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Vorwort des Autors, Januar 2018: Deutsche Banken im Umbruch - zahlreiche Prognosen der Future Banking Master Thesis tatsächlich eingetreten. Die Master Thesis „Future Banking oder die Wiederentdeckung des privaten Kunden“ ist in ihrer Zustandsbeschreibung, Analyse und Prognosen zur deutschen Bankenlandschaft aktueller denn je und unverändert relevant. Der jüngste Vorgang, die Integration der Postbank im Privatkundengeschäft der Deutschen Bank, bestätigt nur einen der vorhergesagten Trends: die voranschreitende Konsolidierung innerhalb der drei Säulen der deutschen Kreditwirtschaft. Bereits vor zehn Jahren notierte der Autor in seinem Vorwort: "Die beschriebene Verdrängungswettbewerb hat mittlerweile in allen Sektoren des Bankgewerbes um sich gegriffen. Sparkassen, Genossenschaftsbanken und die Privatbanken läuten derzeit eine Preisrunde nach der anderen ein, um neue Kunden zu gewinnen und abwanderungsgefährdete Kunden an das jeweilige Institut zu binden.“ Zehn Jahre später steckt die gesamte Branche unverändert tief in der Krise und auf deutlichem Konsolidierungskurs. Dies zeigen auch die Mitarbeiterzahlen im deutschen Bankgewerbe. [...] Preisdruck und Margenverfall, Null- bzw. Niedrigzinsen, Bad Banks bzw. Abwicklungsadressen, massive Internetkonkurrenz von Non und Near Banks, Fin-Techs, Fusionen und Übernahmen bestimmen daher das Geschehen im deutschen Bankenmarkt. Dem Geschäft mit Privatkunden wird gleichwohl erneut eine heilsame Wirkung zugesprochen, stellt es die Geschäftsgrundlage einzelner Häuser doch auf vermeintlich breite Füße und soll eine Bank somit krisenfest machen. Doch ist dies tatsächlich der Fall? Wie sieht die Bankenlandschaft im Jahr 2025 aus? Die vorliegende Master Thesis „Future Banking oder die Wiederentdeckung des privaten Kunden - Analysen, Strategien und Szenarien für das Retailgeschäft deutscher Banken“ beschreibt die wesentlichen Entwicklungen im deutschen Retail-Bankenmarkt en detail - und mit besonderen Hinblick auf die drei Säulen des deutschen Kreditgewerbes, den öffentlich-rechtlichen Sektor, den genossenschaftlichen Bereich und das private Bankgewerbe. Das frühe Erscheinungsjahr 2004 macht die Arbeit insbesondere im historischen Vergleich besonders hilfreich. Sie bietet in einem schnellen Überblick eine ideale Basis um Geschäftsstrategien deutscher Banken auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen und mit der aktuellen Situation abzugleichen. Dadurch lassen sich aktuellste Handlungsempfehlungen ableiten und erarbeiten.
Inhaltsangabe:Einleitung: Aktuelle Trends des Ausschüttungsverhaltens in den USA: Dividends are simply divine.. So lautet der Titel eines Beitrags über den Trend stetig wachsender Dividendenausschüttungen der US-Konzerne der US-amerikanischen Zeitschrift Business Week . Allerdings genießt die Dividende weltweit einen höheren Stellenwert als in den USA. So liegt die USA bei einem Vergleich mit europäischen Ländern mit ihrer Dividendenrendite von durchschnittlich 1,375 Prozent an letzter Stelle. Einen starken Rückgang hatte die Dividendenrendite im Standard&Poor ́s 500 Aktienindex von über 4 Prozent in 1990 auf fast 1 Prozent in 1999 zu verzeichnen. Diese starke Abnahme wurde auch durch das starke Wachstum des Aktienrückkaufvolumens beeinflusst. So stieg das Aktienrückkaufvolumen in den letzten 30 Jahren von 3,6 Mrd. US-Dollar in 1977 auf über 2.000 Mrd. USD in 2005. Trotzdem ist auch in den USA wieder ein Anstieg der Dividendenzahlungen zu verzeichnen. So zahlte die Microsoft Corporation erstmals 2004 eine Dividende von 16 Cents pro Aktie. Auch die Unternehmen aus dem Informationstechnologiebereich der S&P 500 Unternehmen erhöhten 2003 ihre Dividendenzahlungen um 95 Prozent gegenüber 2002. Somit erreichte auch die Dividendenrendite der S&P 500-Unternehmen im Juli 2008 erstmals wieder eine Höchstmarke von 2,49 Prozent seit Juni 1995. Insbesondere wird diese Entwicklung unterstützt durch Verabschiedung des Jobs and Growth Tax Relief Reconciliation Act of 2003, wonach Dividenden und Kursgewinne pauschal mit 15 Prozent besteuert werden. Jedoch stehen bei 34 Unternehmen im S&P 500 die Dividendenzahlungen auf der Kippe, da unter anderem General Motors, Motorola und die New York Times im Jahr 2007 mehr Dividenden zahlten, als dass sie freien Cashflow generierten. Laut Analysten können die Unternehmen diese Ausschüttungshöhen nicht lange beibehalten und werden ihre Dividenden in naher Zukunft kürzen. Dies ist eine Folge des mangelnden Wachstums der US-Wirtschaft. Trotzdem nimmt das kumulierte Dividendenvolumen der S&P 500 Konzerne stetig zu. Diese Situation kommentiert der Analyst David Darst von Morgan Stanley Global Wealth Management wie folgt: Dividendenzahlungen spielen besonders dann eine Rolle, wenn sich der Markt seitwärts bewegt : Sicher ist, dass Unternehmen ihre erhöhten Dividendenzahlungen auch als Marketinginstrument nutzen, um weitere Aktionäre zu gewinnen und um somit Kurssteigerungen zu erzielen. Ob aber die Dividendenpolitik für den [...]
Inhaltsangabe:Einleitung: Seit nunmehr fast zwei Jahren beherrscht die aktuelle Krise, die sich von der Subprimekrise über die Verbriefungs- zur Finanzmarktkrise hin zur schweren Rezession ausgeweitet hat, deren Auswirkungen aktuell noch nicht genau quantifizierbar sind, die ökonomische Medienlandschaft. Erwartet wird die schwerste Rezession seit der Großen Depression. Eine komplette Analyse der letzten zwei Jahre sprengt den Rahmen einer Diplomarbeit. Diese Arbeit betrachtet daher die der Krise als Verbriefungskrise i.e.S. und klammert die nachfolgende Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise weitgehend aus. Aus dieser Sicht ergeben sich drei Themenkomplexe. Zum Verständnis der Blase am US-Eigennutzerimmobilienmarkt ist zunächst einmal die Analyse des US-Eigennutzerimmobilienmarktes sowie zugehörigen Primär- und Sekundärmarktes für Finanzierungen notwendig. Diese Märkte haben eine völlig andere Funktionsweise als z.B. in Deutschland. Zwar wurde die Bedeutung der Government Sponsored Enterprises (GSEs) Fannie Mae und Freddie Mac von Albrecht untersucht; vor Beginn der Krise war das Interesse an diesen Märkten und demnach ist auch das Verständnis dieser Märkte noch immer gering. So zitiert Rudolph einen Immobilienfinanzierungsratgeber aus dem Jahre 1982 und verweist auf zahlreiche innovative Finanzierungsformen, die seit Anfang der 80er Jahre entstanden seien. Die dort angeführten Produkte sind jedoch allesamt Nischenprodukte geblieben und haben keinen Bezug zur aktuellen Krise, lediglich das Konzept der Shared Appreciation Mortgage (SAM) weist eine entfernte Ähnlichkeit zu den (Pay)-option-ARM Darlehen auf. Maßgeblicher Unterschied zwischen beiden Darlehensformen ist, dass ein option-ARM-Darlehen trotz Verschiebung von Zahlungen in die Zukunft noch immer ein Festbetragsanspruch ist, während der Kreditgeber bei SAMs als Ausgleich für einen niedrigeren Zinssatz einen Teil der Wertsteigerung der Immobilie erhält. Zu den Ursachen des Immobilienbooms schreibt das Institut der deutschen Wirtschaft in einer Publikation von Juli 2008: Der Immobilienpreisboom fußte unter anderem auf einem starken Wachstum der verfügbaren Einkommen und einem deutlichen Zuwachs der Beschäftigung . Hier verwechselt das IW Henne und Ei. Richtig ist, dass die Refinanzierung eines Hypothekendarlehens ohne Aufstockung zu niedrigerem Zinssatz bei gleicher Laufzeit einen Einkommenseffekt mit sich bringt. Diese c.p.-Bedingung war jedoch eine Ausnahme und keinesfalls die Regel; [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,3, FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule, 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit einigen Jahren gewinnen Schlagworte wie Globalisierung, internationaler Wettbewerb, Liberalisierung und Wachstum in der deutschen Wirtschaft stetig an Bedeutung. Diese Umbruchstimmung spiegelt sich letztendlich an den nationalen und internationalen Kapital- und Finanzmärkten wieder, da diese veränderten Rahmenbedingungen, aus finanzwirtschaftlicher Perspektive, viele Unternehmen vor neue Herausforderungen stellen. Unter anderem trägt die Diskussion um die geänderte Richtlinie für die Eigenkapitalunterlegung von Krediten, kurz Basel II genannt, dazu bei, dass die Bedeutung von alternativen Finanzierungsinstrumenten und einer soliden Kapitalstruktur in den Vordergrund der Überlegungen rücken. Insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen werden mit Basel II auf eine harte Bewährungsprobe gestellt, da diese Unternehmensschicht die geringste durchschnittliche Eigenkapitalquote aufweist. Im Zuge dieses Wandels bekommt das traditionelle Hausbankenprinzip, das das Kreditgeschäft und den Mittelstand über Jahrzehnte vereinte, eine ganz neue Qualität. „24 Prozent der [kleinen und mittleren] Unternehmen berichten zu Jahresbeginn 2004 von einer weiteren Verschlechterung ihrer Kreditkonditionen seitens der Hausbank“. Die Unternehmen die den Bonitätsparameter Eigenkapitalausstattung nicht nachhaltig verbessern und stärken können, müssen zukünftig tiefer in die Taschen greifen, oder sogar mit abgelehnten Kreditanträgen rechnen. Das wirtschaftliche Eigenkapital wird in Zukunft der Schlüsselfaktor für die Beschaffung von Fremdkapital sein. Aus diesem Grund ist es erforderlich nach möglichen Alternativen zum Bankkredit zu suchen, um Bonität, Rating, Kapitalstruktur und Kreditkonditionen zu verbessern und um weiter Wettbewerbsfähig zu bleiben. Ziel dieser Arbeit ist es, Aussagen darüber zu erhalten, für welche Unternehmen und in welcher Unternehmensphase eine Mezzanine-Finanzierung sinnvoll erscheint und was unter Berücksichtigung von Vor- und Nachteilen, dann die geeigneten Finanzierungsinstrumente sind.
