Gisle imperatrix consors regni - Notwendige Teilhaberin des Königtums

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,7, Technische Universität Dresden (Institut für Geschichte ), Veranstaltung: Der König und sein Kaplan. Die Gesta Chuonradis Wipos , Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Seminararbeit soll der Lebensweg sowie die Rolle der Königin und Kaiserin GISELA an der Seite ihres Gatten KONRADs II. anhand zeitgenössischer Quellen näher betrachtet werden. Dabei sollen die einzelnen Etappen der „consortium regni“ – Forschung für ein besseres Verständnis der Problematik in einen geschichtlichen Kontext eingeordnet werden, um dem Wesensgehalt der so unscheinbar anmutenden Formel „consors regni (imperii)“ nachgehen zu können. Neben einem kurzen Abriss der sozialgeschichtlichen Veränderungen des Mittelalters soll der Schwerpunkt dieser Arbeit auf die „Gesta Chuonradi II. imperatoris“ WIPOs und deren Wirkung gelegt werden. Ein besonderes Augenmerk soll dabei der Fragestel-lung gewidmet sein, weshalb der Kaplan WIPO in seinem Tatenbericht KONRADs II., der nicht nur eine Auflistung seiner Leistungen ist, sondern in dem auch staatstheoretische Vorstellungen eingeflossen sind, ungewöhnlicherweise ein Kapitel dem Hof und der Königin GISELA gewidmet hat. Im Speziellen soll der Versuch einer kritischen Interpretation und Bewertung dieses ausgewählten Textabschnittes unternommen werden, indem auch der Frage, inwieweit die Mitwirkung GISELAs an der Herr-schaft KONRADs ein bezeichnendes Licht auf die gesellschaftspolitischen Wandlungen des 11. Jh. geworfen hat, nachgegangen werden soll. Als wissenschaftliche Grundlage zur Klärung dieser Fragen dient unter anderem die von Werner TRILLMICH überarbeitete Übersetzung der schriftlichen Überlieferungen des zeitgenössischen Autors WIPO aus der kritischen Edition: Ausgewählte Quellen zur deutschen Geschichte des Mittelalters, FREIHERR-VOM STEIN-Gedächtnisausgabe. Aber auch Sekundärliteratur wie die Monographien FROMMERs „Spindel, Kreuz und Krone, Herrscherinnen des Mittelalters“, JÄSCHKEs „Notwendige Gefährtinnen“ und Thilo VOGELSANGs „Die Frau als Herrscherin im hohen Mittelalter“ sowie aktuelle Aufsätze HUSCHNERs „Kaiserin Gisela, Klügste Beraterin Kon-rads II.“, THOMAs, „Kaiserin Gisela“ ebenso wie „Consors regni - ... und machte sie zur Genossin seiner Herrschaft“ von Gudrun Pamme – VOGELSANG werden hierfür herangezogen, um die Untersuchungen der mittelalterlichen Geschichtsforschung sowie den Forschungsstand mit einzubeziehen.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Aug 24, 2009
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Pages
24
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ISBN
9783640414475
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Best For
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Language
German
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Genres
History / Europe / General
History / Europe / Medieval
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Technische Universität Dresden (Institut für Geschichte ), Veranstaltung: Die Macht des mittelalterlichen Papsttums , Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Seminararbeit sollen anhand von ausgewählten Aufsätzen und Abhandlungen verschiedener Autoren, wie Johannes FRIED und Hermann LANGE, Werk und Wirkung des Gelehrten WERNERIUS näher betrachtet werden. Neben einem kurzen Lebenslauf soll der Schwerpunkt dieser Arbeit auf der unmittelbaren Rolle des WERNERIUS im Investiturstreit gelegt werden. Ein Hauptaugenmerk wird dabei der Fragestellung gewidmet sein, in wie weit man heute noch in Bezug auf die Entstehung der Universität Bologna zwischen Mythos und Wirklichkeit des WERNERIUS unterscheiden kann. Im Speziellen soll dabei ein grundsätzlicher Blick auf die Aussagekraft der überlieferten Quellen geworfen werden, indem auch der Frage nachgegangen