Schule und Jugend im geteilten Deutschland. Ein Vergleich der Spielfilme „Karla“ und „Ich bin ein Elefant, Madame“

GRIN Verlag
Free sample

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,3, FernUniversität Hagen (Historisches Institut), Veranstaltung: Politische Kultur- und Zeitgeschichte: Der Spielfilm als historische Quelle der Deutschen Zeitgeschichte (1945-1990), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Film hat es mit seinem Stellenwert als Quelle in der Geschichtswissenschaft nicht leicht. Auch wenn sich Walter Benjamin schon in den 1930er Jahren in seinem „Passagen-Werk“ für eine visuell bestimmte Historiografie aussprach, dauert die Etablierung des Mediums Film als Beschäftigungsgegenstand in der Geschichtswissenschaft bis heute an. Das Interesse an ihm ist gewachsen, doch eine Außenseiterposition hat er bis heute inne – dabei geht die Diskussion, den Film als historische Quelle aufzunehmen, bis weit in seine Anfänge zurück. Die Einflussnahme auf das allgemeine Geschichtsbild ist der besondere Reiz, den eine visuelle Darstellung für die Untersuchung im geschichtlichen Kontext ausmacht. Das Medium Film mit seiner künstlerischen Umsetzung kann Abbild für die Vorstellungen und Einstellungen einer Gesellschaft zu Ereignissen oder Geschehen zur jeweiligen Zeit sein. Dabei können die Eindrücke, die es beim Zuschauer hinterlässt, nicht nur sehr unterschiedlich sein, sondern lassen ebenso Rückschlüsse auf unterschiedliche Personengruppen bzw. soziale und gesellschaftliche Verhältnisse zu. Gleichzeitig kann ein Film zum Zeitpunkt seines Entstehens ganz andere Reaktionen auslösen als viele Jahre später unter anderen gesellschaftlichen Verhältnissen und Rahmenbedingungen. Bei der Untersuchung von Filmen als geschichtliche Quelle bewegt sich die Geschichtswissenschaft auf neuem Terrain. Dem Geschichtswissenschaftler sind die ästhetischen Mittel des Films fremd. Die Aneignung von Wissen über die Filmkunst steht primär im Vordergrund, um eine allgemeine Methode zu finden, mit der sich eine umfassende Filmanalyse aus geschichtlicher Perspektive durchführen lässt. Bisherige Ansätze sind entweder nicht detailliert genug oder beziehen sich nur auf Teilaspekte unterschiedlicher Filme. Eine adäquate Lösung zu finden, ist ein gewaltiges Projekt. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich im Hinblick auf den Spielfilm als historische Quelle mit dem thematischen Vergleich zweier Filme aus den 1960er Jahren. Der Spielfilm „Karla“ von Regisseur Hermann Zschoche wurde 1965 in der Deutschen Demokratischen Republik gedreht und fiel dem Verbot durch die Entscheidung des 11. Plenums des Zentralkomitees der SED zum Opfer. Damit gehört er zu den sogenannten „Kaninchen-„ bzw. „Kellerfilmen“ des Produktionsjahres 1965/66. Der zweite Spielfilm „Ich bin ein Elefant, Madame“ von Regisseur Peter Zadek wurde derweil 1969 in der Bundesrepublik Deutschland gedreht und gezeigt.
Read more

Reviews

Loading...

Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
Read more
Published on
Jul 3, 2014
Read more
Pages
24
Read more
ISBN
9783656688365
Read more
Read more
Best For
Read more
Language
German
Read more
Genres
Performing Arts / Film / General
Social Science / Media Studies
Read more
Content Protection
This content is DRM protected.
Read more
Eligible for Family Library

Reading information

Smartphones and Tablets

Install the Google Play Books app for Android and iPad/iPhone. It syncs automatically with your account and allows you to read online or offline wherever you are.

