollen aber in dieser Arbeit ausführlich vorgestellt werden. Zunächst wird jedoch einleitend auf die Hintergründe und Grundlagen in dieser Thematik eingegangen, um ein Verständnis für die unterschiedlichen Lärmminderungsmaßnahmen zu schaffen. Der Fokus liegt dabei immer auf dem Straßenverkehr. Im Anschluss werden die unterschiedlichen aktiven Lärmminderungsmaßnahmen vorgestellt und näher erläutert. Der Hauptteil dieser Arbeit besteht aus der Anwendung dieser Maßnahmen auf kleinräumliche Gebiete in Bochum. Anhand dieser Beispiele soll verdeutlicht werden, wie aktive Lärmminderungsmaßnahmen funktionieren und sich auf die Schallpegel und die Schallausbreitung auswirken können. [...]
Examensarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Didaktik d. Geographie, Note: 1,0, Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg) (Institut für Geographie und ihre Didaktik, Landeskunde und Regionalforschung), 49 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: So lautet das Motto des Multimar Wattforums in Tönning und macht damit deutlich, dass hier die Besucher ihr Wissen selbst konstruieren. Hier sind Jung und Alt auf vielfältige Weise „den Geheimnissen des Watts auf der Spur“ (NATIONALPARK WATTENMEER, 2006). Das Verbum entdecken entstammt einer Grundidee der konstruktivistischen Didaktik, aber den Bogen zum Konstruktivismus schlage ich zu einem späteren Zeitpunkt. Das Thema meiner Examensarbeit „Außerschulisches Lernen als konstruktiver Prozess -Das Beispiel Wattenmeer“ ist in doppelter Hinsicht von großer Aktualität. Zum einen durch die didaktische Diskussion, die zurzeit in Deutschland herrscht. Gerade in den letzten Jahren, in denen besonders durch das „Programme for International Student Assessment“ der OECD, Schule, Unterricht und die Kompetenz der Lehrkräfte in Verruf geraten sind, war die Kritik an der weitgehend praktizierten traditionellen Didaktik groß. Auch aus diesem Grund rückten daraufhin andere didaktische Konzepte in den Vordergrund, die vorher wenig Beachtung gefunden hatten, und ergriffen „die Gunst der Stunde“. Ein besonderes Interesse wurde nun der konstruktivistischen Didaktik entgegengebracht, mit der sich viele Wissenschaftler (u.a. Ernst von Glasersfeld, Paul Watzlawick, Gerhard Roth, Horst Siebert, Heinz Mandl) schon jahrelang eingehend, aber auf unterschiedliche Art und Weise, beschäftigt hatten. Der Konstruktivismus baut sich aus unterschiedlichen Theorien auf. Wichtig sind in diesem Zusammenhang der Radikale Konstruktivismus, die Neurobiologie des Erkennens, die Systemtheorien und die aktuellen kognitionspsychologischen Lernkonzeptionen. Diese vier Theorien bauen zwar aufeinander auf, werden aber je nach Blickwinkel und je nach Betrachter unterschiedlich gedeutet und befinden sich nicht auf der gleichen Ebene. Aus ihnen leiten sich die Basisgedanken der konstruktivistischen Didaktik ab. Zum anderen ist dieses Examensthema aktuell durch die Einbeziehung des außerschulischen Lernens, das sich in meiner Examensarbeit auf das schulische Lernen an außerschulischen Lernorten versteht. [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 2,2, Ruhr-Universität Bochum (Geographisches Institut), Veranstaltung: Stadtentwicklung in Entwicklungsländern, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Hausarbeit des Wahlmoduls „Stadtentwicklung in Entwicklungsländern“ befasst sich mit dem Thema Wasser, Energie und Verkehr – aktuelle Probleme und Lösungsansätze in Städten asiatischer Entwicklungsländer. Ich beschränke mich dabei auf die Themenfelder Wasser und Verkehr. Das Thema ist in sofern interessant und aktuell, weil die technische Infrastrukturausstattung im Zuge der zunehmenden Urbanisierung in Entwicklungsländern einen wichtigen Aspekt im Leben der Menschen darstellt. Gerade die Versorgung mit Trinkwasser ist ja ein Grundbedürfnis des Menschen, dass jedoch nicht überall und für jeden gewährleistet werden kann. Es soll in dieser Arbeit untersucht werden welche Probleme bei der Versorgung mit diesen Gütern, gerade in der Entwicklung informeller Siedlungen, entstehen. Dazu werde ich zunächst kurz – immer in Hinblick auf die Ausstattung mit technischer Infrastruktur - auf die Urbanisierungstendenzen im Allgemeinen eingehen, da dies eine wichtige Vorraussetzung für die Unterentwicklung in den Städten ist. Im Anschluss befasse ich mich mit der Verkehrssituation in asiatischen Städten und erläutere diese anhand des Fallbeispiels Bangkok. Als letzten Punkt setze ich mich mit der Wasserversorgung asiatischer Entwicklungsländer auseinander und beleuchte ein Wasserprojekt in Neu Delhi. Es soll in dieser Arbeit geklärt werden, welche Verkehrsprobleme vorherrschen und wie sie gelöst werden können. Ferner möchte ich die Fragen beantworten, welche Problematik es in der Wasserversorgung gibt und welche Lösungsansätze diskutiert werden. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Privatisierung öffentlicher Wasserversorger.
Inhaltsangabe:Einleitung: Fahrgastinformation und Fahrgastorientierung haben im heutigen Zeitalter einen hohen Stellenwert. Aufgrund der Rationalisierungsmaßnahmen während der 1960er Jahre wurden Busse und Straßenbahnen auf Einmann-Betrieb umgestellt. Der damit verbundene Wegfall des Schaffners als Kundenbegleiter führte zu einer zunehmenden Anonymisierung des öffentlichen Nahverkehrs. Während in Bussen heute noch beim Fahrer der Fahrscheinerwerb (außer in Köln) möglich ist, wurde in Straßenbahnen (heute Stadtbahnen) der Fahrscheinautomat eingeführt. Im heutigen Stadtbahnsystem besteht, trotz transparenter Fahrerkabinen, daher keine Möglichkeit mehr, sich ohne weiteres an den Fahrer zu wenden. Dem Kunden fehlt ein Ansprechpartner vor Ort. Das hierdurch entstandene Kommunikations-Defizit kann nur durch ein gut gestaltetes Informations-Konzept kompensiert werden. Der Kreisverband Köln und Umgebung des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) vertritt die Ansicht, dass es für Ortsfremde äußerst schwierig ist, innerhalb des Kölner Stadtbahnnetzes zurechtzukommen. Fremde müssen den Streckenverlauf von 16 Einzellinien und die Lage von insgesamt 40 Stadtteilen und zentralen Haltestellen lernen. Auf diesen unverzichtbaren Daten baut heute die Fahrgast-Information der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) auf. Zur Lösung dieses Problems hat der VCD ein Konzept entwickelt, von dem ein Teil umgesetzt worden ist. Dieses Konzept wird in Kapitel 4.1 genau erläutert werden. Mit der Entstehung von Verkehrverbünden und der daraus folgenden engen Kooperation von Verkehrsunternehmen und Verkehrsträgern stoßen unterschiedliche, zum großen Teil historisch gewachsene Informations- und Orientierungskonzepte aufeinander. Hierbei sind die Verbünde bestrebt, dem Kunden eine einheitliche Fahrgastinformation- bzw. -orientierung zu liefern. In diesem Zusammenhang soll geprüft werden, inwieweit die im VCD-Konzept genannten Verbesserungsvorschläge sich für ein einheitliches Fahrgastorientierungssystem eignen. Das Marketing im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) setzt sich mit den Bedürfnissen der Kunden auseinander. Anders als in den vergangenen Jahrzehnten werden Fahrgäste als Kunden und nicht mehr als Beförderungsfälle betrachtet. Während man sich anfangs auf die Fahrplan- und Tarifgestaltung konzentrierte, gehören heute auch Produktplanung, Tarifpolitik, Distribution und Kommunikation und Service zum Marketing. Für den Unternehmer ist das Marketing zu einer Daueraufgabe [...]
