Similar ebooks

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Theologie - Biblische Theologie, Note: 2+, Universität Osnabrück (Fachbereich Theologie), Veranstaltung: Proseminar: Einführung in das Neue Testament und seine Sprache II, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit behandelt die Sturmstillungsgeschichte nach Matthäus 8,18-27. Ich werde eine klassische Exegese durchführen und mich speziell mit der Bedeutung des Textes für die Matthäusgemeinde und in diesem Zusammenhang mit den Themen ,,Kleinglaube" und ,,Nachfolge" auseinandersetzen. Obwohl einige Kommentare (z.B. Gnilka, Sand) die Bibelstelle in zwei Abschnitte aufteilen, nämlich prinzipiell in ,,Nachfolge" (18-22) und ,,Seesturm" (23-27), habe ich mich dafür entschieden, sie als ein Ganzes zu sehen und zu analysieren. Dementsprechend werde ich in dieser Seminararbeit damit argumentieren, dass die Seesturmsequenz in unmittelbarem Zusammenhang mit der Nachfolge steht. Der Text birgt in seiner Komplexität meiner Meinung nach eine Vielfalt von Anhaltspunkten, die für beide Themen genügend Material liefert. Nachdem ich zunächst eine Übersetzung des Textes aus dem Evangelisch-Katholischen Kommentar (s. Bibliographie im 5. Kapitel) vorstelle und daran die Struktur erläutere, werde ich danach folgend zur Analyse übergehen. Darauf aufbauend habe ich im 3. Kapitel eine detaillierte Erklärung des behandelten Matthäustextes verfasst. Im 4. Kapitel werde ich zusammenfassend die Bedeutung des Textes für die Matthäusgemeinde herauskristallisieren.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte, Note: 1,6, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Hauptseminararbeit versuche ich mich mit Schleiermachers Verständnis von Kirchenzucht auseinander zu setzen. Um dieses aufzeigen zu können, werde ich zum Vorverständnis den Begriff "Kirchenzucht" im Allgemeinen erläutern. Dabei möchte ich sowohl das geläufige Verständnis der reformierten Tradition, als auch das der praktischen Theologie und Systematik darlegen. Die Bezeichnung "Kirchenzucht" ist in unserem Sprachgebrauch heute nicht mehr vorhanden. Deswegen expliziere ich anschließend Schleiermachers Verständnis des Begriffs, um dann weitergehend eine Verbindung zwischen dem "Reinigenden Handeln" und der "Kirchenzucht" in seiner Schrift "Die Christliche Sitte" herzustellen, welche ich mit Schleiermachers Beispielen zur Ausübung des reinigenden Handelns untermalen werde. Dazu muss ich in diesem Kapitel einführend erläutern, was "Reinigenden Handeln" bei Schleiermacher bedeutet. Zudem möchte ich mich mit der Fragestellung, inwiefern Schleiermachers Verständnis von Kirchenzucht etwas für die heutige Kirche austragen kann, beschäftigen. Dabei werde ich sowohl darlegen, wie heutzutage "Kirchenverbesserung" im Sinne Schleiermachers umgesetzt werden kann, als auch explizieren, wie der Einzelne in der heutigen Zeit innerhalb der Gemeinde des reinigenden Handelns teilhaftig werden kann. Zum Schluss folgt dann ein begründetes Fazit, welches die wichtigsten Aussagen meiner Arbeit bündeln und auswerten soll.