werden soll, ob und wie weit die vertieften Kenntnisse der justinianischen Kodifikation des antiken römischen Rechts des WERNERIUS erst für die Gräfin MATHILDE und dann später auch für den Kaiser HEINRICH V. im Investiturstreit von Bedeutung waren und welche Nachwirkung damit erzielt wurde. Als wissenschaftliche Grundlagen zur Klärung dieser Fragen dienen unter anderem die mit WERNERIUS in Verbindung stehenden überlieferten Urkunden aus dem Werk „Wernerius Bononiensis Iudex. La figura storica d ́Irnerio“ des Autors Enrico SPAGNESI sowie „Die Chronik des Propstes Burchard von Ursberg“ die von Oswald HOLDER EGGER und Bernhard VON SIMSON editiert wurde. Neben Aufsätzen wie „... auf Bitten der Gräfin Mathilde". Werner von Bologna und Irnerius“ von Johannes FRIED und „Irnerius als Rechtsberater der Mathilde. Seine Rolle und seine Bedeutung im Investiturstreit“ von Wulf Eckart VOSS wird auch Sekundärliteratur, wie die Monographie Hermann LANGEs „Römisches Recht im Mittelalter. Die Glossatoren“ hierfür herangezogen, um auch die Untersuchungen anderer Fachleute sowie den Forschungsstand mit einzubeziehen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Note: 3,0, Technische Universität Dresden (Institut für Philosophie), Veranstaltung: Bedeutende Dialektiker der Antike , Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Seminararbeit sollen anhand von ausgewählten Texten und Überlieferungen antiker Autoren, wie XENOPHON, PLATON sowie ARISTOTELES die unterschiedlichen dialektischen Vorstellungen und Konzeptionen von SOKRATES, PLATON und ARISTOTELES näher betrachtet werden. Dabei werden die verschiedenen Einflüsse dieser Epoche für ein besseres Verständnis der Beweggründe dieser Philosophen, ihre bis heute bekannten Weisheitslehren zu verfassen, neben einer anfänglichen begrifflichen Einordnung auch in einen kurzen sozial-geschichtlichen Kontext eingeordnet. Der Schwerpunkt dieser Arbeit soll auf die Herausarbeitung der verschiedenen Dialektikkonzepte nach ihren Inhalten, Motiven und Zielstellungen gelegt werden. Ein Hauptaugenmerk wird dabei der Fragestellung gewidmet sein, welche Leitsätze und Hauptaussagen diesen dialektischen Konzeptionen entnommen werden können. Im Speziellen soll eine Untersuchung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede am Beispiel von ausgewählten Texten dieser Autoren unternommen werden, indem auch der Frage nach der geschichtlichen Entwicklung des Dialektikbegriffes nachgegangen werden soll. Als wissenschaftliche Grundlagen zur Klärung dieser Fragen dienen unter anderem die schriftlichen Übersetzungen von europäischen Autoren wie FRANZ DIRLMEIER, „Aristoteles, Nikomachische Ethik“, „Platon, Politeia“ von OTTO APELT sowie die von IRMSCHER übersetzten „Erinnerungen an Sokrates“ von XENOPHON. Aber auch Sekundärliteratur, wie die Monographien PETER STEMMERs, „Platons Dialektik, die frühen und mittleren Dialoge“, LIVIO SICHIROLLOs, „Dialegesthai – Dialektik von Homer – Aristoteles“ sowie „Metzler Philosophie Lexikon, Begriffe und Definitionen“ von PETER PRECHTL als Tertiärliteratur werden hierfür herangezogen, um die Untersuchungen anderer Philosophen sowie den Forschungsstand mit einzubeziehen.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: 1,0, Universität der Bundeswehr München, Neubiberg, 51 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 26. Januar 2006 fand der offizielle Start des vom amerikanischen Starregisseurs Steven Spielberg gedrehten Kinofilms „München“ statt. In seinem Film erzählte Spielberg die Geschichte der Ereignisse nach der Olympia-Geiselnahme durch die palästinensische Terrorgruppe "Schwarzer September" von 1972. Durch dessen Film inspiriert und aus der Notwendigkeit ein passendes Thema für meine Diplomarbeit zu finden entschied ich mich, über die Ereignisse des Olympiaattentates zu recherchieren. Das Ergebnis der Literaturrecherche diesbezüglich war