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Aus Paulis letztem Lebensjahrzehnt sind A1/4ber 2000 Briefe erhalten und in diesem grundlegenden Werk zur Physikgeschichte der Nachkriegszeit zusammengefaAt. Neben der Physik wird hier auch der allgemeinere geistesgeschichtliche Hintergrund unserer Naturwissenschaft beleuchtet. Dieser Teilband enthAlt wissenschaftliche Korrespondez A1/4ber grundlegende und andere allgemeine Fragen der Physik der Jahre 1955-1956. In diese Zeit fallen der Beginn der axiomatischen Feldtheorie, die AnfAnge von CERN, der Berner RelativitAtskongress zur 50-Jahr-Feier von Einsteins Entdeckung sowie N. Bohrs 70. Geburtstag und natA1/4rlich die frA1/4he Geschichte des Neutrinos. Pauli und seine Briefpartner nehmen aktiv an diesen Ereignissen teil und beleuchten sie in eindrucksvoller Weise in ihrer Korrespondenz. Die reich annotierten und kommentierten Briefe sind chronologisch angeordnet und durch Verzeichnisse und Register erschlossen.
From the final decade of Pauli's life, nearly 2000 letters survive. These are collected in this fundamental work on the history of physics in the post-war era. Going beyond physics, these letters also shed light on the cultural and philosophical background of our natural sciences.
This part of the collection contains scientific correspondence about fundamental and other general questions concerning physics in the years 1955-1956. This period saw the beginnings of axiomatic field theories, the birth of CERN, the Berner Relativity Congress marking the 50th Anniversary of Einstein's discovery, and N. Bohr's 70th birthday. They were also the formative years of neutrino physics. Pauli and his correspondence partners played an active role in these events and illuminate them inan impressive manner in their letters. The extensively annotated and commented letters are organized chronologically and complemented by indexes and references.
Seit vielen Jahren halten wir an der ETH Zürich einführende und fortge schrittene Laser-Vorlesungen für Studierende der Physik ab 5. Semester und für Doktorierende. Eine derartige Vorlesung ist an der ETH Zürich für Phy sikerlnnen seit 1990 obligatorisch. Da zudem Laser und ihre Anwendungen in der Technik immer bedeutsamer werden, gibt es seit einiger Zeit auch Laser-Vorlesungen für Studierende der Ingenieurwissenschaften. Unter die sem Gesichtspunkt kamen wir zum Schluß, unseren immer zahlreicheren Studierenden anstelle unserer eigenen vervielfältigten Vorlesungsnotizen ein Laser-Buch zu empfehlen. Wir fanden jedoch, daß die vorliegenden, meist älteren deutschsprachigen Laser-Lehrbücher unseren Wünschen nicht voll entsprachen. Nachdem von verschiedener Seite Interesse bekundet wurde, unsere Vorlesungsnotizen nach Überarbeitung als Buch zu ver öffentlichen, haben wir uns nach verständlichem Zögern darauf eingelassen. Maßgebend dafür war auch die Bereitschaft von Dr. Robert Kesselring, dipl. Phys. ETH, mitzuwirken und uns mit Rat, Tat und Kritik beizustehen. Auch letzteres war uns wichtig, da er die Vor- und Nachteile unseres Unter richts als Assistent und ehemaliger Hörer kannte. Ihm sind wir zu großem Dank verpflichtet, ebenso unseren vielen Fachkollegen und -kolleginnen in Ost und West, weIche uns seit über drei Jahrzehnten bei jedem Treffen neue Erkenntnisse über Laser mitteilen. Wir hoffen, daß sie, vor allem aber auch die Studierenden, dieses Buch willkommen heißen. Das vorliegende Werk ist gedacht als Lehr- und Sachbuch für Physiker, Ingenieure und Naturwissenschafter an Hochschulen und in der Industrie.
Größer, schneller, heißer – das Buch der kosmischen Rekorde

Im Universum herrschen extreme Verhältnisse. Im Weltraum sinkt die Temperatur auf 270 Minusgrade. Sterne verglühen als Supernovae, die milliardenfach heller sind als unsere Sonne. Ein Schwarzes Loch kann eine elektrische Spannung von 10 Trillionen Volt erzeugen. Und es gibt Sterne mit zwei Milliarden Kilometern Durchmesser, in denen die Umlaufbahn des Jupiter Platz hätte.