Essay aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Theologie - Systematische Theologie, Note: 1,0, Justus-Liebig-Universität Gießen, Veranstaltung: Einführung in die Systematische Theologie, Sprache: Deutsch, Abstract: „Wir glauben an IHN, das Fliegende Spaghettimonster. ER hat die Welt erschaffen, [...]. ER hat [...] uns glauben gemacht, die Welt wäre entstanden und hätte sich selber geschaffen. [...] Wir sind die einzigen, die den wahren Glauben erkennen und weitergeben. Beten Sie IHN an, denn ER ist Schöpfer und der Herr in der Nudelsauce. RAmen!“ - Diese Zeilen klingen wie ein Glaubensbekenntnis. Doch hier wird statt von Gott von einem fliegenden „Spaghettimonster“, einem „Herr in der Nudelsauce“ und von „RAmen“ statt „Amen“ gesprochen. Laut dem Begründer Bobby Henderson ist das Fliegende Spaghettimonster (abgekürzt FSM) eine eigene Religion. Anhand der Begriffe Religion und Religiosität, die bereits in der Vorlesung des Wintersemesters 2010/2011 „Einführung in die systematische Theologie“ behandelt wurden, möchte ich erörtern, ob man das FSM wirklich als Religion bezeichnen kann. Es soll geschildert werden, was Religion und Religiosität jeweils ist und warum diese Begriffe nicht miteinander gleichzusetzen sind bzw. warum man sie von einander unterscheiden muss. Außerdem ist es für die Klärung der Frage, ob das FSM eine Religion ist, von Belang, die Entstehung bzw. den Entstehungsort von Religiosität zu diskutieren. Als erstes möchte ich darauf eingehen, in welchem Kontext das Fliegende Spaghettimonster entstanden ist.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Theologie - Biblische Theologie, Note: 1,3, Universität Paderborn (Fakultät für Kulturwissenschaften/ kath. Theologie), Veranstaltung: Einführung in die biblische Textauslegung, 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Hohelied heißt im hebräischen auch „Das Lied der Lieder“, was bedeutet, dass es das schönste aller Lieder ist. Als eines der poetischsten Bücher der Bibel, präsentiert es eine Folge von Gedichten über die Liebe von Mann und Frau, die sich verhindern, die sich verlieren, sich suchen und sich finden.1 Auffallend an dieser Sammlung ist, dass ein religiöser Gedanke nur schwer zu finden ist.2 Das ganze Buch ist von der ersten bis zur letzten Zeile so ohne Gott, so ohne jede Religion, doch trotzdem wurde es kanonisiert.3 Der Zweifel in jüdischen Kreisen zeigt, wie sein rein weltlicher Inhalt noch im 1. und 2. Jh. nach Christus Anstoß erregte, so dass man über die Zulässigkeit seiner gottesdienstlichen Verlesung sogar stritt.4 Vor seiner Aufnahme in den Kanon dürften die Lieder in der Tat als „rein profane“ Liebeslieder verstanden worden sein. In der jüdischen Liturgie wird das Hohelied als Festrolle zum Paschafest gelesen5, da das ganze Buch von dem Verhältnis Jahwes zu Israel und sein Anfang vom Auszug aus Ägypten handelt.6 In der christlichen Bibel gehört es zur Weisheitsliteratur, ähnlich wie das Buch der Sprichwörter und Kohelt.7 Eigentlich wird in der alttestamentlichen Literatur die Liebe zwischen Mann und Frau nur im Hinblick auf die Erzeugung von Nachkommenschaft thematisiert, im Kontext einer weitgehend patriarchisch strukturierten Gesellschaft.8 Das Hohelied besingt die erotisch-sexuelle Liebe zwischen Mann und Frau jedoch unabhängig von gesellschaftlichen Konventionen als eine Macht nach eigenen Gesetzen. Diese Hausarbeit betrachtet das vierte Kapitel des Hohelieds näher, welches als Höhepunkt des Hohelieds angesehen wird. Als erstes wird ein Übersetzungsvergleich durchgeführt. Dabei werden zunächst die verschiedenen Übersetzungen allgemein beleuc htet. [...] 1 vgl. Die Bibel; Einheitsübersetzung, Das Hohelied Prolog, S: 729 2 vgl. Brünenberg, Esther/ Meurer, Thomas; Die 100 wichtigsten Daten, Die Bibel, S. 52 3 vgl. Schwienhortst- Schönberger, Ludwig; Das Hohelied, Einleitung in das Alte Testament, S. 350 4 vgl. Kaiser, Otto; Einleitung in das Alte Testament, 360 5 vgl. Augustin, Matthias/ Kegler, Jürgen; Bibelkunde des Alten Testaments, Ein Arbeitsbuch, S. 297 6 vgl. Kaiser, Otto; Einleitung in das Alte Testament, S. 360 7 vgl. Die Bibel; Einheitsübersetzung, Das Hohelied Prolog 8 vgl. Schwienhörtst- Schönberger, Ludwig; Das Hohelied, Einleitung in das Alte Testament, S. 350
