Autismus - Skizzen einer Entwicklungsstörung und professionelle Konsequenzen

GRIN Verlag
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Medizin und Gesundheit, Note: 1,0, Fachhochschule Erfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: Autismus ist eine Entwicklungsstörung von medizinischem Krankheitswert, die mit zunehmendem Interesse verfolgt wird. Zahlreiche Publikationen verdeutlichen dies. Die Notwendigkeit, weitere Aspekte dieser fremdartig erscheinenden psychischen Störung zu erfahren, ist auch der steigenden Zahl Erkrankter zuzuschreiben (Aarons und Gittens, 13). Die Betroffenen werden auf Grund dieser tiefgreifenden Störung an einem konfliktfreien Zugang zur menschlichen Gesellschaft gehindert. Auch die Eltern und Angehörigen der an Autismus erkrankten Kindern und Jugendlichen sowie die Menschen, die in den Einrichtungen mit autistischen Menschen arbeiten, sind einer erheblichen Belastung ausgesetzt. Die Integration in den Kindereinrichtungen (Kindergarten, Schule) erfordert unter anderem von den Pädagogen Interesse, sich umfassendes Wissen anzueignen, um sich mit gelebter Professionalität den autistischen Menschen anzunehmen. Die Arbeit und der Umgang mit autistischen Kindern in unseren Einrichtungen und die damit verbundenen Anforderungen an das ganze Pädagogenteam haben den Impuls zur Wahl dieser Thematik für unsere Arbeit gegeben. Eine gute Qualität in der praktischen Arbeit bei der Integration autistischer Menschen in die Gesellschaft und das Schulsystem kann nur auf der Grundlage der theoretischen Auseinandersetzung mit diesem Thema erfolgreich stattfinden. Die theoretischen Erkenntnisse ermöglichen uns ein Verstehen der Ängste, Wünsche und Hoffnungen der Betroffenen. Dies wiederum trägt in hohem Maß zum Verständnis für die Andersartigkeit der Erkrankten sowie zur Offenheit und Toleranz im Umgang mit diesen bei und kann bei der täglichen Arbeit mit autistischen KindernDie Auseinandersetzung mit diesen und anderen Fragestellungen zur Problematik des Autismus ist Inhalt unserer Arbeit und soll einen zukunftsbezogenen Beitrag für unsere pädagogische Arbeit mit autistischen Kindern leisten. Die Bearbeitung der Fragestellungen stützt sich auf Basisliteratur zu Autismus und Integration sowie auf Internetquellen und Befragungen zum Thema. Als Einstieg in diese Thematik werden wir nach einem historischen Abriss im Hauptteil umfassende Erläuterungen zu dem Krankheitsbild Autismus geben. Das theoretische Basiswissen zum Thema Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) umfasst im Anschluss daran den Begriff und die Klassifikation des Autismus als tiefgreifende Entwicklungsstörung...
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Aug 23, 2010
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Pages
114
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ISBN
9783640686803
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Language
German
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Genres
Medical / Public Health
Social Science / Sociology / General
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Content Protection
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Kinder und Jugend, Note: 1,0, Fachhochschule Erfurt, Veranstaltung: Modul: Kindliche Bildungsprozesse und Diagnostik, Sprache: Deutsch, Abstract: In den vergangenen Jahren wird bei Grundschulkindern immer öfter die als ein Phänomen gesehene Dyskalkulie wahrgenommen. Mathematische Kenntnisse sind für die Persönlichkeitsentwicklung unerlässlich um die Schullaufbahn erfolgreich zu absolvieren. Mathematisches Verständnis für die Rechenoperationen und Grundrechenarten sowie deren praktische Anwendbarkeit im alltäglichen Leben sind dabei unentbehrlich. Erst seit den 80er Jahren wird dieser Problematik mehr wissenschaftliches Interesse beigemessen. Die steigende Sensibilität dieses Problems erfordert ein näheres Eingehen auf die Ätiologie und Pathogenese, um frühzeitig Schwierigkeiten