Laptops and Computers

You can read books purchased on Google Play using your computer's web browser.

eReaders and other devices

To read on e-ink devices like the Sony eReader or Barnes & Noble Nook, you'll need to download a file and transfer it to your device. Please follow the detailed Help center instructions to transfer the files to supported eReaders.
Anja Brauer
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Politik - Sonstige Themen, Note: 1,7, FernUniversität Hagen (Institut für Neuere deutsche Literatur- und Medienwissenschaft), Veranstaltung: Literatur und kulturelle Differenz: Die Großstadt in der europäischen Literatur, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Mythos Großstadt beschäftigt Literatur und Film seit Anbeginn ihres Entstehens, teilweise als Ort für schwärmerische Faszination, teilweise als Ort tödlichen Grauens. Während das „alte“ Medium Literatur schon vor dem Wachsen der Städte zu Großstädten bis hin zu weltumspannenden Metropolen existiert, entsteht das „neue“ Medium Film erst mit ihnen, als massenkompatibles Unterhaltungsmedium für Jedermann. Das bewegte Bild des Films bietet die Möglichkeit, die Dynamik eines sich ständig im Veränderungsprozess befindenden Großstadtlebens wiederzuspiegeln. Auf der Suche nach neuen Mitteln, um die Totalität der Großstadt in der Literatur einfangen zu können, entdecken einige Literaten der Moderne die technischen Möglichkeiten des Films auch für die literarische Umsetzung des Großstadtthemas zu nutzen. Bis heute gilt Alfred Döblins 1929 veröffentlichter Roman „Berlin Alexanderplatz“ als herausragendes Beispiel für den Versuch, die diffuse Großstadterfahrung in einem literarischen Werk abzubilden, bei gleichzeitiger Verwendung einer so genannten filmischen Schreibweise. Im Jahr 1931 entscheidet sich Döblin darüber hinaus an einer Verfilmung seines Romanstoffes durch Phil Jutzi mitzuarbeiten. Da sein Roman die Filmform vorzeichnet, ist es umso interessanter, ob es im Film zur einer identischen Abbildung des literarischen Werkes kommt oder ob unabhängig von den intermedialen Zügen des Ursprungwerkes etwas Neues im Film entsteht. Ein Roman wie Döblins „Berlin Alexanderplatz“, indem vom Film adaptierte Verfahrensweisen im Mittelpunkt stehen, bietet sich als Untersuchungsobjekt für die Möglichkeit der Rückkopplung auf das Ursprungsmedium an. Unter diesem Gesichtspunkt wird sich in dieser Hausarbeit darauf konzentriert, inwieweit die Umsetzung des Großstadtmotivs aus Döblins Roman sich in Jutzis Verfilmung wieder findet. Dabei wird keine „originalgetreue“ Adaption des literarischen Werkes erwartet, sondern vielmehr berücksichtigt, dass beide Medien unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten und Stilmittel für ihre Darstellung bieten. Es wird hierbei davon ausgegangen das zwischen den in ihrer Art unterschiedlichen Medien eine Differenz in diesem Punkt besteht. Es ist zu vermuten, dass die Darstellung einer Großstadt im Film mit seiner Möglichkeit zur optischen und akustischen Umsetzung divergiert mit der schriftlichen Darstellungsform des Romans.
Anja Brauer
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Literatur der Romantik, Note: 1,0, FernUniversität Hagen (Institut für Neuere deutsche Literatur- und Medienwissenschaft), Veranstaltung: Kriminalanthropologie: Repräsentation von Kriminalität und Strafverfolgung in Literatur und Film, Sprache: Deutsch, Abstract: Soziale Gemeinschaften beschäftigen sich seit Jahrhunderten mit einem Aspekt, der entscheidend zur Gestaltung ihres Zusammenlebens beiträgt – mit der Frage nach Recht und Gerechtigkeit. Anfangs drückte Gerechtigkeit allein die Übereinstimmung mit dem geltenden Recht aus. Seit längerem rückt gleichermaßen ihre moralische Bedeutsamkeit