Die programmierte Identität. Zur Korrelation von Interface und Rolle im MMORPG am Beispiel von "Der Herr Der Ringe Online"

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Soziologie - Medien, Kunst, Musik, Note: 1,7, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Institut für Theater- und Medienwissenschaft), Veranstaltung: Forschungsmodul Theater/Körper/Stimme, Sprache: Deutsch, Abstract: „Who we choose to be online changes how we behave.“ Diese Behauptung stellt Jeremy N. Bailenson in seinem Online-Artikel namens Transformed Social Interaction In Mediated Personal Communication auf. Eine gewagte These auf den ersten Blick, und doch klingt sie so einfach, dass man sich mit ihr auseinandersetzen will. Was bedeutet „Who we choose to be online“? Ist dies nicht eine redundante Frage, hat nicht jeder Mensch nur eine Identität, die er präsentieren kann? Und warum sollte unser Auftreten „online“ unser Verhalten beeinflussen? Tatsächlich lebt man im 21. Jahrhundert ein multimediales Leben und das Internet ist ein großer Teil dessen2. Begriffe wie Board, sharing, Avatar und Nickname haben sich längst in unserem Alltagsleben etabliert und werden, solange wir leben, nicht mehr wegzudenken sein: im computergenerierten, virtuellen Netz hat sich jeder längst ein Alter Ego geschaffen, jeder hat eine E-Mail-Adresse, einen Facebook-Account, irgendetwas, das ihn in einer virtuellen Gesellschaft identitätsstiftend vertritt. Und „Gesellschaft“, „Community“ im Netz-Vokabular, ist hier das entscheidende Wort; denn Entwürfe für Identitäten kann man sich gestalten, so viele wie man will, sie „anzuprobieren“ jedoch verspricht nur Erfolg, wenn man sie Anderen präsentieren, sie an der Gesellschaft testen kann. Man schlüpft in virtuelle Identitäten, wie in Theaterrollen, die man verändern und austauschen kann; eine Art des Rollenspiels ohne feste, theatrale Regeln. Oder doch?
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Mar 12, 2015
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Pages
27
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ISBN
9783656918196
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Language
German
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Genres
Social Science / Popular Culture
Social Science / Sociology / General
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Content Protection
This content is DRM protected.
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Ava Sergeeva
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 2,3, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Institut für Theater- und Medienwissenschaft), Veranstaltung: Kulturen, Funktionen und Wahrnehmungsformen der Theatralen Praxis, Sprache: Deutsch, Abstract: Man stelle sich folgendes Szenario vor: Man erwacht aus tiefer Benommenheit in einem rechteckigen, dunklen Raum ohne Fenster, dessen geflieste, einst weiße Wände mit dickem Schimmel bedeckt sind. Eine ranzige Badewanne befindet sich dort, eine dreckige, alte Toilettenschüssel; der Boden ist verschmiert, alles riecht nach Alter und Verfall. Man hat Bewegungsfreiheit, doch ist man an einem Knöchel mit einer schweren, großgliedrigen Kette an die Wand gefesselt. Dann erkennt man, dass man nicht allein ist: an der gegenüberliegenden Wand ist ein Zellengenosse angekettet, und in der Mitte, zwischen beiden, liegt, in einer Lache aus eigenem Blut, mit einem Diktiergerät in der einen, einer Pistole in der anderen Hand und dem Gesicht nach unten, eine Leiche. Und damit nicht genug, denn die hinter den beschlagenen Spiegeln hängende Überwachungskamera und eine Uhr, Instrumente eines Systems der Überwachung, wie einem auf den zweiten, weniger geschockten Blick hin klar wird, vermitteln einem das Gefühl, nicht nur gefangen zu sein, sondern aus irgendeinem Grund von einem Unbekannten beobachtet zu werden. Ohne Frage ist dies eine Szenenbeschreibung, die einem höchstens im schlimmsten Alptraum einfallen würde, und genauso ergeht es Adam Stanheight und Dr. Lawrence Gordon, den beiden Protagonisten von James Wan's Horrorschocker Saw (2004). Auf den ersten Blick kann man sich nun fragen, was der äußerst gewaltbereite und blutrünstige Streifen um den Sinn des Lebens in der Theater- und Medienwissenschaft zu suchen hat, doch eben genau in der vorher beschriebenen Szene liegt der für diese Arbeit interessante Fokus. Es geht um Raumdarstellung und Beobachtung, sehen und gesehen werden, gesehen werden, ohne selbst zu sehen, zu sehen, ohne gesehen zu werden. Alles Situationen nicht nur aus dem klassischen Akteur-Zuschauer-Schema, sondern ebensolche, die sich in der politischen Philosophie von Michel Foucault und Jeremy Bentham wiederfinden.
Gustave Le Bon
Komplettausgabe
Das meist diskutierte Politikwerk seiner Zeit. Auch heute noch missverstanden, umgedeutet, fehlinterpretiert und missbraucht.
