Schule und Gender. Geschlechtsspezifische Differenzen: Gastvortrag von Dr. Ulrike Schätz, Universität München

GRIN Verlag
Free sample

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1,0, Universität Hildesheim (Stiftung) (Institut für Sozialwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Sterotype und Vorurteile bezüglich der Rolle und der Fähigkeiten von Frauen zu den größten Schwierigkeiten bei der Berufsfindung und beim Erfolg in der Schule und im Beruf zählen. Für viele Mädchen und junge Frauen gehören Mathematik, Physik, Informatik und Technik zur „männlichen Domäne“. Sie beziehen einen Beruf in diesen Bereichen häufig nicht in ihre Überlegungen zur Berufswahl ein, auch wenn sie die entsprechenden Fähigkeiten besitzen. Speziell zu diesem Thema, „Schule und Gender: geschlechtsspezifische Differenzen“, hielt Dr. Ulrike Schätz einen Gastvortrag an der Universität Hildesheim. Dr. Ulrike Schätz, die Mathe und Physik studiert hat, fundiert als Vorbild für viele Mädchen und Frauen. Sie setzt sich dafür ein, dass die Schule das Interesse von Mädchen in Mathematik und den Naturwissenschaften fördert. Die Mädchen sollten nämlich dahin kommen, sich jeden Beruf zuzutrauen. Ziel dieser Arbeit ist es, die Aufsätze von Dr. Ulrike Schätz kurz zu erläutern und ihren Vortrag einschließlich der Diskussion wiederzugeben. Am Ende der Arbeit werden weitergehende Überlegungen zu diesem Thema angestellt.
Read more
Loading...

Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
Read more
Published on
Sep 22, 2016
Read more
Pages
13
Read more
ISBN
9783668304918
Read more
Read more
Best For
Read more
Language
German
Read more
Genres
Social Science / Sociology / Marriage & Family
Social Science / Women's Studies
Read more
Content Protection
This content is DRM protected.
Read more
Eligible for Family Library

Reading information

Smartphones and Tablets

Install the Google Play Books app for Android and iPad/iPhone. It syncs automatically with your account and allows you to read online or offline wherever you are.

Laptops and Computers

You can read books purchased on Google Play using your computer's web browser.

eReaders and other devices

To read on e-ink devices like the Sony eReader or Barnes & Noble Nook, you'll need to download a file and transfer it to your device. Please follow the detailed Help center instructions to transfer the files to supported eReaders.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1,0, Fachhochschule Erfurt (Fachbereich Sozialwesen), Veranstaltung: Geschlechterverhältnisse (gender studies) im Kulturenvergleich, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Prostitution wird seit ewigen Zeiten als das „älteste Gewerbe der Zeit“ bezeichnet. Durch jede Form von gesellschaftlichem Zusammenlebens zog sich das Phänomen „käufliche Liebe“. Auch im durchgeplanten System der ehemaligen DDR gab es Bedarf an weiblichen Prostituierten. In der Nachkriegszeit nicht vordergründig moralisch behandelt, änderten sich für sie die Umstände grundlegend mit der Einführung des neuen Strafgesetzbuches 1968 in DDR. Fortan galten die Freudenmädchen strafrechtlich als arbeitsscheu und gingen ihrer eigentlichen Bestimmung - arbeitstätig und Mutter zu sein - nicht nach. Auch das Strafmaß erhöhte sich enorm, womit sich der Staat erhoffte, Prostitution allmählich aus dem Bild der Öffentlichkeit entrücken zu können. Die Erwartung, das Phänomen der »leichten Mädchen« würde in der DDR bald aussterben1, wurde jedoch nicht erfüllt. Zwar reduzierte sich die Medienberichterstattung auf ein Minimum, jedoch gingen die meisten Prostituierten ihrer Tätigkeit in einem heimlicheren Rahmen weiterhin nach. Mit