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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 2,7, Technische Universität Dresden (Institut für Kulturwissenschaft), Veranstaltung: José Ortega y Gasset als Kulturwissenschaftler, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der spanische Philosoph und Essayist José Ortega y Gasset wurde am 9. Mai 1883 in Madrid geboren. Er bekam seine besonderen Fähigkeiten für literarische und publizistische Arbeiten bereits mit in die Wiege gelegt, da er aus einer Journalisten- und Verlegerfamilie stammte. Nach seinem Schulabschluss studierte er Philosophie an der Universität in Madrid und schloss sein Studium mit seiner Promotion im Jahre 1904 ab. Danach ging er nach Deutschland nach Leipzig, Berlin und Marburg, um seine Studien fortzusetzen, war unter anderem Schüler des Neukantianers Hermann Cohen und machte dort viele neue Erfahrungen mit der aufstrebenden Nation und der modernen Technik. Als er nach Spanien zurückkehrte, lehrte und forschte er als Professor für Metaphysik an der Madrider Universität. José Ortega y Gasset gründete mit anderen Schriftstellern zusammen die Zeitschrift „España“. Zur Zeit des spanischen Bürgerkrieges emigrierte Ortega zuerst nach Frankreich, dann nach Argentinien, wo er sich bereits vorher durch Reisen Popularität verschaffte und schließlich nach Portugal. Ende der vierziger Jahre kehrte Ortega nach Spanien zurück und beschäftigte sich mit der Lage Spaniens und Europas. Er starb 1955 in Madrid. José Ortega y Gasset veröffentlichte im Jahr 1930 seinen Essay: „La rebelión de las masas“ und wurde damit international bekannt. In diesem Essay versuchte er die Krise Europas zu reflektieren. Die dreißiger Jahre waren, ausgelöst durch die Weltwirtschaftskrise, eine Zeit voller politischer wie auch gesellschaftlicher Unsicherheiten. Dabei standen Spanien vor dem Bürgerkrieg und Deutschland vor dem Zerfall der Weimarer Republik. Ortega nimmt sich in seinem Werk „Der Aufstand der Massen“ den Massenmenschen zum Hauptinstrument und versucht diesen zu analysieren. Des weiteren versucht er die Masse dem Individuum gegenüber zu stellen und zeigt die stetige „Vermassung“ der Gesellschaft auf. Zweck der vorliegenden Hausarbeit ist es, Ortegas Massenmenschen darzustellen, wobei zuerst Ortegas Begriff der Masse herausgearbeitet werden soll. Anschließend werden die Vorstellungen Ortegas einer Elite aufgezeigt. Weiterhin wird auf den Aufstand der Massen näher eingegangen. Darüber hinaus sollen beide Typen von Menschen gegenübergestellt und miteinander verglichen werden. Der erste Teil dieser Arbeit beschäftigt sich mit Hypothesen Ortegas über den modernen Massenmenschen.
Es ist der umfangreichste derzeit am Markt erhältliche Kurs zur spanischen Sprache. Vorkenntnisse werden keine vorausgesetzt. 
Die Grammatik des Spanischen wird der Grammatik des Deutschen gegenübergestellt. Somit is gewährleistet, dass die spezifischen Probleme, mit denen sich Deutsch Muttersprachler beim Erlernen des Spanischen konfrontiert sehen, berücksichtigt werden. 

Diese Probleme sind allgemein bekannt, bzw. lassen sich, bsp. keine Entsprechung im Deutschen für den subjuntivo, komplexeres Zeitensystem im Spanischen, Unterschiede in den zu berücksichtigenden Aspekten bei Präpositionen, Konjunktionen etc. erschließen. Der Kurs orientiert sich an Standards, die in nationalen und international anerkannten Prüfungen abgefragt werden. 

Das eBook Format erlaubt es im Moment nicht, Multi- media Elemente, Ton, Video, Musik einzubinden. Weiter können auch keine interak- tiven Übungen eingebunden werden. Deswegen erhalten Sie bei Erwerb dieses Kurses kostenlos eine auf jedem Android Smartphone / Tablet lauffähige App, in welches auch die Multimedia Elemente und die Übungen eingebunden sind. Mit dem eBook + App kann der Kurs ohne Verbindung zum Internet genutzt werden.

Der Kurs beinhaltet den Grammatikteil eines umfassenden online-Kurse, der komplette Kurs beinhaltet zahlreiche Multimedia-Elemente, 5000 Tonbeispiele, 12 von versierten Muttersprachlern vertonte Kurzgeschichten mit spanischen Text und Übersetzung, Videos, zahlreiche vertonte Spaziergänge durch verschiedene Gegenden der Spanisch sprechenden Welt in den jeweiligen Akzenten, interaktive Übungen. 
