'Die Spinnen' und ihr Mediennetzwerk - Eine vergleichende Analyse von Film und Hörspiel

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Sonstiges, Note: 1,3, Universität Konstanz, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Vergleich zur Verbreitung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg und seine Erfindung des Drucks mit beweglichen Lettern im Jahr 1440, beschreibt der Film mit der ersten öffentlichen Filmvorführung vom 22. März 1895 durch die Gebrüder Lumière noch ein recht junges Medium. Aus diesem Grund ist es auch nicht verwunderlich, dass sich unter den Klassikern in der Literatur zahlreiche Werke wiederfinden, die einer späteren Verfilmung als Grundlage dienen. Doch auch im Fundus der neueren literarischen Schöpfungen ist das Phänomen der Literaturverfilmung zu finden. Diese Umwandlung einer Geschichte von einem Medium in ein anderes beschränkt sich jedoch nicht nur auf Literatur und Film, sondern breitet sich mit der zunehmenden Technisierung unseres Medienzeitalters auf andere Medien aus. Neben der Literaturverfilmung, bei der die mit gedanklich strukturierten Bildern aufgeladene Schrift nun mit filmisch erzeugten Bildern in einen realen Raum übertragen wird, findet sich auch der umgekehrte Prozess wieder. So wird bei der Umwandlung einer Filmvorlage in ein Hörspiel auf reale Bilder verzichtet und stattdessen wieder mehr Gewicht auf Sinne gelegt, die dem Sehsinn untergeordnet sind, so z.B. die imaginäre Vorstellungskraft und das Gehör. In dieser Arbeit soll es darum gehen, den Prozess der Medien-Übertragung bzw. -Umwandlung am Beispiel des ersten Teils der „Spinnen“ von Fritz Lang näher zu durchleuchten. Dabei wird als Grundlage die Struktur des Romans herangezogen, damit im Weiteren auf den Vergleich zwischen Film und Hörspiel eingegangen werden kann, die sich jedoch nicht nur auf die inhaltliche Umsetzung beschränkt, sondern auf die jeweilige medienspezifische Umsetzung des Stoffes ausweiten wird. Um eine Gegenüberstellung der Verfilmung und Vertonung des „goldenen Sees“ zu ermöglichen, werden grundlegende medienspezifische Eigenschaften von Film und Hörspiel aufgezeigt, bevor anschließend auf Details eingehen wird.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Apr 3, 2006
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Pages
23
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ISBN
9783638485791
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Best For
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Language
German
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Genres
Language Arts & Disciplines / Communication Studies
Social Science / Media Studies
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Amely Braunger
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2, Universität Konstanz (Germanistik), Veranstaltung: Autobiografie, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit möchte ich sowohl den Weg eines einzelnen Menschen, wie auch dessen Einbettung in das Schicksal von weiteren sechs Millionen verfolgen. Es ist die Spur eines Kindes im Dritten Reich, das wie unzählige andere durch die Verfolgung der Juden zu leiden und zu kämpfen hatte – und diesen Kampf letzten Endes mit seinem Leben bezahlen musste. Übrig blieb ein schriftliches Dokument, das als historische Hinterlassenschaft für die heutige Erinnerungsliteratur von enormer Bedeutung ist: Das Tagebuch der Anne Frank. Ich werde im Folgenden damit beginnen darzulegen, wie Autobiographien in der Literaturwissenschaft einzuordnen sind und was zu ihren Hauptmerkmalen zählt. Anhand der Autobiographietheorie von Elisabeth W. Bruss möchte ich die Gattung Autobiographie, sowie die Einhaltung des autobiographischen Aktes am Beispiel des Tagebuchs der Anne Frank theoretisch untersuchen. Im Zentrum meiner Arbeit steht die Analyse des Lebens und der Persönlichkeit von Anne Frank. In diesem Zusammenhang habe ich mich dazu entschieden, zwei deutsche Übersetzungen der niederländischen Originalversion zum Gegenstand meiner Untersuchungen heranzuziehen: Das „Anne Frank Tagebuch“ in der Fassung von Otto Frank und Mirjam Pressler und „Die Tagebücher der Anne Frank“, herausgegeben vom Niederländischen Staatlichen Institut für Kriegsdokumentation. In diesem Buch wurden Teilen von Annelise Schütz: „Das Tagebuch der Anne Frank“ mit aufgenommen. Die dadurch entstandenen Unterschiede zum Original-Tagebuch waren für mich Grund zur Auswahl beider Übersetzungen. Ich halte es im Zusammenhang mit dem brisanten Thema dieser Arbeit für wichtig, bei der Auswahl der Lektüre unvoreingenommen zu sein, um bei meinen wissenschaftlichen Analysen Objektivität garantieren zu können.
