Mediennutzung Jungendlicher: Virtuelle Identitätskonstruktionen im Internet

GRIN Verlag
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Kinder und Jugend, Note: 1,3, Universität Hamburg (Sozialökonomie), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhalt:1 Einleitung, 2 Sozialisation im Jugendalter und Mediensozialisation, 2.1 Sozialisation im Jugendalter, 2.2 Sozialisation durch Medien, 2.3 Das Medium Internet, 2.4 Jugendliche im Internet, 3 Jugendliche Identitätskonstruktionen im Internet, 3.1. Identitätstheorien im Überblick, 3.2 Neuere Identitätstheorien, 3.3 Virtuelle Identitätskonstruktionen im Internet, 3.4 Jugendliche Identitätskonstruktionen in Social Networks, 3.5 Illustration am Beispiel des Social Networks „schülerVZ“, 3.6 Chancen und Gefahren, 4 Fazit, 5 Glossar, Literaturverzeichnis,Anhang I: Begrüßungsseite „schülerVZ“ nach der Registrierung, Anhang II: Profil-Seite „schülerVZ“ nach der Registrierung, Anhang III: Begrüßungsnachricht „schülerVZ“, Anhang IV: Beispiel Profil „schülerVZ“ Ein Leben ohne elektronische Medien ist in der gegenwärtigen Gesellschaft nicht mehr vorstellbar. Die Menschen setzen sich kontinuierlich mit medialen Bildern, Informationen und Daten auseinander, so dass es zu einer reziproken Durchdringung von Medien und Alltag gekommen ist. „Zweifellos leben wir in einer Gesellschaft, in der Menschen, die nicht medial verbunden oder integriert sind, vom sozialen und kulturellen Leben weitgehend ausgeschlossen sind.“ Kinder und Jugendliche werden mit der hochtechnischen medialen Welt konfrontiert und müssen lernen diese für sich zu nutzen. Die öffentliche Debatte über die Wirkung von Medien in Bezug auf Kinder und Jugendliche wird immer wieder neu geführt, je nachdem welche Medien neu erscheinen oder welche Verantwortung ihnen zugeschrieben wird. Regelmäßig werden unterschiedliche Studien zur Mediennutzung Jugendlicher durchgeführt. Dadurch existiert ein guter Langzeit-Überblick über die Nutzung sowie über Präferenzen und Funktionen von Medien im Leben der Heranwachsenden. Durch die schnelle Weiterentwicklung der Medien verlieren die Untersuchungen jedoch nach kurzer Zeit an Aktualität. Besonders die Erforschung des Mediums Internet ist davon betroffen, da zusehends neue Kommunikationsformen, Funktionalitäten und Verhaltensweisen entstehen. In der Entstehungsphase des Internets kam es zu vielfältigen positiven und negativen Spekulationen über die Auswirkungen des Mediums. Es entwickelte sich jedoch nach kurzer Zeit zu einem alltäglichen Bestandteil des Lebens moderner Gesellschaften. Das Internet ist nicht mehr nur eine Technik um Einkäufe zu tätigen oder Information zu suchen, sondern hat sich zu einem sozialen, lebendigen Raum entwickelt.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Jan 12, 2011
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Pages
47
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ISBN
9783640797851
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Language
German
