Similar ebooks

Studienarbeit aus dem Jahr 1996 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Sonstiges, Note: 2, Universität Hamburg (Institut für Politische Wissenschaften), Veranstaltung: Hauptseminar "Politik im Kommunikationsraum Europa", 73 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Gut acht Jahre nach seinem Start hat sich der private Fernsehsatellit Astra zum alleinigen Marktführer in Europa entwickelt. 21,73 Millionen europäische Haushalte haben ihre Empfangsanlagen, sogenannte Satellitenschüsseln, auf den luxemburgischen Himmels¬körper ausgerichtet. Dies sind 90 Prozent aller europäischen Satellitenhaushalte. In Deutschland empfangen 1,21 Millionen Haushalte ihre Programme über Astra. Dazu kommen 15,4 Millionen deutsche Haushalte, bei denen die Astra-Programme ins Kabel¬netz eingespeist sind. Der von dem privaten luxemburgischen Konsortium Societé Européenne des Satellites (SES) betriebene Satellit hat damit ein Quasi-Monopol in der Fernsehausstrahlung über Satellit inne. Umso verwunderlicher ist es, wenn man betrachtet, wer diesen privaten Monopolisten beaufsichtigt: Die Kontrolle, die vom luxemburgischen Staat ausgeübt wird, ist fast nur formaler Art. Schließlich ist Luxemburg als Anteilseigner vorrangig an einem wirtschaftlichem Erfolg des Unternehmens interessiert. Auch von den europä¬ischen Institutionen (Europäische Union und Europarat) gingen bisher keine gesetzgeberischen Maßnahmen aus, die eine effektive Aufsicht gewährleisten könnten. Angesichts dieser Situation stellt sich die Frage auf, wie es möglich war, daß sich Astra bisher jeglicher Kontrolle entziehen konnte bzw. warum es die europäischen Institutionen nicht geschafft haben, dieses neue Medium zu regulieren, zumal die Meinungsvielfalt in Europa ob der dubiosen Transpondervergabe-Politik des Betreibers immer mehr gefährdet ist. Schließlich entwickelt sich das Medium Satellit immer mehr zum Standardversorger für Fernsehprogramme, da die Preis- und Programmvorteile der Satelliten das Kabel immer mehr verdrängen. Mit diesen Fragen beschäftigt sich die vorliegende Arbeit. Zudem soll erläutert werden, wie eine Kontrolle der Satellitenbetreiber aussehen könnte und wie wirksam sie wäre.
Gerhard Kittel (1888–1948) wurde 1926 als Nachfolger Adolf Schlatters an die Universität Tübingen berufen und zählte als Herausgeber des »Theologischen Wörterbuchs zum Neuen Testament « zu den bekanntesten Theologen seiner Zeit. 1933 trat er der NSDAP bei und verfasste mit seiner Publikation »Die Judenfrage« eine der einflussreichsten protestantischen Stellungnahmen, die in geradezu exemplarischer Weise für die Verknüpfung und Verschmelzung von christlichem Antijudaismus und völkischem Antisemitismus steht. Seit 1936 arbeitete Kittel zudem aktiv in Walter Franks Münchener Reichsinstitut für Geschichte des neuen Deutschlands (Forschungsabteilung Judenfrage) mit. Der Band analysiert in neun Beiträgen Biografie und Karriere Gerhard Kittels, seine Schriften und Netzwerke. Ferner enthält er eine ausführliche Vita und Bibliografie Kittels.

Gerhard Kittel (1888–1948) took over the chair of Adolf Schlatter at the University of Tübingen in 1926. He was the editor of “Theologisches Wörterbuch zum Neuen Testament” (Theological Dictionary of the New Testament) and one of the most popular theologians of his time. He joined the Nazi Party in 1933 and published his work “Die Judenfrage” (The Jewish Question), one of the most influential Christian statements and an example of the connection and mergence of Christian anti-semitism and folkish anti-semitism. In 1936, he began working in the department of “The Jewish Question” of Walter Frank’s Reichsinstitut für Geschichte des neuen Deutschlands (Reich Institute for History of the New Germany). The nine contributions of this volume not only analyse his biography and career but also his works and networks. Furthermore, the volume also includes Kittel’s comprehensive vita and bibliography.

Magisterarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 2, Universität Hamburg (Historisches Seminar), 80 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Juni 1967 wurde in West-Berlin eine bis dahin einmalige Allianz geschmiedet: Alle sieben Berliner Tageszeitungsverleger, die sonst in einem harten Konkurrenzkampf zueinander standen, taten sich zusammen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen: Sie wollten einen eigenen Fernsehsender ins Leben rufen. Zu diesem Zweck gründeten die Verlagshäuser Der Abend, Tagesspiegel, Ullstein, Telegraf, Deutschland, Erich Lezinsky und Echo die Fernsehgesellschaft der Berliner Tageszeitungsverleger mbH (FBT). Mit dem noch zu schaffenden Sender beabsichtigten die Verleger, nicht nur die Westberliner Bevölkerung, sondern auch die Menschen in der DDR mit Informationen zu versorgen. Zudem erhofften sie sich lukrative Einnahmen durch das Fernsehwerbegeschäft. Mit eben dieser Fernsehgesellschaft beschäftigt sich diese Arbeit, die in zweierlei Hinsicht aufschlussreich für das Studium der deutschen Rundfunkgeschichte ist: Zum einen gibt sie einen guten Einblick in die Vorgeschichte des dualen Rundfunksystems, die lange vor der Gründung der privaten Fernsehsender SAT.1 und RTL in den 80er-Jahren begann und veranschaulicht anhand eines Beispieles, mit welchen rechtlichen, politischen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten die Initiatoren eines privaten Fernsehens damals zu kämpfen hatten. Zum anderen stellt die FBT das am weitesten ausgereifte Projekt in Axel Springers jahrzehntelangen Bemühungen um einen Einstieg ins Fernsehgeschäft dar. Insofern lässt sich anhand dieses überschau¬baren und umfassend dokumentierten Bei¬spiels ein guter Einblick in Springers bundesweites Fernseh-Engagement gewin¬nen, welches als Thema für sich den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde. Dieses ist insbesondere deshalb bei der FBT so gut möglich, da hier teilweise Springers bundesweit angewandte Fernsehstrategien im Kleinen zur Anwendung kamen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,3, Technische Universität Dresden, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Wir erklären zugleich hiermit nochmals, wie Wir auch bereits gegen einzelne Gemeinden und Ortschaften gethan, daß Wir allen billigen und gerechten Klagen Unserer Unterthanen nicht nur Gehör geben, sondern auch auf deren, so viel nur immer möglich, schleunige Abstellung Bedacht nehmen werden ...“. Mit dieser Zusage hatte sich der sächsische Kurfürst Friedrich August III. drei Wochen nach Ausbruch der Bauernunruhen im August 1790 an seine Untertanen gewandt. Die Worte spiegeln einen Teil der Reaktionen Friedrich Augusts wider, der zur Beendigung des Aufstandes nicht allein auf repressive Maßnahmen setzte, sondern auch durch Zugeständnisse eine Beruhigung der Lage zu erreichen versuchte. Die Gegenmaßnahmen der kurfürstlichen Regierung sind daher insgesamt als durchaus gemäßigt zu bewerten, auch waren sie scheinbar erfolgreich, denn der Aufstand der sächsischen Bauern hatte schon nach kurzer Zeit ein weitgehend unblutiges Ende gefunden. Im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit soll nun die Frage stehen, inwiefern diese gemäßigten Reaktionen Friedrich Augusts III. und das relativ schnelle Einlenken der Bauern in Zusammenhang mit einer „aufgeklärten Regierung“ des sächsischen Kurfürsten gebracht werden können. Dazu sollen, nach einer kurzen Darstellung zu Ursachen und Verlauf der Bauernunruhen, die Gegenmaßnahmen der kurfürstlichen Regierung, danach die Politik Friedrich Augusts III. von der Zeit des Rétablissement bis zum Ausbruch der Französischen Revolution sowie die Grundsätze seiner Regierung näher beleuchtet werden. Dabei gilt es folgende Fragen zu beantworten: Warum richtete sich der Aufstand nicht gegen den Landesherrn oder zugespitzt formuliert, warum kam es in Kursachsen zu keiner Revolution? Welches sind die Regierungsgrundsätze Friedrich Augusts und inwieweit sind sie von den Gedanken der Aufklärung geprägt? Wie „aufgeklärt“ war also seine Politik und kann man dabei von einem Aufgeklärten Absolutismus sprechen?