Beginn der 70er Jahre wurden dann zunehmend junge Frauen vom „Ministerium für Staatssicherheit“ (MfS) angeworben. Ihre Aufgabe: Intimbeziehungen zu Personen aus dem „Nichtsozialistischen Ausland“ herzustellen und damit in Kenntnis wichtiger Informationen und intimer Details zu gelangen. Bis zum Ende der DDR entwickelte sich die Prostitution weiter und es etablierten sich „Hochburgen“ wie Leipzig, Rostock oder Ost-Berlin. Die Arbeit beleuchtet die Entwicklung der DDR-Prostitution und den problematischen Umstand, dass sie in der DDR 1968 zwar strafrechtlich verboten, dennoch über die gesamte Existenz der Deutschen Demokratischen Republik hinweg vom „Ministerium für Sicherheit“ als Mittel der Spionage eingesetzt wurde. Auf theoretischer Grundlage August Bebels basierend, soll auch die Stellung der Prostitution in der sozialistischen Gesellschaft zur Antwortfindung einbezogen werden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Deutsch - Deutsch als Fremdsprache / Zweitsprache, Note: 1,3, Universität Hildesheim (Stiftung) (Institut für deutsche Sprache und Literatur Marienburger Platz 22), Veranstaltung: Grundkurs DaF/DaZ, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Arbeit ist es, sich intensiv mit dem Thema Einwandererkinder im deutschen Bildungswesen auseinanderzusetzen. Zu Beginn wird auf die besondere Situation von Kindern mit Migrationshintergrund in Deutschland eingegangen. Anschließend folgt eine Analyse des deutschen Bildungssystems mit besonderer Berücksichtigung der Bildungsbeteiligung von Migrantenkindern. Ferner wird geklärt, welche Bildungsabschlüsse, die die „entscheidenden biografischen Weichen“ für das Leben stellen, mehrheitlich von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund erworben werden. Schließlich folgt eine detaillierte Beschreibung, die sich mit den ethnischen Unterschieden befasst. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Zusammenfassung der wichtigsten PISA-Ergebnisse. Sie verdeutlichen, dass das deutsche Bildungswesen im internationalen Vergleich noch weit „hinterhinkt“ und es trotz großer Bemühungen immer noch nicht schafft, „Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache schulisch optimal zu fördern“. Im Vergleich zu gleichaltrigen Deutschen schneiden sie insgesamt schlechter im Bildungssystem ab. Die Forderung nach besonderer sprachlicher Förderung und Aufmerksamkeit ist deshalb unabdingbar. Auch wird der Frage nachgegangen, wie es zu einer Benachteiligung im deutschen Schulsystem kommen kann. Dabei wird explizit auf die Themen: „Migrationsbiografie“, „Möglichkeiten der Familie zur Unterstützung des Schulerfolgs“ und „ethnische Segregation im Grundschulbereich“ eingegangen. Am Ende der Arbeit werden sowohl Perspektiven für die schulische Praxis aufgezeigt als auch weitergehende Überlegungen in Bezug auf die zukünftige Entwicklung von Migration und Gesellschaft angestellt. Eine erfolgreiche schulische und berufliche Ausbildung von Kindern und Jugendlichen ist in der Bundesrepublik Deutschland eine unerlässliche Voraussetzung für den Einstieg in den Arbeitsmarkt. Bildung erhält für die Lebensperspektiven junger Menschen eine herausragende Bedeutung und gewinnt mit Blick auf die besondere Situation von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund, noch zusätzlich an Gewicht. Der Erwerb schulischer und beruflicher Bildungsqualifikationen spielt für Migrantenkinder eine Schlüsselrolle im sozialen Integrationsprozess. In Deutschland ergeben sich je nach Herkunft und Lebensperspektive unterschiedliche Probleme. Vor allem die mangelnden Kenntnisse der deutschen Sprache erweisen sich als eine der größten Hürden in der Schullaufbahn.