stärker in den Vordergrund. Aus objektiver Sicht wird hierbei die inhaltliche Richtigkeit des Rechts sowie subjektiv die Rechtschaffenheit eines Menschen betrachtet. So scheinen beide in einem kausalen Zusammenhang zu stehen. Der Mensch als moralisches Wesen handelt nach den inhaltlichen Vorgaben ihm bekannter Rechte. Die Rechte selbst sind mitunter Ergebnis der Vorstellungen einer moralischen Wertegemeinschaft. Dabei ist das Verlangen nach Gerechtigkeit allen Kulturen gleich. In diesem Sinne spricht Otfried Höffe ferner von der „gesamte[n] Menschheit als eine[r] Gerechtigkeitsgemeinschaft“, der gemein das Gleichheitsgebot ist. Demnach sollte jedem dasselbe Recht geschehen, unabhängig von seiner Person. Ein Zeugnis für die literarische Auseinandersetzung mit dem Thema Recht und Gerechtigkeit bildet bis heute Heinrich von Kleists 1810 veröffentliche Charakternovelle „Michael Kohlhaas“. Den Protagonisten Michael Kohlhaas und sein Verbrechen wählte Kleist nach einem historischen Vorbild aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts, dessen Geschichte er nutzte, um ein Werk zu schaffen, welches Recht und Unrecht, Verbrechen und Strafe in einen großen geistigen Zusammenhang stellt. Gegenstand dieser Hausarbeit wird es sein, die Momente des Verbrechens in Augenschein zu nehmen, die ausschlaggebend für die Konstituierung des Unrechts am Protagonisten sind und ihn in den angenommenen Zwiespalt zwischen Recht und Gerechtigkeit treiben. Besondere Beachtung kommt dabei den Umständen zu, die das Auslösen und den Verlauf der Tat außerhalb juristischer Normen begünstigen, sowie dem Charakter des Verbrechers.
Sascha Gnoss
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien, Note: 1,3, Rheinische Fachhochschule Köln, Veranstaltung: International Marketing and Media Management, Sprache: Deutsch, Abstract: The music industry is in the midst of change. This change has been triggered by the influence of new media, such as the Internet or mobile telephones, which contribute to an increasing digitalisation of society during the last years. The results of the growing digitalisation are changes in the consumer behaviour, new devices and also new sales channels. Supply and demand of music products is greater today than ever before; however, the music industry generates only little capital because of illegal downloads and small revenues of the digital music market (Thurner, 2010, pp.5). In the course of the digitalisation, new media plays a big role. Like Peter R. Scott and Mike Jacka put it: “social media is the set of Web-based broadcast technologies that enable the democratization of content, giving people the ability to emerge from consumer of content to publishers” (Scott and Jacka, 2011, pp.5). Due to social media, people have the opportunity to communicate with people all over the world, to share pictures, videos, and audio files (Safko and Brake, 2009, pp.6). Interesting songs or videos are going to spread rapidly from YouTube within social networks like Facebook and Twitter. Therefore, unknown artists can become stars overnight (Urbanowizc, 2013). The digitalisation and social media have changed the framework of the music industry and because of that the management topics of the music companies changed as well. This assignment identifies and discusses the management topics a company has to deal with in the music industry in the digital age. In chapter one the author explains the new framework of the web 2.0 and therefore the changing consumption habits of the consumer. Also the paper identifies the changes of the consumption of music by social media. In chapter two in the scope of this assignment, old and new communication models will be presented and analysed. Also the important management topics will be explained and further the effect on the music industry will be established. For exemplification of both subjects the author makes use of the company Pandora Internet Radio.