Inhaltsangabe:Einleitung: Mitte der siebziger Jahre begann die Entwicklung von Satellitennavigationssystemen. Insbesondere hat sich das NAVSTAR GPS (NAVigation System with Timing and Ranging Global Positioning System) des amerikanischen Department of Defense (DOD) etabliert und findet in vielen Bereichen Anwendung. Auch heute noch öffnet es neue Möglichkeiten der Nutzung, und längst ist das ursprünglich für das Militär gedachte System auch im zivilen Umfeld nicht mehr wegzudenken. GPS hat sich im Laufe der Jahre zu einer Schlüsseltechnologie entwickelt, und in der Geodäsie ist die Navigation als auch die Positionsbestimmung mit Satellitennavigationssystemen fester Bestandteil der praktischen Arbeit. So werden in der Landvermessung über große Entfernungen wirtschaftlich und hoch genau Positionen bestimmt. Zur Navigation wird GPS im Automobil-, Flugzeug- und Schiffsverkehr genutzt. Neben den USA hat die damalige UDSSR das sogenannte GLONASS (GLObal naya Navigatsionannaya Sputnikovaya Sistema) entwickelt. Aufgrund der eingetretenen politischen Veränderungen und bedingt durch finanzielle Schwierigkeiten spielt GLONASS heute nur eine untergeordnete Rolle. Zur Positionsbestimmung werden die Satellitensignale ausgewertet, wobei grundsätzlich zwei Arten von Signalen unterschieden werden [vgl. hierzu Seeber (1989), Abschnitt. 7.1.4], nämlich das Codesignal (1-1a) und das Phasensignal . (1-1b). Vom Prinzip her liefert die Auswertung der Signale die Entfernungen zwischen Satelliten und Empfänger, die so genannte Pseudoentfernungen. Diese Pseudoentfernungen sind kein geradliniger Abstände, da die Signale (1-1) auf ihrem Weg vom Satelliten zum Empfänger verschiedenen Einflüssen unterworfen sind. Nach Wanninger (1994) wird nachstehender Fehlerhaushalt aufgestellt, wobei mit den numerischen Beträgen der Einfluss auf die Pseudodistanz angegeben ist. - Satellitenbahn: 10 100m (1-2a). - Satellitenuhr: 10 100m (1-2b). - Ionosphäre: 2 100m (1-2c). - Troposphäre: 0,1 1m (1-2d). - Mehrwegeeffekte: mehrere Meter (1-2e). - Phasenzentrum der Antenne: = 0,02m (1-2f). - Empfängerrauschen: 1 3m . (1-2g). Durch die genannten Fehler (1-2) wird die Position etwa um den Faktor zwei bis vier verschlechtert. Zur Verringerung bzw. Elimination der Fehler (1-2a-d) werden insbesondere folgende Verfahren angwand: - DGPS (Differenzielles GPS): Es werden Pseudostreckenkorrekturen für eine Referenzstation berechnet und dem Nutzer direkt zur Verfügung gestellt. Die [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Phys. Geogr., Geomorphologie, Umweltforschung, Note: 1,5, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, 28 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Trockenräume der Erde nehmen insgesamt eine Fläche von 48 Mio. km2 ein. Dies entspricht ungefähr 36 % der Festlandsregionen. Charakteristisch für diese Gebiete sind eine Verdunstung, die höher ist als die jährliche Niederschlagsmenge. Folglich können je nach Temperatur und Windverhältnissen Gebiete mit unterschiedlichen Niederschlagsmengen arid sein. Diese Gebiete der Erde sind einer akuten Gefährdung durch den Desertifikationsprozess ausgesetzt. Insgesamt sind weltweit Gebiete mit über 3,6 Mrd. ha Fläche, das entspricht ungefähr der Fläche Nord- und Südamerikas zusammen, in 110 Staaten mit einer Gesamtbevölkerung von ca. 1 Mrd. Menschen von Trockenheit und Desertifikation bedroht (DICHORÈ, 2002, 20). Dabei gehen jährlich um die 6 Mio. ha Land unwiederbringlich verloren. Weitere 21 Mio. ha werden in solch einem Maße degradiert, dass eine landwirtschaftliche Nutzung unwirtschaftlich geworden ist. Insgesamt gehen pro Jahr ca. 24 Mrd. t Oberboden (entspricht in etwa der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche der USA) irreversibel verloren. Die dadurch entstehenden jährlichen Einkommensverluste werden auf ca. 42. Mrd. US-$. Da Desertifikation durch menschliche Aktivitäten bzw. durch menschliche Passivität hervorgerufen worden ist, sollte durch ein verändertes Verhalten auch ein Aufhalten oder zumindest eine Verlangsamung der Desertifikationsprozesse möglich sein (UNEP 1987, 1). Diese Arbeit beginnt mit der geographischen Verbreitung der Trockenräume auf der Erde. Dabei werden auch die Zusammenhänge zwischen der Verbreitung der Trockenräume mit unterschiedlichen Klimaten herausgestellt. Danach folgt eine Erörterung der Ursachen von Desertifikation. Am Ende werden Gegenmaßnahmen vorgestellt, die der (Fortschreitung der) Desertifikation entgegenwirken sollen. Als Schlussfazit wir die Arbeit mit einem Ausblick in die Zukunft beendet. Ziel der Arbeit ist es, einen allgemeinen, einführenden Überblick über die Probleme und Ursachen der Desertifikation zu geben und die Einflüsse des Klimas darzulegen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Phys. Geogr., Geomorphologie, Umweltforschung, Note: 1,3, Ludwig-Maximilians-Universität München (Geographie), Veranstaltung: Geographische Aspekte globaler Umweltprobleme, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der erste (AR4) von insgesamt drei Teilbänden des vierten Sachbestandsberichtes des IPCCs lässt nun auf Grund von zahlreichen Beobachtungen und Messungen keinen Zweifel mehr an einem Klimawandel. Die globale Erwärmung und der Meeresspiegelanstieg haben sich beschleunigt, ebenso das Abschmelzen der Gletscher und Eiskappen. Außer Diskussion steht mittlerweile auch, dass im weltweiten Durchschnitt menschliches Handeln seit 1750 das Klima erwärmt hat. Dieser Vorgang wurde vorrangig durch den fossilen Brennstoffverbrauch, die intensivierte Landwirtschaft und eine geänderte Landnutzung hervorgerufen (Internet 8). Dass der Klimawandel Konsequenzen nach sich ziehen wird, steht außer Frage und wird aktuell in Medien breit diskutiert. Einige Szenarien könnten wie folgt aussehen: Die Ozeane werden sich erwärmen und die Gletscher schmelzen. Infolge dessen wird der Meeresspiegel steigen und Salzwasser die besiedelten Gebiete flacher Küstenregionen überfluten. Folglich werden sich die landwirtschaftlichen Zonen verschieben und das Wetter wechselhafter und extremer (z. B. Stürme, Dürren und Starkregen). Weniger Beachtung in der Öffentlichkeit finden Sekundärfolgen, jedoch sind diese nicht minder schädlich. Ein Indiz dafür, der beunruhigenderweise bereits seine Bestätigung in der Realität gefunden, sind das häufigere Auftreten und die schnellere Ausbreitung von Krankheiten. Auf der anderen Seite kann ein Klimawandel durchaus auch günstige Effekte mit sich bringen. Demzufolge können sehr hohe Temperaturen in heißen Gegenden den Schnecken, welche die Schistosomiasis, eine parasitische Erkrankung, übertragen, den Garaus machen; milde Winter werden zu weniger Toten durch Erfrieren oder Atemwegserkrankungen führen; starke Winde können den Großstadtsmog durch frische Luft ersetzen. Doch werden mit ziemlicher Sicherheit die negativen Folgen überwiegen und sollten in keiner Weiser unterschätzt sowie vernachlässigt werden (Epstein 2002). Die vorliegende Arbeit soll nun einen Überblick darüber geben, in wie weit der Klimawandel für die Ausbreitung verschiedener Krankheiten verantwortlich ist oder sein kann, welche Krankheiten oder gesundheitliche Schäden davon am meisten betroffen sind und was man dagegen unternehmen kann, um die Verbreitung aufzuhalten beziehungsweise einzudämmen oder zu kontrollieren.
Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Mit über 140 innerstädtischen Umzügen je 1000 Einwohner gehörte Dresden im Jahre 1998 zu den Großstädten mit der höchsten Wohnmobilität in Deutschland, obwohl hier zu DDR-Zeiten und noch zu Beginn der 1990er Jahre eine extrem niedrige Umzugsintensität vorherrschte. Dieser „Mobilitätssprung“ in der Mitte der 1990er Jahre und die seit dem bis heute anhaltende hohe Umzugsdynamik ist ein signifikantes sozialgeographisches Merkmal ostdeutscher Städte geworden. Die vorliegende Diplomarbeit versucht die rasante Wohnmobilitätsentwicklung in Dresden im ersten Jahrzehnt der deutschen Einheit näher zu durchleuchten. Einen wesentlichen Teil der Arbeit nehmen dabei die theoretischen Grundlagen zur Wanderungsforschung und die Beschreibung der Transformationsprozesse des Wohnungswesens in Ostdeutschland ein, welche einen faktenreichen theoretischen Hintergrund darstellen und schließlich das Vorgehen im analytischen Teil begründen. Im analytischen Teil werden, neben der empirischen Beschreibung des Umzugsgeschehens, Zusammenhänge zwischen Wohnmobilität, Stadt- sowie Wohnungsmarktentwicklung auf Stadt- und Stadtteilebene nachgewiesen. Als problematisch wird im Ergebnis der Arbeit v.a. gesehen, dass es im Laufe des Jahrzehnts zunehmend zu einer Polarisierung hinsichtlich der Wanderungsbilanzen in bestimmten Stadtteilen gekommen ist und dies eng in Verbindung mit möglichen Auf- und Abwertungsprozessen sowie der Wohnungsleerstandsentwicklung steht. Des Weiteren zeigt sich anhand der Umzugsströme bis zum Jahr 2000 eine Verschiebung der Präferenzen der Umziehenden zunehmend weg vom Baustrukturtyp „Plattenbau“, welcher einen beträchtlichen Teil der Wohnungen in Dresden einnimmt, hin zum (nun sanierten) Altbau. Ebenso zeigen die innerstädtischen Umzugswerte, dass sich der Suburbanisierungsprozess nach 1998 wieder abschwächte. Zur Ergänzung des eher quantitativ-empirischen Hauptteils werden die Ergebnisse einer Befragung in ausgewählten Zuzugsgebieten (Striesen-Ost, Äußere Neustadt, Nickern, Löbtau-Süd) vorgestellt, welche zeigen, dass alle vier Zuzugsgebiete heute eine unterschiedliche Klientel an Zuziehenden ansprechen und sich somit zunehmend Segregationstendenzen innerhalb Dresdens abzeichnen. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: TabellenverzeichnisIV AbbildungsverzeichnisV AbkürzungsverzeichnisVII 1.Einleitung1 1.1Problemstellung und Heranführung an das Thema1 1.2Vorgehensweise, Methoden und Umsetzungsprobleme im [...]
