Zu: Imre Kertesz, "Roman eines Schicksallosen"

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Institut für Deutsche Sprache und Literatur I), Veranstaltung: Kindheit und Jugend in Autobiographien des 18. bis 20. Jahrhunderts, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Den „Roman eines Schicksallosen“ habe ich im Herbst 2003 erstmals gelesen. Dabei ging es mir, wie vermutlich den meisten anderen Lesern auch. Ich war erschüttert ob der abgeklärten, nüchternen, fast schon flapsigen Sprache des Jungen Györgys, der seine Erfahrungen bei der Deportation in das Konzentrationslager Auschwitz und seine Erlebnisse in diesem und anderen Konzentrationslagern (Buchenwald und Zeitz) beschreibt. Nachdem ich das Buch gelesen hatte, begann ich, mich verstärkt über den Autor Imre Kertesz zu informieren und stellte dabei fest, dass dieser keinen fiktiven Roman geschrieben hat, sondern im „Roman eines Schicksallosen“ seine eigene Geschichte erzählt. Diese Arbeit geht zunächst der Frage nach, inwiefern der „Roman eines Schicksallosen“, obwohl ihn der Titel als Roman (und somit als fiktiv) zu entlarven scheint, einen autobiographischen Hintergrund hat. Darüber hinaus soll untersucht werden, warum der „Roman eines Schicksallosen“ viele seiner Leser zunächst erschüttert und mit Unverständnis reagieren lässt und warum er von Kritikern häufig als "skandalös" bezeichnet wird.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
May 16, 2007
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Pages
14
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ISBN
9783638681278
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Language
German
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Genres
Foreign Language Study / German
Literary Criticism / European / German
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Content Protection
This content is DRM protected.
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Alexander Maus
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Institut für Kognitive Linguistik), Veranstaltung: Vagheit, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Sicherlich würde niemand der Behauptung widersprechen, dass Bill Gates reich ist. Auch beim Formel 1-Fahrer Michael Schumacher wird es kaum jemanden geben, der an seinem Reichtum zweifelt, auch wenn er wohl nicht so viel Geld besitzt wie Bill Gates. Bei dem Obdachlosen, der unter der Brücke lebt, ist es ebenfalls eindeutig: er ist arm. Was machen wir jetzt aber mit dem Bankangestellten, der 2.500,- € im Monat verdient? Ist er arm oder reich? Dieses Beispiel soll verdeutlichen, dass es unzählige Fälle gibt, bei denen man nicht weiß, ob man das Wort „reich“ bzw. „arm“ nun anwenden will oder nicht. Da hilft es uns auch nicht, wenn wir genau wissen, was der Bankangestellte verdient, wie viel Geld er auf seinem Konto hat, welchen Wagen er fährt etc. Selbst wenn uns alle diese Informationen zur Verfügung stehen, fällt es uns schwer, ihn als arm oder reich einzustufen, weil er anscheinend irgendwo in der Mitte liegt. Gehen wir weiter davon aus, das Vermögen dieses Bankangestellten ist exakt einen Cent größer als das seines Nachbars. Niemand käme auf die Idee, einen der beiden als reich, den anderen aber als arm einzustufen. Entweder, so die gängige Meinung, sind beide reich oder keiner von beiden. Ein Cent kann dieser Auffassung nach also nicht den Unterschied von reich und arm ausmachen. Diese These führt uns aber zu der paradoxen Schlussfolgerung, dass, sofern wir die beiden als arm einstufen, jeder Mensch als arm gilt. Ähnlich verhält es sich mit den Wörtern kalt, groß, torgefährlich, Wald u.v.a.m. All diese Wörter haben gemeinsam, dass sich bei ihnen keine genaue Grenzlinie ziehen lässt zwischen Dingen, auf die sie zutreffen und Dingen, auf die sie nicht zutreffen. Man bezeichnet diese Wörter auch als vage. Diese Hausarbeit untersucht am Beispiel der so genannten „Sorites-Paradoxie“ (Haufenparadoxie), worin die Paradoxie bei vagen Begriffen besteht. Darüber hinaus soll mit der Theorie Peter Ungers "There are no ordinary things" eine bemerkenswerte Möglichkeit vorgestellt werden, wie man mit dieser Paradoxie umgehen kann.