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Genres
Social Science / Research
Social Science / Sociology / Marriage & Family
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Content Protection
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Anika Ostermaier-Grabow
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Medien, Kunst, Musik, Note: 1,0, Universität Hamburg (Sozialökonomie), Veranstaltung: Empirisches Praktikum: Jugend- und Musikkulturen, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung, 2.Die HipHop Kultur, 2.1 Geschichte des HipHop, 2.2 Techniken, „Style“, „Realness“, Mode, 2.3 Weiblicher HipHop, 3. Methoden, 3.1Qualitative Sozialforschung, 3.2 Performatives Konzept, 3.3 Doing Gender und kulturelle Identität, 4. Quellenanalyse, 4.1 Biografie Lady Bitch Ray, 4.2 Quellenbeschreibung und Kritik, 4.2.1Website Lady Bitch Ray, 4.2.2 Die erste sichtbare Ebene, 4.2.3 Der zweite sichtbare Bereich, 4.2.4 Weitere Ebenen, 2.5 Online-Interviews, 4.3 Analyse Lady Bitch Ray, 4.3.1 Vor der Aufführung, 4.3.2 Der Vorhang hebt sich, 5. Fazit 6. Glossar, Literaturverzeichnis Viele der heutigen Jugend- und Musikkulturen wie die HipHop-, Rockabilly-, Skinhead- oder Metalszene sind auf den ersten Blick von Jungen oder Männern dominiert und weisen sexistische Züge auf. Das Thema „Mädchen“ wurde erst in den letzten Jahren von den Medien entdeckt und populär gemacht. Jugendstudien beschäftigen sich zunehmend mit dem weiblichen Geschlecht und reden z.B. von sogenannten „Alphamädchen“, Frauen, die zielstrebig ihren Weg gehen und sich in Männerdomänen behaupten. In der Forschung wurden Mädchen und ihre Geschlechterkonstruktionen in Jugendkulturen und der Jugendsoziologie lange Zeit nur in Publikationen der Gender-Forschung und in feministischen Diskursen beschrieben. Doch dieses Thema ist auch allgemein sozialwissenschaftlich relevant. Junge Frauen sind in allen Jugendkulturen aktiv und entwickeln eine Vielzahl von Strategien, Einstellungen, Rollenmustern und Ansichten. Diese Arbeit beschäftigt sich mit Frauen und Mädchen in der der HipHop-Szene. HipHop wird wegen seiner sexistischen Inhalte und frauenfeindlichen Texte oft in der Öffentlichkeit diskutiert. Rapvideos zeigen Frauen häufig nur als schmückendes Beiwerk der männlichen Rapper. Sie sollen deren Männlichkeit festigen und werden mit Statussymbolen wie Luxus-Autos, Hunden, Designer-Kleidung, etc gleichgesetzt. „Frauen sind Bitches „Huren“, die es auf das Geld der Männer abgesehen haben und als Person wertlos sind (...) Der Mann positioniert sich im Zentrum, um ihn herum kann sich die Frau – an ihn angelehnt – definieren.“ 5 Dabei wird übersehen, dass es eine Vielzahl von HipHoperinnen gibt, die in ihren Texten mit männlichen Bildern von Weiblichkeit spielen und durch ihr Talent den HipHop beeinflusst haben. HipHop wird auch als performative Kultur bezeichnet. „HipHop ist performativ, eine Kultur des Machens und Produzierens: Selber texten, malen, tanzen, Platten auflegen (...)“.
