Das Osmanische Reich und der Erste Weltkrieg

GRIN Verlag
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: sehr gut, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (Politikwissenschaft), Veranstaltung: Israel-Palästina-Konflikt, 29 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Grundlagen für den I. Weltkrieg wurden im eigentlichen Sinne durch verschiedene politische Veränderungen schon im Europa des 19. Jahrhunderts gelegt, die alle miteinander in Verbindung stehen. Ein Faktor entwickelte sich so entweder als Grund oder Ursache des anderen. Der osmanische Staat trat neben den Deutschen in den I. Weltkrieg ein, nachdem die deut-schen Kriegsschiffe Goeben und Breslau am 29. Oktober 1914 mit Wissen von Enver Pascha im Schwarzen Meer einliefen und russische Häfen bombardierten. In den beiden der Schwarzmeerschlacht folgenden Tagen verlangten die Staaten der Entente den Abzug der Deutschen. Der osmanische Staat dagegen lehnte diese Forderung ab, worauf der Krieg ausbrach. Nach diesem Vorfall ergriffen die Russen am 1. November an der kauka-sischen Grenze die Offensive. England dagegen erklärte am 5. November 1914 dem osmani-schen Staat den Krieg und erklärte zugleich, Zypern annektiert zu haben. Dieser Tag, an dem die Entente dem Osmanischen Reich den Krieg erklärte, war auch zugleich der Tag, wo Boden- und Grenzprobleme ihren Anfang nahmen. Der im späteren Verlauf durch das letzte osmanische Abgeordneten-Parlament erklärte Nationalpakt (Misak-i Milliye) basierte eben auf den an diesem Tag noch im Territorium des os-manischen Staates liegenden Grenzen. Auch bei den Friedensgesprächen von Lausanne griff die türkische Delegation in Bezug auf die Boden- und Grenzprobleme als Basis immer wieder auf dieses Datum und auf den Nationalpakt zurück. Da dieser „Pakt“ die Grenzen und Ziele der anzuwendenden Außenpolitik des „neuen türkischen Staates“ festlegt, stellte er die Infrastruktur für die abzuschließenden Abkommen und der Grenzdefinition dar. In diesem Kontext werden im ersten Teil dieser Arbeit die Gründe des Ersten Weltkrieges und die Lage des osmanischen Staates analysiert. Im zweiten Teil wird die Situation des osmani-schen Staates an verschiedenen Fronten während der Kriegsjahre behandelt und im dritten Teil in groben Zügen auf die Resultate des Krieges sowie die geschlossenen Verträge eingegangen.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Mar 25, 2009
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Pages
41
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ISBN
9783640297207
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Language
German
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Genres
Political Science / International Relations / Diplomacy
Political Science / International Relations / General
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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: 1,3, Universität Erfurt (Fakultät für Staatswissenschaften), Veranstaltung: Strategischer Wandel bei der Suche nach einer Regelung des Kurdenproblems seit 1991, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit fast einem Jahrhundert kämpfen die Kurden in der Türkei. Der Kampf war zu beginn noch ein Kampf um Autonomie oder um einen eigenen kurdischen Nationalstaat. Natürlich war es auch immer ein Ziel die Diskriminierung und Leugnung der kurdischen Bevölkerung zu stoppen. Gerade seit den 70er und mit dem Aufkommen der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK), war das Bestreben nach einem kurdischen Nationalstaat zu einem gewaltsamen Konflikt geworden. Die PKK orientierte sich hierbei ideologisch am Sozialismus und stand somit konträr zum westlichen Liberalismus, dem sich die Türkei angeschlossen hatte. Abdullah Öcalan, der ideologische und politische Anführer der PKK, entwickelte