Die Bedeutung des Fremdenverkehrs als möglicher Entwicklungsmotor in Namibia

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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Fremdenverkehrsgeographie, Note: 2,0, Universität Hamburg (Geographisches Institut), Veranstaltung: Namibia, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die derzeitige wirtschaftliche Situation in Namibia ist verheerend. 40% der Bevölkerung sind faktisch Arbeitslos, ein Großteil der Bevölkerung, insbesondere der Schwarzen im Norden, leben noch in stark archaisch anmutenden Subsistenzwirtschaften. Der Export von Minenerzeugnissen inklusive Diamanten, sowie die exportorientierte Landwirtschaft sind in den letzten Jahren immer stärker unter Druck geraten und können aufgrund sinkender Weltmarktpreise nicht mehr als Stütze einer wachsenden Wirtschaft dienen. Zu diesen Problemen kommt noch der zunehmende Bevölkerungsdruck. Mit Wachstumsraten von ca. 3% per anno kann sich kein Wirtschaftswachstum in Wohlstand bei der Bevölkerung ausdrücken. Als ein möglicher Ausweg aus dieser Misere wird der Tourismus angesehen. Aus zaghaften Anfängen in den 50er Jahren hat sich bis heute mit dem Tourismus der drittstärkste Wirtschaftsfaktor im Land gebildet. Insbesondere die mit dem Tourismus erbrachten Devisen spielen eine große Rolle für den Staatshaushalt. Grundlage für diesen Erfolg sind die naturräumlichen Schätze des Landes. Das Land lebt von seiner Unberührtheit. Hier zeigt sich bereits auf welcher Schneide der Tourismus steht. Touristen bringen Geld, zu viele Touristen würden jedoch die Attraktivität wieder senken. Es stellen sich also folgende Fragen: Wo liegen die Grenzen des Tourismus in Namibia? Welche Bedeutung kann der Tourismus für die Gesamtwirtschaft einnehmen? Kann der Tourismus endogene Wachstumsprozesse für die gesamte Wirtschaft initiieren? Um diese Fragen zu beantworten, werde ich im nächsten Kapitel soweit möglich die derzeitige Situation des Tourismus in Namibia aufzeigen. Kapitel 3 beschäftigt sich mit den Projekten und Zielen der Regierung den Tourismus zu lenken und zu fördern. Anschließend geht es um die Folgen die das weitere Wachstum des Tourismus mit sich bringt und als Beispiel für einen sensiblen Aufbau soll abschließend der Community Based Tourism dienen. Ziel dieses Kapitels ist es, darzustellen wie die aktuelle Situation im Bereich Fremdenverkehr in Namibia ist. Wie ist die infrastrukturelle Ausstattung des Landes in Bereichen, die den Tourismus betreffen? Wie viele Touristen besuchen Namibia aus welchen Ländern und wie ist die Entwicklung in den letzten Jahren? Welchen Stellenwert nimmt der Tourismus innerhalb der Gesamtwirtschaft von Namibia ein?