Anika Ostermaier-Grabow
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Medien, Kunst, Musik, , Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit Frauen und Mädchen in der der HipHop-Szene. HipHop wird wegen seiner sexistischen Inhalte und frauenfeindlichen Texte oft in der Öffentlichkeit diskutiert. Rapvideos zeigen Frauen häufig nur als schmückendes Beiwerk der männlichen Rapper. Sie sollen deren Männlichkeit festigen und werden mit Statussymbolen wie Luxus-Autos, Hunden, Designer-Kleidung, etc gleichgesetzt. Dabei wird übersehen, dass es eine Vielzahl von HipHoperinnen gibt, die in ihren Texten mit männlichen Bildern von Weiblichkeit spielen und durch ihr Talent den HipHop beeinflusst haben. HipHop wird auch als performative Kultur bezeichnet. Dabei wird in den Performances nicht zwischen der Rolle und wahrem Charakter unterschieden, sondern die Inszenierung von Authentizität ist das Ziel. Aufgrund der vielschichtigen Inszenierungspraktiken und Schauplätzen im HipHop besteht eine fließende Grenze zwischen Theatralität und Realität. Für die Analyse der Identitätskonstruktion im weiblichen deutschen HipHop wird im Folgenden exemplarisch die Inszenierung der deutsch-türkischen Pornorapperin Lady Bitch Ray untersucht. Deutscher Pornorap wurde u.a. durch die Berliner Rapper Bushido, Sido, Bass Sultan Hengzt und King Orgasmus One sowie das Plattenlabel Aggro Berlin populär. Die Texte der Rapper stellen Frauen als bloßes Reizobjekt dar und propagieren den männlichen Anspruch sexuelle Wünsche notfalls auch mit Gewalt durchzusetzen. Lady Bitch Ray ist die einzige bekannte Frau, die für weiblichen Pornorap in Deutschland steht. Ihre Texte sind wie die ihrer männlichen Kollegen pornografisch und aggressiv. Jedoch handeln sie von sexuellen Praktiken aus weiblicher Sicht, der Frau als starkes selbstbestimmtes Geschlecht und der Unterdrückung der Männer durch sexuelle Macht. Da sich die Künstlerin fast ausschließlich im Internet präsentiert, diente ihr Webauftritt als primäre Quelle für diese Forschung. Gedankengeber, das Internet als Bühne zu betrachten, war Erving Goffman mit seinem Buchtitel „Wir alle spielen Theater“. Laut Goffman versuchen die Menschen durch Interaktion ein gewisses Bild zu vermitteln, da sie sich darüber bewusst sind immer unter Beobachtung zu stehen. Goffman kommt zu dem Schluss, dass alle Menschen prinzipiell immer Theater spielen und sich eine Fassade aufbauen. Medien können demnach als Bühne gesehen und Inszenierungen als Präsentation verstanden werden.
Anika Ostermaier-Grabow
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Medien, Kunst, Musik, , Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit Frauen und Mädchen in der der HipHop-Szene. HipHop wird wegen seiner sexistischen Inhalte und frauenfeindlichen Texte oft in der Öffentlichkeit diskutiert. Rapvideos zeigen Frauen häufig nur als schmückendes Beiwerk der männlichen Rapper. Sie sollen deren Männlichkeit festigen und werden mit Statussymbolen wie Luxus-Autos, Hunden, Designer-Kleidung, etc gleichgesetzt. Dabei wird übersehen, dass es eine Vielzahl von HipHoperinnen gibt, die in ihren Texten mit männlichen Bildern von Weiblichkeit spielen und durch ihr Talent den HipHop beeinflusst haben. HipHop wird auch als performative Kultur bezeichnet. Dabei wird in den Performances nicht zwischen der Rolle und wahrem Charakter unterschieden, sondern die Inszenierung von Authentizität ist das Ziel. Aufgrund der vielschichtigen Inszenierungspraktiken und Schauplätzen im HipHop besteht eine fließende Grenze zwischen Theatralität und Realität. Für die Analyse der Identitätskonstruktion im weiblichen deutschen HipHop wird im Folgenden exemplarisch die Inszenierung der deutsch-türkischen Pornorapperin Lady Bitch Ray untersucht. Deutscher Pornorap wurde u.a. durch die Berliner Rapper Bushido, Sido, Bass Sultan Hengzt und King Orgasmus One sowie das Plattenlabel Aggro Berlin populär. Die Texte der Rapper stellen Frauen als bloßes Reizobjekt dar und propagieren den männlichen Anspruch sexuelle Wünsche notfalls auch mit Gewalt durchzusetzen. Lady Bitch Ray ist die einzige bekannte Frau, die für weiblichen Pornorap in Deutschland steht. Ihre Texte sind wie die ihrer männlichen Kollegen pornografisch und aggressiv. Jedoch handeln sie von sexuellen Praktiken aus weiblicher Sicht, der Frau als starkes selbstbestimmtes Geschlecht und der Unterdrückung der Männer durch sexuelle Macht. Da sich die Künstlerin fast ausschließlich im Internet präsentiert, diente ihr Webauftritt als primäre Quelle für diese Forschung. Gedankengeber, das Internet als Bühne zu betrachten, war Erving Goffman mit seinem Buchtitel „Wir alle spielen Theater“. Laut Goffman versuchen die Menschen durch Interaktion ein gewisses Bild zu vermitteln, da sie sich darüber bewusst sind immer unter Beobachtung zu stehen. Goffman kommt zu dem Schluss, dass alle Menschen prinzipiell immer Theater spielen und sich eine Fassade aufbauen. Medien können demnach als Bühne gesehen und Inszenierungen als Präsentation verstanden werden.