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Theologie - Systematische Theologie, Note: 1, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Veranstaltung: Grenzfragen zwischen Theologie und Naturwissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Widersprechen sich Theologie und Naturwissenschaft? Schließen sie sich gegenseitig aus? Oder lassen sie sich miteinander vereinbaren? In die vergangenen Jahrhunderte zurückblickend sehen wir eine schier unendliche Fülle von immer öfter aufkommenden Infragestellungen, Angriffen und Abwehrhaltungen, sowohl auf Seiten der Kirche als auch auf Seiten der Naturwissenschaft. Eines der nach wie vor aktuellen Themen der Diskussion zwischen Naturwissenschaften und Theologie ist die Entstehung der Welt. Vom Schöpfungsbericht des Alten Testaments hört man nur noch wenig, denn unserer aufgeklärten Gesellschaft wurde er nicht mehr zumutbar und somit ließen sich die ersten Kapitel des Buches Genesis recht rasch in den Hintergrund drängen. Hierfür ist größtenteils die immer mehr vorstoßende und erstarkende Naturwissenschaft verantwortlich. Scheinbar längst überholte Ansichten werden mehr und mehr mit modernen, konkurrierenden Wissenschaftstheorien konfrontiert und zu widerlegen versucht. Die Urknalltheorie, Raum- und Zeitkrümmung sowie auch die Evolutionstheorie vertragen sich ganz offensichtlich nicht mit der Schöpfung durch Gott. Doch wie denkt sich denn die Naturwissenschaft die Entstehung des Universums? Was bedeutet überhaupt Schöpfung und Schöpfung aus dem Nichts und wie hat sich die Lehre darüber entwickelt? Auf diese Fragen möchte ich in meiner Arbeit weiter eingehen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Theologie - Systematische Theologie, Note: 2, Ludwig-Maximilians-Universität München (Departement für Katholische Theologie, Lehrstuhl für Neutestamentliche Exegese - Lehrstuhl für Moraltheologie, PD Dr. Christoph Heil - Prof. Dr. Konrad Hilpert), Veranstaltung: Hauptseminar: 'Ihr seid das Salz der Erde und das Licht der Welt...' - Die Bergpredigt im Dialog zwischen Exegese und Theologischer Ethik, Sprache: Deutsch, Abstract: In dem Mitte Februar 2001 veröffentlichten und von 60 amerikanischen Intellektuellen unterzeichneten Manifest „What we ́re fighting for” wurden der Öffentlichkeit seinerzeit die Beweggründe Amerikas für den Krieg in Afghanistan dargelegt . Mit dem Dokument war versucht worden, für diesen Krieg eine „Rechtfertigung“ zu schaffen: „Es gibt Zeiten (...), in denen es nicht nur moralisch gerechtfertigt, sondern sogar geboten ist, den Krieg zu erwägen - als Antwort auf katastrophale Gewaltakte, Hass und Ungerechtigkeit. Derzeit erleben wir einen solchen Moment. Der Gedanke des »gerechten Krieges« hat eine breite Grundlage; seine Wurzeln finden sich in vielen Religionen (...)” . Die vorliegende Arbeit möchte kurz nachzeichnen, wie sich die in dem Manifest zitierte moraltheologische Ausprägung der ́bellum iustum` - Lehre in der katholischen Kirche bis in das 20. Jahrhundert wandeln konnte und dabei deren wichtigste Fragestellungen aufzeigen. Zunächst soll aber gefragt werden, welchen Maßstab Jesus in der Bergpredigt jedem Einzelnen für sittliches Handeln im Bezug auf die „Gewaltfrage“ an die Hand gegeben hat; die exegetische Betrachtung dieser Schriftstellen soll darüber Klarheit verschaffen . Doch wie sind die genannten Forderungen heute zu verstehen? Diese Frage stellt sich aufgrund der besonderen Brisanz von immer verheerenderen Kriegen in unserem technologischen Zeitalter; der letzte Abschnitt zeigt, wie die Kirche dazu Stellung genommen hat und inwiefern die klassischen Kriterien heute noch „haltbar“ sind .
