Entwicklung eines zweisprachigen Fachwörterbuchs für EDV-Terminologie - Deutsch-Russisch

GRIN Verlag
1
Free sample

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 1,7, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Notwendigkeit eines neuen zweisprachigen Fachwörterbuchs für EDV-Terminologie lässt sich im Allgemeinen ebenfalls durch die folgenden Tendenzen der Sprachwandelprozesse erklären: - Die EDV-Terminologie ist im Unterschied zu dem Allgemeinwortschatz einer Sprache viel mehr im Veralten begriffen und scheidet deshalb viel schneller aus dem Gebrauch aus. Die noch vor 30, 20 oder 10 Jahren gängigen Termini werden nicht mehr verwendet. Das Gesagte kann am Beispiel der Speichermedien und Datenträger veranschaulicht werden. Solche Begriffe wie Lochkarten und Streamer (Bandlaufwerke) aus den 70–80er Jahren sowie die mit diesen Termini bezeichneten Geräte werden längst nicht mehr verwendet. Wenn Disketten Mitte der 90er Jahre eines der meistverbreiteten Speichermedien gewesen waren, so verschwanden sie je nach der Verbreitung der USB-Speichermedien allmählich von der Bildfläche. Sony beabsichtigt in März 2011 die Produktion von 3,5"-Disketten völlig einzustellen.2 Die CDs erleben ebenfalls ihre letzten Tage. Als Speicher für Videomaterialien werden die Blu-Ray Discs immer beliebter und sie können wahrscheinlich in 5-7 Jahren die DVDs völlig ablösen. - Im Bereich der EDV-Fachsprache kommen neue Lexeme (terminologische Neologismen) in immer schnellerem Tempo auf. Zum Beispiel haben die Termini Netbook und Nettop 2007 noch nicht existiert. Dagegen konnte man ein ganz anderes Bild im Jahre 2009 beobachten. Damals betrafen die Aufrufstatistiken der weltweit größten Suchmaschine Google (Aufrufe der deutschen Webseiten) 2 Millionen Treffer bzw. 1,2 Millionen Treffer (Datenstand: 13.06.09). 2010 nahm die Gesamtzahl der Webseiten, auf denen sich diese Termini finden, entsprechend auf 3,5 Mio. und 1,6 Mio. Treffer (Datenstand: 19.06.10) zu. 2011 listete Google entsprechend 13 Millionen und 1,8 Millionen Treffer (Datenstand: 29.05.11) für diese Fachbegriffe entsprechend auf, was von einer weiteren Verbreitungsdynamik dieser Termini zeugt.
Read more
Collapse
5.0
1 total
Loading...

Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
Read more
Collapse
Published on
Aug 18, 2011
Read more
Collapse
Pages
57
Read more
Collapse
ISBN
9783640986859
Read more
Collapse
Read more
Collapse
Best For
Read more
Collapse
Language
German
Read more
Collapse
Genres
Language Arts & Disciplines / Linguistics / General
Language Arts & Disciplines / Linguistics / Historical & Comparative
Read more
Collapse
Content Protection
This content is DRM protected.
Read more
Collapse
Eligible for Family Library

Reading information

Smartphones and Tablets

Install the Google Play Books app for Android and iPad/iPhone. It syncs automatically with your account and allows you to read online or offline wherever you are.

Laptops and Computers

You can read books purchased on Google Play using your computer's web browser.

eReaders and other devices

To read on e-ink devices like the Sony eReader or Barnes & Noble Nook, you'll need to download a file and transfer it to your device. Please follow the detailed Help center instructions to transfer the files to supported eReaders.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 2.0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Allgemeine Sprach- und Kulturwissenschaft), Veranstaltung: Terminologiemanagement: Grundlagen und Werkzeuge, Sprache: Deutsch, Abstract: Heutzutage kann man sich kaum ein Übersetzungsbüro vorstellen, das keine Personalcomputer einsetzt. Ihre Zugänglichkeit, hohe Rechnerleistungen, breite Möglichkeiten der Datenspeicherung und diverse Software machten sie zu einem unersetzlichen Arbeitswerkzeug sowohl für Übersetzer, als auch für Terminologen. Die Computer ermöglichten die Entwicklung von riesengroßen computergestützten Datenbanken, die Hunderte von Tausenden und sogar Millionen von terminologischen Einträgen umfassen können. Aber das rapide Wachstum der Anzahl der terminologischen Einträge stellt Fachleute auch vor neue Probleme: Auf welche Weise können die terminologischen Einträge effizient bearbeitet und geändert werden, ohne dass die einheitliche Struktur der ganzen Datenbank dabei verletzt wird, d.h. wie können diese Bearbeitungen und Änderungen der terminologischen Einträge so ausgeführt werden, dass die Datenbank nach der Speicherung aller Änderungen nach wie vor alle Funktionen beibehält, über die sie vor diesen Änderungen verfügt hat. Dieses Problem scheint wirklich ernst zu sein, weil heutzutage zum Beispiel die meiste Terminologieverwaltungssoftware die Hinzufügung eines neuen Feldes in die anfangs bei der Entwicklung der Datenbank vorgegebene Struktur des terminologischen Eintrags nicht zulassen. Wie und nach welchen Kriterien soll die Suche in der Datenbank durchgeführt werden: Welche Felder der terminologischen Einträge sollen zur Indexierung zugelassen werden, damit die Suche künftig auch nach den vorgegebenen Kate-gorien möglich wäre: Ist die Volltextsuche in allen terminologischen Einträgen notwendig und inwieweit ist eine solche Suche in den Millionen von terminologischen Einträgen umfassenden Datenbanken effizient? Es entstehen Probleme bei Import und Export von terminologischen Daten zwischen unterschiedlichen Datenbanken, sowohl innerhalb ein und derselben Anwendung, als auch zwischen verschiedenen Anwendungen. Heutzutage kann man dies als größtes Problem einstufen. Viele Probleme treten schon beim Export bzw. Import der Datenbanken mit unterschiedlichen terminologischen Einträgen innerhalb ein und derselben Anwendung auf. Ein einheitliches Format für den Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Anwendungen bleibt immer noch ein Traum.
©2019 GoogleSite Terms of ServicePrivacyDevelopersArtistsAbout Google|Location: United StatesLanguage: English (United States)
By purchasing this item, you are transacting with Google Payments and agreeing to the Google Payments Terms of Service and Privacy Notice.