Anika Ostermaier-Grabow
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Medien, Kunst, Musik, Note: 1,0, Universität Hamburg (Sozialökonomie), Veranstaltung: Empirisches Praktikum: Jugend- und Musikkulturen, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung, 2.Die HipHop Kultur, 2.1 Geschichte des HipHop, 2.2 Techniken, „Style“, „Realness“, Mode, 2.3 Weiblicher HipHop, 3. Methoden, 3.1Qualitative Sozialforschung, 3.2 Performatives Konzept, 3.3 Doing Gender und kulturelle Identität, 4. Quellenanalyse, 4.1 Biografie Lady Bitch Ray, 4.2 Quellenbeschreibung und Kritik, 4.2.1Website Lady Bitch Ray, 4.2.2 Die erste sichtbare Ebene, 4.2.3 Der zweite sichtbare Bereich, 4.2.4 Weitere Ebenen, 2.5 Online-Interviews, 4.3 Analyse Lady Bitch Ray, 4.3.1 Vor der Aufführung, 4.3.2 Der Vorhang hebt sich, 5. Fazit 6. Glossar, Literaturverzeichnis Viele der heutigen Jugend- und Musikkulturen wie die HipHop-, Rockabilly-, Skinhead- oder Metalszene sind auf den ersten Blick von Jungen oder Männern dominiert und weisen sexistische Züge auf. Das Thema „Mädchen“ wurde erst in den letzten Jahren von den Medien entdeckt und populär gemacht. Jugendstudien beschäftigen sich zunehmend mit dem weiblichen Geschlecht und reden z.B. von sogenannten „Alphamädchen“, Frauen, die zielstrebig ihren Weg gehen und sich in Männerdomänen behaupten. In der Forschung wurden Mädchen und ihre Geschlechterkonstruktionen in Jugendkulturen und der Jugendsoziologie lange Zeit nur in Publikationen der Gender-Forschung und in feministischen Diskursen beschrieben. Doch dieses Thema ist auch allgemein sozialwissenschaftlich relevant. Junge Frauen sind in allen Jugendkulturen aktiv und entwickeln eine Vielzahl von Strategien, Einstellungen, Rollenmustern und Ansichten. Diese Arbeit beschäftigt sich mit Frauen und Mädchen in der der HipHop-Szene. HipHop wird wegen seiner sexistischen Inhalte und frauenfeindlichen Texte oft in der Öffentlichkeit diskutiert. Rapvideos zeigen Frauen häufig nur als schmückendes Beiwerk der männlichen Rapper. Sie sollen deren Männlichkeit festigen und werden mit Statussymbolen wie Luxus-Autos, Hunden, Designer-Kleidung, etc gleichgesetzt. „Frauen sind Bitches „Huren“, die es auf das Geld der Männer abgesehen haben und als Person wertlos sind (...) Der Mann positioniert sich im Zentrum, um ihn herum kann sich die Frau – an ihn angelehnt – definieren.“ 5 Dabei wird übersehen, dass es eine Vielzahl von HipHoperinnen gibt, die in ihren Texten mit männlichen Bildern von Weiblichkeit spielen und durch ihr Talent den HipHop beeinflusst haben. HipHop wird auch als performative Kultur bezeichnet. „HipHop ist performativ, eine Kultur des Machens und Produzierens: Selber texten, malen, tanzen, Platten auflegen (...)“.
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