Unsterblich in seinem verlegerischen Eifer wurde der französische Arzt Gustave Le Bon (1841-1931) durch ein Buch „Die Psychologie der Massen“ – Siegmund Freud und Max Weber zählten zu seinen Bewunderern. Aber auch Hitler und Göbbels sollen sich hier ihre Blaupausen zur Manipulation der Massen verschafft haben.
Le Bon kämpft mit den Waffen der Freiheit: Aufklärung und Intellekt - gegen die Barbarei der Masse, die, einmal auf den Weg gebracht, nichts aufhalten kann. Er beklagt den „außerordentlichen geistigen Tiefstand der Massen“, ihre Triebhaftigkeit, ihren Hass, ihre Wankelmütigkeit, ihre Manipulierbarkeit.
Die Politik als Theater, als Schauspiel, als emotionale Inszenierung war Le Bon zuwider. Als radikaler Demokrat, liberaler Freigeist, als Mensch der Vernunft musste Le Bon an den Auswüchsen der Jahrhundertwende 19/20 verzweifeln: Kriege, Massenpsychosen, Aberglauben, Rassenwahn allenthalben.
Prophetisch waren seine (nun über 100 Jahre alten) Worte zu den Massenmedien: „… Welches Blatt wäre heute reich genug, seinen Schriftleitern eigne Meinungen gestatten zu können? Und welches Gewicht könnten diese Meinungen bei Lesern haben, die nur unterrichtet oder unterhalten werden wollen und hinter jeder Empfehlung Berechnung wittern?...“ – Hört man daraus nicht das „Lügenpresse“-Grölen in Dresden?
Kein Buch zur politischen Welt war jemals so zeitlos.

Die Schar der Menschenschlächter umfasste ungefähr dreihundert Mitglieder und zeigte vollkommen die Grundform einer ungleichartigen Masse. Abgesehen von einer ganz geringen Anzahl gewerbsmäßiger Bettler, bestand sie namentlich aus Händlern und Handwerkern aller Art, aus Schustern, Schlossern, Perückenmachern, Maurern, Angestellten, Dienstmännern usw. Unter dem Einfluss der empfangenen Suggestion sind sie, wie der obenerwähnte Koch, völlig überzeugt davon, eine vaterländische Pflicht zu erfüllen. Sie üben ein doppeltes Amt aus, das des Richters und das des Henkers, und halten sich in keiner Weise für Verbrecher.

Null Papier Verlag
www.null-papier.de

Ava Sergeeva
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 2,7, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Institut für Theater- und Medienwissenschaft), Veranstaltung: Proseminar Historische Fallstudie "Das amerikanische Off-Broadway-Theater", Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn man den Begriff „Theater“ hört, so bildet sich bei den meisten Menschen eine ganz bestimmte Assoziation in Gedanken: Ein großer Raum, vielleicht antiquiert, vielleicht minimalistisch, ein abgedunkelter Saal voller sitzender Leute, eine große oder auch kleine Bühne, auf der Menschen, die „Schauspieler“ genannt werden, dem Publikum ein Stück vorführen – Goethe, Schiller, Shakespeare – das sind Bilder und Namen, die man mit dem Theaterbegriff assoziiert. Jedoch war das Theater nicht immer so, wie das Bild in den Köpfen der Menschen; nicht immer gab es dieses klassische Szenario, und auch heute gibt es das nicht immer und nicht überall. Im Laufe der Zeit hat das Theater sich den diversesten und interessantesten Wandlungen unterzogen, und zwar nicht nur im Bezug auf das Repertoire, sondern auch in Hinsicht auf die Darsteller, die Skripte, die Schauspieltechniken, die Regie, die Räumlichkeiten und vieles mehr. Orientiert ist diese Arbeit an den Veröffentlichungen des Schriftstellers Jürgen Brinkmann und des Regisseurs und Schauspiellehrers Lee Strasberg, um zunächst die etablierten Formen des Broadway zu beschreiben; weiterhin sollen Artikel des Theaterprofessors Theodore Shank, des Universitätsprofessors für Theater Oscar G. Brockett, des Theaterregisseurs und Produzenten Richard Schechner und des Historiographen Stephen J. Bottoms dazu verwendet werden, die Perspektiven auf die Neuerungen, die die Avantgarde mit sich brachte, zu beleuchten und jedem der Leser näherzubringen.