Inhaltsangabe:Einleitung: Die Zielsetzung dieser Arbeit ist es, ein Handelssystem im Hinblick auf Rendite und Risiko zu analysieren. Die Grundlage der Handelsstrategie entspringt einer wissenschaftlich belegten Marktanomalie, die ineffiziente Märkte voraussetzt. Das Handelssystem dient als Basis für Fondsmanager und Vermögensverwalter, um es als besondere Art des Risikomanagements außerhalb der üblichen Portfolioselektion einzusetzen. Zunächst werden die theoretischen Grundlagen für die Analyse erarbeitet. Diese beleuchten besonders die klassische Portfoliotheorie und deren Entwicklung zur Post-Modernen Portfoliotheorie, sowie die Effizienzmarkthypothese und die Theorie ineffizienter Märkte. Aus der klassischen Portfoliotheorie wird ein Marktportfolio aus internationalen Aktien und Anleihen als Vergleich herangezogen, um die Vorteile der Handelsstrategie in Bezug auf Risiko und Rendite zu analysieren. Als Grundlage für das Handelssystem werden Marktanomalien ineffizienter Aktienmärkte aus maßgeblichen Veröffentlichungen diskutiert. Aus diesen wird eine Marktanomalie ausgewählt, die für eine Handelsstrategie geeignet ist. Dabei sind Kalenderanomalien im Fokus, da diese ein überschaubares Maß an Regeln und gut abschätzbare Transaktionskosten bieten. Da sich die Kalenderanomalie, der Halloween -Effekt, in verschiedenen Aktienmärkten unterschiedlich verhält, wird ein optimaler Investitionszyklus für Renditen internationaler Aktien ermittelt, um mit dieser Handelsstrategie eine zeitliche Allokation zwischen Aktien und Renten zu entwickeln. Im Gegensatz zu den meisten wissenschaftlichen Publikationen, die Indizes wie z.B. S&P, DJ und DAX verwenden, wird in dieser Arbeit ein Aktienfonds stellvertretend für ein internationales Marktportfolio herangezogen. Bei der Suche nach einem geeigneten Marktportfolio wurden keine Indizes gefunden, die längere historische Datenreihen aufweisen und die Länder mit wachsender Bedeutung berücksichtigen. Der MSCI World z.B. verfügt zwar über Daten seit dem Jahr 1969, berücksichtigt aber weder Emerging Markets noch kleine Gesellschaften. Die Vorteile des Aktienfonds gegenüber Indizes sind ein großer Umfang an historischen Daten und die Anpassung des Portfolios an weltwirtschaftliche Veränderungen durch das Fondsmanagement. Im Gegensatz zu vielen Studien, die eine US-Staatsanleihe als alternative Anlage zu den Aktienmärkten heranziehen, wird in dieser Arbeit ein internationaler Rentenfonds ausgewählt. Dieser erfüllt die [...]
Inhaltsangabe:Einleitung: Die Gestaltung der Strategischen Asset Allocation stellt eine umfangreiche und komplexe Aufgabe dar, zu der die Literatur zahlreiche Lösungsansätze bereitstellt. Eine davon ist der Core-Satellite-Ansatz (CSA). Die Wurzeln des CSA liegen im Treynor-Black-Modell und dem Specialist-Approach, wodurch sich die Aufteilung eines Portfolios in zwei Teilportfolios mit einem Multi-Manager-Ansatz erklärt. Durch diese Portfolio-Separation in ein (eher) passiv verwaltetes Core-Portfolio und ein aktiv verwaltetes Satellite-Portfolio wird den verschiedenen Aufgaben eines institutionellen Portfolios - der Bereitstellung von Zahlungsströmen zur Bedienung von Verbindlichkeiten bei gleichzeitiger Vermögensmehrung - Rechnung getragen. Es soll zudem ein effizienter Einsatz von Managementgebühren und ein präziser Überblick über das mit den Anlagen verbundene Risiko erreicht werden. Auf diesem Weg wird für das Core-Satellite-Portfolio insgesamt eine Netto-Rendite angestrebt, die dauerhaft risikoadjustiert über der Marktrendite des jeweiligen Anlageuniversums liegt. Eine Fundierung der Separation eines Portfolios in ein Core- und ein Satellite-Portfolio aus kapitalmarkttheoretischer Sicht liegt dabei bislang jedoch noch nicht explizit vor. Ziel dieser Arbeit ist es, den Core-Satellite-Ansatz kritisch zu beurteilen und festzustellen, ob dieser dauerhaft erfolgreich sein kann oder nur eine marketingwirksame Modeerscheinung darstellt. Hierzu wird nach einer kurzen Beschreibung der Idee und Konzeption des CSA sowie einer ersten Beurteilung (Kapitel 2), die Aufteilung von verschiedenen Märkten auf das Core- und das Satellite-Portfolio aufgrund der Vermutung differierender Effizienz-grade anhand von Ergebnissen aus der empirischen Forschung geprüft (Kapitel 3). Die gewonnenen Erkenntnisse werden dann theoretisch interpretiert, wobei insbesondere auf die Theorie segmentierter Märkte eingegangen wird und einige Schlüsselfaktoren für die Effizienz eines Marktes abgeleitet werden. Nachdem die Bedeutung dieser Einsichten für den CSA herausgearbeitet wurde, wird anschließend deren Konformität mit einer Kapitalmarkttheorie (APT) geprüft (Kapitel 4), wodurch eine kritische Beurteilung möglich wird (Kapitel 5). Ein kurzes Fazit schließt die Arbeit ab (Kapitel 6). Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: I.INHALTSVERZEICHNISII II.TABELLEN- UND ABBILDUNGSVERZEICHNISIII III.ABKÜRZUNGS- UND SYMBOLVERZEICHNISIV 1.EINLEITUNG1 2.DER [...]
Inhaltsangabe:Einleitung: Vor der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Jugendmarketing im Sparkassensektor - Marketingansätze unter besonderer Berücksichtigung des Sparkassen-SchulService , soll Kapitel 1 dazu genutzt werden, den Rahmen der Arbeit zu beschreiben. Aufbauend auf Ausführungen zur Aktualität des Themas wird das Ziel der Arbeit definiert. Die Darstellung der Vorgehensweise bildet anschließend den Abschluss der Einführung. Aktualität: Die Wettbewerbssituation auf dem deutschen Bankenmarkt wird zunehmend härter. Traditionelle Kreditinstitute stehen mittlerweile nicht nur untereinander im Wettbewerb. Sie erfahren auch Konkurrenz durch Non- und Nearbanks wie z.B. Versicherungsgesellschaften, Automobilhersteller oder Kreditkartengesellschaften sowie durch Direktbanken. Daneben haben auch ausländische Mitbewerber Deutschland als interessanten Markt für sich entdeckt. Während Sparkassen noch bis vor einigen Jahren derartigen Verschärfungen im Wettbewerbsumfeld durch die Gewährträgerhaftung nicht im gleichen Maße ausgesetzt waren wie Kreditinstitute anderer Institutsgruppen, stellt sich die Situation inzwischen anders dar. Durch den Wegfall der Gewährträgerhaftung im Jahr 2005, stehen auch Sparkassen dem gleichen Wettbewerbsdruck gegenüber wir ihre Konkurrenten. In Zeiten verstärkten Wettbewerbs, in denen der Kampf um Kunden wächst, erlangen in Anbetracht dessen, dass die Gewinnung von Neukunden höhere Kosten verursacht als der Ausbau bestehender Kundenbeziehungen, besonders Maßnahmen der Kundenbindung an Bedeutung. Im Bankensektor ist in diesem Zusammenhang eine Entwicklung weg vom Transaction Banking hin zum Relationship Banking festzustellen, bei dem der Fokus neben der Kundenakquisition vor allem auf dem Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen liegt. Auf diese Weise soll die Gefahr der Abwanderung von Kunden zu Konkurrenzinstituten verringert werden. Da die Chance, eine Abwanderung zu verhindern, mit zunehmender Dauer der Geschäftsbeziehung steigt, liegen besonders große Chancen des Relationship Bankings in der Bearbeitung der Zielgruppe Jugendliche . Aufgrund der Wettbewerbssituation im Bankensektor sollten Sparkassen daher besonderes Augenmerk auf die junge Zielgruppe legen, um sie frühzeitig zu binden und um auf diese Weise von der zukünftigen wirtschaftlichen Kraft, die Jugendliche nach dem Eintritt in das Berufsleben entwickeln, profitieren zu können. Nicht unerwähnt bleiben dürfen an dieser Stelle die jüngsten [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,7, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Sprache: Deutsch, Abstract: Eine der zentralen Fragen der Betriebswirtschaft ist es, wie es möglich ist, in Unternehmen die Entscheidungen der einzelnen Organisationsmitglieder zielorientiert zu steuern und zu koordinieren. Dazu muss das Management den unterschiedlichen Aktivitäten durch langfristige Zielvorgaben und –vereinbarungen eine eindeutige Grundausrichtung geben. Die Steuerung eines Unternehmens geschieht durch die Zuteilung von Ressourcen, um am Markt erfolgreich zu sein und eine gezielte, systematische und konsistente Auswahl zwischen den verschiedenen Investitions- und Deinvestitionsalternativen zu treffen. Für den Erfolg eines Unternehmens sind einerseits die Qualität der zur Verfügung stehenden Informationen, aufgrund derer Entscheidungen getroffen werden. Andererseits ist eine sinnvolle Wahl zwischen verschiedenen Optionen nur möglich, wenn die Ziele der Unternehmung klar definiert sind. Das erfolgreiche Auftreten am Markt ist der zwar ein grundsätzliches Ziel, das die Mehrheit der Unternehmungen verfolgen dürfte. Doch schon die Definition von Zielgrößen, die den Erfolg eines Unternehmens messen, ist problematisch: „Zum einen existiert eine Vielzahl von Auffassungen darüber, was den tatsächlichen „Erfolg“ der unternehmerischen Tätigkeit ausmacht. Zum anderen impliziert ein Erfolgsmaßstab immer auch einen Grad an Quantifizierbarkeit, damit er für die operative Steuerung nutzbar gemacht werden kann.“1 So haben sich aus Sicht der Finanzwirtschaft unterschiedlichste Kennzahlen herausgebildet, die man in klassische (z.B. Gewinn, Rentabilität) und moderne (z.B. Shareholder Value) unterteilen kann. Ziel dieser Arbeit ist es, diese Ziele miteinander zu vergleichen und ihre Vor- und Nachteile
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,0, BA Hessische Berufsakademie, Veranstaltung: International Investment Decisions, Sprache: Deutsch, Abstract: Die gesellschaftlichen und politischen Bestrebungen zu einer nachhaltigen Energieversorgung wurden in den letzten Jahren immer stärker. Grund dafür sind die nachteiligen Umweltauswirkungen des Klimawandels und die zur Neige gehenden fossilen Rohstoffe. „Erneuerbare Energien“ ist das Schlagwort – sie sollen zukünftig die konventionellen Energieträger ersetzen. Eine besondere Rolle nimmt dabei die Energiegewinnung aus Biomasse ein, die insbesondere durch die Biogasproduktion eine vielversprechende Form der Energiegewinnung darstellt. Dabei liegen die ökonomischen und ökologischen Vorteile der Biogasproduktion auf der Hand: Für Planer, Produzenten, Errichter und Betreiber von Biogasanlagen bietet sich ein breites Betätigungsfeld. Insbesondere für die Landwirtschaft erschließen sich neue Einkommensquellen als „Energiewirt“ oder als Erzeuger von Energiepflanzen. Dabei trägt die Biogasproduktion zur Schonung der Rohstoffressourcen und einer dezentralen Energieversorgung bei. Ziel dieser Fallstudie ist die Vorbereitung einer Investitionsentscheidung zwischen zwei sich gegenseitig ausschließenden Investitionsalternativen hinsichtlich landwirtschaftlicher Biogasanlagen. Der Landwirt als Investor steht dabei vor der Entscheidung, eine kleine 150 kW-Anlage zur ausschließlichen Vergärung von Gülle und Festmist aus der betriebseigenen Milchviehhaltung zu errichten, oder in eine größere 500 kW-Anlage, die zusätzlich den nachwachsenden Rohstoff (NawaRo) „Silomais“ mitvergärt, zu in-vestieren. Die Entscheidung im Sinne einer ökonomischen Bewertung soll mittels ausgewählter monetärer Investitionsrechenverfahren sowie einer nicht monetären Nutz-wertanalyse erfolgen. Dem entsprechend soll im 2. Kapitel der Einstieg in das Thema durch eine allgemeine Erläuterung des Investitionsbegriffes und der Investitionsentscheidung erfolgen. Im 3. Kapitel sollen wichtige Grundkenntnisse über die Biogasentstehung und Funktionsweise einer Biogasanlage vermittelt werden. Darauf aufbauend sollen im 4. Kapitel die konkreten Biogas-Investitionsalternativen, die zur Biogasherstellung benötigten Substratmengen und die Anlagenplanungen auf der Basis von Herstellerangaben aufgezeigt werden. Dem sollen sich im 5. Kapitel Ertrags- und Erlösberechnungen und im 6. Kapitel Kostenschätzungen für die Errichtung und Betreibung der Biogasanlagen anschließen. Als Kern der Fallstudie sollen im 7. Kapitel statische und dynamische Investitions-rechnungen unter Sicherheit durchgeführt werden.
Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Irgendwann führen spekulative Blasen zu einem Crash, der die Wirtschaft eines Landes, einer Region oder gar der Weltökonomie stark beeinträchtigen kann. Deshalb wäre es wichtig, genau herauszufinden, wann sich eine spekulative Blase anbahnt, welche Effekte diese mit sich bringt und warum sie auftritt. Spekulative Blasen bringen eine hohe Schwankungsanfälligkeit der Aktienkurse mit sich, die das Vertrauen der Bürger in die Wirtschaft lähmt und somit das Wachstum und den Wohlstand reduziert. Die Arbeit wird sich mit spekulativen Blasen auf Finanzmärkten, insbesondere auf Aktienmärkten beschäftigen. Das Ziel ist, den Leser in das Gebiet einzuführen und mehrere Theorieansätze aus der „rationalen“ und „irrationalen“ Perspektive zu präsentieren und zu vergleichen. Der Unterschied der Theorieansätze ist derjenige, dass die Ergebnisse aus einer rationalen und aus einer irrationalen Erwartungsbildung heraus abgeleitet werden können. Die meisten Ansätze der irrationalen Erwartungsbildung haben ihren Ursprung aus der Psychologie. Deshalb kann man zum Stand der Forschung sagen, dass sich zwei wissenschaftliche Forschungsrichtungen entwickelten, die das Phänomen der spekulativen Blasen auf einer grundlegend verschiedenen Argumentationsbasis aus bearbeiten. Da spekulative Blasen immer von auf Aktienmärkten agierenden Menschen verursacht werden, ergibt sich der Unterschied der beiden Forschungsrichtungen aus der unterschiedlichen Annahme über die Denkweisen der Anleger. Die eine Richtung geht davon aus, dass der Mensch seine Umwelt stets kontrollieren kann, die andere Meinung verneint diese Annahme. In den 70er Jahren entwickelte sich die Forschungsrichtung des Behavioral Finance, die eine Schnittstellenfunktion zwischen den beiden Richtungen einnehmen versucht. Es soll untersucht werden, ob psychologische Theorien geeigneter sind als rationale Ansätze, spekulative Blasen auf Aktienmärkten zu erklären. Rationale Ansätze nehmen an, dass der Mensch sich wie ein „homo oeconomicus“ verhält und stets die optimale Investitionsentscheidung trifft. Irrationale Ansätze räumen dem Menschen Fehler bei den Entscheidungsprozessen ein. Diese Arbeit versucht auch einen Beitrag zur Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Psychologie und Ökonomie zu leisten, indem Denkanstöße für einen interdisziplinären Ansatz geleistet werden sollen. Zuerst wird ein historischer Überblick über die wichtigsten spekulativen Blasen und Crashs aus der [...]
Inhaltsangabe:Einleitung: Der Klimawandel findet statt und kann nicht mehr gestoppt werden . Die Versicherungswirtschaft macht sich seit etwa zwei Jahrzehnten verstärkt Sorgen, angesichts der Erderwärmung und der folgenden signifikant zunehmenden Schadensbelastung aus Naturkatastrophen. Eine Vielzahl von Versicherungsunternehmen warnt seit Jahren vor den unterschätzten Folgen des Klimawandels, da dieser mit seinen Auswirkungen für die Versicherungswirtschaft eines der eklatantesten Risiken darstellt. Ein Großteil der Schäden wird von Extremereignissen wie Stürmen, Überschwemmungen sowie Hagelunwettern verursacht. Solche Elementarrisiken können, mit lediglich einem Schadenereignis, gleichzeitig bei sämtlichen Versicherungsnehmern Schäden verursachen. Dieses so genannte Kumulrisiko stellt die Versicherer folglich vor schwierige Aufgaben. Schäden, welche infolge von Elementarrisiken entstehen, dominieren zunehmend die Katastrophenstatistiken der Versicherungsunternehmen. Die erste Jahreshälfte 2008 war, ebenso wie die Vorjahre, von einer enormen Zahl von Naturkatastrophen geprägt. Damit passt das Jahr bislang zu dem langfristigen Trend einer steigenden Zahl von Wetterkatastrophen, der durch den Klimawandel beeinflusst wird. Bis Ende Juni 2008 ereigneten sich bereits weltweit 400 Naturkatastrophen. Im Rekordjahr 2007 waren es insgesamt 960 Ereignisse. Anlässlich dieser ungünstigen Schadentrends müssen sich die Versicherer anpassen und verändern, um langfristig erfolgreich zu sein. Durch Anpassung an die Folgen des Klimawandels lassen sich viele Schäden begrenzen. Versicherungsgesellschaften sollten sich auf die wachsenden Herausforderungen einstellen sowie bereits heute richtig positionieren. Der Klimawandel muss demnach adäquat in die Geschäftsstrategie integriert werden. Gang der Untersuchung: Im Vordergrund der Betrachtung dieser Arbeit stehen Handlungsoptionen der Versicherer (VR), die ergriffen werden können, um auf steigende Schäden, infolge von Elementarrisiken, zu reagieren. Sind diese Schäden künftig versicherbar oder stellt der Klimawandel für die Versicherungswirtschaft eine Existenzbedrohung dar? Zudem stellt sich die Frage, ob die Versicherungsunternehmen (VU) mittels Strategien den Klimawandel zukünftig sinnvoll in den Entscheidungsprozessen berücksichtigen können. Zur Erarbeitung dieser Fragestellungen werden einerseits Anpassungsstrategien, mit welchen den unvermeidbaren Folgen des Klimawandels sinnvoll und effektiv [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,0, Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven; Standort Wilhelmshaven, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn man sich mit dem Thema der Hedgefonds beschäftigt, so stellt sich als erstes die Frage, was überhaupt Hedgefonds sind und wo sich der Unterschied zu anderen Fonds oder auch Investmentfonds befindet. Denn je nachdem mit welchem Medium man sich beschäftigt, findet man unterschiedliche Definitionen und Ansätze, wie diese beschrieben werden. Somit ist es erforderlich sich mit der Definition und den Unterschieden zu beschäftigen, die einen Hedgefonds von anderen Fonds-Typen abgrenzen. So werden Hedgefonds, zusammen mit den Private-Equity-Gesellschaften, gerne als Unheilsbringer deklariert. In diesem Zuge wurde auch die Bezeichnung „Heuschrecken“ im Jahre 2005 geprägt, als der damalige SPD-Vorsitzende dieses Gleichnis in einem Interview aufstellte und diese Diskussion die in dieser Zeit damit einherging unter den Namen „Heuschreckendebatte“ in die Literatur einging. Doch es stellt sich die Frage, ob dieser Ruf den Hedgefonds überhaupt gerecht wird. Immerhin verfügt die weltweite Hedgefonds-Industrie über weit mehr als eine Billion USD Kapital , das zum Großteil in Unternehmen investiert ist. Durch ihre Flexibilität reagieren Hedgefonds oft wesentlich schneller auf Marktänderungen als andere Fremdkapitalinvestoren. Auch die Nutzung verschiedener Anlagestrategien führt zu einer breiten Kapitalinvestition. Ob das Risiko dieser Strategien den möglichen Kapitalerträgen gerecht wird, ist kritisch zu betrachten. Doch bei dieser Kapitalstärke, über die Hedgefonds verfügen, können Sie auch starken Einfluss auf die Kapitalmärkte nehmen. Der Einfluss den Sie auf Unternehmen ausüben können wird immer wieder diskutiert . Somit stellen sich die Fragen, ob der deutsche Finanzmarkt für Hedgefonds überhaupt interessant ist und auch wie der deutsche Finanzmarkt Hedgefonds gegenüber steht.
Inhaltsangabe:Einleitung: Mit einem Verfahren der Künstlichen Intelligenz, der Künstlichen Neuronalen Netzanalyse, haben Professor Dr. Jörg Baetge und seine Mitarbeiter ein Neuronales Netz entwickelt, das die Bonität eines Unternehmens anhand von 14 Kennzahlen entweder als künftig solvent oder als insolvenzgefährdend einstuft. Im Rahmen meiner Arbeit werden die Künstlichen Neuronalen Netze als Verfahren der Jahresabschlußanalyse erörtert und das BP-14 als Instrument zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit dargestellt. Des weiteren werden neben den grundsätzlichen Grenzen der Jahresabschlußanalyse auch verfahrenstechnische Probleme beim Einsatz des BP-14 in der Kreditwürdigkeitsprüfung diskutiert. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: InhaltsverzeichnisII AbkürzungsverzeichnisV AbbildungsverzeichnisVII SymbolverzeichnisIX TabellenverzeichnisX Verzeichnis der Anlagen im AnhangXI 1.Einführung und Aufbau der Arbeit1 2.Die Beurteilung der Kreditwürdigkeit von Unternehmungen3 2.1.Die Kreditwürdigkeitsprüfung von Unternehmungen3 2.1.1.Aufbau und Inhalt der Kreditwürdigkeitsprüfung3 2.1.2.Beurteilungskriterien der Kreditwürdigkeitsprüfung von Unternehmungen4 2.1.2.1.Vorbemerkungen4 2.1.2.2.Beurteilung des Managements5 2.1.2.3.Beurteilung der Produkte und Leistungen und der technischen Ausstattung6 2.1.2.4.Beurteilung der finanziellen Verhältnisse7 2.2.Die Jahresabschlußanalyse als Mittel zur Bonitätsanalyse von Unternehmungen11 2.2.1.Begriff und Zweck der Jahresabschlußanalyse11 2.2.2.Die Jahresabschlußanalyse als Kennzahlenrechnung13 2.2.2.1.Vorbemerkungen13 2.2.2.2.Bedeutung der Bildung von Kennzahlen14 2.2.2.3.Vergleichende Kennzahlenanalyse15 2.2.2.4.Zusammenfassung16 2.2.3.Die Jahresabschlußanalyse mit Künstlichen Neuronalen Netzen17 2.2.3.1.Vorbemerkungen17 2.2.3.2.Biologische Grundlagen Neuronaler Netze17 2.2.3.3.Aufbau Künstlicher Neuronaler Netze20 2.2.3.3.1.Das Künstliche Neuron20 2.2.3.3.2.Zusammenfassung einzelner Neuronen zu einem KNN21 2.2.3.4.Funktionale Zusammenhänge in Künstlichen Neuronalen Netzen23 2.2.3.4.1.Allgemeines23 2.2.3.4.2.Die Eingabefunktion24 2.2.3.4.3.Die Aktivierungsfunktion24 2.2.3.4.4.Die Ausgabefunktion25 2.2.3.5.Lernen in Künstlichen Neuronalen Netzen26 2.2.3.5.1.Grundlagen des Lernens26 2.2.3.5.2.Das Lernverfahren nach dem Backpropagation-Algorithmus27 2.2.3.5.3.Lern-, Test- und Validierungsstichprobe34 3.Das Künstliche Neuronale Netz BP-14 als Instrument zur Beurteilung der [...]
Masterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 2,0, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (WIFI), Veranstaltung: Finance Management, Sprache: Deutsch, Abstract: Es begann mit der Immobilien- und Hypothekenblase in den USA, wo es durch eine extreme Überbewertung der Häuserpreise und einer inadäquaten Regulierung der Hypothekenfinanzierung zu einem massiven Marktversagen kam. Kredite wurden ohne großartige Überprüfung der Bonität oder der Rückzahlungsfähigkeit des Kreditnehmers vergeben, weil davon ausgegangen worden ist, dass sich die Immobilienpreise weiterhin so positiv entwickeln würden wie bisher. Im Falle, dass ein Kreditnehmer seinen Verbindlichkeiten nicht mehr nachgekommen wäre, hätte die Bank die belastete Immobilie einfach weiterverkauft, was dazu führte, dass sehr viele Kreditnehmer mit schlechter Bonität, die so genannten Subprimes, zu einer Immobilienfinanzierung Zugang hatten. Die anfänglich niedrigen Zinsen konnten sie sich noch leisten, aber nach und nach wurden die Zinsen angehoben, was wiederum zur Folge hatte, dass sich viele der Betroffenen ihre monatlichen Raten nicht mehr leisten konnten und die Immobilie der Bank quasi zurückgaben. Gleichzeitig begann auch der Immobilienpreis zu sinken und nicht, wie angenommen, weiter zu steigen. Im Jahr 2008 sanken die Häuserpreise in den USA um fast 20% und die Subprimekrise war geboren. Auf Grund der Tatsache, dass viele Immobilienkredite in komplexen Anleihenprodukten verbrieft wurden, kam es auch zu einem bösen Erwachen der Investoren und auch der Banken. Der enorme Wertverlust der Hypotheken führte dazu, dass auch diese Papiere massiv an Wert verloren. Dies verursachte hohe Verluste bei Banken und stellte sie vor das Problem, dass mehr Schulden als Kapital in den Büchern standen. Die Banken hatten nun keine Möglichkeit mehr, die Wirtschaft mit den dringend benötigten Krediten zu versorgen. Sie versuchten, durch Verkäufe von Vermögenswerten wieder Liquidität zu schaffen, was aber zur Folge hatte, dass der Aktienkurs abstürzte und die Situation zusätzlich verschärfte.[...]
Vermögensaufbau leicht gemacht: Auf 292 Seiten lernst du ganz nebenbei, wie du deine Eigenmotivation erhöhst, deine Persönlichkeit entwickelst, deine Finanzbildung steigerst und letztlich finanziell unabhängig wirst. Erlebe in diesem Sachroman, wie der finanziell ungebildete 29-jährige Tom sich nach und nach das Wissen über die unterschiedlichsten Aspekte des Unternehmertums, der Geldanlage und der richtigen Einstellung aneignet und aus dem Tal der finanziell Ahnungslosen heraustritt. Während du also den faszinierenden Werdegang des Heavy-Metal-Gitarristen und Gelegenheitsarbeiters liest, lernst du auf unterhaltsame Art, wie man seine Schulden loswird, sein Geld richtig anlegt, sich passive Einkommensströme aufbaut und sich weitere monetäre Standbeine aufstellt, um die richtigen Schritte zur finanziellen Unabhängigkeit zu tun. Ganz konkret erfährst du in diesem Buch: - Warum Finanzbildung wichtig ist und du dich finanziell bilden solltest - Wie du mit deinem Humankapital mehr Geld verdienst - Wie du Schulden abbaust - Wie du dich von Altlasten befreist und dabei Geld verdienst - Wie du erste unternehmerische Schritte gehst - Wie du dein Geld einfach an der Börse anlegst - Wie du dein Geld passiv mit P2P-Krediten vermehrst - Wie du sinnvoll in Immobilien investierst - Was es mit der Geldanlage in Gold auf sich hat - Wie du mit T-Shirt-Verkäufen im Internet den Unternehmer in dir weckst - Welche Möglichkeiten Crowdinvesting und Crowdfunding bieten - Wie du deine Einstellung änderst und dir Ziele setzt Abgerundet wird dieses innovative Buch mit unzähligen Literaturhinweisen zu den vielen Themen. Darüber hinaus erhältst du Tipps zu lesenswerten Blogs und Webseiten, hilfreichen Podcasts, interessanten YouTube-Kanälen, nützlichen Facebook-Gruppen und seriösen Zeitschriften.
Inhaltsangabe:Einleitung: Die Ratingagenturen sind fester Bestandteil der internationalen Finanzmärkte und ihre veröffentlichten Bewertungen über das Kreditrisiko eines Emittenten bzw. eines Finanztitels, wie z.B. das bekannte AAA Rating (Triple-A), entscheiden heute über den erfolgreichen Zugang von Unternehmen und Staaten zum Kapitalmarkt. Mit Hilfe von standardisierten Analysen über die Kreditqualität von Finanzanlagen generieren die Ratingagenturen Informationen über Ausfallswahrscheinlichkeiten, die unerlässlich sind für die Preisbildung und das Hedging von Fixed-Income Wertpapieren. Durch ihre Mittlerfunktion zwischen Emittenten und Anlegern werden Ratingagenturen als Intermediäre bezeichnet. Durch die geschaffene positive Externalität in Form einer kostenlosen öffentlichen Information, tragen die Ratingagenturen zu einer Reduzierung der im Kapitalmarkt vorhandenen Informationsasymmetrie bei. Durch die Internationalisierung der Kapitalmärkte, dem Trend der Disintermediation und der laufenden Innovation von neuen Finanzprodukten hat sich das Geschäftsfeld der Ratingunternehmen in den letzten zwei Jahrzehnten wesentlich verändert und erweitert. Die innovativen Verbriefungen von Forderungen bereichern die Finanzmärkte mit neuen Produkten und sorgen auf den Kreditmärkten für ein außergewöhnliches Wachstum. Eine dieser Innovationen stellen die Collateralized Debt Obligations (CDOs) forderungsbesicherte Schuldverschreibungen dar. Diese Finanztitel ermöglichen den Transfer von Kreditrisiken vom Gläubiger zum Investor. Für Bankinstitute ist dies eine attraktive Form zur Reduzierung des Haftungskapitals. CDOs sind nicht nur innovativ sondern auch komplex in ihrer Funktionsweise. Die Ratingagenturen werden sehr intensiv bei der Strukturierung dieser Produkte mit eingebunden. Für das Rating von CDOs wird die gleiche Basis wie für die Bewertung von Anleihen verwendet. Durch die entstehende Vergleichbarkeit ist der Wunsch der Emittenten, den Investoren den Kauf von CDOs attraktiver zu präsentieren, erfüllt. Ratings gelten natürlich nicht als einziges Entscheidungskriterium für eine Investition. Die Bewertung durch die Ratingagenturen wird jedoch als Bezugspunkt für die Risikobeurteilung von CDOs herangezogen. Durch die Involvierung der Ratingagenturen in den Prozess der Ausgestaltung dieser Finanzierungsform, ergibt sich folgende für diese Arbeit forschungsrelevante Fragestellung: Welche Auswirkungen auf die Marktteilnehmer haben die strukturellen [...]
Inhaltsangabe: Einleitung: Die Finanzkrise der Jahre 2007/08 und die ihr folgende, immer noch anhaltende Krise in Europa (Stand: August 2012) hat in der internationalen Politik Zweifel hinsichtlich der Effizienz und des (sozio-) ökonomischen Nutzens freier Finanzmärkte aufkommen lassen. Folgten die Politiker der meisten Industrie- und Schwellenländer in den vergangenen Jahrzehnten noch dem neoliberalen Diktat einer möglichst umfassenden Deregulierung der internationalen Finanzmärkte, so werden seit Ausbruch der Finanzkrise wieder Maßnahmen für eine verschärfte Regulierung jener Märkte diskutiert. Die Ende 2011 von der Europäischen Kommission vorgeschlagene Finanztransaktionssteuer, die sämtliche von Finanzinstituten betriebenen Wertpapier- und Derivattransaktionen mit einem Steuersatz von 0,1 % auf den Handelswert bzw. von 0,01 % auf den Nominalbetrag belegen soll und v. a. auf die Einschränkung des als destabilisierend angesehenen Hochfrequenzhandels abzielt, stellt eine solche Maßnahme dar. Zwar scheint die ursprünglich vorgesehene europaweite Einführung dieser Steuer im Rahmen einer Richtlinie gescheitert. Mehrere Länder – darunter Deutschland – verfolgen jedoch die Absicht, die Steuer über das Verfahren der Verstärkten Zusammenarbeit dennoch zu implementieren. Das Vorhaben stößt in Deutschland allerdings nicht nur auf Zustimmung. Als einflussreiche Kritiker der Finanztransaktionssteuer treten v. a. die Finanz- und Wirtschaftsverbände auf. Deren Kritik richtet sich u. a. gegen die vorgesehene Steuerbarkeit von Derivatgeschäften, die auch regelmäßig im Risikomanagement realwirtschaftlicher Unternehmen eingesetzt werden. Insbesondere mit Blick auf verschiedene Steuerüberwälzungsszenarien befürchten die Verbände , dass jene Unternehmen nach Einführung der Finanztransaktionssteuer in deutlichem Ausmaß auf ihnen bisher sinnvoll erscheinende derivative Risikoabsicherungsgeschäfte verzichten könnten, da sich diese aufgrund der steuerinduzierten Verteuerung (subjektiv) nicht mehr lohnten, oder gar auf diese verzichten müssten, wenn sie z. B. von den Anteilseignern mit Blick auf die bei Beibehaltung der aktuellen Sicherungspolitik anfallende Gesamtsteuerlast zu einem Verzicht gedrängt würden. Auf eine Untermauerung ihrer Thesen mittels Schätzungen, die aufzeigten, wie sehr sich einzelne derivative Sicherungsgeschäfte nach Einführung der Finanztransaktionssteuer schlimmstenfalls verteuern könnten bzw. wie hoch die kumulierte Steuerlast in einem [...]