Bei Erwerb des Kurses erhalten Sie allerdings Zugang zu dem kompletten Kurs, auf den über das Internet ohne weitere Kosten zugegriffen werden kann. 

Bei Erwerb des Kurses erhalten Sie allerdings Zugang zu dem kompletten Kurs, auf den über das Internet ohne weitere Kosten zugegriffen werden kann. Dieser Kurs ist mit jedem multimediafähigen Gerät, inklusive Tablets, lauffähig.
Diplomarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Elektrotechnik, Note: 0,7, Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig (Institut für Elektrische Maschinen, Antriebe und Bahnen), 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei der Konzeption und Auslegung eines elektrischen Antriebssystems müssen im wesentlichen Punkte wie Oberwellengehalt, Pendelmomente, Schaltverluste, Regeldynamik und Verhalten bei nicht-stationärem Betrieb untersucht werden. Diese Arbeit hat auf Basis eines konfigurierbaren Mikrocontrollers die Grundlage hierfür geschaffen. Der elektrische Antrieb ist eine Synchonmaschine mit permanenterregtem Axialfeld und Ringkernwicklung (SPARK). Um beim verwendeten spannungseinprägenden Zwischenkreisumrichter die bestmögliche Ausnutzung zu erwirken, wird die Raumzeiger-Pulsweitenmodulation verwendet. Die Regelung ist als feldorientierte Regelung in rotorbezogenen (d,q)-Koordinaten realisiert. Der erste Teil der Arbeit bestand darin, die vorhandenen Hardwarekomponenten an das SAB80C167-Evaluation Board anzupassen. Aus den Phasenströmen (LEM-Module) und der absoluten Rotorlage (Resolver) wurde ein Pulsmuster generiert, das einen 3-phasigen Brückenwechselrichter ansteuert. Die Stromsignale sind sinusförmige Signale und werden über ein Eingangsfilter der Analogeinheit zugeführt. Im zweiten und umfangreicheren Teil wurden die C-Routinen für die feldorientierte Regelung implementiert und optimiert. Mit Hilfe des Satzes nichtlinearer Differentialgleichungen, die die Synchronmaschine beschreiben, wurde der geschlossene Regelkreis entwickelt. Somit entstand die bekannte kaskadenförmige Reglerstrucktur mit PI-Stromregler, I-Drehzahlregeler und P-Lageregler. Um für den Stromregelkreis eine Zykluszeit von 400μs erreichen zu können, ist das Zahlenformat durchgängig Integer. Die bezüglich der Verarbeitungsgeschwindigkeit erzielten Ergebnisse sind im Vergleich zu bisherigen DSP-basierende Lösungen recht zufriedenstellend. Benötigte mathematische Funktionen sind als Iterationen bzw. als eine LUT (look-up table) realisiert. Es wurde eine angemessene Skalierung der Größen vorgenommen, damit der sich fortpflanzende Fehler möglichst gering bleibt. Der Regelmodus, der Sollwert und die maschinenabhängigen Parameter werden über die serielle Schnittstelle heruntergeladen. Ferner ist ein Steuermodus für eine Asynchronmaschine realisiert, in dem ein Betragszeiger mit einer festen Umlaufgeschwindigkeit eingeprägt wird. Der Betriebsmodus und die Betriebsparameter werden auf einem LCD-Display ausgegeben. Den Abschluß der Arbeit bildete die Messung der Stromrippel bei unbelasteter und belasteter Maschine, des Stromverlaufs und des Verhaltens beim Reversiervorgang und Sollwertsprung.