überraschend. Anstatt mit einer Anzahl von Büchern sprichwörtlich erschlagen zu werden, gab es lediglich drei Bücher, die sich tatsächlich mit der Thematik auseinandersetzten. Das erste, welches bereits im Jahre 1973 in französischer und zwei Jahre später in englischer Sprache erschien, war das Buch von Groussard Serge „The blood of Israel“. Hierin wurden in romanhafter Erzählweise die Ereignisse wiedergegeben, so wie sie sich zugetragen haben könnten. Quellenangaben oder Originaldokumente standen dem Autor nicht zur Verfügung. Bis 1999 gab es bezüglich des Attentats keine neuen Forschungsergebnisse, wie dies die promovierte Historikerin Angelika Fox bei ihren Recherchen zu einer Olympia-Dokumentation feststellen musste. So tauchten bis dato immer neue Varianten und Berichte auf, in denen der Ablauf und die Geschehnisse falsch wiedergegeben wurden. Zurückzuführen ist dies unter anderem auf den zum Teil oberflächlichen und plakativen Journalismus, der es mit der Wahrheit nicht so genau nahm. Aber die Ereignisse ließen sich nur schwer rekonstruieren, solange die wichtigsten Polizeiakten weiterhin unter Verschluss lagen. Vereinzelte Zeitzeugenberichte beteiligter Personen, die sich nach Jahren zu den Vorkommnissen vor der Öffentlichkeit dazu äußerten, waren und sind problematisch, da diese immer nur einen subjektiven Teil der Geschehnisse wiedergeben konnten. Dies wird dadurch verstärkt, dass Augenzeugenberichte oft den Nachteil haben, besonders wenn das Erlebte vor längerer Zeit in extremen Situationen stattfand, die Sachverhalte unbewusst falsch dargestellt und wiedergegeben werden.
Essay aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 1,5, Technische Universität Dresden (Institut für Philosophie), Veranstaltung: Politische Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts , Sprache: Deutsch, Abstract: Das Kommunistische Manifest von Karl MARX und Friedrich ENGELS aus dem Jahre 1872 gehört sicherlich auch heute noch zu den „Klassikern“ der politischen Philosophie der Moderne. Besonders in Anbetracht der aktuellen globalen ökonomischen Situation im Sinne von Massenarbeitslosigkeit sowie weitgreifender Unsicherheit erfährt die kritische Philosophie von Karl MARX (1818-1883), die sich im Kommunistischen Manifest wider-spiegelt, ein neues Interesse – sogar weltweit. Schon seit der Antike, seit den Anfängen bei PLATON und ARISTOTELES, befasst sich die Philosophie auch mit der Politik. Die politische Philosophie geht dabei den Dingen auf den Grund – versucht die Zusammenhänge zwischen Moral, Politik und Gesellschaft so-wie den Menschen näher zu ergründen. Dabei analysiert sie vergangene und aktuelle Ordnungsformen wie beispielsweise die antike Polis oder die RÖMISCHE REPUBLIK und versucht dadurch Rückschlüsse auf die Gegenwart sowie der Zukunft zu ziehen. Inso-fern setzt sich die politische Philosophie mit dem sein und sollen der menschlichen Ideale in einer Gesellschaft auseinander. Einige solcher Beispiele hierfür wären die Freiheit des Individuums, die Rechtsstaatlichkeit sowie die Sicherheitsfrage oder die Verfassung. Im 19. Jahrhundert, der Zeit der Industriellen Revolution sowie der Hochindustrialisierung, erlangte die politische Philosophie, nicht nur in Bezug auf die Analyse der wirklichen aktuellen gesellschaftlichen Verhältnisse und Tendenzen, ihren vorläufigen Höhepunkt in der Moderne. Scheinbar bis besitzt das Kommunistische Manifest eine solche Aktualität, wodurch es gerade heutzutage für viele Menschen wieder sehr interessant erscheint. Nicht zuletzt deshalb, weil Karl MARX und Friedrich ENGELS die Entfremdung des Menschen in der neuen Wirtschaftsform des Kapitalismus scharf analysierten und detailliert darstellten. Somit ist ein zentraler Schwerpunkt des Kommunistischen Manifestes die auf Immanuel KANT zurückgehende Gegenüberstellung des Menschen als Selbstzweck einerseits und des Menschen als Mittel andererseits.