Fachbuch aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Phys. Geogr., Geomorphologie, Umweltforschung, , Sprache: Deutsch, Abstract: Ein wichtiges Mosaikstück in der teilweise immer noch rätselhaften Geschichte des viertgrößten Stromes Europas ist der Ur-Rhein in Rheinhessen gegen Ende des Miozäns vor etwa zehn Millionen Jahren. Ablagerungen dieses Flusssystems sind die nach einem Rüsseltier bezeichneten Dinotheriensande. Der Ur-Rhein in Rheinhessen floss ab dem Raum Worms – weiter westlich als in der Gegenwart – auf die Binger Pforte zu. Der damalige Fluss berührte nicht – wie heute – die Gegend von Oppenheim, Nierstein, Nackenheim, Mainz, Wiesbaden und Ingelheim. Das geschah erst später. Am Ur-Rhein existierte eine exotische Tierwelt, wie man vor allem durch Funde bei Eppelsheim, am Wissberg bei Gau-Weinheim und bei Dorn-Dürkheim weiß. In der Gegend von Eppelsheim etwa lebten Rüsseltiere, Säbelzahnkatzen, Bärenhunde, Tapire, Nashörner, krallenfüßige Huftiere, Ur-Pferde und sogar Menschenaffen. Eppelsheim genießt weltweit in der Wissenschaft einen guten Ruf. Zusammen mit dem Pariser Montmartre gehört der kleine Ort südlich von Alzey zu jenen großartigen Fossillagerstätten, mit denen die Erforschung ausgestorbener Säugetiere in Europa begonnen hat. Obwohl sich viele Wissenschaftler mit dem Ur-Rhein befasst haben, gibt dieser Fluss weiterhin Rätsel auf. Es sind noch zahlreiche Grabungen und andere wissenschaftliche Untersuchungen nötig, um zumindest die wichtigsten Fragen über seine Entwicklung zu klären. Das Taschenbuch „Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren“ stammt aus der Feder des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Er hat zahlreiche Werke über prähistorische Themen – wie „Deutschland in der Urzeit“, „Deutschland in der Steinzeit“, „Deutschland in der Bronzezeit“, „Rekorde der Urzeit“ und „Rekorde der Urmenschen“ – veröffentlicht. Gewidmet ist das Taschenbuch Dr. Jens Lorenz Franzen (geb. 1937), Paläontologe in Titisee-Neustadt, langjähriger Mitarbeiter des Forschungsinstitutes Senckenberg in Frankfurt am Main, Wiederentdecker der Dinotheriensand-Fundstelle und Begründer der ersten wissenschaftlichen Grabungen bei Eppelsheim, Heiner Roos (geb. 1934), dem Altbürgermeister von Eppelsheim, dessen Idee und Initiative das Dinotherium-Museum in Eppelsheim zu verdanken ist, sowie dem Darmstädter Paläontologen Johann Jakob Kaup (1803–1873), mit dem die Erforschung der Säugerfauna aus den Dinotheriensanden bei Eppelsheim einst angefangen hat.[...]
Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Die Notwendigkeit der Suche nach landesspezifischen Lösungen in Entwicklungsländern und der Mangel an der systematischen Analyse der Verkehrsprobleme in Benin führen zu der Frage, welche zukünftige Perspektive für den Straßenverkehr besteht. Der Straßenverkehr wird hier als ein System betrachtet, dessen Komponenten die Verkehrswege, die Verkehrsmittel, die Nutzung der Stellplätze und der Tankstellen sind. Die zunehmende Motorisierung wirft zahlreiche Probleme auf. Als Beitrag zur Lösung der heute schon zu beobachtenden und in Zukunft sich verstärkenden Verkehrsprobleme hat die vorliegende Arbeit die Zustandsanalyse des Straßenverkehrs zum Ziel, wobei die Straßenverkehrsprobleme, die Organisation der Akteure und die bisher entwickelten Lösungskonzepte aufgrund einer Mischung der verwendeten Untersuchungsmethoden (Literaturrecherche, Befragung und Verkehrszählung) in einer Küstenmetropole der Entwicklungsländer am Beispiel von Cotonou untersucht werden. Die Organisation des Straßenverkehrs zeigt ein Vorhandensein der zahlreichen Akteure, die zueinander direkte und indirekte Beziehungen haben. Schwache und starke Netzwerke wurden von den Akteuren gebildet, um verschiedene Rollen zu spielen und ihre Interesse zu vertreten. Die öffentliche Verwaltung erledigt ihre Aufgaben durch die Beziehungen mit internationalen und bilateralen Entwicklungspartnern sowie mit verschiedenen Unternehmen, die in den Bereichen der Verkehrswege, Verkehrsmittel, Stellplätze und Tankstellen tätig sind. Dabei werden verschiedene Interessen nach Komponenten des Straßenverkehrssektors vertreten. Durch ihre Kommunikation und die Aufgaben nehmen sie eine eigene Position, wie der jeweilige Zentralwert es gezeigt hat. Von großer Relevanz bilden sich unterschiedliche Netze mit verschiedenen Eigenschaften. Die Netzwerke der Akteure im Bereich der Tankstellen, der Verkehrsmittel und der Verkehrswege sind relativ stark, während das Netzwerk der Parkplatz-Akteure schwach ist. Extern steht der Straßenverkehr unter dem Druck von Störungen durch die Überschwemmungen und durch die Zunahme der Bevölkerung. Die naturräumlichen Bedingungen erschweren in Cotonou den Bau von Straßen und damit die Verkehrserschließung, die mit der demografischen Entwicklung nicht mithält. Die demografische Explosion erzeugt den hohen Bedarf an Straßenverkehrsanlagen. Offensichtlich sind die verkehrsspezifischen Probleme die ungenügenden Verkehrsanlagen, die Zunahme des [...]
Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Im Rahmen dieser Diplomarbeit werden Radardaten der Satelliten SEASAT-A und ERS-1 aus den Jahren 1978 und 1991 von Süd-Island computergestützt bei der Deutschen Forschungsanstalt für Luft- und Raumfahrt (DLR), Oberpfaffenhofen, für geowissenschaftliche Fragestellungen verarbeitet. Die Radarsatelliten beleuchten die Erde aktiv mit Mikrowellen und sind daher unabhängig von Sonnenstand und Tageszeit sowie von Wolken- und Wetterbedingungen. Es können also auch Daten von Gebieten der Erde gewonnen werden, die mit passiven Fernerkundungssensoren bisher nur sporadisch oder überhaupt nicht erfaßt wurden wie z.B. Island, denn aufgrund der geographischen Lage am Polarkreis im Nordatlantik herrschen auf Island häufig ungünstige Witterungsbedingungen und über einen großen Teil des Jahres niedrige Sonnenstände vor. Zunächst wird eine Einführung in die Grundlagen der Radar-Fernerkundung gegeben. Hierbei werden die Besonderheiten der Aufnahmegeometrie herausgestellt sowie die Einflüsse der Radarsystemparameter und der Einfluß des Objektes selbst auf das rückgestreute Radarsignal beschrieben. Anschließend erfolgt eine ausführliche physiogeographische Beschreibung der klimatologischen, geomorphologischen und geologischen Gegebenheiten Islands sowie des Testgebietes, das südwestlich des Gletschers Vatnajökull liegt. Die Satellitenszenen werden geometrisch entzerrt bzw. geocodiert. Hierzu wird beschrieben, wie mit dem Geo-Informationssystem (GIS) ARC INFO aus der topographischen Karte im Maßstab 1 zu 100.000 die Höheninformation digitalisiert und daraus ein digitales Geländemodell erzeugt wird. Nach der Entzerrung der Szenen wird ihre geometrische Genauigkeit überprüft. Schließlich werden die Radarsysteme hinsichtlich ihres geomorphologischen und geologischen Aussagewertes interpretiert. Dies geschieht zuerst durch eine computergestützte Klassifizierung der Daten mit dem "Evidenz-Basierten Interpretationssystem von Satellitenbilddaten" (EBIS). Abschließend werden die Radarszenen visuell interpretiert, um Aussagen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem L Band SAR des Satelliten SEASAT-A und dem C Band SAR des Satelliten ERS-1 treffen zu können. Aufgrund der Naturraumausstattung des Testgebietes beschränkt sich die Interpretation auf glazial- und periglazialmorphologische sowie geologische Phänomene. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIII TabellenverzeichnisIV 1.Einleitung und [...]
Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Die vorliegende Arbeit bietet einen Gesamtüberblick über die physischgeographischen und klimatologisch-meteorologischen Grundtatsachen zum globalen Klimaproblem, vor dem der Mensch zu Beginn des 21. Jahrhunderts steht. Nach einem Einführungskapitel steht im Kapitel 2 neben der zeitlichen und begrifflichen Einordnung der Bedeutung des anthropogenen Fingerabdrucks im Weltklima steht v.a. eine Analyse der Vorgänge beim sog. Treibhauseffekt im Mittelpunkt. Dabei erfolgt ein wissenschaftlicher Nachweis von Veränderungen der atmosphärischen Spurengaskonzentration unter Referierung des aktuellen deutsch- wie englischsprachigen Forschungsstandes. Ein besonderer Hinweis sei auf den Abschnitt Regionale `Signale` einer weltweiten Klimaveränderung global beobachtete Änderungen von Klimaparametern im 20. Jahrhundert gemacht. Nach einer Analyse der klimatologisch-meteorologischen Gegenwart stellt Kapitel 3 das Instrumentarium für Prognosen zur zukünftigen Entwicklung vor und zeigt auf, welche Methoden hierzu heute in der Wissenschaft angewandt werden. Kapitel 4 stellt eine Zusammenschau verschiedener Erkenntnisse über konkrete wie lokale zu erwartende Auswirkungen der globalen Erwärmung dar. Im Mittelpunkt stehen hierbei potenzielle hygrische und thermische Auswirkungen, wobei ebenfalls auf ökologische und sozioökonomische Folgewirkungen eingegangen wird. Kapitel 5 beleuchtet das komplexe Gefüge der internationalen Klimapolitik von den Anfängen in den 1970er Jahren bis zum Abschluss des sog. Kyoto-Protokolls der Gegenwart im Kontext lokaler wie grenzüberschreitender Interessenskonflikte zwischen Ökonomie und Ökologie. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis3 Verzeichnis der Abbildungen5 Verzeichnis der Tabellen6 Verzeichnis der Kastendarstellungen7 Verzeichnis der Materialdarstellungen im Anhang7 Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen7 1.Das Problem, die Aufgabe und das Ziel - Einführung und methodische Vorbemerkungen9 2.Der Klimawandel - physischgeographische, klimatologisch-meteorologische Grundtatsachen zum globalen Klimaproblem 12 2.1Überblick über die Entwicklung des Erdklimas unter besonderer Berücksichtigung der Zeitskala12 2.1.1Grundbegriffe und methodologische Fragestellungen12 2.1.2Klimaschwankungen und Klimaänderungen im klimageschichtlichen Gesamtüberblick16 2.1.3Zusammenfassung18 2.2Veränderungen der atmosphärischen Spurengaskonzentration und global [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie, Note: 1,3, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Geographie), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Entwicklung jedes Unternehmens ist eng mit den gesellschaftlichen Prozessen verbunden und vollzieht sich innerhalb eines gewissen ordnungspolitischen Rahmens. Dieser ist die Grundbedingung für die wirtschaftliche Aktivität jeder wirtschaftlichen Einheit. Ostdeutsche Traditionsunternehmen blicken auf ein 20. Jahrhundert zurück, indem sie gleich zweimal von politischen Situationen und Entscheidungen stark beeinflusst und in ihrem Weg bestimmt wurden. Das erste prägnante Datum war der Zeitraum direkt nach dem Ende des 2. Weltkrieges. Ostdeutschland wurde zur Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) erklärt und musste fortan Reparationsleistungen an die Sowjetunion abtreten. Zudem wurden punktuell ostdeutsche Betriebe demontiert und in Eigentum der UdSSR überführt. Die Teilung Deutschlands bewirkte schließlich, dass das Gebiet der SBZ von ihren traditionellen Verbindungen zum Westen weitestgehend isoliert wurde. Es folgte die Umstellung auf das sowjetische Planungsmodell der Zentralverwaltungswirtschaft, einer wirtschaftlichen Organisationsform, die beinhaltete, dass dem Staat die Verfügungsgewalt an den Produktionsmitteln zuteil wurde. Dies führte letztlich dazu, dass der Staat über die Produktion „wachte“ und wirtschaftliche Planzahlen vorgab. Am 01. Juli 1990 war es dann erneut soweit: Die Deutsche Demokratische Republik (DDR), und damit natürlich auch ihre Wirtschaftsbetriebe, übernahm durch eine Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion das politische System der Bundesrepublik Deutschland. Wieder waren die Unternehmen einem Transformationsprozess ausgesetzt, den sie zu bewältigen hatten. Die Schwächen der Planwirtschaft wurden nun deutlich sichtbar und die Betriebe dem marktwirtschaftlichen Wettbewerb „schockartig“ ausgesetzt. Wie ostdeutsche Traditionsunternehmen nun mit diesen Phasen ihrer Entwicklung zurechtkamen und welche Folgen und Veränderungen sich daraus für sie ergaben, soll in dieser Arbeit, nach einem zunächst allgemeingültigem Kapitel, exemplarisch an einigen ausgewählten Beispielen dargestellt werden.