Inhaltsangabe:Einleitung: In den letzten Jahren verstärkten viele Unternehmen ihre Akquisitionstätigkeiten im Bezug auf Unternehmensübernahmen um ihre Marktstellung auszubauen und dadurch konkurrenzfähiger zu werden. Bei einer geplanten Übernahme stellt sich für den Vorstand des Käuferunternehmens und die durchführende Investmentbank unter anderem die Frage, in welcher Form der Kaufpreis für das zu kaufende Unternehmen bezahlt werden soll. In der Literatur bezeichnet man die Zahlungsform bei Übernahmen als Akquisitionswährung. Als Akquisitionswährung stehen dem Käuferunternehmen meistens entweder Barmittel oder eigene Aktien zu Verfügung. Man spricht deshalb von einem Cash Offer bzw. Share Offer. Aus rechtlicher Sicht wird dem Käuferunternehmen die Wahl der Akquisitionswährung freigestellt. Die Bedeutung der richtigen Wahl der Akquisitionswährung zeigt sich z.B. daran, dass sich dadurch auch für kleinere Unternehmen ein großes akquisitorisches Potential erschließen lässt. So wurde am 28.02.2001 die überraschende und spektakuläre Übernahme des alteingesessenen Unternehmens Cable & Wireless HKT Plc durch das damals nicht einmal ein Jahr alte Start-up-Unternehmen Pacific Century CyberWorks verkündet. Diese Übernahme wurde mit einem Share Offer bezahlt und konnte nur mit dieser Akquisitionswährung gelingen. Der Grund dafür war, dass die Aktionäre von Cable & Wireless HKT Plc, mit Hilfe eines für sie attraktiven Umtauschverhältnisses, ihre Aktien in die sich i.V. zu ihren Aktien in der Vergangenheit deutlich besser entwickelten Aktien von Pacific Century CyberWorks tauschen konnten. Somit war das erhaltene Aktienpaket von Pacific Century CyberWorks für sie am Umtauschtag mehr wert als ihr Aktienpaket an Cable & Wireless HKT Plc. Ein Cash Offer wäre für Pacific Century CyberWorks nicht möglich gewesen, da das Unternehmen nicht über so hohe liquide Mittel verfügt hatte, die nötig gewesen wären, um den Wert der eigenen Aktien auszugleichen. Aus diesem Beispiel wird ersichtlich, dass für das Gelingen einer Übernahme die Wahl der richtigen Akquisitionswährung entscheidend ist. Ziel dieser Arbeit soll deshalb sein, dem Käuferunternehmen konkrete Handlungsempfehlungen dafür zu geben, welche Akquisitionswährung bei einer Übernahme je nach unterschiedlicher Situation für ihn am besten geeignet ist. Hierfür werden das Cash Offer und das Share Offer auf folgende Kriterien untersucht: allgemeine Betrachtung, bilanzielle und steuerliche Auswirkungen sowie [...]
Diplomarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 2,7, FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Düsseldorf früher Fachhochschule, Veranstaltung: Finanzwirtschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Über 90 % der gesamten Investmentfonds erreichen nicht das Ziel einen auserwählten Benchmarkindex in der Wertentwicklung auf langfristige Sicht zu übertreffen. Im gleichen Sinne besitzt dieser Umstand Gültigkeit für professionelle Investoren im externen Fondsgeschäft und für Privatanleger ohnehin, die das direkte Investment in Aktien wählen. Der Grund hierfür sind die mathematischen Voraussetzungen, denn die Hälfte sämtlicher Investitionen liegen über dem Referenzindex und die andere Hälfte darunter.Ist auf der Basis dieser Prämisse nun die aktive oder passive Investmentphilosophie zu bevorzugen? Sollte der Anleger den passiven Investmentstil präferieren und sich mit dem Marktdurchschnitt zufrieden geben oder den aktiven Anlagestil mit dem Risiko, schlechter als der Index abzuschneiden, bevorzugen? Die Pleite der Investmentgesellschaft Lehman Brothers im Jahr 2008 als Folge der Finanzkrise, verunsicherte viele Anleger in Deutschland. Viele Privatanleger, die in Zertifikate investierten, fielen unter das Emittentenrisiko und verloren das eingesetzte Kapital. Anstatt, wie bisher, auf Rendite ohne Risikoadjustierung zu setzen, bevorzugten Investoren die Sicherheit und suchten nach Alternativinvestments. Vielerorts hörte man in den Medien unterdies das Wort Sondervermögen in Verbindung mit ETF. ETF sind passiv verwaltete Investmentfonds, die einen selektierten Benchmarkindex kosten-günstig replizieren und zusätzlich den Vorteil bieten, wie Aktien handelbar zu sein. Obwohl ETF schon seit 2000 in Deutschland existieren und sich bei institutionellen Anlegern seit Jahren durchgesetzt haben, genießen sie unter deutschen Anlegern einen niedrigen Bekanntheitsgrad. Eine Analyse seitens AXA Investment Managers und TNS Infratest ergab, dass für 89 % der deutschen Privatanlager der Begriff ETF immer noch ein Fremdwort ist.
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,0, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen; Standort Geislingen, Sprache: Deutsch, Abstract: In der heutigen Zeit ist der Begriff „Private Equity“ oft gehört, und ebenso oft missverstanden oder falsch assoziiert. Unweigerlich stolpert man über das Schlagwort „Heuschrecken“ und weitere meist negativ behaftete Begrifflichkeiten. Aus diesem Grund soll in diesem Kapitel erläutert werden, was unter Private Equity zu verstehen ist. Der aus dem Englischen entlehnte Begriff, bedeutet zunächst ganz wörtlich übersetzt so viel wie: „Privater Anteil“. Betriebswirtschaftlich ausgedrückt also der Oberbegriff für privates Beteiligungskapital. Das Kapital kann von privaten institutionellen Investoren, wie zum Beispiel Pensionskassen, oder risikoaffinen Privatpersonen mit ausreichendem Vermögen stammen, die alternative Anlageformen mit einer hohen zu erwartenden Rendite suchen. Des Weiteren treten auch Banken, Versicherungen und Fonds als Kapitalgeber auf. In der Regel wird das Kapital der Investoren dem jeweiligen Zielunternehmen in einer bedeutenden Entwicklungsphase zur Verfügung gestellt. Diese Unternehmen sind generell Branchen zuzurechnen, die als innovativ gelten und die den Eigenkapitalgeber Umsatz- und Gewinnchancen erwarten lassen, die sich über dem Durchschnitt befinden. Die European Venture Capital Association (EVCA) beschreibt Private Equity als Kapitalgeber für Unternehmen, welche nicht an der Börse notiert sind. Private Equity kann somit genutzt werden, um neuartige Technologien und Produkte zu entwickeln, Zukäufe zu tätigen, die Anlagen zu erweitern, oder letztlich einfach die Bilanz des Unternehmens zu kräftigen. Weiterhin kann Private Equity (PE) verwendet werden, um eine Nachfolgeregelung in Familienunternehmen zu finden, und um Eigentumsverhältnisse zu klären.
Inhaltsangabe:Problemstellung: Die vorliegende Bachelorarbeit mit dem Titel Die IKB- eine politökonomische Analyse betrachtet die Konsequenzen der Immobilienkrise des Jahres 2007 für die Deutsche Industriebank (IKB) und bietet eine mögliche Erklärung der Umstände, die dazu führten. Die IKB galt Anfang dieses Jahrzehnts noch als Mittelstandsfinanzierer mit geringem Risiko. Seitdem entwickelte sie sich zu einem der größten deutschen Spekulanten auf dem Hypothekenmarkt. Die bisher geschnürten Rettungspakete belaufen sich auf mehr als 8,5 Mrd. Euro, von denen die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und damit der Staat mehr als 6 Mrd. Euro trägt. Weitere Ausfälle sind nach wie vor nicht ausgeschlossen. Neben den Kosten für die Kreditgeber entstanden auch enorme Verluste für die Aktionäre der IKB. Die Aktie fiel von ihrem Jahreshoch 2007 bei 33,06 Euro je Aktie auf einen Rekordtiefstand von 3,10 Euro im Juni dieses Jahres. Der Verlust von 90% des Aktienwertes ist im deutschen Bankenmarkt einzigartig und steht in keiner Relation zu den allgemeinen Verlusten des Finanzsektors im gleichen Zeitraum. Die KfW hatte als Großaktionärin damit einen zusätzlichen Verlust durch den Aktienkurseinsturz. Bevor untersucht werden kann, wodurch diese Krise verursacht wurde, muss zunächst eine fachliche Grundlage geschaffen werden. Dazu wird die Situation auf dem Finanzmarkt seit dem Sommer 2007 analysiert. Die Subprimekrise beeinflusste den gesamten Bankenmarkt und wurde auch für die IKB zum Verhängnis. Es wird gezeigt, über welche Beteiligungen am Hypothekenmarkt die Mittelstandsbank in die Krise verwickelt war und wie ihre Rettung verlief. Dabei wird auch ihre Sonderstellung im System der deutschen Banken analysiert. Die IKB ist zwar im rechtlichen Sinne eine Privatbank, die Staatsbank KfW besitzt aber als Großaktionär einen beträchtlichen Einfluss. Die daraus resultierende Rückabsicherung durch den Staat änderte die Risikoeinstellung der Bank. So wurde hierdurch möglicherweise eine implizite Versicherung für die IKB geschaffen. Es wird betrachtet, ob ihre Rettung ökonomisch und politisch überhaupt sinnvoll war oder ob sie vielmehr falsche Anreize für andere Banken setzte. Den Rahmen bildet diesbezüglich die Theorie in der Wissenschaft, die unter dem Begriff too big to fail verwendet wird. Darauf bezogen wird die Bank mit internationalen Fällen verglichen und die Reaktion der Verantwortungsträger jeweils kritisch hinterfragt. Weiterhin wird erläutert, wie das [...]
Inhaltsangabe:Einleitung: Der deutsche Markt für formelles Beteiligungskapital konnte in den vergangenen zwanzig Jahren ein starkes Wachstum verzeichnen. Dabei vergrößerte sich das Marktvolumen insbesondere in der zweiten Hälfte der 90er Jahre enorm. So stiegen allein bei den Mitgliedern der BVK (Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften) die Bruttoinvestitionen der jährlich neu eingegangenen Beteiligungen im Zeitraum von 1996 bis 2000 von 1,2 Mrd. DM auf 8,7 Mrd. DM an. Dieser rasante Anstieg führte dazu, dass die BVK-Mitglieder am Ende des Jahres 2001 mehr als 5.600 Portfoliofirmen aufweisen konnten. Aus gesamtwirtschaftlicher Sicht ist diese Entwicklung äußerst positiv zu bewerten, was darin begründet ist, dass durch die Finanzierung wachstumsstarker Unternehmen das Innovationspotential gesteigert wird und neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Trotz dieser Entwicklung gibt es weiterhin eine große Anzahl von Unternehmen, die einen hohen Kapitalbedarf aufweisen. Dabei handelt es sich überwiegend um junge Firmen, die über ein großes Wachstumspotential verfügen. Diese Unternehmen befinden sich zu einem Großteil in der sogenannten EK-Lücke, da der Kapitalbedarf einerseits die finanziellen Mittel des Gründers übersteigt und andererseits nicht groß genug ist, um klassische VC-Geber als Investoren zu gewinnen, da diese in der Regel vornehmlich in spätere Entwicklungsstadien investieren. Darüber hinaus erhalten die Unternehmen in der Regel auch keine Kreditfinanzierung, was daran liegt, dass Banken oft nicht bereit sind, derartig riskante Vorhaben zu finanzieren. Neben öffentlichen Förderprogrammen kann diese Finanzierungslücke insbesondere durch informelle Beteiligungskapitalgeber, sogenannten Business Angels, geschlossen werden. Wenngleich der deutsche Markt für informelles Beteiligungskapital in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat, befindet er sich immer noch in einer frühen Entwicklungsphase. So gibt es in Deutschland schätzungsweise rund 220.000 potentielle Business Angels, von denen derzeit lediglich ein kleiner Teil tatsächlich in junge Unternehmen investiert, was aus volkswirtschaftlicher Sicht unbefriedigend ist. Ob der informelle Beteiligungskapitalmarkt hierzulande jemals ein ähnliches Niveau erreichen wird wie in den USA oder in Großbritannien, hängt von einer Reihe kritischer Faktoren ab. Den größten Einfluss auf die weitere Entwicklung dürfte aber neben den steuerlichen Rahmenbedingungen die [...]