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Apr 28, 2008
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Pages
20
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ISBN
9783638040532
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Language
German
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Genres
Business & Economics / Industries / Hospitality, Travel & Tourism
Science / Earth Sciences / Geography
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie, Note: 2, Universität Hamburg (Institut für Geographie), Sprache: Deutsch, Abstract: Firmen sind nicht nur in einem begrenzten Raum eingebunden, sondern über vielfältige Beziehung in die globalen Wirtschaftsströme. Diese globalen Wertschöpfungsketten werden oftmals von Unternehmen aus den entwickelten Ländern gesteuert, die damit auch die Zukunft anderer Unternehmen direkt oder indirekt mitbestimmen. Upgrading von Unternehmen aus den Entwicklungsländern ist abhängig von der Governance der globalen Unternehmen. Dies gilt umso mehr, je weniger innovativ diese abhängigen Unternehmen sind, bzw. in wieweit die Unternehmen in der Lage sind, von den globalen Leadern zu lernen. Im Rahmen der Globalisierung werden die lokalen Wettbewerbsvorteile verstärkt. Cluster sind demnach prädestiniert sich im globalen Wettbewerb zu behaupten, da sie als Motor für Innovation gesehen werden. Die vertikale und horizontale Verknüpfung von Unternehmen innerhalb eines Clusters führt zu einer kollektiven Effizienz, die die Wettbewerbsfähigkeit und vor allem die Innovationsfähigkeit erhöht. Da das Upgrading von Clustern und das Upgrading innerhalb von globalen Wertschöpfungsketten kein getrennter Prozess ist, gibt es vielfältige Wechselwirkungen zwischen diesen Ebenen. Die interne Governance von Clustern und Wertschöpfungskette bestimmt den Umfang des Upgrading. Die Wechselwirkungen dieser Ebenen wurden bisher jedoch nur unzureichend dargelegt. So stellt sich die Frage, welche Unternehmen von der globalen Anbindung profitieren. Können auch Unternehmen, die bisher keine globale Anbindung oder nur schwach ausgeprägte Verbindungen haben, von den global agierenden Unternehmen im Cluster profitieren, oder führt die globale Einbindung zu einer Marginalisierung der Kontakte im Cluster? Wer übernimmt welche Rolle innerhalb eines Clusters? Zeigen sich Unterschiede in der Nutzung der Vorteile eines Clusters? Um diese Fragen zu beantworten, soll diese Arbeit an einem Beispielprodukt durchgeführt werden, dass räumlich konzentriert von verschiedenen Produzenten hergestellt wird, um so eine Vergleichbarkeit zwischen den Unternehmen auf horizontaler Ebene zu erreichen. Für diese Arbeit wurde das Beispiel der Weinindustrie ausgewählt. Als lokales Beispiel für diese Arbeit dient die Region Paarl / Südafrika.
Examensarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Didaktik d. Geographie, Note: 1,0, Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg) (Institut für Geographie und ihre Didaktik, Landeskunde und Regionalforschung), 49 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: So lautet das Motto des Multimar Wattforums in Tönning und macht damit deutlich, dass hier die Besucher ihr Wissen selbst konstruieren. Hier sind Jung und Alt auf vielfältige Weise „den Geheimnissen des Watts auf der Spur“ (NATIONALPARK WATTENMEER, 2006). Das Verbum entdecken entstammt einer Grundidee der konstruktivistischen Didaktik, aber den Bogen zum Konstruktivismus schlage ich zu einem späteren Zeitpunkt. Das Thema meiner Examensarbeit „Außerschulisches Lernen als konstruktiver Prozess -Das Beispiel Wattenmeer“ ist in doppelter Hinsicht von großer Aktualität. Zum einen durch die didaktische Diskussion, die zurzeit in Deutschland herrscht. Gerade in den letzten Jahren, in denen besonders durch das „Programme for International Student Assessment“ der OECD, Schule, Unterricht und die Kompetenz der Lehrkräfte in Verruf