Inhaltsangabe:Einleitung: Die Zulassung privater Fernsehveranstalter auf dem deutschen Fernsehmarkt hat die Struktur desselben völlig verändert. Existierte bis zur Zulassung der Privaten bei den Fernsehveranstaltern ein öffentlich-rechtliches „Monopol“, so wird heute vom dualen System aus öffentlichrechtlichen und privaten Fernsehveranstaltern gesprochen. In dem „Bericht zur Lage des Fernsehens für den Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland“ von 1994 stellten die Autoren fest: „die Einführung von kommerziellem Rundfunk hat nicht ein vorhandenes System ergänzt, sondern ein neues System geschaffen“. Dieses neue, duale System der Rundfunkordnung führte zu einer finanziellen und publizistischen Konkurrenz zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehsendern. Der relativ schnelle wirtschaftliche Erfolg der Privatsender machte die Fernsehbranche über Jahre zu einem der wachstumsstärksten Märkte in Deutschland. Eine Gründungswelle von Unternehmen im Fernsehdienstleistungs- und Fernsehproduktionsbereich wurde ausgelöst und ein Wettbewerb der Bundesländer um die Standorte der Fernsehwirtschaft begann. Die wirtschaftliche Bedeutung der Fernsehwirtschaft ist seitdem enorm gewachsen, 1993 beliefen sich allein die Nettowerbeumsätze der Fernsehsender auf 4,85 Milliarden Mark. Rechnet man die Gebühreneinnahmen der öffentlich-rechtlichen Sender des selben Jahres in Höhe von 5,37 Milliarden Mark hinzu, ergibt sich ein Einnahmevolumen von 10,2 Milliarden Mark, zehn Jahre zuvor lagen die Einnahmen der damals ausschließlich öffentlich-rechtlichen Fernsehsender bei nur 3,8 Milliarden Mark. Dabei sprengen die wirtschaftlichen Dimensionen des deutschen Fernsehmarktes längst nationale Grenzen. So ist RTL seit 1993 in Deutschland nicht nur das meistgesehene Programm und Marktführer bei den Werbeeinnahmen, sondern auch gleichzeitig Europas größter Werbeträger. Deutschland besitzt heute nach den USA den zweitgrößten Fernsehmarkt der Welt. In den Jahren 1993 und 1994 waren von den zehn größten deutschen Werbeträgern die ersten vier Fernsehprogramme, davon die ersten drei private: RTL, gefolgt von SAT.1. PRO 7 und dem Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF). Die Bedeutung des Fernsehens als wichtigstem Werbeträger innerhalb der klassischen Medien wird mit der durch die digitale Technik bedingten Verflechtung mit den anderen Medien und neuen Kommunikationsformen weiter zunehmen. Mark Wössner, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann AG, des 1993 mit 17,2 Milliarden Mark [...]
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie, Note: 2,7, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Wirtschaftsgeographie), 69 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit untersucht die regionalökonomischen Effekte von Logistikzentren anhand des Güterverkehrszentrums (GVZ) Regensburg. Sie beleuchtet dabei die Systematik der Güterverkehrszentren vor dem Hintergrund des zunehmenden Güterverkehrs und aktueller politischer Implikationen. Ferner werden die Struktur und der Charakter des GVZ vorgestellt, das als ein Transport- und Logistikcluster im stark exportorientierten und durch den Produktionssektor geprägten Wirtschaftsstandort Regensburg agiert. Die regionalökonomischen Effekte ergeben sich aus der direkten und indirekten Wertschöpfung der Transport- und Logistikbranche sowie aus weiteren Verflechtungen des GVZ mit lokalen Unternehmen. Desweiteren stellt das GVZ eine große Anzahl von Arbeitsplätzen zur Verfügung, wobei sich die Frage stellt, inwiefern das generierte Einkommen tatsächlich in die lokale Ökonomie zurückgeführt wird und dort zu Multiplikatoreffekten führt. Neben der Auswertung bereits vorhandener Daten, wurden für diese Arbeit eigene Erhebungen durchgeführt. Das Forschungsdesign fußt einerseits auf Vorüberlegungen zu den Funktionen und den Zielen eines GVZ sowie seiner Struktur und Einbettung in den Wirtschaftsstandort, andererseits auf einer Kombination von wirtschaftsgeographischen Ansätzen, welche die beobachteten Zusammenhänge theoretisch untermauern und zum Erklärungsgehalt des Gesamtkonzeptes beitragen. Im Ergebnis können intensive und vielschichtige Verflechtungen und Abhängigkeiten der Logistik- und Transportbranche sowohl untereinander, als auch mit der lokalen Wirtschaft, identifiziert werden. Es wird deutlich, dass die GVZ-internen Unternehmen stark von den Eigenschaften des Standorts profitieren, aber auch, dass sie ebenso stark von der Entwicklung des Exportsektors außerhalb ihres Standorts abhängig sind. Daneben wird aufgezeigt, welche Funktionen das GVZ für den gesamten Wirtschaftsstandort Regensburg und auch für die einzelnen Betriebe übernimmt. Das Forschungsdesign orientiert sich konzeptionell an mehreren Ebenen bzw. Gruppen, um die regionalökonomischen Effekte jeweils aus einer anderen Perspektive zu hinterfragen und eine möglichst ganzheitliche Sicht auf das heterogene Gebilde GVZ zu erreichen.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Phys. Geogr., Geomorphologie, Umweltforschung, Note: 1,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Institut für Geographie), 60 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: A good condition of the environment is becoming more and more important in the world of today. After the time of the industrialisation and the conscious of the people concerning the state of the environment grew, the process of regarding nature as an economic factor started to influence the national and international politics. Especially the European Union can take credit for developing a very strict and consequent environmental politic system which started in the 1970ies. This had to be adopted by the countries that wanted to join the EU. Although in the communist era there also has been an environmental law in Hungary, lobbyists often weakened the legislation. But through the EU-joining of the East-European former soviet-countries has lead to an increase of the quality of the environment. To control this, the changes in water quality of the river Tisza in the last two decades have been investigated. The Tisza is the second biggest river after the Danube in Hungary. Until 1919 the river with its total length of 1308 km has been a purely Hungarian river, but after the huge territorial losses due to the Treaty of Trianon the actual length is now 596 km. The river often suffers huge flooding periods, so that the question over the influence of floods taking place have made it necessary to investigate, too. Three Sampling points along the Tisza in Hungary have been included in this analysis; Tiszabecs in the North, Tiszafüred in the middle of Hungary and Tiszasziget in the south of Hungary. The river was so divided in three parts of the upper, middle and lower Tisza. The results of this study have been reported in an internet application, the Minnesota Map Server. The parameters used for evaluating the river quality were pH-value, oxygen saturation, nitrate, total phosphor, BOD (biological oxygen demand) and lead. Data from the years 1987 to 2004 were available. Additionally, the water level data were compared to the parameters which investigated the influences of high water occasions. [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Fremdenverkehrsgeographie, Note: 1,7, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Sprache: Deutsch, Abstract: „Seit kaum einem halben Jahrhundert sind aus dem alten Menschheitstraum von Flie-gen ein moderner Industriezweig und aus der jährlichen Flugreise in den Urlaub für viele eine Selbstverständlichkeit geworden“ (Pompl 2007:1). Erst nach dem zweiten Weltkrieg entwickelte sich der Luftverkehr in Europa zum Massenverkehr. Seither ist der Luftverkehr, abgesehen von wenigen Ausnahmen, wie zum Beispiel durch die Auswirkungen der Terroranschläge des 11.September 2001, von hohen Wachstumsraten geprägt. Ein Hauptgrund hierfür ist die Liberalisierung des Luftverkehrs in Europa Mitte der 1980er Jahre. Diese führte nicht nur für die Fluggäste, sondern auch im Frachtverkehr zu einer Verbesserung des Angebots. Mehr Anbieter haben Marktzugang, folglich wurde das Streckenangebot verbessert und die Frequenzen der Flüge erhöht (Pompl 2007:1). Die Öffnung des Binnenmarktes der Europäischen Union (EU) brachte eine Verände-rung der Routenplanung der Fluggesellschaften mit sich. Das Hub-and-Spoke System gewann an Bedeutung. Der grundlegende Vorteil dieses Streckennetzsystems liegt in der Angebotserweiterung. Bei gleichbleibender Anzahl von Flügen kann eine größere Zahl von Flugmärkten bedient werden. Dies wird durch die Bündelung der Passagier-ströme an einem sogenannten Luftverkehrs-Hub, auch Drehkreuz genannt, erreicht (Pompl 2007:168-170). Die Entwicklung der Luftverkehrs-Hubs in Europa wird in folgender Hausarbeit näher betrachtet. Dabei werden zunächst die Hintergründe der Entwicklung dargestellt, wobei die Liberalisierung des Luftverkehrs in Europa hierbei die bedeutende Rolle spielt. Anschließend wird auf die Merkmale und die verschiedenen Arten von Hubs eingegangen, um im Folgenden die wichtigsten europäischen Luftverkehrs-Hubs vorzustellen. Low Cost Carrier, strategische Allianzen der Fluggesellschaften sowie das Vorhaben der EU einen einheitlichen europäischen Luftraum zu schaffen, führen zu neuen Entwicklungen der Hubflughäfen, die im nächsten Abschnitt behandelt werden. Da im gesamten europäischen und internationalen Luftverkehr die englische Sprache vorherrschend ist, wird bei Zitaten in der kompletten Arbeit die englische Sprache beibehalten, um die Aussagekraft dessen nicht zu verfälschen.
