Aushandlungen hegemonialer Männlichkeiten anhand der US-Sitcom "Two and a half men"

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Inhaltsangabe:Einleitung: Im Rahmen meiner Recherchetätigkeiten für diese Arbeit stieß ich auf zahlreiche populäre Annahmen darüber, wie sich Geschlechtlichkeit definiert, was das Mann- und Frausein ausmacht. All diesen Annahmen lag dabei ein Verständnis von Geschlechtlichkeit als etwas Festgelegtem und natürlicherweise Gegebenem zu Grunde. Den oben angeführten Ausspruch habe ich ausgewählt, weil es auf eine andere Perspektive zur Geschlechtlichkeit hinweist, eine, die auch die Basis meiner weiteren Ausführungen darstellen soll. Demnach definiert sich Männlichkeit nicht aus sich selbst heraus, sondern manifestiert sich lediglich in einer Verortung zur Weiblichkeit und, wie es Folgenden darzulegen gilt, in einem homosozialen Raum, also gegenüber anderer Männlichkeiten. Diese grundlegende Annahme von Männlichkeit als eine Positionierung im Geschlechterverhältnis greift nicht auf essentialistische Argumentationsebenen zurück, sondern zeichnet sich durch eine Dynamik und historische Veränderbarkeit aus. Bezugnehmend auf das Konzept der hegemonialen Männlichkeit von Carrigan, Connell und Lee liegt dieser Arbeit ein Forschungsinteresse an den Prozessen der Positionierung und Aushandlung verschiedener Männlichkeiten zu Grunde. Anhand drei Szenenanalysen der Sitcom ‘Two and a half men’ soll dabei der Frage nachgegangen werden, welche Formen von Männlichkeit in der Serie dargestellt und auf welche Weise interaktive Aushandlungsprozesse der Männlichkeit inszeniert werden. Als Forschungsobjekt bietet sich die Serie aufgrund ihrer Aktualität sowie einer konkreten Fokussierung der Aushandlungsprozesse von Männlichkeiten in besonderem Maße an. Bereits der Titel ‘Two and a half men’ verweist dabei auf die aufgegriffene Thematik um der stetigen Verortung verschiedener männlicher Weltanschauungen innerhalb der modernen, westlichen Gesellschaftsordnung. Die Arbeit strukturiert sich in einen theoretischen und einen empirischen Teilabschnitt. Zunächst werden die zu Grunde gelegten Annahmen über das Forschungsobjekt der Männlichkeit dargestellt, um eine Verständnisgrundlage zu schaffen. Darauf aufbauend soll sich die theoretische Basis eröffnen, indem die zentralen Ansätze des Konzeptes der hegemonialen Männlichkeit erläutert werden. Im Rahmen der Erklärungen zum verwandten Männlichkeitsbegriff sowie der Darstellung des zentralen Theorieansatzes gilt es, die elementaren Begrifflichkeiten und Zusammenhänge, welche diese Arbeit tragen, zu verdeutlichen. Daran [...]
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Additional Information