Inhaltsangabe:Einleitung: Den Nationen und deren nationalen Regierungen mit ihrer Politik, so scheint es, wurde die Macht weitestgehend entrissen. Stattdessen nutzt nun die Wirtschaft den Spielraum und dreht sozialpolitisch die Uhren zurück. Ein Gespenst geht um in Europa. So könnte man die aktuelle Stimmung in Deutschland und den anderen europäischen Mitgliedstaaten beschreiben. Technologische Entwicklungen und politische Entscheidungen haben seit Anfang der achtziger Jahre und verstärkt im Beginn der neunziger Jahre eine wachsende Verflechtung der nationalen Volkswirtschaften ermöglicht. Global-Player wie Coca-Cola, Benetton und McDonald s sind mittlerweile auf allen Kontinenten vertreten und schaffen eine Welt ohne Grenzen, die sich nicht nur auf Güter, sondern auch auf Personen, Dienstleistungen und Kapital bezieht. Es gibt aber auch zahlreiche andere Unternehmen, wie die Deutsche Telekom, die auf den Weltmarkt drängen und, um Fuß in anderen Ländern zu fassen, kurz ein Unternehmen aus dem gewünschten Zielland erwerben. Aber was ist nun wirklich die Globalisierung, ihre Vorteile und welche Risiken für den stecken in diesem, für viele noch globalen Durcheinander? Dieses und die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sollen im Folgenden erläutert werden und mit einer kritischen Schlussbetrachtung abgeschlossen werden. Des weiteren wird ein Überblick über den derzeitigen Stand des Arbeitsmarktes gegeben und verschiedene Betrachtungsweisen zur Ermittlung von Arbeitslosenzahlen aufgezeigt sowie die derzeitige Rolle von Gewerkschaften erläutert. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.EINLEITUNG1 2.WAS IST GLOBALISIERUNG?2 3.WELTHANDEL UND ARBEITSTEILUNG3 3.1DER WELTHANDEL3 3.1.1Geschichtliche Betrachtung der Handelswirtschaft3 3.1.2Internationaler Handel4 3.2DIE CHEMISCHE INDUSTRIE5 4.GLOBALISIERUNG10 4.1DIE ENTWICKLUNGSSTUFEN DER GLOBALISIERUNG ALLGEMEIN10 4.2DAS TEMPO DER GLOBALISIERUNG14 4.3GLOBALISIERUNG UND DAS NIVEAU DER ARBEITSLOSIGKEIT16 4.4UNTERSCHIEDE IN DER ERMITTLUNG VON ARBEITSLOSENZAHLEN19 4.4.1Arbeitslosenstatistik.24 4.4.2Erwerbstätigenstatistik.25 4.5GLOBALISIERUNG UND TECHNISCHER FORTSCHRITT VERRINGERN DIE NACHFRAGE NACH GERING QUALIFIZIERTEN27 4.6ZUWANDERUNGEN ERHÖHEN DAS ANGEBOT AN GERING QUALIFIZIERTEN ARBEITSKRÄFTEN30 4.7DER EMPIRISCHE BEFUND ZU EINKOMMENSVERTEILUNG UND STRUKTUR DER ARBEITSLOSIGKEIT30 4.8DIE ROLLE VON AUS- UND WEITERBILDUNG32 5.CHANCEN UND RISIKEN DER [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 2,0, Technische Universität Dresden (Institut für Philosophie), Veranstaltung: Gesundheit, Lebensqualität und Wert des Lebens in der medizinischen Ethik , Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Seminararbeit sollen anhand von ausgewählten Aufsätzen und Abhandlungen verschiedener Autoren, wie Regine KOLLEK, Bernhard IRRGANG und Markus HENGSTSCHLÄGER unterschiedliche philosophische Positionen zu der umstrittenen Thematik der Präimplantationsdiagnostik (PID) näher betrachtet werden. Dabei wird für ein besseres Verständnis neben einer anfänglichen aktuellen Problemstellung der Gegenstand auch in einen kurzen sozialen Kontext eingegliedert. Ein Schwerpunkt dieser Arbeit soll auf die Vorstellung sowie der ethischen Reflexion der wissenschaftlich-technischen Probleme