Praktikumsbericht / -arbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1, Universität Wien (Geographie und Regionalforschung), Veranstaltung: Auslandsexkursion USA, Sprache: Deutsch, Abstract: Detroit ist die größte Stadt im US-Bundesstaat Michigan und liegt zwischen den Lake St. Clair und dem Eriesee. Die Stadt Detroit wird auch die „Motor City“ genannt, was auf ihre frühere Automobilindustrie zurückzuführen ist. Denn im 20. Jahrhundert war Detroit das Zentrum der amerikanischen Automobilproduktion. Unter anderem wegen des vorteilhaften Standortes zwischen den beiden Seen siedelten sich die „Big Three“ Autobauer an: Ford, Chrysler und General Motors. Diese verhalfen Detroit zu einem schnellen wirtschaftlichen Aufstieg und die Stadt boomte. In den 1920er entstand ein Hochhaus nach dem anderen und durch das immense Wirtschaftswachstum und das große Angebot an Arbeitsplätzen stieg die Einwohnerzahl von 285.700 (1900) auf 1,85 Millionen (1950) Menschen rasant an. (laut http://www.shrinkingcities.com/) Durch die Automobilindustrie begann der schnelle Aufstieg Detroits, doch gerade diese Monostruktur führte zum anschließenden Abstieg von Detroit. Nicht nur die Autoindustrie wanderte nach 1950 ins Stadtumland oder in Billiglohnländer ab, sondern auch die Bevölkerung, besonders die Weißen, wanderten in die Suburbs. Da Aufgrund des Arbeitsplatzangebotes zur Blütezeit Detroits viele Schwarze in die Stadt kamen, kam es zu Rassenkonflikten. So flohen die Weißen ins Stadtumland. So waren die Menschen in den Vororten hauptsächlich Weiß und die Bewohner in der Innenstadt hauptsächlich Afro-Amerikaner. Diese Stadt-Rand-Wanderung, welche einerseits auf die Monostruktur des Automobilismus, andererseits auf die Rassenkonflikte zurückzuführen ist, hatte immense Folgen für die Stadt Detroit: hohe Kriminalitätsraten in der Innenstadt, Bevölkerungsschwund, 1/3 der Häuser in Detroit stehen leer und 33 % der Einwohner leben unter der Armutsgrenze. Im Jahre 1990 lebten sogar nur noch 26 % der Bewohner des Großraums Detroit in der Innenstadt. (laut http://www.shrinkingcities.com/) Eine Folge ist auch der Imagewechsel von der „Motor City“ zur „most segregated city in America“, welches auf eine Art beispielhaft für die gegenwärtige USA ist.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 2, Technische Universität Dresden (Geodatenzentrum Leipzig), 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Da sich die Menschen immer mehr zu einer „Informationsgesellschaft“ entwickeln, muß sich das Metainformationssystem der AdV unbedingt an diesen Schritten orientieren. Will man den wachsenden Ansprüchen aus Wirtschaft, Verwaltung und Bevölkerung gerecht werden, stößt man an die Grenzen des seit einigen Jahren bestehenden AdV-MIS. Um das Wirtschaftsgut „Geodaten“ besser nutzen zu können, ist eine Weiterentwicklung dieses MIS und die Integration neuer Technologien unumgänglich. Unter diesem Gesichtspunkt wurden vergleichende Untersuchungen der verschiedenen Initiativen der Landesvermessungsämter geführt. Um ein Auseinanderdriften dieser Bestrebungen zu vermeiden, wurde durch die AdV der Wechsel zum ISO-Standard beschlossen. Gründe für diese Entscheidung wurden ebenfalls in dieser Diplomarbeit beschrieben. Das vorhandene AdV-MIS ist ein starres System. Um die Transparenz der dezentral vorhandenen Geodaten zu verbessern, sollen diese zukünftig in nur einem System vernetzt und recherchierbar sein. Dabei wurden die aufkommenden Fragen hinsichtlich der Datenrecherche und des Datenaustauschs auf der Basis von Schnittstellen beantwortet. Ein wichtiger Punkt ist die konzeptionelle Oberflächengestaltung des weiterentwickelten AdV-MIS. Die Verknüpfung der neuen integrierten Technologien und die Bereitstellung eines anwenderfreundlichen Zugriffs auf die gewünschten Geodaten stellt eine große Herausforderung dar. Das Ergebnis der vorliegenden Diplomarbeit ist als Realisierung der gegenwärtigen Möglichkeiten zu verstehen. Um den wechselnden Anwendergruppen und steigenden Ansprüchen der Interessenten weiterhin zu genügen, muß das neue AdV-MIS jederzeit erweiterbar und konfigurierbar bleiben.
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 2,0, Universität Siegen, Sprache: Deutsch, Abstract: Fragt man einen Einwohner Siegens nach seiner Meinung über den Fischbacherberg und seine Bewohner so wird man eher selten etwas Positives hören. Zu sehr haben die Negativmeldungen und die schon von weitem sichtbaren Hochhäuser das schlechte Image des Stadtteils über die Jahre geprägt. Günstige Mieten die eben die anzogen die sich nicht mehr leisten konnten, kaum vorhandene Infrastruktur, nichts das die Bewohner anderer Siegener Stadtteile anlocken kann. Die Nachrichten von Bandenkriminalität und Vandalismus- ein sozialer Brennpunkt wie aus dem Lehrbuch. Dies alles trägt nicht dazu bei das Ansehen eines Stadtteils zu steigern. Ganz im Gegensatz dazu steht das Selbstbildnis der Anwohner. Man wohne gerne am Waldrand, viel getan habe sich, man schätze die Nachbarschaft wie auch überall anders. Natürlich sei nicht alles perfekt aber wo sei es das schon. Warum der Rest Siegens so ein schlechtes Bild von ihrem zu Hause hat, das können sich die Bewohner nicht immer erklären. Auch wenn der Fischbacherberg in Siegens Norden kein sehr alter Stadtteil ist, so haben er und seine Anwohner seit seiner Erschließung einiges erlebt. Verschiedenste Nutzungen und wechselnde Bewohnergruppen haben ihn geprägt und zu dem gemacht was er ist. Anfang der Neunziger Jahre prägte ein Name diese Art des Stadtgebietes: die „Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf“ entstanden. Ein Programm, das sich zum Ziel gesetzt hatte Projekte zu unterstützen die sich handlungsübergreifend lokalen Problemen widmen. Dabei lassen sie die betroffenen Bewohner nicht außen vor, sondern beziehen sie in die Problemlösung mit ein. Diese Hausarbeit soll sich mit der Wirkung der Programme „Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf“ sowie „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Soziale Stadt“ auf den Fischbacherberg und seine Bewohner auseinandersetzen.
Dieses Buch lädt Sie ein, draußen im Gelände die Geologie hinter Landschaften und Gesteinen aufzuspüren – ein idealer Zugang, um die vielseitigen und komplexen geologischen Prozesse zu verstehen, die im Wechselspiel von Magmatismus, Tektonik, Metamorphose, Klima und Sedimentation die heutige Erdoberfläche geformt haben. Gesteine und geologische Strukturen an der Erdoberfläche liefern die Schlüsselinformationen, die uns ermöglichen, die Abläufe im Bereich der Erdkruste und des oberen Mantels über die langen Zeiträume ihrer Entstehung nachzuvollziehen.

Tom McCann und Mario Valdivia-Manchego bieten einen anschaulichen Zugang zur geländeorientierten Analyse und Interpretation geologischer Prozesse . Ihr Ausgangspunkt ist dabei die genaue Geländebeobachtung. Die zahlreichen farbigen Grafiken und Aufschlussbildern erlauben, Strukturen anzusprechen und helfen, die geologischen Gegebenheiten zu erkennen und zu unterscheiden. Der Inhalt geht dabei weit über ein Mineral- und Gesteinsbestimmungsbuch hinaus, denn jeder Geländebeobachtung lassen sich ein oder auch mehrere Bildungsprozesse zuordnen, die letztlich zu einem raumzeitlichen Entstehungsmodell zusammengeführt werden. An diesen spannenden Schritt möchten die Autoren den Leser heranführen.

Das Buch ist für den Einsatz im Gelände gedacht und wendet sich einerseits an Studierende der geowissenschaftlichen Bachelor- und Master-Studiengänge, etwa als Hilfsmittel für die geowissenschaftliche Gel

ändeaufnahme, andererseits an die geologisch interessierten Leser denen das Werk als Begleiter bei Ausflügen durch die Natur gute Dienste leisten wird.