In den drei Lehrbüchern „Elektrotechnik für Ingenieure“ Band 1, 2 und 3 wird der Lehrinhalt allgemein behandelt und durch ausführlich berechnete Beispiele erläutert. Zu jedem Abschnitt sind viele Übungsaufgaben gestellt, die dem Lernenden das eigenständige Arbeiten ermögli- Für das Lösen praktischer Aufgaben, insbesondere von Übungs- und Klausuraufgaben, ist die kompakte Darstellung in der Formelsammlung gewählt, um das zeitaufwändige Nachschlagen in den Lehrbüchern zu ersparen. Die entsprechende Formel in ihrer Umgebung (Problemst- lung, Schaltung u. ä.) ist dabei entscheidend, nicht aber ihre Herleitung. Zu einer effektiven Prüfungsvorbereitung gehört aber auch das Rechnen von „alten“ Klau- ren, das bei Studierenden sehr beliebt ist, weil dann erst eine Selbstkontrolle über das erford- liche Leistungsvermögen möglich wird. Immer wieder haben mir Studenten bestätigt, dass sie erst nach dem Rechnen von mindestens drei „alten“ Klausuren in der Lage waren, die Klau- ren sicher zu bestehen. Das Ziel in der Prüfung ist selbstverständlich, möglichst viele Punkte in möglichst kurzer Zeit zu erreichen. Dafür muss der Prüfling zunächst die Aufgaben nach dem individuellen Schw- rigkeitsgrad beurteilen können: Routineaufgaben wie Netzberechnungen sind meist schnell - löst, Herleitungen von Formeln ähnlich wie in den Lehrbüchern können schwieriger und ze- aufwändiger sein, Aufgaben mit völlig neuer Problemstellung erfordern wohl am meisten Zeit und oft gute Nerven. Das Rechnen von Klausuren unterscheidet sich erheblich vom Rechnen von Übungsaufgaben, die in Lehrbüchern meist am Ende eines Kapitels stehen, wodurch das Sachgebiet bekannt ist.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,0, Universität Paderborn (Romanistik), Veranstaltung: Road Movies in Spanien und Lateinamerika, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Diarios de motocicleta ist eine internationale Co-Produktion des brasilianischen Filmregisseurs Walter Salles, u. a. produziert von Robert Redford. Der Film ist kein Dokumentarfilm, sondern ein biographisch orientierter Film, der nicht die Ikone Ché Guevara, sondern die 1952 unternommene neunmonatige Reise des jungen Medizinstudenten Ernesto Guevara und des Biochemikers Alberto Granados durch Lateinamerika thematisiert, basierend auf den Büchern Diarios de motocicleta (von Ernesto Guevara) und Con el Che por America Latina (von Alberto Granados). Ernesto wird durch den mexikanischen Schau-spieler Gael García Bernal repräsentiert, Alberto durch den Argentinier Rodrigo de la Serna. Der Film erzählt, wie zwei junge Männer aus dem argentinischen Buenos Aires einen lang ersehnten Traum verwirklichen und sich auf eine abenteuerliche Reise durch Südame-rika begeben. Er schildert den fortschreitenden Prozess hin zu einer veränderten Weltansicht Ernestos sowie den Beginn der allmählichen Entwicklung seiner revolutionären Ambitionen. Im Folgenden soll untersucht werden, inwiefern der Film als ein typisches Road Movie bezeichnet werden kann und welche Rolle die Bewegungs- und Fortbewegungsthematik darin spielen. Weiterhin soll, mittels einer Auseinandersetzung mit der narrativen Dimension des Films, der Versuch unternommen werden, den allmählichen Prozess der Identitätsbildung des zukünftigen Revolutionärs Che Guevara und dessen Verhältnis zu seiner Umwelt und den anderen Figuren im Film nachzuzeichnen, zumal die aufgeführten sozialen Interaktionen einen wichtigen Beitrag zu seiner inneren Selbstfindung leisten.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,7, Universität Passau, Veranstaltung: Hauptseminar: Bewältigung der Vergangenheit? Der spanische Bürgerkrieg im Spiegel von Literatur und Film, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Folgenden werde ich entsprechend des Werkes Los mitos de la guerra civil von Pío Moa einige der bedeutendsten Mythen über den spanischen Bürgerkrieg darstellen. Ich gehe in meiner weiteren Betrachtung von folgender Definition des Begriffes „Mythos“ aus: Als Mythen werden inspirierende Geschichten über Gefühle, religiöses oder ethnisches Verhalten bezeichnet, welche die gesellschaftliche Identität stärken. Sie werden gebildet von Propaganda und Werbung. Die Originalsprache der Mythen ist stark symbolisch und greift auf Personen, irreale Ereignisse oder Ereignisse, deren Realität in Hinblick auf die inspirierenden Ziele umgestaltet wurde, zurück. Aus dieser Irrealität leitet sich auch der zweite Bestandteil des Begriffs „Mythos“ ab, nämlich der einfache Betrug, der angezettelt wird, um politischen Anschluss hervorzurufen. Eine Folge der Mythifizierung des spanischen Bürgerkrieges ist, dass es heute schwierig ist, die beiden gegnerischen Seiten zu qualifizieren. Heute leidet die Bildung von Mythen unter der kritischen Korrosion, die versucht, die Realität hinter den Fabeln zu erschließen. Ausgehend von diesem Begriff rollt Moa in seinem Werk einzelne Mythen des spanischen Bürgerkrieges auf. In der nachfolgenden Arbeit wird zunächst einiges Grundsätzliches über Los mitos de la guerra civil und Pío Moa gesagt. Danach folgen vier Abschnitte über verschiedene Mythen des spanischen Bürgerkrieges, bevor zum Abschluss auf einige Diskussionspunkte eingegangen wird.