Kosmos xxxtrem! bietet einen atemberaubenden neuen Blick auf das Universum und seine Erscheinungen. Bryan Gaensler richtet unsere Aufmerksamkeit auf die Extreme: auf die größten, schnellsten, heißesten, schwersten, hellsten, ältesten, dichtesten und sogar lautesten Objekte oder Prozesse des Kosmos. Das ungewöhnliche Astro-Buch präsentiert nicht nur verblüffende Fakten, sondern offenbart auch den bemerkenswerten Facettenreichtum des Universums und die extreme Physik, die dahinter steht.

Dieser Parforceritt in die wildesten und spannendsten Winkel unserer physikalischen Welt begeistert von der ersten bis zur letzten Seite und erzeugt immer wieder ein überwältigendes Gefühl des Staunens. Professor Volker Springel, Heidelberg

Fesselnder als ein Spionagekrimi, wohltuender als eine Gutenachtgeschichte und eine angemessene Erinnerung daran, wie unfassbar glücklich wir uns schätzen dürfen, auf diesem so ausgeglichenen kleinen Felsklumpen inmitten eines extremen Kosmos zu leben. Professor Luciano Rezzolla, Frankfurt und Potsdam

Diese Begeisterung für die Physik des Kosmos, die Bryan Gaensler zu einem der weltweit führenden Forscher gemacht hat, springt unweigerlich auch auf die Leser seines Buches über. Professor Ralf-Jürgen Dettmar, Bochum

Ein ebenso unterhaltsames wie lehrreiches Buch, das Amateure und Profis gleichermaßen faszinieren wird. Professor Michael Kramer, Bonn

Das vorliegende Buch, dessen ursprünglicher Haupttitel "Erzeugung sehr tiefer Temperaturen" in "Tieftemperaturtechnik" umgeändert worden ist, behandelt nach wie vor im wesentlichen den Temperaturbereich zwischen -100°C und dem absoluten Nullpunkt von -273,15 oe. Es stellt die physikalischen Grundlagen der Tieftem peraturtechnik, die Funktionsweise und die praktische Gestaltung und der Tieftem peraturanlagen sowie die vielseitigen technischen Anwendungen dar. Die I. Auflage, die 1957 als Band VIII des von Rudolf Plank herausgegebenen Handbuchs der Kälte technik erschienen ist, war im Jahre 1967 früher als alle anderen Bände dieses Hand buchs vergriffen. Der weiter bestehenden Nachfrage und dem eigenen Wunsch ent sprechend, hoffte der erste der bei den Verfasser, bald eine neue Auflage bearbeiten zu können. Aber zahlreiche andere Verpflichtungen hielten ihn hiervon ab. Für die erste Auflage standen ihm die Erkenntnisse und Erfahrungen zur Ver fügung, die er sich bei seiner 28jährigen Tätigkeit bei der Linde AG in Höllriegels kreuth bei München erworben hatte. Von 1950 an hingegen konnte er die Weiter entwicklung der Tieftemperaturtechnik nur noch am Rande verfolgen. Außerdem hätten bei seinem nunmehr bis zu 89 Jahren fortgeschrittenen Alter die Kräfte nicht mehr ausgereicht, ein solches Buch allein zu bearbeiten. Einer Bitte des ersten Ver fassers folgend, hat Hermann Linde, Enkel von Carl von Linde, sich bereit erklärt, bei der Bearbeitung der neuen Auflage mitzuwirken. Er war von 1949 bis 1976 bei der Linde AG tätig, dabei längere Zeit als das für die Tieftemperatur-und Verfahrens technik zuständige V orstandsmi tglied.