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Theologie - Systematische Theologie, Note: 2,0, Christian-Albrechts-Universität Kiel, 45 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Sexualität ist einer der wesentlichsten Aspekte menschlichen Daseins und, wie auch immer man sich die entsprechenden Zusammenhänge im Einzelnen konkret vorstellen mag, sowohl Folge und Ausdruck als auch Auslöser elementarster menschlicher Regungen. Sich dessen bewusst verwundert es nicht, dass sie immer wieder Gegenstand öffentlicher Diskussionen und nicht selten auch stärkster Auseinandersetzungen wird. Seit einigen Jahren ist, nicht zuletzt durch die gute Lobbyarbeit zahlreicher verschiedener und einander bisweilen heftigst bekämpfender Interessenverbände und –Initiativen (PorNo; Smart Rhein-Ruhr; Arbeitskreis SM und Christsein etc.), der erotische Sadomasochismus für die Allgemeinheit verstärkt von Interesse. Er ruft gleichermaßen Anhänger wie seriöse Kritiker und auch fanatische Feinde – radikal-feministische Populisten wie EMMA-Herausgeberin Alice Schwarzer sprechen inzwischen in schon fast demagogisch anmutender Weise von „Sexualfaschismus“ und rücken SM-Pornografie in ideologische Nähe zum Genozid – auf den Plan. BDSM polarisiert. Umso bedauerlicher ist es, dass sich bis dato keine der in Deutschland relevanten Volkskirchen und nur wenige Theologen explizit zu dieser Art der Erotik geäußert haben. Die vorliegende Arbeit leistet hier gewissermaßen theologische Pionierarbeit.
Quellenexegese aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Theologie - Biblische Theologie, Note: 2,0, Universität Rostock (Theologische Fakultät), Veranstaltung: Einführung in die exegetischen Methoden des Alten Testaments, 29 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit stellt einen Versuch einer Textexegese dar. Das gewählte Thema entstammt dem Alten Testament und lautet Micha 3, 5-8 wahre und falsche Propheten. Das Wort Prophetie bedeutet, in die Zukunft zu schauen. Die alttestamentarischen Propheten waren von Gott inspiriert. Er ließ sie in die Zukunft blicken und gab ihnen den Auftrag, das Kommende zu verkünden. Des Weiteren prangerten die Propheten auch das gegenwärtige Übel an. Die von den Propheten vorhergesagte Zukunft war fast ausschließlich düster, und zwar deshalb, weil die Israeliten der Sünde verfallen waren, als sie den von ihrem Gott verlangten Monotheismus aufgaben. Die Anprangerung der Sünden stellte einen großen Teil der Botschaft der Propheten dar, wobei die Sünden religiöser, moralischer oder sozialer Art sein konnten. Die Propheten waren die wichtigsten Wahrer des Monotheismus in Israel, was am Anfang bedeutete, dass die Israeliteten keinen anderen Gott als den ihren verehren durften. Später wandelte sich dies dahingehend, dass es außer dem eigenen keinen anderen Gott mehr gab. Das Buch Micha ist ein Teil des Zwölfprophetenbuches. Es steht an sechster Stelle im Dodekapropheton. Die anderen, so genannten, kleinen Propheten sind Hosea, Joel, Amos, Obadja, Jona, Nahum, Habakuk, Zefanja, Haggai, Sacharja und Maleachi. Zusammen mit den so genannten „großen Propheten“, nämlich Jesaja, Jeremia und Ezechiel, ist die Rede, wenn vom Gesetz und den Propheten als der für die Juden verbindlichen Richtschnur für ein rechtmäßiges Leben gesprochen wird. Die Bücher im Dodekapropheton sind epochal eingeteilt . Die ersten sechs Propheten werden in das 8. Jh., die dann folgenden drei Propheten in das ausgehende 7. Jh. und die letzten drei in das ausgehende 6. Jh. eingeordnet. Die Bezeichnung der kleinen Propheten geht auf den Kirchenvater Augustin zurück.