Seit vielen Jahren halten wir an der ETH Zürich einführende und fortge schrittene Laser-Vorlesungen für Studierende der Physik ab 5. Semester und für Doktorierende. Eine derartige Vorlesung ist an der ETH Zürich für Phy sikerlnnen seit 1990 obligatorisch. Da zudem Laser und ihre Anwendungen in der Technik immer bedeutsamer werden, gibt es seit einiger Zeit auch Laser-Vorlesungen für Studierende der Ingenieurwissenschaften. Unter die sem Gesichtspunkt kamen wir zum Schluß, unseren immer zahlreicheren Studierenden anstelle unserer eigenen vervielfältigten Vorlesungsnotizen ein Laser-Buch zu empfehlen. Wir fanden jedoch, daß die vorliegenden, meist älteren deutschsprachigen Laser-Lehrbücher unseren Wünschen nicht voll entsprachen. Nachdem von verschiedener Seite Interesse bekundet wurde, unsere Vorlesungsnotizen nach Überarbeitung als Buch zu ver öffentlichen, haben wir uns nach verständlichem Zögern darauf eingelassen. Maßgebend dafür war auch die Bereitschaft von Dr. Robert Kesselring, dipl. Phys. ETH, mitzuwirken und uns mit Rat, Tat und Kritik beizustehen. Auch letzteres war uns wichtig, da er die Vor- und Nachteile unseres Unter richts als Assistent und ehemaliger Hörer kannte. Ihm sind wir zu großem Dank verpflichtet, ebenso unseren vielen Fachkollegen und -kolleginnen in Ost und West, weIche uns seit über drei Jahrzehnten bei jedem Treffen neue Erkenntnisse über Laser mitteilen. Wir hoffen, daß sie, vor allem aber auch die Studierenden, dieses Buch willkommen heißen. Das vorliegende Werk ist gedacht als Lehr- und Sachbuch für Physiker, Ingenieure und Naturwissenschafter an Hochschulen und in der Industrie.
1.1 Von der Mikroelektronik zur Mikrosystemtechnik Es gibt zweifellos kein Gebiet der Wissenschaft und Technik des 20. Jahrhunderts, das eine vergleichbar stürmische Entwicklung erfahren hat wie die Mikroelektronik in den vergangenen 50 Jahren. Mit der Erfindung des Transistors (1948) und der Herstellung erster integrierter Schaltungen auf der Basis des Halbleitermaterials Silizium (1958) begann eine technische Revolution, die mit ihren Ergebnissen und Produkten inzwischen in fast alle Lebensbereiche unserer Gesellschaft hineinwirkt. Ohne die Erfolge der Mikroelektronik wäre die moderne Informations- und Kommunikationstechnik, die inzwischen die Berufswelt vieler Menschen wesentlich verändert hat, nicht denkbar. Das gilt auch für andere Bereiche wie z. B. die Me- zin-, die Verkehrs- und die Produktionstechnik. Der große technologische Fortschritt der Mikroelektronik beruht auf Miniaturisierung und Integration. Vor der Mikroelektronik wurden elektrische/elektronische Schaltungen aus - chanisch gefertigten Bauteilen wie Kondensatoren, Widerständen oder Elektronenröhren - sammengefügt und individuell abgeglichen. Aufgrund der Größe der Bauelemente war der Platzbedarf und das Gewicht hoch, die Packungs- und Funktionsdichte gering. Durch die - kroelektronik wandelte sich die Fertigung elektronischer Systeme grundlegend. Die B- elemente einer Schaltung wurden nun durch photolithographische Strukturierung und durch Schichttechnologien auf einem gemeinsamen Halbleiter-Substrat, dem Siliziumwafer, erzeugt.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 2,0, Freie Universität Berlin (IZ Europäische Sprachen), Veranstaltung: Schnittstelle Syntax-Phonologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Die hier vorliegende Arbeit verfolgt zwei Hauptanliegen: zum einen ist dies die Vermittlung von Basiskenntnissen und spezifischer Terminologie im Bereich der satzbezogenen Informationsstruktur im Allgemeinen. Zum anderen soll in ihr ein gezielter Blick auf die informationsstrukturellen Charakteristika des Spanischen gerichtet werden. Dieser Hauptteil der Arbeit wird wie folgt aufgebaut sein: Nach einer kurzen Einführung zur Grundwortstellung des Spanischen, d.h. derjenigen Satzkonstituentenabfolge, die aus syntaktischer Perspektive den informationsstrukturell unmarkierten Fall darstellt, sollen die ersten hier zu besprechenden Formen der Abweichung von dieser Unmarkiertheit vorgestellt werden: die sog. Hanging Topic-Konstruktion und die Linksversetzung, beides Formen der Herausstellung des Satzthemas