geraten sind, war die Kritik an der weitgehend praktizierten traditionellen Didaktik groß. Auch aus diesem Grund rückten daraufhin andere didaktische Konzepte in den Vordergrund, die vorher wenig Beachtung gefunden hatten, und ergriffen „die Gunst der Stunde“. Ein besonderes Interesse wurde nun der konstruktivistischen Didaktik entgegengebracht, mit der sich viele Wissenschaftler (u.a. Ernst von Glasersfeld, Paul Watzlawick, Gerhard Roth, Horst Siebert, Heinz Mandl) schon jahrelang eingehend, aber auf unterschiedliche Art und Weise, beschäftigt hatten. Der Konstruktivismus baut sich aus unterschiedlichen Theorien auf. Wichtig sind in diesem Zusammenhang der Radikale Konstruktivismus, die Neurobiologie des Erkennens, die Systemtheorien und die aktuellen kognitionspsychologischen Lernkonzeptionen. Diese vier Theorien bauen zwar aufeinander auf, werden aber je nach Blickwinkel und je nach Betrachter unterschiedlich gedeutet und befinden sich nicht auf der gleichen Ebene. Aus ihnen leiten sich die Basisgedanken der konstruktivistischen Didaktik ab. Zum anderen ist dieses Examensthema aktuell durch die Einbeziehung des außerschulischen Lernens, das sich in meiner Examensarbeit auf das schulische Lernen an außerschulischen Lernorten versteht. [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Mittel- und Südamerika, Note: 1,0, Universität Hamburg (Institut für Politische Wissenschaften), Veranstaltung: Entwicklungsländer in der Globalisierung, 43 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Vor 20 Jahren war die Suche nach Wein in einem Supermarkt nicht sonderlich erfolgversprechend. Zwar fanden sich einige Weine, insbesondere aus Deutschland und einigen europäischen Nachbarstaaten, wie Frankreich, Italien und Spanien (alte Welt), doch insgesamt war die Auswahl recht gering. Heute ist dies anders. Die großen Supermärkte bieten eine große Auswahl verschiedener Weine aus der ganzen Welt an. Neue Produktionsländer wie die USA, Australien, Südafrika und vom südamerikanischen Kontinent aus Chile und Argentinien („neue“ Welt) stehen zur Auswahl. Daneben drängen in den letzten 10 Jahren noch vermehrt Weine aus den ehemaligen Ostblockstaaten (neue „alte“ Welt) in die Regale. Sogar in kleineren bzw. billigeren Supermarktketten finden sich solche Weine der neuen Welt. Zum einen zeigt diese einfache Beobachtung aus dem Alltag, dass es zu einer starken Diversifizierung der Weinproduktionsstandorte gekommen sein muss. Dies und der Umstand des Sinkens des Pro-Kopf Weinkonsums lässt einen verstärkten Wettbewerb vermuten, der vor allem die Produzenten in der „alten Welt“ unter Druck setzt. Auf der anderen Seite haben die Produktionsländer der „neuen“ Welt es geschafft sich an der Wertschöpfungskette scheinbar zu beteiligen. Insbesondere das Beispiel Chile soll im Folgenden in die Untersuchung mit einfließen, das derzeit bereits zum 5. größten Exporteur der Welt aufgestiegen ist.. Zur Analyse einer solchen Wertschöpfungskette bietet sich die Global Value Chains Theorie von Gereffi (1994) an. So muss geklärt werden, welche Akteure, wo und in welchem Maße auf die Wertschöpfungskette Einfluss nehmen. Der Fall der Wertschöpfungskette Wein lässt einen ähnlichen Einfluss der Supermärkte auf die Produzenten vermuten, wie im Falle von Agriculture oder zumindest den Wandel zu einer solchen Form. Eine Veränderung der Wertschöpfungskette und der bestimmenden Akteuren hat auch Folgen für die Anbaugebiete. Insbesondere im Bereich Agriculture ist der vermehrte Einfluss von Supermarktketten auf die Value Chains mit einer erhöhten Abhängigkeit der Produzenten verbunden („buyer driven“). Es ist aber auch eine Chance für die Produzenten. Sie können an der Wertschöpfungskette „aufsteigen“ bzw. durch Ausweitung des Know-hows ihre Produktion upgraden. Damit stellt der Wein insbesondere für Entwicklungsländer eine Möglichkeit dar, verstärkt an einer Wertschöpfung zu partizipieren.
Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (Berlin) ermittelte erstmals 1999 in einem sogenannten Tourismus-Satellitenkonto den Anteil der Tourismuswirtschaft an der Wirtschaftsleistung der Bundesrepublik Deutschland. Demnach kommt der Tourismus auf einen Anteil von ca. 8 % am BIP. Dieses Instrument in Anlehnung an die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung erlaubt zwar aufgrund mittlerweile erfolgter Harmonisierungsbestrebungen internationaler Organisationen wie zum Beispiel WTO, OECD und EUROSTAT, Vergleiche auf zwischenstaatlicher Ebene, jedoch wurde eine entsprechende Datengrundlage für Entscheidungsträger auf regionaler Ebene bislang in größerem Umfang nicht realisiert. Solche Daten sind aber essentiell für eine zielgerichtete und effiziente Vermarktung von touristischen Regionen, vor allem vor dem Hintergrund einer stetig wachsenden Konkurrenz im In- und Ausland. Auch sich ständig ändernde Rahmenbedingungen, der internationale Terrorismus und globale Epidemien machen schnell verfügbare und aktuelle Daten zur angemessenen Reaktion notwendig. Einen Vorstoß in diese Richtung unternahm 1981 das österreichische Bundesland Vorarlberg mit dem sogenannten Vorarlberger Tourismusbarometer. Seitdem gab es zahlreiche Ansätze in mehreren Staaten, die alle das Ziel verfolgten, ein über die Beherbergungsstatistik hinausgehendes Datenset zu ermitteln und kontinuierlich fortzuschreiben. Problematisch hierbei ist jedoch die Tatsache, dass fast alle als Tourismusbarometer bezeichneten Projekte eine unterschiedliche Herangehensweise aufweisen, verschiedene Daten erheben und voneinander abweichende Zielvorstellungen haben. Nach einer eingehenden Betrachtung der volkswirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus (u. a. Tourismussatellitenkonto für Deutschland des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, touristische Wertschöpfungsstudien) sowie der Darstellung der touristischen Datenlage (amtliche Tourismusstatistik, DIHK Saisonumfrage Tourismus, Erhebungen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes, u. a.) in Deutschland, ist es das Ziel dieser Arbeit, aufbauend auf einer Stärken Schwächen - Analyse bestehender Tourismusbarometer (z.B. S-Tourismusbarometer Ostdeutschland, IHK Freizeitbarometer, FIF Tourismusbarometer (Schweiz), le Baromètre Tourisme (Côte d`Azur) u. a.) (Teil A), ein entsprechendes Modell Barometer für das Allgäu (Teil B) zu entwickeln. Hierbei wird die Struktur der Tourismusdestination Allgäu [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 2,7, Universität Hamburg (Institut für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Die SED Diktatur: Geschichte und Strukturen der DDR, Sprache: Deutsch, Abstract: „Das Zentralkomitee der SED beschloss einstimmig, der Bitte des Genossen Walter Ulbricht zu entsprechen und ihn aus Altergründen von der Funktion des Ersten Sekretärs des Zentralkomitees zu entbinden, um diese Funktion in jüngere Hände zu geben. Es beschloss, Genosse Walter Ulbricht in Ehrung seiner Verdienste zum Vorsitzenden der SED zu wählen. Genosse Walter Ulbricht ist weiter als Vorsitzender des Staatrates tätig. Das Zentralkomitee wählte einstimmig Genossen Erich Honecker zum Ersten Sekretär des Zentralkomitees der SED“ Mit dieser offiziellen Verlautbarung am 3.5.1971 wurde der Wechsel von Ulbricht zu Honecker an der wichtigsten Position des Staates besiegelt. Damit sollte der Anschein kontinuierlicher Kaderpolitik aufrecht gehalten werden, die einen konfliktfreien Übergang suggerierten. Ulbricht war zu diesem Zeitpunkt zwar alt und immer wieder durch seine Gesundheit beeinträchtigt worden, jedoch hatte er vorher nie den Eindruck gemacht, dass er aufhören möchte. ... Die Akteure schienen schon damals klar. Die Beweggründe zum Wechsel jedoch sind