Inhaltsangabe:Einleitung: Nachhaltigkeit ist einer der zentralen Entwicklungsbegriffe der 90er Jahre. Projekte gelten als wichtiges Element zur Umsetzung auf kleinräumiger Ebene. Obwohl aber die globalen Problemdimensionen immer umfassender werden, ist die Projektevaluierung mittels Nachhaltigkeitskriterien bisher wenig erprobt. So fehlen sowohl Informationen über Wirkungen und Effekte von Projekten als auch Verfahren zur Erfassung, Messung und Bewertung dieser Wirkungen. Das EXPO-Programm Weltweite Projekte (WWP) stellt mit seinen über 800 Projekten, einen Fundus von Versuchen dar, Nachhaltigkeit in ihrer gesamten thematischen Breite umzusetzen. Dieser Fundus wird in dieser Arbeit genutzt, um die Umsetzung von Nachhaltigkeit - beispielhaft an vier EXPO-Projekten - zu untersuchen und gleichzeitig ein Evaluierungsschema zu entwickeln. Ziel dieser Analyse und Bewertung von nachhaltigkeitsorientierten Projekten ist also zum einen das Aufzeigen von beispielhaften Lösungen und konzeptionellen Unterschieden bei Projekten. Zum anderen soll ein Beitrag geleistet werden, ein Bewertungsschema zu entwickeln, das es erlaubt, die Nachhaltigkeit anderer Projekte zu evaluieren. Dabei liegt der Schwerpunkt in dieser Arbeit auf Netzwerkprojekten, da kooperativen Planungs- und Umsetzungsprozessen im Leitbild von Nachhaltiger Entwicklung (NE) eine hohe Bedeutung beigemessen wird. Eine Analyse erscheint aus folgenden Gründen notwendig: Die strukturierte, praktische Umsetzung nachhaltiger Projekte wird angesichts globaler Problemdimensionen eine immer dringendere Aufgabe. Beim Blick in die wissenschaftliche Literatur wird schnell deutlich: Es lassen sich zahllose Arbeiten zur theoretisch-systematischen Aufarbeitung von Nachhaltigkeit sowie der Entwicklung von großräumigen Indikatoren finden. Die Auswertung von Umsetzungsbeispielen bzw. die Projektevaluierung mittels Nachhaltigkeitskriterien ist hingegen ein wenig in der Praxis erprobtes Thema. In der wissenschaftlichen und politischen Diskussion zum Thema Nachhaltigkeit fehlen Informationen über Wirkungen und indirekte Effekte der Projekte in räumlicher, d.h. in erster Linie regionaler Dimension, in thematischer und in zeitlicher Dimension. Es fehlen Verfahren zur Erfassung, Messung und Bewertung dieser Wirkungen sowie Instrumente zur Evaluation der Entwicklung und Zielerreichung von Projekten, die sich an Nachhaltigkeit orientieren. Es fehlt an Wissen über Strukturen und Bedingungen für Projekt und Umfeld, [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,3, Universität Bremen (Institut für Geographie), Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Hausarbeit im Rahmen der Veranstaltung „Statistik 3“ ist es, beruhend auf den Untersuchungselementen der 440 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland, die statistischen Erklärungsansätze für das Binnenwanderungssaldo1 zu Beginn der 1980er Jahre, bezüglich ihres Erklärungsgehaltes zu Beginn des 21. Jahrhunderts, für Ost- und Westdeutschland zu untersuchen. Das Binnenwanderungssaldo beschreibt dabei die abhängige Variable und wird im Folgenden mit Y bezeichnet. Folgende unabhängige Variablen X1,...., X7 wurden (zu Beginn der 1980er Jahre) und werden zur Erklärung des Binnenwanderungssaldos herangezogen2: X1 = Zahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter in 1.000 (2000) X2= Entwicklung der Anzahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter 1990-2000 in % X3= Arbeitslose je 100 Arbeitnehmer (2001) X4= Einwohner je qkm (2000) X5= sozialversicherungspflichtig Beschäftigte je 100 Einwohner (2000) X6= Ärzte je 100.000 Einwohner (2000) X7= Verhältnis bebauter Fläche zu Freifläche (2000) Ziel der Untersuchung ist es, grundsätzlich Variablen auszuwählen, die das Binnenwanderungssaldo Y möglichst gut beschreiben, so dass sich die Variationen der Y-Werte so weit wie möglich auf die X-Werte zurückführen lassen. Bahrenberg/Giese/Nipper [2003], beziehen sich im Buch „Statistische Methoden der Geographie 2“ auf diese Variablen für eine Untersuchung des Binnenwanderungssaldo in den norddeutschen Kreisen und den kreisfreien Städten zu Beginn der 1980er Jahre.3 Ziel ist es von daher auch, zu untersuchen, ob die Analyse basierend auf diesen Variablen, die dort auf Basis von 65 Kreisen durchgeführt wurde, zwanzig Jahre später noch einen guten Erklärungsansatz für das dortige Binnenwanderungssaldo bietet und ob eine Übertragung dieses Modells auf das gesamte Bundesgebiet möglich ist. [...] 1 Das Binnenwanderungssaldo beschreibt die Differenz zwischen den Zu- und Fortzügen in einem Gebiet (in diesem Fall bezogen auf den jeweiligen Kreis). Die Ausländermigration bleibt dabei unberücksichtigt. (Bahrenberg/ Giese/Nipper [2003], S.16) 2 Die Daten sind den „Aktuellen Daten zur Entwicklung der Städte, Kreise und Gemeinden“ [Ausgabe 2002] entnommen. 3 Bahrenberg/Giese/Nipper [2003], S.16ff
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Regionalgeographie, Note: 1,3, Universität Hamburg (Institut für Geographie), Veranstaltung: Regionalprodukte als Motor nachhaltiger Regionalentwicklung, Sprache: Deutsch, Abstract: Regionale Produkte sind heute in des Wortes wahrster Bedeutung in aller Munde. Die Regionen und ihr spezifisches Angebot werden portionsgenau und mundgerecht »verpackt« und vermarktet. Ganze Landschaften schmecken regional, Produkte werden zu einem scheinbar unabdinglichen Teil ihrer Herkunftsregion und eine unsägliche Vielzahl an Herkunftsbeteuerungen, Garantien, Siegeln und Labeln werben für die Echtheit und alle damit zusammenhängenden Vorzüge der regionalen Produkte. Diese regionalen Produkte sind nicht mehr länger reine Exklusi-vitäten traditioneller, ländlicher Bäckereien, Metzgerläden oder Handwerksbetriebe, sind doch bereits die Großkonzerne und Franchise-Einzelhändler in den Genuss der Regionalprodukte gekommen. Große Handelsunternehmen wie Edeka, REWE, Lidl oder toom gehen Kooperationen mit mehr oder minder regionalen Akteuren und Pro-duzenten ein und erfassen dadurch ein vom Verbraucher erwünschtes neues Marktsegment. Demnach ist es in der folgenden Ausarbeitung mein Anliegen, das Mo-dellvorhaben REGIONEN AKTIV des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), welches der eben erläuterten Erfolgsge-schichte der Regionalmarke EIFEL zugrunde liegt, vorzustellen und darüber hinaus hinsichtlich der Aspekte der regionalen Wertschöpfung, Wertschöpfungsketten bzw. Wertschöpfungspartnerschaften und der nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raumes zu analysieren. Somit stellt sich die übergeordnete Leitfrage, inwiefern länd-liche Räume eine Zukunft haben, und darüber hinaus offenbart sich das dieser Ausarbeitung zugrunde liegende spezifische Problemfeld, inwieweit eine nachhaltige ländli-che Entwicklung und Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten als Möglichkeit der ländlichen Entwicklung überhaupt initiiert werden kann. Welche etwaigen Maßnahmen sind notwendig und welche Vorteile oder auch Beschwernissee spielen für eine nachhaltige Entwicklung der ländlichen Regionen eine maßgebliche Rolle?
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Verkehrswissenschaft, Note: 2, Hochschule Bochum, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Wettbewerbsfähigkeit, besonders der exportorientierten Unternehmen kann sich durch eine Senkung der Lagerbestände und beschleunigte Versorgungs- und Lieferzyklen erheblich steigern. Marokko wird dadurch auch für internationale Investoren attraktiver, die sich auf zuverlässige logistische Ketten verlassen müssen. Viele Fortschritte, wie die Modernisierung des Straßengüterverkehrs, Verbesserung der Sicherheit der logistischen Kette, verbesserter Datenaustausch, Erleichterung der Hafenpassagen, Entwicklung logistischer Kooperationsbeziehungen im Wertschöpfungsprozess zwischen selbstständigen Unternehmen und Zulieferer (Supply Chain), Entwicklung der Bildung sind durch das Königreich Marokko bereits erreicht worden. So können zusätzliche Anreize und Beispiele für andere Entwicklungsländer aufgezeigt werden, die ähnliche Probleme ihrer Wirtschaft lösen wollen. Bereits Mitte der 80er Jahre hat Marokko seine Wirtschaft geöffnet, um das Handelswachstum anzutreiben. Von 1983 bis 2003 ist der Export laut offiziellen Angaben durchschnittlich um 8,7 % angestiegen, die wirtschaftliche Öffnung von 40 auf 55% gewachsen. Die Öffnung der Wirtschaft ist vor allem Ergebnis verschiedener internationaler Abkommen, z.B. mit der EU und den USA, darunter das Freihandelsabkommen mit den USA im Jahr 2004, durch das nach Regierungsangaben 50000 Arbeitsplätze allein im Bereich Textil geschaffen wurden. Wachstum und Beschäftigung wurden durch die Abkommen gestärkt. Allerdings sind durch die Abkommen auch neue Herausforderungen zu meistern. Marokkanische Produkte müssen auf dem nationalen Markt mit europäischen und amerikanischen Produkten konkurrieren. Der Tarifschutz verschwindet allmählich. So müssen marokkanische Unternehmen in diesem Bereich wettbewerbsfähig sein. Personalkosten, Innovationen, Infrastruktur, Eigentumsrecht und öffentlicher Dienst spielen eine Rolle für diesen Wettbewerb. Ein wesentliches Element ist dabei auch die Logistik, vor allem durch den Vorteil, den die Geographie Marokko bietet (Nähe zur EU). Die Logistik des Handels und die Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit Marokko ist Thema dieser Arbeit mit dem Titel „Die logistische Infrastruktur Marokkos als Grundlage für die Integration in die globale Wertschöpfungskette“.
Böden gehören zu den wichtigsten Lebensgrundlagen der Menschheit. Sie unterscheiden sich in den verschiedenen Regionen der Erde außerordentlich stark. Dieser Bildatlas beschreibt und illustriert die Böden der Welt im Zusammenhang mit ihren Naturräumen.