in die linke Satzperipherie. Anschließend wird unser Augenmerk auf die verschiedenen Möglichkeiten der Fokussierung im Spanischen gerichtet sein, d.h. auf die diskursive Hervorhebung bestimmter Satzteile sowohl mit prosodischen Mitteln als auch über die Ebene der Syntax und die damit einhergehende Neuordnung der satzeigenen Konstituenten. Der Natur der Sache gemäß erstreckt sich die Relevanz der hier zu besprechenden Verfahrensweisen, der ihnen zugrunde liegenden Motivationen und der damit verbundenen Intentionen seitens der Sprecher hauptsächlich auf die mündliche Nähesprache; es steht somit also eine eher auf die spontane, gesprochene Kommunikation ausgerichtete Perspektive im Vordergrund, wodurch einige der hier in schriftlicher Form präsentierten Beispielsätze u. U. ein leicht befremdliches Gefühl im Leser auslösen könnten. Nach einer konzisen Darstellung der unmarkierten syntaktischen und prosodischen Phrasierungsmuster des Spanischen, durch die i. d. R. nur informationeller Fokus ausgedrückt werden kann, werden die Möglichkeiten systematischer Digression von den Grundwortstellungen SVO (und VSO) beschrieben werden, vermittels derer insbesondere kontrastive Fokussierung realisiert wird. Zur gezielten Hervorhebung bestimmter Satzelemente aus diskurspragmatischen Notwendigkeiten heraus stehen im Spanischen verschiedene Methoden zur Verfügung, welche im Folgenden detailliert untersucht werden sollen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Romanistik - Didaktik Spanisch, Note: 1,3, Universität Siegen, Veranstaltung: Bilder und Bildmedien im Spanischunterricht, Sprache: Deutsch, Abstract: Unter den heutzutage genutzten Lehrbüchern für Fremdsprachen lässt sich kaum noch eines finden, das keine Bilder, seien es Fotos, Comics oder andere Zeichnungen, enthält. Betrachtet man diese Bilder genauer, wirft sich einem die Frage auf, welchen Zweck diese Bilder erfüllen. Einige dienen der Gedächtnisunterstützung, einige der Illustration von bestimmten Themen, andere lassen jedoch auch gar keine Funktion erkennen. Auch außerhalb der Lehrwerke kann im Spanischunterricht mit Bildern und Bildmedien gearbeitet werden. Das entscheidende Kriterium dabei ist, dass durch das Bild ein Lernprozess in Gang gesetzt wird. Dabei können verschiedene Bilder unterschiedliche Funktionen übernehmen. Grammatikübungen und Wortschatz lassen sich beispielsweise durch sie semantisieren. Darüber hinaus können sie die Sprechaktivität fördern, denn Bilder erzeugen oftmals eine Spannung, die nur durch Sprache gelöst werden kann. Der Lehrer sollte sich dabei immer darüber bewusst sein, dass die Wahrnehmung bei verschiedenen Schülern unterschiedlich sein kann. Daher muss er zunächst abklären, was die Schüler auf dem Bild sehen. Der Fall, dass Dinge unterschiedlich gesehen werden, kann als Kommunikationsanlass gesehen werden. Nun gibt es eine Reihe von Bildtypen und dazugehörigen Aufgabenstellungen, die für den Unterricht geeignet sind. Abbilder, wie zum Beispiel Fotos, sind sehr produktiv, da sich die Betrachter sehr gut einbringen können. Analoge Bilder, zu denen unter anderem Symbole gehören, rufen Konnotationen hervor und fördern ein interkulturelles Lernen. So genannte logische Bilder stellen schematisch eine Handlungskette dar und verdeutlichen dadurch bestimmte Prozesse. Auch „bewegte“ Bilder, also Videofilme, sind im Fremdsprachenunterricht einsetzbar. Bei diesem Filmmaterial kann es sich um Dokumentationen, Nachrichtensendungen, Serien oder andere Formate handeln. Auch Spielfilme sind zu berücksichtigen. Im Folgenden sollen zunächst Argumente für den Einsatz von Spielfilmen sowie mögliche Aufgabenstellungen aufgezeigt werden. Im Anschluss daran soll ein konkretes Beispiel, und zwar der Film „Hola, ¿estás sola?