Amely Braunger
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2, Universität Konstanz (Germanistik), Veranstaltung: Einführung Ältere Deutsche Sprache II, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Thematisierung der geschlechtsspezifischen Rollenverteilung ist so alt wie die Frauenbewegung an sich. Bei meiner Recherche zu dieser Arbeit habe ich erfahren, dass es Frauenbewegung im Sinne der Selbstbestimmung und des Kampfes um gesellschaftliche Anerkennung schon lange vor den vom Feminismus geprägten 60er und 70er Jahren gab; auch aus dem Mittelalter gibt es Dokumente, die von einem Aufbäumen einzelner Frauen gegen einengende und diskriminierende Normen berichten. Was mich an dem Bild der Frau im Mittelalter fasziniert – und zum Schreiben dieser Arbeit angeregt hat – ist die Doppelmoral, wie Frauen sich im gesellschaftlichen Alltag und in der Öffentlichkeit zu benehmen hatten (besonders den Männern gegenüber) und wie sie auf der anderen Seite von den Dichtern der Minnelyrik beschrieben wurden. Im realen Leben führte die Frau des 12. Jahrhunderts ein dem Mann untergeordnetes Leben, in dem sie, je nach sozialem Status, meist nur in sehr geringem Ausmaß politisches oder gesellschaftliches Mitspracherecht bekam.1 In der Phantasie der Minnedichter erhält die Frau jedoch Macht über den Mann – zumindest solange, wie sie von ihm umworben wird.2 Diesen Widerspruch zwischen dem „wahren“ und dem „geschriebenen“ Leben möchte ich anhand historisch nachweisbarer Zeugnissen des Mittelalters und am literarischen Beispiel des „König Rother“3 untersuchen und auf seinen Wahrheitsgehalt hin prüfen. Dabei strebe ich mit dieser Arbeit keine chronologische und lückenlose Darstellung der Frau im Wandel der Zeit an. Vielmehr stelle ich die Beschäftigung mit den Anfängen eines in der Literatur an Bedeutung gewinnenden Frauenbildes als statuierendes Exempel für ein sich langsam veränderndes Frauenverständnis ins Zentrum meiner Untersuchungen. In diesem Zusammenhang möchte ich des Weiteren folgende Fragen aufgreifen: Wie bedeutsam war die Rolle der Frau im Mittelalter? Wie wurde die Frau in der Literatur dargestellt und wie sah das Leben (besonders der adligen Frau) wirklich aus? [1 Duby, Georges/Perrot, Michelle: „Geschichte der Frauen.“ Frankfurt/Main, Campus Verlag, 1993, S. 285-287.; 2 ebenda, S. 265-267.; 3 Bennewitz, Ingrid: „König Rother“. Stuttgart, Philipp Reclam jun., 2000. ]
Amely Braunger
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 2,0, Universität Konstanz, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Medien- und Kulturwissenschaftler wie Marshall McLuhan, Theodor W. Adorno oder Michael Giesecke haben unlängst festgestellt, dass Medien wie Film, Fernsehen oder Literatur einem stetigen Wandel unterworfen sind, der mit einem kulturellen und gesellschaftlichen Umdenken in engem Zusammenhang steht. Auch das Theater als mediale Ausdrucksform hat sowohl seine Gestalt als auch seinen Inhalt seit