Fachbuch aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Mathematik - Didaktik, Universität Hildesheim (Stiftung), Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Ausarbeitung ist es, ausgewählte Veranschaulichungsmittel für den mathematischen Bereich der Multiplikation und Division aufzuzeigen. Zu Beginn wird auf die theoretische Grundlage dieser beiden Rechenoperationen eingegangen. Daran anschließend geht es um die Thematik „Arbeitsmaterialien für den arithmetischen Anfangsunterricht“. Hierbei soll aufgezeigt werden, dass die sorgfältige Auswahl des Hilfsmittels von größter Bedeutung ist. Ein Kriterienkatalog kann bei einer Beurteilung äußerst nützlich sein. Die SchülerInnen sollen eine zusätzliche Hilfe erhalten und nicht verunsichert werden. Der Zweck ist demnach mehr als eindeutig! Nachfolgend werden Veranschaulichungsmaterialien vorgestellt, die sich gut für den Einsatz im arithmetischen Anfangsunterricht III eignen. Sowohl die Vor- als auch die Nachteile der einzelnen Arbeitsmittel werden ausführlich erläutert. Am Ende wird eine Schlussfolgerung zu der vorgestellten Thematik gezogen. Bereits in den ersten Lebensjahren erfahren Kinder die Bedeutung und Verwendung von Zahlen. Unbewusst eignen sie sich Ziffernkenntnisse an und benutzen diese im Alltag. Im arithmetischen Anfangsunterricht soll an diese Vorerfahrungen angeknüpft werden. Das bedeutet, dass die Kinder dort abgeholt werden, wo sie auch stehen. Vorschulische Lernformen, wie manuelles Handeln, spontanes Experimentieren oder freies Spielen, werden aufgegriffen und sollen den Zugang zum Fach Mathematik erleichtern. Mit Freude und kindlicher Neugier entdecken die SchülerInnen 'die Welt der Zahlen'. Eine bedeutsame Rolle spielen hierbei die Arbeitsmaterialien. Durch die geeignete Verwendung werden die mathematischen Inhalte für die Kinder greifbar und verständlich. Sie fördern im hohen Maße die kognitive Entwicklung. Sogar der chinesische Philosoph Konfuzius erkannte dies und sagte: „Erzähle mir und ich vergesse, Zeige mir und ich erinnere, Lass es mich tun und ich verstehe.“
Fachbuch aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Mathematik - Didaktik, Universität Hildesheim (Stiftung), Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Ausarbeitung ist es, ausgewählte Veranschaulichungsmittel für den mathematischen Bereich der Multiplikation und Division aufzuzeigen. Zu Beginn wird auf die theoretische Grundlage dieser beiden Rechenoperationen eingegangen. Daran anschließend geht es um die Thematik „Arbeitsmaterialien für den arithmetischen Anfangsunterricht“. Hierbei soll aufgezeigt werden, dass die sorgfältige Auswahl des Hilfsmittels von größter Bedeutung ist. Ein Kriterienkatalog kann bei einer Beurteilung äußerst nützlich sein. Die SchülerInnen sollen eine zusätzliche Hilfe erhalten und nicht verunsichert werden. Der Zweck ist demnach mehr als eindeutig! Nachfolgend werden Veranschaulichungsmaterialien vorgestellt, die sich gut für den Einsatz im arithmetischen Anfangsunterricht III eignen. Sowohl die Vor- als auch die Nachteile der