Ava Sergeeva
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 2,3, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Institut für Theater- und Medienwissenschaft), Veranstaltung: Kulturen, Funktionen und Wahrnehmungsformen der Theatralen Praxis, Sprache: Deutsch, Abstract: Man stelle sich folgendes Szenario vor: Man erwacht aus tiefer Benommenheit in einem rechteckigen, dunklen Raum ohne Fenster, dessen geflieste, einst weiße Wände mit dickem Schimmel bedeckt sind. Eine ranzige Badewanne befindet sich dort, eine dreckige, alte Toilettenschüssel; der Boden ist verschmiert, alles riecht nach Alter und Verfall. Man hat Bewegungsfreiheit, doch ist man an einem Knöchel mit einer schweren, großgliedrigen Kette an die Wand gefesselt. Dann erkennt man, dass man nicht allein ist: an der gegenüberliegenden Wand ist ein Zellengenosse angekettet, und in der Mitte, zwischen beiden, liegt, in einer Lache aus eigenem Blut, mit einem Diktiergerät in der einen, einer Pistole in der anderen Hand und dem Gesicht nach unten, eine Leiche. Und damit nicht genug, denn die hinter den beschlagenen Spiegeln hängende Überwachungskamera und eine Uhr, Instrumente eines Systems der Überwachung, wie einem auf den zweiten, weniger geschockten Blick hin klar wird, vermitteln einem das Gefühl, nicht nur gefangen zu sein, sondern aus irgendeinem Grund von einem Unbekannten beobachtet zu werden. Ohne Frage ist dies eine Szenenbeschreibung, die einem höchstens im schlimmsten Alptraum einfallen würde, und genauso ergeht es Adam Stanheight und Dr. Lawrence Gordon, den beiden Protagonisten von James Wan's Horrorschocker Saw (2004). Auf den ersten Blick kann man sich nun fragen, was der äußerst gewaltbereite und blutrünstige Streifen um den Sinn des Lebens in der Theater- und Medienwissenschaft zu suchen hat, doch eben genau in der vorher beschriebenen Szene liegt der für diese Arbeit interessante Fokus. Es geht um Raumdarstellung und Beobachtung, sehen und gesehen werden, gesehen werden, ohne selbst zu sehen, zu sehen, ohne gesehen zu werden. Alles Situationen nicht nur aus dem klassischen Akteur-Zuschauer-Schema, sondern ebensolche, die sich in der politischen Philosophie von Michel Foucault und Jeremy Bentham wiederfinden.
Ava Sergeeva
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2,0, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Seminar "Bilder erzählen", Sprache: Deutsch, Abstract: Der Name „Tristan“ ist zu unserer Zeit nicht unbeliebt und dabei macht sich kaum Einer einmal Gedanken darum, woher dieser Name kommen mag. Er stammt vom französischen triste, was „Trauer“ bedeutet - zumindest legt Gottfried von Straßburg diese Erklärung der Figur Rual il Foitenant in den Mund, dem edlen Vasallen, der den Tristan erzieht, der uns mittlerweile als Held einer weltberühmten Sage bekannt geworden ist. Der Autor selbst deutet, „[s]owohl rückblickend als auch vorausweisend [ ...] den Namen Tristans [...] und stellt ihn in die Spannung eines trureclichen Lebens (v 2011) und eines trureclichen todes (v 2013)“, ist doch seine Geschichte durch und durch von Trauer durchzogen; Und setzt man sich damit auseinander, stellt man schnell fest: „No doubt, Tristan’s birth and his later life are essentially triste.“ Gottfrieds Tristan, der um 1210 in Mittelhochdeutsch entstand, kann als Versroman bezeichnet werden und, will man die Gattung etwas näher zu fassen bekommen, als Roman-Fragment, denn leider verstarb der Autor, bevor er die ursprünglich geplanten ca. 30 000 Verse vervollständigen konnte. Somit bricht die Erzählung einfach kurz vor der Peripetie der Erzählung ab und der Leser darf das Ende der Sage seiner Fantasie überlassen, denn er erfährt nichts mehr über das Schicksal der Figuren - zumindest nicht aus Gottfrieds Feder.
Ava Sergeeva
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 2,7, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Institut für Theater- und Medienwissenschaft), Veranstaltung: Proseminar Historische Fallstudie "Das amerikanische Off-Broadway-Theater", Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn man den Begriff „Theater“ hört, so bildet sich bei den meisten Menschen eine ganz bestimmte Assoziation in Gedanken: Ein großer Raum, vielleicht antiquiert, vielleicht minimalistisch, ein abgedunkelter Saal voller sitzender Leute, eine große oder auch kleine Bühne, auf der Menschen, die „Schauspieler“ genannt werden, dem Publikum ein Stück vorführen – Goethe, Schiller, Shakespeare – das sind Bilder und Namen, die man mit dem Theaterbegriff assoziiert. Jedoch war das Theater nicht immer so, wie das Bild in den Köpfen der Menschen; nicht immer gab es dieses klassische Szenario, und auch heute gibt es das nicht immer und nicht überall. Im Laufe der Zeit hat das Theater sich den diversesten und interessantesten Wandlungen unterzogen, und zwar nicht nur im Bezug auf das Repertoire, sondern auch in Hinsicht auf die Darsteller, die Skripte, die Schauspieltechniken, die Regie, die Räumlichkeiten und vieles mehr. Orientiert ist diese Arbeit an den Veröffentlichungen des Schriftstellers Jürgen Brinkmann und des Regisseurs und Schauspiellehrers Lee Strasberg, um zunächst die etablierten Formen des Broadway zu beschreiben; weiterhin sollen Artikel des Theaterprofessors Theodore Shank, des Universitätsprofessors für Theater Oscar G. Brockett, des Theaterregisseurs und Produzenten Richard Schechner und des Historiographen Stephen J. Bottoms dazu verwendet werden, die Perspektiven auf die Neuerungen, die die Avantgarde mit sich brachte, zu beleuchten und jedem der Leser näherzubringen.
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