immer wieder neue Theorien zum Erreichen des ausgegebenen Zieles. In den 90er Jahren wechselte die Stimmung jedoch. Noch vor der Festnahme Öcalans durch türkische Sicherheitskräfte, bekannte sich eben dieser zu einem Verbleib der Kurden innerhalb der Grenzen der Türkei. Diese Forderung wurde jedoch an die Bedingung einer Demokratisierung der Türkei geknüpft und Öcalan entwickelte die Theorie der radikalen Demokratie. Erstmals erwähnte er diese in einem, im Jahr 2000 auf deutsch veröffentlichten Buch „Zur Lösung der kurdischen Frage“ als Verteidigungsschrift bei seiner Anklage. Dieses Buch bildet das Fundament seiner Theorie zur Radikal Demokratie. Seine weiteren Fortführungen sind allerdings noch nicht auf deutscher oder englischer Sprache verfügbar, weshalb sich in dieser Arbeit auf Sekundärliteratur bezogen werden wird. Die Theorie der Radikalen Demokratie besteht dabei im Wesentlichen aus drei Punkten. So kann man diese aufteilen in die Demokratisierung des Staates, die demokratische Konföderation sowie die demokratische Autonomie. Dieser Hausarbeit soll daher im ersten Schritt die Modelle der Konföderation und der Autonomie im Allgemeinen darstellen. Hierfür soll auf Werke von Murray Bookchin, sowie Thomas Sempf, für eine juristische Sichtweise der Konföderation, zurückgegriffen werden um einen ersten allgemeinen Überblick über die Konzepte zu erhalten.
Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Südosteuropa, Balkan, Note: 1.0, Universität Augsburg (Lehrstuhl für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Politische Länderkunde Kroatiens: Zur aktuellen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung, Sprache: Deutsch, Abstract: "In den Kriegen offenbart sich vor allen Dingen die menschliche Dummheit. Die menschliche Dummheit an sich ist eine elementare, riesige, alltägliche Erscheinung, aber es sieht so aus, als wirkte der Krieg auf die menschliche Dummheit wie ein Gewitterguß auf Pilze: sie schießt gespenstisch überall aus dem Boden." (Miroslav Krleza) Kaum ein Ereignis hat die Öffentlichkeit seit dem 2. Weltkrieg so stark erschüttert, wie der Kriegsausbruch im ehemaligen Jugoslawien im Jahre 1991. Die Medien überboten sich gegenseitig mit Berichten über Deportationen, Menschenrechtsverletzungen, Todeslager, ethnischen Säuberungen, systematischen Massenvergewaltigungen, etc.. Die Terrorisierung und Vertreibung der Zivilbevölkerung sowie das Ausmaß der Zerstörungen, um aus einem Vielvölkerstaat ethnisch homogene Nationalstaaten zu schaffen, erschweren das Verständnis für einen solchen Krieg. Wie war es möglich, daß mitten in Europa gegen Ende des 20. Jahrhundert, ein solch barbarischer Bürgerkrieg - oder eine derartige "Dummheit", wie es wohl der Schriftsteller M. Krleza formuliert hätte, entstehen konnte? In dieser Arbeit wird der Versuch unternommen, den Balkankrieg von 1991-1995 so umfassend wie möglich darzustellen, sowie mögliche Ursachen und Hintergründe, die zu diesem Krieg geführt haben, zu analysieren. Aus diesem Grund ist es notwendig, sich zunächst mit der Geschichte Jugoslawiens zu beschäftigen und neben der ethnischen Komponente des Konflikts auch den wiederaufgelebten Nationalismus zu behandeln. Daraufhin soll auf die Konfliktparteien sowie auf den Kriegsverlauf in den Republiken des ehemaligen Jugoslawiens eingegangen werden. Der anschließende Teil beinhaltet das Friedensabkommen von Dayton. In der Schlussbetrachtung soll eine Art Bilanz des Krieges erstellt werden. Aus Gründen des Umfangs können jedoch nicht alle Aspekte des Konflikts angesprochen werden. So wird beispielsweise nicht näher auf die Jugoslawienpolitik der Europäische Gemeinschaft eingegangen. Sie findet nur insoweit Erwähnung, wie dies für den Verlauf der Arbeit notwendig ist.
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