erst in den letzten Jahren mit der Öffnung der Archive in der DDR und teilweise in Russland offenkundig geworden. Die nun vorliegenden Primärquellen geben ein völlig neues Licht auf diese Zeit und vor allem auf die Person Ulbricht, die wenig mit einen Stalinisten gemein hatte, sondern einen Mann zeigt, der sich durchaus reformwillig zeigte und einen großen Teil der Reformen angeschoben hatte. Begründen lässt sich der bisherige schlechte Forschungsstand mit der Ungeliebtheit der 1960er Jahre bei den Historikern in der DDR, wodurch eine Phase vernachlässigt wurde, die für spätere Entwicklung notwendig ist. Um den Wechsel von Ulbricht zu Honecker zu verstehen, ist es dementsprechend notwendig alle Streitpunkte und ihre Entwicklung aufzuzeigen. Diese Entwicklung setzt bereits Anfang der 1960er Jahre an mit dem von Ulbricht voran getriebenen Wirtschaftswandel und einer allgemeinen Liberalisierung. Zweiter Hauptstreitpunkt war die Deutschlandpolitik. In beiden Punkten herrschte auch mit der Sowjetrepublik öfters Uneinigkeit. Ziel dieser Arbeit ist es nun die Entwicklung der Streitpunkte, die Beziehung zwischen Ulbricht, Honecker und der Sowjetrepublik, die Darstellung der relevanten Entscheidungsprozesse, sowie den Ablauf der Ereignisse dar zustellen.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie, Note: 2, Universität Hamburg (Institut für Geographie), Sprache: Deutsch, Abstract: Firmen sind nicht nur in einem begrenzten Raum eingebunden, sondern über vielfältige Beziehung in die globalen Wirtschaftsströme. Diese globalen Wertschöpfungsketten werden oftmals von Unternehmen aus den entwickelten Ländern gesteuert, die damit auch die Zukunft anderer Unternehmen direkt oder indirekt mitbestimmen. Upgrading von Unternehmen aus den Entwicklungsländern ist abhängig von der Governance der globalen Unternehmen. Dies gilt umso mehr, je weniger innovativ diese abhängigen Unternehmen sind, bzw. in wieweit die Unternehmen in der Lage sind, von den globalen Leadern zu lernen. Im Rahmen der Globalisierung werden die lokalen Wettbewerbsvorteile verstärkt. Cluster sind demnach prädestiniert sich im globalen Wettbewerb zu behaupten, da sie als Motor für Innovation gesehen werden. Die vertikale und horizontale Verknüpfung von Unternehmen innerhalb eines Clusters führt zu einer kollektiven Effizienz, die die Wettbewerbsfähigkeit und vor allem die Innovationsfähigkeit erhöht. Da das Upgrading von Clustern und das Upgrading innerhalb von globalen Wertschöpfungsketten kein getrennter Prozess ist, gibt es vielfältige Wechselwirkungen zwischen diesen Ebenen. Die interne Governance von Clustern und Wertschöpfungskette bestimmt den Umfang des Upgrading. Die Wechselwirkungen dieser Ebenen wurden bisher jedoch nur unzureichend dargelegt. So stellt sich die Frage, welche Unternehmen von der globalen Anbindung profitieren. Können auch Unternehmen, die bisher keine globale Anbindung oder nur schwach ausgeprägte Verbindungen haben, von den global agierenden Unternehmen im Cluster profitieren, oder führt die globale Einbindung zu einer Marginalisierung der Kontakte im Cluster? Wer übernimmt welche Rolle innerhalb eines Clusters? Zeigen sich Unterschiede in der Nutzung der Vorteile eines Clusters? Um diese Fragen zu beantworten, soll diese Arbeit an einem Beispielprodukt durchgeführt werden, dass räumlich konzentriert von verschiedenen Produzenten hergestellt wird, um so eine Vergleichbarkeit zwischen den Unternehmen auf horizontaler Ebene zu erreichen. Für diese Arbeit wurde das Beispiel der Weinindustrie ausgewählt. Als lokales Beispiel für diese Arbeit dient die Region Paarl / Südafrika.