zu diagnostizieren und daraus angemessene Interventionsmaßnahmen zu entwickeln. Abschließend ist festzustellen, dass die Brisanz des Themas nicht zu unterschätzen oder wegzudiskutieren ist. Die Wissenschaftler sind sich über die Multikausalität des Phänomens der Dyskalkulie einig. Dies erklärt auch die unterschiedlichen Definitionsversuche und Herangehensweisen, die aber immer auch von einer Wechselwirkung der Faktoren ausgehen. Weitere Untersuchungen auf diesem Gebiet sind notwendig, um gegebenenfalls Präventions- und Interventionsmaßnahmen optimal für ein aktiv-entdeckendes Lernen weiter zu entwickeln. Besondere Aufmerksamkeit sollte dabei der frühkindlichen Bildung gewidmet werden, da sich schon ab dem ersten Lebensjahr grundlegende Raum- und Zeitvorstellungen sowie ein Grundverständnis für Anzahl und Rechenoperationen im weitesten Sinne entfalten. Ein rechtzeitiges Erkennen von individuellen Auffälligkeiten kann mitunter durch gezielte Maßnahmen in diesem Alter spätere Defizite kompensieren und sich so positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung auswirken.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Methodologie und Methoden, Note: 2,0, Fachhochschule Erfurt (Fachbereich Sozialwesen), Veranstaltung: Professionalisierung im Handlungsfeld und Methoden, Sprache: Deutsch, Abstract: Warum bin ich so wie ich bin? Hat sich nicht jeder diese Frage schon einmal gestellt? Diese Frage wird unterschiedlichste Antworten hervorbringen, denn jeder hat seine eigene Biografie mit markanten Daten und einer individuellen Lebensgeschichte. Mit Hilfe autobiografischer Aufzeichnungen, Fotos oder auch einem Lebenslauf kann diese dokumentiert und festgehalten werden. Basierend auf dem Milieu, in welchem der Mensch aufgewachsen und erzogen worden ist, und seiner gesammelten Erfahrungen wird die Individualität jedes Menschen hervorgebracht. Dies gilt es auch für mich als Erzieherin in doppelter Hinsicht zu beachten. Zum einen muss ich bei meiner Arbeit mit den Kindern ihre Individualität akzeptieren, nutzen und fördern, und zum anderen ist auch meine Arbeit durch meine eigene Lebensgeschichte geprägt. Biografie verbindet individuelle und gesellschaftliche Perspektiven. Die Signifikanz dieser Thematik wird im Hinblick auf die aktiven gesellschaftlichen Veränderungen, wie Pluralisierungstendenzen und Traditionsverlusten, immer deutlicher und erfordert ständige Neuorientierungen auch im Bereich der Erziehungswissenschaften. Die Wissenschaft arbeitet hier mit der Biographieforschung, um Biografien zu rekonstruieren und sie unter anderem auf Lern- und Bildungsprozesse zu untersuchen. In dieser Arbeit wird untersucht, was Biografiearbeit und Biographieforschung ist. Des Weiteren soll ein Einblick in die Historie der Biografieforschung gegeben und Methoden erziehungswissenschaftlicher Biografieforschung angesprochen werden. Ziel dieser Arbeit ist es, einen Einblick in die Biografieforschung und die Biografiearbeit zu gewinnen, um den Zusammenhang zwischen Biografieforschung und lebenslangem Lernen zu diskutieren.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Kinder und Jugend, Note: 1,3, Fachhochschule Erfurt, Veranstaltung: Pluralität von Lebenslagen, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit sollen zum besseren Verständnis die Begrifflichkeiten Kindeswohl und dessen Gefährdung sowie Kinderschutz geklärt werden. Die Brisanz des Themas erfordert zunächst einen Blick auf die Grundbedürfnisse und Rechte der Kinder. Daraufhin werden die Gefährdungslagen und Entstehungsbedingungen für Kindeswohlgefährdung eingehend bearbeitet, wobei auf die Thematik der sozialen Benachteiligung und Armut sowie Maßnahmen zum Kinderschutz explizit eingegangen wird. Um die Thematik der Gefährdung des Kindeswohles bearbeiten zu können, wird hier versucht, die oben genannten Begriffe zu klären. Später auftretende Begrifflichkeiten werden im Kontext erörtert. Bei der Eingabe des Suchbegriffs Kindeswohl