Anja Brauer
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 2,0, FernUniversität Hagen (Historisches Institut), Veranstaltung: Erfahrungsgeschichte und Erinnerungskultur: Die 60er Jahre in West- und Ostdeutschland, Sprache: Deutsch, Abstract: Nahezu keine andere politisch motivierte Gruppierung der 1960er Jahre steht so exemplarisch für die Nutzung der Massenmedien für die eigene Selbstinszenierung wie die Kommune I. Die kleine Gruppe von jungen Leuten, die sich von 1967 bis1969 in Berlin zusammenfand, konnte ihre Wirkung in der Öffentlichkeit vor allem mit Hilfe des Multiplikationseffekts der Massenmedien entfalten. Die K I verfolgte als Vertreter der 68er-Bewegung unter anderem deren spezifische Aktions- und Kommunikationsstrategien. Um die größtmögliche Aufmerksamkeit der Massenmedien zu erlangen, nutzten sie die Kommunikationsstrategie der „symbolischen Politik“. Ihre Umsetzung erfolgt durch die Inszenierung von „Pseudoereignissen“. Es soll bewusst nicht der Schein als real dargestellt werden, sondern durch die dramatische Darstellung der Aktion der Zuschauer aufgeklärt und Reflexionsprozesse bei ihm hervorgerufen werden. Die Achtundsechziger-Bewegung sprach in diesem Zusammenhang nicht von symbolischer Politik, vielmehr von der begrenzten symbolischen Regelverletzung. Bei den inszenierten Aktionen handelte es sich meistens um kleinere Delikte, deren Ziel nicht der Gesetzesbruch war, sondern vielmehr die Offenbarung des welches der K I im April 1967 zu einer breiten massenmedialer Aufmerksamkeit verhalf, die in den kommenden Monaten bis zum Ende der Kommune bestehen blieb. Wolfgang Kraushaar bescheinigt den Kommunarden ein „Talent zur Selbstinszenierung“, welches sich bei ihren provokativen Inszenierungen genauso zeigt wie bei den Strafverhandlungen vor Gericht. Aus diesem Grund wird der seit Juni 1967 gegen Mitglieder der K I laufende so genannte „Brandstifter- Prozess“ näher betrachtet. Beide unterschiedlichen symbolischen Inszenierungen zeigen deutlich den Umgang der Kommune mit den Medien und das Echo der Medien ihrerseits auf die Gruppe.
Anja Brauer
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Literatur der Romantik, Note: 1,0, FernUniversität Hagen (Institut für Neuere deutsche Literatur- und Medienwissenschaft), Veranstaltung: Kriminalanthropologie: Repräsentation von Kriminalität und Strafverfolgung in Literatur und Film, Sprache: Deutsch, Abstract: Soziale Gemeinschaften beschäftigen sich seit Jahrhunderten mit einem Aspekt, der entscheidend zur Gestaltung ihres Zusammenlebens beiträgt – mit der Frage nach Recht und Gerechtigkeit. Anfangs drückte Gerechtigkeit allein die Übereinstimmung mit dem geltenden Recht aus. Seit längerem rückt gleichermaßen ihre moralische Bedeutsamkeit stärker in den Vordergrund. Aus objektiver Sicht wird hierbei die inhaltliche Richtigkeit des Rechts sowie subjektiv die Rechtschaffenheit eines Menschen betrachtet. So scheinen beide in einem kausalen Zusammenhang zu stehen. Der Mensch als moralisches Wesen handelt nach den inhaltlichen Vorgaben ihm bekannter Rechte. Die Rechte selbst sind mitunter Ergebnis der Vorstellungen einer moralischen Wertegemeinschaft. Dabei ist das Verlangen nach Gerechtigkeit allen Kulturen gleich. In diesem Sinne spricht Otfried Höffe ferner von der „gesamte[n] Menschheit als eine[r] Gerechtigkeitsgemeinschaft“, der gemein das Gleichheitsgebot ist. Demnach sollte jedem dasselbe Recht geschehen, unabhängig von seiner Person. Ein Zeugnis für die literarische Auseinandersetzung mit dem Thema Recht und Gerechtigkeit bildet bis