Dieses eBook: "Gesammelte Werke: Dramen, Gedichte, Erzählungen, Theoretische Schriften und Historiografische Werke" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Friedrich Schiller (1759-1805), war ein deutscher Dichter, Philosoph und Historiker. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker. Viele seiner Theaterstücke gehören zum Standardrepertoire der deutschsprachigen Theater. Seine Balladen zählen zu den bekanntesten deutschen Gedichten. Inhalt: Dramen: Die Räuber Die Verschwörung des Fiesco zu Genua Kabale und Liebe Don Karlos, Infant von Spanien Wallenstein Maria Stuart Die Jungfrau von Orleans Die Braut von Messina oder die feindlichen Brüder Wilhelm Tell Die Huldigung der Künste Demetrius Der versöhnte Menschenfeind Semele Gedichte Xenien mit Goethe Erzählungen: Der Verbrecher aus verlorener Ehre Spiel des Schicksals Eine großmütige Handlung aus der neuesten Geschichte Geschichten aus dem alten Pitaval Merkwürdiges Beispiel einer weiblichen Rache Der Geisterseher Der Spaziergang unter den Linden Theoretische Schriften: Ankündigung der "Rheinischen Thalia" Über Bürgers Gedichte Über Egmont, Trauerspiel von Goethe Über Matthissons Gedichte Was kann eine gute stehende Schaubühne eigentlich wirken? Die Horen Über epische und dramatische Dichtung Philosophische Schriften: Literatur- und theatertheoretische Schriften: Historiografische Werke: Geschichte des dreißigjährigen Kriegs Geschichte des Abfalls der vereinigten Niederlande von der spanischen Regierung Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte? Die Gesetzgebung des Lykurgus und Solon Denkwürdigkeiten aus dem Leben des Marschalls von Vieilleville Geschichte der Unruhen in Frankreich, welche der Regierung Heinrichs IV. vorangingen Über Völkerwanderung, Kreuzzüge und Mittelalter Die Sendung Moses...
Inhaltsangabe:Einleitung: Der Fall der Berliner Mauer und des Eisernen Vorhangs [1989] wurde global als Liquidierung des Kalten Krieges gefeiert und von Historikern weltweit als das “Schicksalsjahr” der neueren deutschen Geschichte und das Ende einer markanten historischen Epoche Europas identifiziert. Trotz der euphorischen Reaktion auf den Mauerfall und der teilweise utopischen Visionen von einem deutschen Neubeginn gab es auch zahlreiche Stimmen, die von einer unsichtbaren Mauer, einer ‘Mauer im Kopf’, warnten, deren Abbau nur langfristig möglich wäre, wenn überhaupt. Während die Medien ein oberflächlich-einseitiges, sensationalisiertes und politisch-ideologisch motiviertes Bild der historischen Situation der Wende zeichneten, vermittelten literarische Werke in Ost und West Einblicke in die komplex-vielschichtige Tiefenstruktur der historisch und gesellschaftlich bedingten Spannungen, die nach der anfangs euphorischen Reaktion auf die für die meisten Deutschen, Ost und West, unerwartete deutsch-deutsche Vereinigung rasch Gestalt annahmen, obwohl es von allem Anfang auch Zweifler gab, denen es schwerfiel, an das “Glück” der Deutschen zu glauben. So vertraut Thomas Rosenlöcher seinem Tagebuch am 9. November [1989] angesichts der Maueröffnung betroffen “Sprachlosigkeit” an und Klaus Schlesinger notiert zum Mauerfall lakonisch: “ [...] selbst in der Nacht, als die Mauer fiel und sich die halbe Stadt in den Armen lag, bin ich [...] ins K.O.B. gegangen, habe schnell drei Bier getrunken und mich ins Bett gelegt. Und das Feuerwerk zu Sylvester, in dem unser Brandenburger Tor sich der Welt in so flammendem Licht zeigte, habe ich, rein zufällig, in der Auslage eines Videoladens in Paris gesehen.” Die am 4. November 1989 auf dem Berliner Alexanderplatz Versammelten, unter ihnen Christa Wolf, Christoph Hein, Stefan Heym, wiederum sahen sich an der Schwelle eines von klassischen Humanitätsidealen und von der Forderung der Französischen Revolution nach Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit getragenem Sozialismus, ein naiver politischer Optimismus, an den auch Günter Grass glaubte und sich verpflichtet fühlte. Wolfgang Emmerich bringt die beherrschende Stimmungslage unter den Intellektuellen auf die treffende Kurzformel: “Hypertrophie, Utopie und Melancholie.” Die politische Entwicklung zwischen November 1989 und Juli 1990 führte jedoch schnell zu einem radikalen Stimmungsumschwung und zu verstärktem Zweifel an der ersehnten Verwirklichung der inneren [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,7, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Institut für Geschichte), Veranstaltung: Einführung in das Studium der mittelalterlichen Geschichte, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Heinrich schenkt dem von ihm gegründeten Bistum Bamberg den Ort Abbach Im Namen der heiligen und unteilbaren Dreifaltigkeit. Heinrich durch vorausbestimmte göttliche Milde König. Folglich werden wir durch heilsamste Vorhaben des heiligen Ausdruckes gelehrt und ermahnt, dass wir in der Kardinalsversammlung danach streben einen ewigen, unbegrenzten Platz im Himmel zu erreichen indem wir weltliche Güter zurücklassen und irdische Bequemlichkeiten hinten anstellen. Deswegen sind wir, die wir den von Gott bestimmten Herren nicht das stumme Zuhören gewähren und die wir uns widmen den Ratschlägen zu gehorchen fortgefahren den gewissen Ort Bamberg genannt aus dem Erbe unseres Vaters in Platz und Würde des Bistums zu erhöhen und durch römischen Ursprung und durch den Rat des ehrwürdigen Bischof Heinrich von Würzburg und zum Allgemeinwohl nicht nur aller unserer treuen Erzbischöfe, sondern vielmehr unserer Bischöfe und Äbte und durch Rat und Beschluss, sowohl der Führer als auch der Gefährten zu Ehren der heiligen Gottesmutter Maria und der heiligen Apostel Petrus und Paulus als auch des Martyriums des Kilian und des Georios festigten und bekräftigten wir, damit darin sowohl uns und unseren Vorfahren feierlich gedacht werde, als auch für alle Katholiken die heilsame Hastie geweiht werde.
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,3, FernUniversität Hagen (Neuere Deutsche und Europäische Geschichte), Veranstaltung: Masterstudiengang Europäische Moderne. Modul 5G, Sprache: Deutsch, Abstract: Vor dem Hintergrund des militärischen Zusammenbruchs Preußens, den daraus resultierenden Belastungen für die breite Bevölkerung und der Krise des Staates, ergab sich ein außergewöhnlich dichtes Geflecht von Anforderungen an die ländliche Bevölkerung Preußens innerhalb des Zeitraums von 1806 bis 1815. Das junge Forschungsgebiet der ländlichen Mentalitätsgeschichte hat das vorliegende Thema bisher wenig bearbeitet, wohl auch aufgrund der dürftigen Quellenlage. Trotzdem soll mit dieser Hausarbeit ein Einblick versucht werden. Immerhin existieren einige Quellen, in denen sich Vertreter bürgerlicher und adliger Schichten über die hier interessierenden unteren Schichten der Landbevölkerung äußern. Die Befreiungskriege trugen „Züge einer Volkserhebung“, obgleich der Aufruf dazu durch den preußischen Monarchen erfolgte. Dieses Volk entsprach überwiegend nicht dem Idealbild des jungen, bildungsbürgerlichen Helden, wie er in den folgenden Jahren und Jahrzehnten durch die Publizistik geprägt wurde. Was bewegte also die Menschen die diesen Krieg gegen das napoleonische Frankreich und seine Verbündeten in der Hauptsache bewältigen mussten und inwieweit war das Engagement von den unteren Bevölkerungsschichten getragen? Während dem Auftakt der Kämpfe im Frühjahr 1813 war man erstaunt über den Furor vieler preußischer Soldaten, gerade einfacher Kämpfer in den improvisiert aufgestellten Formationen der Landwehr. Ungeübte, das Gewehr, sofern vorhanden, als Keule schwingende, barfüßige junge Bauern, Tagelöhner und Handwerker stürmten mit markerschütterndem Geschrei auf den Feind zu, ohne dazu von ihren Offizieren ermuntert werden zu müssen. Nicht nur auf den Schlachtfeldern machte sich der Drang bemerkbar einen signifikanten Beitrag zum Erfolg des Befreiungskrieges zu leisten. Unbemittelte, selber Not leidende Dorfbewohner gaben teilweise buchstäblich ihr letztes Hemd, um daraus Verbandsstoffe fertigen zu lassen, oder spendeten ihre Eheringe. Woraus resultierte diese neue umfassende patriotische Hilfsbereitschaft breiter Teile der Bevölkerung?