Grundlage ist die internationale Bodenklassifikation WRB (World Reference Base for Soil Resources) in der Neuauflage von 2006. Darin sind zahlreiche Begriffe neu bzw. schärfer definiert. Mit den Technosolen und Stagnosolen fanden zwei neue Referenzbodengruppen Aufnahme. Auch die weitere Untergliederung der Böden mit Hilfe von Qualifiern wurde deutlich verändert und erweitert. Diese zahlreichen Änderungen in der WRB von 2006 sind in die 2. Auflage des Buches eingegangen.

Das Buch ist nach Ökozonen gegliedert. Für jede Ökozone werden Lage, Klima und Vegetation mit den sich daraus ergebenden bodenbildenden Faktoren beschrieben. Darauf folgen umfassende Informationen über deren repräsentative Böden:

Definition der Böden,diagnostische Horizonte, Eigenschaften und Materialien,physikalische, chemische und biologische Merkmale,Vorkommen und Verbreitung,Nutzung und Gefährdung,Prozesse der Bodenbildung.

Zahlreiche Diagramme zur Verbreitung der Böden, zu Profilmerkmalen und bodenbildenden Prozessen sowie viele neue Farbfotos von Bodenprofilen und -landschaften machen den Bildatlas zu einem ausgezeichneten Referenzwerk. Studierende und Lehrende sowie Entscheidungsträger werden zudem mit grundlegenden Erkenntnissen der Bodenkunde, des Bodenschutzes und der Bodenfruchtbarkeit vertraut gemacht. Bevölkerungswachstum und Bodendegradation in tropischen Gebieten, deren Böden von Natur aus nur eingeschränkt fruchtbar sind, machen die Ernährungssicherung in besonderem Maße zu einer Aufgabe der Bodenkunde.

Inhaltsangabe:Einleitung: "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden." (GG, Art. 3 Abs. 3 Satz 2) Dieses Gleichstellungsgesetz, das erst im September 1994 im Grundgesetz verankert wurde, ist bislang noch keine Garantie dafür, daß behinderte Menschen ebenso behandelt werden wie Nichtbehinderte. Vielmehr sind behinderte Menschen in unserer Gesellschaft immer noch massiven Schwierigkeiten im alltäglichen Leben ausgesetzt. Das Bürgerrecht auf Reisen und Erholung können Behinderte nur mit hohem Aufwand nutzen. Die Benachteiligungen, die für Menschen mit einer Behinderung bei Reisen entstehen, äußern sich vorwiegend darin, daß ihnen zumeist der Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Besucherattraktionen und Beherbergungen verwehrt bleibt. Bislang gibt es nur wenige Reiseveranstalter, die sich auf die Belange von Behinderten eingestellt haben, obwohl nach Schätzungen der Bundesregierung zirka 3 Millionen von 6,5 Millionen behinderten Menschen in der Bundesrepublik verreisten. Der Behindertentourismus ist somit ein nicht zu verachtendes Marktsegment für die Tourismusindustrie. Begeben sich behinderte Menschen - speziell Rollstuhlfahrer - ohne die Mittlerfunktion eines Reiseveranstalters, auf die Suche nach einem geeigneten Urlaubsziel, so muß vorab die Barrierefreiheit der Unterkunft überprüft werden. Unter Barrierefreiheit versteht man die uneingeschränkte Zugänglichkeit des Gebäudes. Wichtig ist hierbei ein stufenloser oder mit Rampe erreichbarer Eingang, eine ausreichende Wendemöglichkeit in den einzelnen Räumen, vor allem für Rollstuhlfahrer. Steht das Urlaubsziel und die Unterkunft fest, wird als nächstes die Anreise organisiert. Reist ein Rollstuhlfahrer nicht mit dem eigenen Pkw an, so muß er bei der Bahn oder den jeweiligen Fluggesellschaften die Mitarbeiter bzw. die Helfer von sozialen Organisationen (z. B. Malteser, DRK) benachrichtigen, die bei einem Ein- und Ausstieg in das jeweilige Transportmittel helfen. Vor allem Rollstuhlfahrer haben Schwierigkeiten, selbständig in das Fahrzeug zu gelangen, und sind auf fremde Hilfe angewiesen. In dieser Arbeit wurde untersucht, wie das aktuelle Angebot auf der Insel Sylt für behinderte Touristen ist, welche Einstellungen die Anbieter in bezug auf den Behindertentourismus haben und wie die Nachfrager, speziell Rollstuhlfahrer, die Nordseeinsel als Urlaubsregion sehen. Die Ergebnisse waren zum größten Teil niederschmetternd. Bislang werden auf Sylt nur neun Unterkunftsmöglichkeiten [...]
Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie, Note: 1, Bundesrealgymnasium Linz, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Republik China ist ein selbst ernannter Staat in Ostasien, der zurzeit international fast isoliert ist und kaum anerkannt wird. Die Volksrepublik China betrachtet Taiwan daher nur als eine kleine chinesische Provinz. China und Taiwan haben in manchen Punkten Gemeinsamkeiten. Ihre Bewohner sprechen die gleiche Sprache und haben eine ähnliche Kultur und Geschichte, denn 98% der heutigen Taiwanesen sind Chinesen. Die VR China ist ein riesiger Staat mit etwa 1,2 Milliarden Einwohnern. Mittlerweile ist sie zu einer Weltmacht herangewachsen und viele Länder bangen um eine ökonomische Zusammenarbeit mit ihr. Die Abhängigkeit vom chinesischen Markt wird immer deutlicher. Nicht zu unterschätzen sind auch ihre Streitkräfte, die zurzeit aufgrund der Taiwanfrage weiter aufgerüstet werden. In China herrscht noch eine kommunistische Diktatur, die zwar schrittweise zu Gunsten der Demokratie reformiert wird, doch was die Humanitätsfrage betrifft noch ein wenig rückständig wirkt. Nicht zu unterschätzen ist auch die „Wirtschaftsbombe“ Taiwan. Hinter dem „kleinen Tiger“ verbirgt sich seine Schutzmacht, die USA. Mit ökonomischen und militärischen Unterstützungen verhalfen sie Taiwan in der Vergangenheit zu seiner Position als Wirtschaftsmacht. Auch heute dulden die Vereinigten Staaten von Amerika keinen kommunistischen Eindringling in Taiwan und werden somit auch nicht zögern, ihrem Schützling im Ernstfall militärischen Beistand zu leisten. Die Entstehung des Taiwan-Dilemmas und die zukünftige Entwicklung dieser Streitfrage lassen sich durch folgende Aspekte erklären: • Die historische Entwicklung dient zum Verständnis des Problems. • Politische Ansichten müssen betrachtet werden. Welchen Einfluss hat China auf Taiwans Politik? • Wirtschaftliche Abhängigkeit Taiwans und seine Bedeutung für China. • Eine einflussreiche Veränderung für die zukünftige Entwicklung ist die militärpolitische Einstellung beider Länder. Genaue Hintergründe werde ich im Laufe meiner Arbeit verdeutlichen. Ebenso werde ich aufzeigen, wie Taiwan sich aus seiner Isolation zu befreien versucht und die chinesischen Annäherungsversuche abweist. Den Schwerpunkt meiner Arbeit aber setze ich auf die taiwanesische Wirtschaft. Denn eine selbständige stabile Wirtschaft ist eine grundlegende Vorraussetzung für einen autonomen Staat. Weiters habe ich einige Meinungen von Betroffenen eingeholt.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,3, Universität Trier (Raumentwicklung und Landesplanung), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Mitte der 1990er Jahre entwickelte Idee der autofreien Wohnquartiere stellen eines der konsequentesten und nachhaltigsten Konzepte zur Verringerung des Autoverkehrs dar. Jedoch entstanden trotz der Einigkeit aus Fachkreisen betreffend ihrer Nachhaltigkeit in den letzten Jahren nur eine geringe Zahl dieser Quartiere. Das Konzept ist bisher zu keiner ernsthaften Alternative in der stadtplanerischen Praxis geworden und existiert folglich trotz einiger hervorragend funktionierender Projekte primär in der Theorie. Die zentralen Fragen sind: Warum sind autofreie Wohnquartiere erstrebenswert? Warum wurden bisher so wenige autofreie Wohnquartiere umgesetzt? Was ist für die Umsetzung autofreier Wohnquartiere nötig? Wie sehen die Zukunftschancen für autofreie Wohnquartiere aus? Neben einer Analyse der maßgeblichen wissenschaftlichen Literatur umfasst die Studie eine Online-Befragung aller Stadtplanungsämter von Kommunen über 40.000 Einwohnern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Darin wird der aktuelle Diskussionsstand und das Meinungsklima gegenüber autofreien Wohnquartieren in der jeweiligen Stadt untersucht. Die primäre Aufgabe der Studie ist es erstmals ein generelles Bild für den deutschsprachigen Raum zu zeichnen. Bisherige Studien zu autofreien Wohnquartieren bezogen sich zumeist lediglich auf die Umsetzbarkeit eines Projekts in einer konkreten Stadt. Gliederung der Arbeit: Im ersten Teil wird die theoretische Grundlage geschaffen. Einer kurzen Geschichte der städtischen Mobilität folgt eine Darstellung der durch den MIV verursachten Probleme und mögliche Lösungsansätze. Es folgt ein Blick in die noch junge Geschichte autofreier Wohnquartiere und die Qualitäten dieser Gebiete. Außerdem werden die bisher umgesetzten Projekte anhand verschiedener Eigenschaften vorgestellt. Abschließend werden auf den vier Forschungsfragen aufbauend Hypothesen formuliert, welche mittels der empirischen Studie überprüft werden. Im zweiten Teil wird die empirische Untersuchung erörtert. Dabei wird zunächst die Methodik erläutert. Darauf folgt eine deskriptive Darstellung der Ergebnisse. Diese Ergebnisse bilden die Grundlage zur Bewertung der aufgestellten Hypothesen. Aus den überprüften Hypothesen werden im abschließenden dritten Teil Forderungen zur Verbesserung der Zukunftschancen autofreier Wohnquartiere formuliert. Dieser Teil der Arbeit liefert mittels einer Synthese aus theoretischem und empirischem Teil eine Reihe von praktischen Handlungsempfehlungen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Geographisches Institut der Universität Bonn), Veranstaltung: Spezialseminar: Südwesten der USA, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Auf den europäischen Besucher wirken die Städte in den Vereinigten Staaten von Amerika eher befremdlich: Schon aus dem Flugzeug erkennt man weit ausufernde Stadtlandschaften, welche von schachbrettartig gebauten Straßen durchzogen sind. Bei näherem Betrachten der Stadt fällt zudem auf, dass ein historischer Kern nicht auszumachen ist, dass breite Straßen das Bild dominieren, eine "Einkaufsstraße" nach europäischen Vorbild meist nicht existiert und die Städte in ihren Ausmaßen so riesig sind, dass man die meisten Wege mit dem Auto zurücklegen muss. Die Städte in den USA spiegeln die Werte, Normen und Einstellungen der US-Bürger wieder. Wie es zu solchen Stadtstrukturen gekommen ist, soll die vorliegende Abhandlung verdeutlichen. So soll im folgenden Abschnitt dargelegt werden, welche historischen Hintergründe der US-Städtebau hat und welche Leitlinien ihn prägten. Im dritten Kapitel dieser Arbeit sollen die Merkmale der US-Stadt dargelegt werden. Diese Abhandlung wird sich hierbei von "innen" nach "außen" arbeiten. Begonnen wird in der "Kernstadt", dem inneren Siedlungs- und Wirtschaftskern der US-amerikanischen Stadt. Es sollen zum einen die historischen Hintergründe erläutert werden, zum anderen aber auch auf die Entwicklungen und die aktuellen Probleme eingegangen werden. Im darauffolgenden Abschnitt wird die "Außenstadt" im suburbanen Raum behandelt. Es soll beschrieben werden, wie diese "Außenstädte" entstanden sind, wie sie sich gliedern und welche Probleme sie verursacht haben. Im vierten Kapitel werden einige Modelle des US-Städtebaus erörtert. Durch das Ausufern der Städte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert wurden die klassischen Stadtentwicklungsmodelle der Chicagoer Schule überholt. In dieser Arbeit soll eine Auswahl neuerer Stadtmodelle dargelegt werden. So wird das "Modell der Viertelsbildung US-amerikanischer Städte" nach Lutz Holzner, das "Muster einer amerikanischen Stadt" nach R. Hahn sowie das Modell "Stadtland USA" nach Lutz Holzner behandelt.
Examensarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 2,3, Universität Trier, Sprache: Deutsch, Abstract: Megacities: Urbane Agglomerationen größten Ausmaßes mit einer sehr hohen Bevölkerungsdichte und einer Vielzahl an Problemen. Sie spielen in den letzten Jahren in der öffentlichen Wahrnehmung eine immer größere Rolle. In letzter Zeit gab es eine Vielzahl von Berichten, sowohl in den Printmedien als auch im Fernsehen über diese mit all ihren Facetten und Problemen. Wie im Titel der Arbeit dargelegt, soll sich diese Arbeit unter anderem damit beschäftigen, ob die allgemeine Verkehrssituation in Städten dieser Größenordnung der Infrastruktur überhaupt gewachsen ist und was die Folgen des hohen Verkehrsaufkommens sind. Der Schwerpunkt der Arbeit soll auf den beiden Megacities Mexico City und Mumbai (ehemals Bombay) liegen. Anhand dieser beiden Städten soll dargelegt werden, wie die aktuelle Verkehrssituation sich darstellt, welche Probleme sich jeweils dieser Situation ergeben, ob die Infrastruktur ausreichend ist, ob es Lösungsansätze gibt und wenn ja, wie diese hinsichtlich der jetzigen Situation zu bewerten sind. [...] Mittlerweile forschen in diesem Gebiet Institutionen wie die die Deutsche Bank oder die Siemens AG (2007, S. 5 ff.) und entwickeln Konzepte und Lösungsstrategien für Megacities. Dies betrifft nicht nur den Lebensbereich Verkehr, eine der sieben Daseinsgrundfunktionen, sondern ebenso andere Infrastrukturbereiche, wie beispielsweise Wasserver- und entsorgung. Gerade im infrastrukturellen Bereich, beispielsweise im Verkehrssektor, existieren Probleme, welche manche Städte beinahe vor den Kollaps stellen. Hier sollen die Probleme und Herausforderungen aufgezeigt werden, sowie hinterfragt werden, ob die Lösungsansätze ausreichend sind, um die aktuelle Situation nachhaltig zu verbessern Die beiden Beispielstädte Mexico City und Mumbai besitzen eine Vielzahl an Gemeinsamkeiten, wie etwa die Einwohnerzahl von circa 20 Millionen, und eine enorme räumliche Ausbreitung, was einen Vergleich einfacher gestaltet. Jedoch sind die Voraussetzungen der beiden Städte unterschiedlich. Mexico City ist eine Stadt, in der die Einwohnerzahl seit mehreren Jahren stagniert (vgl. Urban Age, 2006). Ebenso ist die flächenmäßig maximale Ausdehnung des Agglomerationsraumes erreicht. Mumbai auf der anderen Seite ist immer noch eine wachsende Stadt, sowohl bevölkerungs- als auch flächenmäßig. Zwar weisen beide Städte alle Merkmale einer Megacity auf, doch stellt allein dieser Unterschied die Städte vor unterschiedliche Herausforderungen bei der Bewältigung ihrer Probleme.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,7, Technische Universität Kaiserslautern (Raum- und Umweltplanung), Sprache: Deutsch, Abstract: Nachdem sich die Betreiber und Investoren von Shoppingcentern wie „ECE“ oder „mfi“ in den 90er Jahren hauptsächlich darauf konzentriert hatten neue Malls auf der „grünen Wiese“ am Rande der Stadt zu errichten, rückten in den letzten Jahren zunehmend die Innenstadtstandorte wieder in ihr Interesse. Da der innerstädtische Einzelhandel für die Zentralität und Urbanität der Städte ausschlaggeben ist und die wirtschaftliche und gesellschaftliche Kraft der Stadtkerne nach wie vor eine anziehende Wirkung haben, ist diese Entwicklung durchaus nachvollziehbar. Durch die vorherige Ansiedlung von Einkaufscentern in der Peripherie entstand für den innerstädtischen Einzelhandel jedoch eine starke Konkurrenz, was negative Auswirkungen auf die Innenstadt zur Folge hatte. Durch das Ausbleiben der Kundschaft mussten viele Einzelhändler ihr Geschäft aufgeben. Es kam zu Leerständen sowie zu einer Veränderung von Geschäften mit einem hochwertigen Sortimentangebot hin zu Billiganbietern wie „1-Euro-Läden“ oder Spiel-hallen. Diese „Trading-Down“-Prozesse führen zu einem Imageverlust der Innenstädte und verlaufen in einem Teufelskreis, da die Prozesse durch den Imageverlust weiter verstärkt werden. Wie oben bereits erwähnt, drängen die Betreiber von Shoppingcenter inzwischen vermehrt in die Innenstadt. Um die „Trading-Down“-Prozesse zu stoppen und wieder mehr Kaufkraft in die Innenstädte zu locken, versucht auch die Kommunalpolitik mit Hilfe der Investoren Einkaufscenter in den Innenstädten anzusiedeln. Diese versprechen eine schnelle und effiziente Lösung des Problems zu sein. So wird die Zentralität und Urbanität schlagartig gesteigert und somit wieder mehr Kaufkraft in die Stadt gelenkt. Hinzu kommen mehr Gewerbesteuereinnahmen für die oft klammen Haushaltskassen der Städte sowie neu geschaffene Arbeitsplätze. Anfangs war dieser Trend nur in Metropolen festzustellen. Inzwischen befinden sich auch Mittelstädte wie Kaiserslautern im Fokus der Shoppingcenter-Betreiber. Doch die bisherigen Erfahrungen aus vielen Städten zeigten, dass das Hauptziel, die Innenstadt zu stärken, um damit die Qualität des städtischen Lebens zu verbessern, oft nicht erreicht wird. In vielen Fällen verlagerte sich die Wertschöpfung in den Städten von den vielen Geschäften außerhalb der Shoppingcenter nur in das Center hinein. Dies führt dazu, dass die bereits begonnen „Trading-Down“-Prozesse weiter verstärkt werden.......
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,7, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Stadtsoziologie, 30 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Landschaften und Räume die uns umgeben, entstehen im Verlauf eines gesellschaftlichen Konstruktionsprozesses. Sie können wie Texte im Raum von Individuen und Gruppen gelesen werden und geben uns Auskunft über die herrschende soziale Ordnung innerhalb einer Gesellschaft. Die Arbeit soll zeigen, in wie weit sich ressortorientierte Stadtplanung und Architektur mit politischen Zielsetzungen ihrer Planer verknüpften. Es soll dabei aufgezeigt werden, dass sich der Konstruktionprozess von Macht und Herrschaft im Raum und funktionale Stadtplanung einander nicht ausschließen, sondern maßgeblich von der politischen Intention der jeweiligen Stadtplaner und des sie umgebenen politischen Systems geprägt werden. Dabei gilt es die Frage zu beantworten, in wie weit der Anspruch einer totalen rationalen Stadtplanung innerhalb eines totalitären Regimes auch totalitäre Räume generiert. Und wenn nicht sogar, die totale Stadtplanung zum Herrschaftsinstrument wird und zur Legitimation einer totalitären Gesellschaftsordnung beiträgt. Am Beispiel der Architektur und Stadtplanung im Dritten Reich, soll geklärt werden, wie die Zielsetzungen einer rationalen funktionsorientierten Stadtplanung für die Propaganda der Nationalsozialisten instrumentalisiert wurde und welchen städtebaulichen und architektonischen Leitbilder die Stadtplaner im Dritten Reich folgten. Anhand des fertigen Generalbebauungsplanes für die Reichshauptstadt Berlin aus dem Jahr 1942 soll gezeigt werden, wie die propagandistische Konstruktion von Macht und Herrschaft Repräsentation im Raum innerhalb einer vermeintlich theoriegeleiteten rationalen Stadtplanung planerisch umgesetzt wurde.
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