Die Res gestae saxonicae des Widukind von Corvey: Sachsengeschichte und Fürstenspiegel

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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Historisches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar: Herrschertugenden Werte ohne Wandel?, 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit ist für das Hauptseminar der Mittleren Geschichte mit dem Titel Herrschertugenden: Werte ohne Wandel? verfasst worden und verfolgt die These, dass die Res gestae saxonicae des Widukind von Corvey nicht nur ein herausragendes geschichtliches Werk der Sachsen, sondern auch ein Fürstenspiegel darstellt. Der Historiker Helmut Beumann hat sich intensiv mit den Res gestae saxonicae beschäftigt und seine Studien sind Grundlage dieser Arbeit, die sein Werk manifestieren und ergänzen soll. Das mehrfach umgearbeitete Werk des Mönches Widukind von Corvey thematisiert die Geschichte des sächsischen Volkes, von der Frühgeschichte des Sachsenstammes über die Zeit Heinrichs I., bis hin zur Darstellung der Taten und Leistungen Ottos I. Die vorliegende Arbeit hat den Titel „Die Res gestae saxonicae des Widukind von Corvey: Sachsengeschichte und Fürstenspiegel“. Es soll in dieser Arbeit bewiesen werden, dass Widukind von Corvey mit den Res gestae saxonicae nicht nur ein Geschichtswerk verfasst hat, sondern auch didaktische Literatur, in der er sich zwar auf den von Augustinus zusammengestellten Tugendkatalog, der sich aus christlichen und heidnischen Tugenden zusammensetzt, stützt, er aber andere Gewichtungen der einzelnen Tugenden vornimmt und auch andere Schriftsteller rekurriert. Zudem soll analysiert werden, welche paränetischen Absichten in diesem Werk verfolgt werden.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Mar 22, 2007
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Pages
27
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ISBN
9783638619363
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Language
German
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Genres
History / Europe / General
History / Europe / Medieval
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Historisches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar: Der Aufstieg Brandenburg-Preußens, 32 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Folgende Arbeit ist in dem Hauptseminar: Der Aufstieg Brandenburg-Preußens entstanden und thematisiert die Beziehung des Großen Kurfürsten zum Heiligen Römischen Reich: Friedrich Wilhelm von Brandenburg, von den Zeitgenossen und der Nachwelt als „Großer Kurfürst“ bezeichnet, gilt als Begründer Brandenburg-Preußens. Es ist unbestritten, dass seine Reformen maßgeblich zum Aufbau des absolutistischen Staates beitrugen. Als einer der sieben Kurfürsten war er stets ein Teil des Reichskomplexes und dem Reich verpflichtet. Fedor von Köppen hat im Jahre 1888 das Thema „Der Große Kurfürst und das Reich“ aufgegriffen und behauptet, der Kurfürst habe „einen neuen, jugendlich aufstrebenden und selbständigen deutschen Staat...einen festen Kern inmitten der allgemeinen Versumpfung und Verwesung“ gegründet. Ob der Kurfürst bewusst das Herauswachsen Brandenburg-Preußens aus dem Reichsgebilde förderte und somit den Grundstein für die unter seinem Sohn gegründete preußische Monarchie legte, soll in dieser Arbeit geprüft werden. Zudem soll das Verhältnis zum Kaiser und der brandenburgische Einfluss auf die Reichspolitik analysiert werden. Zudem sollen folgende Fragen geklärt werden: Gab es schon in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts Tendenzen zu dem im 18. Jahrhundert aufkeimenden deutschen Dualismus? In welchen reichspolitischen Fragen übernahm Brandenburg die Führungsrolle? Wurde eine reichsferne Politik geführt, die Reichspolitik gar sabotiert? Letztendlich soll geklärt werden, ob sich Friedrich Wilhelm von Brandenburg als Kurfürst verstand oder ob er sich, wie seine Nachfolger ihn beurteilten, als König ohne Krone sah und den Aufbau eines vom Reich unabhängigen Brandenburg-Preußen betrieb. Zur Klärung werden die Urkunden und Actenstücke des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg und das politische Testament des Großen Kurfürsten von 1667 hinzugezogen.
