'Die Spinnen' und ihr Mediennetzwerk - Eine vergleichende Analyse von Film und Hörspiel

GRIN Verlag
Free sample

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Sonstiges, Note: 1,3, Universität Konstanz, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Vergleich zur Verbreitung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg und seine Erfindung des Drucks mit beweglichen Lettern im Jahr 1440, beschreibt der Film mit der ersten öffentlichen Filmvorführung vom 22. März 1895 durch die Gebrüder Lumière noch ein recht junges Medium. Aus diesem Grund ist es auch nicht verwunderlich, dass sich unter den Klassikern in der Literatur zahlreiche Werke wiederfinden, die einer späteren Verfilmung als Grundlage dienen. Doch auch im Fundus der neueren literarischen Schöpfungen ist das Phänomen der Literaturverfilmung zu finden. Diese Umwandlung einer Geschichte von einem Medium in ein anderes beschränkt sich jedoch nicht nur auf Literatur und Film, sondern breitet sich mit der zunehmenden Technisierung unseres Medienzeitalters auf andere Medien aus. Neben der Literaturverfilmung, bei der die mit gedanklich strukturierten Bildern aufgeladene Schrift nun mit filmisch erzeugten Bildern in einen realen Raum übertragen wird, findet sich auch der umgekehrte Prozess wieder. So wird bei der Umwandlung einer Filmvorlage in ein Hörspiel auf reale Bilder verzichtet und stattdessen wieder mehr Gewicht auf Sinne gelegt, die dem Sehsinn untergeordnet sind, so z.B. die imaginäre Vorstellungskraft und das Gehör. In dieser Arbeit soll es darum gehen, den Prozess der Medien-Übertragung bzw. -Umwandlung am Beispiel des ersten Teils der „Spinnen“ von Fritz Lang näher zu durchleuchten. Dabei wird als Grundlage die Struktur des Romans herangezogen, damit im Weiteren auf den Vergleich zwischen Film und Hörspiel eingegangen werden kann, die sich jedoch nicht nur auf die inhaltliche Umsetzung beschränkt, sondern auf die jeweilige medienspezifische Umsetzung des Stoffes ausweiten wird. Um eine Gegenüberstellung der Verfilmung und Vertonung des „goldenen Sees“ zu ermöglichen, werden grundlegende medienspezifische Eigenschaften von Film und Hörspiel aufgezeigt, bevor anschließend auf Details eingehen wird.
Read more
Loading...

Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
Read more
Published on
Apr 3, 2006
Read more
Pages
23
Read more
ISBN
9783638485791
Read more
Read more
Best For
Read more
Language
German
Read more
Genres
Language Arts & Disciplines / Communication Studies
Social Science / Media Studies
Read more
Content Protection
This content is DRM protected.
Read more
Eligible for Family Library

Reading information

Smartphones and Tablets

Install the Google Play Books app for Android and iPad/iPhone. It syncs automatically with your account and allows you to read online or offline wherever you are.

Laptops and Computers

You can read books purchased on Google Play using your computer's web browser.