“ von Icíar Bollaín und sein möglicher Einsatz im Unterricht, vorgestellt werden. Dabei sollen Gründe für die Auswahl dieses Films, seine Einbindung in Lehrwerke und unterschiedliche Aufgabenstellungen berücksichtigt werden. Ziel dieser Arbeit ist es die Vielseitigkeit dieses Spielfilms im Bezug auf Fremdsprachenunterricht zu verdeutlichen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Universität Leipzig (Romanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Es existiert eine Reihe von Theorien darüber, wie es zu diesem gewaltsamen Auf-begehren kommen konnte. Marxistische Autoren führen die Gründung der ETA auf die „franquistische Wirtschaftspolitik“ zurück und vertreten damit eine ökonomisch-soziologische Theorie. Die PNV (Partido Nacionalista Vasco) ist der Auffassung, die ETA sei aus einem Generationenkonflikt heraus entstanden. Payne vertritt die These, dass politische Differenzen ausschlaggebend für die Gründung der ETA waren. Lang erkennt richtigerweise, dass all diese Erklärungsansätze „eine [...] methodische Schwäche“ haben, denn „sie greifen ein Erklärungselement heraus und verabsolutieren es.“ Einen weitaus umfassenderen Ansatz liefert Waldmann, indem er ein analytisches Schema zu den Ursachen des ETA-Terrorismus aufstellt. Er unterteilt drei Ebenen: Die Quellen der allgemeinen Unzufriedenheit, die Lenkung der Unzufriedenheit in Richtung politischen und sozialen Protests und schließlich die Umsetzung des Potentials in organisierte Gewalt. Diese Arbeit soll nicht die aufgestellten Theorien, sondern vielmehr die Ursachen analysieren. Zwar orientiert sie sich an einem Kausalmodell nach dem Vorbild Waldmanns, doch verfolgt sie die Untersuchung nicht auf den genannten Ebenen. Es soll zuerst die Entstehung des baskischen Nationalismus im 19. Jahrhundert betrachtet werden, um anschließend sein Verhalten in der Franco-Ära zu erforschen. Im Zweiten Teil wird eingehend der gesellschaftliche Kontext zu untersuchen sein, der von Industrialisierung und Repression geprägt war. Letztlich wird die Perspektive auf die ETA selbst gerichtet, um herauszufinden, ob innerhalb der Organisation Gründe für die Gewaltanwendung zu finden sind.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Elektrotechnik, Note: 1, FH Campus Wien (Technisches Projekt- und Prozessmanagement), 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Seminararbeit wird nach einer Einführung in die Automatisierungstechnik mit der Erklärung des Begriffes Feldbereich auf den durch die Firma Bosch entwickelten CAN Bus eingegangen. Um einen Überblick in die Thematik zu bekommen werden die wichtigsten Feldbusse kurz angeschnitten. Die Grundlage der Kommunikation ist das OSI Schichtenmodell, dies wird im Bereich der für Feldbusse wichtigen Kommunikationsebenen beschrieben ebenso wird auch auf die einzelnen Schichten selbst eingegangen. Über die Verbindung der Aktoren u. Sensoren, sprich das Netzwerk, wird eine Übersicht über die Topologie und Netzstrukturen gegeben. Auf Nachrichtenaustausch, Multimasterfähigkeit, priorisierte Übertragungen wird im Detail eingegangen. Mit der Information über verschiedene Leitungsmedien, den Busabschluss und Treibern erfolgt ein weiterer Schritt zum Verständnis über ein CAN Bussystem. Im Zusammenhang mit der Übertragung im CAN-Bus werden Busübertragungszeiten und Synchronisationen durchleuchtet. Als letztes Kapitel werden die Elemente des Datenrahmens und deren Funktionen genau untersucht, auf die einzelnen Felder wie z.B. Datenfeld, Steuerfeld usw. eingegangen. Im Implementierungssatz befindet sich der innovative Gedanke für die Methodik zur Realisierung eines CAN Bus Systems in einem Fahrzeug.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,3, Universität Duisburg-Essen, Veranstaltung: Die spanische Sprache im Spiegel der Literaturgeschichten - Theorie und Praxis der Literaturgeschichtsschreibung des 19. und 20. Jahrhunderts, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit einem ganz speziellen Werk zum Thema Literatur-geschichtsschreibung des 20. Jahrhunderts. Es geht um das Buch Die Aufklärung in Spanien, Portugal und Lateinamerika, das im Jahr 1972 fertig gestellt und 1973 in München veröffentlicht wurde. Der deutsche Romanist Werner Krauss gilt als Autor des Buches, trotzdem enthält es auch Essays und andere wichtige Konzepte zur Aufklärung seiner hispanistischen Mitarbeiter Carlos Rincón, Karlheinz Barck und Fritz Rudolf Fries sowie von Francisco de Freitas Branco. Es ist die umfangreichste und vielseitigste Arbeit, die Krauss über die spanische Aufklärung veröffentlich hat.1 Sein methodisches