Unterrichtsstunde zu Preußlers "Krabat"

GRIN Verlag
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Unterrichtsentwurf aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, , Sprache: Deutsch, Abstract: Otfried Preußlers Krabat ist ein Roman, der erstmalig 1971 erschienen und seitdem immer wieder neu verlegt worden ist. Er erzählt die Geschichte des gleichnamigen Jungen, der - durch einen Traum geleitet – an eine Mühle kommt und dort Lehrling eines Zaubermeisters wird. Schnell freundet er sich mit den anderen Gesellen an und lernt die Schwarze Kunst. Auf mysteriöse Art stirbt am Ende jeden Jahres einer seiner Freunde und Krabat bezweifelt deren anscheinend natürlicher Tod. Nach und nach durchschaut er dieses furchtbare Spiel, dessen Teil er geworden ist: Der Meister, der sich dem Bösen verschrieben hat, muss am Ende eines jeden Jahres einen seiner Schüler dem Herrn Gevatter zum Opfer bringen. Andernfalls müsste er selbst sterben. Dazu sucht er sich den jeweils besten Schüler heraus, bevor dieser genügend gelernt hat, um ihm im Zweikampf gefährlich werden zu können. Krabat will seine Freunde rächen und schafft es, durch Willensstärke, Freundschaft und Liebe zu einem Mädchen (Kantorka), den Meister zu bezwingen und somit das Böse zu besiegen. Die Entwicklung, die Krabat im Laufe des Romans durchlaufen hat und womit er es letztlich geschafft hat, sich über die Macht des Meisters hinwegzusetzen, soll in der Stunde von den SuS erarbeitet werden. Mittels vorgegebener Textstellen im Roman werden sie erkennen, dass sich Krabat psychisch und physisch verändert hat: Während er zu Beginn des Romans noch jung, kindlich, unerfahren und naiv gewesen ist, .....
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Oct 21, 2013
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Pages
11
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ISBN
9783656521518
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Language
German
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Genres
Education / Teaching Methods & Materials / Reading & Phonics
Foreign Language Study / German
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Content Protection
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A. Sauer
Unterrichtsentwurf aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, , Sprache: Deutsch, Abstract: Unterrichtsentwurf zu "Nathan der Weise" in Form einer Auskopplung durch eine Fabel als darstellende Unterscheidung der Epochen Aufklärung und Sturm und Drang Sachanalytische Überlegungen Die Fabel „Wir haben gegessen“ von Friedrich Karl von Moser aus dem Jahr 1786 thematisiert den damaligen Status des Volkes gegenüber des Adels. Es wird auf die Epoche der Aufklärung Bezug genommen, deren Hauptaussage es war, seinen eigenen Verstand und Vernunft einzusetzen, Gegebenheiten kritisch zu prüfen und selbständig zu denken. Dieses selbständige Denken wird in der Fabel durch den Sperber versinnbildlicht, der sich nicht wie die restliche Horde Vögel damit zufrieden gibt, den anderen nur beim Essen zuzuschauen. Hinsichtlich der Epoche der Aufklärung sollte diese Fabel das Volk aufrütteln, sich nicht wie die Horde Vögel zu verhalten und sich mit der für sie benachteiligten Situation zu begnügen, sondern sich gegen das Unrecht zur Wehr zu setzen und für die eigenen Interessen zu sorgen. Neben der Aufklärung, die eine geistige und kulturelle Strömung darstellte, .... Lösung: Inhalt: Adler veranstaltet Fest, zu dem er alle Vögel einlädt. Diese dürfen ihm aber nur beim Essen zusehen und bekommen selbst nichts ab; der Adler frisst schließlich für seinen „Staat“ mit“ Gruppe 1: Form und Aufbau • Fabel in Prosa, kurz + in einfacher Sprache > damit es auch Bürgertum versteht • 2 Teile: Ausgangssituation; Aktion + Reaktion  Aktion geht vom Sperber aus, Reaktion vom Adler • Kein Lehrsatz / Moral (Promytheon) > Leser soll sich diese selbst erschließen + auf aktuelle Sit. beziehen!  Typ. Für AK: Autor will Leser zum selbständigen Denken erziehen (Kant)  Leser muss Fabel verstehen, interpretieren + auf akt. Zeit anwenden Gruppe 2: Symbole und ihre Bedeutung • Adler = absolutistischer Herrscher dieser Zeit > typ, Verhalten für abs. Adligen  Orientiert am Sonnenkönig („Der Staat bin ich“) • Mitfressen: einer sorgt für alle • Restliche Vögel = Volk > Hatten unter dem Herrscher zu leiden • Heißhunger = Leid, das die Bevölkerung durch ihren Herrscher erfahren musste .......
A. Sauer
Unterrichtsentwurf aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, , Sprache: Deutsch, Abstract: Kurt Martis Kurzgeschichte Happy End thematisiert den desolaten Zustand einer Ehe und die damit einhergehende emotionale Verwahrlosung durch die asymmetrische Kommunikationsstruktur. In der Kurzgeschichte geht es um ein namenslos bleibendes Ehepaar, das sich im Kino einen Liebesfilm angesehen hat und auf dem Nachhauseweg streitet. Der Titel verspricht Glück und Harmonie, doch anstatt einer Liebesgeschichte findet sich der Leser mit einer Beziehungskrise konfrontiert. Durch das „Happy End“ des Films werden beide Ehepartner in eine Filmillusion hineingezogen und nach Ende des Films schnell mit der harten Realität konfrontiert. Dabei unterscheiden sie sich in ihren Reaktionen auf das „Happy End“ des Films: Der Mann will sich der eigenen Situation nicht annehmen und eilt aus dem Kino. Er lässt seine Frau im Gedränge stehen, weil er anscheinend von ihren Emotionen auf das glückliche Ende des Liebesfilms genervt ist. Er hat kein Verständnis dafür, warum man dabei Tränen vergießen müsse und schämt sich dafür: „...eine Affenschande, wie du geheult hast.“ (Z. 8f.). Damit versucht er, vor der Realität zu flüchten und seine Emotionen nicht preisgeben zu müssen. Abfällig äußert er sich zu der Botschaft des Films: „Schön, sagt er, dieser Mist, dieses Liebesgewinsel, das nennst du also schön, dir ist ja wirklich nicht zu helfen.“ (Z. 14ff.). Dies zeigt, dass er die Ehekrise in ihr begründet sieht, dass ihn ihre „Heulerei“ und ihre wohl allgemeine Emotionalität nervt: „Ich hasse diese Heulerei, sagt er, ich hasse das.“ (Z. 8). Damit suggeriert der Mann als dominante Figur, dass seine Frau mit ihrem Verhalten ....
A. Sauer
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