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Kunstgeschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Backsteingotik wird heute als eigener Stil in der kunstgeschichtlichen Forschung allgemein anerkannt, während sie lange Zeit missachtet wurde. Im frühen 20. Jahrhundert wurde die Backsteingotik von Heimatschutz- und Denkmalpflegeverbänden untersucht, doch der Abriss mehrerer noch ausbaufähiger gotischer Ruinen sowohl in der BRD als auch in der DDR war Zeichen des schwindenden Interesses mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Erst in den 70er Jahren wurde in der BRD und in der DDR die Backsteingotik als wissenschaftliche Thematik wiederentdeckt. Der Kunsthistoriker Nikolaus Zaske lud zu den Greifswalder Backsteinkolloquien ein, deren Ergebnisse neue Ansatzpunkte in der Erforschung der Backsteingotik mit sich brachten. Die Ausstellung „Die Sprache der Steine“ im Jahr 2002 baute darauf auf. Auf der Basis dieser Forschungslage soll diese Arbeit die Backsteingotik thematisieren. Es soll geklärt werden, mit welcher Begründung und anhand welcher Befunde davon gesprochen werden kann, dass die Backsteinarchitektur sich zu einem eigenen Stil entwickelt hat. Hierzu wird der Einfluss der Hausteingotik auf die Backsteingotik analysiert, in dem an konkreten Beispielen gezeigt wird, welche Möglichkeiten das Material Backstein bot und welche Schwierigkeiten im Umgang mit dem Material zu beachten waren. Die Marienkirche zu Lübeck, die Klosterkirchen zu Bad Doberan und Chorin sowie der Giebel der St. Marienkirche zu Prenzlau sollen hierbei als charakteristische Bauten der Backsteingotik exemplarisch untersucht werden. Es muss darauf hingewiesen werden, dass die begrenzte Zahl der Beispiele nur einen Einblick in das Themenfeld Backsteingotik bieten kann.
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Kunst - Kunstgeschichte, Note: 1,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Kunstgeschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Im 16. und 17. Jahrhundert gab die administrative Verdichtung der beherrschten Länder der Fürsten zunehmenden politischen und wirtschaftlichen Spielraum. Der Dreißigjährige Krieg vollendete den finanziellen Verarmungsprozess der Städte und schwächte ihre Autonomie so stark, dass immer mehr Bereiche, vor allem aber die Wirtschaft, von der obrigkeitlichen Reglementierung erfasst wurden. So sollte das tägliche Leben der Bürger durch zahllose Gesetze von der Zunft- bis zur Kleiderordnung hin geregelt werden. Mit den immer stärkeren Regulierungen durch den Landesherrn und dem aufkommenden Kameralismus setzte in Deutschland die Gründung von Planstädten beziehungsweise planmäßig angelegten Städten auf fürstlichen Befehl ein. Diese Gründungen waren meist mit der Aufnahme einer größeren Gruppe von Flüchtlingen, also Personen, die noch kein eigenes Recht und keinen Besitz im Land hatten, verbunden. Vor allem wurden Hugenotten angeworben, die mit dem aufkommenden Absolutismus und der mit diesem eng verknüpften Konfessionalisierung aus Frankreich vertrieben wurden, nachdem das Toleranzedikt von Nantes von 1598 von König Ludwig XVI. mit dem Edikt von Fontainebleau aufgehoben worden ist. Die erste Planstadt auf deutschem Gebiet war die von Markgraf Christian Ernst von Brandenburg-Bayreuth für hugenottische Glaubensflüchtlinge neu angelegte Stadt Erlang, wie Andreas Jakob betont, der die Geschichte Erlangens in dem Ausstellungskatalog (300 Jahre Hugenottenstadt Erlangen. Vom Nutzen der Toleranz, hrsg. von Christoph Friedrich) klar und fundiert darstellt. Dem Alfred Wendehorst gelingt es zwar auch die Geschichte chronologisch und detailliert dem Leser nahe zu bringen, jedoch scheint er zeitweilig von der Perspektive des Wissenschaftlers in die des schwärmenden Heimatforschers hineinzugeraten. Bevor ich die Geschichte der Hugenottenstadt Erlangen en detail aufzeigen werde, möchte ich jedoch einen kurzen Abriss zur Geschichte vor der Errichtung der Neustadt geben, um die geographischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen zu verdeutlichen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Neuere Geschichte, Note: 1,3, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Historisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Nichts war derart präsent in den Medien des Dreißigjährigen Krieges und löste derart starke Proteste aus wie die Schändung der Jungfrau des Protestantismus: Magdeburg. Nach erfolgreicher Belagerung und Einnahme der protestantischen Hochburg wurde sie von den kaiserlichen Truppen geplündert und zerstört. 20000 Menschen sollen dabei ihr Leben verloren haben. Die Zerstörung Magdeburgs sorgte sogar für eine neue Wortschöpfung zur Bezeichnung von verheerender Zerstörung: Magdeburgisierung. Ob die Magdeburgisierung einer Stadt Alltag im Belagerungsgeschehen oder doch Ausnahme war, soll anhand von Augenzeugenberichten geklärt werden. Mit Hilfe der Quellen soll zudem die Frage nach dem Verhältnis zwischen der Zivilbevölkerung und dem Militär beantwortet werden. Dabei müssen zunächst vor allem die Kriegsrechte des 17. Jahrhunderts analysiert werden, um letztendlich die Frage beantworten zu können, ob zwischen Kombattanten und Nichtkombattanten im Kriege unterschieden wurde. Anhand verschiedener Augenzeugenberichte soll danach versucht werden eine charakteristische Belagerung einer Stadt im Dreißigjährigen Krieg zu rekonstruieren, falls die Quellen eine derartige Erstellung eines Belagerungsalltags ermöglichen. Schließlich soll geklärt werden, ob die in mannigfachen Quellen des Dreißigjährigen Krieges immer wieder beschriebenen verheerenden Plünderungen der Zivilbevölkerung zum Kriegsalltag gehörten und das jeglicher Moral ferne Handeln der Söldner Ausnahmeerscheinung oder doch Routine im Kriegs- und Belagerungsalltag des Dreißigjährigen Krieges war.
