Deutschland das Einwanderungsland: Wie die Integration junger Geflüchteter gelingen kann

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Dieses essential befasst sich mit der Situation junger Geflüchteter in der Bundesrepublik Deutschland. Neben den Gründen, warum Menschen fliehen und ihre Heimat verlassen, stehen im Zentrum dieses essentials die Fragen, was Integration politisch und gesellschaftlich im Kontext der Arbeitsmigration bedeutet hat, was Integration im wissenschaftlichen und im praktischen Sinne bedeutet und wie daraus ableitend die Integration der jungen Geflüchteten anno 2016 gelingen kann.
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About the author

Professor Dr. Ahmet Toprak ist Dipl. Pädagoge und Professor für Erziehungswissenschaften an der Fachhochschule Dortmund, Dekan am Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften.

Gerrit Weitzel ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Gesellschaft und Digitales der Fachhochschule Münster.

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Additional Information

Publisher
Springer-Verlag
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Published on
Nov 7, 2016
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Pages
38
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ISBN
9783658159122
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Language
German
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Genres
Family & Relationships / Life Stages / General
Social Science / Children's Studies
Social Science / Emigration & Immigration
Social Science / Research
Social Science / Sociology / Marriage & Family
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1,0, Fachhochschule Erfurt (Fachbereich Sozialwesen), Veranstaltung: Geschlechterverhältnisse (gender studies) im Kulturenvergleich, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Prostitution wird seit ewigen Zeiten als das „älteste Gewerbe der Zeit“ bezeichnet. Durch jede Form von gesellschaftlichem Zusammenlebens zog sich das Phänomen „käufliche Liebe“. Auch im durchgeplanten System der ehemaligen DDR gab es Bedarf an weiblichen Prostituierten. In der Nachkriegszeit nicht vordergründig moralisch behandelt, änderten sich für sie die Umstände grundlegend mit der Einführung des neuen Strafgesetzbuches 1968 in DDR. Fortan galten die Freudenmädchen strafrechtlich als arbeitsscheu und gingen ihrer eigentlichen Bestimmung - arbeitstätig und Mutter zu sein - nicht nach. Auch das Strafmaß erhöhte sich enorm, womit sich der Staat erhoffte, Prostitution allmählich aus dem Bild der Öffentlichkeit entrücken zu können. Die Erwartung, das Phänomen der »leichten Mädchen« würde in der DDR bald aussterben1, wurde jedoch nicht erfüllt. Zwar reduzierte sich die Medienberichterstattung auf ein Minimum, jedoch gingen die meisten Prostituierten ihrer Tätigkeit in einem heimlicheren Rahmen weiterhin nach. Mit Beginn der 70er Jahre wurden dann zunehmend junge Frauen vom „Ministerium für Staatssicherheit“ (MfS) angeworben. Ihre Aufgabe: Intimbeziehungen zu Personen aus dem „Nichtsozialistischen Ausland“ herzustellen und damit in Kenntnis wichtiger Informationen und intimer Details zu gelangen. Bis zum Ende der DDR entwickelte sich die Prostitution weiter und es etablierten sich „Hochburgen“ wie Leipzig, Rostock oder Ost-Berlin. Die Arbeit beleuchtet die Entwicklung der DDR-Prostitution und den problematischen Umstand, dass sie in der DDR 1968 zwar strafrechtlich verboten, dennoch über die gesamte Existenz der Deutschen Demokratischen Republik hinweg vom „Ministerium für Sicherheit“ als Mittel der Spionage eingesetzt wurde. Auf theoretischer Grundlage August Bebels basierend, soll auch die Stellung der Prostitution in der sozialistischen Gesellschaft zur Antwortfindung einbezogen werden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1,3, Universität Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Fokus zahlreicher sozialwissenschaftlicher Diskurse steht die Frage nach der Zukunft der Familie. Aus sozialwissenschaftlicher Sicht müsste die Frage wohl vielmehr lauten: Welche Zukunft hat die Familie? In genau diesem Punkt soll die vorliegende Arbeit ansetzen. Da es sich hierbei um eine sehr umfangreiche Thematik mit zahlreichen zu diskutierenden Aspekten handelt, möchte ich mich mit folgender Frage beschäftigen: Worin liegen die Ursachen für die Kinderlosigkeit in Deutschland? Zur Beantwortung dieser Frage werde ich mich im Verlauf der Arbeit mit der soziologischen Auffassung von Kinderlosigkeit befassen, um ein umfas-senderes Verständnis für die Problematik zu erlangen. Mit der Kenntnis was aus soziologi-scher Sicht unter dem Begriff der Kinderlosigkeit zu verstehen ist, soll im Folgenden dieses gesellschaftliche Phänomen mit aussagekräftigen Zahlen belegt werden. Dafür wird zunächst die Entwicklung der Geburten dargestellt sowie Polarisierungstendenzen und darauf basierend die Überlegung, ob Kinder (aus statistischer Sicht) Wunsch oder Wirklichkeit sind. Anhand der vorangegangenen Darstellung zur Kinderlosigkeit in Deutschland, die auf Zahlen aus statistischen Erhebungen und daraus abgeleiteten Entwicklungstendenzen basiert, sollen anschließend soziale Ursachen und Motive erklärt werden, die zu einer mangelnden Realisier-barkeit der Vorstellungen und somit zur Kinderlosigkeit führen können. Hierzu werden vier Kernpunkte: veränderte Lebensverhältnisse und biographische Perspektive, schwierige Ver-einbarkeit von Beruf und Kinderwunsch, die finanzielle Belastung und sozialer Status- Kinder als Luxus sowie das Entscheidungsproblem, zusammenhängend betrachtet. Abschließend folgt ein Fazit. Da sich diese Arbeit auf eine Zukunftsperspektive bezieht, sind Ausführungen teilweise spe-kulativ und hypothetisch. Wenngleich alle dargestellten Daten zuverlässigen Quellen ent-nommen sind, so liegen doch für einige Entwicklungstrends und Zukunftsprognosen keine Modelle vor, die eine zuverlässige Abschätzung erlauben würden.
Diese Studie befasst sich zu Beginn kritisch mit dem Stand der Forschung, die sich mit Sozialisation, Erziehungsbedingungen, Familienarten, Familienstrukturen sowie Ehe und Eheverhalten der heutigen Türkei beschäftigt. Es soll aufgezeigt werden, dass es in der Türkei große Differenzierungen hinsichtlich der Familienkonstellation, der Wertevermittlung, des Erziehungsprozesses und der Ehe gibt. Vor diesem Hintergrund kann die Lage in Deutschland besser verstanden werden.