der Antike wesentlich verändert. In dieser Arbeit soll es darum gehen, den Prozess der Veränderung anhand eines ausgesuchten Theaterstücks aufzuzeigen und im Detail zu durchleuchten. Im Zentrum der Untersuchung steht Henrik Ibsens dramatisches Meisterwerk „Ein Puppenheim“ aus dem 19. Jahrhundert. Dieses kritisch-realistische Werk wurde rund 120 Jahre später von dem jungen Intendanten der Berliner Schaubühne, Thomas Ostermeier, auf zeitgenössische Weise umgesetzt und mit postdramatischen Elementen versehen – ohne dabei jedoch den dramatischen Kern des Theaterstücks außer Acht zu lassen. Mein Anliegen ist es nun, den Originaltext sowie die Bühnengestaltung von Ibsen mit der postmodernen Inszenierung von Thomas Ostermeier zu vergleichen. Dazu werde ich zunächst eine entstehungsgeschichtliche sowie eine dramentheoretisch Grundlage für die Analyse von Ibsens „Ein Puppenheim“ schaffen, um ausgehend davon die Ostermeier-Inszenierung von „Nora“ analytisch zu durchleuchten. Ich möchte aufzeigen, mit welchen Mitteln aus dem postdramatischen Theater es Ostermeier gelingt, trotz enger Bezugnahme zu Henrik Ibsens Dramentext eine glaubwürdige und international von Erfolg gekrönte zeitgenössische Theaterinszenierung zu gestalten. Dabei werde ich mich im Detail an der postdramatischen Dramentheorie von Hans-Thies Lehmann orientieren, um Text und Sprache der Schauspieler, ihre Gesten und Bewegungen, das Bühnenbild sowie die räumliche Beziehung von Theater- und Zuschauerraum, die zeitliche Dimension von Fiktion und Realität des Theatergeschehens sowie die Medienrelevanz von Ostermeiers „Nora“ untersuchen zu können. Eine persönliche Stellungnahme zu Ostermeiers „Nora“-Inszenierung in Hinblick auf die Theatersituation des 21. Jahrhunderts soll die Analyse des Stücks schließlich abrunden.
Amely Braunger
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Sonstiges, Note: 1, Universität Konstanz (Medienwissenschaften), Veranstaltung: Montage und Collage als intermediale Verfahren, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Zeit nach dem ersten Weltkrieg löste nicht nur einen politischen, sondern auch einen gesellschaftlich-kulturellen Wandel aus. Die Menschen fanden sich in einem Chaos entgegengesetzter Ideologien und revolutionärer Gedanken wieder. Auch vor den Formen der Kunst machte die Revolution keinen Halt. So wie die Ordnung des Lebens ins Wanken geriet, so erschwerte sich auch die Beziehung der Künstler zueinander, zur zerrütteten Gesellschaft und zum Kunst(hand)werk an sich. Die unterschiedlichen Lebens- und Kunstauffassungen teilten die Künstler in verschiedene Lager. Einige waren bereit, ihre Schöpfungen gegen materielle Werte aufzuwiegen und sich dem Willen der Gesellschaft anzupassen, andere wiederum kapselten sich mit ihresgleichen als „Märtyrer“ im Zeichen der Kunst von der Außenwelt ab. Nur in einer handvoll Männer und Frauen lebte der aufrichtige Glaube „an die Erlösung des Menschen durch die ... Gestaltung