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: sehr gut (1), Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Historisches Seminar), Veranstaltung: Die iberische Halbinsel als Kulturkontaktzone im 11. und 12. JahrhundertDie iberische Halbinsel als Kulturkontaktzone im 11. und 12. Jahrhundert, Sprache: Deutsch, Abstract: Beschäftigt man sich mit Alfons I. von Aragón, so stößt man sehr schnell auf dessen wohlklingenden Beinamen „El Batallador“. Diesen erhielt er, nachdem er die nördlichste Hauptverteidigungsgrenze des islamischen Spaniens, die Frontera superior, die in etwa das Tal des Ebro1 um Zaragoza und angrenzende Gebiete umfasste, in den Jahren 1118 bis 1120 von den Muslimen erobert hatte.2 „Auch wenn das Königreich von Aragón nicht mehr existiert oder jetzt verborgen erscheint, sind die früheren Ruhmestaten des Reiches immer noch lebendig und werden von den Aragonesen in liebevoller Erinnerung behalten.“3 Das gleiche gilt selbstredend für Alfons, den „vielleicht größten Helden des mittelalterlichen Aragóns“4, so dass ihm zu Ehren 1925 in Zaragoza eine Statue errichtet wurde, die auf dem Deckblatt abgebildet ist.5 Außer Schlachten hat Alfons jedoch noch mehr zu bieten. „Einem Maurenfürsten, der ihn gefragt hatte, wieso er keine Konkubine zu sich nehme, soll er geantwortet haben, ein wirklicher Soldat solle nur mit Männern zusammeleben und nicht mit Frauen.“6 Aufgrund dieser muslimischen Quelle und der Tatsache, dass er nur einmal verheiratet war und keine Kinder zeugte, wurde wiederholt spekuliert, dass er homosexuell oder ein Frauenhasser war.7 Offenbar wird hierbei aber nicht bedacht, dass der Autor der Chronik, aus der dieser Wortwechsel stammt, Ibn el-Athir, von 1166 bis 1234 lebte, also ungefähr 100 Jahre nach Alfons, der um 1073 geboren wurde und 1134 starb.8 Während wir ELENA LOURIES Schlussfolgerung, dass Alfons unfruchtbar war,9 für wahrscheinlich halten, will JOSÉ MARÍA LACARRA Alfons wohl sehr gerne als Miles dei10 sehen, als Verteidiger der Witwen und Waisen, als Kämpfer Gottes gegen die Heiden. Diese Haltung ist auch auf Alfons’ Testament zurückzuführen, in dem er sein Reich den Ritterorden der Templer, der Johanniter und der Chorherren vom Heiligen Grab vererbt hatte.11 Aufgrund seines Testaments wird Alfons jedoch auch als verrückt und blind für politische Realitäten gebrandmarkt.12 CLAY STALLS spricht von Alfons dagegen sehr bewundernd. „Alfonso was that rare man who is a mover and shaker of the time in which he lives.“13 Eine nach unserer Ansicht gute, aber dennoch nicht völlig zutreffende Charakterisierung des Batalladors liefert LUDWIG VONES.[...]
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,0, Ruhr-Universität Bochum, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem frühen Zerfall einer karolingischen Burg gründete Bischof Altfrid von Hildesheim um 845 an selbiger Stelle, auf seinem Allod »Astnide«, ein Frauenkloster – der Grundstein für die spätere Stadt Essen war gelegt.1 Die Ausdehnung des stiftischen Besitzes und Einflussgebietes, sowie die Anzahl der Untertanen nahm im 10., 11. und 12. Jahrhundert stringent zu. Vom 11. bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts hatte sich die Bevölkerungszahl versechsfacht.2 Dieser nahezu explosionsartige Anstieg der Bevölkerungszahl, und die daraus resultierende erhebliche zahlenmäßige Überlegenheit der Untertanen, mündete in einem im 13. Jahrhundert einsetzenden Emanzipationsprozess. War die Siedlung im Herrschaftsbereich des Damenstifts bis dato „bloßes Anhängsel“3 und die Bewohner der Siedlung eine „abhängige Variable historischer Entwicklungen“4, so traten sie erstmals im Jahr 1244 aus diesem Schatten heraus und agierten als aktives und selbstständiges Rechtssubjekt, als handelnder Vertragspartner.5 Anlass dazu gab das vertraglich geregelte Vorhaben, die Siedlung mit einer Mauer zu umgeben.6 Von diesem Zeitpunkt an gab es zwei separat agierende und konkurrierende Parteien, das Stift und seine Angehörigen sowie die Bürgerschaft, die das politische Geschehen in Essen, und damit die weitere Stadtgeschichte, direkt und indirekt prägten.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 3,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Historisches Institut), Veranstaltung: Proseminar: Mittelalter – Zwischen Rombezug und Barbarentum – Chlodwig I, Sprache: Deutsch, Abstract: Chlothar I. wurde 498 bzw. 500 als jüngster Sohn von Chlodwig I. und Chrodechilde geboren. Er regierte das Frankenreich zunächst nach dem Tod seines Vaters 511 zusammen mit seinen drei Brüdern. Nach dem Tod aller seiner Brüder und Neffen 558 wurde er zum Alleinherrscher. Chlothar einte das Frankenreich und vergrößerte es um Burgund, Provence, Sachsen und Thüringen. In den Auseinandersetzungen mit seinen Brüdern, Neffen und eigenen aufständischen Söhnen, zeigte Chlothar die ganze Zügellosigkeit und Gewaltbereitschaft, die bis heute als kennzeichnend für die Merowinger gelten. Gregor von Tours , einer der bedeutendsten Geschichtsschreiber aus dem Frühmittelalter, berichtet uns von der Zeit der Frankenherrschaft in seinem Werk „Zehn Bücher Geschichte“. In dieser Abhandlung soll speziell Chlothars Geschichte aus der Sicht Gregors beschrieben werden und wie diese Sicht zu bewerten ist. Wichtig hierbei ist der heutige Forschungsarbeit und dessen Beurteilung Gregors, welche in die Abhandlung mit eingearbeitet ist. Zunächst werden die wichtigsten Quellenstellen über Chlothar I. herausgefiltert und interpretiert. Danach soll Gregors Werk etwas genauer betrachtet werden, wodurch die Argumentationsstruktur unterstrichen und erklärt werden soll, sowie die Interpretationsansätze. Abschließend wird genau auf die Argumentation eingegangen und die Abhandlung in ihren Kernpunkten zusammengefasst.
Masterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: 1,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Historisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Die SED etablierte in der DDR als nationalen Mythos einen Kult um die Internationalen Brigaden, die im Spanischen Bürgerkrieg auf der Seite der Republik kämpften. Deren bestimmende politische Kraft war der PCE, der seinen Kampf gegen die Diktatur Francos nach dem Bürgerkrieg fortsetzte, woraus sich für die SED eine Verpflichtung zur Solidarität mit dem PCE ergab. Mit dem Prager Frühling und der Intervention einiger Mitgliedsstaaten des Warschauer Paktes in die ČSSR, begann der PCE mit seiner Verurteilung des Einmarschs zunehmend seine Unabhängigkeit von der KPdSU zu betonen sowie nationale ideologische Eigenständigkeiten auszuarbeiten. Diese verstärkten sich in den 70er Jahren, wohingegen die SED sich in dieser Zeit eng an die KPdSU anlehnte. Daraus ergab sich die Frage, wie sich die Beziehungen zwischen PCE und SED vor diesem Hintergrund in dieser Zeit entwickelten. Nachdem die Arbeit zunächst die für die Vorbereitung, Entscheidung und Kontrolle der Partei-außenbeziehungen zuständigen Organe und Personen des zentralen SED-Apparats darstellt, behandelt sie auf der Grundlage programmatischer Dokumente beider Seiten die ideologischen Diskrepanzen zwischen SED und PCE. Wie aus den Aktenbeständen der Abteilung Internationale Verbindungen des ZK der SED hervorging, grenzte sich die SED intern vehement von diesen Tendenzen ab. Daraus resultierte die Frage, warum die SED in den 70er Jahren trotzdem beharrlich Beziehungen zum PCE aufrechterhielt. Zur Beantwortung wurden wieder die Akten der Abteilung IV analysiert und daraus die zentrale These der Arbeit abgeleitet. Die SED pflegte ihre Beziehungen zum PCE trotz profunder ideologischer Diskrepanzen, da der PCE die einzige schlagkräftige KP sowie die stärkste und am besten organisierte Oppositionskraft Spaniens war. Dies war vor allem von Bedeutung, da die Diktatur Francos sich seit Ende der 60er Jahre in einer tiefen Krise befand und nach Francos Tod im November 1975 der Übergang zur Demokratie einsetzte. Gleichzeitig wollte die SED die Einheit der kommunistischen Bewegung aufrechterhalten und sich selbst als Partei des Ausgleichs darstellen, um sich Prestigeerfolge zu sichern. Dies war allerdings auch nötig, um den PCE von ihrer Interpretation des Marxismus-Leninismus zu überzeugen, was die SED nur langfristig zu erreichen glaubte. Dafür war sie bestrebt, auch oppositionelle Tendenzen im PCE ausnutzen, deren Existenz ihr Interesse an Beziehungen weiter bestehen ließ.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 2,0, Technische Universität Dresden (Institut für Geschichte/Lehrstuhl für Technik- und Technikwissenschaftsgeschichte), Veranstaltung: Überholen wollen und aufholen müssen: High-Tech-Programme und Medium- bzw. Low-Tech-Stiefkinder in der Technik- Wissenschafts- und Wirtschaftsgeschichte der DDR“ SS 20008, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn es den Idealtypus einer Zentralplanwirtschaft nach sowjetischem Vorbild ohne Privateigentum an Produktionsmitteln überhaupt jemals gegeben hat, die DDR gehörte bis 1972 nicht dazu. Bis zu diesem Zeitpunkt agierten in der Volkswirtschaft der DDR, unter ständigen ideologischen, rechtlichen und finanzpolitischen Druck der SED, über 11 000 private und halbstaatliche Industriebetriebe mit ca. einer halben Million Beschäftigten. Gemessen an der Zahl der Gesamtbetriebe in der DDR mögen diese Zahlen gering klingen, die Privatindustrie besaß jedoch bis zu ihrer Verstaatlichung von 1972 enorme Bedeutung für die Versorgung der Bevölkerung mit Konsumgütern, für die Erstellung von Vorleistungen des staatlichen Maschinenbaus sowie für den Export in das kapitalistische Ausland. Wieso wurden diese Betriebe 1972 in Form einer Kampagne innerhalb eines viertel Jahres verstaatlicht, wenn ihr Anteil aufgrund rechtlicher und steuerlicher Zwänge sowie Alterung der Betriebsinhaber und Anteilseigner kontinuierlich zurückging und sich der ideologische Anachronismus privater Betriebe im Sozialismus peu a peu von selbst erledigte? Die Politik der SED folgte gegenüber privaten- und halbstaatlichen Unternehmen keinem klaren Konzept, sondern bewegte sich im Spannungsverhältnis von Ideologie und volkswirtschaftlichen Nützlichkeitserwägungen. Mit dem Machtantritt Honeckers 1971 sollte dieses Spannungsverhältnis endgültig aufgelöst werden und die soziökonomische Struktur an die der UdSSR angepasst werden. Dies erfolgte in Form einer Verstaatlichungskampagne im Frühjahr 1972, für die es seit Sommer 1971 verstärkt Anzeichen gab. Welche Gründe gab es für die die Verstaatlichungen. Wären diese aus rein wirtschaftlichen Gründen erfolgt, hätte man Sie schon im Zuge der Wirtschaftskrisen der fünfziger bzw. Anfang der sechziger Jahre durchführen können. Vermutlich gab es noch andere Motive, zumal in einem Staat, in dem das herrschende Regime den Anspruch eines Primates der Politik über alle gesellschaftlichen Bereiche erhob. Spielte also Vorgaben aus Moskau oder sozialpolitische Erwägungen eine Rolle. Insgesamt betrachtet hat die von Ulbricht eingeleitete und Honecker abgeschlossene Vernichtung der Privatwirtschaft die „Auszehrung der volkswirtschaftlichen Substanz fraglos beschleunigt“.
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, , Sprache: Deutsch, Abstract: Die Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) im Sommer 1975 war der Höhepunkt der Entspannungsphase zwischen West und Ost. Nach Jahren der Abgrenzung und der Konflikte (Berlin-Krise 1948; Korea-Krieg 1950-1952) zwischen den Supermächten begann im Laufe der sechziger Jahre, zunächst noch zögerlich, die schrittweise Annäherung der Systeme. Besonders der Mauerbau 1961 sowie die Kuba-Krise im Herbst 1962, und mit ihr die mögliche Gefahr eines Atomkrieges, brachten einen deutlichen Umschwung im Verhältnis zwischen Ost und West, vor allem aber im Verhältnis zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) und der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR). Das Risiko einer Eskalation der Politik des Kalten Krieges zeigte sich als zu hoch und beide Seiten waren sich einig, dass eine vermehrte Kommunikation unausweichlich geworden war. Dies geschah zunächst vor allem im Ost-West-Verhältnis in Bezug auf die „deutsche Frage“. Die Verträge der Bundesrepublik Deutschland (BRD) mit Moskau und Warschau 1970, mit Prag 1973, das Vier-Mächte-Abkommen über Westberlin 1971, sowie der deutsch-deutsche Grundlagenvertrag 1972 waren erste Anstöße zur Normalisierung und Aussöhnung mit dem Osten. Zudem ebneten sie den Weg für multilaterale Gespräche, die seit 1972 in Form der KSZE-Konferenz in Helsinki (deshalb oft auch als Helsinki-Konferenz erwähnt) Gestalt annahmen. Die KSZE entwickelte sich zu einem Prozess, der auch durch die gewaltsame Zerschlagung des „Prager Frühlings“ in der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik (CSSR) 1968 nicht unterbrochen wurde. Im Gegenteil, er bekam enorme Bedeutung für die künftige Entwicklung in Europa und hatte auch Anteil zur Einheit Deutschlands. Die Bedeutung des Prozesses wurde1990 auf dem Pariser Gipfeltreffen mit der Institutionalisierung der KSZE und 1994 in Budapest mit der Umbenennung zur Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) noch verstärkt. Doch wie entwickelte sich der KSZE-Prozess bis zur Bildung der OSZE und was waren die wesentlichen Punkte der Schlussakte? Welche Wirkungen hatte die Menschenrechtsakte, speziell für die ehemaligen Ostblockstaaten? Und welche Rolle und Aufgaben hat die OSZE in der heutigen Weltpolitik? Auf diese zentralen Fragen soll im Folgenden eingegangen und mögliche Antworten geliefert werden.
Skript aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: sehr gut, Freie Universität Berlin (Friedrich-Meinecke-Institut), Veranstaltung: Skript zur Zwischenprüfung, 3 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Handelshaus Fugger hat zu Beginn der frühen Neuzeit, vom Ende des 15. bis in die 50er Jahre des 16. Jh. das Wirtschaftsleben Europas und der entstehenden Kolonien beherrscht. Erstmals bestand ein Handelsimperium, das seine Gewinne aus der Tatsache zog, daß Rohstoffe, Veredelung und Distribution in den Händen ein und derselben Gesellschaft lagen. In diesem unbestreitbaren Vorteil lag aber gleichzeitig auch der Grund für den Untergang dieses Hauses, da es nicht ausbleiben konnte, daß mit der vermehrten Monopolisierung der Rohstoffquellen, die dem Unternehmen als Pfänder für Großkredite an den Kaiser bzw. König von Spanien zufielen, die Fugger in die Politik eingriffen. War es Jakob Fugger noch möglich gewesen, aktiv Vorgänge zu initiieren und durch bewußtes Zusammenfassen wirtschaftliche Kräfte zu bündeln, mußte die Handelsgesellschaft unter Anton Fugger eher Politik treiben. Insofern ist es fragwürdig, ob die Geschichte des Hauses Fugger geeignet ist, als Musterbeispiel eines frühkapitalistischen Unternehmens herzuhalten. Oder anders formuliert: Sind die Fugger durch Art und Umfang ihres Handels eher zufällig und schrittweise in die europäische Politik des 16. Jh. gelangt, oder war dies ein gezielt geplantes, über mehrere Jahrzehnte stringent durchgeführtes Projekt? Die nachfolgende Zeittabelle soll dafür einige Anhaltspunkte liefern, da sie zeigt, wie sich die Fugger gezielte Leistungen mit passenden Gegenleistungen entgelten ließen. Es entstand ein komplexes System von Geben und Nehmen, dem inhärent war, das Leistungen und Gegenlei-stungen mit fortscheitender Zeit immer umfangreicher werden mußten. Dies löste schließlich eine Krise aus (Staatsbankrott Spaniens), die die Fugger zwang, sich aus dem internationalen Handel und aus der Politik zurückzuziehen und auf ihren Gütern als adelige Grundherren zu leben. Damit hatten sie nach über einem Jahrhundert den Traum Jakobs des Alten Fugger, ihres Gründers, verwirklicht, durch Arbeit in die höchsten Schichten des Augsburger Patriziats aufzusteigen.
Magisterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 2,7, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, 46 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Medien und Sport sind untrennbar miteinander verbunden. Sport braucht die Medien und die Medien brauchen den Sport. Die große Aufmerksamkeit, die Sportveranstaltungen wie Olympischen Spielen gewidmet wird, kann dabei leicht für politische Zwecke missbraucht werden. Das Thema Olympia-Boykott ist aktuell: Mehrere Abgeordnete der Republikanischen Partei von US-Präsident George W. Bush fordern wegen der Missachtung der Menschenrechte in China einen Boykott der im August 2008 beginnenden Spiele in Peking. Günter Nooke, der Beauftragte für Menschenrechte der Bundesregierung, hält allerdings davon überhaupt nichts. Auch er verurteilt, wie seine amerikanischen Kollegen, die Verachtung der Menschenrechte, die bekämpft werden müsse, aber die Vergabekriterien des IOC seien nicht an politischen Zielsetzungen orientiert. Wichtig sei, dass die Medien nicht nur über die sportlichen Erfolge berichten, sondern auch auf die menschenrechtlichen Missstände hinweisen. Eine umfassende Berichterstattung sei insbesondere deshalb wichtig, weil China, wie jedes andere Land auch, versuchen werde, die Olympischen Spiele als Werbung für das eigene Land und für die internationale Aufwertung zu nutzen. Die Spiele als Aushängeschild der Nation machte sich schon die Sowjetunion zu Nutzen, als der Eiserne Vorhang noch nicht gefallen war. Obwohl es die Sowjetunion nicht mehr gibt, so wirkt doch das mit den Olympischen Spielen von 1980 in Moskau errungene Prestige nach. Die Medien, die mit großem finanziellen Gewinn von den Sportereignissen berichten, bereiten die internationale Bühne, auf der auch politische Ansichten weitergegeben werden können. In der vorliegenden Arbeit soll aufgezeigt werden, wie sich Politik versucht, sich den Sport zu eigen zu machen, um Positionen gegenüber anderen hervorzuheben, durchzusetzen und zu festigen. Die Darstellung und die Analyse der krisenhaften Situation des Boykotts der Olympischen Spiele im Zuge der Invasion Afghanistans, durch die UdSSR soll inhaltsanalytisch im Spiegel der ost- und westdeutschen Presse dargestellt werden. Dazu wurden die beiden westdeutschen Zeitungen Frankfurter Allgemeine Zeitung und Bild, sowie die ostdeutschen Publikationen Neues Deutschland und Junge Welt ausgewertet. Die vier Zeitungen wurden aufgrund ihres Verbreitungsgrads und ihrer hohen Bekanntheit bei der Bevölkerung ausgewählt. Ein ergänzendes Auswahlkriterium bei den westdeutschen Zeitungen war die Unterschiedlichkeit der beiden Tageszeitungen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des Mittelalters (ca. 500-1300), Note: 1,7, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Veranstaltung: Vorlesung Philosophie des Mittelalters, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit hat die Bildungspolitik zum Gegenstand, welche von Karl dem Großen ins Leben gerufen wurde. Diesem Kaiser ist es zu verdanken, dass große Teile des antiken Bildungsgutes am Anfang des Mittelalters wieder ins Gedächnis der gebildeten Kreise zurückkehrten, und auf eine Zeit der geistigen Dunkelheit, wie sie vom Ende der Antike an geherrscht hatte, eine neue Epoche der Wissenschaft folgte. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von der Vorscholastik. Wenn man aber von der Bildungspolitik oder Bildungsreform Karls spricht, ist es unumgänglich, Alkuin von York zu betrachten. Aus diesem Grunde wird sich auch ein Hauptteil dieser Arbeit auf den Lehrer Alkuin beziehen. Der Text ist so aufgebaut, dass sich das erste Kapitel zunächst mit Karl dem Großen und seinem Verhältnis zur Bildung befasst. Im zweiten Kapitel wird sodann auf Alkuin von York eingegangen. Der besseren Übersicht wegen wurde in Kapitel zwei eine weitere Unterteilung vorgenommen um die Herkunft Alkuins, die besondere Rolle der sieben freien Künste, Alkuins Rolle als Lehrer und schließlich sein schriftliches Werk zu behandeln. In einem letzten Schritt soll abschließend ein Blick auf die Auswirkungen der Bildungkonzeption Karls des Großen und Alkuins von York auf die ihnen nachfolgenden Philosophen und Schulen der Scholastik gegeben werden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: sehr gut, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Veranstaltung: Die Zeit der Karolinger, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Karl der Große gehört zu den schillernden Persönlichkeiten der mittelalterlichen Geschichte. Als „Vater Europas“ genießt er nahezu uneingeschränkte Hochachtung als militärischer Führer und kultureller Erneuerer, umsichtiger Politiker und kluger Verwaltungsfachmann. Über dem Papst Leo III. weißt man dagegen viel weniger. Über die Herkunft des Papstes existieren mehrere Theorien. Der Vatername des Papstes lässt vermuten, dass er aus einer griechischen Familie aus Süditalien stammt. Daraus, dass keine Quelle in irgendeiner Form seine Verwandten erwähnt, konnte auf seine Nichtadligkeit geschlossen werden. Wie dem auch sei, sollte gerade dieser Papst in der Geschichte des fränkischen Reiches und für die Gründung des Kaisertums, das bis zur Abdankung des Kaisers Franz II im Jahre 1806 existierte, eine sehr wichtige Rolle spielen. Wie groß die Rolle dieses Ereignisses in der Geschichte des Abendlandes ist, dementsprechend intensiv ist die wissenschaftliche Beschäftigung mit den Beziehungen zwischen Karl dem Großen und dem Papst Leo III. sowie mit dem Karls Weg zum Kaisertum. In den generationenlangen Debatten, die sich an die mittelalterliche Quellen und die zeitgenössische Forschung anlehnen, existieren zahlreiche Theorien über Karls Kaiserkrönung und ihre Nachwirkung. Auf der Basis der grundlegenden Arbeiten von Historikern Classen, Caspar, Riché und anderen werden in dieser Arbeit die Beziehungen zwischen dem Papst und Karl dem Großen dargestellt. Dabei werden die rechtliche Grundlage dieser Beziehungen, die Vorgeschichte und die Zeremonie der Kaiserkrönung Karls sowie ihre unmittelbaren Folgen untersucht.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: sehr gut, Universität Rostock, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Idee des Liberalismus besitzt in deutschen Territorien eine lange Tradition. Mit dem Aufbegehren in den Jahren 1848/49 und den späteren Parteigründungen stärkte sich die gesellschaftliche Bedeutung dieser Strömung, trotz alledem schwand die Zustimmung für liberale Ideen in der Weimarer Republik zusehends dahin, hier spielte die Zerstrittenheit der politischen Liberalen eine zentrale Rolle. Die Zwangsauflösungen und Gleichschaltung der Nationalsozialisten beendeten für Jahre die Möglichkeit der parteipolitischen Partizipation liberaler Kräfte. Nach 1945 gründete sich in der Sowjetischen Besatzungszone jedoch eine neue liberale Partei, die LDP. Wie ist diese Partei zu bewerten? Stellte sie eine faktische Opposition zum Herrschaftsanspruch der Kommunisten dar oder war sie nur deren Anhängsel? Grundsätzlich verstand sich deren Berliner Führung als Reichsleitung – wie wirkte sich dieses auf mögliche gesamtdeutsche Ansprüche aus? Gab es diese überhaupt? Die Liberalen waren weitgehend über ihre Weimarer Tradition im bürgerlichen Lager verankert – daher ist auch zu fragen, wie sie sich zur Union verhielten. Gab es Versuche, sich zu einer starken bürgerlichen Partei zu vereinen? Diese und andere Fragen zur Liberaldemokratischen Partei Deutschlands (LDP) wurden hier bearbeitet, um der Frage nachzugehen, ob es sich hierbei um eine Oppositionspartei handelte oder nicht.
Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, , Sprache: Deutsch, Abstract: „Für Sport wurde in der DDR immer viel getan, mehr als in der BRD“, das habe ich von meinen Verwandten oft gehört. Die gesamte Familie meiner Mutter lebt in der ehemaligen DDR und viele sind noch in der DDR zur Schule gegangen oder haben dort studiert. Deswegen haben sich bei gegenseitigen Besuchen Gespräche oft auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen in der DDR bezogen. Über das Thema „Sport“ bekam ich einen leichteren Einstieg in das schwierige Thema des anderen „sozialistischen“ Deutschlands, da aktiver Sport zu meinen Hauptinteressen gehört. In den letzten fünf Jahren gab es auffallend viele Medienberichte über den Leistungssport in der DDR und über die Aufbereitung der allmählich bekannt gewordenen Dopingskandale. Im „Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig“ hat die „Stiftung Haus der Geschichte“ am 25.11.2009 eine interessante Ausstellung zum Thema Sport im geteilten Deutschland unter dem Titel: „Wir gegen uns“ eröffnet. Im Zusammenhang mit dieser eindrucksvoll gestalteten Auseinandersetzung mit der 40-jährigen DDR-Sportgeschichte wurde im Deutschlandfunk am 26.01.2010 eine brisante Diskussion zwischen Opfern und Tätern (Medizinern und Trainern) zum Thema „Doping in der DDR“ übertragen. In dieser Podiumsdiskussion kam auch ein Sportler - selbst Dopingopfer – zu Wort, der vor allem darauf hinwies, dass die meisten einstigen Täter und Mitwisser des DDR-Dopings ihre Taten bis heute nicht eingestanden hätten, auch seien sie kaum zur Verantwortung gezogen worden. Demnach wurden viele der Höchstleistungen von DDR Spitzensportlern nur über ein staatlich verordnetes „Leistungsdoping“ erreicht. Bei einem zweiten Besuch in Leipzig, im Oktober 2011, hatte ich die Chance, im Zeitgeschichtlichen Forum und im ehemaligen Sportmedizinischen Institut auf dem Gelände des Sportforums Leipzig selbst Gespräche mit Zeitzeugen zu führen, die mir helfen könnten, die Frage zu beantworten, weshalb das SED-Regime in der DDR mit Sport Politik machen wollte – und das mit allen Mitteln. Diese andere Seite der Medaille hat mich stutzig gemacht und dazu veranlasst, diesen Widerspruch zu unter-suchen, auch unter dem Aspekt, welche Rolle der Breitensport dabei spielte.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: 2, Universität Bielefeld (Fakultät für Geschichtswissenschaften, Philosophie und Theologie), Veranstaltung: Kapitalismus und Islam, Sprache: Deutsch, Abstract: Der wachsende Einfluss der europäischen Mächte auf dem Gebiet des osmanischen Reiches Mitte des 19. Jahrhunderts konfrontierte die traditionelle islamische Gesellschaft mit der kapitalistischen Modernisierung ihrer Wirtschaftweise. Die Übernahme westlichen Lebensstils durch eine neu entstandene kleine kapitalistische Elite und das gleichzeitige Beibehalten der traditionellen feudalistischen Besitzstrukturen verstärkte die soziale Ungleichheit zwischen den verschiedenen sozialen Schichten. 1 Am Beispiel Ägyptens von 1858 bis 1952 wird der Prozess des Verlustes an eigenständiger politischer und sozialer Verantwortung der herrschenden Elite und die sozialen Folgen besonders deutlich. Eine Folge war, dass sich früh der Widerstand gegen die europäische Bevormundung regte und sich von Seiten ägyptischer Intellektueller eine islamische Reformbewegung formierte. Zu dieser Zeit wurde die Vorstellung von einem islamischen Sozialismus entwickelt, der den drängenden sozialen Problemen der damaligen Zeit entgegen gestellt werden sollte. 2 Erst in den dreißiger Jahren, mit der zugespitzten sozialen Lage der Landbevölkerung, erhielt die Vorstellung einer sozial gerechten Gesellschaftsordnung auf der Grundlage des Korans eine besondere Aufmerksamkeit. Mit der Revolution der Freien Offiziere im Juli 1952 flossen auch grundlegende Vorstellungen des islamischen Sozialismus in das wirtschaftspolitische Entwicklungskonzept ein. 3 In dieser Arbeit gilt es weniger zu beurteilen, ob es wirklich eine theologische Kohärenz zwischen der Ideologie und der Lehre des Islams gibt, als viel mehr speziell um die Auswirkungen des islamischen Sozialismus auf die Entwicklung der institutionellen Rahmenbedingungen in der Reform des Agrarsektors. Kurz um die Fragen: Wie wirkte sich der institutionelle Wandel auf die Strukturen der bisherigen Landwirtschaft aus? Und welche Probleme ergaben sich bei seiner Umsetzung?
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,3, Universität des Saarlandes (Historisches Institut), Veranstaltung: Die moderne Mittelalter-Rezeption, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Film Monty Python and the Holy Grail der britischen Komikergruppe Monty Python werden die Ritter durchweg als „knights“ bezeichnet, was dem deutschen Begriff „Ritter“ entspricht. Der Film wurde im Jahr 1975 veröffentlicht und war der vierte gemeinsame Film von Graham Chapman, John Cleese, Eric Idle, Terry Gilliam, Terry Jones und Michael Palin. Der Film parodiert die Erzählung von König Artus und der Suche nach dem Heiligen Gral. Er spielt im Jahr 932 , also etwa fünf Jahrhunderte später als die eigentliche Sage, im mittelalterlichen England. In diesem Film reitet König Artus durch England, um Ritter zu finden, die ihn an seinen Hof nach Camelot begleiten möchten. Nachdem sich ihm einige Ritter angeschlossen haben, erscheint ihnen Gott und beauftragt sich mit der Suche nach dem Heiligen Gral. Im Zuge dieser Aufgabe erleben die Ritter zahlreiche Abenteuer, manche allein, manche in der Gruppe, bis schließlich nur noch Sir Bedevere und Artus zu einer besetzten Burg gelangen. Als sie diese Burg stürmen wollen, werden sie von einer Gruppe vorbeifahrender Polizisten verhaftet. Die Ritter der Tafelrunde sowie König Artus stehen im Zentrum der Handlung des Films, weshalb gerade ihr Aussehen und ihr Verhalten das Bild prägt, welches der Zuschauer durch diesen Film vom Mittelalter aufnimmt. Daher soll in dieser Arbeit untersucht werden, wie die Ritter äußerlich und charakterlich dargestellt werden, was ihre Handlungsmotive sind und wie sie ausgewählte Situationen zu bewältigen versuchen. Da es sich bei diesem Film um eine satirische Komödie handelt, müssen auch die zahlreichen Brechungen und Überzeichnungen klischeebehafteter Darstellungen in die Analyse mit einfließen, wobei dieser Punkt jedoch eher im Hintergrund bleiben soll. Problematisch an der Quellenlage zum Krieg im Mittelalter ist, dass die Texte oftmals tendenziös geschrieben waren, mitunter eindeutige Lügen waren oder zu Propagandazwecken formuliert und daher häufig fern der Realität gehalten waren. Daher wird für diese Arbeit in erster Linie auf wissenschaftliche Literatur zurückgegriffen, die sich ausgiebig mit den mittelalterlichen Quellen beschäftigt hat, um den aktuellen Stand der Forschung zum Thema des Ritterbildes zu beleuchten.
Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1 (sehr gut), Ludwig-Maximilians-Universität München (Historische Fakultät), Veranstaltung: Hauptseminar, 41 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Als Karl der Große am Weihnachtstag des Jahres 800 zum Kaiser gekrönt wurde, stellte dies einen Kulminationspunkt einer bereits Tradition gewordenen Allianz dar: Bereits zwei Menschenalter vorher waren zwischen den Repräsentanten des austrischen Adelshauses der Karolinger sowie den römischen Bischöfen besondere Beziehungen geknüpft worden. Die auf dieser Basis gelieferte gegenseitige Unterstützung sollte eine enorme Rolle beim Aufstieg beider genannter Institutionen spielen. So gelang es nicht nur den Karolingern aufgrund des eingeholten Responsums des Papstes Zacharias im Jahre 751 die Merowinger vom fränkischen Königsthron zu verdrängen, auch bei der tatsächlichen Durchsetzung der karolingischen Königsgewalt, wie der Einebnung lokaler Sonderherrschaften, wie sie im zerbröckelnden Merowingerreich entstanden waren, spielte die päpstliche Hilfe eine Rolle. Andererseits hatte auch das Papsttum von der Unterstützung durch die Franken immer wieder profitiert: Nicht nur bildete die Pippinische Schenkung des Jahres 754 die Grundlage des späteren Kirchenstaates, sondern auch hatten die Italienfeldzüge Pippins der Jahre 754 und 756 sowie die 774 durch Karl vorgenommene Eroberung des Langobardenreiches das Papsttum von einer existentiellen Bedrohung befreit. Letztendlich erscheint die Erringung einer Machtposition, wie sie das Papsttum später innehaben sollte, ohne die Verbindung mit den Frankenherrschern (und später den deutschen Kaisern als deren Rechtsnachfolgern), als ausgeschlossen. Wie bereits erwähnt, stellten die Ereignisse des 25.12.800 einen Höhepunkt im Zusammenwirken beider Kräfte dar. Die Darstellung der rechtlichen Grundlagen, der Vorgeschichte sowie der unmittelbaren Folgen der Kaiserkrönung sind Thema dieser Seminararbeit.
Dieses eBook: "Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter vom V. bis zum XVI. Jahrhundert" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Ferdinand Gregorovius (1821-1891) war ein deutscher Schriftsteller und Historiker. Zur Geschichte der Stadt Rom sind seine Beiträge für die Geschichtswissenschaft diejenigen die wichtigsten, die das Zeitalter der Renaissance und des Humanismus betreffen. Neben Jacob Burckhardt und Alfred von Reumont ist er die Autorität der deutschen Renaissanceforschung des 19. Jahrhunderts. Die Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter gilt als Klassiker der Literatur über die Renaissance. Außer diesem bekannten Werk gehört in dieses Zeitalter seine Biographie zu Papst Alexander VI. und zu Lucretia Borgia. Nicht weniger bedeutsam, aber weniger bekannt sind seine Schriften zur griechischen Geschichte in byzantinischer Zeit oder auch von Athen im Mittelalter. Inhalt: Vom Beginn des V. Jahrhunderts bis zum Untergang des westlichen Reichs im Jahre 476 Vom Beginn der Herrschaft des Königs Odoaker bis zur Einrichtung ds Exarchats in Ravenna im Jahre 568 Vom Beginn der Regierung des Exarchen bis auf den Anfang des VIII. Jahrhunderts Vom Pontifikat Gregors II. im Jahre 715 bis auf die Kaiserkrönung Karls im Jahre 800 Die Stadt Rom in der Epoche der Karolinger bis zum Jahre 900 Geschichte der Stadt Rom im X. Jahrhundert Geschichte der Stadt Rom im XI. Jahrhundert Geschichte der Stadt Rom im XII. Jahrhundert Geschichte der Stadt Rom im XIII. Jahrhundert von der Regierung Innozenz' III. bis zum Jahre 1260 Geschichte der Stadt Rom vom Jahre 1260-1305 Geschichte der Stadt Rom im XIV. Jahrhundert vom Jahre 1305 bis 1354 Geschichte der Stadt Rom vom Jahre 1355-1420 Geschichte der Stadt Rom im XV. Jahrhundert Geschichte der Stadt Rom in den ersten drei Dezennien des XVI. Jahrhunderts
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 2.0, Freie Universität Berlin (Friedrich-Meinecke-Institut), Veranstaltung: Seminar "BRD und DDR - Feindliche Brüder", Sprache: Deutsch, Abstract: „Das Radio verkündete Revolutionen und Kriege, begleitete eine Epoche des stürmischsten politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels, beschleunigte die Umlaufbahn des Aufstiegs und Falls von Macht, informierte, überredete und versuchte nicht minder, Informationen und Propaganda zu paralysieren; es wollte Herrschaft festigen, manipulierte die Aktivitäten ganzer Volksmassen, es half Diktatoren und Demokratien sowie den jeweiligen Opponenten und wurde zu einem konstitutiven Faktor im öffentlichen Leben.“ Dieses Zitat des Berliner Historikers Willi Alfred Boelcke würdigt das Radio als ein neues Medium des 20. Jahrhunderts in seinem historischen Kontext und beschreibt seine kaum zu überschätzende Bedeutung. Dabei kann stets die Frage gestellt werden, inwiefern das Radio in seiner Geschichte instrumentalisiert wurde oder als weitestgehend unabhängiges Medium funktionierte. In seiner deutschen Geschichte mag das Radio während der Weimarer Republik redaktionelle Freiheiten besessen und genutzt haben. Im Moment der nationalsozialistischen Machtübernahme wurde es zu einem eindeutigen Propaganda-Organ. Im Gefüge des sich beinahe nahtlos anschließenden Kalten Krieges ist die Stellung des Radios auf einmal schwieriger zu beurteilen. Während auf sozialistischer Seite von einer staatlichen Programm- und Sendehoheit ausgegangen werden kann, ist es kaum möglich, die direkte staatliche Einflussnahme auf die vermeintlich freien Medien der liberal-kapitalistischen westlichen Welt zweifelsfrei zu ermitteln. Der Frage nach der redaktionellen Autarkie zwischen tiefsten machtpolitischen Konflikten ist der zentrale Aspekt dieser Arbeit.
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1,0, Leuphana Universität Lüneburg (Kulturwissenschaften / Geschichtswissenschaften), Veranstaltung: "Die Kultur des Alltags in der Zeit der deutschen Zweistaatlichkeit", Sprache: Deutsch, Abstract: Das Ministerium für Staatssicherheit gilt heute als Symbol für das unterdrückte und überwachte Leben in der Diktatur des zweiten deutschen Staates. Die Stasi war der verlängerte Arm der Partei, sie sicherte die Macht der SED um jeden Preis. Seit ihrer Gründung im Jahr 1950 versuchte sie, einen Staat zusammen zu halten, in dem sie ein System der Angst, des gegenseitigen Misstrauens und des Verrats installierte. Schätzungsweise 173.000 inoffizielle Mitarbeiter gab es im Jahr 1989 kurz vor dem Zusammenbruch der DDR. Sie waren angehalten Freunde und Mitmenschen zu überwachen und ihre Geheimnisse, ihre Ängste und Freuden der Stasi preis zu geben. Heute ist das Bedürfnis der gesamtdeutschen Bevölkerung groß, die Verbrechen des MfS zu rekonstruieren und aufzudecken. Über sechs Millionen Anträge auf Akteneinsicht gingen bei der Bundesbehörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen bis heute ein. Bespitzelte sichten ihre Akten, IMs stellen sich ihrer Vergangenheit. 2006 zieht es die Zuschauer ins Kino um „Das Leben der Anderen“ zu sehen. Ein Drama über einen IM und die Familie, die er bespitzelte. Die Verbrechen des Ministeriums für Staatssicherheit umfassten unzählige Facetten der Unmenschlichkeit, betreffen eine nicht definierbare Vielzahl an Personengruppen und waren vielfältig in ihrer Intensität. Moralisch besonders verwerflich und zumindest medial bislang wenig thematisiert ist der Missbrauch von Minderjährigen durch das Ministerium für Staatssicherheit. Zirka 6% aller Inoffiziellen Mitarbeiter waren minderjährig; das entspricht etwa 6.000 bis 10.000 Jungen und Mädchen unter 18 Jahren. Sie bespitzelten ihre Freunde und Klassenkameraden teils freiwillig, oft jedoch unter massivem Druck und unter dem Einsatz von Erpressung. Sie leisteten ihren Beitrag zum Kampf der Stasi, gegen die vermeintlichen Staatsfeinde. Die Folgen waren zerstörte Freundschaften, missbrauchtes Vertrauen und langjährige, beziehungsweise dauerhafte Beeinträchtigungen der psychischen und physischen Gesundheit der Betroffenen. Häufig wurden die Jugendlichen in ihrer Schule angeworben. Ein Raum der für viele neben der FDJ oder anderen Freizeitgestaltungenden am meisten für die Entwicklung intensiver Freundschaften prädestiniert war.