Alexander Maus
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Didaktik, Note: 1,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Institut für Deutsche Sprache und Literatur I), Veranstaltung: Prozessorientierter Schreibunterricht, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Es ist sicherlich kein neues Phänomen, dass ein Großteil der Schüler/innen heutzutage nur schwer zu motivieren ist zu lesen oder gar zu schreiben. Zum einen hängt dies natürlich mit dem immer größer werdenden Konsum der neuen elektronischen Medien zusammen. Seine / ihre Freizeit verbringt der Schüler / die Schülerin heute vor dem Fernseher oder vor dem Computer. Briefe an Freunde oder Bekannte schreibt man schon überhaupt nicht mehr – wenn es etwas mitzuteilen gibt, geschieht dies per E-Mail oder SMS. Zum anderen muss sich aber auch der Deutschunterricht den Vorwurf gefallen lassen die Kinder nicht ausreichend zum Lesen und Schreiben zu animieren. Den Lehrkräften gelingt es offensichtlich nicht den Schülern die Freude am Schreiben zu vermitteln. Schreiben wird von den Schülern als anstrengend und häufig auch als überflüssig empfunden. In dieser Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, inwiefern die Schüler/innen von heute mithilfe kreativer Schreibprozesse wieder zum Schreiben animiert werden können. Schwerpunktmäßig sollen die verschiedenen Methoden des kreativen Schreibens erläutert und einige Beispiele für die Anwendung in der Schule genannt werden. Abschließend soll diskutiert werden, ob man kreatives Schreiben von Schülern bewerten soll (und wie dies möglich ist).
Alexander Maus
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Didaktik, Note: 1,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Institut für Deutsche Sprache und Literatur I), Veranstaltung: Prozessorientierter Schreibunterricht, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Es ist sicherlich kein neues Phänomen, dass ein Großteil der Schüler/innen heutzutage nur schwer zu motivieren ist zu lesen oder gar zu schreiben. Zum einen hängt dies natürlich mit dem immer größer werdenden Konsum der neuen elektronischen Medien zusammen. Seine / ihre Freizeit verbringt der Schüler / die Schülerin heute vor dem Fernseher oder vor dem Computer. Briefe an Freunde oder Bekannte schreibt man schon überhaupt nicht mehr – wenn es etwas mitzuteilen gibt, geschieht dies per E-Mail oder SMS. Zum anderen muss sich aber auch der Deutschunterricht den Vorwurf gefallen lassen die Kinder nicht ausreichend zum Lesen und Schreiben zu animieren. Den Lehrkräften gelingt es offensichtlich nicht den Schülern die Freude am Schreiben zu vermitteln. Schreiben wird von den Schülern als anstrengend und häufig auch als überflüssig empfunden. In dieser Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, inwiefern die Schüler/innen von heute mithilfe kreativer Schreibprozesse wieder zum Schreiben animiert werden können. Schwerpunktmäßig sollen die verschiedenen Methoden des kreativen Schreibens erläutert und einige Beispiele für die Anwendung in der Schule genannt werden. Abschließend soll diskutiert werden, ob man kreatives Schreiben von Schülern bewerten soll (und wie dies möglich ist).
Alexander Maus
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Institut für Kognitive Linguistik), Veranstaltung: Vagheit, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Sicherlich würde niemand der Behauptung widersprechen, dass Bill Gates reich ist. Auch beim Formel 1-Fahrer Michael Schumacher wird es kaum jemanden geben, der an seinem Reichtum zweifelt, auch wenn er wohl nicht so viel Geld besitzt wie Bill Gates. Bei dem Obdachlosen, der unter der Brücke lebt, ist es ebenfalls eindeutig: er ist arm. Was machen wir jetzt aber mit dem Bankangestellten, der 2.500,- € im Monat verdient? Ist er arm oder reich? Dieses Beispiel soll verdeutlichen, dass es unzählige Fälle gibt, bei denen man nicht weiß, ob man das Wort „reich“ bzw. „arm“ nun anwenden will oder nicht. Da hilft es uns auch nicht, wenn wir genau wissen, was der Bankangestellte verdient, wie viel Geld er auf seinem Konto hat, welchen Wagen er fährt etc. Selbst wenn uns alle diese Informationen zur Verfügung stehen, fällt es uns schwer, ihn als arm oder reich einzustufen, weil er anscheinend irgendwo in der Mitte liegt. Gehen wir weiter davon aus, das Vermögen dieses Bankangestellten ist exakt einen Cent größer als das seines Nachbars. Niemand käme auf die Idee, einen der beiden als reich, den anderen aber als arm einzustufen. Entweder, so die gängige Meinung, sind beide reich oder keiner von beiden. Ein Cent kann dieser Auffassung nach also nicht den Unterschied von reich und arm ausmachen. Diese These führt uns aber zu der paradoxen Schlussfolgerung, dass, sofern wir die beiden als arm einstufen, jeder Mensch als arm gilt. Ähnlich verhält es sich mit den Wörtern kalt, groß, torgefährlich, Wald u.v.a.m. All diese Wörter haben gemeinsam, dass sich bei ihnen keine genaue Grenzlinie ziehen lässt zwischen Dingen, auf die sie zutreffen und Dingen, auf die sie nicht zutreffen. Man bezeichnet diese Wörter auch als vage. Diese Hausarbeit untersucht am Beispiel der so genannten „Sorites-Paradoxie“ (Haufenparadoxie), worin die Paradoxie bei vagen Begriffen besteht. Darüber hinaus soll mit der Theorie Peter Ungers "There are no ordinary things" eine bemerkenswerte Möglichkeit vorgestellt werden, wie man mit dieser Paradoxie umgehen kann.
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