eReaders and other devices

To read on e-ink devices like the Sony eReader or Barnes & Noble Nook, you'll need to download a file and transfer it to your device. Please follow the detailed Help center instructions to transfer the files to supported eReaders.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 2,0, Universität Konstanz, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Medien- und Kulturwissenschaftler wie Marshall McLuhan, Theodor W. Adorno oder Michael Giesecke haben unlängst festgestellt, dass Medien wie Film, Fernsehen oder Literatur einem stetigen Wandel unterworfen sind, der mit einem kulturellen und gesellschaftlichen Umdenken in engem Zusammenhang steht. Auch das Theater als mediale Ausdrucksform hat sowohl seine Gestalt als auch seinen Inhalt seit der Antike wesentlich verändert. In dieser Arbeit soll es darum gehen, den Prozess der Veränderung anhand eines ausgesuchten Theaterstücks aufzuzeigen und im Detail zu durchleuchten. Im Zentrum der Untersuchung steht Henrik Ibsens dramatisches Meisterwerk „Ein Puppenheim“ aus dem 19. Jahrhundert. Dieses kritisch-realistische Werk wurde rund 120 Jahre später von dem jungen Intendanten der Berliner Schaubühne, Thomas Ostermeier, auf zeitgenössische Weise umgesetzt und mit postdramatischen Elementen versehen – ohne dabei jedoch den dramatischen Kern des Theaterstücks außer Acht zu lassen. Mein Anliegen ist es nun, den Originaltext sowie die Bühnengestaltung von Ibsen mit der postmodernen Inszenierung von Thomas Ostermeier zu vergleichen. Dazu werde ich zunächst eine entstehungsgeschichtliche sowie eine dramentheoretisch Grundlage für die Analyse von Ibsens „Ein Puppenheim“ schaffen, um ausgehend davon die Ostermeier-Inszenierung von „Nora“ analytisch zu durchleuchten. Ich möchte aufzeigen, mit welchen Mitteln aus dem postdramatischen Theater es Ostermeier gelingt, trotz enger Bezugnahme zu Henrik Ibsens Dramentext eine glaubwürdige und international von Erfolg gekrönte zeitgenössische Theaterinszenierung zu gestalten. Dabei werde ich mich im Detail an der postdramatischen Dramentheorie von Hans-Thies Lehmann orientieren, um Text und Sprache der Schauspieler, ihre Gesten und Bewegungen, das Bühnenbild sowie die räumliche Beziehung von Theater- und Zuschauerraum, die zeitliche Dimension von Fiktion und Realität des Theatergeschehens sowie die Medienrelevanz von Ostermeiers „Nora“ untersuchen zu können. Eine persönliche Stellungnahme zu Ostermeiers „Nora“-Inszenierung in Hinblick auf die Theatersituation des 21. Jahrhunderts soll die Analyse des Stücks schließlich abrunden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,7, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Institut für Medien-und Kulturwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Seminararbeit Imagebildung in der Werbung am Beispiel von EDEKA sollen mehrere Faktoren erörtert werden; der erste Faktor wäre, die Wirkungsweise des Images und damit den Markenerfolg zu bestimmen. Es geht hierbei um Stereotypisierung und die Frage, mit welcher Strategie dem Kunden das Produkt attraktiv gemacht werden kann. Dazu gibt es eine Reihe von Faktoren, wie z.B. die Imagebildung einer Unternehmenskette und die Rückschlüsse auf die Erfolgsgeschichte, die daraus resultiert. Hierzu soll zuerst der Begriff des Images und der Vorurteile erläutert werden, der hinüber geht in die ausführliche Beschreibung des Begriffes der Stereotypisierung bis hin zu Differenzierung und Mediennutzung. Um einen Einblick in die Struktur der Unternehmenskette „EDEKA“ zu bekommen, wird zusammengefasst die Geschichte über die Entstehung und Marktpositionierung des Unternehmens erläutert. An den darauf folgenden verschiedenen Videoclips der Werbung werden die o.g. theoretischen Ansätze an visuellen Beispielen analysiert. Es geht um die Frage nach der Möglichkeit des Zustandekommens eines Markenimages und Differenzierungskriterien. Hier ist jedoch auch die Zielgruppe interessant, da diese auf das Image ansprechen sollen und somit in die Strategie und den Wirkungsprozess mit einbezogen sind.