einzelnen Arbeitsmittel werden ausführlich erläutert. Am Ende wird eine Schlussfolgerung zu der vorgestellten Thematik gezogen. Bereits in den ersten Lebensjahren erfahren Kinder die Bedeutung und Verwendung von Zahlen. Unbewusst eignen sie sich Ziffernkenntnisse an und benutzen diese im Alltag. Im arithmetischen Anfangsunterricht soll an diese Vorerfahrungen angeknüpft werden. Das bedeutet, dass die Kinder dort abgeholt werden, wo sie auch stehen. Vorschulische Lernformen, wie manuelles Handeln, spontanes Experimentieren oder freies Spielen, werden aufgegriffen und sollen den Zugang zum Fach Mathematik erleichtern. Mit Freude und kindlicher Neugier entdecken die SchülerInnen 'die Welt der Zahlen'. Eine bedeutsame Rolle spielen hierbei die Arbeitsmaterialien. Durch die geeignete Verwendung werden die mathematischen Inhalte für die Kinder greifbar und verständlich. Sie fördern im hohen Maße die kognitive Entwicklung. Sogar der chinesische Philosoph Konfuzius erkannte dies und sagte: „Erzähle mir und ich vergesse, Zeige mir und ich erinnere, Lass es mich tun und ich verstehe.“
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Universität Hildesheim (Stiftung) (Institut für deutsche Sprache und Literatur), Veranstaltung: Jugendliteratur des Exils (II), Sprache: Deutsch, Abstract: Im Folgenden soll es nun um das Leben und Werk der bedeutenden Autorin Hermynia Zur Mühlen gehen. Zu Beginn der Arbeit wird ein kurzer biographischer sowie historischer Überblick gegeben. Hierbei soll verdeutlicht werden, wie prägend das Exil für das Handeln der Schriftstellerin war. Daran anschließend wird auf den antifaschistischen Widerstand eingegangen, der von passiver Resistenz bis zum Attentat reichte. Stets unterstütze Hermynia Zur Mühlen mit ihren Worten den Protest gegen den Nationalsozialismus. Ihr Anliegen war einerseits Deutschland aufzuklären und andererseits eine friedvolle Einheit zu schaffen. Dies wird auch in ihrem Werk ‚Unsere Töchter, die Nazinen’ deutlich. Mit großem Interesse habe ich mich diesem Roman zugewendet und eine eingrenzende Fragestellung entwickelt. Das Ziel der Analyse ist es, die Wandlung der Tochterfiguren aufzuzeigen. Am Ende wird eine Schlussfolgerung zu der vorgestellten Thematik gezogen. Im Jahr 1933 kamen Adolf Hitler und seine Partei, die NSDAP, an die Macht. Ziel wurde es, alle Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens mit nationalsozialistischer Ideologie zu durchdringen. Die Vielschichtigkeit der deutschen Kultur hatte aufgehört zu existieren. Eine Atmosphäre der Verunsicherung und Einschüchterung wurde geschaffen. In Scharen verließen die Menschen Deutschland. Auch die Schriftstellerin Hermynia Zur Mühlen ereilte dieses Schicksal. Schockiert von der Skrupellosigkeit des NS-Regimes, emigrierte sie 1933 nach Österreich. Im Kampf gegen das Grauen verfasste sie zahlreiche literarische Werke. Am bekanntesten ist der Roman ‚Unsere Töchter, die Nazinen’. Hier versucht die Autorin der Frage nachzugehen, warum sich vor allem die jungen Menschen der nationalsozialistischen Bewegung anschlossen.
Masterarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sachunterricht, Heimatkunde (Grundschulpädagogik), Note: 1,1, Universität Hildesheim (Stiftung) (Institut für Grundschuldidaktik und Sachunterricht), Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit soll herausgestellt werden, dass die heutige Sexualerziehung vor einer neuen Herausforderung steht und somit ein neues Denken erfordert. Zu Beginn wird auf die verschiedenen Begrifflichkeiten, die in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen, eingegangen. Daran anschließend folgt ein Überblick über die Geschichte der Sexualerziehung. Neben der historischen Entwicklung werden auch die verschiedenen sexualpädagogischen Ansätze dargestellt. Hierbei soll verdeutlicht werden, dass Sexualerziehung seit jeher gesellschaftlichen Wandlungen und Strömungen unterworfen ist. Im Anschluss werden die Bedeutung der Sexualität für den Menschen sowie die Notwendigkeit einer Geschlechtserziehung thematisiert. Unumstritten ist, dass Kinder in ihrer sexuellen Entwicklung begleitet und gefördert werden müssen. Bereits im Grundschulalter entstehen erste Liebesbeziehungen, die von Mädchen und Jungen sehr ernst genommen werden. Auf kindliche Weise nähern sie sich dem anderen Geschlecht an und beginnen, sich Gedanken zur Sexualität zu machen. An dieser Stelle müssen wir als Erwachsene die Chance nutzen, um die Kinder sachgerecht zu informieren. Dass es dabei zu Schwierigkeiten kommen kann, soll unter Punkt vier verdeutlicht werden. Des Weiteren wird aufgezeigt, dass die gemeinsame Aufklärung von Elternhaus und Schule eine wichtige Voraussetzung für eine gelungene Sexualerziehung ist. In diesem Zusammenhang werden die administrativen Grundlagen näher beleuchtet sowie die Aufgaben, Themen und Ziele benannt. Schließlich erfolgt ein Gesamtüberblick über die Möglichkeiten und Grenzen, die sich hieraus ergeben. Den Abschluss dieser Arbeit bildet der praktische Teil, in dem die Ergebnisse einer Lehrerbefragung vorgestellt werden. Die Daten wurden mithilfe eines selbst entwickelten Fragebogens erhoben. Es soll geklärt werden, welchen Stellenwert die Sexualerziehung in der schulischen Praxis einnimmt und wie sie dort umgesetzt wird. In der Literatur wird mehrheitlich die Meinung vertreten, dass Lehrende das Thema eher meiden oder nur kurz im Unterricht behandeln. Als mögliche Gründe werden zu wenig gute Materialien und die Angst vor Peinlichkeiten angegeben. Es ist zu fragen, ob diese Ansicht der Wahrheit entspricht. Am Ende wird eine Schlussfolgerung gezogen, indem die wichtigsten Aspekte aus Theorie und Praxis noch einmal aufgegriffen und reflektiert werden.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1,3, Universität Hildesheim (Stiftung) (Institut für Geschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Am 16. Juni 1953 legten die Bauarbeiter in der Berliner Stalinallee ihre Arbeit nieder und zogen in Demonstrationszügen mit der Losung: „Wir fordern Normsenkung!“ zum Sitz der SED. Dies war der Beginn einer unaufhaltsamen Protestbewegung, die sich wie ein Flächenbrand über die ganze DDR ausbreitete und ihren Höhepunkt am Folgetag erreichte. Hunderttausende Demonstranten erhoben sich für Freiheit und Demokratie. Mit Parolen wie: „Spitzbart, Bauch und Brille, sind nicht des Volkes Wille!“ entlud die Bevölkerung ihren Unmut über die Staatsführung. Neben dem Rücktritt der Regierung forderte die Masse die Abhaltung freier Wahlen, die Freilassung politischer Gefangener sowie die Zulassung freier Parteien und Gewerkschaften. Die Wucht der Proteste und das Versagen der Sicherheitskräfte führten dazu, dass die Diktatur der SED binnen Stunden wie ein Kartenhaus zusammenbrach. Nur durch das Eingreifen der Roten Armee konnten die Unruhen beendet werden. Gewaltsam drängte das sowjetische Militär die Demonstranten zurück, wobei zahlreiche Menschen getötet wurden. Indessen schauten die Westmächte tatenlos zu – zur Enttäuschung der Aufständischen. Gleichwohl wurde der 17. Juni in der Bundesrepublik zum Nationalgedenktag erklärt. Die SED reagierte auf die Volkserhebung mit einer großen Verfolgungswelle und sprach von einem „faschistischen Putschversuch“. Ziel dieser Arbeit ist es, sich intensiv mit den Ereignissen des 17. Juni 1953 zu befassen. Zu Beginn wird auf die Ursachen des Aufstands eingegangen. Sowohl die Fehlentscheidungen seitens der sowjetischen Besatzungsmacht als auch der SED-Regierung, die die DDR nur wenige Jahre nach ihrer Gründung in eine tiefe innenpolitische Krise stürzten, sollen analysiert werden. Anschließend wird der Verlauf der Unruhen aufgezeigt. Eine Schlüsselstellung nimmt dabei der Berliner Bauarbeiterstreik ein, der das Fanal zum DDR-weiten Massenprotest gab. In über 560 Ortschaften protestierten die Menschen gegen die sozialen und politischen Verhältnisse in Ostdeutschland. Auch in Magdeburg kam es zu Streiks, Demonstrationen, Gefangenenbefreiungen und Gewalttätigkeiten. Dieser Stadt wird in der Ausarbeitung besondere Aufmerksamkeit zukommen. Im Anschluss geht es um das Scheitern der Volkserhebung. Verstärkt wird der Frage nachgegangen, warum die Polizisten und Soldaten die Demonstrationen nicht bereits im Keim erstickten. Konnten sie einen Einsatz gegen das Volk nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren?