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Kunst - Kunstgeschichte, Note: 1,3, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Kunstgeschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Venezianische Malerei prägte mehr als sechs Jahrhunderte das Abendland. Die großen Meister des 16. Jahrhunderts Tizian, Bassano, Veronese und Tintoretto beeinflussten nicht nur das künstlerische Schaffen ihrer Zeit, sondern auch das Wirken der nachfolgenden Künstlergenerationen. Obwohl im 17. Jahrhundert ein Niedergang der venezianischen Malerei zu verzeichnen war, konnte die schöpferische Vitalität des Quattrocento und des Cinquecento im 18. Jahrhundert wieder gefunden werden und somit die Settecentomalerei zu ihrer prächtigen Entfaltung gelangen. So schrieb im Jahre 1736 Graf Gustav de Tessin: „Es steht fest, dass die Schule von Venedig auf sehr gutem Fuße steht“ und 22 Jahre später erklärte der französische Kunstkenner Cochin, dass sich Venedig immer noch rühmen könne, die fähigsten Maler von ganz Italien zu besitzen, die Hand in Hand gehen könnten mit den besten, die man in ganz Europa nennen könne. Mit Sebastiano Ricci begann eine Neubelebung der venezianischen Malerei. Zwar werden neue Tendenzen in seiner Malerei deutlich, allerdings ist er noch dem römischen Hochbarock verpflichtet. Inwiefern die Maler Jacopo Amigoni, Giovanni Antonio Pellegrini und Rosalba Carriera das Ideal melancholischer Eleganz, eingebettet in einer zarten verschwommenen Elegie über den vergangenen Barock aufgreifen, sie deshalb als Wegbereiter der venezianischen Rokokomalerei gesehen werden können, soll in dieser Arbeit analysiert werden. Hierzu soll anhand von ausgewählten Beispielen untersucht werden, inwiefern die Werke sich noch auf barocke Vorbilder stützen und wie viele bzw. welche Tendenzen des Rokoko im Werk schon zu erkennen sind. Die Nachzeichnung einer Entwicklungslinie vom Spätbarock zum Rokoko soll versucht werden, so dass schließlich die Frage geklärt werden kann, welchen Epochen die drei Maler zugeordnet werden können, wie sie die venezianische Rokokokunst im 18. Jahrhundert geprägt haben und ihr Schaffen auf andere Künstler des 18. Jahrhunderts gewirkt hat.
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Kunstgeschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Backsteingotik wird heute als eigener Stil in der kunstgeschichtlichen Forschung allgemein anerkannt, während sie lange Zeit missachtet wurde. Im frühen 20. Jahrhundert wurde die Backsteingotik von Heimatschutz- und Denkmalpflegeverbänden untersucht, doch der Abriss mehrerer noch ausbaufähiger gotischer Ruinen sowohl in der BRD als auch in der DDR war Zeichen des schwindenden Interesses mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Erst in den 70er Jahren wurde in der BRD und in der DDR die Backsteingotik als wissenschaftliche Thematik wiederentdeckt. Der Kunsthistoriker Nikolaus Zaske lud zu den Greifswalder Backsteinkolloquien ein, deren Ergebnisse neue Ansatzpunkte in der Erforschung der Backsteingotik mit sich brachten. Die Ausstellung „Die Sprache der Steine“ im Jahr 2002 baute darauf auf. Auf der Basis dieser Forschungslage soll diese Arbeit die Backsteingotik thematisieren. Es soll geklärt werden, mit welcher Begründung und anhand welcher Befunde davon gesprochen werden kann, dass die Backsteinarchitektur sich zu einem eigenen Stil entwickelt hat. Hierzu wird der Einfluss der Hausteingotik auf die Backsteingotik analysiert, in dem an konkreten Beispielen gezeigt wird, welche Möglichkeiten das Material Backstein bot und welche Schwierigkeiten im Umgang mit dem Material zu beachten waren. Die Marienkirche zu Lübeck, die Klosterkirchen zu Bad Doberan und Chorin sowie der Giebel der St. Marienkirche zu Prenzlau sollen hierbei als charakteristische Bauten der Backsteingotik exemplarisch untersucht werden. Es muss darauf hingewiesen werden, dass die begrenzte Zahl der Beispiele nur einen Einblick in das Themenfeld Backsteingotik bieten kann.