Grundprinzip hierbei war die Erforschung der Geschichte durch eine Annäherung über kulturelle Besonderheiten und über die Bedeutung von gesellschaftlichen Stammbegriffen (wie z.B. Volk, Menschheit, Stand und Beruf), denen für eine bestimmte Epoche eine besondere Erschließungskraft zukommt.2 Bevor wir mit der Analyse des Werkes Die Aufklärung in Spanien, Portugal und Lateinamerika beginnen, soll in einem ersten Kapitel der Autor Werner Krauss ausführlich vorgestellt werden. Werner Krauss, der im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts gelebt hat, kann als eine ausgesprochen besondere Persönlichkeit bezeichnet werden. Er war deutscher Romanist, hat zwar nur zwei wirklich bedeutende Werke geschrieben, aber hat auch durch seine Arbeitsgruppe zur Geschichte der deutschen und französischen Aufklärung die Forschung in diesem Gebiet neu begründet und wichtige Erkenntnisse gewonnen. Des Weiteren hat Krauss in seinem Leben sehr prägende Ereignisse durchlebt. Beispielsweise hat er während des Nationalsozialismus aktiven Widerstand geleistet und wurde kurz darauf zum Tode verurteilt. Es sollen nun zunächst in Kapitel 2.1 seine wichtigsten Lebensdaten anhand einer Kurzbiographie dargestellt werden und daraufhin sollen in Kapitel 2.2 seine politischen Einstellungen und unterschiedlichen Lebensabschnitte genauer untersucht werden. In dem dritten Kapitel sollen dann zuallererst die Gliederung des hier zu untersuchen-den Werkes dargelegt und die Inhalte der einzelnen Kapitel kurz angerissen werden. Da dieses Werk eine Literaturgeschichte darstellt, soll als nächstes die Literaturgeschichts-schreibung kurz erläutert und daraufhin das besondere Vorgehen dieser Literaturgeschichte analysiert werden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,3, Universität Potsdam (Institut für Romanistik), Veranstaltung: Einführung in die Sprachwissenschaft für Romanisten, Sprache: Deutsch, Abstract: „Spanisch ist eine Weltsprache!“. Dieser Satz bewegt heute immer mehr Jugendliche dazu Spanisch zu lernen und sich mit der hispanischen Kultur auseinanderzusetzen. Sowohl kulturell als auch wirtschaftlich gesehen zählt das Erlernen dieser Sprache zu den Trends des 21. Jahrhunderts. Globalisierung und das stetige Wachsen der hispanischen Sprecherfamilie führen dazu, dass das Spanische als wahrer Exportschlager gilt und einen lebhaften Aufschwung erfährt. Würde man jedoch sagen „Kastilisch ist eine Weltsprache!“, so würde vermutlich der Großteil der deutschen Bevölkerung nicht wissen, dass das Kastilische als Synonym für Spanisch steht. Das Kastilische, welches zu den romanischen und damit auch zu den indogermanischen Sprachen gehört, wird von ca. 370 Mio. Menschen gesprochen und belegt damit nach Chinesisch und Englisch Platz drei auf der Weltrangliste. Gesprochen wird es auf fast allen Kontinenten: In Europa z. B. in Spanien, Andorra und Gibraltar; in Südamerika von der Bevölkerung z.B. Venezuelas, Perus, Chiles, Argentiniens oder Paraguays; in Mittelamerika wird Spanisch in z.B. Guatemala, Honduras oder Costa Rica gesprochen; in Nordamerika in Mexico und den USA. Auch die Karibik zählt zu den kastilisch geprägten Gebieten mit z.B. Sprechern auf Kuba, in der Dominikanischen Republik oder in Trinidad und Tobago. Auf dem afrikanischen Kontinent findet man Sprecher in Marokko, in der Westsahara oder Äquatorial- Guinea; in Ostasien auf den Philippinen. (vgl. Dietrich /Geckeler 2004:22 ff.) Diese Aufzählung zeigt, dass sich das Spanische auf der gesamten Welt ausgebreitet hat. Die wenigsten wissen jedoch um den Ursprung dieser Weltsprache, der sich daran begründet, dass das Spanische einen langen und wechselvollen geschichtlichen Sprachentwicklungsprozess durchlebt hat, der zum einen intern und zum anderen extern erfolgte. In dieser Arbeit wird die externe Sprachgeschichte des Spanischen kurz und übersichtsartig vorgestellt, wobei eine Eingrenzung auf die wichtigsten Einflüsse erfolgt. Diese sind der vorromanische Einfluss, die lateinische Grundlage, der germanische und arabische Einfluss und die Entwicklung zum heutigen Spanisch. Auf dieser Grundlage wird geklärt, inwiefern das Kastilische als Ergebnis dieser gelten kann.