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 2,7, Universität Hamburg (Institut für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Die SED Diktatur: Geschichte und Strukturen der DDR, Sprache: Deutsch, Abstract: „Das Zentralkomitee der SED beschloss einstimmig, der Bitte des Genossen Walter Ulbricht zu entsprechen und ihn aus Altergründen von der Funktion des Ersten Sekretärs des Zentralkomitees zu entbinden, um diese Funktion in jüngere Hände zu geben. Es beschloss, Genosse Walter Ulbricht in Ehrung seiner Verdienste zum Vorsitzenden der SED zu wählen. Genosse Walter Ulbricht ist weiter als Vorsitzender des Staatrates tätig. Das Zentralkomitee wählte einstimmig Genossen Erich Honecker zum Ersten Sekretär des Zentralkomitees der SED“ Mit dieser offiziellen Verlautbarung am 3.5.1971 wurde der Wechsel von Ulbricht zu Honecker an der wichtigsten Position des Staates besiegelt. Damit sollte der Anschein kontinuierlicher Kaderpolitik aufrecht gehalten werden, die einen konfliktfreien Übergang suggerierten. Ulbricht war zu diesem Zeitpunkt zwar alt und immer wieder durch seine Gesundheit beeinträchtigt worden, jedoch hatte er vorher nie den Eindruck gemacht, dass er aufhören möchte. ... Die Akteure schienen schon damals klar. Die Beweggründe zum Wechsel jedoch sind erst in den letzten Jahren mit der Öffnung der Archive in der DDR und teilweise in Russland offenkundig geworden. Die nun vorliegenden Primärquellen geben ein völlig neues Licht auf diese Zeit und vor allem auf die Person Ulbricht, die wenig mit einen Stalinisten gemein hatte, sondern einen Mann zeigt, der sich durchaus reformwillig zeigte und einen großen Teil der Reformen angeschoben hatte. Begründen lässt sich der bisherige schlechte Forschungsstand mit der Ungeliebtheit der 1960er Jahre bei den Historikern in der DDR, wodurch eine Phase vernachlässigt wurde, die für spätere Entwicklung notwendig ist. Um den Wechsel von Ulbricht zu Honecker zu verstehen, ist es dementsprechend notwendig alle Streitpunkte und ihre Entwicklung aufzuzeigen. Diese Entwicklung setzt bereits Anfang der 1960er Jahre an mit dem von Ulbricht voran getriebenen Wirtschaftswandel und einer allgemeinen Liberalisierung. Zweiter Hauptstreitpunkt war die Deutschlandpolitik. In beiden Punkten herrschte auch mit der Sowjetrepublik öfters Uneinigkeit. Ziel dieser Arbeit ist es nun die Entwicklung der Streitpunkte, die Beziehung zwischen Ulbricht, Honecker und der Sowjetrepublik, die Darstellung der relevanten Entscheidungsprozesse, sowie den Ablauf der Ereignisse dar zustellen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Mittel- und Südamerika, Note: 1,0, Universität Hamburg (Institut für Politische Wissenschaften), Veranstaltung: Entwicklungsländer in der Globalisierung, 43 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Vor 20 Jahren war die Suche nach Wein in einem Supermarkt nicht sonderlich erfolgversprechend. Zwar fanden sich einige Weine, insbesondere aus Deutschland und einigen europäischen Nachbarstaaten, wie Frankreich, Italien und Spanien (alte Welt), doch insgesamt war die Auswahl recht gering. Heute ist dies anders. Die großen Supermärkte bieten eine große Auswahl verschiedener Weine aus der ganzen Welt an. Neue Produktionsländer wie die USA, Australien, Südafrika und vom südamerikanischen Kontinent aus Chile und Argentinien („neue“ Welt) stehen zur Auswahl. Daneben drängen in den letzten 10 Jahren noch vermehrt Weine aus den ehemaligen Ostblockstaaten (neue „alte“ Welt) in die Regale. Sogar in kleineren bzw. billigeren Supermarktketten finden sich solche Weine der neuen Welt. Zum einen zeigt diese einfache Beobachtung aus dem Alltag, dass es zu einer starken Diversifizierung der Weinproduktionsstandorte gekommen sein muss. Dies und der Umstand des Sinkens des Pro-Kopf Weinkonsums lässt einen verstärkten Wettbewerb vermuten, der vor allem die Produzenten in der „alten Welt“ unter Druck setzt. Auf der anderen Seite haben die Produktionsländer