Klima – ein heißes Thema, aber was wissen wir wirklich? Erfrischend und sachlich nüchtern sorgt Gert Ganteför für Abkühlung in dieser hitzigen Debatte

Der Klimawandel ist nicht aufzuhalten. In weiten Teilen der Bevölkerung und der Fachwelt ist diese Aussage unbestritten. Aber was sind die genauen Ursachen? Vor allem, was kann man dagegen tun? Die Lösung scheint so einfach und liegt vermeintlich auf der Hand: Die Energiewende muss kommen. Doch ist das im Weltmaßstab überhaupt möglich? Im Angesicht der heutigen globalen Probleme wie Armut und Bevölkerungswachstum schwanken unsere Zukunftsvisionen zwischen absoluten Horrorszenarien und utopischen Träumereien. Auf der einen Seite scheinen wir in dem Teufelskreislauf gefangen, der uns zwingt auf fossile Rohstoffe zurückzugreifen, was die Klimakatastrophe nur noch beschleunigen würde. Dem gegenüber stehen die visionären Möglichkeiten einer nachhaltigen Lebensweise, die auf Energie weitgehend verzichtet, oder die Entwicklung zu einer hochtechnisierten Welt mit noch höherem Energiekonsum.

Objektiv, fundiert, spannend: Quo vadis terra?

Der Autor stellt sich dieser Frage unbefangen, überrascht mit frischen Ideen und skizziert mögliche Lösungen für die großen Herausforderungen im 21. Jahrhundert. Ausgehend von historischen Betrachtungen und bekanntem Lehrbuchwissen analysiert er die möglichen Szenarien. Ganteför erklärt, warum die Energiewende zu spät kommt, um die Klimaerwärmung noch aufhalten zu können, und gibt mutige Anstöße für eine längst überfällige Wertediskussion. In zwei gesonderten Kapiteln zu Wetter- und Klimakontrolle gibt er einen Überblick über die technischen Möglichkeiten, das Klima aktiv zu beeinflussen, und schließt mit einem Ausblick zu den eingangs erwähnten globalen Problemen.

Auch die Massivumformung hat sich in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt, wie diese 2. Auflage gegenüber der 1974 erschienen ersten erkennen läßt. Herausgeber und Autoren bieten dabei weiterhin einen leichtfaßlichen Zugang zu den grundlegenden Erkenntnissen und Gesetzmäßigkeiten, vermitteln aber auch stets genügend Detailinformationen zur Lösung der wichtigsten Probleme der Umformpraxis. Aus den Besprechungen: "...mit dem Buch wird das Ziel erfüllt, die in zahlreichen Zeitschriftenveröffentlichungen dargelegten Einzeldarstellungen über die theoretischen Grundlagen, Verfahren und Maschinen der Massivumformung übersichtlich und anschaulich zusammenzufassen. Damit wird der Erkenntnisstand auf dem Gebiet des Massivumformens in Form eines Lehrbuchs und Nachschlagewerks geboten, wozu ein ausführliches Sachverzeichnis und zahlreiche tabellarische Darstellungen mit technologischen Kennwerten beitragen. Mit besonderer Aufmerksamkeit wurden dabei die Erkenntnisse der Arbeiten des Instituts für Umformtechnik der Universität Stuttgart berücksichtigt. Das Buch wird der Entwicklung und Bedeutung der Fertigungsverfahren der Umformtechnik in der industriellen Erzeugung ganz oder nahezu fertiger Werkstücke durch produktive umformtechnische Technologien und Anlagen in der metallverarbeitenden Industrie gerecht." Neue Hütte #1"...verbinden grundlegende umformtechnische Überlegungen mit Werkzeug- und Maschinenbauproblemen und Werkstoffragen in praxisnaher Weise. So findet der Betriebsmann, der seine täglich auf ihn zukommenden Aufgaben zu lösen hat, von seinem Verfahren ausgehend, den Zugang zu theoretischen Betrachtungen und vor allem die Erkenntnis der Bedeutung und Beeinflussungsmöglichkeit der einzelnen Wirkparameter. Wie gut der Verfasser die Probleme des Betriebsmannes kennt, kommt in der sorgfältigen Betreuung der nur noch bedingt umformtechnischen Randprobleme - Zuschnitt, Herstellung und Vorbereitung, Wärmebehandlung - zum Ausdruck. Pro Metal #1
Noch mehr moderne Physik, noch bessere Didaktik, noch mehr Beispiele und noch mehr Aufgaben: das bietet der neue "Halliday", der ideale Begleiter furs Physikstudium und zur Prufungsvorbereitung!