Als Thomas Frings im Februar 2016 sein Amt als Pfarrer niederlegt, ins Kloster geht und diesen Schritt öffentlich erklärt, ist das Echo gewaltig. Nicht nur in den Medien, auch unter Amtsbrüdern und Gläubigen. Tausende Followers auf Facebook liken seinen Schritt. Sie spüren: Dort ist jemand, der nicht aus Trotz oder Angst, sondern aus tiefer Liebe zur Kirche eine solch schwere Entscheidung getroffen hat. Auch in seinem Buch redet Frings Klartext, benennt Missstände und gibt Einblick in sein Seelenleben als Pfarrer. Er kritisiert, zeigt aber auch neue Wege auf und liefert Erklärungen und Lösungsansätze. Für Thomas Frings ist klar: Kirche muss wieder mehr Kirche sein, wenn sie überleben will. Und: "Ich habe kein Problem. Ich bin voller Energie und liebe meine Kirche. Ich will nichts anderes sein als Priester. Aber so kann es nicht weitergehen." "Als ich schweren Herzens meine Gemeinde verlassen habe, da wurde ich auch mit dem Vorwurf konfrontiert, der Hirte verlasse seine Herde. Doch musste ich in dem Moment nicht selber darauf reagieren, sondern ein älterer Herr ergriff das Wort und sagte: Das kann man selbstverständlich so sehen. Wenn jedoch auf den alten Wegen immer weniger Schafe mitgehen und man immer weniger weiß, wohin es gehen soll, dann muss es vielleicht auch irten geben, die die Herde einmal verlassen um vorauszugehen und nach neuen Wegen suchen." (Thomas Frings) "Was ich aber nicht verloren habe, ist der Glaube daran, dass es ein christliches Programm für unsere Gesellschaft gibt, für das es sich zu leben lohnt." (Thomas Frings)
Doris Wagner schildert erstmals ausführlich die unterschiedlichen Facetten des Phänomens manipulativer Seelenführung im Bereich der katholischen Kirche und verdeutlicht diese durch eine Vielzahl realer Fallbeispiele. Dabei thematisiert sie auch die tieferen Ursachen für diese Art des Missbrauchs. Ihr aufrüttelnder Weckruf macht deutlich, dass die katholische Kirche das Phänomen nicht länger ignorieren kann. Gerade auch im Zusammenhang mit der Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs gilt es vielmehr, den Blick hierfür zu schärfen. Das Phänomen gefährlicher "Seelenführer" von Sekten oder aus evangelikalen Freikirchen ist bekannt. Dass ähnliche Praktiken auch in der katholischen Kirche vorkommen, ist entweder ein Tabu oder wird toleriert. Dieses Buch beschäftigt sich mit diesem Phänomen in der katholischen Kirche und will vor allem Betroffenen und Verantwortlichen helfen, es zu verstehen. Was genau fügt Menschen sogar in kirchlich anerkannten und teils angesehenen Gemeinschaften und Bewegungen solchen schweren Schaden zu? Und warum ist das in der Kirche überhaupt möglich? Doris Wagner nimmt die Perspektive der Betroffenen ein und versucht die spirituelle Dynamik zu begreifen, die hinter den Geschichten und dem Leid der Opfer steht. Sie bietet damit eine allgemeinverständliche Diskussionsgrundlage für die Auseinandersetzung mit spirituellem Missbrauch in der katholischen Kirche. Indem sie versucht, möglichst anschaulich zu beschreiben, was passiert, wenn Menschen in der Kirche geistlichen Missbrauch erleben, und indem sie konkrete Fälle darstellt, will sie