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Kunst - Kunstgeschichte, Note: 1,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Kunstgeschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Im 16. und 17. Jahrhundert gab die administrative Verdichtung der beherrschten Länder der Fürsten zunehmenden politischen und wirtschaftlichen Spielraum. Der Dreißigjährige Krieg vollendete den finanziellen Verarmungsprozess der Städte und schwächte ihre Autonomie so stark, dass immer mehr Bereiche, vor allem aber die Wirtschaft, von der obrigkeitlichen Reglementierung erfasst wurden. So sollte das tägliche Leben der Bürger durch zahllose Gesetze von der Zunft- bis zur Kleiderordnung hin geregelt werden. Mit den immer stärkeren Regulierungen durch den Landesherrn und dem aufkommenden Kameralismus setzte in Deutschland die Gründung von Planstädten beziehungsweise planmäßig angelegten Städten auf fürstlichen Befehl ein. Diese Gründungen waren meist mit der Aufnahme einer größeren Gruppe von Flüchtlingen, also Personen, die noch kein eigenes Recht und keinen Besitz im Land hatten, verbunden. Vor allem wurden Hugenotten angeworben, die mit dem aufkommenden Absolutismus und der mit diesem eng verknüpften Konfessionalisierung aus Frankreich vertrieben wurden, nachdem das Toleranzedikt von Nantes von 1598 von König Ludwig XVI. mit dem Edikt von Fontainebleau aufgehoben worden ist. Die erste Planstadt auf deutschem Gebiet war die von Markgraf Christian Ernst von Brandenburg-Bayreuth für hugenottische Glaubensflüchtlinge neu angelegte Stadt Erlang, wie Andreas Jakob betont, der die Geschichte Erlangens in dem Ausstellungskatalog (300 Jahre Hugenottenstadt Erlangen. Vom Nutzen der Toleranz, hrsg. von Christoph Friedrich) klar und fundiert darstellt. Dem Alfred Wendehorst gelingt es zwar auch die Geschichte chronologisch und detailliert dem Leser nahe zu bringen, jedoch scheint er zeitweilig von der Perspektive des Wissenschaftlers in die des schwärmenden Heimatforschers hineinzugeraten. Bevor ich die Geschichte der Hugenottenstadt Erlangen en detail aufzeigen werde, möchte ich jedoch einen kurzen Abriss zur Geschichte vor der Errichtung der Neustadt geben, um die geographischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen zu verdeutlichen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Historisches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar: Kultur der Konflikte, Konfliktstrukturen im späten Mittelalter, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In dem Hauptseminar „Kultur der Konflikte - Konfliktstrukturen im späten Mittelalter“ wurde die Frage behandelt, ob mittelalterliche Konflikte der Definition des Begriffs Kultur genügen. Anhand der in den Referaten vorgestellten und hinsichtlich ihrer Strukturen untersuchten Konflikte konnte dies bestätigt werden. Trotz verschiedener Konfliktparteien und anderer, für die jeweiligen Konflikte spezifischer Sachverhalte, sind übergreifende Merkmale ersichtlich, die dem Begriff der Kultur zugeordnet werden können. In dieser Arbeit soll das im Seminar entwickelte Modell „Konflikthandeln“ auf einen Konflikt zwischen Stadtherrn und Stadt angewandt werden. Exemplarisch soll hierbei die Konfliktphase in der Stadt Hildesheim betrachtet werden, in der die Hildesheimer Bürgerschaft sich von ihrem Stadtherrn, dem Hildesheimer Bischof, zu emanzipieren suchte. Es soll zunächst versucht werden einen Überblick über die in Hildesheim im Spätmittelalter herrschenden Konflikte zu geben. Zudem soll geklärt werden, ob respektive bis wann der Konflikt latent war und ab wann die althergebrachten Strukturen, die schon in der latenten Phase hinterfragt wurden, von der aufstrebenden Bürgergemeinde schließlich verändert wurden. Außerdem soll das Konflikthandeln dahingehend untersucht werden, ob der Hildesheimer Bischof kontinuierlich seine Macht verlor, die Stadt somit also ihre Macht bis zur Stadtfreiheit ebenso kontinuierlich ausdehnen konnte. Dies würde die Frage nach sich ziehen, ob es eine Zwangsläufigkeit in der Entwicklungslinie des Machtverlustes beziehungsweise des Machtzuwachses im Spätmittelalter gab. Schließlich soll analysiert werden, ob Normen und Regeln die Konfliktphase prägten.
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