der Welt“1 weiter. Einer, der sein schöpferisches Lebenswerk untrennbar mit diesem Glauben verband, war der ungarische Künstler Lászlò Moholy-Nagy. In dieser Arbeit geht es mir darum herauszufinden, welche Rolle Moholy-Nagy in diesem künstlerischen Umbruch zuzuschreiben ist. Um diese Frage zu erörtern, möchte ich im Besonderen Moholys Filmmanuskript "Dynamik der Großstadt" untersuchen, das 1921/22 während seiner Berliner Zeit entstand. Meiner Meinung nach wird der "Dynamik der Groß-Stadt" zu wenig Beachtung geschenkt – im Lebenswerk von Moholy-Nagy und für die Bedeutung der Kunstwelt allgemein. Ich werde diese These im Laufe meiner Arbeit ausführlicher erläutern. Ich möchte zuerst damit beginnen darzustellen, wer Moholy-Nagy war und was ihn zu dem einzigartigen Künstler gemacht hat, als der er heute bekannt ist. Aufbauend auf diesen Punkten werde ich zeigen, wie seine Erfahrungen im Leben, im Speziellen seine Kriegserlebnisse, und die Begegnung mit anderen Künstlern, Einfluss auf seine künstlerische Tätigkeit ausgeübt haben. Bei meinen Untersuchungen beziehe ich mich neben Moholys erstem eigenen Werk „Malerei, Fotografie, Film“ auf „Fotos und Fotogramme“ von Andreas Haus, „Moholy-Nagy“ von Krisztina Passuth und auf „Moholy-Nagy, ein Totalexperiment, von seiner zweiten Frau Sibyl Moholy-Nagy. [1 Moholy-Nagy, Sibyl: Laszlo Moholy-Nagy, ein Totalexperiment. Neue Bauhausbücher 13, Mainz-Berlin 1972, S. 13]
Amely Braunger
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Allgemeines und Begriffe, Note: 1,3, Universität Konstanz, Veranstaltung: Ethnographie und Visualität, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Kurz, jedes Volk hat gewisse Gewohnheiten und Gebräuche, die den anderen nicht allein unbekannt sind, sondern auch wild und wunderbar vorkommen.“1 Die Normen und Riten der eigenen Kultur werden als selbstverständlich angesehen und oftmals vergisst man darüber, dass andere Kulturen auch andere Umgangsformen besitzen, deren Verletzung gravierende Folgen nach sich ziehen kann. Damit eine Völkerverständigung – ob im großen oder kleinen Rahmen – nicht bereits im Keim erstickt wird, ist es notwendig, dass bereits bei der ersten vorsichtigen Annäherung eine gemeinsame Sprache gesprochen wird. Nicht unbedingt ist dabei die tatsächliche Kenntnis und Fertigkeit der jeweiligen Landessprache von Nöten – wichtiger erscheint mir hierbei die Einhaltung landestypischer Verhaltensregeln, insbesondere der Begrüßungsrituale. Das korrekte Verhalten der Grußpartner kann dabei entscheidend für den weiteren Verlauf der Begegnung sein, besonders wenn sich Personen aus unterschiedlichen Kulturkreisen gegenüberstehen. Der Respekt vor der fremden Kultur stellt dabei den Ausgangspunkt für ein interkulturelles Miteinander dar und spiegelt sich beim Knüpfen erster Kontakte in der Art und Weise der Begrüßung. 1 Montaigne, Michel de: Essais. Ins Deutsche übersetzt von Johann Daniel Tietz. Band 3, Zürich 1992, S. 369.