Inhaltsangabe:Einleitung: Die mit dem Zweiten Finanzmarktförderungsgesetz neu installierten Regelungen zur Ad-hoc-Publizität sind jetzt zweieinhalb Jahre gültig. Im Rahmen der Diplomarbeit soll untersucht werden, ob die gesetzlichen Regelungen die ihr zugedachten Ziele erreicht haben. Daneben ist zu klären, mit welchem Aufwand für die betroffenen Unternehmen die Erfüllung der Norm möglich ist. Auch rechtliche Auslegungsprobleme werden dargestellt und mögliche Lösungswege aufgezeigt. Besonders interessant ist dieses Thema, da es sich nicht nur um rein rechtliche Probleme handelt, haben die Existenz, die Anwendung und die Durchsetzung der Regelungen zur Ad-hoc-Publizität in der Bundesrepublik Deutschland unmittelbaren Einfluß auf den Finanzmarkt. Es wird also auch zu untersuchen sein, ob die Regelungen zur Ad-hoc-Publizität die Wettbewerbsfähigkeit und Funktionsfähigkeit des Finanzmarktes in der Bundesrepublik Deutschland positiv beeinflussen. Auch wird in dieser Diplomarbeit ein Ausblick auf die geplanten gesetzlichen Änderungen gegeben. Nicht Gegenstand der Arbeit ist eine spezifische Darstellung des Insiderhandelsverbotes. Hierzu erfolgte ebenfalls eine grundlegende rechtliche Änderung durch das Zweite Finanzmarktförderungsgesetz. Dieser Bereich ist zwar inhaltlich eng mit der Fragestellung der Diplomarbeit verbunden, es handelt sich jedoch um eine so umfangreiche Thematik, daß die aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich in einer eigenen Diplomarbeit analysiert werden könnten. Dennoch wird bei einzelnen Detailfragen am Rande auch auf diese Problematik eingegangen, wenn nur so eine richtige Einordnung der Regelungen zur Ad-hoc-Publizität möglich ist. Gang der Untersuchung: Die Diplomarbeit beruht weitestgehend auf der Auswertung der aktuellen Literatur zu der bearbeiteten Thematik. Lediglich im Kapitel 7 soll eine komprimierte Darstellung und Bewertung der bisher zu diesem Themenkreis veröffentlichten Daten erfolgen. Nur am Rande werden in der Arbeit die Erfahrungen einzelner betroffener Unternehmen zu den Regelungen der Ad-hoc-Publizität ausgewertet. Im Anschluß an die Einleitung wird zunächst das Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) kurz vorgestellt. Die Ad-hoc-Publizität stellt einen Schwerpunkt dieses Gesetzes dar. Das Thema der Diplomarbeit kann nur richtig im Zusammenhang mit den anderen Schwerpunkten des WpHG dargestellt werden. Die anderen Regelungen des Gesetzes werden jedoch nur am Rande erläutert. In diesem Zusammenhang darf [...]
Inhaltsangabe:Einleitung: Die aktuelle Finanzmarktkrise hat einen recht harmlosen Ursprung in den faulen Krediten der privaten Immobilienfinanzierung in den USA. Dennoch entwickelte sich die lokale Krise einzelner Branchen zu einer multinationalen Krise der Finanzwirtschaft und schließlich zu einer internationalen Krise der gesamten Wirtschaft. Seit ihrem Ausbruch in 2007 ist sie zu einem Flächenbrand herangewachsen, von dem kaum ein Staat verschont geblieben ist. Besonders befallen sind die Kreditinstitute, die in strukturierte Finanzprodukte aus dem US-amerikanischen Hypothekenmarkt investieren, sowie ihre Herkunftsstaaten. Angesichts der Verflechtung des weltweiten Finanzsystems trifft es mittelbar Bankkunden in aller Welt. Wie aus der US-amerikanischen Hypothekenkrise eine globale Wirtschaftskrise entstanden ist, wird mit einem Bündel von Ursachen begründet. Dabei wird oftmals die Meinung vertreten, die internationale Rechnungslegung habe zu einer Übertragung der Krise insbesondere auf das weltweite Bankensystem geführt. Diese Ansicht richtet sich gegen die fair value-Bewertung von Finanzinstrumenten, da sie durch die Berücksichtigung jeder Marktschwankung zu erheblichen Volatilitäten in den Bilanzen führt. In Aufschwungsphasen führt die fair value-Bewertung zu erhöhten Gewinnausweisungen und -ausschüttungen, die den Wünschen von Aktionären und Managern entgegenkommen. In Krisenzeiten aber wird das fair value-Prinzip zu einem Motor einer sich selbst verstärkenden Abwärtsspirale, da die vielfältig miteinander verbundenen Unternehmen zu zeitnahen Abwertungen ihrer Vermögenswerte gezwungen sind. Die vorliegende Diplomarbeit geht dem Vorwurf nach, dass die Bewertungsvorschriften der internationalen Rechnungslegung zum Ausbruch und der Übertragung der Krise beigetragen hätten. Es wird untersucht, inwieweit die fair value-Bewertung an den enormen Verlusten der Banken im Krisenjahr 2008 verantwortlich ist. Hierfür werden exemplarisch die Konzernabschlüsse von fünf der bedeutendsten deutschen Banken hinsichtlich des Einflusses der fair value-Bewertung von Finanzinstrumenten auf die Bankenbilanzen analysiert. Gang der Untersuchung: Zum Einstieg in die Problematik werden die Hintergründe der Kritik an der internationalen Rechnungslegung insbesondere für Kreditinstitute dargelegt. Um diese zu verdeutlichen, werden die Entstehung und der Verlauf der Krise in wesentlichen Zügen erläutert, sowie die gesetzliche Rahmengestaltung im Bankensektor [...]
Inhaltsangabe:Einleitung: Die Wüsten der Erde empfangen in sechs Stunden mehr Energie von der Sonne, als die Menschheit in einem ganzen Jahr verbraucht . Schmelzende Pole und Gletscher, steigende Meeresspiegel, zunehmende Wetterextreme mit Jahrhundertfluten und monatelangen Dürreperioden. Die Folgen des Klimawandels sind im Jahr 2010 bereits unverkennbar. Schafft es die Menschheit nicht, die oft nur nationalen Bestrebungen einiger Länder zu bündeln und möglichst rasch in global verpflichtende Abkommen umzusetzen, sehen die Prognosen für die Zukunft düster aus: Bis zum Jahr 2100 dürfte die Erdtemperatur um bis zu 4 Grad Celsius steigen, was ein vollständiges Verschwinden der Gletscher und Eismeere zur Folge hätte. Der Meeresspiegel würde um sechs Meter steigen, viele Küstenregionen auf der ganzen Welt wären dann nicht mehr bewohnbar. Mittlerweile lassen viele Regierungen ihren jahrelangen Ankündigungen endlich konkrete Taten folgen, allen voran die dt. Bundesregierung: Energie aus Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Geothermie soll bis 2020 deutschlandweit ungefähr die Hälfte des allgemeinen Strombedarfs decken und somit das prägende Element der künftigen Stromversorgung bilden. Prognosen zur Entwicklung der Zahl der Arbeitsplätze in diesem Bereich erwarten eine Steigerung von aktuell 300.000 auf bis zu einer halben Million. Auch andere große Nationen haben den Trend im Bereich der Erneuerbaren Energien (EE) längst erkannt: Mit einem Investitionsvolumen von mehr als 150 Mrd. Euro in alternative Energien in den kommenden zehn Jahren zeigt der Obama-Effekt in den USA allmählich Wirkung. Auch China holt auf und fördert nachhaltige Projekte mit aktuell ca. 40% seines rund 580 Mrd. USD schweren Konjunkturprogramms in. Länder wie Japan, Brasilien oder Südkorea- um nur einige zu nennen- befinden sich auf dem Vormarsch und fördern bereits in großem Stil umweltschonende Verfahren zur Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen und im Bereich Wasserwirtschaft. Experten der Internationalen Energieagentur taxieren das weltweite Investitionsvolumen in den nächsten 20 Jahren im Bereich der EE auf fast 5.000 Mrd. Euro. Das enorme Potential im Segment der nachhaltigen Technologien haben die großen Konzerne längst erkannt und richten ihre Geschäftsmodelle konsequent auf den Mega-Trend aus. Hier tun sich gigantische Wachstumschancen für grüne Technologien auf , verteidigte Siemens-CEO Peter Löscher kürzlich die Milliarden-Investitionen des Konzerns in [...]
Inhaltsangabe:Einleitung: Seit einiger Zeit wird der Balanced Scorecard sehr viel Aufmerksamkeit und Beachtung in der Öffentlichkeit und erst recht in den Unternehmen selbst geschenkt. Im Kern handelt es sich bei der Balanced Scorecard um ein strategiegeleitetes Kennzahlensystem, das sowohl finanzielle als auch nicht-finanzielle Größen zu einer Gesamtsicht integriert. Das Stadium einer Managementmodeerscheinung hat das Konzept der Balanced Scorecard längst überschritten. Die vorliegende Arbeit untersucht nun genauer die Entwicklungen und Tendenzen in der deutschen Bankenlandschaft bezüglich der Balanced Scorecard. Die Finanzinstitute sind zunehmend einem sehr intensiven Wettbewerb ausgesetzt und unterscheiden sich zusätzlich durch Besonderheiten im Rechnungswesen und im Risiko-management (Basel II) essentiell von anderen Branchen. Des weiteren wird der Implementierungsprozess einer Balanced Scorecard in einer Bank simuliert, um auf diesem Weg Besonderheiten bezüglich der detaillierten Ausgestaltung einer Bank-BSC aufzuzeigen. Zusammenfassung: Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, sowohl Unterschiede als auch Gemeinsamkeiten von Balanced Scorecards bei Kredit- und Finanzinstituten zu der Basis-Scorecard von Kaplan / Norton herauszuarbeiten. Besonderheiten und Differenzen sollten sich schon allein aus der Natur der BSC ergeben, die unternehmensindividuell erstellt werden muss und somit zumindest branchenspezifische Unterschiede aufweisen sollte. Die durchgeführte Umfrage untersucht neben der Verbreitung der Balanced Scorecard auch die Akzeptanz des neuartigen Managementansatzes bei den zuständigen Stellen (v.a. Unternehmensführung und Controllingabteilung) der befragten Banken. Gang der Untersuchung: Kapitel 1 beschreibt Problemstellung, Zielsetzung und methodisches Vorgehen der vorliegenden Arbeit. Im darauffolgenden Kapitel wird zunächst Aufbau und Wirkungsweise der Balanced Scorecard beschrieben bevor auf die spezifischen Eigenheiten der verschiedenen Perspektiven eingegangen wird. Kapitel 2 schließt mit der Vorstellung weiterer denkbarer BSC-Perspektiven und der Präsentation verschiedener BSC-Implementierungsverfahren, die sich in der Praxis schon vielfach bewährt haben. Zu Anfang von Kapitel 3 werden zunächst die aktuellen Probleme der Bankenlandschaft vorgestellt. Anschließend wird auf die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage eingegangen, in der verschiedene Banken zur Balanced Scorecard befragt wurden. Kapitel 4 simuliert den [...]
