Der Begriff Praxis - eine Einführung

GRIN Verlag
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Wissenschaftliche Studie aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Philosophie - Epochenübergreifende Abhandlungen, Note: 1, Universität Leipzig, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff Praxis wird allgemein verstanden als Gegenteil der Theorie. Wo diese bloßes Überlegen ist, zeigt sich die Praxis als ausführende Tat. Doch dies sagt noch nicht alles aus. Es gibt viele Formen von Praxis, wobei das Verhältnis zur Theorie oft unklar ist, vor allem, welches zuerst kommt. Diese Arbeit möchte einige Positionen und Überlegungen zu dem Thema vorstellen. Die älteste Form von Praxis findet sich bei Platon. Über Aristoteles geht es dann weiter zu Kant zum Marxismus, der dem Begriff der Praxis erstmals eine genauere und abweichende Definition gab, und letztlich hin zu modernen Positionen.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Jul 23, 2009
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Pages
18
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ISBN
9783640381869
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Language
German
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Genres
Philosophy / General
Philosophy / History & Surveys / General
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Andre Schuchardt
Wissenschaftliche Studie aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 19. Jahrhunderts, , 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1844 wurde in Kopenhagen ein Buch mit dem Titel „Der Begriff Angst“ publiziert. Sein Autor nennt sich Vigilius Haufniensis, oder übersetzt: Beobachter Kopenhagens. Hinter diesem Namen verbarg sich niemand anders als Søren Kierkegaard. Nach „Entweder-Oder“, „Die Wiederholung“ und „Furcht und Zittern“ sein viertes großes Werk. „Es gibt wohl kaum einen Philosophen, bei dem das Denken so eng mit dem Leben verknüpft ist wie bei S[ø]ren Kierkegaard.“ Dies liest man so oder so ähnlich immer wieder in Kierkegaard-Biographien. Was brachte ihn dazu, den Begriff Angst zu verfassen? Welche Einflüsse in seinem Leben prägten ihn, bewegten ihn dazu? Und wen greift er in seinem Werk an, wessen Ansichten übernimmt er? Diese direkten und indirekten Einflüsse aufzuzeigen ist Ziel dieser Arbeit. Es werden nur die philosophischen und persönlichen Einflüsse betrachtet, theologisches wird außen vor gelassen. „Der Begriff Angst“ wird im folgenden entweder Begriff Angst, der Begriff oder die Angst genannt. Zitate aus dem Begriff stehen direkt im Text hinter dem Zitat, andere Zitate sind gesondert angegeben. Zitiert wird aus der Reclam-Ausgabe von 1992, übersetzt von Gisela Perlet. Es folgen zuerst die indirekten Einflüsse, wie Familie, Freunde und Lehrer, danach die direkten im Text erwähnten in der Reihenfolge Kritisierung, Übernommene Ansichten und lediglich als Beispiel verwendete.
Andre Schuchardt
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 19. Jahrhunderts, , Sprache: Deutsch, Abstract: Gustav Landauer wurde 1870 in Karlsruhe geboren und 1919 in München von Soldaten ermordet. Und das nur, weil er für eine neue Gesellschaftsform einstand, frei von allen Zwängen, der Verbindung von Anarchismus (Individuum) und Sozialismus (Gesellschaft). Dieses konnte natürlich den Monarchisten, Staatssozialisten, Kommunisten, Sozialdemokraten und Parlamentarier nicht gefallen. 1919 hatte Landauer aktiv an der Münchner Räterepublik teilgenommen, als Minister für Bildung, herbei gerufen von Kurt Eisner. Dieser wurde nur wenige Monate vor Landauer ermordet. Diese Arbeit soll aufzeigen, was für ein Gesellschaftsmodell Landauer vorschwebte, welches er kurze Zeit sogar praktisch ausgelebt hatte. Doch Landauer war nicht nur Praktiker, wie z.B. der große Anarchist Michail Bakunin, sondern auch Literat, Gesellschaftskritiker und vor allem auch Philosoph. So kam er wenigstens noch dazu, sein System auch philosophisch zu begründen und dar zu stellen. Sein Hauptwerk hierzu war das Buch 'Skepsis und Mystik' von 1903 (überarbeitet 1905), welches teilweise auf seine Artikel in der Zeitschrift 'Sozialist' von 1893 bis 1896 zurück gehen. Um Landauers Auffassung von Gesellschaft zu verstehen, fangen wir hier deshalb mit seiner philosophischen Auffassung von Individuum und Gesellschaft an. 1911 schließlich veröffentlichte er das Buch 'Aufruf zum Sozialismus', welches größtenteils auf alte Artikel, Aufsätze und Ansprachen aus den Jahren zuvor zurück ging, und in welcher er sein Modell des Sozialismus erläuterte. Dieses Modell lebte er von 1909 bis zum Beginn des 1. Weltkrieges auch praktisch im sogenannten 'Sozialistischen Bund' aus. Diese drei Gebiete: die philosophischen Grundlagen, der Anarchismus als Ziel und der Sozialismus als Mittel, ergänzt um Artikel aus dem 'Sozialist' von 1893 bis 1913, wollen hier behandelt werden. Hauptziel ist die Erklärung seiner Auffassung von Gesellschaft im anarchistisch-sozialistischen Sinne, und wie man sie praktisch verwirklichen kann. Um zur Gesellschaft zu kommen, muss man aber beim Individuum beginnen.
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