* deckt den gesamten Stoff der einfuhrenden Experimentalphysik-Vorlesungen fur Hauptfachstudierende ab
* mehrere Kapitel zur besseren Verstandlichkeit komplett umgeschrieben, etwa zum Gau?'schen Satz und zum elektrischen Potential
* umfangreichere Quantenmechanik-Kapitel behandeln die Schrodinger-Gleichung bis hin zur Reflexion von Materiewellen an Potentialstufen und der Schwarzkorperstrahlung

Fur die dritte Auflage wurden die Kapitel uberarbeitet und didaktisch neu strukturiert:
* modular organisierte Lerninhalte
* Lernziele, Schlusselideen und physikalische Motivation zum Einstieg
* Zusammenfassung der Lerninhalte am Kapitelende

Unterstutzt das selbststandige Lernen:
* rund 300 im Text durchgerechnete Beispiele
* 250 Verstandnis-Checks und 650 Fragen mit Antworten und Ergebnissen im Lehrbuch
* mehr als 2500 Aufgaben unterschiedlichen Schwierigkeitsgrads mit ausfuhrlichen Losungen im Arbeitsbuch - separat und im Set mit dem Lehrbuch erhaltlich

Aus den Rezensionen der Vorauflagen:

"Halliday Physik ist ein Klassiker." Prof. Dr. Hartmut Zabel, Ruhr-Universitat Bochum

"Das didaktische Konzept des Halliday ist in seiner Form einzigartig." Prof. Dr. Matthias Weidemuller, Universitat Heidelberg

"Der Stoff ist in uberdurchschnittlich gelungener Weise didaktisch aufbereitet... stellt eine Bereicherung des Literaturspektrums dar..." Prof. Dr. Fedor Mitschke, Universitat Rostock