Publisher
diplom.de
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Published on
Nov 9, 2011
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Pages
48
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ISBN
9783842822078
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Best For
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Language
German
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Genres
Language Arts & Disciplines / Communication Studies
Social Science / Media Studies
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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,7, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Institut für Medien-und Kulturwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Seminararbeit Imagebildung in der Werbung am Beispiel von EDEKA sollen mehrere Faktoren erörtert werden; der erste Faktor wäre, die Wirkungsweise des Images und damit den Markenerfolg zu bestimmen. Es geht hierbei um Stereotypisierung und die Frage, mit welcher Strategie dem Kunden das Produkt attraktiv gemacht werden kann. Dazu gibt es eine Reihe von Faktoren, wie z.B. die Imagebildung einer Unternehmenskette und die Rückschlüsse auf die Erfolgsgeschichte, die daraus resultiert. Hierzu soll zuerst der Begriff des Images und der Vorurteile erläutert werden, der hinüber geht in die ausführliche Beschreibung des Begriffes der Stereotypisierung bis hin zu Differenzierung und Mediennutzung. Um einen Einblick in die Struktur der Unternehmenskette „EDEKA“ zu bekommen, wird zusammengefasst die Geschichte über die Entstehung und Marktpositionierung des Unternehmens erläutert. An den darauf folgenden verschiedenen Videoclips der Werbung werden die o.g. theoretischen Ansätze an visuellen Beispielen analysiert. Es geht um die Frage nach der Möglichkeit des Zustandekommens eines Markenimages und Differenzierungskriterien. Hier ist jedoch auch die Zielgruppe interessant, da diese auf das Image ansprechen sollen und somit in die Strategie und den Wirkungsprozess mit einbezogen sind.
Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien, Note: 5,76 (Schweiz!), , Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Maturitätsarbeit wird der Umgang der heutigen Jugend mit der Applikation WhatsApp Messenger untersucht. Sowohl die Häufigkeit und die Art als auch die Auswirkungen, Folgen und der Einfluss der Nutzung sind zentrale Punkte dieser Arbeit. Um an aussagekräftige Resultate zu gelangen, wurde eine Umfrage mit 368 Teilnehmern und eine Datenerhebung mit 22 Teilnehmern aus der Kantonsschule Oerlikon durchgeführt. Der Ablauf der Arbeit ist so aufgebaut, dass am Schluss ein begründetes Urteil oder Ergebnis über den Umgang mit WhatsApp erkennbar wird. Daher wird zuerst die Applikation vorgestellt und die Rolle des Mobiltelefons in der heutigen Gesellschaft behandelt. Jeder dritte Jugendliche an der Kantonsschule Oerlikon nutzt bereits WhatsApp und jeder Vierte besitzt ein iPhone. Von den WhatsApp-Usern versenden 64% mehrmals pro Tag, und damit sehr häufig, WhatsApp-Nachrichten. Die Jugendlichen versenden im Durchschnitt 68 Nachrichten pro Tag und erhalten 89 Nachrichten. Der höchste Wert liegt bei mehr als 200 versendeten Nachrichten pro Tag. Zudem haben die Jugendlichen durchschnittlich 112 Kontakte auf ihrem Handy, wovon im Durchschnitt 49 WhatsApp haben. Unterschiede in der Nutzung von WhatsApp gibt es zwar sowohl beim Geschlecht als auch bei der Art des Smartphones und beim gymnasialen Profil der Schülerinnen und Schüler, jedoch sind diese Unterschiede nicht sehr gross und daher kann allgemein von einer starken und häufigen WhatsApp-Nutzung gesprochen werden. Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Arbeit sind, dass diejenigen, die WhatsApp nutzen, es extrem häufig tun und WhatsApp somit einen gewissen Einfluss auf ihr soziales Verhalten und den Umgang mit anderen Menschen hat. Diese Beeinflussung durch WhatsApp wird vor allem im Kapitel „Fazit und Ausblick“ erwähnt. WhatsApp verändert die Jugendlichen nicht direkt, sondern hat einen Einfluss darauf wie sie mit ihren Kolleginnen und Kollegen kommunizieren und wie sie mit dem Schreiben von Nachrichten und der Nutzung des WhatsApp Messengers umgehen. Deswegen ist der Umgang der Jugendlichen mit dieser neuen Kommunikationsart das zentrale Thema dieser Maturitätsarbeit.
Die Berichterstattung zur Krise in der Ukraine und die Berichterstattung zu Russland haben zu einem offenen Schlagabtausch zwischen den etablierten Medien und einem nicht unerheblichen Teil ihrer Rezipienten geführt.

In den Foren der großen Online-Medien hagelt es Tag für Tag Kritik an den gebotenen Deutungsnarrativen der Leitartikler und Meinungsmacher. Nachrichten sollen manipuliert worden sein, von Zensur ist die Rede, ja, ein Teil der Mediennutzer ist davon überzeugt, dass die "vierte Gewalt" bewusst einseitig berichtet.

Vertreter der traditionellen Medien brandmarken die Kritiker als "Putinversteher" und stempeln sie allzu oft allgemein als Verschwörungstheoretiker ab. In aller Deutlichkeit geben meinungsführende Journalisten zu verstehen, dass sie das Monopol auf die legitime Deutung der gesellschaftlichen und politischen Wirklichkeit innehaben, wie es der französische Soziologe Pierre Bourdieu einmal sinngemäß in seinen Analysen des journalistischen Felds ausgedrückt hat. Der Konflikt zwischen den traditionellen Medien und ihren Rezipienten, das ist festzustellen, ist vor allem ein Kampf um die Deutungshoheit.

Dass die "Mainstreammedien", wie die großen Medien von ihren Kritikern oft bezeichnet werden, diesen Konflikt mit heraufbeschworen haben, lässt sich gut an den Beiträgen, die in diesem Buch zusammengestellt sind, ablesen. In den Interviews, Artikeln und Analysen von Telepolis-Autoren wird deutlich, dass es Problemzonen aufseiten der Medien gibt, die schon lange ersichtlich sind. Telepolis hat sich zur Veröffentlichung dieses Buches entschlossen, weil die Redaktion davon überzeugt ist, dass die zusammengestellten Beiträge in ihrer Gesamtheit ein eigenes Bild abliefern, das aufzeigt, was die Gründe für die massive Kritik an den Medien sind. Das Schließen von Leserforen, so wie es gerade die Süddeutsche Zeitung getan hat, ist ein Weg in die falsche Richtung.
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