Betroffenen und kirchlichen Verantwortlichen die Problematik bewusst machen. Ihr Anliegen ist es, Erfahrungen zu schildern, Probleme zu benennen, Fragen zu stellen und erste Vorschläge zu machen, wie geistlicher Missbrauch in der Kirche verstanden werden kann, damit das Sprechen darüber überhaupt möglich wird. Geistlicher Missbrauch wird in diesem Debattenbuch als die Verletzung spiritueller Autonomie gedeutet und spirituelle Autonomie als ein grundlegendes Selbstbestimmungsrecht jedes Menschen. Doris Wagner macht einen Vorschlag, was man unter "Spiritualität" und "spiritueller Selbstbestimmung" verstehen könnte – und warum diese Selbstbestimmung so wichtig ist. Daraus wird verständlich, welche verheerenden Folgen die Beschneidung dieser Selbstbestimmung hat und welche Denkmuster und Traditionen sie in der katholischen Kirche ermöglicht und begünstigt. Gleichzeitig erfolgt die Annäherung an die Frage, wie man geistlichem Missbrauch vorbeugen kann und wie Opfer dieses Missbrauchs wieder zu voller spiritueller Autonomie zurückfinden können. Jochen Sautermeister, Professor für Moraltheologie und Direktor des Moraltheologischen Seminars an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn, bekräftig in seinem Nachwort: "Zur Förderung von spiritueller Selbstbestimmung und zur Verhinderung von geistlichem Missbrauch bedarf es neben theologischer und spiritueller Bildung einer Aufklärung über die Strategien und Dynamiken spirituellen Missbrauchs, wie sie von Doris Wagner sensibel und transparent beschrieben worden sind."
Stille ist ein Geschenk Gottes, sagt der Benediktiner und Weisheitslehrer David Steindl-Rast. In diesem Buch beschreibt er einen Weg der Stille, der uns lehrt, mit unserem Leben und mit uns selbst achtsamer umzugehen. So lernen wir wieder die leisen Schönheiten des Alltags zu entdecken und zu schätzen. Ein im besten Sinne des Wortes leises Buch, das uns im Lärm und der Hektik des Lebens Ruheoasen schenkt und uns die reiche Spiritualität von David Steindl-Rast näherbringt. "Die Stille der Ordnung ist eine dynamische Stille, die Stille einer Flamme, die in vollkommener Ruhe brennt, oder eines Rads, das sich so schnell dreht, dass es stillzustehen scheint. Schweigen in diesem Sinn ist nicht nur eine Eigenschaft der Umgebung, sondern in erster Linie eine Einstellung, eine Haltung des Hörens. Lasst uns also einander Schweigen schenken. Lasst uns damit auf der Stelle anfangen." (David Steindl-Rast) Stille ist ein Geschenk Gottes, sagt der Benediktiner und Weisheitslehrer David Steindl-Rast. In diesem Buch beschreibt er einen Weg der Stille, der uns lehrt, mit unserem Leben und mit uns selbst achtsamer umzugehen. So lernen wir wieder die leisen Schönheiten des Alltags zu entdecken und zu schätzen. Ein im besten Sinne des Wortes leises Buch, das uns im Lärm und der Hektik des Lebens Ruheoasen schenkt und uns die reiche Spiritualität von David Steindl-Rast näherbringt. "Die Stille der Ordnung ist eine dynamische Stille, die Stille einer Flamme, die in vollkommener Ruhe brennt, oder eines Rads, das sich so schnell dreht, dass es stillzustehen scheint. Schweigen in diesem Sinn ist nicht nur eine Eigenschaft der Umgebung, sondern in erster Linie eine Einstellung, eine Haltung des Hörens. Lasst uns also einander Schweigen schenken. Lasst uns damit auf der Stelle anfangen." (David Steindl-Rast)