heute Heinrich von Kleists 1810 veröffentliche Charakternovelle „Michael Kohlhaas“. Den Protagonisten Michael Kohlhaas und sein Verbrechen wählte Kleist nach einem historischen Vorbild aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts, dessen Geschichte er nutzte, um ein Werk zu schaffen, welches Recht und Unrecht, Verbrechen und Strafe in einen großen geistigen Zusammenhang stellt. Gegenstand dieser Hausarbeit wird es sein, die Momente des Verbrechens in Augenschein zu nehmen, die ausschlaggebend für die Konstituierung des Unrechts am Protagonisten sind und ihn in den angenommenen Zwiespalt zwischen Recht und Gerechtigkeit treiben. Besondere Beachtung kommt dabei den Umständen zu, die das Auslösen und den Verlauf der Tat außerhalb juristischer Normen begünstigen, sowie dem Charakter des Verbrechers.
Anja Brauer
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Politik - Sonstige Themen, Note: 1,7, FernUniversität Hagen (Institut für Neuere deutsche Literatur- und Medienwissenschaft), Veranstaltung: Literatur und kulturelle Differenz: Die Großstadt in der europäischen Literatur, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Mythos Großstadt beschäftigt Literatur und Film seit Anbeginn ihres Entstehens, teilweise als Ort für schwärmerische Faszination, teilweise als Ort tödlichen Grauens. Während das „alte“ Medium Literatur schon vor dem Wachsen der Städte zu Großstädten bis hin zu weltumspannenden Metropolen existiert, entsteht das „neue“ Medium Film erst mit ihnen, als massenkompatibles Unterhaltungsmedium für Jedermann. Das bewegte Bild des Films bietet die Möglichkeit, die Dynamik eines sich ständig im Veränderungsprozess befindenden Großstadtlebens wiederzuspiegeln. Auf der Suche nach neuen Mitteln, um die Totalität der Großstadt in der Literatur einfangen zu können, entdecken einige Literaten der Moderne die technischen Möglichkeiten des Films auch für die literarische Umsetzung des Großstadtthemas zu nutzen. Bis heute gilt Alfred Döblins 1929 veröffentlichter Roman „Berlin Alexanderplatz“ als herausragendes Beispiel für den Versuch, die diffuse Großstadterfahrung in einem literarischen Werk abzubilden, bei gleichzeitiger Verwendung einer so genannten filmischen Schreibweise. Im Jahr 1931 entscheidet sich Döblin darüber hinaus an einer Verfilmung seines Romanstoffes durch Phil Jutzi mitzuarbeiten. Da sein Roman die Filmform vorzeichnet, ist es umso interessanter, ob es im Film zur einer identischen Abbildung des literarischen Werkes kommt oder ob unabhängig von den intermedialen Zügen des Ursprungwerkes etwas Neues im Film entsteht. Ein Roman wie Döblins „Berlin Alexanderplatz“, indem vom Film adaptierte Verfahrensweisen im Mittelpunkt stehen, bietet sich als Untersuchungsobjekt für die Möglichkeit der Rückkopplung auf das Ursprungsmedium an. Unter diesem Gesichtspunkt wird sich in dieser Hausarbeit darauf konzentriert, inwieweit die Umsetzung des Großstadtmotivs aus Döblins Roman sich in Jutzis Verfilmung wieder findet. Dabei wird keine „originalgetreue“ Adaption des literarischen Werkes erwartet, sondern vielmehr berücksichtigt, dass beide Medien unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten und Stilmittel für ihre Darstellung bieten. Es wird hierbei davon ausgegangen das zwischen den in ihrer Art unterschiedlichen Medien eine Differenz in diesem Punkt besteht. Es ist zu vermuten, dass die Darstellung einer Großstadt im Film mit seiner Möglichkeit zur optischen und akustischen Umsetzung divergiert mit der schriftlichen Darstellungsform des Romans.
©2018 GoogleSite Terms of ServicePrivacyDevelopersArtistsAbout Google
By purchasing this item, you are transacting with Google Payments and agreeing to the Google Payments Terms of Service and Privacy Notice.