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,7, Universität Konstanz, 45 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die im 19. Jahrhundert beginnende Industrialisierung in Deutschland, der damit verbundene technische Fortschritt und die gesellschaftspolitischen Umbrüche am Beginn des 20. Jahrhunderts haben innerhalb der letzten 100 Jahre den Lebensstil des modernen Menschen maßgeblich beeinflusst. Mit dem Ausbau der Infrastruktur durch moderne Fortbewegungsmittel wie Omnibus und Straßenbahn, zahlreichen Amüsements und kulturellen Angeboten wie Varieté und Kino sowie der Technisierung und Automatisierung der Alltags- und Arbeitswelt wurden urbane Ballungsgebiete als Lebens- und Schaffensräume immer reizvoller. In Deutschland lässt sich der Prozess der Urbanisierung am deutlichsten in der Großstadt Berlin beobachten: In den 20er Jahren konnte das Arbeits- und Wohnungsangebot mit dem explosionsartigen Anstieg der Einwohnerzahl nicht mehr Schritthalten, viele Menschen lebten am Existenzminimum und sahen sich dennoch mit den Ansprüchen der wachsenden Konsumherrschaft konfrontiert. Für sie entpuppten sich die Erfahrungen der modernen Großstadt als Schockerlebnis. In der expressionistischen Literatur und den Werken der Futuristen wurde diese neu empfundene Stadterfahrung zum künstlerischen Gegenstand. Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, den veränderten Wirklichkeitserfahrungen und Wahrnehmungsstrukturen des urbanen Lebens am Beginn des 20. Jahrhunderts ausgehend von Döblins „Berlin Alexanderplatz“ auf den Grund zu gehen. Im Rahmen einer medienhistorischen Untersuchung wird ein medienspezifischer Vergleich der literarischen, auditiven und audio-visuellen Bearbeitungen des „Berlin Alexanderplatz“-Stoffes angestrebt. Ausgehend von Döblins Roman werden in der Reihenfolge ihrer Entstehung die Bearbeitungen des „Berlin Alexanderplatz“ durch Max Bing, Phil Jutzi und Rainer Werner Fassbinder in ihren Grundzügen vorgestellt sowie auf medienspezifische und medienhistorische Differenzen untersucht. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse bilden die Grundlage für die detaillierten Analysen von Roman, Hörspiel, Film und TV-Serial, die darauf abzielen, die Wahrnehmungsstrukturen in der Großstadt zu entschlüsseln, das menschliche Verhalten im Verhältnis zum dynamischen Stadtleben zu betrachten sowie die Beziehung zwischen Stadt, Natur und Mensch kritisch zu hinterfragen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Sonstiges, Note: 1, Universität Konstanz (Medienwissenschaften), Veranstaltung: Montage und Collage als intermediale Verfahren, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Zeit nach dem ersten Weltkrieg löste nicht nur einen politischen, sondern auch einen gesellschaftlich-kulturellen Wandel aus. Die Menschen fanden sich in einem Chaos entgegengesetzter Ideologien und revolutionärer Gedanken wieder. Auch vor den Formen der Kunst machte die Revolution keinen Halt. So wie die Ordnung des Lebens ins Wanken geriet, so erschwerte sich auch die Beziehung der Künstler zueinander, zur zerrütteten Gesellschaft und zum Kunst(hand)werk an sich. Die unterschiedlichen Lebens- und Kunstauffassungen teilten die Künstler in verschiedene Lager. Einige waren bereit, ihre Schöpfungen gegen materielle Werte aufzuwiegen und sich dem Willen der Gesellschaft anzupassen, andere wiederum kapselten sich mit ihresgleichen als „Märtyrer“ im Zeichen der Kunst von der Außenwelt ab. Nur in einer handvoll Männer und Frauen lebte der