Im Rahmen der qualitativen Sozialforschung – in der keine repräsentativen Aussagen, sondern nur Aussagen über die Untersuchungsgruppe gemacht werden können – wurden weiter zwölf fokussierte Interviews mit jungen, erwachsenen Migranten der zweiten Generation türkischer Herkunft geführt.

Es kristallisieren sich dabei drei Erziehungsstile heraus: „der konservativ-spartaniche Erziehungsstil“, „der verständnisvoll-nachsichtige Erziehungsstil“ sowie die Erziehung „zwischen Tradition und Moderne“. Diese Erziehungsstile werden vom Autor vorgestellt, die Unterschiede in Rollen- und Autoritätsstrukturen herausgearbeitet, die Bedeutung der Ehe für jeden Erziehungsstil beschrieben und das Eheschließungsverfahren konkret dargestellt.

Die Arbeit wird über ihren wissenschaftlichen Erkenntniswert hinaus für die Praxis der politischen Bildung, der multikulturellen Bildung und auch der Antirassismusarbeit in der schulischen Bildungs- und außerschulischen Jugendarbeit und Erwachsenenbildung relevant, weil sie empirisches Material und empirisch gestützte Argumente liefert, um Vorurteilen, Stereotypen und Ideologien kritisch gegenüber treten zu können.
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