Zusatzmaterial fur Dozenten erhaltlich unter www.wiley-vch.de/textbooks

Der Ubersetzungsherausgeber

Stephan W. Koch lehrt Physik in Marburg und ist haufig als Gastwissenschaftler an der Universitat von Arizona, Tucson/USA. Er hat in Frankfurt Physik studiert, 1979 promoviert und sich, nach Forschungsaufenthalten bei den IBM Research Labs, 1983 habilitiert. Anschlie?end ging er in die USA, wo er ab 1989 Full Professor an der University of Arizona in Tucson war. 1993 folgte er einem Ruf an die Uni Marburg, blieb aber bis heute Adjunct Professor in Arizona. 1997 erhielt Herr Koch den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft, 1999 den Max-Planck-Forschungspreis der Humboldt Stiftung und Max-Planck-Gesellschaft. Seit mehreren Jahren ist er als Herausgeber und Berater fur Fachzeitschriften aktiv.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Physik - Mechanik, Note: 1,3, Universität Regensburg (Naturwissenschaftliche Fakultät II, Physik und Fakultät für Technologie), Veranstaltung: Nanoscience, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Robotik befindet sich seit vielen Dekaden in einem Aufwärtstrend. Anfänglich vorwiegend in Science-Fiction-Filmen, wird die Anwesenheit von Automatisierungstechnik und technischen Helfern aller Art zunehmend realer; sie begleitet uns bereits in der industriellen Fertigung, in der Unterhaltungstechnik und immer öfter auch in Küchengeräten, Smartphones und anderen Utensilien des täglichen Lebens. In Fahrzeugen haben dabei die Systeme im Gegensatz zu vielen anderen, oft der Unterhaltung gewidmeten Bereichen, die Aufgabe, den Fahrer nicht nur mehr Komfort, sondern auch mehr Sicherheit zu bieten. Dabei kommen Fahrerassistenzsysteme zum Einsatz, welche in erster Linie Abstände zu vorausfahrenden Fahrzeugen, aber auch seitlich oder hinter dem Fahrzeug überwachen, das Einparken vereinfachen oder sogar selbst durchführen. Dafür befinden sich in heutigen Fahrzeugen eine große Bandbreite von Mikrocontrollern und Prozessoren, welche die Sensoren überwachen, Aktoren schalten und miteinander kommunizieren oder dem Fahrer wichtige Informationen gegliedert und übersichtlich darstellen. Doch in der Robotik wird auch in ein anderes Gebiet immer weiter vorgestoßen: in den Bereich von Atomen und Molekülen. Die Robotik wächst gewissermaßen in immer kleinere Bereiche, wobei hier die Fertigung von Nanostrukturen im Vordergrund steht. In der vorliegenden Arbeit wird ein kommerzielles Robotersystem, bestehend aus drei Modulen mit je einem eigenen Mikrocontroller der Atmel-Familie vorgestellt. Dieses System wird durch einige Komponenten – Sensoren und Aktoren – erweitert und mittels Bluetooth von einem PC (Personal Computer) überwacht. Das hierfür verwendete Programm wird in LabView erstellt und übernimmt die Aufgaben der Visualisierung aller Sensordaten, ermöglicht die Fernsteuerung des Roboters durch den Benutzer, sowie die Durchführung und Koordination automatisierter Routinen. Des Weiteren wird eine dieser Routinen, welche eine Bildverarbeitung beinhaltet, auf ein Gebiet der Nanostrukturierung angewandt: Es sollen mittels Rastertunnelmikroskopie Kohlenstoffmonoxydmoleküle (CO-Moleküle) auf einer Kupferoberfläche automatisiert gefunden und deren Positionen ausgegeben werden. Die weiterführende Idee dabei ist, dass diese Moleküle einmal aufgenommen und zu ganzen Schaltungen und Gattern zusammengefügt werden können. Damit beginnt der Schritt von der Automatisierungstechnik eines Roboters zur automatisierten Strukturierung in der Nanometerskala.
Inhaltsangabe:Zusammenfassung: In der vorliegenden Arbeit wurde ein Prozess entwickelt, der es erlaubt, die Versetzungsdichten in Si/SiGe Heterostrukturen zu bestimmen. Dabei wurde im Besonderen Wert auf eine Einführung in die Untersuchungsmethoden der Oberflächenmorphologie von Nanostrukturen, mittels Atomkraft-, Rastertunnel-, und Polarisationsmikroskop, gelegt. Diese Arbeit soll für Interessierte einen erleichterten Einstieg in die Nanostrukturierung, der Methodik und der Terminologie diese Gebietes bringen, um im Anschluss ohne Probleme weiterführende Literatur studieren zu können. Es wird auch speziell auf die Physik von Versetzungen in Festkörpern