aufrichtige Glaube „an die Erlösung des Menschen durch die ... Gestaltung der Welt“1 weiter. Einer, der sein schöpferisches Lebenswerk untrennbar mit diesem Glauben verband, war der ungarische Künstler Lászlò Moholy-Nagy. In dieser Arbeit geht es mir darum herauszufinden, welche Rolle Moholy-Nagy in diesem künstlerischen Umbruch zuzuschreiben ist. Um diese Frage zu erörtern, möchte ich im Besonderen Moholys Filmmanuskript "Dynamik der Großstadt" untersuchen, das 1921/22 während seiner Berliner Zeit entstand. Meiner Meinung nach wird der "Dynamik der Groß-Stadt" zu wenig Beachtung geschenkt – im Lebenswerk von Moholy-Nagy und für die Bedeutung der Kunstwelt allgemein. Ich werde diese These im Laufe meiner Arbeit ausführlicher erläutern. Ich möchte zuerst damit beginnen darzustellen, wer Moholy-Nagy war und was ihn zu dem einzigartigen Künstler gemacht hat, als der er heute bekannt ist. Aufbauend auf diesen Punkten werde ich zeigen, wie seine Erfahrungen im Leben, im Speziellen seine Kriegserlebnisse, und die Begegnung mit anderen Künstlern, Einfluss auf seine künstlerische Tätigkeit ausgeübt haben. Bei meinen Untersuchungen beziehe ich mich neben Moholys erstem eigenen Werk „Malerei, Fotografie, Film“ auf „Fotos und Fotogramme“ von Andreas Haus, „Moholy-Nagy“ von Krisztina Passuth und auf „Moholy-Nagy, ein Totalexperiment, von seiner zweiten Frau Sibyl Moholy-Nagy. [1 Moholy-Nagy, Sibyl: Laszlo Moholy-Nagy, ein Totalexperiment. Neue Bauhausbücher 13, Mainz-Berlin 1972, S. 13]
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Gattungen, Note: 1,0, Universität Konstanz, 27 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Da der Essay in seiner komplexen Gestalt nicht allumfassend definiert werden kann, wird die Betrachtung seiner geschichtlichen Entwicklung und kulturellen Herkunft umso wichtiger für die Analyse seiner Bedeutung in der Literaturgeschichte sowie seiner Auswirkungen auf die freie Meinungsbildung der Leserschaft. Untersuchungen haben ergeben, dass es bereits in der Antike strukturale Vorformen des Essayismus gab, so z.B. bei Seneca, Cicero oder Horaz. An diesen literarischen Vorläufern hat sich vermutlich auch der Ahnherr der Essayistik, Michel de Montaigne, orientiert, als er Ende des 16. Jahrhunderts seine „Essais“ niederschrieb. Nach Montaigne widmete sich der Engländer Francis Bacon of Verulam in den „Essayes or Counsels, Civill and Morall“ seinen eigenen Vorstellungen der essayistischen Methode. Obwohl seine Lebensgeschichte viele Gemeinsamkeiten mit der von Michel de Montaigne aufweist, unterscheidet sich seine Auffassung des Essayistischen grundlegend vom Essayismus Montaignes. Trotz der unterschiedlichen thematischen Bearbeitung ihrer Schriften stehen die Essays von Montaigne und Bacon in der Folge derselben bedeutsamen literaturhistorischen Entwicklung: der Verbreitung des Buchdrucks durch die Druckerpresse. Diese Errungenschaft machte es den Essayisten möglich, die benötigte Anzahl an Lesern für ihre gesellschaftskritischen und visionären Gedanken zu erreichen. Was diese Entwicklung in Hinblick auf den Zusammenhang kulturell geprägter Prozesse und menschlicher Identitätsfindung bedeutet, wird durch die Betrachtungen ausgewählter Theorien von Harold Adam Innis, Marshall McLuhan, Michael Giesecke, Stuart Hall und Theodor W. Adorno deutlich. Am Ende der vorliegenden Arbeit steht das Anliegen, dem essayistischen Verfahren trotz seines formalen und inhaltlichen Freiheitsanspruchs einen angemessenen Platz in der Geschichte – und der Zukunft – der Literaturwissenschaft zuzuweisen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 2,0, Universität Konstanz, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Medien- und Kulturwissenschaftler wie Marshall McLuhan, Theodor W. Adorno oder Michael Giesecke