Amely Braunger
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2, Universität Konstanz (Germanistik), Veranstaltung: Autobiografie, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit möchte ich sowohl den Weg eines einzelnen Menschen, wie auch dessen Einbettung in das Schicksal von weiteren sechs Millionen verfolgen. Es ist die Spur eines Kindes im Dritten Reich, das wie unzählige andere durch die Verfolgung der Juden zu leiden und zu kämpfen hatte – und diesen Kampf letzten Endes mit seinem Leben bezahlen musste. Übrig blieb ein schriftliches Dokument, das als historische Hinterlassenschaft für die heutige Erinnerungsliteratur von enormer Bedeutung ist: Das Tagebuch der Anne Frank. Ich werde im Folgenden damit beginnen darzulegen, wie Autobiographien in der Literaturwissenschaft einzuordnen sind und was zu ihren Hauptmerkmalen zählt. Anhand der Autobiographietheorie von Elisabeth W. Bruss möchte ich die Gattung Autobiographie, sowie die Einhaltung des autobiographischen Aktes am Beispiel des Tagebuchs der Anne Frank theoretisch untersuchen. Im Zentrum meiner Arbeit steht die Analyse des Lebens und der Persönlichkeit von Anne Frank. In diesem Zusammenhang habe ich mich dazu entschieden, zwei deutsche Übersetzungen der niederländischen Originalversion zum Gegenstand meiner Untersuchungen heranzuziehen: Das „Anne Frank Tagebuch“ in der Fassung von Otto Frank und Mirjam Pressler und „Die Tagebücher der Anne Frank“, herausgegeben vom Niederländischen Staatlichen Institut für Kriegsdokumentation. In diesem Buch wurden Teilen von Annelise Schütz: „Das Tagebuch der Anne Frank“ mit aufgenommen. Die dadurch entstandenen Unterschiede zum Original-Tagebuch waren für mich Grund zur Auswahl beider Übersetzungen. Ich halte es im Zusammenhang mit dem brisanten Thema dieser Arbeit für wichtig, bei der Auswahl der Lektüre unvoreingenommen zu sein, um bei meinen wissenschaftlichen Analysen Objektivität garantieren zu können.
Amely Braunger
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Allgemeines u. Übergreifendes, Note: 1,0, Universität Konstanz, Veranstaltung: Totenkulte, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage, was mit uns nach dem Tod geschieht, ist so alt wie die Menschheit selbst. Dabei ist der Versuch, darauf eine wissenschaftlich fundierte Antwort zu finden, bislang erfolglos geblieben: Tote lassen sich nicht mehr befragen – auch wenn parapsychologische und spirituelle Untersuchungsansätze oder sogenannte „Geisterbeschwörer“ das Gegenteil behaupten. Ende der 70er/Anfang der 80er Jahre brach in Deutschland ein regelrechter Esoterik-Boom aus, der diesem Thema zahlreiche Bücher widmete. Die Arbeit „Über den Tod und das Leben nach dem Tod“ 1 von der Schweizer Ärztin Elisabeth Kübler-Ross bereicherte die Sterbeforschung durch identische Aussagen von Sterbenden und ehemals klinisch tot erklärten Patienten. Thorwald Dethlefsen nimmt dagegen in seinem Buch „Das Leben nach dem Leben“ 2 das Medium der Hypnose zu Hilfe und hinterfragt in seinen „Gesprächen mit Wiedergeborenen“ den Tod als Ende der persönlichen Existenz. So widersprüchlich, wie sich die einzelnen Reaktionen in Bezug zur wissenschaftlichen Forschungsliteratur darstellen, gestaltet sich der seit jeher geführte Kampf der Religionen um die unterschiedlichen Positionen in Bezug auf die Vorstellungen von Leben und Tod. Trotz der interessanten Thematik würde eine vergleichende Darstellung der verschiedenen religiösen Sichtweisen auf den menschlichen Tod jedoch den Rahmen dieser Arbeit sprengen. Deshalb möchte ich mich im Folgenden ausschließlich mit dem hinduistischen Glauben und seiner Lebens- und Todesphilosophie auseinandersetzen. Viele Aspekte des hinduistische Glaubens, wie z.B. des Yoga oder Tantra, erfuhren im Zuge des neuen esoterischen und spirituellen Bewusstseins großes Interesse. Der Hinduismus mit seinem untrennbaren zyklischen Konzept von Leben, Tod und Wiedergeburt bietet mir in diesem Zusammenhang eine beeindruckende Bandbreite von religiösen Schriftstücken, spirituellen Weisheiten und rituellen Handlungen, die es im weiteren Verlauf genauer zu untersuchen gilt. Dabei muss erwähnt werden, dass eine vollständige Darstellungen der im Hinduismus vorhandenen Totenrituale an dieser Stelle nicht möglich ist. Vielmehr soll es darum gehen, mit Hilfe zentraler hinduistischer Rituale Einblick in die indische Kultur und Religion zu bekommen, um am Ende dieser Arbeit die hinduistische Auffassung von Leben und Tod aus dem christlichen Kontext heraus zu reflektieren und – gegebenenfalls – kritisch zu hinterfragen. 1 Kübler-Ross, Elisabeth: Über den Tod und das Leben danach. Die Silberschnur GmbH: Melsbach 1988. 2 Dethlefsen, Thorwald: Das Leben nach dem Leben. Bertelsmann: München 1974/1978.