Inhaltsangabe:Einleitung: Die Gesellschaft wandelt sich immer mehr zu einer Informations- und Kommunikationsgesellschaft. Die Schlüsseltechnologie in dieser Entwicklung stellt die Mikroelektronik dar. Die Mikroelektronik ist heute allgegenwärtig und aus unserer Gesellschaft nicht mehr weg zu denken und sie gewinnt immer noch mehr an Bedeutung in allen Lebenslagen. Im Jahre 2010 werden über 5 Milliarden Transistoren auf einem einzigen Chip integrierbar sein und die Entwicklungszyklen werden aus Wettbewerbsgründen immer kürzer. Das Entwurfsteam muss trotz der Komplexitätsexplosion dem Kosten- und Zeitdruck entgegenwirken. Aufgrund dessen muss sich die Entwurfsproduktivität in jedem Jahr mehr als verdoppeln, will sie der Chipentwicklung folgen. Der ungebrochene Technologiefortschritt hat dazu geführt, dass heute ganze Systeme aus mehreren Prozessoren und komplexen Verbindungsstrukturen auf einem einzelnen Chip gefertigt werden können (SoC). Um die Komplexität dieser Systeme und mögliche Anwendungen kontrollieren zu können, bedarf es einer Automatisierung des Entwurfs auch auf höheren Entwurfsebenen (High-Level-Synthese). Die Automatisierung des Entwurfs (Electronic Design Automation, EDA) stellt deshalb den Schlüssel zur Mikroelektronik und damit zu den Systemen der Zukunft dar. Heutiger Standard des Schaltungsentwurfs ist die Hardwarebeschreibung durch Hardwarebeschreibungssprachen (HDL), die durch CAE-Werkzeuge (Computer Aided Engineering) zur Schaltungssimulation und -synthese benützt werden. Dabei dient die Simulation der Überprüfung der Funktion des Entwurfs und die Synthese der Umsetzung der Beschreibung in eine Netzliste für die Implementierung der Schaltung auf die gewählte Zieltechnologie wie ASICs oder FPGAs. Als Hardwarebeschreibungssprachen haben sich weltweit die beiden Sprachen Verilog und VHDL etabliert. Die Simulation und Verifikation gewinnt zunehmend immer mehr an Bedeutung, je komplexer die Schaltungen werden. Es ist nicht mehr möglich Signale Takt für Takt auf ihre Richtigkeit zu überprüfen, sondern es müssen neue Verifikationsstrategien gefunden werden. Einer davon ist die Entwicklung von HDVL- Sprachen (Hardware Description and Verification Language). Diese Arbeit beschäftigt sich daher mit den bestehenden Problemen im Systementwurf und behandelt neue Sprachen und Werkzeuge die eine High-Level-Synthese ermöglichen. Im ersten Teil soll die Problematik näher dargestellt werden und einen kleinen Background geschaffen werden. [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Romanistik), Veranstaltung: Hauptwerke der Kubanischen Literatur im 19. und 20. Jahrhundert, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Hausarbeit, die im Rahmen des Hauptseminars “Hauptwerke der kubanischen Literatur im 19. und im 20. Jahrhundert“ verfasst wurde, behandelt das Werk „Celestino antes del alba“ von Reinaldo Arenas. „Celestino antes del alba“ ist Arenas erstes Werk und wurde 1967 veröffentlicht. Von all seinen Werken ist es das einzige, das je in Kuba herausgegeben wurde. Als Arenas ins Exil gehen musste, wurden alle seine Werke in Kuba verboten, darunter auch „Celestino antes del alba“. Das Werk fand großen Anklang bei den Kritikern und gewann den Literaturpreis Concurso Nacional Cirilo Villaverde del país. Die Nachfrage war so groß, dass es nach einer Woche schon vergriffen war. 1982 gab Arenas sein Werk unter dem neuen Titel „Cantando en el pozo“ heraus. Im folgenden wird jedoch der Titel „Celestino antes del alba“ verwendet. Das Werk ist das erste von insgesamt fünf, die aufeinander aufbauen und auch als ein zusammenhängender Text gesehen werden können. Die Pentagonie umfasst neben „Celestino antes del alba“ auch „El palacio de las blanquísimas mofetas“, „Otra vez el mar“, „El color del verano“ und „El asalto“. All diese Werke weisen autobiographische Züge zu Arenas Leben auf. Reinaldo Arenas wurde am 16.07.1943 in einem Dorf in der Nähe von Holguín geboren. Er wuchs mit seiner Mutter bei seinen Großeltern und Tanten in ärmlichen Verhältnissen auf. 1956 zog die Familie nach Holguín, wo Arenas die Schule besuchte und in einer Süßwarenfabrik arbeitete. Er beteiligte sich kurzzeitig an der Revolution im Jahre 1959, war jedoch nicht als Kämpfer geeignet, da er nicht gewaltbereit genug war. Nachdem er eine Ausbildung als landwirtschaftlicher Buchhalter gemacht hatte, zog Arenas nach Havanna um. Dort fand er eine Arbeit in der Biblioteca Nacional, da er zu dieser Zeit noch ein Anhänger der Revolution war. Als die Diskriminierung von Homosexuellen in Kuba zunahm, wurde es für Arenas problematisch. 1973 wurde er angeklagt, einen Jungen am Strand verführt zu haben und wurde deswegen in ein Rehabilitationszentrum eingewiesen. Dort wurde er gefoltert, damit er seine Homosexualität widerrufe.
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