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,0, Universität zu Köln (Historisches Seminar), Veranstaltung: 'Der Entstehungsprozess des mittelalterlichen Deutschen Reiches', 53 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Es gibt keinen stichhaltigen Grund anzunehmen, Karl der Große habe das Kaisertum nicht angestrebt oder er sei ein ‚Kaiser-wider-Willen’ (Schramm) gewesen. Diese Arbeit macht deutlich, dass die Errichtung des nachantiken, abendländischen Kaisertums im Jahre 800 nicht das Ergebnis eines einzelnen machtbewussten Willens war, sondern aus wenigstens drei Quellen zu schöpfen ist. Der Wille Karls des Großen manifestierte sich erstmals deutlich in der Reaktion auf das Konzil von Nikaia (787). In den Libri Carolini gibt er schon 794 der Mit- und Nachwelt in klaren Worten zu erkennen, dass er nicht nur die imperiale, sondern auch die in Kirchenfragen universale Macht im imperium christianum anstrebte. Die Aufwertung der so genannten ‚Kölner Notiz’ - also die ‚Übergabe des Imperiums’ durch die byzantinische Kaiserin Eirene an Karl schon 797/98 - erlaubt es, den Byzanzbezug auf die Kaiserkrönung neu einzuschätzen. Sowohl die Mediaevistik (Fried) als auch die Byzantinistik (Lilie) sehen in den acht ‚dürren Worten’ (Löwe) der ‚Notiz’ einen Katalysator der Erhebung Karls zum Kaiser des Westens. Das Attentat auf Papst Leo III. im Jahre 799 scheint hier nur den noch ausstehenden ‚Rest’ besorgt zu haben. Der kausale Zusammenhang zwischen Revolte und Krönung in Rom, den die ‚lokalistische Theorie’ (Heldmann) über Jahrzehnte möglicherweise zu stark betont hat, ist zwar keineswegs auszuschließen, doch ohne den Bezug auf das byzantinische Kaisertum reicht diese Theorie nicht weit. Karl sah sich im Verlauf der Ereignisse um das Attentat auf dem Gipfelpunkt seiner faktischen Macht, der nur die nominelle Würde (das nomen imperatoris) noch fehlte. Der Papst - die schwächste der drei Mächte - sah 799 möglicherweise die lange ersehnte Gelegenheit gekommen, sich einen festen Platz ‚neben’, wenn nicht gar ‚über’ den weltlichen Gewalten zu erobern. Auch wenn im Vorfeld möglicherweise anderes abgesprochen worden war (Schweigen der Quellen), nahm Leo III. Weihnachten 800 das Heft in die Hand und schwang sich zum ‚Kaisermacher’ Karls des Großen auf. Für die Annahme, dass die ‚Rechnung’ des Papstes nicht aufgegangen ist, spricht die von Einhard überlieferte Reaktion Karls, er hätte die Kirche nicht betreten, „wenn er die Absicht des Papstes geahnt hätte.“ In der Rückschau der über 800jährigen ‚deutschen’ Geschichte des Kaisertums fällt das Urteil über das Ereignis am Weihnachtstag 800 zumindest zwiespältig aus.
Essay aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: Sehr Gut, Universität Wien (Geschichte), Veranstaltung: Ikonologie und Ikonographie für Historikerinnen und Historiker, Sprache: Deutsch, Abstract: Tiepolo as a Painter of History and Mythology and as a Decorator Folgende Abhandlung entstand im Rahmen des Kurses Ikonologie und Ikonographie für Historikerinnen und Historiker: Die Lehre von den sprechenden Bildern und die Bedeutung ihrer Lesbarkeit, welcher im Sommersemester 2003 unter der Leitung von Ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas Fröschl an der Universität Wien abgehalten wurde. Der Schwerpunkt des als Essay gedachten Textes liegt auf der Auseinandersetzung des Kunsthistorikers William L. Barcham mit dem einem Meister der Barockmalerei: Giambattista Tiepolo. Zugrunde liegt Barchams Abhandlung Tiepolo as a Painter of History and Mythology and as a Decorator. Barcham, als Mitarbeiter des Department of the History in New York, mag als Kunsthistoriker eine Zugangsweisen zur Malerei Tiepolos haben, die von der eines Historikers oder Geschichtsstudenten abweicht. Vor allem diese eventuelle Betrachtungsunterschiede, sowie unterschiedlich gewichtete Interpretationsformen gilt es mir herauszuarbeiten. Weiters möchte ich darauf eingehen inwiefern Tiepolo der Tradition des Cesare Ripa folgt, (und sich des Emblembuchs, der Iconologia bedient, welche erstmals 1603 veröffentlicht, in zahlreichen Neuauflagen erschien) oder ob er sich eventuelle Freiheiten erlaubt, und wie sich Tiepolos Kunst im zeitgenössischen Rahmen zu verstehen ist. Wiliam Barcham ist, wie bereits erwähnt, derzeit am Department of the History des Fashion Institute of Technology New York tätig. Sein Forschungsschwerpunkte bilden das italienische Patronat des 17. Jh., sowie die Malerei Paolo Veroneses,1 doch allein ein Blick auf die umfassende Publikationsliste zeugt von Barchams intensive Beschäftigung mit Tiepolo Werk, welche ihn sicher zu einem der ganz großen Kenner des Meisters macht: so findet man Titel wie „The Religious Paintings of Giambattista Tiepolo: Piety and Tradition in Eighteenth- Century Venice“, oder „Tiepolo (Masters of Art)“, zusätzlich mehrere kurze Abhandlungen, wie "E chi non potrebbe cantare facilmente Febo". Wer aber ist nun Giambattista Tiepolo, welcher vielen kaum vom Hörensagen bekannt, dem Kunstinteressierten als bedeutender Vertreter der Barockmalerei geläufig ist? Giambattista, oder auch Giovanni Battista wurde am 05.03. 1696 als Sohn eines venezianischen Kaufmanns geboren. [...]
Essay aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,0, Universität Konstanz, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Freiherren von Reischach waren zunächst Ministerialen des Grafen von Pfullendorf. Im weiteren Verlauf ihrer Geschichte tauchen sie zudem als Dienstmannen der Staufer auf. Ihren namengebenden Stammsitz hatten sie nahe der der Reichsstadt Pfullendorf. Mit ihrer Stammburg Burrach beim Walder Ortsteil Reischach sind sie erstmals 1191 bezeugt, ihr ältestes Mitglied, Diebold von Reischach, hingegen schon 1019. Sie sind ein typisches kleinadeliges Geschlecht, das es nie zu herausragender Berühmtheit an sich oder an einzelnen Mitgliedern brachte, deren Vertreter aber in der südwestdeutschen Geschichte, vor allem im Umfeld des Hauses Württemberg, bis in die Neuzeit immer wieder in Erscheinung traten. Ihre zahlreichen Linien, in welche sich die Familie schon relativ früh spaltete, griffen insbesondere im 14. Jahrhundert weit über den engeren Umkreis des Stammsitzes hinaus, beispielsweise in den benachbarten Hegau, wo eine Linie 1374 die Burg Neuhewen über Engen erwarb und sich um die Burg herum eine umfangreiche Herrschaft aufbaute. 1506 brachte sie dann die Hälfte der Herrschaft Immendingen an der Donau mit der unteren Burg an sich und erwarb schließlich im Jahr 1758 die Herrschaft Hohenkrähen zwischen Engen und Singen mit dem Schloss zu Schlatt unter Krähen, das seit 1834, dem Jahr des Verkaufs der Herrschaft Immendingen, zum alleinigen Sitz dieser noch heute blühenden Linie werden sollte Andere Linien, deren Zusammenhänge untereinander und mit der auf Neuhewen sitzenden Linie teilweise ungeklärt sind, saßen auf der Burg Vorderstoffeln (von 1403 bis 1623), in Steißlingen (im 15. und 16. Jahrhundert.), auf dem Mägdeberg (von 1528 bis 1620) und zu Aach (im 15. und 16. Jahrhundert). Archivalien, vor allem Urkunden aus dem Besitz beinahe all dieser im 17. Jahrhundert ausgestorbenen Linien sind heute Bestandteile des Archivs der allein im Hegau gegenwärtig noch lebenden Linie Neuhewen-Immendingen-Schlatt. Nur vereinzelt finden sich im Schlatter Archiv Urkunden der außerhalb des Hegaus, im heutigen Landesteil Württemberg, ansässigen Linien Dietfurt, Reichenstein und Nußdorf. Dieser Aufsatz stellt eine Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse und Personen des Geschlechts bis zu den Anfänger der Neuzeit dar. Dabei soll auf die wichtigsten Linien im Einzelnen eingegangen werden. Hauptquelle der Informationen ist das Oberbadische Geschlechterbuch, weshalb dieses nicht jedes Mal zitiert werden soll.
©2019 GoogleSite Terms of ServicePrivacyDevelopersArtistsAbout Google|Location: United StatesLanguage: English (United States)
By purchasing this item, you are transacting with Google Payments and agreeing to the Google Payments Terms of Service and Privacy Notice.