eingegangen und deren Arten der Sichtbarmachung, dabei werden auch die Grundprinzipien der Chemie von Ätzverfahren für Halbleiter besprochen. Es wurden dabei zwei Verfahren zur Sichtbarmachung von Versetzungen untersucht. Im direkten Verfahren wurden die Proben, welche in der MBE-Anlage in Linz gewachsen wurden, direkt nach dem Wachstum unter das Atomkraftmikroskop gelegt. Dies sollte verhindern, dass sich störende Oxidschichten an der Oberfläche bilden und das Scannen der Oberfläche erschweren. Hierbei wurde auch der Einfluss eines Reinigungsschrittes, der aus H2SO4, HF und Methanol besteht, auf die Qualität der Scans untersucht. Es wurde versucht, direkt Versetzungsspiralen sichtbar zu machen. Dies erwies sich aus verschiedenen Gründen als eine sehr schwierige Aufgabe, und es gelang nur, laterale mono- und doppelatomare Stufen aufzulösen. Als indirektes Verfahren wurde ein Versetzungsätzprozess auf der Basis von Cr(VI)O3 entwickelt. Diese Lösung ätzt selektiv die Probenoberfläche an den Stellen schneller an, an denen Fadenversetzungen die Oberfläche durchstoßen. Die Fadenversetzungsdichte kann hier mit Hilfe eines Polarisationsmikroskops bestimmt werden. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Zusammenfassung1 2.Einleitung2 3.Si/SiGe Materialsystem4 3.1Allgemeines4 3.2Bandstruktur4 3.3Effektive Masse7 3.4Beweglichkeiten9 3.5Si/SiGe Heterostrukturen11 3.5.1Modulationsdotierte Si/SiGe Heterostrukturen11 3.5.2Typ I und Typ II Übergänge13 3.5.3Virtuelles Substrat14 3.5.4Eindimensionale Gitterbaufehler15 3.5.5Kritische Schichtdicke16 3.5.6Constant Composition Buffer16 3.5.7Linear Gradient Buffer18 3.5.8Vorstrukturierte Substrate18 3.5.9Cross Hatch19 4.Atomkraftmikroskop22 4.1Allgemeines22 4.2Scanner25 4.3Kontaktfreie Messung (No Contact Mode, NC-AFM)27 4.4Kontaktmessung [...]
"Warum müssen wir diese Namenreaktionen überhaupt lernen, einige von ihnen sind doch schon über hundert Jahre alt?" lautet eine von Anfängern häufig gestell te Frage. Die Antwort darauf ist einfach: Namenreaktionen sind Kürzel oder Chiffren, mit deren Hilfe sich ein großer Teil der praktischen und gelegentlich auch der theoretischen Chemie in überaus kompakter Weise ausdrücken läßt, dem (eingeweihten) Gesprächspartner sofort signalisierend, wovon die Rede ist. So wie für die Eiskunstläuferin "alles klar ist" wenn ein Doppelter Rittberger gesprungen wird, der Mathematiker weiß worum es geht, wenn die Mordellsche Vermutung diskutiert wird oder der Schachspieler mit der Spanischen Eröffnung beginnt, kann die Chemikerin einen Syntheseweg ohne weitere Worte nachvollziehen, der durch eine Friedel-Crafts-Acylierung eingeleitet und durch eine Wittig-Reaktion, an die sich eine Sharpless-Epoxidierung anschließt, fortgesetzt wurde. Es soll zwar Fälle geben, in denen der Entdecker einer Reaktion diese auch gleich (oder ein wenig später) mit seinem Namen versehen hat -die Regel ist das keines falls. Die Taufe erfolgt vielmehr durch die Nutzerinnen und Nutzer, die somit die allgemeine Anwendbarkeit und Bedeutung einer bestimmten Reaktion zum Aus druck bringen wollen. Allerdings behaupten böse Zungen, daß ein Satz oder Effekt, der den Namen einer Person trägt, von einer anderen stamme (sog. Nullter Hauptsatz der Wissenschaftsgeschichte). l) Jeder Autor eines Buches über Namenreaktionen wird sich dem Konflikt zwischen der Zahl der behandelten Begriffe und der jeweiligen Diskussionstiefe nicht ent ziehen können.
Inhaltsangabe:Einleitung: Diese Diplomarbeit handelt von magnetischen und strukturellen Untersuchungen über die Materialklasse der Laves Phasen unter hohem Druck. Es wurde die Diamantstempeltechnik in Verbindung mit Synchrotronstrahlung als Anregungslichtquelle verwendet. Die magnetischen Eigenschaften wurden mit nuklearen Vorwärtsstreuung, spinabhängiger Röntgenabsorption und Mössbauerspektroskopie ermittelt, die Struktureigenschaften mit energie- und winkeldispersiver Röntgenbeugung. Die Messungen erfolgten an der europäischen Synchrotronstrahlungsquelle (ESRF) in Grenoble und am Deutschen Elektronen-Synchrotron in Hamburg. Gang der Untersuchung: Die Arbeit gliedert sich in den folgenden Punkten: Darstellung der physikalischen Grundlagen: Synchrotronstrahlung; Mössbauereffekt; Hyperfeinwechselwirkungen; Festkörpermagnetismus; Laves Phasen. Darstellung der Messmetoden: Nukleare Vorwärtsstreuung; Mössbauerspektroskopie; Röntgenbeugung; Spinabhängige Röntgenabsorption. Diskussion der Messergebnisse: Röntgenbeugung an LuFe2, GdFe2, NdCo2; Kernstreuung an LuFe2; Spinabhängige Röntgenabsorption an LuFe2. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung3 2.Physikalische Grundlagen7 2.1Synchrotronstrahlung7 2.1.1Grundsätzliche Merkmale7 2.1.2Synchrotronstrahlungsquellen10 2.1.2.1Speicherring10 2.1.2.2Strahleinbauten11 2.1.3Eigenschaften der Synchrotronstrahlung13 2.2Der Mössbauereffekt14 2.3Hyperfeinwechselwirkungen16 2.4Festkörpermagnetismus19 2.5Laves-Phasen21 3.Experimentelle Methoden25 3.1Mössbauerspektroskopie25 3.2Resonante Kernstreuung mit Synchrotronstrahlung26 3.2.1Elastische Kernstreuung27 3.2.1.1Kollektiver Zerfall28 3.2.1.2Quantenschwebung29 3.2.2Prinzip der NFS-Messmethode29 3.2.2.1Messkomponenten der NFS-Spektroskopie30 3.2.2.2NFS-Datenauswertung31 3.3Röntgenbeugung32 3.3.1Energiedispersive Röntgenbeugung33 3.3.2Winkeldispersive Röntgenbeugung34 3.3.3XRD-Datenauswertung36 3.4Spinabhängige Röntgenabsorption37 3.5Hochdrucktechnik41 3.5.1Druckmessung43 4.Darstellung der Ergebnisse45 4.1Röntgenbeugung an LuFe2, GdFe2 und NdCo245 4.1.1LuFe247 4.1.1.1Phasenübergang C15 nach C14 in LuFe2?53 4.1.1.2Temperaturabhängige Hochdruckmessungen57 4.1.2GdFe260 4.1.3NdCo263 4.2Resonante Kernstreuung an LuFe267 4.2.157Fe-Mössbauerspektroskopie67 4.2.2Mössbauerspektroskopie mit Synchrotronstrahlung71 4.3Spinabhängige Röntgenabsorption an LuFe277 5.Zusammenfassung85 A.Datentabelle87 B.Eisenkomplex91
Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Multikristalline Silizium-Germanium-Kristalle mit bis zu 15 at% Ge wurden ohne Keim in einem Tiegel gezüchtet. Die mikrostrukturellen Eigenschaften wurden nicht von der in dieser Arbeit entwickelten Tiegelkonstruktion beeinflusst. Die Kristalle zeigen mit ± 0,2 at% (absolut) geringe Ge-Fluktuationen und haben niedrige Versetzungsdichten im Bereich von 105 cm-2. Die Segregation ließ sich mit der Pfann-Formel für eine vollständig durchmischte Schmelze gut beschreiben. Der beobachtete effektive Ge-Verteilungskoeffizient fiel von 0,35 zu Beginn der Züchtung auf 0,16 am Ende der kontrollierten Erstarrung. Solarzellen wurden aus SiGe-Wafern mit 11 at% Ge prozessiert. Sie haben Wirkungsgrade von bis zu 4,8 %. LBIC-Messungen zeigen Zellbereiche mit einer internen Quanten-Effizienz von über 90 %. Starke Kurzschlussströme über den Rand der Zellen und unter Kontaktfingern konnten in Thermographie-Untersuchungen nachgewiesen werden. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Grundlagen5 1.1Das System Silizium-Germanium5 1.1.1Phasendiagramm5 1.1.2Verteilungskoeffizient k6 1.1.3Makrosegregation8 1.1.4Konstitutionelle Unterkühlung9 1.1.5Physikalische Eigenschaften10 1.1.6Kristallstruktur12 1.1.7Ursachen für Versetzungen12 1.2Ergebnisse aus der Literatur15 1.3Methodisches Vorgehen17 2.Kristallzüchtung20 2.1Verwendete Züchtungsapparatur20 2.2Züchtung in einem elektromagnetischen Mittelfrequenzfeld22 2.3Der Tiegel25 2.4Die Züchtung28 2.4.1Züchtungsablauf28 2.4.2Temperaturmessung29 2.5Proben-Präparation33 2.5.1Polieren33 3.Segregation34 3.1Axiale Germanium-Konzentrations-Verläufe34 3.1.2Diskussion42 3.1.3Verlauf der Phasengrenze46 3.2Mikrosegregation47 4.Eigenschaften von multikristallinem Silizium-Germanium53 4.1Defekte in multikristallinem Silizium-Germanium53 4.1.1Anätzen von Defekten53 4.1.2Versetzungen56 4.1.3Korngrenzen59 4.2Elektrische Eigenschaften61 4.2.1Diffusionslänge61 4.2.2Ortsaufgelöste Bestimmung des Widerstands63 4.2.3Ladungsträger-Beweglichkeit und Dichte der Majoritäten64 4.3Sauerstoff in Silizium-Germanium65 4.4Bandlücke als Funktion der Ge-Konzentration71 5.SiGe-Solarzellen73 5.1Solar-Zell-Prozessierung73 5.2Charakterisierung73 5.3Diskussion der Ergebnisse77 Zusammenfassung und Ausblick79 Literaturverzeichnis81 Anhang87 A.Symbole und Abkürzungen87 B.Abbildungsverzeichnis89 C.Tabellenverzeichnis92 D.Materialeigenschaften von Silizium und Germanium93 E.Übersicht [...]
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