Amely Braunger
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Sonstiges, Note: 1, Universität Konstanz (Medienwissenschaften), Veranstaltung: Montage und Collage als intermediale Verfahren, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Zeit nach dem ersten Weltkrieg löste nicht nur einen politischen, sondern auch einen gesellschaftlich-kulturellen Wandel aus. Die Menschen fanden sich in einem Chaos entgegengesetzter Ideologien und revolutionärer Gedanken wieder. Auch vor den Formen der Kunst machte die Revolution keinen Halt. So wie die Ordnung des Lebens ins Wanken geriet, so erschwerte sich auch die Beziehung der Künstler zueinander, zur zerrütteten Gesellschaft und zum Kunst(hand)werk an sich. Die unterschiedlichen Lebens- und Kunstauffassungen teilten die Künstler in verschiedene Lager. Einige waren bereit, ihre Schöpfungen gegen materielle Werte aufzuwiegen und sich dem Willen der Gesellschaft anzupassen, andere wiederum kapselten sich mit ihresgleichen als „Märtyrer“ im Zeichen der Kunst von der Außenwelt ab. Nur in einer handvoll Männer und Frauen lebte der aufrichtige Glaube „an die Erlösung des Menschen durch die ... Gestaltung der Welt“1 weiter. Einer, der sein schöpferisches Lebenswerk untrennbar mit diesem Glauben verband, war der ungarische Künstler Lászlò Moholy-Nagy. In dieser Arbeit geht es mir darum herauszufinden, welche Rolle Moholy-Nagy in diesem künstlerischen Umbruch zuzuschreiben ist. Um diese Frage zu erörtern, möchte ich im Besonderen Moholys Filmmanuskript "Dynamik der Großstadt" untersuchen, das 1921/22 während seiner Berliner Zeit entstand. Meiner Meinung nach wird der "Dynamik der Groß-Stadt" zu wenig Beachtung geschenkt – im Lebenswerk von Moholy-Nagy und für die Bedeutung der Kunstwelt allgemein. Ich werde diese These im Laufe meiner Arbeit ausführlicher erläutern. Ich möchte zuerst damit beginnen darzustellen, wer Moholy-Nagy war und was ihn zu dem einzigartigen Künstler gemacht hat, als der er heute bekannt ist. Aufbauend auf diesen Punkten werde ich zeigen, wie seine Erfahrungen im Leben, im Speziellen seine Kriegserlebnisse, und die Begegnung mit anderen Künstlern, Einfluss auf seine künstlerische Tätigkeit ausgeübt haben. Bei meinen Untersuchungen beziehe ich mich neben Moholys erstem eigenen Werk „Malerei, Fotografie, Film“ auf „Fotos und Fotogramme“ von Andreas Haus, „Moholy-Nagy“ von Krisztina Passuth und auf „Moholy-Nagy, ein Totalexperiment, von seiner zweiten Frau Sibyl Moholy-Nagy. [1 Moholy-Nagy, Sibyl: Laszlo Moholy-Nagy, ein Totalexperiment. Neue Bauhausbücher 13, Mainz-Berlin 1972, S. 13]
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