bezeichnet Wikipedia (2009) Kindeswohl als eine Begrifflichkeit aus dem Familienrecht, welches das gesamte Wohlergehen des Kindes und seine gesunde Entwicklung umfasst. Dettenborn (2001, 46) hingegen kritisiert die Unklarheit des Begriffs. Dabei unterscheidet er verschiedene Aspekte. Juristisch gesehen, so Dettenborn (2001, 45f), sei Kindeswohl ein unbestimmter Rechtsbegriff, kognitionspsychologisch ein theoretisches Konstrukt und moralisch ein Alibi für die Gesetzgebung im weitesten Sinne. Schmid (2006) führt in ihren Ausführungen den Gebrauch des Begriffs Kindeswohl im § 27 Sozialgesetzbuch VIII, im Folgenden als SGB VIII bezeichnet, auf die Terminologie des Kindschaftsrechts im Bürgerlichen Gesetzbuch zurück. Dieser stelle eine offene Rechtsform dar, bei der sowohl die Interessen der Kinder vor allen anderen beteiligten Interessen als auch Einzelfallgerechtigkeit vor generellen Bestimmungen kommen. Kunkel (2006) definiert Kindeswohlgefährdung im Sinne von § 8a SGB VIII als existierende hohe Wahrscheinlichkeit, dass geistiges, körperliches oder seelisches Wohl des Kindes erheblich beeinträchtigt wird. Außerdem greift Kunkel (2006) die Definition von Dettenborn und Walter auf, die Kindeswohlgefährdung als jegliches Tun oder Unterlassen einer direkten Bezugsperson bezeichnen, welches mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit psychische oder physische Schädigungen beim Kind hervorruft. Bei seiner Definition von Kindeswohlgefährdung geht Schone (2007) von der Rechtssprechung aus. In seinen Darlegungen wird unter Gefährdung die momentane Gefahr verstanden, in deren weiteren Verlauf sich mit großer Wahrscheinlichkeit schwere Beeinträchtigungen voraussehen lassen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Methodologie und Methoden, Note: 2,0, Fachhochschule Erfurt (Fachbereich Sozialwesen), Veranstaltung: Professionalisierung im Handlungsfeld und Methoden, Sprache: Deutsch, Abstract: Warum bin ich so wie ich bin? Hat sich nicht jeder diese Frage schon einmal gestellt? Diese Frage wird unterschiedlichste Antworten hervorbringen, denn jeder hat seine eigene Biografie mit markanten Daten und einer individuellen Lebensgeschichte. Mit Hilfe autobiografischer Aufzeichnungen, Fotos oder auch einem Lebenslauf kann diese dokumentiert und festgehalten werden. Basierend auf dem Milieu, in welchem der Mensch aufgewachsen und erzogen worden ist, und seiner gesammelten Erfahrungen wird die Individualität jedes Menschen hervorgebracht. Dies gilt es auch für mich als Erzieherin in doppelter Hinsicht zu beachten. Zum einen muss ich bei meiner Arbeit mit den Kindern ihre Individualität akzeptieren, nutzen und fördern, und zum anderen ist auch meine Arbeit durch meine eigene Lebensgeschichte geprägt. Biografie verbindet individuelle und gesellschaftliche Perspektiven. Die Signifikanz dieser Thematik wird im Hinblick auf die aktiven gesellschaftlichen Veränderungen, wie Pluralisierungstendenzen und Traditionsverlusten, immer deutlicher und erfordert ständige Neuorientierungen auch im Bereich der Erziehungswissenschaften. Die Wissenschaft arbeitet hier mit der Biographieforschung, um Biografien zu rekonstruieren und sie unter anderem auf Lern- und Bildungsprozesse zu untersuchen. In dieser Arbeit wird untersucht, was Biografiearbeit und Biographieforschung ist. Des Weiteren soll ein Einblick in die Historie der Biografieforschung gegeben und Methoden erziehungswissenschaftlicher Biografieforschung angesprochen werden. Ziel dieser Arbeit ist es, einen Einblick in die Biografieforschung und die Biografiearbeit zu gewinnen, um den Zusammenhang zwischen Biografieforschung und lebenslangem Lernen zu diskutieren.