sowie den biologischen Grenzen, die mit der PID verbunden sind, gelegt werden. Ein Hauptaugenmerk wird dabei der Fragestellung gewidmet sein, inwieweit die möglichen gesundheitlichen Risiken für die betroffenen Frauen und Kinder sowie die daraus resultierenden sozialen, rechtlichen und besonderes auch ethischen Implikationen in der Gesellschaft reflektiert werden. Im Speziellen soll dabei ein grundsätzlicher Blick auf das Machbare und das Nichtmachbare sowie auf das Wünschenswerte und das Nichtwünschenswerte im Zusammenhang mit dem fiktiven Ruf nach genetisch perfekten Kindern durch eine Aufarbeitung der aktuellen biomedizinischen Fortschritte geworfen werden, indem auch der Frage nachgegangen werden soll, in wieweit die neuartigen Qualitäten, welche die PID in das Handlungsfeld der genetischen Untersuchung einbringt, den Umgang mit dem werdenden menschlichen Lebens zukünftig verändern könnte. Als wissenschaftliche Grundlagen zur Klärung dieser Fragen dient unter anderem der umfassende Überblick über den aktuellen Stand der biomedizinischen Forschung aus dem Werk „Präimplantationsdiagnostik. Embryonenselektion, weibliche Auto-nomie und Recht“ der Autorin Regine KOLLEK. Neben Aufsätzen wie „Analyse ethischer Positionen zur Präimplantationsdiagnostik“ von Hans-Martin BRÜLL wird aber auch Sekundärliteratur, wie die Monographien Markus HENGSTSCHLÄGERs „Das ungeborene menschliche Leben und die moderne Biomedizin. Was kann man, was darf man?“ und „Soll der Mensch biotechnisch machbar werden? Eugenik, Behinderung und Pädagogik“ von Otto SPECK sowie die orientierende Abhandlung „Einführung in die Bioethik“ von Bernhard IRRGANG hierfür herangezogen, um auch die Untersuchungen anderer Fachleute sowie den Forschungsstand mit einzubeziehen.
Essay aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,5, Technische Universität Dresden (Institut für Geschichte ), Veranstaltung: Die Technische Entwicklung in den USA und Deutschland im 19. Jh. , Sprache: Deutsch, Abstract: Spätestens auf der Weltausstellung im Londoner Kristallpalast im Jahre 1851 sollte dem damaligen zeitgenössischen aufmerksamen Beobachter klar geworden sein, dass, im Hinblick auf die technische und industrielle Fertigung, ein neues Zeitalter die Welt betreten hatte. Denn auf dieser Ausstellung, die nicht nur an sich ein Vorzeigeobjekt des aktuellen technischen Standards und Know-hows war, sondern zudem auch einen richtungweisenden Ausblick über die zukünftigen Fertigungsmethoden und Trends gegeben hatte, wurde an Beispielen komplexer Fertigungssysteme und komplizierten Maschinen deutlich, dass die technische Entwicklung die damalige Welt, wie sie bisher verfasst war, für immer verändern sollte. Im Zeitraum von 1870 bis 1914 sah die Welt das rasante und faszinierende Aufsteigen der beiden Länder Deutschland und USA zur Weltspitze der führenden Industrienationen. Die Periode der technisch-wissenschaftlichen Moderne begann. Dabei gilt auch hier, ebenso wie bei anderen historischen Epochen, dass wichtige einschneidende Zäsuren, komplexe und konkrete historische Umstände sowie bestimmte gesellschaftliche Rahmenbedingungen, wichtige Voraussetzungen für diese Entwicklung waren. Denn auch die technische Entwicklung in der Hochindustrialisierung ist ein soziokulturelles Phänomen, welches