Inhaltsangabe:Einleitung: Die gesetzlichen Alterssicherungssysteme der einzelnen europäischen Länder stehen seit geraumer Zeit aufgrund der Veränderungen in der Gesellschaft unter Druck. Der demographische Wandel, veränderte Lebensweisen der Bevölkerung und zunehmende Probleme auf den Arbeitsmärkten sind Herausforderungen, die besonders hinsichtlich der Reformierung der gesetzlichen Rentensysteme aktuell thematisiert werden. In dieser Arbeit wird die Alterssicherung von Frauen in den bestehenden Rentensystemen von Deutschland, Schweden und der Schweiz betrachtet. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die Kernalterssicherungsysteme der gesetzlichen Rentenversicherung. Gang der Untersuchung: Zuerst werden die Grundmodelle gesetzlicher Alterssicherungssysteme erläutert. Der zweite Teil der Arbeit ist wie folgt gegliedert: Für jedes zu untersuchende Land wird zunächst das gesetzliche Alterssicherungsystem anhand der rechtlichen Grundlagen dargestellt. Es wird aufgezeigt, welche Konzepte Deutschland, Schweden und die Schweiz zur staatlichen Altersversorgung haben. In den Kapiteln „Frauenspezifische Regelungen in der gesetzlichen Rentenversicherung“ und „Empirische Ergebnisse der Altersversorgung von Frauen“ werden die ergriffenen Maßnahmen und Reformansätze und die Auswirkungen für Frauen dargestellt. In allen drei Ländern sind Kompensationsmaßnahmen zur Verbesserung der sozialen Sicherung von Frauen zu finden. Zum einen sind dies Maßnahmen, die gezielt die aus Erziehungsarbeit bedingten Sicherungslücken in der Altersversorgung von Frauen ausgleichen. Andererseits gehören auch Hinterbliebenenleistungen und Mindesteinkommensregelungen innerhalb bzw. außerhalb der Rente dazu. Die empirischen Ergebnisse sind gegliedert nach: Eigenständiger Alterssicherung, Abgeleiteter Alterssicherung und Mindesteinkommenssicherung von Frauen. Die eigenständige Alterssicherung zeigt, welche Rentenansprüche Frauen während ihrer Erwerbstätigkeit erworben haben. Die abgeleitete Alterssicherung stellt die Hinterbliebenenleistungen von Frauen dar. Die Mindesteinkommenssicherung der Länder zeigt die Werte innerhalb bzw. außerhalb der Rente. Im letzten Abschnitt wird versucht, die Rentensysteme in Deutschland, Schweden und der Schweiz gegenüber zu stellen. Unter bestimmten Gesichtspunkten wird ein Vergleich hinsichtlich der Alterssicherung von Frauen in Deutschland, Schweden und der Schweiz [...]
Inhaltsangabe:Problemstellung: Zielsetzung dieser Arbeit ist es, das Währungsmanagement sowie die Absicherungsinstrumente Devisentermingeschäft und Devisenoption vorzustellen und deren Einsatzmöglichkeiten zu thematisieren. In der vorliegenden Arbeit wird zunächst auf das Währungsmanagement, das Währungsrisiko sowie auf die Relevanz der Wechselkurse für die Unternehmen eingegangen. Um zu verdeutlichen, wie offene Währungspositionen abgesichert werden können, werden die Absicherungsinstrumente Devisentermingeschäft und Devisenoption sowie verschiedene Absicherungsstrategien vorgestellt. Im Anschluss daran erfolgen Ausführungen über Anwendungsbeispiele und Anwendungsprobleme sowie deren Lösungsmöglichkeiten. Danach wird auf die Bilanzierung von Finanzinstrumenten nach IAS 39 eingegangen, sowie eine Schlussbetrachtung vollzogen. Das Thema dieser Arbeit ist von großer Aktualität. Der Export sowie der Import haben für Deutschland eine große Bedeutung. Es existieren viele international tätige Unternehmen, deren wirtschaftlicher Erfolg von den Wechselkursveränderungen beeinflusst wird. Um das daraus resultierende Risiko rational steuern zu können, ist ein effektives Währungsmanagement unumgänglich geworden. Dennoch sichern viele Unternehmen ihre Währungsrisiken nicht bzw. nicht in genügendem Ausmaß ab und haben aufgrund der starken Wechselkursschwankungen der letzten Jahre erhebliche Verluste zu tragen. Es kann jedoch keine generelle Empfehlung zur Anwendung der einzelnen Absicherungsinstrumente und Absicherungsstrategien gegeben werden, da die Wahl von vielen Faktoren beeinflusst wird. Welche Risiken abgesichert werden können, wann sich welche Instrumente eignen, welche Probleme bei einer gewünschten Absicherung entstehen und wie diese gelöst werden können bzw. wo die Grenzen der jeweiligen Strategien liegen, wird im Rahmen dieser Arbeit thematisiert. Einleitung: Deutschland war im Jahr 2003 weltweit der größte Warenexporteur mit Ausfuhren in Höhe von 746,74 Mrd. USD und der zweitgrößte Warenimporteur mit Einfuhren in Höhe von 600,42 Mrd. USD. Auch nahmen in den letzten Jahren in Deutschland sowohl die Exporte als auch die Importe kontinuierlich zu. Durch die Steigerung des globalen Warenaustausches sowie durch die Dominanz des USD im internationalen Wettbewerb werden Verträge zwischen Unternehmen aus unterschiedlichen Währungsgebieten in der Regel in USD geschlossen. Dies erhöht die dem Währungsrisiko unterliegenden Positionen eines Unternehmens. [...]
Inhaltsangabe:Einleitung: In den letzten Jahren ist die Zahl der insolvent gewordenen kleinen und mittelständischen Unternehmen stets gestiegen. Da sich besonders die kleinen Kreditinstitute aus dem Sparkassen- und Genossenschaftswesen gegen die umliegenden größeren Häuser behaupten müssen, spielt die Analyse und Feststellung der Bonität von Firmenkunden eine zunehmend wichtigere Rolle. Schon ein einziger Firmenkunde, der "außerplanmäßig" abgewickelt werden muß, kann die Ertrags- und Vermögenslage des kreditgebenden Institutes nachhaltig beeinflussen. Aus diesem Grund muß der Beurteilung der Kreditwürdigkeit von Firmenkunden eine besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Bei der Bonitätsbeurteilung von Firmenkunden spielt die Jahresabschlußanalyse eine wesentliche Rolle. Diese wird bei der Sparkasse Möhnesee, eine der kleinen Sparkassen im Gebiet des Westfälisch-Lippischen Sparkassen- und Giroverbandes e. V., momentan mit Hilfe der EBIL-STATBIL Auswertungen durchgeführt. Um die Qualität der Bilanzauswertung im Hause der Sparkasse weiter zu erhöhen, wird ein neues Kennzahlensystem auf Basis der vorhandenen Auswertungen entwickelt. Hier werden die für die Bonitätsbeurteilung wesentlichen Analysebereiche abgebildet. Dadurch wird eine Ursachenforschung für Unternehmenskrisen möglich, was die Beratungskompetenz des Kreditinstitutes erhöht. Gang der Untersuchung: Zunächst wird im zweiten Kapitel eine Einführung in die Analyse und Feststellung der Bonität von Firmenkunden gegeben. Dabei wird der Begriff "Risiko" unter ausgewählten Aspekten, die das Kreditgeschäft unmittelbar betreffen, untersucht. Andere bankbetriebliche Risiken, wie bspw. Zinsänderungs-, Währungs- oder Betriebsrisiken finden daher keine Berücksichtigung. Weiterhin werden ausgewählte qualitative und quantitative Verfahren der Kreditwürdigkeitsprüfung vorgestellt, wobei ein Schwerpunkt auf der Problematik der Jahresabschlußanalyse liegt. Darüber hinaus werden grundsätzliche Aussagen zu Kennzahlen und deren Verknüpfung in Kennzahlensysteme getroffen. Um ein Bonitätsbewertungssystem zu entwickeln, ist es notwendig, die in der Literatur und Praxis bereits genutzten Methoden zu untersuchen. Im dritten Kapitel wird dazu eine Unterteilung in logisch-deduktive und empirisch-induktive Kennzahlensysteme vorgenommen und durch das Kennzahlensystem des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes e. V. ergänzt. Diese Systeme werden zunächst theoretisch untersucht. Obgleich sich die logisch-deduktiven [...]
Inhaltsangabe:Einleitung: Zum gegenwärtigen Zeitpunkt steckt das Investmentsparen in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Gerade beim Aktiensparen (Aktienfonds) gilt Deutschland als eine der rückständigsten westlichen Nationen. Das mag einerseits an der Mentalität der Deutschen liegen, die lieber auf althergebrachte konservative Anlageformen wie Sparbriefe und Lebensversicherungen setzten, andererseits mangelt es vielen potentiellen Anlegern an ausreichender Fachkenntnis zur Auswahl eines geeigneten Fonds. Bei der Anlage in einem Investmentfonds schwingt somit oft die Angst mit, etwas falsch zu machen und so sein Geld zu verlieren, weil der Anleger oft nicht wirklich weiß, was für ein Investment er getätigt hat. Besonders schwerwiegend ist, daß dem Investor selbst in der gängigen Fachpresse nur wenige und zum Teil auch fragwürdige Hinweise (einfache Renditelisten der Vergangenheit) gegeben werden, die ihm bei seiner Anlageentscheidung helfen sollen. An dieser Stelle setzt die nun folgende Arbeit an, die dem Investor Entscheidungskriterien an die Hand geben will, die ihn bei seiner Fondsauswahl unterstützen. Besonderen Wert wird darauf gelegt, daß die aufgezeigten Kriterien für den Anleger praktisch anwendbar und nachvollziehbar sind. Sie sollen den Investor, der sich bei der Selektion an seinen persönlichen Anlagezielsetzungen orientiert, im Entscheidungsprozeß unterstützen. Um dies zu erreichen, wird vielfach zunächst die Theorie dargestellt und dann anhand von praktischen Beispielen die Anwendbarkeit dieser aufgezeigt. Nachdem der Leser mit den Grundgedanken des Investmentsparens und dessen wichtigsten gesetzlichen Bestimmungen vertraut gemacht wurde, werden die Kriterien zur Fondsselektion aufgezeigt. Hierzu werden zunächst die typischen Anlageziele eines Investors ermittelt, die die Basis der Fondsauswahl bilden. Um diesen Zielen eine entsprechende Fondsalternative zuweisen zu können, werden die Fonds kategorisiert. Im Hauptteil der Arbeit werden dann zunächst quantitative Kriterien zur Fondsauswahl aufgeführt. Diese liefern Maßzahlen, durch die die Rendite und das Risiko einer Investmentanlage bestimmt werden können und somit einen Vergleich der Fonds hinsichtlich dieser beiden Faktoren ermöglichen. Im Anschluß hieran wird auf qualitative Gesichtspunkte der Fondsauswahl eingegangen. Im Laufe der Arbeit werden immer wieder Hinweise darauf gegeben, wie sich das jeweilige Kriterium zur Selektion eines Fonds, hinsichtlich eines bestimmten [...]
Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Trotz hoher Kursverluste an den internationalen Kapitalmärkten seit März 2000, verunsichert handelnden Anlegern und damit verbundenen Umsatzrückgängen nimmt aktuell das Anlagegeschäft mit Aktien und Aktienfonds bei Finanzdienstleistern wieder eine bedeutende Stellung ein. Die Geldvermögensanlagen werden in Deutschland bis zum Jahr 2010 auf über 6,4 Billionen Euro anwachsen und damit in etwa 10 Jahren um fast 80% expandieren. Das stärkste Wachstum werden dabei Anlagen in Aktien mit 150% und Aktienfonds mit 200% erzielen. Für das Marketing von Finanzdienstleistern eröffnet sich damit eine faszinierende Perspektive vor allem bei der attraktiven Zielgruppe der Jungakademiker. Marktanteile werden aber nur diejenigen Finanzdienstleister erobern können, die diesen Anforderungen des Marktes und ihrer Kunden in Bezug auf Beratungskapazität, Produktpalette und Vertriebswege gerecht werden. Zahlreiche Studien haben in den vergangenen Jahren zu einer intensiven Beschäftigung mit dem Anlageverhalten von privaten Anlegern geführt. Speziell über das Anlageverhalten von Jungakademikern ist bisher noch wenig bekannt. Die vorliegende Arbeit setzt sich demnach zum Ziel, die Kenntnisse über die Black Box von Jungakademikern zu erweitern, um deren Anlageverhalten in Hinsicht auf Aktien und Aktienfonds transparenter zu machen. Dies geschieht unter Rückgriff auf die Theorie des geplanten Verhaltens (TOPB) im Wege einer eigens durchgeführten empirischen Erhebung. Die Ergebnisse dieser Pilotstudie sollen die Möglichkeit schaffen, systematische Ansatzpunkte für nachfrageorientierte Marketingmaßnahmen speziell bei Jungakademikern abzuleiten. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Abbildungsverzeichnis4 Tabellenverzeichnis5 Abkürzungsverzeichnis6 1Einleitung9 1.1Problemstellung9 1.2Aufbau der Arbeit11 2.Aktien, Aktienfonds, Aktienkultur und Anlageverhalten12 2.1Aktien12 2.1.1Begriffliche Grundlagen12 2.1.2Merkmale13 2.1.3Arten15 2.2Aktienfonds17 2.2.1Begriffliche Grundlagen17 2.2.2Merkmale19 2.2.3Arten21 2.3Aktienkultur in Deutschland23 2.3.1Begriffliche Grundlagen23 2.3.2Entwicklung und aktueller Stand24 2.3.3Maßnahmen zur Förderung28 2.4Anlageverhalten30 2.4.1Begriffliche Grundlagen30 2.4.2Anlageentscheidungsprozess31 2.4.3Einflussfaktoren auf das Anlageverhalten33 2.4.3.1Person des Anlegers34 2.4.3.2Umwelt des Anlegers37 2.4.3.3Situation des Anlegers38 3.Die Theorie des überlegten Handelns und die Theorie [...]
Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Das Thema dieser Diplomarbeit lautet Financial Planning und Portfolio Management Theorie . Der Inhalt ist sowohl für Anbieter von Financial-Planning-Beratung als auch für Anleger bzw. potentielle Kunden oder Interessierte, die die Freiheit der finanziellen Unabhängigkeit erreichen wollen, sehr aufschlussreich. In der Arbeit wird als erstes das Thema eingegrenzt und Financial Planning definiert. Außerdem befasst sich das erste Kapitel mit sozial- und finanzpolitischen Fragen (Altersvorsorge) in Verbindung mit dem privaten Vermögensaufbau der Bevölkerung in Deutschland. Zudem soll der Vermögensverwaltungsmarkt in Deutschland im Vergleich zu den USA dargestellt werden. Im Anschluss werden die Marktteilnehmer: die Anleger, die Anbieter und die Überwachungsgremien angesprochen. Im Einzelnen beschäftigt sich dieses zweite Kapitel u.a. mit den Nutzen, den Zielen, dem Angebot, den verschiedenen Typen und den Funktionen der Marktteilnehmer. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der eigentlichen Dienstleistung Financial Planning , es beschreibt den Prozess der Beratung, den Aufbau und den Inhalt des Beratungsergebnisses, dem sog. Finanzkonzept . Im folgenden Teil wird der Inhalt des Finanzkonzeptes mit der modernen Portfoliomanagement-Theorie in Verbindung gebracht. Und untersucht, in wie weit die Theorie in der Praxis angewendet bzw. die Praxis der Theorie gerecht wird. Das vorletzte Kapitel, für Interessenten einer Beratung empfehlenswert, wirft einen kurzen Blick auf den Financial Planning Angebotsmarkt. Hier sollen wesentliche qualitative Unterschiede in der Beratung der drei Hauptanbietergruppen (Banken, private Finanzdienstleister, Versicherungen) des Financial Planning angesprochen werden und hervor gehoben werden, welche Sparte am ehesten in der Lage ist, ein sauberes Financial Planning im Sinne dieser Arbeit anzubieten. Vor allem Beratern liefert diese Qualitätsanalyse zur Steigerung des Nutzens ihrer Dienstleistung und folglich der Zufriedenheit ihrer Kunden nützliche Anhaltspunkte. Zuletzt erfolgt noch ein kurzer Ausblick in die Zukunft des Financial Planning. Der Begriff Financial Planning stammt aus dem angelsächsischen Raum und ist in Deutschland noch relativ jung. Darunter versteht man die finanzielle Beratung von Privatpersonen, die darauf abzielt, die Interessenten bei der Erfüllung ihrer finanziellen und wirtschaftlichen Wünsche zu unterstützen. Diese Arbeit macht keinen Unterschied zwischen [...]
Inhaltsangabe:Einleitung: Diese Arbeit, im Rahmen des Abschlußexamens entstanden, soll eine konkrete und praktische Entscheidungshilfe für den Privatinvestor darstellen, der sich auf das Immobilienfondsterrain wagt, jedoch nicht genug Fachwissen besitzt, um zu erkennen, wobei es bei einer Immobilienfonds-Anlageentscheidung im wesentlichen ankommt. Eine möglichst objektive Analyse geschlossener Immobilienfonds ist nicht zuletzt deswegen von entscheidender Bedeutung, da es sich hierbei nicht um Kapitalmarktprodukte für Sparer oder Durchschnittsanleger handelt, sondern um Unter-nehmensbeteiligungen für risikobewußte Vermögende mit hohem Steuersatz. Die Investition in geschlossene Immobilienfonds ist viel stärker als die Direktanlage in Immobilien gekennzeichnet durch eine Rechnung mit vielen Unbekannten: Immobilienobjekt, Vermietbarkeit, fachliche und finanzielle Seriosität des Projekt-initiators, künftige Mietverträge, Renditen, wirtschaftliches und politisches Umfeld, Steuergesetzgebung in naher und ferner Zukunft, Entwicklung der persönlichen Ver-hältnisse des Anlegers über einen langen Zeitraum hinweg sind nur einige wenige Unsicherheitsfaktoren. Ziel dieser Arbeit ist es, die bedeutsamsten Elemente für die Investitionsentschei-dung eines privaten Kapitalanlegers für die Kapitalanlageform des geschlossenen Immobilienfonds darzustellen und somit diese Unbekannten in einem möglichst hohem Maße zu reduzieren und berechenbar zu machen. Gang der Untersuchung: Nach einer Einführung in das Thema und einer kurzen Immobilienmarktanalyse für geschlossene Immobilienfonds, erfolgt eine anlegerbezogene systematische Be-handlung der drei Hauptbestandteile der Arbeit: dem rechtlichen, steuerlichen und wirtschaftlichen Teil. Die gesellschaftsrechtlichen und steuerrechtlichen Aspekte werden in einer erklärenden Kurzcharakteristika abgehandelt, ohne sich dabei einer Problematisierung einzelner spezieller Rechts- und Steuerfragen anzunehmen. Schwerpunkt der Arbeit liegt auf dem wirtschaftlichen Teil, in dem die Anlegerziele Rendite, Sicherheit und Liquidität betrachtet werden. Insbesondere der Aspekt der Sicherheit wird näher erläutert, da wegen des fehlenden Anlegerschutzes und wegen vieler unseriöser Immobilienfondsanbieter, so manche Risiken auf den Gebieten Recht, Steuern und Wirtschaft bestehen, die ein Anleger ohne Vorkenntnisse nicht ohne Hilfe einschätzen kann. Abschließend wird eine kurze Empfehlung gegeben werden, für welche Anleger-zielgruppe der [...]
Inhaltsangabe:Einleitung: Im Jahre 2006 veröffentlichte Charles Tripp seine Studie Islam and the moral economy , in der er sich im Zusammenhang mit der Frage der Vereinbarkeit der islamischen Religion mit dem vom Westen geprägten Kapitalismus auch mit Banken beschäftigt, die laut eigener Auskunft unter Beachtung islamischer Gebote arbeiten. In einer Passage dieses Werkes heißt es: Islamic Banking, far from challenging global capitalism, has become an integral part of the global financial system. ( ) Those who deal with these banks act from a variety of motives . Ausgehend von diesen Aussagen stellen sich die Fragen, was unter dem Begriff Islamic Banking zu verstehen ist, was eine islamische Bank auszeichnet und welche Motive potentielle Kunden dazu bewegen, die Dienste einer solchen Bank in Anspruch zu nehmen. Der zentrale Aspekt der vorliegenden Arbeit liegt in der Rolle, die dabei das in Koran und Sunna ausgesprochene Wucher- bzw. Zinsverbot einnimmt. Dieser Aspekt ist insofern bedeutsam für die westliche Finanzwelt, als er sowohl die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den zunehmend wohlhabenden islamisch geprägten Staaten und den übrigen Teilen der Welt als auch die Finanzgeschäfte muslimischer Migranten in der Diaspora an einem entscheidenden Punkt tangiert: Das konventionelle Bankwesen, das grundsätzlich auf dem Prinzip des Zinsnehmens unddes Zinszahlens basiert, muss auf das offenbar immer stärker ausgeprägte Bedürfnis muslimischer Kunden bzw. Geschäftspartner nach Einhaltung des islamischen Verbotes der Bereicherung durch Zinsen reagieren. Dies geschieht daher nicht nur im Zuge der Expansion großer Bankunternehmen in die entsprechenden Regionen, sondern auch zunehmend in Europa und in den Vereinigten Staaten von Amerika. Um im Zuge der wirtschaftlichen Globalisierung auf dieses besondere Merkmal des islamischen Bankwesens reagieren zu können, ist also ein fundiertes Wissen um die Existenz dieses Verbotes, seiner Bedeutung für Muslime sowie um die lebendigen innerislamischen Diskussionen über die seine Reichweite und um mögliche Instrumentarien zur Umsetzung erforderlich. Zaid El-Mogaddedi, Gründer des Institute for Islamic Banking in Frankfurt am Main, formuliert dies folgendermaßen: Wurde das Islamic Banking vor noch nicht allzu langer Zeit in der westlichen Finanzwelt eher als exotische Randerscheinung wahrgenommen, so hat sich die Einschätzung inzwischen grundlegend geändert. Denn das Sharia-konforme Geldgeschäft wächst in [...]
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich VWL - Finanzwissenschaft, Note: 1,7, Fachhochschule Düsseldorf (Wirtschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Auseinandersetzung mit dem Thema nachhaltige Geldanlagen und den sich daraus ergebenden Möglichkeiten einer alternativen Kapitalanlage für den privaten Investor auf dem Finanzmarkt Spanien. Zunächst wird das Konzept des „Sustainable and Responsible Investment“ definiert und beleuchtet, um Klarheit in die unterschiedlichen Begrifflichkeiten zu bringen. Es folgt ein Rückblick in die Entstehungsgeschichte nachhaltiger Investments. Welche Anlageformen im SRI-Bereich auf dem Markt verfügbar sind, wird im folgenden Abschnitt behandelt, dem sich eine kritische Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Investmentstrategien und Auswahlmethoden für nachhaltige Geldanlagen anschließt. Der größte Anteil dieser Arbeit widmet sich dem Finanzmarkt Spanien. Nach einem Rückblick in die Historie nachhaltiger Geldanlagen in Spanien folgt ein aktueller Marktüberblick über die Entwicklungen von SRI, die in Spanien angewendeten Investmentstrategien und das Verhältnis von institutionellen zu privaten Investoren. Ein gewichtiger Teil beschäftigt sich schließlich mit der Frage, welche Motive, Möglichkeiten und Hindernisse es für den privaten Investor in Spanien gibt, der Interesse an einem nachhaltigen Investment hat. Dabei fließt sowohl die Sicht der Anbieter als auch die Sicht der Nachfrager in die Betrachtung mit ein. Darüber hinaus werden insbesondere potentielle Lösungsansätze für die Marktteilnehmer diskutiert. Im abschließenden Kapitel werden die Markttreiber identifiziert und Möglichkeiten der Förderung von SRI als Kapitalanlagealternative für Privatanleger in Spanien beleuchtet.
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