haben unlängst festgestellt, dass Medien wie Film, Fernsehen oder Literatur einem stetigen Wandel unterworfen sind, der mit einem kulturellen und gesellschaftlichen Umdenken in engem Zusammenhang steht. Auch das Theater als mediale Ausdrucksform hat sowohl seine Gestalt als auch seinen Inhalt seit der Antike wesentlich verändert. In dieser Arbeit soll es darum gehen, den Prozess der Veränderung anhand eines ausgesuchten Theaterstücks aufzuzeigen und im Detail zu durchleuchten. Im Zentrum der Untersuchung steht Henrik Ibsens dramatisches Meisterwerk „Ein Puppenheim“ aus dem 19. Jahrhundert. Dieses kritisch-realistische Werk wurde rund 120 Jahre später von dem jungen Intendanten der Berliner Schaubühne, Thomas Ostermeier, auf zeitgenössische Weise umgesetzt und mit postdramatischen Elementen versehen – ohne dabei jedoch den dramatischen Kern des Theaterstücks außer Acht zu lassen. Mein Anliegen ist es nun, den Originaltext sowie die Bühnengestaltung von Ibsen mit der postmodernen Inszenierung von Thomas Ostermeier zu vergleichen. Dazu werde ich zunächst eine entstehungsgeschichtliche sowie eine dramentheoretisch Grundlage für die Analyse von Ibsens „Ein Puppenheim“ schaffen, um ausgehend davon die Ostermeier-Inszenierung von „Nora“ analytisch zu durchleuchten. Ich möchte aufzeigen, mit welchen Mitteln aus dem postdramatischen Theater es Ostermeier gelingt, trotz enger Bezugnahme zu Henrik Ibsens Dramentext eine glaubwürdige und international von Erfolg gekrönte zeitgenössische Theaterinszenierung zu gestalten. Dabei werde ich mich im Detail an der postdramatischen Dramentheorie von Hans-Thies Lehmann orientieren, um Text und Sprache der Schauspieler, ihre Gesten und Bewegungen, das Bühnenbild sowie die räumliche Beziehung von Theater- und Zuschauerraum, die zeitliche Dimension von Fiktion und Realität des Theatergeschehens sowie die Medienrelevanz von Ostermeiers „Nora“ untersuchen zu können. Eine persönliche Stellungnahme zu Ostermeiers „Nora“-Inszenierung in Hinblick auf die Theatersituation des 21. Jahrhunderts soll die Analyse des Stücks schließlich abrunden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Allgemeines u. Übergreifendes, Note: 1,0, Universität Konstanz, Veranstaltung: Totenkulte, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage, was mit uns nach dem Tod geschieht, ist so alt wie die Menschheit selbst. Dabei ist der Versuch, darauf eine wissenschaftlich fundierte Antwort zu finden, bislang erfolglos geblieben: Tote lassen sich nicht mehr befragen – auch wenn parapsychologische und spirituelle Untersuchungsansätze oder sogenannte „Geisterbeschwörer“ das Gegenteil behaupten. Ende der 70er/Anfang der 80er Jahre brach in Deutschland ein regelrechter Esoterik-Boom aus, der diesem Thema zahlreiche Bücher widmete. Die Arbeit „Über den Tod und das Leben nach dem Tod“ 1 von der Schweizer Ärztin Elisabeth Kübler-Ross bereicherte die Sterbeforschung durch identische Aussagen von Sterbenden und ehemals klinisch tot erklärten Patienten. Thorwald Dethlefsen nimmt dagegen in seinem Buch „Das Leben nach dem Leben“ 2 das Medium der Hypnose zu Hilfe und hinterfragt in seinen „Gesprächen mit Wiedergeborenen“ den Tod als Ende der persönlichen Existenz. So widersprüchlich, wie sich die einzelnen Reaktionen in Bezug zur wissenschaftlichen Forschungsliteratur darstellen, gestaltet sich der seit jeher geführte Kampf der Religionen um die unterschiedlichen Positionen in Bezug auf die Vorstellungen von Leben und Tod. Trotz der interessanten Thematik würde eine vergleichende Darstellung der verschiedenen religiösen Sichtweisen auf den menschlichen Tod jedoch den Rahmen dieser Arbeit sprengen. Deshalb möchte ich mich im Folgenden ausschließlich mit dem hinduistischen Glauben und seiner Lebens- und Todesphilosophie auseinandersetzen. Viele