sich in zwei unterschiedliche Innovationssysteme und –kulturen einteilen lässt. Um jedoch die konkrete und komplexe Entwicklung beschreiben zu können, müssen zuvor auch ein paar strukturellen Entwicklungen der Jahre davor berücksichtigt werden. Im Zuge der industriellen Revolution, die durch die Erfindung der Dampfmaschine ausgelöst wurde, kam es zur Entwicklung von Eisenbahnen, Dampfschiffen und Maschinen, wodurch Raum und Zeit massiv verkürzt werden konnten. Ebenso wie die Erfindung des Telegraphen rückten dadurch die ehemaligen einzelnen industriellen „Inseln“ zu strukturellen Flächen nicht nur räumlich, sondern auch temporär mehr und mehr zusammen. Die anfangs zentralen, oft lokal begrenzten Konzentrationen, wurden durch die Entwicklung des Verkehrswesens von Gütern und Menschen technisch überwunden. Die Wichtigen Produktionsfaktoren Arbeit, Boden und Kapital konnten nun beliebig verschoben werden – man war jetzt durch den Einsatz der Technik kaum noch von der Natur abhängig.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 1,0, Technische Universität Dresden (Institut für Philosophie), Veranstaltung: Ethische Probleme in der Kommunikationsgesellschaft , Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Seminararbeit sollen anhand von ausgewählten Aufsätzen verschiedener Autoren wie GÖPFERT, RUSS-MOHL und MÜLLER-SCHÖLL die unterschiedlichen Vorstellungen und systemtheoretischen Konzeptionen über die gesellschaftlichen Funktionen des Wissenschaftsjournalismus näher betrachtet werden. Dabei wird für ein besseres Verständnis neben einer anfänglichen begrifflichen Einordnung die Thematik auch in einen kurzen sozialen Kontext eingegliedert. Ein Schwerpunkt dieser Arbeit soll auf der Gegenüberstellung sowie der ethischen Reflexion der unterschiedlichen Erwartungen an den Wissenschaftsjournalismus gelegt werden, die das Wirtschafts-, Wissenschafts- sowie das politische System und das Medienpublikums für sich favorisieren. Ein Hauptaugenmerk wird dabei der Fragestellung gewidmet sein, welche Kontroll- und Steuerungsressourcen in der heutigen Informationsgesellschaft einen Einfluss auf die wissenschaftliche Berichterstattung ausüben können. Im Speziellen soll eine Herausarbeitung der Möglichkeiten unternommen werden, wie das Individuum selbst einen direkten oder indirekten Einfluss auf die Qualität der Medien nehmen kann, indem auch der Frage nach den dafür erforderlichen Kompetenzen und äußeren Bedingungen nachgegangen werden soll. Als wissenschaftliche Grundlagen zur Klärung dieser Fragen dienen unter anderem die statistischen Erhebungen aus dem Werk „Das verspätete Ressort – die Situation des Wissenschaftsjournalismus“ des Autors Walter HÖMBERG. Neben Aufsätzen wie „Journalismus und Ethik. In: JARREN, Otfried (Hg): Medien und Journalismus 1. Eine Einführung“ von Ulrich MÜLLER-SCHÖLL wird aber auch Sekundärliteratur, wie die Monographien Matthias KOHRINGs, „Die Funktion des Wissenschaftsjournalismus, Ein systemtheoretischer Entwurf“ sowie die Abhandlung „Lernziel Medienkompetenz, Theoretische Grundlagen und praktische Evaluation anhand eines Hörspielprojekts“ von Ida PÖTTINGER hierfür herangezogen, um die Untersuchungen anderer Fachleute sowie den Forschungsstand mit einzubeziehen.
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