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1.3, Fachhochschule Erfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Aktualität von Themen wie Migration, Integration und Multikulturalität ist nicht nur in der Bundesrepublik Deutschland (BRD) unumstritten. Migration ist dabei als Grundelement menschlicher Existenz zu betrachten. Statistiken aus dem Jahr 2008 sprechen von weltweit 190 Millionen Migranten, also Menschen, die nicht in ihrer Heimat leben wollen oder können. Ungefähr 64 Millionen davon leben in Europa und fast jeder fünfte Einwohner der BRD kann auf eine Zuwanderungsgeschichte verweisen. Kulturelle Vielfalt bildet somit ein Charakteristikum unserer Gesellschaft. Wandern Menschen ausländischer Herkunft in ein Land ein, kann sich dies tatsächlich besonders hinsichtlich gegenseitiger Bereicherung als positiv herausstellen. Die verschiedenen Völker können so neben der Toleranz gegenüber anderen Lebensweisen und Kulturen vieles voneinander lernen. Die zunehmende Globalisierung fordert geradezu diesen Prozess. Die Zuwanderung anderer Bevölkerungsgruppen vollzieht sich aber nicht problemlos und stellt nicht nur das Einwanderungsland vor bestimmte Herausforderungen. Eine zentrale Aufgabe hierbei stellt die Integration dar, bei der die ausländischen Migranten unter Berücksichtigung wechselseitiger Beziehungen so gut wie möglich eingegliedert werden sollen. Dabei ist zu beachten, dass sich die Lebenswelt der Migranten durch die eigene Migrationserfahrung, den Status im Aufnahmeland sowie das Leben in zwei Kulturen von der Lebenswelt der Bewohner der Aufnahmegesellschaft unterscheidet. Es wird davon ausgegangen, dass die Integration nur aussichtsreich sein kann, wenn diese Gruppen an den Status der einheimischen Bevölkerung in fast allen Lebenslagen angepasst werden. Um diesen Status jedoch erreichen zu können, gilt es dem Einwanderungsland entsprechende Voraussetzungen zu erfüllen. Hierzu zählt maßgeblich das Bildungsniveau, denn eine gute Schul- und Berufsausbildung bildet die Grundlage für die Existenzsicherung. Der Bildungsabschluss ist so für die Zukunftsperspektive von großer Bedeutung und die Industrienationen befinden ihn als außerordentlich wichtig. Eine fundierte Ausbildung wird als entscheidende Auernheime
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Kinder und Jugend, Note: 1,0, Fachhochschule Erfurt, Veranstaltung: Modul: Kindliche Bildungsprozesse und Diagnostik, Sprache: Deutsch, Abstract: In den vergangenen Jahren wird bei Grundschulkindern immer öfter die als ein Phänomen gesehene Dyskalkulie wahrgenommen. Mathematische Kenntnisse sind für die Persönlichkeitsentwicklung unerlässlich um die Schullaufbahn erfolgreich zu absolvieren. Mathematisches Verständnis für die Rechenoperationen und Grundrechenarten sowie deren praktische Anwendbarkeit im alltäglichen Leben sind dabei unentbehrlich. Erst seit den 80er Jahren wird dieser Problematik mehr wissenschaftliches Interesse beigemessen. Die steigende Sensibilität dieses Problems erfordert ein näheres Eingehen auf die Ätiologie und Pathogenese, um frühzeitig Schwierigkeiten zu diagnostizieren und daraus angemessene Interventionsmaßnahmen zu entwickeln. Abschließend ist festzustellen, dass die Brisanz des Themas nicht zu unterschätzen oder wegzudiskutieren ist. Die Wissenschaftler sind sich über die Multikausalität des Phänomens der Dyskalkulie einig. Dies erklärt auch die unterschiedlichen Definitionsversuche und Herangehensweisen, die aber immer auch von einer Wechselwirkung der Faktoren ausgehen. Weitere Untersuchungen auf diesem Gebiet sind notwendig, um gegebenenfalls Präventions- und Interventionsmaßnahmen optimal für ein aktiv-entdeckendes Lernen weiter zu entwickeln. Besondere Aufmerksamkeit sollte dabei der frühkindlichen Bildung gewidmet werden, da sich schon ab dem ersten Lebensjahr grundlegende Raum- und Zeitvorstellungen sowie ein Grundverständnis für Anzahl und Rechenoperationen im weitesten Sinne entfalten. Ein rechtzeitiges Erkennen von individuellen Auffälligkeiten kann mitunter durch gezielte Maßnahmen in diesem Alter spätere Defizite kompensieren und sich so positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung auswirken.
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