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Kinder und Jugend, Note: 2,0, Universität Hildesheim (Stiftung) (Institut für Sozialwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Unter Verwendung von zwei ausgewählten Texten soll auf das aktuelle Phänomen Gewalt in der Familie eingegangen und das Problem Kindesmisshandlung thematisiert werden. Am Ende der Arbeit wird dann explizit der These nachgegangen, ob familiäre Gewalterfahrungen in der Kindheit zu einer Reproduktion von Gewalt im Erwachsenenalter beitragen und weitergehende Überlegungen zu dieser Thematik angestellt. Fassungslos liest man Zeitungsberichte, die über Gewalt in der Familie informieren. Sie lösen umso mehr Betroffenheit aus, wenn der Missbrauch in unserem Bekannten- und Familienkreis stattfindet. Die Familie, die für uns der Ort der Vertrautheit, der Geborgenheit und der Sicherheit ist, wird plötzlich zum 'Tatort'. Vor allem Kinder werden Jahr für Jahr Opfer häuslicher Gewalt. Die Täter, bei denen es sich meistens um enge Bezugspersonen handelt, schlagen zu - mit Gürteln und Stöcken, Kleiderbügeln und Schuhen, mit der Handfläche oder mit der Faust. Die einen prügeln spontan und eruptiv, die anderen systematisch und rituell. Mit dem Ausdruck: „Mir ist die Hand ausgerutscht“ rechtfertigen sie dann ihr Vergehen und sprechen sich selbst von Schuld frei. Aber wir alle wissen: Hände rutschen nicht einfach aus. Die Gewalt gegen die wehrlosen Mädchen und Jungen hat viele Ursachen: Überforderung, Frustration, Hass, Sadismus, emotionale Not. Diese schwerwiegenden Erfahrungen, die in diesem Zusammenhang gemacht werden, haben auf die kindliche Sozialisation einen bedeutsamen Einfluss. Sie sind beispielsweise für die Entwicklung der kindlichen Kooperationsbereitschaft, der sozialen Kompetenzen und der moralischen Entwicklung von Kindern von größter Bedeutung. Ein Leben lang leiden die Opfer an ihren traumatischen Erlebnissen. Um also zu verstehen, wie Kinder in unsere Gesellschaft hineinwachsen, ist es notwendig sich mit ihren frühen sozialen Erfahrungen und Beziehungen zu beschäftigen. Fragen, wie „Ist die 'gesunde Ohrfeige' eine autoritäre Erziehungsmaßnahme oder schon der erste Schritt in Richtung Gewalt gegen ein Kind?“, machen auf die Problematik dieses Phänomens aufmerksam. Viele Eltern, Erziehungsfachleute oder Kinderärzte kennen die Antwort. “Wo aber liegt die Grenze zwischen 'autoritären Erziehungsmaßnahmen' und Kindesmisshandlung?“
©2018 GoogleSite Terms of ServicePrivacyDevelopersArtistsAbout Google
By purchasing this item, you are transacting with Google Payments and agreeing to the Google Payments Terms of Service and Privacy Notice.