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Der vorliegende Versuch war ursprünglich Teil einer nicht zur Veröffentlichung bestimmten Festschrift aus Anlaß des 65. Ge burtstages meines verehrten Lehrers, des Göttinger Ordinarius für Philosophie Josef König, am 24. Februar 1958. Der Aufsatz er schien dann in zwei Teilen in den Heften 2 und 3 des 10. Jahrgan ges der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. Dem Westdeutschen Verlag bin ich für die Bereitschaft zu Dank verpflichtet, einen unveränderten Abdruck dieser Fassung nun mehr gesondert herauszubringen. Thema und Absicht der Überlegungen zur Gestalt des homo sociologicus ist die Suche nach einer Elementarkategorie für die eigenständig soziologische Analyse der Probleme des sozialen HandeIns. Wenn Durkheims »soziale Tatsachen« mehr sind als eine Fiktion, dann muß es möglich sein, diese mit der ganzen Strenge erfahrungswissenschaftlicher Methodik zu beschreiben und in bestimmten Problemzusammenhängen zu erklären. Für solche Beschreibung und Erklärung nun ist nach der These des folgenden Essays die Kategorie der sozialen Rolle zentral. Diese Kategorie ist in jüngerer Zeit insbesondere in der englischen Eth nologie und amerikanischen Soziologie entwickelt worden: inso fern erfullt mein Essay für einen kleinen Bereich den in Deutsch land noch immer dringlichen Auftrag der Rezeption. Der Begriff der Rolle läßt indes in seiner gegenwärtig international akzeptier ten Ausprägung noch manche Frage offen; insofern liegt meine Absicht in seiner Verfeinerung und Weiterführung.
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist, einen Beitrag zu leisten, um Unternehmen die Umsetzung von CSR-Aktivit„ten zu erleichtern. Auf Grundlage der Theorie der Unternehmenskultur und des CSR-Konzeptes wird daher versucht, Berhrungspunkte zu er”rtern bzw. wenn m”glich zu schaffen. Corporate Social Responsibility (CSR) und Nachhaltigkeit sind fr immer mehr Unternehmen Bereiche, in denen es heiát, ihre soziale Verantwortung zu beweisen, um langfristige Unternehmenserfolge zu sichern. Die ver„nderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, welche unter anderem auf die Globalisierung zurckzufhren sind, zwingen Unternehmen dazu, sich mehr und mehr ihrer Verantwortung gegenber der Gesellschaft als auch gegenber der Umwelt zu stellen. Mit Hilfe des CSR-Konzeptes ist es m”glich, soziale und ”kologische Belange umzusetzen. Vordergrndig geht es Unternehmen natrlich auch heute noch prim„r um eine Gewinnoptimierung. Da die gesellschaftlichen Forderungen und ein damit verbundenes positives Image beim Endverbraucher jedoch einen immer h”heren Stellenwert einnehmen, ist die soziale Verantwortung zu einem nicht unerheblichen Teil des Unternehmenserfolges geworden. Die Herausforderung beginnt allerdings bei der Integration von CSR-Maánahmen in den Gesch„ftsalltag und somit langfristig in die Unternehmenskultur. Die uneinheitliche Konzeptionalisierung des Begriffes, die mannigfaltigen Ansprche der unterschiedlichen Stakeholder oder auch die vorhandene Unternehmenskultur selbst, stellen Unternehmen dabei vor groáe Hindernisse. Es stellt sich also die Frage, ob und inwieweit eine Verbindung zwischen CSR und Unternehmenskultur besteht bzw. ob es m”glich ist, eine, fr das Unternehmen ”konomisch wertvolle Verbindung zu schaffen. Um die praktische Relevanz der Interdependenz von Unternehmenskultur und CSR zu er”rtern, werden die sozialen Aktivit„ten eines weltweit agierenden Konzerns aus der Baubranche betrachtet und hierbei die Rolle der vorhandenen Kultur bei der Implementierung sowie der dabei entstehende Probleme herausgestellt.
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