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Theologie - Systematische Theologie, Note: 1,0, Freie Universität Berlin, Veranstaltung: Warum? Das Leiden als Frage an Gott., 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Jahre 1984 erhielt Hans Jonas von der Evangelisch-theologischen Fakultät der Eberhard-Karls-Universität den Dr. Leopold-Lucas-Preis verliehen. Das Thema seines Festvortrages „Der Gottesbegriff nach Auschwitz. Eine jüdische Stimme“ drängte sich ihm auf, als er erfuhr, dass der Namensträger des Preises in Theresienstadt starb und dessen Frau ebenso wie Jonas ́ Mutter in Auschwitz ermordet wurde. Jonas wählte das Thema, wie er schreibt, mit „Furcht und Zittern“. Denn seinem Philosophieverständnis stand die Schuld gegenüber, den Opfern von Auschwitz „so etwas wie eine Antwort auf ihren längst verhallten Schrei zu einem stummen Gott nicht versagen“ zu können. Anders gesagt, er wollte dem Schweigen Gottes nicht noch das Schweigen von Gott hinzufügen. Hans Jonas wurde 1903 geboren. Er studierte bei Heidegger und Bultmann. Sein Verhältnis zum Judentum beschreibt er als typisch für moderne zeitgenössische Juden, die ihre Erbschaft nicht preisgeben haben, ohne dabei in strengem Sinne gläubig zu sein. 2 Wohl am besten gibt seine Haltung ein Erlebnis wieder, von dem Jonas in Gesprächen mit Rachel Salamander berichtet: Jonas wurde einmal recht unvermittelt gefragt, ob er an Gott glaube. Salamander schreibt (Jonas wiedergebend): „So direkt bin ich das noch nie gefragt worden - und das von einer fast fremden Person! Ich sah sie erst etwas ratlos an, dachte nach und sagte - zu meiner eigenen Überraschung: ́Ja!` Hannah (Hannah Arendt, B. R.) zuckte zusammen - ich weiß noch, wie sie mich fast erschrocken ansah. >Wirklich? Und ich erwiderte: Ja. Letzten Endes ja. Was immer das bedeuten mag, die Antwort ́Ja` kommt der Wahrheit näher als ́Nein`.“ [...]
Previously published under the title: „Bist du der Einzige, der nicht weiß, was geschehen ist?“, the German version of “The Stranger on the Road to Emmaus”.

Es wurde das „am meisten miss­verstandene Buch aller Zeiten“ genannt.

In seinem Namen wurden Kriege geführt, Skandale hervorgerufen und Politik gemacht. Theologen und Kritiker aller Schattierungen haben dieses Buch sowohl verteidigt, als auch angefochten. Vielleicht haben Sie sich auch schon gewundert, warum die Bibel solche Kontroversen hervorruft. Dennoch stellt sich die Frage: „Was sagt dieses Buch wirklich aus?“

Das vorliegende Buch erklärt das grundlegende Thema der Bibel auf einfache und verständliche Weise. Anstatt sich mit Details zu befassen und dabei das Gesamtbild zu verlieren, verbindet der Autor den Text zu einer großen, umfassenden Erzählung. Dabei werden die Ereignisse aus der Perspektive derer betrachtet, die zugegen waren, als Geschichte geschrieben wurde. Das Resultat ist manchmal amüsant und manchmal beängstigend, aber immer treu zu der ursprünglichen Bedeutung des Textes.

Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, werden Sie der Bibel vielleicht mehr Beachtung schenken als jemals zuvor. Oder aber Sie entscheiden sich, ihr nicht zu glauben. Die objektive Vorgehensweise des Autors überlässt diese Wahl völlig Ihnen.

„Obwohl ich seit mehr als 30 Jahren zur Kirche gegangen bin, ergab die Bibel für mich keinen Sinn. Sie war voll von zusammenhanglosen Geschichten. Aber jetzt fügt sich alles ganz klar und logisch zusammen. Es ist wirklich kaum zu fassen.“

Fachbuch aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Theologie - Biblische Theologie, , Veranstaltung: Schulprojekt, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein sich seit geraumer Zeit wiederholendes und sehr kritisch gesehenes Problem ist die Frage der Integration von Menschen, die in Deutschland Schutz suchen oder neu starten wollen. Gerade für junge Menschen ist der Spagat zwischen der alten und der neuen Heimat sehr schwer. Besonders in der Schule zeigen sich im Bezug auf die soziale Eingliederung, den unterschiedlichen religiösen Voraussetzungen, dem Leistungsvermögen der Kinder und Jugendlichen die ausgeprägten Sprachprobleme besonders deutlich. Die Notwendigkeit einer gezielten Sprachförderung hin zur eigenständigen Arbeit an Texten, schriftlich wie mündlich, sind ursächlich dafür, dass dieses Buch in intensiver Zusammenarbeit mit einer Klasse der Sekundarstufe I und ihrem Klassenlehrer der Ernst-Reuter-Schule in Offenbach eng am Leben der Schüler erarbeitet werden konnte. Es wurden die Probleme und Fragestellungen, die nicht nur Erwachsene, sondern auch diese jungen Menschen beschäftigen aufgenommen, beschrieben und dann gemeinsam nach möglichen Lösungswegen gesucht. Dabei wurden die Sprachbarriere und damit verbundenen Probleme besonders deutlich: Sich in nur „bruchstückhaften“ Sätzen auszudrücken ist das eine. Das Wissen, sich nicht gut ausdrücken zu können, das andere. Das lässt junge Menschen stumm werden – die Angst vor der Blamage, vor beleidigenden Angriffen sind logische und nachvollziehbare Folgen. „Ich habe Angst, dass mich die anderen auslachen, wenn ich vielleicht etwas Falsches sage“ antwortet eine Schülerin, auf ihr ganz persönliches Schweigen im Unterricht angesprochen. Schülerinnen und Schüler kommen mit schlechten Noten an weiterführende Schulen. Die Lehrkräfte stellen fest, dass die Schüler/innen im Bereich der Grundkenntnisse Mathematik, wie Addition oder Subtraktion, große Lücken haben, das Bearbeiten von Aufgabenstellungen nicht beherrschen. Die intensive und zeitraubende Einzelbeschäftigung verdeutlicht, dass kein mathematisches, sondern ein Sprachproblem vorliegt. Wer die Begriffe „abheben von einem Konto“ nicht kennt, kann in der Folge auch keine Subtraktionsrechung erstellen und die geforderte Leistung nicht erbringen. Das lässt sich im Grunde auf alle Unterrichtsfächer und die Lebensbereiche der Schülerinnen und Schüler eins zu eins übertragen. Alle Schüler/innen haben mit ihrem Klassenlehrer intensiv mitgearbeitet. Die Sprache des Buches ist dem Anspruch, Können und Leistungsvermögen der Klasse angepasst.
©2019 GoogleSite Terms of ServicePrivacyDevelopersArtistsAbout Google|Location: United StatesLanguage: English (United States)
By purchasing this item, you are transacting with Google Payments and agreeing to the Google Payments Terms of Service and Privacy Notice.