Aspekte des hinduistische Glaubens, wie z.B. des Yoga oder Tantra, erfuhren im Zuge des neuen esoterischen und spirituellen Bewusstseins großes Interesse. Der Hinduismus mit seinem untrennbaren zyklischen Konzept von Leben, Tod und Wiedergeburt bietet mir in diesem Zusammenhang eine beeindruckende Bandbreite von religiösen Schriftstücken, spirituellen Weisheiten und rituellen Handlungen, die es im weiteren Verlauf genauer zu untersuchen gilt. Dabei muss erwähnt werden, dass eine vollständige Darstellungen der im Hinduismus vorhandenen Totenrituale an dieser Stelle nicht möglich ist. Vielmehr soll es darum gehen, mit Hilfe zentraler hinduistischer Rituale Einblick in die indische Kultur und Religion zu bekommen, um am Ende dieser Arbeit die hinduistische Auffassung von Leben und Tod aus dem christlichen Kontext heraus zu reflektieren und – gegebenenfalls – kritisch zu hinterfragen. 1 Kübler-Ross, Elisabeth: Über den Tod und das Leben danach. Die Silberschnur GmbH: Melsbach 1988. 2 Dethlefsen, Thorwald: Das Leben nach dem Leben. Bertelsmann: München 1974/1978.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,7, Universität Konstanz, 45 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die im 19. Jahrhundert beginnende Industrialisierung in Deutschland, der damit verbundene technische Fortschritt und die gesellschaftspolitischen Umbrüche am Beginn des 20. Jahrhunderts haben innerhalb der letzten 100 Jahre den Lebensstil des modernen Menschen maßgeblich beeinflusst. Mit dem Ausbau der Infrastruktur durch moderne Fortbewegungsmittel wie Omnibus und Straßenbahn, zahlreichen Amüsements und kulturellen Angeboten wie Varieté und Kino sowie der Technisierung und Automatisierung der Alltags- und Arbeitswelt wurden urbane Ballungsgebiete als Lebens- und Schaffensräume immer reizvoller. In Deutschland lässt sich der Prozess der Urbanisierung am deutlichsten in der Großstadt Berlin beobachten: In den 20er Jahren konnte das Arbeits- und Wohnungsangebot mit dem explosionsartigen Anstieg der Einwohnerzahl nicht mehr Schritthalten, viele Menschen lebten am Existenzminimum und sahen sich dennoch mit den Ansprüchen der wachsenden Konsumherrschaft konfrontiert. Für sie entpuppten sich die Erfahrungen der modernen Großstadt als Schockerlebnis. In der expressionistischen Literatur und den Werken der Futuristen wurde diese neu empfundene Stadterfahrung zum künstlerischen Gegenstand. Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, den veränderten Wirklichkeitserfahrungen und Wahrnehmungsstrukturen des urbanen Lebens am Beginn des 20. Jahrhunderts ausgehend von Döblins „Berlin Alexanderplatz“ auf den Grund zu gehen. Im Rahmen einer medienhistorischen Untersuchung wird ein medienspezifischer Vergleich der literarischen, auditiven und audio-visuellen Bearbeitungen des „Berlin Alexanderplatz“-Stoffes angestrebt. Ausgehend von Döblins Roman werden in der Reihenfolge ihrer Entstehung die Bearbeitungen des „Berlin Alexanderplatz“ durch Max Bing, Phil Jutzi und Rainer Werner Fassbinder in ihren Grundzügen vorgestellt sowie auf medienspezifische und medienhistorische Differenzen untersucht. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse bilden die Grundlage für die detaillierten Analysen von Roman, Hörspiel, Film und TV-Serial, die darauf abzielen, die Wahrnehmungsstrukturen in der Großstadt zu entschlüsseln, das menschliche Verhalten im Verhältnis zum dynamischen Stadtleben zu betrachten sowie die Beziehung zwischen Stadt, Natur und Mensch kritisch zu hinterfragen.
©2018 GoogleSite Terms of ServicePrivacyDevelopersArtistsAbout Google|Location: United StatesLanguage: English (United States)
By purchasing this item, you are transacting with Google Payments and agreeing to the Google Payments Terms of Service and Privacy Notice.