der „neuen“ Welt es geschafft sich an der Wertschöpfungskette scheinbar zu beteiligen. Insbesondere das Beispiel Chile soll im Folgenden in die Untersuchung mit einfließen, das derzeit bereits zum 5. größten Exporteur der Welt aufgestiegen ist.. Zur Analyse einer solchen Wertschöpfungskette bietet sich die Global Value Chains Theorie von Gereffi (1994) an. So muss geklärt werden, welche Akteure, wo und in welchem Maße auf die Wertschöpfungskette Einfluss nehmen. Der Fall der Wertschöpfungskette Wein lässt einen ähnlichen Einfluss der Supermärkte auf die Produzenten vermuten, wie im Falle von Agriculture oder zumindest den Wandel zu einer solchen Form. Eine Veränderung der Wertschöpfungskette und der bestimmenden Akteuren hat auch Folgen für die Anbaugebiete. Insbesondere im Bereich Agriculture ist der vermehrte Einfluss von Supermarktketten auf die Value Chains mit einer erhöhten Abhängigkeit der Produzenten verbunden („buyer driven“). Es ist aber auch eine Chance für die Produzenten. Sie können an der Wertschöpfungskette „aufsteigen“ bzw. durch Ausweitung des Know-hows ihre Produktion upgraden. Damit stellt der Wein insbesondere für Entwicklungsländer eine Möglichkeit dar, verstärkt an einer Wertschöpfung zu partizipieren.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Afrika, Note: 1,7, Universität Hamburg (Institut für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Wahlen und Abstimmungen in Afrika, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Mora Mora“, ein allseits bekanntest Sprichwort in Madagaskar, bedeutet soviel wie „Langsam Langsam“ oder „Immer mit der Ruhe“ und fasst damit ein Charakteristikum der Bevölkerung von Madagaskar zusammen. Das Leben wird schleichend angegangen, Veränderungen brauchen seine Zeit, Entspannung wird einen sehr großen Wert beigemessen; und doch überschlugen sich die Ereignisse Ende 2001 / Anfang 2002. Teilweise Bürgerkriegs ähnliche Zustände entstanden nach der Wahl zum Präsidenten am 16.12.2001, da sich das Volk gegen eine Manipulation der Wahlergebnisse sträubte und mit dem eigentlichen Sieger Marc Ravalomanana ein charismatischer Mensch es verstand dieses protagonistische Potential zu aktivieren. Diese Ereignisse führten auch dazu das Madagaskar in der westlichen Welt Aufmerksamkeit errang. Berichteten die Zeitungen bis dahin nur sehr sporadisch über Madagaskar, wurde im benannten Zeitraum fast täglich in den renommierten Tageszeitungen des deutschsprachigen Raums über die Ereignisse in Madagaskar geschrieben. Auch die Wissenschaft widmete sich nach den Ereignissen verstärkt um das Land. Waren vorher Artikel zu Madagaskar aus dem Bereich der politischen Wissenschaft außerhalb von Afrikahandbüchern und Jahresbänden eher selten, so erschienen nun auch Artikel in den einschlägigen Fachzeitschriften, vorzugsweise im französischsprachigen Raum, was sich mit der kolonialen Vergangenheit der Insel mit Frankreich begründen lässt. Hauptaugenmerk dieser Arbeit liegt aufgrund der Wichtigkeit, der Aktualität und der Verfügbarkeit von Quellenmaterial auf der letzten Präsidentschaftswahl vom 16.12.2001, die zu den bürgerkriegsähnlichen Zuständen führten. Vorab soll jedoch ein umfassender Überblick über die Rahmenbedingungen gegeben werden. Zum einen sollen die geographischen Bedingungen aufgrund des Allgemeinwissens und die sozioökonomischen Bedingungen als Bewertungsgrundlage dargestellt werden. Ebenso eine Rolle spielt die politische Entwicklung der letzten Jahre in Madagaskar, an der sich die bisherige Erfahrungen mit demokratischen Wahlen bzw. Wahlsystemen aufzeigen lässt. Das Wahlsystem auf Grundlage der Verfassung von 1992 und damit auch Grundlage für die letzte Präsidentschaftswahl wird in einem eigenen Kapitel abgehandelt.
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